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Zu Christi Himmelfahrt (bekannt ist dieses Fest auch unter dem Namen „Erhöhung Christi“) feiern die Christen die Rückkehr Jesu Christi zu seinem Vater in den Himmel. Begangen wird dieses Hochfest jährlich genau 39 Tage nach dem Ostersonntag, also traditionell am Donnerstag nach dem fünften Ostersonntag bzw. genau zehn Tage vor Pfingsten.
 
 
Herkunft
Die Herkunft dieses Feiertages wird aus den Schriften des Neuen Testaments abgeleitet. Bereits bei Lukas (24,50-52) und in der Apostelgeschichte (1,1-11) wird vom auferstandenen Jesus berichtet, der über einen Zeitraum von vierzig Tagen seinen Jüngern erschien und danach zu seinem Vater im Himmel zurückkehrte. Weitere Erwähnung findet Jesu Himmelfahrt bei Matthäus 26,64, Johannes 14,1-3, Epheser 4,8-10, 1, Thessalonicher 1,10 und Hebräer 2,9 4,14.
 
 
Entwicklung
Während der ersten drei Jahrhunderten wurde die Feier der Himmelfahrt Christi noch mit dem Pfingstfest zusammen begangen. Der Grund dafür war die enge Verbindung von Auferstehung und Aussendung des Geistes. Im Laufe des 4. Jahrhunderts entwickelt es ich zu einem eigenständigen Fest.
 
 
Brauchtum an Christi Himmelfahrt
Christi Himmelfahrt ist in Österreich wie auch in den deutschsprachigen Nachbarländern ein gesetzlich gebotener Feiertag und zeichnet sich durch ein weniger stark ausgeprägtes einheitliches Brauchtum aus als andere kirchliche Feiertage.
Zur Tradition gehören hier die „Bitttage“. An diesen werden Bittprozessionen abgehalten, die in ländlichen Gegenden über Felder und Wiesen oder von einem Ort zum nächsten führen, in städtischen Bereichen führen diese durch Teile des jeweiligen Gemeindebezirks. Gebeten wird bei diesen Bittprozessionen traditionell um eine gute Ernte.
Seit der Barockzeit gibt es auch in einigen Bereichen des Alpenraums die Tradition, dass eine Statue des Auferstandenen durch das sogenannte „Heilliggeistloch“ auf den Dachboden der Kirche empor gezogen wird. Auf diese Weise soll die Himmelfahrt Jesu auf anschauliche Art dargestellt werden.
 
Christi Himmelfahrt - das Fest, an dem die Christen die Rückkehr von Jesus, dem Sohn Gottes, zu Gott Vater feiern, nachdem er vorher 40 Tage unter seinen Jüngern geweilt hat. Aber die Heilsgescihte ist damit noch nicht zu Ende!
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
 
Am Donnerstag dem 9. Mai 2013 ertönte beim Festhochamt die 8. Messe im Graduale Romanum mit Credo III und ausgewählte Stücke der Orgel- und Trompetenliteratur. Trotz gelöschter Osterkerze nach dem Evangelium ermutigte der Rektor der St. Georgs-Kathedrale: „Wer an den Auferstandenen glaubt, der ist niemals allein!“
 
Am Christi Himmelfahrtstag verläßt der Gottmensch Jesus Christus die Dimensionen von Raum und Zeit, in die er bei seiner Geburt  zu Weihnachten eingetreten ist. „Genau 40 Tage hat Jesus Zeit, um seine Jünger von der Auferstehung zu überzeugen: Der Herr lebt anders als bisher. Sie kannten den Menschen Jesus, jetzt ist es umgekehrt, sie erkennen, dass der Menschensohn mit seiner Gottheit verbunden ist!“, erläutert Militärdekan  Siegfried Lochner in seiner Ansprache. „Die Himmelfahrt ist eine Befehlsausgabe an die zwölf Apostel, die schier undurchführbar war: Predigt das Evangelium der  ganzen Welt! Dieser Auftrag konnte nur erfüllt werden, weil Jesus nicht von seiner Kirche gegangen ist und der Hl. Geist die Apostel zu ihrer Aufgabe wunderbar gestärkt hat. Sie siegen mit ihm und erobern eine Welt für Christus.
 
Auch uns scheint es manchmal unmöglich als Christ zu leben: Das Kreuz lastet schwer auf unseren Schultern und Gott scheint abwesend. Aber hier gilt dasselbe: Es ist nichts unmöglich, wenn Jesus an meiner Seite wandelt.
„Seht, ich bleibe bei euch bis zum Ende der Welt!“ „Dass der Herr mit den Seinen isst, zeigt eine tiefe Symbolik: Mit dem Essen überwindet man den Tod, wodurch deutlich wird, dass er das Leben ist, für das Er uns die übernatürliche Speise schenkt.“
 
Die Namensgebung der Choralmessen im Gotteslob ist grundsätzlich auf die entsprechende Bezeichnung im Kyriale Romanum von 1905 zurückzuführen. Die „Missa de Angelis“ (Vat. VIII) wird Engelsmesse genannt, weil dieses Messordinarium im 17. Jahrhundert bei den Franziskanern für die Messe von den heiligen Engeln üblich wurde. Als Komponist für die Orgel und Trompete wurde Jeremiah Clarke (* um 1674; † 1. Dezember 1707 in London), ein englischer Komponist und Organist des Barocks, gewählt.: Trumpet Voluntary (ursprünglicher Titel: The Prince of Denmark's March, Rondeau) und ein kleiner Marsch. Von Georg Friedrich Händel war noch das Largo (Arie Ombra mai fù aus der Oper „Xerses“) zu hören. Ein neues Team für die Musik hatte sich gebildet: Als Sängerin wirkte Dr. Christine Friedrich, an der Orgel Mag. Serge Claus und an der Trompete ein Militärgymnasiast aus der 5a, Markus Pernjak.

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