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Aktuelles aus den Diözesen
Aktuelles aus den Militärpfarren

Rochusmesse im Zeichen des Hl. Geistes


RochusmesseDie Rochusmesse und der damit verbundene Rochuskirtag im burgenländischen Kaisersteinbruch, die durch den Kommandanten des Militärhundezentrums Oberst Otto Koppitsch und den Militärpfarrer von Burgenland Militärdekan Alexander Wessely vor einigen Jahren wiederbelebt wurden, sind im Laufe der Jahre zum festen Bestandteil im Jahresablauf der Militärpfarre Burgenland geworden, und stellen - neben der stets um den Welttierschutztag stattfindenden „Wallfahrt der Kreaturen“ – die zweite große Veranstaltung des Militärhundezentrums in Zusammenarbeit mit der Militärpfarre dar.

Heuer bekam dieser an und für sich schon besondere Gottesdienst, an dessen Ende auch immer verdiente Diensthunde (wie Lebensretterhunde, Sprengstoffspürhunde, ect.) und deren Hundeführer, oder um das Diensthundewesen verdiente Persönlichkeiten stets mit der St. Rochusmedaille geehrt werden, noch eine besondere Note. So durfte Bischofsvikar Militärdekan Wessely auch vier Kameraden der von ihm zur Zeit ebenso betreuten Garde das Sakrament der Firmung spenden.

Rochusmesse„Auf den ersten Blick scheint es merkwürdig, beide Feste gleichzeitig zu feiern", so Wessely, „aber auf den zweiten Blick? Beim näheren hinschauen? Der Geist des Herrn erfüllt das All! Er erfüllt seine Geschöpfe mit seinem Geist, seiner Liebe! Erfüllt von ihm und letztlich aufeinander verwiesen!“

Und so wurde zusammen gebetet und unterstützt von einem Ensemble der Militärmusik Niederösterreich gesungen, gefirmt und geehrt. Die Neugefirmten bekamen schließlich noch durch den Leiter der Stabsarbeit des Militärkommandos Burgenland die "You-Bibel" und vom Kommandanten des Militärhundezentrums den Patch des "Militärhundezentrums Kaisersteinbruch" überreicht.
 
Nach dem festlichen Gottesdienst wurde schließlich noch zum Rochuskirtag am Kirchenplatz von Kaisersteinruch geladen und alle Vier- und Zweibeiner gefeiert, bevor es für die ausgezeichneten Diensthunde zu den wohlverdienten „Leckerbissen“ ging und für unsere Neugefirmten, bevor diese wieder zum Dienst in den Assistenzeinsatz abtreten mussten, zum Eissalon.

Die Militärpfarre Burgenland sagt ein herzliches Danke und „Vergelt´s Gott“ an alle, die diesen Tag für die Geehrten und Gefirmten unvergesslich gemacht haben. Danke an die Kommandanten, vor allem an Oberst Otto Koppitsch. Danke an die Pfarre Kaisersteinbruch und besonders an Pfarrer Karl Opelka. Danke an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vereine und des Militärhundezentrums für die perfekte Durchführung des Rochuskirtags, incl. „Streichelzoo“. Danke an das Ensemble der Militärmusik Niederösterreich für die musikalische Unterstützung. Danke an die Standler, die wahres Kirtagsflair auf den Kirchenplatz gezaubert haben und an alle anderen Helferinnen und Helfer des heutigen Tages.


 
Neue Militärpfarrer für Salzburg und Tirol


ImageMilitärbischof Freistetter: Nach langer Suche im Westen Österreichs "nun zwei ausgezeichnete Seelsorger" gefunden.
In Salzburg und Tirol werden ab 1. September mit Richard Weyringer und Johannes Peter Schiestl zwei neue Militärpfarrer ihren Dienst antreten. Weyringer beginnt seinen Dienst in der Militärpfarre Salzburg 2, Schiestl in der Militärpfarre Tirol. Militärbischof Werner Freistetter zeigte sich über seine beiden neuen Geistlichen sehr erfreut: "Besonders im Westen des Landes haben wir lange gesucht und nun diese beiden ausgezeichneten Seelsorger für die Militärseelsorge gewinnen können", so der Bischof wörtlich. Ein großes Dankeschön richtete er an die Heimatdiözesen der beiden, die Erzdiözese Salzburg und die Diözese Innsbruck.

Da die spezifische Situation des Bundesheeres gerade auch für Seelsorger besondere Herausforderungen mit sich bringt, ist es oft nicht leicht, geeignete Personen für diesen Dienst zu finden. Richard Weyringer ist als ehemaliger Soldat des Jagdkommandos bestens mit dem österreichischen Bundesheer vertraut. Außerdem war er bereits für die Militärdiözese seelsorglich tätig. Und auch Johannes Peter Schiestl habe er als sehr engagiert kennengelernt, so Bischof Freistetter.

Wenn Priester sich für den Dienst als Militärpfarrer interessieren, müssen sie u.a. einen Grundlehrgang für katholische Militärseelsorger absolvieren. Dieser fand heuer vom 10. bis zum 21. Juli an der Landesverteidigungsakademie in Wien statt. Sieben Personen aus den Diözesen Eisenstadt, Innsbruck, Linz, St. Pölten, aus der Militärdiözese und aus dem Stift Rein nahmen daran teil. Der Lehrgang vermittelt theologische, militärethische und organisationstechnische Kenntnisse. Der theoretische Unterricht wird durch Exkursionen zum Kommando Luftunterstützung und Kommando der Schweren Brigade in Hörsching, zur Heeresunteroffiziersakademie in Enns, zur Auslandseinsatzbasis in Götzendorf und zur Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt ergänzt.

30 Jahre Militärdiözese

Doir Militärdiözese feiert heuer ihr 30 –jähriges Bestehen. Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist am 23. November eine ganztägige Festveranstaltung in Wiener Neustadt. Dabei stehen ein Gottesdienst in der Georgs-Kathedrale und eine Festakademie mit internationaler Beteiligung in der Militärakademie auf dem Programm.


 
Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf...


Abschlussgottesdienst der Lehrgangsteilnehmer der Heerestruppenschule in Allentsteig

Abschlussgottesdienst der Lehrgangsteilnehmer"Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf..." Unter diesem Motto stand der Gottesdienst der am Ende des aktuellen Lehrganges der Heerestruppenschule, welcher bei der letztwöchigen institutsübergreifenden Übung ihren militärischen Höhepunkt hatte.

Auf der großen Wiese hinter der Truppenübungsplatzkirche traten die Lehrgangsteilnehmer an um Gott für den unfallfreien Lehrgangs- und Übungsverlauf zu danken. "Nicht alles in unserem Leben ist selbstverständlich," so Militärdekan Alexander Wessely, der letztlich auch Militärseelsorger des Kommandos der Heerestruppenschule ist.

Abschlussgottesdienst der Lehrgangsteilnehmer"So lade ich euch in dieser Feierstunde, bei dieser Feldandacht ein ganz konkret an jemanden zu denken der euer Gebet braucht, an den ihr denken wollt. Ich lade euch ein an einen verstorbenen in ganz besonderer Weise zu denken.

Ganz konkret an eine Situation aus euren Auslandseinsätzen und ganz konkret um EINE Bitte die ihr selbst für euch im Herzen tragt..." Und so wurden zwischen Gebeten, Psalmentexten und Glockengeläut für die Verstorbenen von den Soldatinnen und Soldaten Kerzen und Weihrauch entzündet als kleiner intime Geste des Gebetes wenngleich von vielen Kameraden umgeben.... "An wen denke ich? Für wen bete ich? Wie stehe ich in meinem Leben? Wie stehe ich vor Gott, der mich wunderbar erschaffen hat, so wie ich bin... letztlich als dankbarer Mensch, der erkennt, dass nichts selbstverständlich ist..."

Die sehr berührende uns stimmungsvolle Feldandacht klang schließlich noch in einem gesellig-kameradschaftlichen Beisammensein und vielen - mitunter tiefen - Gesprächen aus.


 
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