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1968 veröffentlichten Adolf Holl und Gerhard H. Fischer ein Buch über die Einstellung österreichischer Soldaten zu Kirche und Religion. Damals wurden noch 9 von 10 österreichischen Kindern katholisch getauft, der Anteil regelmäßiger Kirchenbesucher lag bei 34,5 % (Wien: 16,2 %).

Ein „Mutmachbuch für Soldatenfamilien“ will das 2019 erschienene Bilderbuch für Kinder von Soldaten oder SoldatInnen sein, die in Wochenendbeziehungen leben. In sehr einfachen Gedanken und Zeichnungen wird eine ganz gewöhnliche Woche im Leben des Kindergartenkindes Jonas mitvollzogen.

Mit dem schmalen Band „Konstruktive Konfliktkultur“ legt der deutsche Militärbischof Franz-Josef Overbeck eine grundlegende friedensethische Positionierung zu Konflikten und militärischer Gewalt vor. Gegen das Ideal einer vollständigen Konfliktfreiheit betont Overbeck, dass „Konflikt und Widerstreit […] nicht aus der menschlichen Lebenswelt eliminiert werden“ können. 

Chaim Nussbaum geriet als jüdischer Militärkaplan der niederländischen Armee in japanische Kriegsgefangenschaft. 1988 veröffentlichte er seine Tagebücher aus den Jahren 1942-1945.

Mit einem sehr ungewöhnlichen Auftrag wird ein Militärseelsorger der US Army, Henry F. Gerecke, im November 1945 nach Nürnberg beordert: Er soll die dort angeklagten prominenten NS-Kriegsverbrecher betreuen. Diesen Auftrag und Gereckes biographischen Hintergrund beleuchtet der mehrfach preisgekrönte Religionsjournalist Tim Townsend in seinem 2014 bei William Morrow erschienen Buch „Mission at Nuremberg“.

Von einem italienischen Exhumierungsprojekt in Albanien rund 20 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt der albanische Schriftsteller Ismail Kadare (*1936) in einem der bedeutendsten Romane der albanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Er ist 1963 erschienen und wurde u.a. mit Michel Piccoli und Marcello Mastroianni in den Hauptrollen verfilmt.

MBBA