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Aschermittwoch: Der Beginn der Fastenzeit

Aschermittwoch: Der Beginn der Fastenzeit Bild: Hilmar J. Grutschnig/ÖA

Der Aschermittwoch stellt den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit im Christentum dar, die sich bis Ostern erstreckt. Seit dem 6. Jahrhundert wird der Mittwoch als Aschermittwoch bezeichnet, der vor dem sechsten Sonntag vor Ostern liegt. 

Brauchtum und Tradition am Aschermittwoch

In der frühen Kirche begann am Aschermittwoch die öffentliche Buße. An diesem Tag legten die Büßer ein Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut. Ab dem 10. Jahrhundert ging man von dieser Form der öffentlichen Buße ab und das Ascheritual wurde auf alle Gläubigen ausgeweitet.

Der bis heute gültige Brauch, dass Gläubige durch den Priester auf Stirn oder Scheitel mit Asche als Zeichen für die beginnende Buß- und Fastenzeit bestreut werden, geht auf Papst Urban II. zurück, der diese Form am Ende des 11. Jahrhunderts offiziell einführte.

Heute spricht der Priester beim Auflegen des Aschenkreuzes einen der folgenden Sätze:

»Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst« (vgl. Gen 3,19). Oder: »Kehre um und glaube an das Evangelium«.

Die Asche, die dabei zur Verwendung kommt, wird aus den am Palmsonntag des Vorjahres übrig gebliebenen Palm- oder Ölzweigen gewonnen. Der Termin des Aschermittwochs ist kein fester Tag, sondern ein variabler Termin, der vom Osterfest her berechnet wird.

Die Militärpfarren laden ein …

Die katholischen Militärpfarren Österreichs laden an diesem Tag zum Empfang des Aschenkreuzes ein. Nutzen auch Sie diese Möglichkeit und setzen Sie ein bewusstes Zeichen zu Beginn der Fastenzeit.