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62. Internationale Soldatenwallfahrt beendet und der Blick in die Zukunft

Lourdes 2022 Lourdes 2022 Bild: Maria Carolina Heidler

Mit der Internationalen Abschlussfeier am Sonntagnachmittag, der Segnung der Andenken der österreichischen Pilgergruppe und der Rücknahme der Fahne am Abend in der Basilika Pius X. ging die 62. Internationale Soldatenwallfahrt am 15 05 2022 in Lourdes zu Ende.

Man wusste heuer im Vorfeld nicht, wie diese Wallfahrt nach zweijähriger Pause wieder anlaufen und angenommen wird. Was auffiel, war, dass weniger Soldaten und Militärangehörige diesmal daran teilnahmen – wohl geschuldet der Pandemie. Aber es zeigte sich auch, dass der Geist von Lourdes weiterlebt und die Besucher erfüllte. Es wurde aufeinander zugegangen, miteinander gebetet und man feierte wie in den Jahren zuvor, machchmal halt etwas ernster aufgrund der Ereignisse in der Ukraine. Für Militärbischof Werner Feistetter „… war es eine sehr schöne Wallfahrt. Es sind einfach so viele Menschen hier, die mit Enthusiasmus feiern. Und darauf kommt es an,“ so der Bischof.

Nach Lourdes ist vor Lourdes – oder die Frage: Soll ich nächtstes Jahr nach Lourdes pilgern?
Auf die Frage, ob man nächstes Jahr wieder an der Soldatenwallfahrt teilnehmen soll, antwortete der Militärbischof: „Als Ausblick kann ich nur sagen, kommen sie nach Lourdes. Es ist ein Erlebnis für jeden und jede. Die Idee von Lourdes hat sich nicht gewandelt, auch nicht durch die erzwungene Pause während der Pandemie. Es ist eine Wallfahrt, wo Soldatinnen und Soldaten verschiedenster Länder für den Frieden beten, sich begegnen, einander kennenlernen und miteinander dieses Erlebnis eines gemeinsamen grenzübergreifenden Gebetes haben, eine große Gebetsgemeinschaft.“

Lourdes als große Chance
Freistetter sieht Lourdes auch als große Chance für junge Menschen. „Es ist auch wichtig für unsere jungen Soldatinnen und Soldaten, die oft mit der Kirche durchaus Schwierigkeiten haben, nicht so verbunden sind, sogar fernstehen, in Lourdes eine Möglichkeit zu bekommen, einen ungewöhnlichen Kontakt zu haben.

Und für Freistetter ist diese Wallfahrt ungewöhnlich. Einseites durch die Teilnehmer, andererseits durch den Ort selbst, der seine eigene Faszination hat. Darum jetzt schon die Einladung von Bischof Werner: „Wenn Sie die Möglichkeit haben, kommen Sie nach Lourdes. Sie werden ein schönes Erlebnis haben.“