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Das Militärgeneralvikariat ist die oberste geistliche Behörde des Militärbischofs. Zu seinen Aufgaben zählt die Umsetzung der Weisungen des Militärbischofs an die Militärseelsorger in Österreich, Personalangelegenheiten, die zentrale Matrikenführung über die Angehörigen des Bundesheeres, der Heeresverwaltung sowie deren Familienangehörigen und aller präsenzdienstleistenden Wehrpflichtigen und Frauen im Ausbildungsdienst. Die Leitung obliegt dem Militärgeneralvikar.

Nähere Kontaktdetails bitte auswählen:

Das Institut für Religion und Frieden ist eine Einrichtung des Militärordinariats der Republik Österreich. Es wurde 1997 von Militärbischof Christian Werner gegründet, um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den aktuellen sicherheitspolitischen Veränderungen im Licht der kirchlichen Soziallehre zu fördern. Von 1997 bis zu seiner Ernennung zum Militärbischof 2015 leitete Werner Freistetter das Institut. Militärbischof Freistetter ernannte 2015 Mililitärsuperior Stefan Gugerel zu seinem Nachfolger als Leiter des Instituts.

Hier finden Sie die Materialien des Instituts für Religion und Frieden zum Download.

Das Militärbischöfliche Sekretariat bildet die kirchliche Dienststelle des Militärordinariats. Es umfasst neben der Sekretariatstätigkeiten ebenso die Buchhaltung sowie die wissenschaftlichen Referate des Militärbischofs. Das Militärbischöfliche Sekretariat befindet sich im Militärseelsorgehaus in Wien.

Militärseelsorgehaus
Stranzenberggasse 9b
1130 Wien

Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Medien ist im Militärordinariat der Republik Österreich für die Kommunikation nach innen und nach außen zuständig. Angesiedelt ist das Referat im Militärseelsorgehaus in Wien. In unserem Pressebereich finden Sie Pressematerialen sowie Ansprechpersonen bei Medienanfragen.

 

MBBA Magazin E

Die Bibliothek

2017 wurden die Militärbischöfliche Bibliothek und das Archiv des Militärordinariates in eine organisatorische Einheit mit dem Namen Militärbischöfliche Bibliothek und Archiv zusammengeführt. Sie befindet sich nunmehr in den Räumlichkeiten des Militär­seelsorgehauses in der Stranzenberggasse 9 B im 13. Wiener Gemeindebezirk.

Die Militärbischöfliche Bibliothek ist dabei vor allem Forschungs- und Arbeitsbibliothek des Militärordinariates und richtet sich somit primär an Mitarbeiter und Angehörige der Militärseelsorge und an die Bediensteten des Bundesheeres. Sie steht aber grundsätzlich allen Interessierten offen.

Neben Bedeutung für die seelsorgliche und wissenschaftliche Arbeit ist auch die Bewahrung des Buches als Kulturgut gemäß dem Rundschreiben der päpstlichen Kommission für die Kulturgüter der Kirche Aufgabe der Bibliothek.

Der gewachsene Bestand (rund 18.000 Titel, davon derzeit rund 14.000 im OPAC erfasst) setzt sich aus Büchern und Zeitschriften zur Thematik Militärseelsorge, kirchliche/theologische Positionen zu Friede und Militär, Friedensethik, Militärethik, Militärgeschichte, Sicherheitspolitik, Theologie, Religions­wissenschaft, Politik, Völkerrecht, Philosophie, Allgemeine Geschichte u.a. zusammen. Aktive Sammlungsgebiete sind in erster Linie Quellen und Studien zur Militärseelsorge sowie zur Friedens- und Militärethik.

Zusätzlich bietet die Militärbischöfliche Bibliothek als digitales Service eine Volltextdatenbank von rund 2.400 kirchlichen Dokumenten zur Friedensethik seit 1989 an.

Das Militärbischöfliche Archiv dient vor allem der Aufbewahrung der Bücher und des Schriftgutes gemäß den Bestimmungen des Codex Iuris Canonici. Gemäß Ordnung zur Sicherung und Nutzung der Archive der Katholischen Kirche in der Militärdiözese (1999) fungiert es aber auch als Forschungseinrichtung und Dokumentationsstelle für das kirchliche Leben im Militärordinariat.

Öffnungszeiten

Generell zu Bürozeiten. Um eine optimale Betreuung zu gewährleisten, bitten wir Sie, sich jedenfalls vorher telefonisch oder per Email anzumelden.

*** Öffnungszeiten August 2019 ***
Dienstag und Mittwoch: 10 - 14 Uhr
bzw. nach Vereinbarung

Adresse

Militärbischöfliche Bibliothek und Archiv 
Militärseelsorgehaus
Stranzenberggasse 9 B
1130 Wien


Online-Katalog der Militärbischöflichen Bibliothek

https://www.eopac.net/BGX431256 bzw. als Kurz-URL: https://bibkat.de/mbba

Kontakt für allgemeine Anfragen

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Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten - Eine katholische Aktion des Militärordinariates.

 

Das Statut des Militärordinariates der Republik Österreich vom 21. März 1989 bezeichnet die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten als die Katholische Aktion im Jurisdiktionsbereich des Militärbischofs. Damit wurde - unter Beibehaltung der bisherigen Bezeichnung - der Erweiterung des Jurisdiktionsbereiches auf die zivilen Angehörigen des Bundesheeres und deren Familien Rechnung getragen.

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten versteht sich als eine Bewegung der Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres, die das Laienapostolat im täglichen Dienstbetrieb verwirklichen wollen. Als eine Gemeinschaft von Christen versuchen ihre Angehörigen, durch Erhaltung und Entfaltung christlichen Lebens im Bundesheer, durch Unterstützung der Militärseelsorger, durch gemeinsame Eucharistiefeier und religiöse Fortbildung dazu beizutragen. Dazu gehört vor allem ein ständiges Bemühen um Gewissensbildung und Schärfung des Bewußtseins.

Aus der Überzeugung, dass Friedensgesinnung und Dienst in Streitkräften einander nicht ausschließen, bemühen sich die Angehörigen der Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten

  • mitzuhelfen, den Frieden den wir haben zu erhalten und zu sichern,
  • mitzuhelfen, durch Verwirklichung von Gerechtigkeit und Nächstenliebe den Frieden zu fördern.
  • für den Frieden, den wir durch unser eigenes Bemühen allein nicht schaffen und erhalten können, zu beten.

Im Sinne von "Gaudium et Spes" (Nr. 79) dienen damit auch die katholischen Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres dem Frieden und der Sicherheit unserer Nachbarn und aller Völker. Dieses Bemühen wurde nicht zuletzt auch durch die Teilnahme österreichischer Soldaten an den friedenserhaltenden und friedenssichernden Operationen der Vereinten Nationen sichtbar - es wurde durch die Verleihung des Friedens-Nobelpreises im Jahr 1988 gewürdigt.

Als Katholische Aktion des Militärordinariates bemüht sich die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten besonders um die ethische Erziehung und Entwicklung des Kaderpersonals und der Soldaten, die ihren Wehrdienst ableisten. Dazu gehört zum Beispiel auch die Feier des Weltfriedenstages in den Garnisonen des Bundesheeres zu Jahresbeginn.

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten bemüht sich aber auch über den nationalen Rahmen hinaus im Apostolat Militaire International um die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Frieden. Organisation der AKS Die Arbeitsgemeinschaft kath. Soldaten in einer Militärpfarre hat im Grunde die analogen Aufgaben wie die Gliederungen der Katholischen Aktion auf Ebene der zivilen Pfarre.

Die Angehörigen der AKS einer Militärpfarre übertragen die Durchführung der laufenden Angelegenheiten dem Pfarrausschuß. Der Pfarrausschuß ist das leitende und planende Organ der AKS in der Militärpfarre. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre. Der Pfarrausschuß wählt zu seiner Leitung einen Vorsitzenden sowie die erforderlichen Funktionsträger.

Er setzt sich zusammen aus:

  • Vorsitzender
  • Militärpfarrer (und Militärpfarrer des Milizstandes) 
  • Schriftführer
  • Kassier
  • Rechnungsprüfer - jene Angehörigen der AKS, die in den Pfarrausschuß entsandt wurden.

 

Wichtig ist eine enge Verbindung zum Militärpfarrgemeinderat. Damit kann eine sinnvolle Aufgabenverteilung in der Militärpfarre erfolgen. Die AKS der Militärpfarre hält zur Katholischen Aktion in ihrer Diözese und wenn möglich auch zur Diözese selbst einen engen Kontakt.

Die Hauskapelle in der Martinskaserne Eisenstadt.

SOLDATENKIRCHE „Zum Heiligen Kreuz“ 

in der Khevenhüllerkaserne Klagenfurt,
errichtet zwischen 1966 und 1968
Kirchenweihe am 12. Oktober 1968
Pflege und Wartung: Militärpfarre Kärnten

Wissenswertes zum Gebäude:

Das Zelt Gottes unter den Soldaten war das Motto für den Bau der Kirche. Eine alte Sporthalle wurde dafür abgerissen und die Kirche in einer Zeltform gebaut. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden und viele Soldaten halfen beim Bau der Kirche mit.

Etwas später kam das Begegnungszentrum dazu, in welchem sich ein Lehrsaal für Unterricht und der Begegnungsraum befinden. Jeden Sonntag finden sich hier Kirchenbesucher zum Pfarrkaffee ein. Aber auch sonst werden hier des Öfteren kulturelle Veranstaltungen durchgeführt.

 Sonn- und Feiertags um 1000 Uhr

Interreligiöser Begegnungs-Ort Belgierkaserne
(v.l. Museum Internationale Einsätze, Gedenkstätte und Glockenturm, Kirche)

Die Soldatenkirche in der Belgierkaserne ist auf den Seligen Engelbert Kolland geweiht. Der 1827 in der Gemeinde Ramsau im Zillertal geborene Kolland trat früh in den Franziskanerorden ein und war u.a. als Missionar im Heligen Land tätig.

Während einer Christenverfolgung erlitt er mit sieben spanischen Mitbrüdern am 10.7.1860 den Märtyrertod, nachdem er sich mehrmals geweigert hatte, dem Glauben an Christus abzuschwören. Am 10.10.1926 wurde er gemeinsam mit den Mitbrüdern in Rom selig gesprochen. Er ist der einzige in der Erzdiözese Salzburg geborene Märtyrer. 1986 wurde er zum zweiten Pfarrpatron der Pfarre Zell am Ziller ernannt.

Die Grabeskapelle des Seligen im Pauluskloster in Damaskus wurde im Jahr 2010 von österreichischen Pionieren (UNO) mit syrischen Arbeitern und finanzieller Unterstützung durch den Militärbischof renoviert

Gottesdienste in der Soldatenkirche in der Belgierkaserne finden regelmäßig jeden Dienstag um 08.15 Uhr statt.


Zur Geschichte des Gebäudes

Die Soldatenkirche wurde im Jahre 2000 von Angehörigen des österreichischen, deutschen und schweizerischen Kontingents im Kosovo errichtet. Nach Beendigung des Einsatzes wurde die frühere Campkirche nach Österreich überstellt und fand in der Belgierkaserne eine neue Heimat. 2012 wurde sie im Rahmen einer ökumenischen Feier, an der alle Militärseelsorger verschiedener Konfessionen teilnahmen, gesegnet und auch der Altar eingeweiht. Die Kirche steht aller beim Österreichischen Bundesheer anerkannten Konfessionen zur Verfügung. Patrozinium gefeiert wird immer am 10. Juli.

Im Inneren des Gotteshauses

Der Rechteckbau besteht aus Holz; das Dach ist mit Wellblech gedeckt. Dank zahlreicher Fenster wirkt der Innenraum hell und freundlich. Ein Kreuz aus Metall (ein sogenanntes Splitterkreuz) weist von außen darauf hin, dass es sich um eine religiöse Stätte handelt. Als Fundament des Altartisches wurde eine Brückentraverse aus Stahl (eine sogenannte Panzerbrücke) genommen, die die Verbundenheit ... Brücke ... zwischen Gott und den Menschen vor Augen führt.
Der Ambo hat die Form eines Ankers, der damit Hoffnung ausstrahlen soll. Als weitere Kunstgegenstände in der Kirche befinden sich eine Kopie der Statue der Gottesmutter Maria, der Magna Mater Austriae, sowie ein Ölbild, das den Patron, Sel. Engelbert Kolland, der Kirche zeigt. Auffallend sind die 14 bunten als Wandtafeln gestalteten Kreuzwegstationen.

Die Militärpfarre betreut die Landesverteidigungsakademie (LVAK) mit der Garnisonskirche (Stiftskirche) und die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt.

Die Kirche im Fliegerhorst Bromowski

Zur Geschichte

Vor über 55 Jahren, am 6. Oktober 1964, wurde die Fliegerhorstkirche durch Militärprovikar Johannes Innerhofer – unter Anwesenheit des früheren Landeshauptmannes Leopold Figl und des Verteidigungsministers Georg Prader – feierlich eingeweiht. Die Errichtung des dazugehörigen Kirchenturms folgte erst in den 90er Jahren, da dafür das Geld fehlte. Aus architektonischen Gründen wurde er aber nicht an das bestehende Gebäude angebaut, sondern setzt sich von ihm bewusst ab – dadurch soll er den Gesamteindruck nicht gestört werden. In dieser Zeit wurde auch der Altarraum saniert und ein neuer Sakralraum geschaffen.

Im Inneren der Kirche

Besucher betreten das Gotteshaus über den an der Nordseite gelegenen Eingang. Hinter dem Volksaltar fällt sofort eine Tonreliefplastik auf. Sie stellt den Erzengel Michael dar, wie er siegreich über dem Drachen Luzifer thront. Gestaltet wurde sie von der Frau des seinerzeitigen Inspektors der Fliegertruppe, Generalleutnant Gustav Golja. Von der selben Künstlerin wurde auch das Relief an der Rückwand des Kirchenbaus geschaffen. Darin symbolisiert ist die heilige Barbara , wie sie durch das Schwert den Opfertod stirbt. Die hl. Barbara ist die Patronin der Artillerie und der Fliegerabwehrtruppe des Fliegerhorsts.
An den beiden Seitenwänden hängt der holzgeschnitzte Kreuzweg, der von Vizeleutnant Nobert Brenner gestaltet wurde. Gesegnet wurde er von Militärbischof Alfred Kostelecky anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kirche am 24. September 1989. An der Südwand des Baus erinnert eine Gedenkstätte an jene Angehörige der Garnison Langenlebarn, die im Dienst verstorben sind. Der großzügige, helle Innenraum ist linear gestaltet und bietet über 370 Personen ausreichend Platz. Heute ist die Fliegerhorstkirche religiöser Mittelpunkt der Militärpfarre NÖ4. Sie steht auch orthodoxen sowie evangelischen Militärseelsorgern sowie Gläubigen für Feiern zur Verfügung.

Die Michaelskapelle im Fliegerhorst Vogler


Zur Geschichte

Im Fliegerhorst Hörsching, der von 1938 bis 1942 errichtet und als Ausbildungs- und Einsatzbasis genutzt wurde, war von der Planung im Jahr 1938 her kein sakraler Bau bzw. kein Gebetsraum für Soldaten angedacht. Mit 4. Mai 1945 wurden Teile der 65. US-Infanteriedivision und die US-Airforce hierher verlegt, die den Fliegerhorst bis 1955, der in dieser Zeit den Namen „Camp MacCauley“ trug, militärisch nutzten.
 
Konrad Waldhör, der 1980 zum katholischer Militärseelsorger für Oberösterreich bestellt wurde, fand im Nachlass der US-Besatzung einige Gegenstände, die den Schluss nahelegten, dass die Amerikaner in diesem Zeitraum in einem Raum des heutigen Offizierskasinos im Fliegerhorst eine Gebetsstätte eingerichtet und „betrieben“ hatten.
 
Der katholische Militärseelsorger Josef Schörghofer unterstützte, nachdem der Fliegerhorst von der Fliegertruppe des österreichischen Bundesheeres übernommen wurde, den Wunsch der Soldaten nach der Einrichtung einer eigenen Gebetsstätte. Für diese wurde ein leerstehendes Gebäude, das in der Kriegs- und Nachkriegszeit als Freizeiteinrichtung genutzt wurde, adaptiert und Mitte der 60er Jahre geweiht.
 
Nach fast 40jähriger Nutzung war in den 90er Jahren eine Sanierung notwendig geworden. Gleichzeitig gab es die Tendenz, dieses Gebäude wieder zu einer Freizeiteinrichtung für Soldaten um- und zurückzugestalten. Dem Militärpfarrer Konrad Waldhör gelang es aber, dieses Gebäude als Sakralbau zu erhalten und die Renovierung zu verlassen.
Am 13. Jänner 1999 fand durch Militärbischof Christian Werner die feierliche Wiedereröffnung der auf den Hl. Michael geweihten Kapelle statt.

Die Innenraumgestaltung der Kapelle

Bei der Innenraumgestaltung verfolgte man das Motto: „Eine Kapelle für Soldaten von Soldaten“. Konrad gelang es, Künstler auch in den Reihen des Bundesheeres ausfindig zu machen, die hier ihre „In-spirit-ationen“ und Kräfte einfließen ließen. Hervorzuheben wären

• Brigadier Günther Steinböck: Von ihm stammen die Entwürfe für die vier Glasfenster (diese stellen die Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Mäßigung, Tapferkeit und Weisheit dar) sowie die Ideen zur Gestaltung von Ambo, Altar, Kreuz, Kerzenständer, Tabernakel und Weihwasserbecken.
• Vizeleutnant Artur Maria Rottensteiner: Er kreierte den Glasschliff für die Tugenden.
• Georg Jirenec: Er machte nach den Entwürfen die Glasritzarbeiten.
• Vizeleutnant Wimmer: Von ihm stammt die Holzskulptur des Hl. Michael.

 
Der Leitgedanke der Kardinaltugenden wurde noch von zwei weiteren Künstlern aufgegriffen:
• Von der österreichischen Schriftstellerin Gertrud Fussenegger, die der Kapelle als Festschrift die Erstveröffentlichung des Aufsatzes über die „Virtutes Cardinales“ widmete.
• Und von dem Orgelvirtuosen und Komponisten Professor Augustinus Franz Kropfreiter. Er steuerte bei der Wiederöffnung der Kapelle die Vertonung der Komposition der vier Kardinaltugenden, die eine Weltpremiere darstellte, bei.
 
Die Kapelle am Fliegerhorst Vogler in Hörsching, eine Stätte zur Ehre Gottes, ein Ort der Stille, ein Platz,  an dem Begegnung stattfinden kann: Begegnung von Mensch zu Mensch und Begegnung von Mensch zu Gott.

Soldatenkirche Christkönig

Die Kirche wurde im Jahr 1961 von der 6. Jägerbrigade am Truppenübungsplatz Lizum errichtet. Sie liegt auf einer Seehöhe von 2100 Metern und ist Christus dem König geweiht. Damit ist sie auch der höchstgelegene Kirchenbau Tirols.

Ein Fresko an der Außenwand zeigt den auferstandenen Heiland zwischen zwei Gebirgssoldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Es gilt als Ehrenmahl für die Gefallenen unserer Heimat.

Ein Gedenkstein neben der Kirche erinnert an die Erbauung.

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