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Aktuelles aus den Diözesen
Aktuelles aus den Militärpfarren

Bischof Freistetter und "Missio"-Chef Wallner im Senegal


Vorsitzender der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz und Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke besuchen kirchliche Hilfsprojekte und treffen mit hochrangigen Vertretern der Religionsgemeinschaften des westafrikanischen Landes zusammen

MilBischof Freistetter
Der österreichische "Missionsbischof" Werner Freistetter und der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ("Missio") in Österreich, P. Karl Wallner, sind am Donnerstag (1. Dezember) zu einem einwöchigen Lokalaugenschein in den Senegal gereist. Die beiden werden in dem westafrikanischen Land kirchliche Hilfs- und Pastoralprojekte besuchen und mit hochrangigen Vertretern der katholischen Kirche sowie der Muslime zusammentreffen.

Militärbischof Freistetter ist seit März 2016 Vorsitzender der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO). P. Wallner hat mit 1. September diesen Jahres das Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke angetreten. Freistetter ist in seiner Funktion als KOO-Vorsitzender u.a. auch für die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zuständig. Die katholischen Hilfswerke würden immer wieder zeigen, dass erfolgreiche Entwicklungsarbeit vor Ort möglich ist, "denn sie können bei ihrer Arbeit auf die lokalen kirchlichen Strukturen zurückgreifen und so Hilfe leisten, die direkt bei den Menschen ankommt und im Leben der Menschen spürbar ist", so der Bischof.

Freistetter und Wallner werden im Senegal u.a. mit dem Erzbischof von Dakar, Benjamin Ndiaye, sowie mit dem Apostolischen Nuntius Erzbischof Michael Wallace Banach zusammentreffen. Auch eine Begegnung mit höchsten Repräsentanten muslimischer "Bruderschaften" stehen auf dem Programm.

Der "Missio"-Nationaldirektor und der Bischof besuchen weiters zahlreiche kirchliche Projekte, einige mit stärkerem Gewicht auf der Seelsorge (zum Beispiel Kinderkatechese, Priesterseminar), andere mit einem sozialem Schwerpunkt. So stehen Projekte der Caritas und der kirchlichen Entwicklungshilfeorganisation "Horizont 3000" auf dem Besuchsprogramm, die beispielsweise Ernährungssicherheit oder Hilfe für Schwangere und Mütter mit Kleinkindern im Fokus haben.

Ein besonderer Termin ist auch der Besuch des Benediktinerklosters Keur Moussa. Das Kloster ist international bekannt dafür, dass die Mönche in der Liturgie den Gregorianischen Choral pflegen und diesen mit einheimischen Melodien und Instrumenten ergänzen. 2009 war der Senegal Schwerpunktland bei der "Missio"-Sammlung zum Weltmissionssonntag. Damals waren auch Mönche aus Keur Moussa zu Gast in Österreich.

Die Christen sind im Senegal nur eine kleine Minderheit. Mehr als 90 Prozent der 13 Millionen Einwohner sind Muslime, die Christen machen gerade einmal fünf Prozent aus. Die Kirche wird aber vor allem für ihre sozialen Tätigkeiten sehr geschätzt. Das Land in der westafrikanischen Sahelzone ist immer wieder von Hungersnöten bedroht.


 
Ein Lied von Frauen im Krieg


Institut für Religion und Frieden veranstaltete Seminar über Modelle weiblichen Kämpfens in Game of Thrones

SeminarVom 22. Bis 24. November fand im Kinosaal der Stiftskaserne im 7. Wiener Bezirk ein Seminar mit dem Titel „Ein Lied von Frauen im Krieg – Game of Thrones-Analysen“ statt. Organisiert vom Institut für Religion und Frieden befasste sich das militärethische Seminar in besonderer Weise mit den, in der populären Serie schriftlich und verfilmt dargestellten, weiblichen Charakteren.

Historische Hintergründe – etwa die Rolle starker Frauen in ptolemäischer (Günther Hölbl), biblischer (Rita Perintfalvi) oder auch mittelalterlich-englischer Geschichte (Professor Lothar Höbelt) – standen an der Seite psychologischer (Angelika Klug, Günther Fleck), sozialanthropologischer (Linda Seklehner, Yasemin Aydin, Paul Ertl) und religionswissen-
schaftlicher (Nadja Roßmanith) Betrachtungen. Eine kompetente Einführung in literarische und filmische Vorlage gaben Heidi Lexe von der Universität Wien und Robert Buchschwendter, Drehbuchautor und Mitarbeiter des Wiener Filmcolleges.

Themen wie die Wechselwirkung von Religion, Gewalt und Herrschaftsanspruch, sowie spezifisch weibliche Modelle der Konkurrenz, Kooperation und Loyalität wurden aufbereitet und fruchtbar diskutiert. Die etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Ressort wurden durch weitere 40 Hörerinnen und Hörer der Universität Wien ergänzt und gaben damit ein gutes Bild für zivil-militärische Kooperation.


 
Adventkranzsegnung der MilPfarre NÖ 1


Adventkranzsegnung MilPfarre NÖ 2St. Pölten, 25. November 2016;
In vielen christlichen Haushalten finden sich in dieser Zeit Adventkränze. Doch was viele vielleicht nicht wissen: So alt ist dieser Brauch noch gar nicht. Seine Geschichte beginnt im Jahr 1839 als reiner Zählkranz, gefertigt aus einem alten Wagenrad mit 19 kleinen roten und 4 großen weißen Kerzen. Der Hamburger Erzieher und Theologe Johann Hinrich Wichern (1808-1881) fertigte diesen für ungeduldig auf das bevorstehende Weihnachtsfest wartende Kinder an.

Seit 1860 wird der Kranz mit Tannengrün geschmückt, mit Anfang des 20. Jahrhunderts gehört er zum deutschen Adventbrauchtum. In Österreich und Süddeutschland ist dieser Brauch überhaupt  erst nach 1930 eingeführt und übernommen worden. Mit der Segnung dieser Kränze, dem Heimtragen dieser und dem Entzünden der ersten Kerze zuhause beginnt für viele dann auch „sichtlich“ die Adventzeit.

Sehr feierlich  - nämlich mit Klängen der Militärmusik Niederösterreich - wurde dieses Jahr die Adventkranzsegnung  von der Militärpfarre NÖ1 in St. Pölten durch Diakon Ludwig Winkler durchgeführt. Auf drei „Dinge“ wies er im Besonderen hin:
• Sich Zeit nehmen für sich und den anderen.
• Die Vorfreude auf das bevorstehende Fest leben und größer werden lassen.
• Das Kommen des Herrn zulassen und diesem „advenio“ den Raum lassen, um das zu verstehen, was in dieser Heiligen Nacht eigentlich passiert ist: Er ist Mensch geworden, so wie wir es sind. „Sehen und verstehen wir dies“, so Diakon Winkler, „dann bekommen wir wieder ein Gefühl dafür,  was Advent bedeutet“.


 
Gebetsmeinungen des Hl. Vaters im Dezember

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Allgemeine Gebetsmeinung: Keine Kindersoldaten mehr. Weihnachten überwinde diesen Skandal.

Missionsgebetsmeinung: Für Europa: Die Schönheit, die Wahrheit, der Segen des Evangeliums gebe dem Kontinent Freude und Hoffnung.



 
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