Von 12. bis 16. Oktober 2026 führte eine ökumenische Bildungs- und Gedenkreise nach Berlin. Organisiert unter Mitwirkung der katholischen und evangelischen Militärseelsorge, stand die Reise ganz im Zeichen des Erinnerns und der Auseinandersetzung mit der Geschichte.
Spuren der Gewaltherrschaft
Unter der Leitung von Militärdekan Bakk. DSP (FH) Mag. P. Dietrich Altenburger SDB und Militärsenior Mag. Michael Lattinger besuchte die Gruppe zentrale Orte des nationalsozialistischen und kommunistischen Terrors. Das Programm führte unter anderem zur Gedenkstätte Plötzensee, zur „Topographie des Terrors“ sowie zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand und zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
Raum für Besinnung
Begleitend zu den Besichtigungen fanden ökumenische Gedenkfeiern und Andachten statt. Diese boten den Teilnehmern Raum für Gebete und die gemeinsame Besinnung auf die Opfer von Verfolgung und staatlicher Gewalt.
Erinnerung als Auftrag
Die Auseinandersetzung mit diesen dunklen Kapiteln verdeutlichte die bleibende Verantwortung, Menschenwürde und Freiheit aktiv zu schützen. Die Reise machte deutlich, dass es heute wichtiger denn je ist, Hass und Ausgrenzung entgegenzutreten und sich für Demokratie, Frieden und ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Die Erinnerung wird so zum Auftrag – sowohl für die Gegenwart als auch für kommende Generationen.
Den gesamten Bericht von Oberleutnant Dietmar Trinkl, Informationsoffizier im Militärkommando Burgenland, versehen mit weiteren Bildern, finden Sie unter (2) Berlin – Erinnern, Gedenken,... - Evangelische Militärseelsorge | Facebook