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30. Bischofsjubiläum von Mag. Christian Werner

Das Fest der Darstellung des Herrn und die Kirzenweihe durch Militärbischof Werner Freistetter Das Fest der Darstellung des Herrn und die Kirzenweihe durch Militärbischof Werner Freistetter Bild: Mag. Serge Claus

Das Fest der Darstellung des Herrn feierte Militärbischof Werner Freistetter in seiner Kathedrale in der Theresianischen Militärakademie. Mit ihm konzelebrierten sein Bischofsvikar vom Kommando Streitkräfte sowie seine Militärpfarrer beim Militärkommando Niederösterreich 2 und 4. Unter den Gottesdienstbesuchern fanden sich auch der Kommandant der Militärakademie, Generalmajor Karl Pronhagl, und dessen Stellvertreter sowie eine Delegation aus der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit.

Nach der Kerzenweihe am Eingang der Kirche lud der Bischof zur Prozession ein. Bei der Eucharistiefeier betete der amtierende Bischof für seinen Vorgänger Christian Werner, der genau vor 30 Jahren in der Kathedrale geweiht wurde. Musikalisch umrahmte die Schola Resupina den festlichen Gottesdienst.

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Mag. Christian WERNER

Militärbischof für Österreich (1994 bis 2015)

Christian Werner wurde am 27. Dezember 1943 in Gogolin (Oberschlesien, Polen) geboren. Seine Kindheit und Jugend, Pflicht- und Realschulzeit verbrachte er in Wien, die Reifeprüfung legte er im Juni 1962 ab. Danach absolvierte er eine einjährige Logistik- und Schaltertätigkeit bei der Österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung und wurde Postangestellter. 1963 folgte sein Präsenzdienst beim Österreichischen Bundesheer bei der Maturantenkompanie 2 in Salzburg/Glasenbach, beim Jägerbataillon 4 in Wien seine Ausbildung zum Reserveoffiziersanwärter.

1964 bis 1967 besuchte er die Theresianische Militärakademie und wurde am 1. Oktober 1967 zum Leutnant des Truppendienstes (Infanterie) ernannt. Nach der Ausmusterung war er zunächst wieder beim Jägerbataillon 4 in Wien, dann von 1968 bis 1972 Erzieheroffizier bei den Zöglingen des Militärrealgymnasiums in Wiener Neustadt. Während dieser Zeit begann er sein Theologiestudium in Wien und setzte dieses nach seiner Karenzierung vom Bundesheer im Priesterseminar St. Pölten fort.

Am 27. Februar 1977 erfolgte seine Weihe zum Diakon durch Weihbischof Dr. Alois Stöger in Traismauer, die Priesterweihe am 29. Juni 1977 durch Diözesanbischof Dr. Franz Žak im Dom zu St. Pölten. Es folgten drei Jahre als Kurat der Propstei und Hauptpfarre Wiener Neustadt unter Weihbischof Florian Kuntner. 1980 trat Werner wieder in das Österreichische Bundesheer als Militärseelsorger beim Militärkommando Niederösterreich in St. Pölten ein, am 01. Februar 1980 wurde er zum Militärkurat ernannt. Am 28. März 1980 spondierte er zum Magister der Theologie in der fachtheologischen Studienrichtung.

Vom 1. Jänner 1986 bis 30. Juni 1992 war Werner Militärpfarrer an der Theresianischen Militärakademie und der Garnison Wiener Neustadt, übte an der Militärakademie eine Lehrtätigkeit im Unterrichtsgegenstand „Lebenskundlicher Unterricht“ und beim Schulbataillon (BRG und BORG) als Religionslehrer aus – eine Zeit, an die er auch heute noch sehr gern zurückdenkt.

Am 9. Jänner 1992 erfolgte seine Ernennung zum Titularbischof von Aeca/Apulien und Militärbischof-Koadjutor durch Papst Johannes Paul II., am 2. Februar 1992 die Weihe zum Bischofskoadjutor des Ordinarius der Militärdiözese Österreich, Dr. Alfred Kostelecky, in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt. Mitkonsekratoren waren der emeritierte Militärbischof Franz Žak und der Bischof von Sankt Pölten, Kurt Krenn. Am 1. Juli 1992 wurde er zum Militärgeneralvikar ernannt (verbunden mit der Leitung des Militärordinariats in Wien).

Am 22. Februar 1994 verstarb Militärbischof Alfred Kostelecky. Als Bischofskoadjutor wurde Werner sofort Militärordinarius der Republik Österreich. Die Kanonische Besitzergreifung der Militärdiözese erfolgte am 25. Juli 1994 in der Kathedralkirche St. Georg zu Wiener Neustadt.

Am 11. Oktober 1997 wurde Werner zum Titularbischof von Wiener Neustadt ernannt, sein Titularbistum von Aeca nach Wiener Neustadt transferiert. Im gleichen Jahr gründete er das Institut für Religion und Frieden, um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den aktuellen sicherheitspolitischen Veränderungen im Licht der kirchlichen Soziallehre zu fördern.

Im Jahr des Glaubens 2012/13 rief er erstmals in der Geschichte der österreichischen Militärseelsorge einen synodalen Prozess ins Leben, der mit der Diözesansynode mit fast 200 Gläubigen vom 30. September bis 4. Oktober 2013 in Salzburg seinen Höhepunkt fand. Ziel dieses synodalen Prozesses war es, möglichst viele Gläubige in die Beratungen über die Zukunft der Militärseelsorge miteinzubeziehen, um die Grundlagen für ein neues Pastoralkonzept zu entwickeln.

Im Oktober 2013 reichte Werner aus gesundheitlichen Gründen bei Papst Franziskus seinen Rücktritt ein, den dieser am 16. April 2015 annahm. Altbischof Christian Werner lebt heute in Kritzendorf bei Klosterneuburg.

Christian Werners bischöflicher Wahlspruch lautet „Christus Pax Nostra“ (Christus ist unser Friede). Er wurde für sein Wirken 1995 mit dem „Goldenem Komturkreuz mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ und 2006 mit dem „Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet. Er gehört als Familiare dem Deutschen Orden an und ist seit 1965 Mitglied der katholischen Studentenverbindung Ö.k.a.V. Theresiana Wiener Neustadt im ÖCV.

Em. Militärbischof Mag. Christian WERNER
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