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Soldatenkreuzweg: Leid ist kein theoretisches Thema

Soldatenkreuzweg: Leid ist kein theoretisches Thema Bild: Hafner, Cybulski / OEBH

Leid ist kein theoretisches Thema. Soldatinnen und Soldaten erleben Belastungen, Grenzerfahrungen und moralische Spannungsfelder – im Einsatz ebenso wie im Alltag des Dienstes.

Der gemeinsame Kreuzweg mit der 3. Gardekompanie und der Stabskompanie bot Raum, diese Stationen einmal bewusst anders wahrzunehmen: nicht als Heldenerzählung, sondern als stillen Weg durch die Realität des Soldatenberufs.

Militärerdekan Harald Tripp stellte anhand des Kreuzweges eine zentrale Frage: Wie bleibt der Mensch menschlich im Spannungsfeld zwischen Auftrag, Verantwortung und Belastung?

Dabei stellte er eine Verbindung zwischen dem Kreuzweg und grundlegenden menschlichen Erfahrungen her:

• Entscheidungen können ungerecht sein.
• Lasten können schwer sein.
• Menschen können fallen – und wieder aufstehen.
• Niemand trägt allein.

Auch im militärischen Leben gibt es solche „Stationen“:
• der Befehl
• die Durchführung
• der Druck der Verantwortung
• Kameradschaft
• Verlust
• Rückkehr

Ein Kreuzweg, der zum Nachdenken anregte und eine Verbindung zum Hier und Jetzt der Soldaten herstellte.