Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.
Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf den Webseiten von mildioz.at einverstanden sind.
Katholische Militärseelsorge
Webauftritt des Katholischen Militärordinariates der Republik Österreich
Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
Am Samstag, dem 24. Jänner 2026, hat Josef Grünwidl offiziell das Amt des Erzbischofs von Wien übernommen. Die feierliche Bischofsweihe und die anschließende Amtseinführung fanden im Wiener Stephansdom statt.
An der Weihe nahmen rund 3.000 Gläubige und Gäste teil, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Mitglieder der Bundes- und Landesregierung sowie Vertreter anderer christlicher Konfessionen und Religionsgemeinschaften.
33. Bischof von Wien
Zu Beginn der Feier wurde im Stephansdom das Ernennungsschreiben von Papst Leo XIV. verlesen. Papst Leo XIV. hatte Josef Grünwidl am 17. Oktober 2025 offiziell zum Nachfolger von Kardinal Christoph Schönborn ernannt. Die Diözese Wien zählt damit ihren 33. Bischof beziehungsweise – seit der Erhebung zur Erzdiözese im Jahr 1723 – ihren 17. Erzbischof.
Die Weihe nahm Kardinal Schönborn gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof und Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Franz Lackner, sowie dem Leitmeritzer Bischof Stanislav Pribyl vor. Die Handauflegung erfolgte durch alle amtierenden heimischen Bischöfe und Weihbischöfe sowie durch den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro López Quintana.
Traditionell wurde zu diesem Anlass die Pummerin geläutet – Österreichs größte Glocke, die nur bei besonderen Ereignissen erklingt.
Die Wünsche von Kardinal Schönborn
In seiner Predigt wünschte Kardinal Schönborn dem neuen Erzbischof ein „hörendes Herz“ sowie die „Gabe der Weisheit und der Unterscheidung“. Die Bischofsweihe, so Schönborn, verleihe keine weltliche Macht oder Regierungsgewalt, wohl aber den Auftrag, die Gemeinschaft der Gläubigen der Erzdiözese Wien zu leiten.
Schlichte Insignien
Nach der Salbung mit Chrisam empfing Grünwidl die bischöflichen Insignien – Mitra, Ring und Bischofsstab – und wurde anschließend zur Kathedra geführt. Mit dem Platznehmen auf dem Bischofssitz übernahm er sichtbar die Leitung der Erzdiözese Wien. Die Mitfeiernden dankten es mit lang anhaltendem Applaus.
Bewusst entschied sich Grünwidl für schlichte Insignien. Als Hirtenstab wählte er den einfachen Holzstab des verstorbenen Weihbischofs Helmut Krätzl, ergänzt um eine versilberte Krümme. Auch der Bischofsring ist versilbert. Das Brustkreuz ist eine Kopie des Kreuzes von Papst Franziskus. Neu angefertigt wurde lediglich die Mitra.
Dankesworte von Grünwidl
In seinen Dankesworten griff Grünwidl ein Zitat des heiligen Augustinus auf. Er dankte für den Segen der Weihe, den Mitarbeitenden der Erzdiözese sowie allen Anwesenden:
„Wenn das, was ich für euch bin, mich erschreckt, gibt mir das, was ich mit euch bin, Zuversicht: Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ.“
Josef Grünwidl hatte die Erzdiözese Wien bereits seit dem 22. Jänner 2025 interimistisch geleitet, nachdem Papst Franziskus (2013–2025) das altersbedingte Rücktrittsgesuch Kardinal Schönborns zu dessen 80. Geburtstag angenommen hatte. Mit der Bischofsweihe ist diese Übergangsphase nun formell abgeschlossen.
Wien, im Dezember 2025
Liebe Schwestern und Brüder!
In dem 1931 erschienenen Buch „Die Religion im Weltkrieg“ findet sich eine
bemerkenswerte Notiz über Probleme religiöser Soldaten mit ihrem persönlichen
Gottesglauben im Ersten Weltkrieg:
„Von großer Bedeutung für die Stellung der Religion in der Seele des Soldaten waren ferner
die durch den Krieg ausgelösten Glaubenszweifel. Die ewigen, peinlichen, mit der Dauer des
Krieges immer häufiger werdenden Fragen nach der Gerechtigkeit Gottes, nach Gottes
Barmherzigkeit, Gottes Liebe. Ob Gott das mit ansehen kann? Ob das überhaupt Gottes Wille
und Zulassung sein kann? Ob Gott nicht das Härteste ist, was es geben kann?“ (126)
Der Autor Erhard Schlund war selbst während der gesamten Dauer des Ersten Weltkriegs als
Feldgeistlicher tätig. Soldaten in dieser größten Seelennot zu helfen, „wenn eine religiös
veranlagte und gottgläubige Seele nicht mehr an Gottes Güte glauben kann“ (127), schien
ihm besonders schwer. Zwar konnte nicht selten einem an Gott verzweifelnden Soldaten
geholfen werden, aber dann kam „irgend ein Ereignis [..], irgend eine Granate, irgend ein
unverständlicher Befehl von oben“ (126) und machte alles noch schlimmer. Da wurde auch
der Seelsorger, der ja diese Erfahrungen mit den Soldaten teilte, immer wieder ganz
persönlich in die Fragen nach dem Sinn des Glaubens, nach der Gerechtigkeit und Güte
Gottes hineingezogen: „Wie oft leckte die Flamme solcher brennender Wunden in der Seele
des religiösen Soldaten auch an die Seele des Priesters heran!“ (126)
Auch für uns ist es unausweichlich, diese Fragen zulassen, um überhaupt die religiösen und
menschlichen Krisen der Soldatinnen und Soldaten sowie unsere eigenen wahrnehmen zu
können. Denn jeder, der seinen Glauben wirklich ernst nimmt, wird mit diesen Fragen
irgendwann in Berührung kommen. Sie stellen sich nicht nur in bewaffneten Konflikten mit
all ihren Folgen, sondern auch bei Naturkatastrophen, bei massiven
Menschenrechtsverletzungen, in Beziehungskrisen, besonders aber, wenn ein geliebter
Mensch stirbt oder schwer erkrankt, wenn wir unsere eigene körperliche, psychische,
moralische Begrenztheit und Verletzlichkeit erfahren.
Die Frage nach Gott war es auch, die den Franziskaner Schlund sehr früh in seiner
Auseinandersetzung mit der Ideologie der aufkommenden Bewegung des
Nationalsozialismus erkennen ließ, dass zu keiner Annäherung oder gar Übereinstimmung
kommen könne. Auch wenn der Einsatz des Einzelnen für Vaterland und Volksgemeinschaft
im Ersten Weltkrieg von ihm durchaus positiv gesehen wird: Dass das Volk, und zwar ein
bestimmtes Volk in der Entgegensetzung zu anderen mehr oder weniger vergöttlicht wird,
ist mit dem christlichen Gottesbild nicht zu vereinbaren.
Auch heute besteht die Gefahr einer Ideologisierung oder politischen Vereinnahmung von
Religion und persönlichem Glauben, nicht nur in autoritär regierten Staaten oder während
bewaffneter Konflikte wie jene im Nahen Osten und in der Ukraine. Aber vielleicht ist unser
Glaube gegenwärtig noch viel stärker durch die neuen technischen Entwicklungen
gefährdet, durch die unser Leben und Arbeiten zunehmend beschleunigt wird. Sie eröffnen
uns ungeahnte Möglichkeiten, liefern uns scheinbar mit Leichtigkeit ein ganzes Universum
an Informationen und können uns mit vielen Menschen oberflächlich in Kontakt bringen.
Dennoch nehmen Vereinsamung und Ausgrenzung in der digitalen Welt zu. Der Einfluss der
sogenannten künstlichen Intelligenz auf den Menschen und seine Gesellschaft wird weiter
zunehmen. Wie wird sie sich auf die Entwicklung der menschlichen Fähigkeiten auswirken,
die dem christlichen Glauben Nahrung und Halt geben: die Dankbarkeit und Freude über das
Geschenk des Lebens, die Sehnsucht nach Erkenntnis der Welt, nach tiefer
zwischenmenschlicher Begegnung, nach dem ganz Anderen, in dem unser eigenes
unergründliches Wesen geborgen ist und der uns Heimat verheißt über alle Begrenztheit in
dieser Welt hinaus?
In den adventlichen und weihnachtlichen Texten der Liturgie ist viel von der Sehnsucht die
Rede: der gemeinsamen Sehnsucht eines ganzen Volkes nach Freiheit und Frieden, der
Sehnsucht Simeons, der dem Tod schon ganz nahe ist, nach dem zukünftigen Heil, die
Vorfreude Marias auf die von einem Engel Gottes verkündete Geburt eines Sohnes.
Dieser Sohn Gottes, in dem sich für uns Christen die messianischen Verheißungen erfüllt
haben, der den Menschen den Beginn der Herrschaft Gottes zusagt und durch den wir am
meisten erfahren können, wer Gott für uns ist, dieser Jesus war zugleich ein Mensch mit
allem, was unser Leben als Mensch ausmacht: Er wird als hilfloser Säugling geboren, braucht
Zeit, um zu wachsen und „an Alter und Weisheit“ zuzunehmen. Dabei entwickelt sich Jesus
nicht zu einer Art Übermensch mit Superkräften, sondern er bleibt ein Mensch wie wir, fühlt,
leidet, ist manchmal ungeduldig oder zornig über Missstände, trauert um einen
verstorbenen Freund und kennt das Gefühl äußerster Verlassenheit angesichts des Todes.
Und am Ende ereignet sich die Erlösung aus der Verstrickung der Menschen in Schuld und
Gewalt nicht durch die göttliche Vernichtung oder Bestrafung der Widersacher und Sünder,
sondern durch das stellvertretende Erleiden ungerechter Gewalt bis zur Hingabe des
eigenen Lebens.
Warum wir Menschen uns hingegen immer noch kaum aus dieser Verstrickung lösen können
oder wollen, war nicht nur für viele Soldaten in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs
so schwer verständlich. Sie liegt im Geheimnis unserer Freiheit begründet und damit letztlich
immer auch im Geheimnis des ganz Anderen, der uns als sein Abbild erschaffen und die
Freiheit zum Guten eröffnet hat, der aber auch ein Scheitern in Freiheit zulässt.
In diesen Tagen denke ich besonders an unsere Soldaten im Einsatz, die in verschiedenen
Konfliktregionen auch an den Weihnachtsfeiertagen an der Eindämmung dieser Option der
Gewalt mitarbeiten – als Diener jenes „Friedens auf Erden“, den die Engel in der großen
Vision des lukanischen Weihnachtsevangeliums den einfachen Hirten auf dem Feld
verheißen haben.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen allen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest!
+ Werner Freistetter
Dr. Werner Freistetter
Militärbischof für Österreich
Am 11. Dezember 2025 wurde die umfassende Verwaltungsstrukturreform der Katholischen Militärseelsorge Österreich feierlich unterzeichnet. Militärbischof Dr. Werner Freistetter, Militärgeneralvikar Mag. Peter Papst und Militärerzdekan Dr. Harald Tripp bestätigten jene Dekrete und Ordnungen, die in den vergangenen zwölf Monaten unter Leitung von Dipl. Theol. David Gomolla von einem interdisziplinären Expertenteam erarbeitet wurden. Die Reform tritt für zwei Jahre ad experimentum in Kraft.
Die Neuordnung betrifft ausschließlich die kirchenrechtliche Struktur der Militärdiözese und stellt einen Meilenstein dar, da klare Zuständigkeiten, Transparenz und moderne Verwaltungsstrukturen geschaffen werden. Zentrales Element ist die organisatorische Trennung der Militärdiözese vom nunmehr so benannten „Bischöflichen Versorgungsfonds“.
In den kommenden Monaten folgen weitere organisatorische Schritte, um die Zusammenarbeit effizient zu gestalten und die Reform gemeinsam mit den Militärseelsorgern und Mitarbeitenden umzusetzen.
Am 8. Dezember begeht die katholische Kirche eines ihrer bedeutendsten Hochfeste: Mariä Empfängnis. Dieses Datum liegt bewusst neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens am 8. September und erinnert an den Glauben, dass Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an frei von der Erbsünde war.
Oft wird dieser Festtag missverstanden: Er bezieht sich nicht auf die jungfräuliche Empfängnis Jesu, sondern auf die Überzeugung, dass Maria selbst bereits im Mutterleib ein einzigartiges Gnadengeschenk Gottes erhielt.
Die theologische Bedeutung
Das Lukasevangelium spricht Maria als „Begnadete“ an – ein Titel, der sich über die Jahrhunderte hinweg theologisch immer weiter entfaltet hat. Die Kirche sieht in Maria eine Frau, deren Beziehung zu Gott von Anfang an ungetrübt war – eine Erwählung, die sie zur Mutter Jesu vorbereitet.
Das Dogma von 1854
Papst Pius IX. erklärte die Lehre der unbefleckten Empfängnis 1854 feierlich zum Dogma. Die Kirche bekennt seitdem offiziell, dass Maria durch ein einzigartiges Gnadengeschenk Gottes im Hinblick auf die Erlösungstat Jesu Christi vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde.Dieses Dogma ist klar von der jungfräulichen Empfängnis Jesu zu unterscheiden, die auch andere christliche Konfessionen anerkennen.
Historische Entwicklung des Festes
Die Wurzeln des Festtages reichen weit zurück:
8.–9. Jahrhundert: erste Feiern der Empfängnis Mariens
1477: Papst Sixtus IV. etabliert das Hochfest am 8. Dezember
1708: das Fest wird für die gesamte Kirche verbindlich
Johannes Duns Scotus prägte die bis heute gültige theologische Begründung, dass Maria „im Hinblick auf die Verdienste Christi“ vor der Erbschuld bewahrt wurde.
Ein Fest mit weltweiter Bedeutung
Mariä Empfängnis ist in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag, darunter Österreich, Liechtenstein, Italien, Spanien, Portugal, Malta, Chile und Argentinien. In den orthodoxen Kirchen wird der Festtag am 9. Dezember begangen.
Mariä Empfängnis in Österreich: Ein historisch tief verwurzelter Feiertag
In Österreich reicht die Tradition des 8. Dezember bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. Nachdem Wien von der Fremdherrschaft verschont geblieben war, erklärte Kaiser Ferdinand III. Maria im Jahr 1647 zur Schutzpatronin Österreichs und legte Mariä Empfängnis als Feiertag fest.
Während der NS-Zeit abgeschafft, wurde der Tag nach einem breit getragenen Volksbegehren 1955 wieder als gesetzlicher Feiertag eingeführt – auch als Ausdruck des Dankes für die wiedererlangte Freiheit Österreichs.
Öffnung der Geschäfte seit 1995
Bis 1995 blieben Geschäfte am 8. Dezember geschlossen. Da jedoch viele Menschen an diesem Tag zum Einkaufen ins Ausland auswichen, wurde eine Gesetzesänderung vorgenommen. Seitdem dürfen Geschäfte an Mariä Empfängnis öffnen – und der 8. Dezember entwickelte sich zu einem der umsatzstärksten Tage der Adventzeit.
Feier des Hochfestes in der St. Georgs-Kathedrale
Auch die St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt begeht dieses Hochfest in besonderer Weise. Die feierliche Messe zu Mariä Empfängnis findet dort am 8. Dezember um 10:00 Uhr statt und bildet jährlich einen bedeutenden liturgischen Höhepunkt, der viele Gläubige zusammenführt.
Quellen: kathpress.at, https://www.katholisch.at/mariaeempfaengnis
PRESSETEXT DER ERZDIÖZESE SALZBURG VOM 10. 11. 2025
- Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils der Katholischen Kirche über ihr Verhältnis zu den nicht-christlichen Religionen
- Religionsdialog und Haltung im Sinne eines Miteinanders
SALZBURG (eds-10. 11. 2025) / Die „Kommission Weltreligionen“ der Österreichischen Bischofskonferenz und die Erzdiözese Salzburg luden am Montagabend zum Festakt „Mit Hochachtung und Respekt…“ anlässlich 60 Jahre interreligiösem Dialog seit der Konzilserklärung Nostra Aetate ins den Kardinal-Schwarzenberg-Haus nach Salzburg ein. Die Worte des Papstes zum Dialog Ende Oktober klingen nach. Gregor Maria Hoff, Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, erzählte von der beeindruckenden internationalen Veranstaltung im Vatikan am 28. Oktober anlässlich 60 Jahre Nostra Aetate. Er zitierte Papst Leo XIV.: „Dialog ist weder eine Taktik noch ein Werkzeug, sondern eine Lebensweise – eine Reise des Herzens, die alle Beteiligten verändert, sowohl den Zuhörer als auch den Sprecher.“ Hoff schloss mit den Worten: „insofern kann ich aus Rom eine echte Ermutigung mitbringen: Dialog immer wieder neu“.
Unter den Teilnehmenden in Salzburg waren: Rama Mahli (Hindu Gemeinde Salzburg), Hanna Feingold (Mitglied der IKG Salzburg), Erika Erber (Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft), Ümit Vural (Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich), Gursimran Kaur (Sikh Gemeinde), Florian Welzig (Bundeskanzleramt Sektion II – Integration, Kultusamt und Volksgruppen), Dietmar W. Winkler (Dekan Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg sowie Professor für Patristik und Kirchengeschichte), Mitglieder des Konsistoriums und Mitarbeitende der Erzdiözese Salzburg, Mitglieder der Kommission Weltreligionen, unter anderem Geschäftsführender Vorsitzender des Referats und Vertreter der Diözese Graz-Seckau Markus Ladstätter.
Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: https://eds.at/detail/festakt-in-salzburg-im-zeichen-von-60-jahre-nostra-aetate
Das Bundesheer präsentierte sich anlässlich des Nationalfeiertags am 26. Oktober mit einer beeindruckenden Informations- und Leistungsschau. Zehntausende Besucher kamen zum Heldenplatz und informierten sich über die vielfältigen Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres.
Der Tag begann mit einer Festmesse in der Michaelerkirche, zelebriert durch den Militärbischof. Alle Glaubensrichtungen der Militärseelsorge waren bei der feierlichen Angelobung und in einem gemeinsamen Infozelt am Heldenplatz vertreten. Danke für das schöne Miteinander.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner fasste sehr treffend zusammen: „Der Nationalfeiertag ist für das Bundesheer nicht nur eine Gelegenheit, unsere vielseitigen Fähigkeiten zu präsentieren, sondern auch, den Menschen hautnah zu zeigen, wie wir für Sicherheit, Stabilität und Zusammenhalt in Österreich sorgen. Gleichzeitig erinnert dieser Tag daran, dass Österreich vor über 70 Jahren seine immerwährende Neutralität erlangte – ein Grund, auf den wir stolz sind und den wir gemeinsam feiern.“
Weitere Informationen finden Sie unter: www.nationalfeiertag25.at
Ausgewählte Bilder vom Nationfeiertag im Flickr-Album: https://flic.kr/s/aHBqjCyygk
Am 16. Oktober 2025 fand bereits zum siebten Mal die niederösterreichische Blaulichtwallfahrt statt. Initiiert vom Militärkommando Niederösterreich sind zu dieser Wallfahrt alle Einsatz- („Blaulicht“-)Organisationen – Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Wasserrettung, Bergrettung und Samariterbund – eingeladen. Heuer führte sie ins Waldviertel, wo sich rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam auf den Weg machten.
Für die geistliche Gestaltung der Wallfahrt zeichnete Militärdekan Oliver Hartl – als Feuerwehrkurat auch mit dieser Blaulichtorganisation verbunden – verantwortlich. Der Start erfolgte mit dem Pilgersegen in der beeindruckenden gotischen Pfarrkirche von Schönbach, woran sich der Wallfahrtsmarsch anschloss, der diesmal über acht Kilometer mit einigen zu bewältigenden Höhenmetern führte. In der Mitte des Weges wurde eine Statio mit Labung gehalten.
Ziel war Bad Traunstein, wo in der künstlerisch interessant gestalteten Pfarrkirche der Wallfahrtsgottesdienst gefeiert wurde. Militärdekan Hartl erwähnte in seiner Predigt die Verbindung zwischen Gott und Mensch sowie die Dimensionen des Miteinanders und der Kameradschaft, die im gemeinsamen Unterwegssein bewusst werden. Gerade in diesem Jahr konnten zahlreiche Erfahrungen aus dem großen Hochwassereinsatz des Vorjahres reflektiert und manches davon mit Dank und Bitte vor Gott gebracht werden. Ein Blechbläserensemble der Militärmusik Niederösterreich brachte den Kirchenraum in ansprechender Weise zum Klingen.
Neben Militär und allen Blaulichtorganisationen – darunter Militärkommandant Brigadier Georg Härtinger und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner – nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und öffentlichem Leben aus Land und Region teil. Im Anschluss an den Gottesdienst begaben sich alle Teilnehmenden zum Feuerwehrhaus Bad Traunstein, wo die Blaulichtwallfahrt ihren Ausklang fand.
Wir freuen uns schon auf die 8. Blaulichtwallfahrt 2026, die im Viertel Unter dem Wienerwald stattfinden wird – mit dem Ziel Kirchberg am Wechsel.
Donnerstag, 16. Oktober 2025, von Schönbach nach Bad Traunstein
Gemeinsam unterwegs im Glauben und in der Gemeinschaft
Bereits zum 7. Mal lädt das Militärkommando Niederösterreich gemeinsam mit der Katholischen Militärseelsorge Niederösterreich zur Blaulichtwallfahrt ein. Eingeladen sind Angehörige des Bundesheeres, aller Blaulichtorganisationen sowie interessierte Zivilpersonen.
Heuer führt die Wallfahrt, die jedes Jahr in einem anderen Viertel Niederösterreichs stattfindet, ins Waldviertel.
Programmablauf
Bis 09:00 Uhr
Ankommen beim Feuerwehrhaus Schönbach
(3633 Schönbach 13)
09:15 Uhr
Pilgersegen in der Pfarrkirche Schönbach und Abmarsch
Marschstrecke Teil 1: 5 km, 210 Hm
10:30 Uhr
Statio und Labung in Anschau
(3632 Anschau Nr. 14 und 15)
Marschstrecke Teil 2: 3 km, 120 Hm
13:00 Uhr
Wallfahrtsgottesdienst mit Militärbischof Dr. Werner Freistetter in der Pfarrkirche Bad Traunstein.
Musikalische Gestaltung: Militärmusik Niederösterreich
anschließend
Agape und Ausklang beim Feuerwehrhaus Bad Traunstein
(3632 Bad Traunstein, Florianiplatz 1)
Ein Rücktransport nach Schönbach ist bei Bedarf organisiert.
Anmeldung
Bitte um Anmeldung bis 10. Oktober 2025.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kontakt & Informationen
Tel.: 050201 30 40108 oder Tel.: 050201 33 31100
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei der 7. Blaulichtwallfahrt begrüßen dürfen und wenn wenn Sie mit uns gehen – verbunden im Gebet, in der Gemeinschaft und im Zeichen des Miteinanders.
Am 15. August hält Österreich inne. Glocken klingen, Kräutersträuße werden gebunden, und in vielen Kirchen duftet es nach Sommerwiesen. Mariä Himmelfahrt – ein Hochfest mit tiefen Wurzeln, das Glauben und Tradition miteinander verwebt. Aber was steckt dahinter, und warum ist dieser Tag für so viele Menschen so besonders?
Was wird zu Mariä Himmelfahrt gefeiert?
Mariä Himmelfahrt, offiziell das Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel, erinnert an den Glauben, dass Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen wurde. Die Bibel schweigt darüber, doch Papst Pius XII. erklärte 1950 diese Überzeugung feierlich zum Dogma – und setzte damit ein deutliches Zeichen: Maria ist nicht nur die Mutter Jesu, sondern auch ein Vorbild und eine Fürsprecherin, die den Gläubigen besonders nahe ist.
Ursprung und Entwicklung des Festes
Seinen Anfang nahm das Fest in der Ostkirche, wo es schon im Jahr 431 gefeiert wurde – damals noch eng mit der Vorstellung von Marias „Entschlafung“ verbunden. Im Westen fand es im 7. Jahrhundert seinen Platz im Kirchenjahr und wurde Schritt für Schritt zu einem der wichtigsten Marienfeste. Spätestens seit dem Konzil von Trient im 16. Jahrhundert ist es aus dem katholischen Jahreskreis nicht mehr wegzudenken.
Brauchtum und Traditionen
Wenn an Mariä Himmelfahrt Kräutersträuße gesegnet werden, steckt mehr dahinter als ein hübscher Brauch. Die Kräuter – oft sieben, manchmal auch deutlich mehr – gelten als Segensträger. Man hängt sie ins Haus, bewahrt sie im Herrgottswinkel oder gießt sie im Krankheitsfall mit Wasser zu Tee auf. Die Wurzeln dieser Tradition reichen weit zurück: einer Legende nach fanden die Apostel im Grab Marias keine sterblichen Überreste, sondern Blumen und wohlriechende Kräuter.
Mancherorts wird das Fest sogar zu Wasser gefeiert. Bei den Schiffsprozessionen am Wörthersee oder Bodensee gleitet die Muttergottesstatue über das Wasser, begleitet von Gesängen, Kerzenschein und dem leisen Plätschern der Wellen.
Auch in der St. Georgs-Kathedrale ist der 15. August fest im Kalender "verankert": Die Messe beginnt um 10 Uhr, und wer will, kann seine gesegneten Kräuter mit nach Hause nehmen – ein gesegnetes Stück Sommer, das bis in den Winter hinein wirkt.
Ein Feiertag mit tiefen Wurzeln
In Österreich und Liechtenstein ist Mariä Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag. Auch in Teilen Deutschlands, der Schweiz und vielen anderen katholischen Regionen ruht an diesem Tag die Arbeit. In Italien fällt er mit „Ferragosto“ zusammen – einem Tag, der gleichzeitig kirchlich und lebensfroh ist, und an dem in Rom das öffentliche Leben fast zum Stillstand kommt.
Die Bedeutung in Ost- und Westkirche
Während die katholische Kirche die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel betont, spricht die Ostkirche von ihrer „Entschlafung“. In der orthodoxen Tradition steht Maria als „Allerheiligste“ im Mittelpunkt – eine Heilige, deren Seele unmittelbar nach dem Tod ins Paradies aufgenommen wurde. Die körperliche Aufnahme ist dort weniger zentral, verliert aber nicht ihre Strahlkraft.
Maria Himmelfahrt oder Mariä Himmelfahrt?
Wer es genau nimmt, sagt „Mariä Himmelfahrt“. Das „ä“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „die Himmelfahrt von Maria“. Die modernere Variante „Maria Himmelfahrt“ liest und hört man zwar öfter, doch die traditionelle Form trägt Geschichte und Theologie in sich – fast wie ein kleiner Sprachschatz, den man nicht verlieren sollte.
Mariä Himmelfahrt ist ein Tag, an dem der Himmel ein Stück näher rückt. Es ist ein Fest, das Glaube, Natur und Gemeinschaft miteinander verbindet – und das mit Ritualen wie der Kräutersegnung oder Prozessionen bis heute lebendig gehalten wird. Wer an diesem Tag eine Kirche betritt oder an einer Feier teilnimmt, spürt: Hier geht es nicht nur um eine jahrhundertealte Tradition, sondern um etwas, das Menschen miteinander und mit ihrem Glauben verbindet – und das den August jedes Jahr in einen besonderen Tag verwandelt.
Quellen: Maria Himmelfahrt - Bedeutung des Feiertags | Vivat! Magazin, Brauchtum: Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt
Heute um 15 Uhr läuten in ganz Österreich die Kirchenglocken – als „Mahnmal“ gegen den weltweiten Hunger und als Aufruf zum Handeln.
Ein Ruf, der weit über die Kirchtürme hinausgeht
Am Freitag, dem 25. Juli 2025, wird es in Österreich für fünf Minuten besonders still – und zugleich besonders laut. Punkt 15 Uhr, zur traditionellen Sterbestunde Jesu, erklingen in mehr als 3.000 katholischen Kirchen die Glocken. Was auf den ersten Blick wie ein religiöser Brauch wirkt, ist in Wirklichkeit ein dringlicher Appell: ein Aufschrei gegen den Hunger in der Welt.
Hinter der Initiative steht die Österreichische Bischofskonferenz, die das landesweite Glockenläuten bei ihrer letzten Vollversammlung beschlossen hat – angestoßen durch die Caritas und eingebettet in die diesjährige Hungerkampagne der Hilfsorganisationen.
733 Millionen Menschen hungern – und wir hören hin
„Hunger ist kein Naturgesetz“, betont Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler. „Es ist eine Tragödie unserer Zeit, dass Menschen verhungern, obwohl genug Wissen und Ressourcen vorhanden wären, um das zu verhindern.“ Rund 733 Millionen Menschen weltweit haben nicht genug zu essen – eine Zahl, die seit der Corona-Pandemie noch gestiegen ist.
Die Hauptursache: die Klimakrise. Überschwemmungen, Dürren und unvorhersehbare Wetterextreme zerstören Ernten, vernichten Lebensgrundlagen und treiben ganze Regionen in die Ernährungsunsicherheit. Besonders betroffen ist Afrika – etwa in Burundi sind mehr als die Hälfte der Kinder chronisch unterernährt.
Solidarität statt Schweigen
Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, Vorsitzender der Bischofskonferenz, bringt es auf den Punkt: „Hunger ist ein gnadenloser Begleiter von Krieg und Not, der besonders die Schwächsten trifft – Kinder, Alte, Arme.“ Und auch wenn der Hunger in Europa scheinbar weit entfernt scheint, ist er nicht verschwunden: „Auch in unseren Breiten hungern Menschen – oft im Verborgenen.“
Das Glockenläuten zur Sterbestunde Jesu soll nicht nur ein geistliches Zeichen sein, sondern auch ein sozialer Weckruf. Es ist eine Einladung an jede und jeden, nicht wegzuschauen, sondern aktiv zu werden – mit Spenden, mit Engagement, mit offenem Herzen.
#GlockenGegenHunger – Aktion in Kirchen und sozialen Medien
Begleitet wird die Aktion vom Hashtag #GlockenGegenHunger (bzw. #KlimaGegenHunger) in sozialen Medien. Auch vor Ort sind viele Pfarren aktiv: mit Gottesdiensten, Informationsveranstaltungen und Spendenaktionen. Im Laufe des Augusts werden zudem Kirchensammlungen in ganz Österreich durchgeführt.
Besonders eindrucksvoll: Die Caritas der Diözese Eisenstadt hat mit der Aktion „Wandern gegen Hunger“ ein symbolisches Zeichen gesetzt. Vertreterinnen und Vertreter der Organisation legten einen Fußmarsch von der Pfarrkirche Pinkafeld bis zum Kalvarienberg zurück – als Geste der Solidarität mit jenen Kindern in Afrika, die täglich kilometerlange Schulwege auf sich nehmen – oft ohne Frühstück.
Ein Signal, das gehört werden soll
„Hunger zeigt die hässlichste Fratze globaler Ungerechtigkeit“, so Innsbrucks Bischof Hermann Glettler. Und Linzer Bischof Manfred Scheuer erinnert daran: „Wir alle tragen Verantwortung – für eine gerechte Verteilung der Güter dieser Welt.“ Die Glocken sollen uns daran erinnern – eindringlich, hörbar und mit Nachhall.
Spendenkonto der Caritas
Wer helfen möchte, kann dies auch ganz konkret tun:
Caritas-Spendenkonto
Erste Bank
IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560
BIC: GIBAATWWXXX
Kennwort: Hungerhilfe
Oder online unter: www.caritas.at/hunger
Das heutige Glockenläuten ist weit mehr als eine kirchliche Tradition. Es ist ein kraftvolles Symbol für Menschlichkeit, globale Verantwortung – und gegen das Wegschauen. Ein Ruf, der nicht nur gehört, sondern auch verstanden werden will.
Quelle: kathpress
Der Advent ist eine besondere Zeit im christlichen Kalender und eröffnet zugleich das neue Kirchenjahr. Er verbindet jahrhundertealte Bräuche mit...
WeiterlesenDer Oktober gilt traditionell als Rosenkranzmonat. Für viele mag diese Gebetsform heute altmodisch wirken, doch sie birgt eine erstaunliche Aktualität...
WeiterlesenHeute, am 10. September, findet weltweit der Welttag der Suizidprävention statt. Seit 2003 erinnern die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale...
WeiterlesenChristophorus – Schutzpatron der Reisenden (Gedenktag: 24. Juli) Der heilige Christophorus zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen – vor allem...
WeiterlesenAm 10. Juli feiert die katholische Kirche erstmals den offiziellen Gedenktag des heiligen Engelbert Kolland. Der Tiroler Franziskaner wurde 2024 von Papst Franziskus heiliggesprochen – als erster Österreicher seit über…
Informationen aus der KircheAm 29. Juni feiert die katholische Kirche das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus – zwei prägende Gestalten des frühen Christentums. Der Gedenktag erinnert nicht an ihre Todestage, sondern an…
Informationen aus der KircheAm 24. Juni feiert die Kirche eines der wenigen Hochfeste, das nicht an den Tod, sondern an die Geburt eines Heiligen erinnert: Johannes den Täufer. Er gilt als der letzte…
Informationen aus der KircheFronleichnam, auch bekannt als »Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi« oder international als »Corpus Christi«, ist einer der höchsten Feiertage im katholischen Kirchenjahr. Gefeiert wird er am zweiten Donnerstag…
Informationen aus der KircheWas feiern Christen zu Pfingsten? Pfingsten gilt als Geburtstag der Kirche. Es erinnert an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jünger – ein Ereignis, das infoge die weltweite Verkündigung des…
Informationen aus der KircheZwischen Himmel und Erde, zwischen Abschied und Nähe – Christi Himmelfahrt lädt ein, neu hinzusehen. Was steckt hinter diesem oft übersehenen Feiertag? Eine kurze spirituelle Spurensuche in sieben Fragen. Ist Christi…
Informationen aus der KircheZum Gedenktag des Hl. Matthias am 14. Mai Ein Apostel durch göttliche Wahl Der Name Matthias bedeutet „Geschenk Gottes“ – und dieser Name ist Programm: Der Heilige Matthias wurde nicht von Jesus…
Informationen aus der KircheAm kommenden Sonntag wird es auf dem Petersplatz festlich: Papst Leo XIV. wird in sein Amt eingeführt – zehn Tage nach seiner Wahl zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Was bei…
Informationen aus der KircheVon alten Riten zur geistlichen Begleiterin im Jetzt Wenn der Mai ins Land zieht, legt sich ein sanfter Schleier aus Blüten über die Landschaft – und über die Herzen vieler Gläubiger…
Informationen aus der Kirche
Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien Am Samstag, dem 24. Jänner 2026, hat Josef Grünwidl offiziell das Amt des Erzbischofs von Wien übernommen. Die feierliche Bischofsweihe und die anschließende Amtseinführung... Weiterlesen

Am 4. Dezember begeht die Kirche den Gedenktag der hl. Barbara. Barbara von Nikomedia gehört bis heute zu den bekanntesten Heiligen der Kirche. Seit dem 7. Jahrhundert wird sie verehrt... Weiterlesen

Heute feiert die Kirche den heiligen Martin – einen der bekanntesten und beliebtesten Heiligen. Martin von Tours, einst römischer Soldat, später Bischof, steht für Werte, die auch heute zählen: Nächstenliebe... Weiterlesen

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) lädt herzlich zum traditionellen Kärntner Adventkonzert ein, das am Samstag, 13. Dezember 2025, in der prachtvollen St. Georgs-Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie stattfindet.Das Konzert wird... Weiterlesen

"Wächter des Friedens"... ist das Thema zur heurigen Soldatenwallfahrt. Die schönsten Eindrücke der Internationalen Soldatenwallfahrt Lourdes 2025 zum Nachsehen LOURDES ist nicht nur ein Ort der Begegnung, es ist für viele eine Gelegenheit zum... Weiterlesen

Am 24. Juni feiert die Kirche eines der wenigen Hochfeste, das nicht an den Tod, sondern an die Geburt eines Heiligen erinnert: Johannes den Täufer. Er gilt als der letzte... Weiterlesen

Zwischen Himmel und Erde, zwischen Abschied und Nähe – Christi Himmelfahrt lädt ein, neu hinzusehen. Was steckt hinter diesem oft übersehenen Feiertag? Eine kurze spirituelle Spurensuche in sieben Fragen. Ist Christi... Weiterlesen

Jahr für Jahr strömen Millionen Gläubige zur Grotte von Masabielle, wo 1858 der Legende nach die Jungfrau Maria einem jungen Mädchen namens Bernadette erschienen ist. Seit 1958 kommen jährlich auch... Weiterlesen

Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes als Mahnung und Hoffnungsträger Ein Ort des Gebets, der Begegnung – und der leisen, aber kraftvollen Botschaft, dass Frieden möglich ist. Die 65. Internationale Soldatenwallfahrt im südfranzösischen... Weiterlesen

Es ist bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich die Pilgerleitung in Lourdes gemeinsam mit dem Aufbautrupp der Melker Pioniere eine Stunde Zeit zur Einkehr nimmt, bevor die Teilnehmer zur... Weiterlesen

Am kommenden Sonntag wird es auf dem Petersplatz festlich: Papst Leo XIV. wird in sein Amt eingeführt – zehn Tage nach seiner Wahl zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Was bei... Weiterlesen

Von alten Riten zur geistlichen Begleiterin im Jetzt Wenn der Mai ins Land zieht, legt sich ein sanfter Schleier aus Blüten über die Landschaft – und über die Herzen vieler Gläubiger... Weiterlesen

In bewegenden Worten hat sich Papst Leo XIV. an die Medienschaffenden der Welt gewandt. Bei seiner ersten offiziellen Audienz als neues Oberhaupt der katholischen Kirche sprach er nicht nur über... Weiterlesen

Der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, in einer ersten Reaktion zur Papstwahl: „Ich freue mich sehr, dass der neue Papst den Namen Leo gewählt hat. Ich durfte ihn im Februar... Weiterlesen

Ein Augenblick der Geschichte: Punkt 18:08 Uhr durchbrach ein schneeweißer Rauchschleier den römischen Abendhimmel – das uralte Zeichen, das Generationen verbindet, ließ keinen Zweifel: Die katholische Kirche hat einen neuen... Weiterlesen

Feierliche Weihe im Grazer Dom Am 1. Mai 2025 erlebte der Grazer Dom einen bewegenden Moment kirchlicher Erneuerung: Johannes Freitag, bisher Stadtpfarrer von Trofaiach und Seelsorgeraumleiter „An der Eisenstraße“, wurde zum... Weiterlesen

Ein besonderes Ereignis für Kirche und Gesellschaft Im vollbesetzten Grazer Dom wurde am Donnerstag, dem 1. Mai 2025, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Diözese Graz-Seckau aufgeschlagen: Der bisherige Pfarrer... Weiterlesen

Am 29. April 2025 traf sich Militärdekan Oliver Hartl, Delegationsleiter der österreichischen Teilnehmer an der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI), mit der Militärmusik Tirol in Innsbruck zu einer intensiven musikalischen Probe... Weiterlesen

Am 1. Mai erhält die steirische Landeshauptstadt hohen kirchlichen Besuch – zur Weihe des neuen Weihbischofs der Diözese Graz-Seckau, Johannes Freitag, wird eine Vielzahl an geistlichen Würdenträgern, politischen Repräsentanten und... Weiterlesen

Ein Requiem im Wiener Stephansdom vereinte Kirche, Politik und Gläubige Mit einem feierlichen Requiem im Wiener Stephansdom verabschiedete sich Österreich am Montagabend offiziell von Papst Franziskus. Unter großer Anteilnahme von Kirche... Weiterlesen

Am 28. April 2025 fand in der Birago-Kaserne Melk eine Einweisung für das Aufbaukommando der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI) nach Lourdes statt. Das Kommando wird heuer vom Pionierbataillon 3 –... Weiterlesen

Derzeit befinden sich 164 Soldatinnen und Soldaten im Einsatzraum. Die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents, sind unter anderem für die Logistik sowie die Brandbekämpfung im Camp NAQOURA verantwortlich. Zu den... Weiterlesen

In der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim feierte am Dienstag der Karwoche Militärbischof Dr. Werner Freistetter in Konzelebration mit dem erst kürzlich ernannten Weihbischof für die Diözese Graz-Seckau, Militäroberkurat... Weiterlesen

Die Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek behandelt Fragen der Soldatenseelsorge und militärischen Berufsethik, der Rolle von Religion im militärischen Kontext und ihres Beitrags zum Frieden. Sie wird vom evangelischen Militärsuperintendenten und... Weiterlesen

Ein Erbe der Spiritualität und Standhaftigkeit Am 2. April 2005 schloss Papst Johannes Paul II. nach beinahe 27 Jahren im Amt für immer die Augen. Zwanzig Jahre später gedenken Gläubige auf... Weiterlesen

Am 2. April 2005 nahm die ganze Welt Anteil am Sterben von Johannes Paul II. Das Gedenken an den über 26 Jahre lang regierenden Papst wird auch in Österreich hochgehalten... Weiterlesen

Ein Mahnruf aus dem Vatikan: Der Pontifex fordert in seiner Sonntagsbotschaft verstärkte Friedensbemühungen in Krisengebieten weltweit. Papst Franziskus hat mit Nachdruck an die politischen Führer des Südsudan appelliert, Spannungen abzubauen und... Weiterlesen

Eine historische Chance bleibt ungenutzt In einem seltenen Zufall fallen 2025 die Ostertermine der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen auf denselben Tag: den 20. April. Ein willkommener Anlass, um ein seit... Weiterlesen

In der Fastenzeit bietet sich in vielen Kirchen ein besonderes Bild: Altar und bildliche Darstellungen Jesu werden hinter kunstvoll gestalteten Tüchern verborgen. Doch was steckt hinter dieser Tradition? Wo liegen... Weiterlesen

Am 25. März begeht die katholische Kirche das Hochfest der Verkündigung des Herrn. Der Ursprung dieses besonderen Tages liegt in einer der bewegendsten Szenen des Neuen Testaments: der Begegnung der... Weiterlesen

Nach mehr als fünf Wochen in der römischen Gemelli-Klinik ist Papst Franziskus am Sonntag in den Vatikan zurückgekehrt. Sein Genesungsweg bleibt jedoch anspruchsvoll: Eine zweimonatige Rekonvaleszenz unter strenger ärztlicher Aufsicht... Weiterlesen

Friedensappell zum Abschluss der Bischofskonferenz Mit eindringlichen Worten hat Erzbischof Franz Lackner, Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz, an die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft appelliert. "Waffen alleine werden den Frieden nicht sichern", betonte... Weiterlesen