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Mit einem besonderen Aspekt des Ineinanders von kirchlichem und politischem Leben befasst sich das Buch von Kevin P. Spicer: Es beleuchtet die Biographien einiger Priester, die enge Beziehungen zur nationalsozialistischen Bewegung hatten und sich oft schon vor 1933 für sie engagierten. Insgesamt hat Spicer im Appedix 2 Daten von 138 Priestern zusammengetragen.

Seit 2014 erscheint zweimal im Jahr die Zeitschrift „Ethik und Militär – Kontroversen in Militärethik und Sicherheit“ des Zentrums für ethische Bildung in den Streitkräften, einer Einrichtung der Katholischen Militärseelsorge. Sie ist als E-Journal konzipiert und kann auf http://www.ethikundmilitaer.de/ ohne Beschränkungen gelesen und als pdf heruntergeladen werden.

Ein kleines Museum der deutschen evangelischen Militärseelsorge in Buchform hat Militärgeneraldekan Reinhard Gramm zusammengestellt: exemplarische Bilder, Berichte und Anekdoten sowie Rechtstexte aus rund 400 Jahren Militärseelsorge bis 1945. Sie kommen großteils ohne Erläuterungen aus, sollen Durchblicke in die Geschichte eröffnen und zu selbständigem Werten und Verknüpfen herausfordern. 

In der katholischen Militärseelsorge war die Verlautbarung von Vorschriften von jeher auch verbunden mit dem Bemühen um katechetische und pastorale Belange. Dieses Schrifttum stellt somit für die Geschichte der Militärseelsorge in Österreich eine umfangreiche und leicht zugängliche Quelle dar.

Teaser Der evangelische Pfarrer Kurt Hoffmann, der selbst Militärseelsorger und Dozent an der Fachhochschule der Bundeswehr in München war, legt im Chr. Kaiser Verlag ein Buch über Erwachsenenbildung in der Militärseelsorge vor, in dem er zeigen will, welche substantiellen Beiträge die Kirche in diesem Bereich bereits leistet sowohl innerhalb der evangelischen Erwachsenenbildung wie auch im Rahmen des Ausbildungssystems der Bundeswehr.

Im November 1939 wird der deutsche Kaplan Franz Maria Eich zum Marinestandortpfarrer von Wilhelmshaven ernannt. Die Einberufung trifft ihn völlig unvorbereitet, seine alte Haushälterin erleidet gar einen Nervenzusammenbruch. Der Bischof selbst habe ihn vorgeschlagen, weil er ihn für den am meisten geeigneten Mann hielt, erfährt er nachträglich. Dem jungen Seelsorger gelingt es, sich mit der Situation zu arrangieren und unter den Kameraden der Marine jene Anerkennung zu finden, die er für eine gedeihliche pastorale Arbeit benötigt. Im weiteren Verlauf des Krieges verschlägt es ihn in die besetzten Niederlande, auf Sylt, er überlebt die Kämpfe um Brest und gelangt schließlich in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wo er sich als Kriegsgefangenenseelsorger zur Verfügung stellt. 

MBBA