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Traditionelles Totengedenken

Am 2. November 2018 beging die Garnison Zwölfaxing ihr traditionellen Totendenken. Gedacht wurde dabei aller gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege, aller im Dienst verstorbener Kameraden, sowie aller Verstorbenen der Garnison Zwölfaxing. Erstmals fand diese Feier nicht mehr beim Kriegerdenkmal statt, das direkt an der Hauptstraße liegt und damit dem Lärm des Verkehrs massiv ausgesetzt ist, sondern im Ortsfriedhof von Zwölfaxing. Hier wurde am Eingangsbereich ein Birkenkreuz als Soldatengedenkstätte errichtet.

Das Birkenkreuz – das Zeichen auf einem Soldatengrab während der beiden Weltkriege

Mit dem Birkenkreuz griff man eine Tradition auf, die während der beiden Weltkriege üblich war: Soldaten, die während der wütenden Gefechte der Kriege tot aufgefunden wurden, bekamen vorerst ein provisorisches Grab, über dem ein Kreuz aus Birkenstämmen errichtet wurde. An der Spitze des Kreuzes wurde der Stahlhelm des Gefallenen befestigt.

Militärbischof Werner Freistetter, der dieses Totengedenken, hielt, segnete diese neue Soldatengedenkstätte. Die Gedenkfeier fand unter zahlreicher Teilnahme von Gemeindebürgern, Militärs und der Gemeindevertretung, allen voran die Bürgermeisterin von Zwölfaxing Astrid Reiser, statt.

Ein Bericht von Mag. Peter Papst, Militärsuperior   
 
Am 6. November gedachten im Heeresgeschichtlichen Museum Angehörige des PzAb 3, sowie der Traditionsbatterie der Reitenden Artilleriedivision Nr. 2 (RAD 2) der Toten des Ersten Weltkrieges. Der Feldkurat der RAD 2, Dekanatspfarrer Mag. Peter Papst, sprach das Gebet für die verstorbenen Kameraden.
 
Die feierliche Kranzniederlegung fand im Beisein von GenLt. i.R. Stephan Mayer, dem Präsidenten der RAD 2 und Museumsdirektor Dr. Mario Christian Ortner, sowie zahlreich erschienenen Ehrengästen, in der Eingangshalle vor der Gedenktafel statt, die den Soldaten der schweren Artillerie 1914-1918 gewidmet ist. Im Anschluss fand ein feierliches Requiem in der Stiftskirche statt.
Ein Bericht von Mag. Peter Papst, Militärsuperior   
 
Am 6. November gedachten im Heeresgeschichtlichen Museum Angehörige des PzAb 3, sowie der Traditionsbatterie der Reitenden Artilleriedivision Nr. 2 (RAD 2) der Toten des Ersten Weltkrieges. Der Feldkurat der RAD 2, Dekanatspfarrer Mag. Peter Papst, sprach das Gebet für die verstorbenen Kameraden.
 
Die feierliche Kranzniederlegung fand im Beisein von GenLt. i.R. Stephan Mayer, dem Präsidenten der RAD 2 und Museumsdirektor Dr. Mario Christian Ortner, sowie zahlreich erschienenen Ehrengästen, in der Eingangshalle vor der Gedenktafel statt, die den Soldaten der schweren Artillerie 1914-1918 gewidmet ist. Im Anschluss fand ein feierliches Requiem in der Stiftskirche statt.
Ein Bericht von Mag. Peter Papst, Militärsuperior
   
Am 7. Mai fand die Fahrt der „Hoch- und Deutschmeister“ nach Ungarn statt, um am Soldatenfriedhof in Stuhlweißenburg an der Einweihungsfeier einer Gedenktafel der Kameradschaft für die gefallenen Deutschmeister teilzunehmen.
 
Nach einem feierlich formierten Einzug am Friedhof in Stuhlweißenburg erfolgte die Enthüllung und Einweihung des Gedenksteines durch den Dekanatspfarrer Militärsuperior Mag. Peter Papst. In seiner Ansprache forderte der Bundesvorsitzende Dr. Gratschmayer die Anwesenden auf, auch der gefallenen ungarischen Waffenbrüder ebenso zu gedenken wie auch der gefallenen Kriegsgegner. Im Rahmen der Feier berichteten zwei anwesende Zeitzeugen, wie sie aus dem Kessel von Jenö entkommen konnten. Es war ein ergreifender Augenblick, der mit dem Zapfenstreich einen würdigen Abschluss fand.
 
Auf der Rückfahrt wurde in der Kirche von Jenö eine Andacht mit Totengedenken abgehalten.
Traditionelles Totengedenken der Garde und der Gardekameradschaft am 6. November
 
Ein Bericht von Dr. Harald Tripp; MilErzDekan   
 
Am 6. November fand in der Stiftskirche in WIEN das traditionelle Totengedenken der Garde und Gardekameradschaft statt. Militärgeneralvikar i. R. Prälat Rudolf SCHÜTZ betonte die zentrale Bedeutung des christlichen Glaubens an die Auferstehung. Dabei dankte er auch allen Kameraden der Garde für das Miteinander über alle Generationen, welches gerade in dieser Feier spürbar geworden sei. Militärerzdekan Dr. Harald TRIPP betonte die Bedeutung des christlichen Totengedenkens für unsere Kultur und Tradition.
 
Das Kreuz Christi über unseren Grabmälern sei ein Symbol dafür, horizontal wie vertikal die Lebenswirklichkeiten der Menschen zu umfassen und zu ordnen. Auch andere Religionen und Kulturen hätten dabei die Herausforderung zu bestehen, den Einsatz für den Frieden in ehrlicher und transparenter Weise in die demokratischen Strukturen einzubringen um dadurch das Gemeinwohl und das Miteinander der Zivilgesellschaft zu fördern. Die Garde sei hier das entsprechende Biotop, an dem es gelinge, das Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen stets neu und achtsam zu leben, ohne den eigenen Wurzeln untreu zu werden.
 
An der Eucharistiefeier und dem Totengedenken mit Kranzniederlegung nahmen neben der Gardekameradschaft viele aktive Offiziere und Unteroffiziere des Verbandes teil, an der Spitze Gardekommandant Oberstleutnant Stefan KIRCHEBNER.

„Wenn Denken zum Gedenken, und letzteres zum Lernen für die Zukunft wird“.

Das Totengedenken des Panzergrenadierbataillons 35 am Soldatenfriedhof in Blumau

Stumm und in strenger geometrischer Anordnung stehen sie da. Sie, dass sind die steinernen Kreuze der Gefallenen der beiden Weltkriege auf dem Soldatenfriedhof in Blumau. Der Himmel nebelverhangen, doch die Sonne kämpft sich nach und nach in den Vordergrund, einem kleinen Hoffnungszeichen gleich, das sagen möchte: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Doch angesichts der Fülle an Grabsteinen fällt dem Betrachter es schwer, dies zu glauben.

Die Stille dieses Ortes wird unterbrochen durch Soldaten des Panzergrenadierbataillons 35, durch Vertreter des Kameradschaftsbundes, des Schwarzen Kreuzes und durch Angehörige der deutschen Kriegsgräberfürsorge.

Alle finden sich hier ein, um der Gefallenen, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, zu gedenken. Worte des Trostes und der Zuversicht werden vom evangelischen und katholischen Militärseelsorger gesprochen, Worte des Erinnerns, des Ermahnens und des Lernens aus diesen schrecklichen „Vorkommnissen“ seitens des Redners des Schwarzen Kreuzes, und Worte, die auch in die Zukunft gerichtet sind, seitens des Bataillonskommandaten ausgesprochen, der darin auch und gerade die Politik in die Pflicht ruft, passend auf die Zeichen der Zeit zu reagieren und verantwortungsvollen Umgang dieser gegenüber den Soldaten einfordert.

Worte, die schwere und dunkle Stunden ansprechen, Worte, die Hoffnung geben, Worte, die zu denken geben, Worte, die Gedenken prägen, Worte, die uns aber auch auffordern, jeden von uns - auf seine ihm mögliche Weise – etwas dafür zu tun, dass Friede erhalten und gewahrt wird. Eine Aufforderung, der gar nicht genug Beachtung geschenkt werden kann – gerade in Zeiten wie diesen.

Am Abend des Allerseelentages fand bei Fackelbeleuchtung ein Totengedenken beim Memorial im Camp Butmir in Sarajevo statt. Es nahmen daran die Repräsentanten der Republik Österreich in Bosnien und Herzegowina, an der Spitze S.E. Botschafter Mag. Martin Pammer, dessen Stellvertreter Dr. Wolfgang Thill und VA ObstdIntD Dr. Michael Pesendorfer mit Gattin, sowie die zur Zeit anwesende Parlamentarische Bundesheerkommission mit Abg.z.NR. Otto Pendl und dessen Vertreter, daran teil.

Nach einer musikalischen Einleitung gedachte Militärdiakon Oberst Kastenhofer, Seelsorger im Einsatzraum, der verstorbenen österreichischen Soldaten im Einsatzraum. Unter den Klängen des „Guten Kameraden“ wurde ein Kranz durch das österreichische Kontingent niedergelegt. Nach Abschluss der besinnlichen Feier fand ein gemeinsames Abendessen mit den Gästen im Camp statt.

92Totengedenken der AKS in Tauplitz

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten der Militärpfarre Steiermark hielt anlässlich des Treffens der ehemaligen Wettkampfleitung der Steirischen Militärschimeisterschaften in der weißen Garnison Tauplitz ein Totengedenken ab. Die weiße Garnison Tauplitz war 40 Jahre der Austragungsort der Steirischen und Österreichischen Militärschimeisterschaften.

Seit 19 Jahren organisiert Vizeleutnant in Ruhe Herbert Simmer dieses Treffen der ehemaligen Wettkampforganisation. Viele verstorbene Kameraden und viele verstorbene Einwohner unserer weißen Garnison wurden ins Gebet eingeschlossen.

Foto: Privat

106Am 2. November gedachten das Land Tirol und die Garnison Innsbruck der Gefallenen und verstorbenen Kameraden am Berg Isel.

An der Kaiserjägergedächtniskapelle wurde der Gefallenen und Opfer der zwei Weltkriege, sowie der im Dienst und bei Auslandseinsätzen verunglückten Angehörigen des Österreichischen Bundesheeres und der verstorbenen Bediensteten der Tiroler Landesregierung gedacht.
Vertreter des Tiroler Landtags und der Tiroler Landesregierung, die Bediensteten des Militärkommandos Tirol und weiterer Heeresdienststellen, ein Ehrenzug der Stabskompanie des Militärkommandos Tirol und die Militärmusik Tirol sowie zahlreiche Fahnenabordnungen der Traditionsvereine sorgten für einen würdigen Rahmen.

Den Ökonomischen Gottesdienst wurde von Militärdekan in Ruhe Josef Haas, Diakon Richard Hörtnagl,  dem evangelische Militärseelsorger, Pfarrer Richard Rotter und Monsignore Hermann Röck von der Pfarre Mariahilf gestaltet. Dabei fand Josef Haas in seiner Ansprache die einprägsamen Worte: „Der Tod ist der Höhepunkt des Lebens in Vollendung. Zum Leben gehört das Sterben.“ Nach dem Gottesdienst legten der Landtagsabgeordnete Florian Riedl  und der Militärkommandant von Tirol Generalmajor Herbert Bauer Kränze am Mahnmal der Kaiserjägergedächtniskapelle nieder. Die Militärmusik Tirol gestaltete feierlich die musikalische Umrahmung.

Foto: MilKdo T/Vzlt Martin Hörl

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