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Segen für Mensch und Maschine: Motorradsegnung in der Eugen-Kaserne

Motorradsegnung in der Eugen-Kaserne Motorradsegnung in der Eugen-Kaserne Bild: Militärpfarre Tirol

Motorradsegnungen sind weit mehr als ein kurzer Auftakt zur Zweiradsaison. Sie gehen auf die alte Bitte um Schutz und Bewahrung auf allen Wegen zurück und sind für viele Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer längst zu einem festen Bestandteil des Jahres geworden. Es ist ein Moment des Innehaltens vor der ersten größeren Ausfahrt, ein Zeichen gelebter Gemeinschaft und auch ein stilles Gedenken an jene, die auf den Straßen ihr Leben verloren haben.

Wie lebendig diese Tradition bis heute geblieben ist, zeigte sich am 13. Mai in der Eugen-Kaserne in Tirol. Zahlreiche Bikerinnen und Biker versammelten sich dort zur Motorradsegnung, bei der Militärseelsorger Christoph Gmachl-Aher Mensch und Maschine segnete und um Schutz für die bevorstehende Saison bat.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht Geschwindigkeit oder Technik, sondern Verantwortung, Umsicht und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Gmachl-Aher erinnerte daran, wie wichtig Aufmerksamkeit und ein wacher Blick auf den täglichen Wegen seien. Zugleich wurde um die Fürsprache des heiligen Christophorus gebetet, der als Schutzpatron der Reisenden gilt.

Der Militärseelsorger betonte zudem, dass Motorradfahren für viele weit mehr sei als bloße Mobilität oder Freizeitgestaltung. Es gehe auch um Gemeinschaft, Vertrauen und das Bewusstsein, unterwegs nie alles selbst in der Hand zu haben.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von einem Ensemble der Militärmusik Tirol, das der Segnung einen würdigen Rahmen verlieh.

So stand am Ende nicht nur der Start in die neue Zweiradsaison, sondern auch der Wunsch, aufmerksam unterwegs zu sein, Verantwortung füreinander zu tragen und sicher ans Ziel zu kommen.