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Heimische Pilger kehren euphorisch vom Weltjugendtag zurück

Auch die Pilgergruppe der Militärdiözese ist bereits wieder gut in Österreich angekommen. Auch die Pilgergruppe der Militärdiözese ist bereits wieder gut in Österreich angekommen. Foto: Mildioz

Mit vielen positiven Erfahrungen im Gepäck sind am Montag viele der rund 200 österreichischen Weltjugendtags-Pilger von Panama nach Österreich zurückgekehrt, so auch die Pilgergruppe der Miitärdiözese, die unter der Leitung von Militärsuperior Stefan Gugerel nach Panama gereist war. "Mein Glaube wird dadurch gestärkt, wenn ich sehe, wie Jugendliche mit Begeisterung die Sache Gottes ernst nehmen und daran Freude haben", schilderte etwa der junge Steyler Missionar P. Alphonse Fahin in einer Aussendung am Dienstag. Das Groß-Event erlebte der Ordensmann als "Pilgerreise der Begegnung mit Gott, mit Jugendlichen aus vielen verschiedenen Ländern der Welt und mit mir selbst". Mit nach Hause genommen habe er auch die Einsicht: "In Gott gibt es keine Grenze, es gibt nur Brücken, denn wer glaubt, ist nie alleine."

P. Alphonse Fahin ist Seelsorger im 10. Wiener Bezirk. Den Weg zum Weltjugendtag unternahm er gemeinsam mit der salesianischen Jugendbewegung. "Das Unterwegssein mit der siebenköpfigen Gruppe macht viel Spaß. Leib und Seele sind gut genährt", schilderte er das Erlebnis. Besonders beeindruckt habe ihn das bunte Programm des Groß-Events und die Stadt an sich.

Positiv blickte auch Militärseelsorger Stefan Gugerel auf den Weltjugendtag zurück. Ihn habe vor allem der Kreuzweg an der Küstenpromenade der Stadt fasziniert, wo jeder Station ein konkretes Land zugeordnet wurde. In Gebeten sei versucht worden, in diesen Ländern gerade vorrangige Themen mit dem Wirken Jesu zu verbinden, "das fand ich irgendwie ganz genial", sagte Gugerel am Montag gegenüber dem Ö1-Radio.

Die zwölf Weltjugendtags-Teilnehmer der "Jungen Kirche Vorarlberg" erinnern sich vor allem gerne an die Gastfreundschaft beim Weltjugendtag zurück. Die Nächte von Montag bis Samstag verbrachten die zwölf Pilger bei Gastfamilien in Panama City. "Wir wurden so herzlich empfangen, ich finde kaum Worte dafür. Die Gastfamilien waren alle extrem motiviert, uns ihre Heimat und Kultur zu zeigen. Schöner kann man gar nicht empfangen werden", schilderte Mona Pexa von der "Jugend Kirche Vorarlberg" am Dienstag in einer Aussendung.

Trotz Temperaturen um die 30 Grad habe es ein volles Programm gegeben. "Wir haben viel von der Stadt gesehen. Am Panamakanal waren wir, in der Altstadt und die Aussicht über die Skyline haben wir auch genossen. Die Reise ist mir schon jetzt jeden Cent wer", so der Vorarlberger Lucas Rühnschopf. Highlights seien die Vigil am Samstagabend sowie die Messe am Sonntagmorgen mit Papst Franziskus im Metro Park gewesen. Die Vorarlberger Pilger kamen dabei Papst Franziskus besonders nah. Der Papst drehte am Samstagnachmittag eine Runde über das Gelände. "Ein paar von uns standen in der ersten Reihe, direkt vor dem Papst. Das war mein persönliches Highlight", so Pexa.

Stark für die junge Vorarlbergerin war die Predigt des Papstes bei der Messe am Sonntagmorgen. "Mich hat es sehr beeindruckt, wie gesellschaftspolitisch eingestellt unser Papst ist. Brücken bauen, dass jeder gleich viel Wert ist und man jeden mit offenen Armen empfangen soll."

Internationaler Weltjugendtag

Weltweit nahmen über 100.000 Dauerteilnehmer aus 100 Ländern an dem Glaubensfest teil, die meisten davon aus Lateinamerika. Der Weltjugendtag wird von der katholischen Kirche ausgerichtet und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Das jeweilige katholische Kirchenoberhaupt lädt regelmäßig junge Christen aller Erdteile zu einem Treffen unter einem bestimmten Motto ein. Panama ist der bislang kleinste Staat, in dem ein Weltjugendtag stattfand. Rund 85 Prozent der 3,6 Millionen Einwohner sind Katholiken, etwa zehn Prozent sind Protestanten. (www.weltjugendtag.at)

 

via: Kathpress