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Die 2011 erschienene Aufsatzsammlung befasst sich in sehr differenzierter Weise mit verschiedenen Aspekten des Verhältnisses von Nationalsozialismus und Religion, u.a. mit der Situation und Positionierung einzelner Religionsgemeinschaften, mit der konfessionellen Struktur von NSDAP und der Gesamtbevölkerung bis Kriegsende, mit konfessionsgeschlechtlichen Zuschreibungen in diesem „Zeitalter der Männlichkeit“, mit der pastoralen Situation während des Luftkriegs und der Militärseelsorge in der Wehrmacht. 

Einen umfangreichen Sammelband kritischer Texte zur staatlich organisierten Militärseelsorge in Deutschland legen Rainer Schmid, Thomas Nauerth, Matthias-W. Engelke und Peter Bürger vor. 

Eine Art „Field Manual“ für Katholiken hat der pensionierte Oberst und Militärseelsorger der US Army, Michael Ortiz, geschrieben.

1968 veröffentlichten Adolf Holl und Gerhard H. Fischer ein Buch über die Einstellung österreichischer Soldaten zu Kirche und Religion. Damals wurden noch 9 von 10 österreichischen Kindern katholisch getauft, der Anteil regelmäßiger Kirchenbesucher lag bei 34,5 % (Wien: 16,2 %).

Ein „Mutmachbuch für Soldatenfamilien“ will das 2019 erschienene Bilderbuch für Kinder von Soldaten oder SoldatInnen sein, die in Wochenendbeziehungen leben. In sehr einfachen Gedanken und Zeichnungen wird eine ganz gewöhnliche Woche im Leben des Kindergartenkindes Jonas mitvollzogen.

Mit dem schmalen Band „Konstruktive Konfliktkultur“ legt der deutsche Militärbischof Franz-Josef Overbeck eine grundlegende friedensethische Positionierung zu Konflikten und militärischer Gewalt vor. Gegen das Ideal einer vollständigen Konfliktfreiheit betont Overbeck, dass „Konflikt und Widerstreit […] nicht aus der menschlichen Lebenswelt eliminiert werden“ können. 

MBBA