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Kadertage der MilPfarre Burgenland


Von Blumenhexen, Ordensleuten und zart-bitterer-fair-gehandelter Schokolade
Kadertage der Militärpfarre Burgenland mit der 2. AusbKp/HTS

ImageBereits zur lieben Tradition geworden sind die Kadertage der Militärpfarre Burgenland mit der zweiten Ausbildungskompanie der Heerestruppenschule aus Bruckneudorf. Ging es in den letzten Jahren in das Wein- und Waldviertel, so stand diesmal, nach einem Zwischenstopp in der Kaserne Güssing die Oststeiermark am Programm. Der schmale Grad von „Glauben und Aberglauben“ wurde auf der mächtigen Veste Riegersburg, auf welcher wir von Prinz Emanuel v.u.z. Liechtenstein begrüßt wurden, anhand der sogenannten Blumenhexe und der „Feldbacher Hexenprozesse“ nahegebracht und gezeigt, dass die Mechanismen, gerade des Aberglaubens bei unvorhersehbaren Ereignissen sich bis in die Gegenwart tief in den Menschen verankert haben, also nicht nur eine Erscheinung früherer Jahrhunderte war.

Was früher allerdings nicht möglich war, war des Erstürmen der Riegersburg – einer Burg  niemals eingenommen wurde – am allerwenigsten wäre dies über die steile Felsseite des mächtigen Vulkankegels möglich gewesen. Um zu zeigen, dass sich auch offenbar hier die (Kriegs)Technik geändert hat, ließ es sich der Kompaniekommandant nicht  nehmen mit zwei seiner Soldaten den mächtigen Vulkanfelsen empor zu klettern.
Belohnt wurde dies mit einem Abstecher in der Schokoladenmanufaktur Zotter. Was als oberflächliche Nascherei abgetan werden könnte, hatte allerdings einen durchwegs tieferen Hintergedanken, was Verantwortung mit Ressourcen, fairen Handel und Chancengleichheit zwischen der sogenannten „Ersten“ und „Dritten Welt“ betrifft, das Teilen mit den Armen.

ImageDiese Thematik wurde auch in der Hl. Messe in der Fatimakapelle Bierbaum/Trössing durch Bruder Hannes in seiner Predigt anhand des Hl. Franziskus wieder aufgegriffen. Im Anschluss gab es beim Abendessen einen regen Austausch über die Welt der Soldaten und das Ordensleben, mit so manchen „Aha-Effek“ wie mitunter ähnlich die Systeme sind, wenn auch die Berufungsgeschichten durchwegs anders verlaufen.
Am zweiten Tag der Kadertage wurde nach einer kurzen Morgenandacht in der Pfarrkirche Straden von Bgdr iR Paul Puntigam nicht nur die Geschichte Stradens und der Oststeiermark nahegebracht, sondern auch die letzten Kampfhandlungen des zweiten Weltkrieges.

Aber nicht militärische Fakten und Zahlen standne im Mittelpunkt dieses fast zweistündigen Unterrichtes im Gelände, sondern die Frage, wie sich der Krieg auf das (Weiter)Leben der Bevölkerung auswirkte, bzw. sich in heutigen Kriegsgebieten auswirkt. Hierbei griff Bgdr. iR Puntigem immer wieder – den in der Morgenandacht meditierten - Psalm 8 mit dessen zentraler Frage „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst“ auf und führte ihn letztlich weiter was es bedeutet Die „Würde des Menschen“ zu verteidigen und als Soldat zu schützen.  

Mit einer Führung und dem dabei beinhaltenden Mittagessen in einem ökologischen Vorzeigebetrieb der Schinkenproduktion endeten letztlich diese interessanten, aber auch fordernden Kadertag.


 
Gebetsmeinungen des Hl. Vaters im September

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Allgemeine Gebetsmeinung:
Um Liebe und Unterstützung für geistig Behinderte.

Missionsgebetsmeinung:
Das Evangelium inspiriere die Christen in ihrem Einsatz für die Armen.



 
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