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Sommer, Sonne und Entdeckungszeit


Ein etwas anderer Ferienaktionstag der MilPfarre NÖ3 im Zusammenwirken mit der AKS und dem Aufklärungsbataillon 4 für die Youngsters.

Sommer, Sonne und Entdeckungszeit30 Kinder und 12 Begleitpersonen kamen am 20. Juli auf Einladung der AKS im Rahmen der Kinderferienaktion zu einem sehr abwechslungsreichen Ferientag. Schon kurz nach 08:00 Uhr startete die Gruppe aus Stronsdorf und Umgebung mit einem Autobus in Richtung Radetzky-Kaserne in Horn. Dort wartete eine speziell auf sie abgestimmte Führung durch die Kaserne: Diese begann mit dem Gruppenfoto beim T54, der von den Kids richtig eingenommen und erklettert wurde, der Besichtigung der Panzer- und Räderwerkstatt, ein Hineinschauen- und Hineinsitzendürfen in den Iveco-Mannschaftstransporter, ein Besuch bei der Kaderpräsenzeinheit und natürlich durfte auch nicht bei diesem Rundgang der Besuch im Mannschaftsspeisesaal und im Soldatenheim fehlen. Für die Burschen von ganz großem Interesse und ein richtiges Highlight war die Waffenkammer. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an OStWm Christian Angenbauer und StWm Johannes Hirsch, die sehr auf die Jugendlichen eingegangen sind und auf kurzweilige Art diese Führung zum Erlebnis machten.

Den zweiten Teil des Tages bildete der Rundgang durch das Lager Kaufholz. Es begann mit Einblicken in die Soldatenkirche und Erklärungen zu interessanten „Gegenständen“ in diesem Gotteshaus. Nach einem gemeinsamen „Vaterunser“ folgte eine Stärkung für die nun doch schon ermüdeten Kids im Pfarrkaffee der Militärpfarre NÖ3. Frisch gestärkt und mit einigen Geschenken seitens der Pfarre (Glückskeckse und Bibelsprucharmbänder – der große Hit bei den Jugendlichen!) wurde dann die Lagerrunde fortgesetzt. Die Stationen waren das ehemalige Barackenlager, die heutigen Mannschaftsbaracken, das Kennenlernen der „hauseigenen“ Feuerwehr, das Zuschauen bei der Ausbildung der Rekruten und die Besichtigung des Schützenpanzers ULAN. Dass es dabei nicht beim Besichtigen geblieben ist, versteht sich von selbst. Hinaufklettern, Hineinsteigen … gehörte natürlich unbedingt dazu! Ein bunter, sehr abwechslungsreich gestalteter Tag, der den Kids noch länger in Erinnerung bleiben wird und wohl eine willkommene Abwechslung in den Ferien war.


 
„Helfen und etwas Gutes tun“


Stabskompanie der Garde lud Klienten und Klientinnen des „Verein Balance“ in die Maria-Theresien-Kaserne ein.

„Helfen und etwas Gutes tun“„Ich möchte mit meinen Soldaten helfen und einfach Gutes tun“, so sei die Idee geboren worden, Menschen die es im Leben nicht so leicht haben, eine Freude zu machen, betonte Oberleutnant Ahmet ElBadry. Deswegen lud die Stabskompanie der Garde die Klientinnen und Klienten der Tagesstätte Balance am 3. Juli zu einem ausführlichen Rundgang durch die Maria-Theresien-Kaserne im 13. Wiener Bezirk ein. Das Angebot wurde von den Besuchern begeistert angenommen und viele Fragen gestellt. So konnte im Sanitätstrakt der eigene Blutdruck gemessen werden und in der KFZ-Werkstätte selbst Hand angelegt und Radmuttern nachgezogen werden. Als Abschluss des gelungenen Einblicks, wurde gemeinsam im Hof der Kaserne Eis gegessen.

„Helfen und etwas Gutes tun“„Wir wollten auch ein Zeichen setzen“, so ElBadry. Während die anderen Kompanien der Repräsentationseinheit des Bundesheeres stets im „Rampenlicht“ stehen, arbeiten die Soldaten der Stabskompanie in vielen Bereichen im Hintergrund und sorgen für einen reibungslosen Betrieb. Das merkte man auch beim Rundgang, der perfekt durch die Kompanie vorbeireitet wurde.
Unterstützt wurde die Stabskompanie vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Medien der Militärdiözese, das auch den Kontakt zum Verein Balance vermittelte. „Wenn wir sehen, dass sich jemand für eine gute Sache einsetzt, und helfen möchte, dann unterstützen wir das sehr gerne“, so Bischofsvikar Alexander Wessely.

Die Stabskompanie der Garde wolle sich auch in Zukunft sozial zu engagieren. So soll die Aktion auf jeden Fall wiederholt werden. „Für uns sind viele Dinge ganz normal, die für andere Menschen nicht selbstverständlich sind“, Oberleutnant ElBadry. Fotos Bundesheer: Stuchlik


 
Bischof Žak wäre am 30. Juni 100 Jahre alt geworden


St. Pöltner Bischof war zwischen 1969 und 1985 auch als Militärvikar für Österreich tätig

Bischof ZAKAm 30. Juni hätte Bischof Franz Žak seinen 100. Geburtstag gefeiert. Neben seinem Amt als Diözesanbischof von St. Pölten, das er ab 1961 innehatte, bestellte ihn Papst Paul VI. am 8. Mai 1969 als Nachfolger des Wiener Erzbischofs Kardinal Franz König zum Militärvikar für Österreich.
In seiner Zeit als Militärvikar setzte er sich mit großer Hingabe für die seelsorgliche Betreuung der Soldaten ein. Ebenso erließ er im Jahr 1977 die Statuten des Ordens des Heiligen Georg als kirchliche Auszeichnung des Militärvikars. Sein Wahlspruch lautete Juste, pie, fortiter („Gerecht, fromm, tapfer“). Alfred Kostelecky folgte ihm 1986 als erster Militärbischof nach der Neuordnung der Militärseelsorge durch die Apostolischen Konstitution Spirituali Militum Curae nach.

Žak war Konzilsteilnehmer

Zwischen 1962 und 1965 nahm Žak am Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom teil. Das Konzil bezeichnete er immer wieder als „das größte Ereignis seines Lebens“. Es wurde richtungsweisend für alle Bereiche seines bischöflichen Wirkens.

1991 reichte er als St. Pöltner Diözesanbischof aus Altersgründen seinen Rücktritt ein. Am 27. Mai 1992 wurde ihm vom niederösterreichischen Landeshauptmann Siegfried Ludwig  das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Franz Žak verstarb am 28. Jänner 2004, beigesetzt wurde er am 11. Februar in der Bischofsgruft des St. Pöltner Doms.


 
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