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Aktuelles aus den Diözesen
Aktuelles aus den Militärpfarren

Unvergesslich….


Requiem anlässlich des Bedenkjahres 1914/2014

Image„Gehe einmal mit offenen Augen über einen Friedhof… Auf wie vielen Grabsteinen kannst du lesen „Unvergesslich“ und dennoch sind die Gräber verwahrlost, obwohl das Begräbnis noch nicht lange zurückliegt…“, so begann Militärsuperior Alexander Wessely seine Gedanken anlässlich des Requiems, welches anlässlich des Bedenkjahres 1914/2014 am 30. Oktober in der Hauskapelle der Martinkaserne Eisenstadt – unter großer Beteiligung der Soldaten und Zivilbediensteten der Garnison – gefeiert wurde.

Vor allem das Gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkrieges – eines Krieges der durchschnittlich 300 gefallene Soldaten pro Stunde (!) zum Opfer hatte – und aller Verstorbenen deren niemand mehr gedenkt, stand im Mittelpunkt der, von der Militärmusik Burgenland begleiteten Eucharistiefeier. „Was ist Zentrum des Glaubens? Was ist die Chance nie vergessen zu werden…?“ Fragte hierbei der Militärpfarrer: „Auf einer Trauerparte eines vor kurzem verstorbenen Kameraden, war zu lesen. `Christus ist wahrhaft auferstanden! Halleluja!` Und dies auf einer Todesanzeige. Merkwürdig? Nein! Dies ist das Zentrum unseres Glaubens, auch wenn wir trauern dürfen! Auch wenn der Mensch den Tot mitunter vor Augen hat,“ so der Militärpfarrer. 
 
ImageFahnenabordnungen und Abordnungen des IR 76 iT, der Kameradschaft FM Radezky, der Europäischen Weinritter, bzw. der Eisenstädter Bürgergarde feierten ebenso die feierliche Liturgie – für welche ausnahmsweise eine Tumba aufgestellt wurde – mit, wie der orthodoxe Militärseelsorger des Bundesheeres Dr. Alexander Lapin, welcher nach der Eucharistiefeier ein orthodoxes Totengebet sprach.

Nach der Liturgie waren die Gläubigen zur stillen Anbetung in der Kapelle eingeladen – für den Frieden in der Welt und mit der Bitte im Herzen „Nie wieder Krieg“!


 
„Bin im Einsatz…."


Burgenländischer Militärpfarrer referiert an der MilAk;
Am Jahrhundert lernen 1914 -2014…. Symposium an der Militärakademie

Am 23. Oktober fand, letztlich als Folgeveranstaltung des Katholischen Bildungswerkes zum Bedenkjahr 2014 an der Militärakademie zu Wr. Neustadt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Offiziersausbildung und dem Kath. Bildungswerk und dem Bildungshaus St. Bernhard ein Symposium statt, welches der Frage nach dem Glauben im Krieg, bzw. Einsatz und der Rolle der Militärseelsorge nachgehen wollte. Zielpublikum waren vor allem der erste und zweite Jahrgang dieser so geschichtsträchtigen Bildungseinrichtung, welche nicht nur von Militärseelsorgern, sondern auch von erfahrenen Einsatzsoldaten hören sollten, wie der Einsatz in Krisen- und Kriegsgebieten das leben der Soldaten verändert.

ImageDer Militärpfarrer von Burgenland vertrat bei diesem Symposium die Katholische Militärseelsorge und überbrachte nicht nur die Grüße des Militärbischofs, sondern stellte auch am Schluss die Bitte, dass sich Kameraden unbedingt melden sollten, wenn sie Pfarrer kennen würden, welche sich auch als Milizpfarrer zur Verfügung stellen würden, sich melden sollten, denn das große Problem der Militärseelsorge – egal welcher Konfession sei im Moment der Personalmangel. Auf der anderen Seite sei der Militärseelsorger sehr gefragt und geschätzt (siehe Beiträge als Link), sodass die an die Kurzvorträge anschließende Diskussion eher einer „Heiligsprechung der Militärseelsorge“ gleichkam.

Im ersten Teil des Abends referierte der Militärpfarrer von Burgenland ausgehend von der Situation der Kirchen 1914 bis zur Militärseelsorgsstruktur 2014, während dies Militärsenior Mag. Michael Lattinger für die der evangelischen Militärseelsorge ausführte. 

Mag. Abdulmedzid Sijamhodzic, Stellvertretender Generalsekretär des Obersten Rates der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, berichtete über die diesbezüglichen Erkenntnisse der Islamischen Seelsorge im ÖBH, nicht ohne Blick auf das neu zu entstehende Islamgesetz.

Schließlich kamen drei hochkarätige Einsatzsoldaten zu Wort mit ihrem Bezug zu Glauben, Religion, Gott. Besonders beeindruckend war dabei die Erzählung, dass sich in einer Kanzlei eines Einsatzsoldaten stets ein kreuz befunden habe und, wenn dieser in den Einsatz ging, dort ein Zettel – an der leeren Stelle – zu finden war: „Bin im Einsatz.“  Dieses schöne Bild eines mitziehendes Gottes sollte als Bild des Mitziehenden Militärseelsorgers gelten: „Bin im Einsatz“….


 
Gebetsmeinungen des Hl. Vaters im November

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Allgemeine Gebetsmeinung:
Für die Einsamen: Sie mögen die Nähe Gottes spüren.

Missionsgebetsmeinung:
Für eine weise Begleitung der Seminaristen und der jungen Ordensleute.



 
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