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Osterbotschaft 2017

 

MilBischof FreistetterLiebe Schwestern und Brüder!

Zu Ostern feiern wir jedes Jahr das Fest der Auferstehung Jesu, ein Fest des Lebens, der Hoffnung und des Neubeginns. Es geht dabei aber nicht um einen schönen, aber gleichgültigen Neubeginn wie in der Natur: dass der Frühling jedes Jahr kommt, wenn Schnee und Kälte verschwunden sind. Bei uns Menschen kommt ein wirklicher Neubeginn nicht von selbst. Er setzt eine Umkehr voraus, die zu Beginn oft mühsam ist, bei der wir uns oft schwertun, den richtigen Weg zu finden und zu verfolgen.

Ein wirklicher Neubeginn kann und darf auch nie zu Lasten der Schwachen gehen, wie das in der Natur oft der Fall ist, in der die, die es nicht geschafft haben, die Nahrungsgrundlage für die starken oder neuen Pflanzen bilden. Zu einem wirklichen Neubeginn ist jeder Einzelne aufgerufen, und das Leben in Fülle, das wir zu Ostern feiern, ist jedem Einzelnen verheißen, gerade denen, die unter Armut, Ungerechtigkeit oder Krankheit leiden.

Grundlage der christlichen Umkehr ist das Hören auf das Wort Gottes, das „eine lebendige Kraft“ ist, die „im Herzen der Menschen die Umkehr auszulösen und die Person wieder auf Gott hin auszurichten“ vermag, wie Papst Franziskus in seiner diesjährigen Botschaft zur Fastenzeit schreibt: Einen besonderen Schlüssel zum Verständnis dieser Umkehr sieht der Papst in der biblischen Erzählung vom reichen Prasser und vom armen Lazarus (Lk 16, 19-31). Am Beginn des Gleichnisses liegt Lazarus vor der Tür des Reichen, ein Stück „menschlichen Mülls“, das von niemandem beachtet wird. Aber im Gegensatz zum Reichen, der sich durch Luxus inszeniert und Geltung zu verschaffen glaubt, erhält Lazarus einen Namen, eine Geschichte, ein „Gesicht“. Blind von der Sünde, durch „Liebe zum Geld, Eitelkeit und Hochmut“ verdorben, lebt er „»Tag für Tag herrlich und in Freuden« (V. 19)“. Er erkennt aber nicht, dass der andere, dass jeder Mensch „ein Geschenk ist“, dass dort die eigentliche Herrlichkeit des Lebens, das Antlitz Christi, gleichsam unbemerkt vor seiner Haustür liegt.

Die Herrlichkeit des anderen Menschen, dieses Lazarus, erkennt er erst nach seinem Tod: Im zweiten Teil des Gleichnisses sieht er von weitem Lazarus im Schoß Abrahams, während er in der Unterwelt Qualen erleidet. In einem langen Gespräch mit Abraham wird ihm deutlich gemacht, was das eigentliche Problem war, das jetzt nach dem Tod sicht- und spürbar geworden ist: „dass er nicht auf das Wort Gottes hört; das hat ihn dazu gebracht, Gott nicht mehr zu lieben und darum den Nächsten zu verachten.“
Wie die Jünger in Emmaus den Auferstandenen plötzlich erkannten, als sie mit ihm das Brot teilten, so sollen wir offen bleiben für die Begegnung mit Gott in der Begegnung mit anderen Menschen und der Versuchung widerstehen, selbst Gott sein zu wollen. Ostern soll uns zunächst vor allem an unsere Sterblichkeit erinnern und dann zugleich an die Herrlichkeit des Lebens, das wir uns nicht selbst gegeben haben und das wir auch nicht selbst bewahren können.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest 2017!

+ Dr. Werner Freistetter
Militärbischof für Österreich


 
„Wenn der Bischof Station macht“


Stationsgottesdienst mit Militärbischof Werner Freistetter  in der Militärpfarre NÖ1.

Stationsgottesdienst in MilPfarre NÖ 1Am 24. März fand ein Stationsgottesdienst als Feldmesse auf dem Gelände des Kommandogebäudes Feldmarschall Hess in St. Pölten mit Militärbischof Werner Freistetter statt.
Durch die Tradition der Stationsgottesdienste möchte der Bischof die Gläubigen seiner Diözese besser kennenlernen und mit Ihnen Gottesdienst feiern. In seiner Predigt, die der Militärbischof zum Tagesevangelium (Mk 12, 28b-34) hielt, ging er auf die Schwierigkeiten der Gottes-und Nächstenliebe in unserer heutigen Zeit ein.

In den Reihen der Gottesdienstbesucher fanden sich Soldaten und Soldatinnen aller Dienstgrade, Zivilbedienstete und mit der Militärpfarre NÖ1 verbundene Pensionisten. Als militärisch Höchstanwesender konnte Militärkommandant Brigadier Martin Jawurek begrüßt werden.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Militärmusik NÖ, welche Gesänge zur Liturgie und Musik zur Fasten- und bevorstehenden Passionszeit verband. So wurde der Stationsgottesdienst ein spiritueller Höhepunkt in der Mitte der österlichen Bußzeit, der so manches im Alltag wieder neu oder zumindest anders sehen ließ und eine neue Verbindung zu Gott anbot.

Stationsgottesdienste haben lange Tradition.

Schon seit vielen Jahrhunderten kennt und pflegt die  Katholische Kirche die Tradition der Stationsgottesdienste. Es sind dies Gottesdienste, die ihren Ursprung in der Kirche der Stadt Rom haben. Es galt in diesen, die kultische Einheit -  gerade zu Zeiten, in denen gottesdienstliche Feiern eine hohe Bandbreite an Pluralität aufwiesen - in den verschiedenen Kirchen aufzuzeigen. Zu diesen Feiern versammelten sich die Gemeindemitglieder in einer Kirche oder an einem vom Bischof für diesen Tag festgelegten  Ort, um mit diesem oder seinem Vertreter den Hauptgottesdienst zu feiern.


 
MPGR-Tagung der MilPfarre Steiermark


MPGR MilPfarre SteiermarkAm 27. und 28. März 2017 hielten der neue Militärpfarrgemeinderat und die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten der Militärpfarre Steiermark ihre erste Tagung ab. Im schönen Ambiente des Bildungshauses Schloss Seggau wurde die konstituierende Sitzung mit der Neuwahl der Funktionen durchgeführt. Zum geschäftsführenden Vorsitzenden des Militärpfarrgemeinderats wurde Major Roschee Fruhmann und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten wurde Vizeleutnant Thomas Astecker gewählt. Mit einem Gottesdienst in der modern gestalteten Michaelskapelle endete die Tagung.
Foto: T. Astecker 


 
Militärbischof beim Pastoralbesuch im Kosovo


Militärbischof Freistetter besuchte die Österreichischen Soldatinnen und Soldaten im Kosovo.

Beim österreichischen KontingentMilitärbischof Werner Freistetter besuchte von 20. bis 22. März die österreichischen KFOR-Soldaten im Kosovo. „Der Besuch unserer im Ausland stationierten Soldatinnen und Soldaten ist mir ein großes Anliegen“, so der Bischof. Die Atmosphäre war sehr gut, „die österreichischen Soldatinnen und Soldaten im Kosovo sind wirklich engagiert“, so der Bischof, nach seiner Rückkehr. Der Militärbischof konnte sich bei vielen Begegnungen einen Eindruck von den Aufgaben des Kontingents im Kosovo machen. Freistetter nützte die Möglichkeit des Besuches auch zu persönlichen Gesprächen mit den Soldatinnen und Soldaten.
Im Camp Film City in Pristina der Bischof am ersten Tag vom stellvertretenden Kfor-Kommandanten Generalmajor Riener begrüßt. Bei den anschließenden Arbeitsgesprächen mit Oberst Weichselberger wurde dem Besucher die derzeitige Situation im Einsatzraum dargelegt.

Beim österreichischen Kontingent

Am ersten Tag meldete der Kommandant der Stabskompanie in Prizren, Hauptmann Fuchs, das österreichische Kontingent. Anschließend erfolgte eine Einweisung in die aktuelle Lage. Am späten Nachmittag wurde in der Kapelle, mit Unterstützung des Militärdekan Christian Thomas Rachlé eine Messe abgehalten. Rachlé ist derzeit als Militärpfarrer in Kosovo für die Betreuung der Soldatinnen und Soldaten eingesetzt.

Feldmesse im Camp Villagio

Am zweiten Tag ging es in den Westen des Kosovo nach Peja, in das Camp Villagio Italia. Die zweisprachige Feldmesse in deutscher und italienischer Sprache bildete den Abschluss des Besuchs.


 
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