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Im Zeichen der Pfarrgemeinderatswahlen und des vom Papst weltweit initiierten Prozesses für eine synodalere Kirche steht 2022 für die Katholische Kirche in Österreich. Am 20. März haben mehr als 4,5 Millionen wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken die Möglichkeit, eine Funktion in ihrer Pfarrgemeinde zu übernehmen oder mit ihrer Stimme den neuen Pfarrgemeinderats-Mitgliedern das Vertrauen auszusprechen. Alle fünf Jahre finden die Wahlen landesweit statt - dieses Mal unter dem Motto "mittendrin".

Parallel dazu läuft bis Jahresmitte die Intensivphase zum ersten Teil der katholischen Weltsynode auf Ebene der Ortskirchen. Die Kirchenleitung hat die Gläubigen eingeladen, untereinander und mit den Bischöfen über Synodalität und die Zukunft der Kirche ins Gespräch zu kommen. In mehreren österreichischen Diözesen laufen Fragebogenaktionen und Gesprächsinitiativen, teils sind auch vorsynodale Versammlungen geplant. Aus den Ergebnissen entsteht ein gemeinsames Papier, über das Bischöfe und Vertreter österreichweiter Initiativen Mitte Juni in Mariazell eine "Vorsynodale Beratung" abhalten. Bis Mariä Himmelfahrt (15. August) muss die österreichweite Synthese nach Rom geleitet werden. Zusammen mit ähnlichen Dokumenten aus aller Welt bildet sie die Grundlage für den weiteren Weltsynoden-Prozess, der im Oktober 2023 in eine Bischofssynode in Rom mündet.

Die heimischen Bischöfe kommen neben ihrem Sommertreffen in Mariazell (20. bis 22. Juni) im Frühjahr in Matrei am Brenner (14. bis 17. März) und im Herbst in der Abtei Michaelbeuern (7. bis 10. November) zu ihren Vollversammlungen zusammen - ob mit dem demnächst 77-jährigen Kardinal Christoph Schönborn oder einem Nachfolger im Amt des Wiener Erzbischofs liegt in den Händen des Papstes. Noch keine Nachricht aus dem Vatikan gibt es bis dato auch über einen neuen Termin für den pandemiebedingt zuletzt verschobenen Ad-limina-Besuch der Bischöfe in Rom.

Gewiss ist, dass das Coronavirus und seine Folgen die Kirche auch 2022 beschäftigen werden. Große Flexibilität in Seelsorge- und Bildungsangeboten, aber auch bei Initiativen wie der Sternsingeraktion wird weiterhin gefordert sein. Jedenfalls als Online-Veranstaltung durchgeführt wird ab 13. Jänner die Österreichische Pastoraltagung zum Thema Jugendseelsorge. Für 10. Juni ist die ökumenisch getragene "Lange Nacht der Kirchen" geplant, und von 10. bis 16. Juli soll in Steyr die Kindergroßveranstaltung "Kaleidio" der Katholischen Jungschar stattfinden. Seitens der Militärdiözese ist die 62. internationale Soldatenwallfahrt von 11.05.-15.05.2022 in Lourdes geplant.

Am 5. Jänner eröffnete Erzbischof Franz Lackner mit einem Festgottesdienst einen Veranstaltungsreigen anlässlich "75 Jahre Rosenkranz Sühnekreuzzug (RSK)". Ihren 75er feiert auch die Nachrichtenagentur Kathpress am 24. Jänner mit einem Dankgottesdienst mit Kardinal Christoph Schönborn. Am 17. September feiert der Ökumenische Weltgebetstag der Frauen in Wien sein 70-Jahr-Jubiläum. Schon zuvor ist im Römersteinbruch von St. Margarethen zwischen 26. Mai und 10. Juli die Leidensgeschichte Jesu Christi aus dem Blickwinkel der Emmaus-Jünger zu sehen. Die bekannten Passionsspiele dürften - ebenso wie jene im Tiroler Thiersee und im deutschen Oberammergau - endlich durchgeführt werden können. Die Diözese Gurk-Klagenfurt erinnert von 12. bis 19. November mit einer Jubiläumswoche an die Kärntner Diözesansynode vor 50 Jahren.

Am 20. Juli vor 200 Jahren wurde der mährisch-österreichische Ordensmann und Genetik-Pionier Gregor Mendel geboren. Ein Jubiläumsjahr steht auch für die vor 100 Jahren international begründeten Päpstlichen Missionswerke Missio an. Auch in Österreich sind dazu zahlreiche Festveranstaltungen und Initiativen geplant. Ende August lädt Missio Österreich auch zu einer Frankreichwallfahrt u.a. nach Lyon, wo am 22. Mai die französische Laienmissionarin und Missio-Begründerin Pauline Marie Jaricot (1799-1862) seliggesprochen wird. Bereits am 29. Jänner jährt sich auch die Seligsprechung der Sozialpolitikerin und Gründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis (CS), Hildegard Burjan (1883-1933) zum zehnten Mal. Vor 15 Jahren, am 26. Oktober 2007, wurde Nazi-Gegner Franz Jägerstätter (1907-1943) seliggesprochen. Am 1. April vor 100 Jahren starb der seit 2004 selige letzte österreichische Kaiser Karl I. (1887-1922).

Mehrere prominente heimische Kirchenleute feiern 2022 einen runden bzw. halbrunden Geburtstag. So werden der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz (14. Juni), der Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer (14. April) und die Äbte Ambros Ebhart (Kremsmünster; 21. Juli) und Raimund Schreier (Stift Wilten; 29. Dezember) 70. Unter den emeritierten Bischöfen vollendet Maximilian Aichern sein 90. Lebensjahr (26. Dezember), Alois Kothgasser wird 85 (29. Mai) und Andreas Laun 80 (13. Oktober). Der Wiener Dompfarrer Toni Faber feiert am 18. März seinen 60er, Ex-Caritas-Präsident Helmut Schüller am 24. Dezember seinen 70. Geburtstag. Der frühere Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich und evangelische Altbischof Herwig Sturm wird am 15. August 80 Jahre alt.

Weltfamilientreffen und Papst auf Reisen

Der internationale "Kirchenkalender" für 2022 sieht neben dem Fortgang der Weltsynode zur Synodalität unter anderem das katholische Weltfamilientreffen in Rom zum Abschluss des "Amoris laetitia"-Jahres (22. bis 26. Juni), die 3. Europäischen Katholischen Sozialtage zum Thema "Europa nach der Pandemie: ein Neuanfang" in Bratislava (17. bis 20. März) und die Vollversammlung des Weltkirchenrats in Karlsruhe (31. August bis 8. September) vor.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. vollendet am 16. April sein 95. Lebensjahr. Am 5. September jährt sich der Todestag der heiligen Mutter Teresa (1910-1997) zum 25. Mal. Auch in Österreich Beachtung finden wird der weitere Verlauf des "Synodalen Wegs" der Katholischen Kirche in Deutschland sowie die Zukunft des deutschen Kardinals Rainer Maria Woelki und der Erzdiözese Köln.

Noch viele Fragezeichen gibt es zum Programm von Papst Franziskus im kommenden Jahr. Auch hier erschwert das dritte Pandemie-Jahr die Planungen. Der Papst selbst hat zwar schon weit fliegende Reisepläne und sprach jüngst vom Kongo, von Papua-Neuguina, Osttimor und Ozeanien sowie einem weiteren Ungarn-Besuch. Auch ein Kanada-Besuch steht auf dem Programm. Offiziell bestätigt ist davon aber noch nichts. Irgendwann zu Beginn des Jahres wird Franziskus neue Kardinäle ernennen. Die Zahl der vorgesehenen Papstwähler ist inzwischen auf die Sollzahl von 120 gesunken.

Sollte der Pontifex noch vor Ende dieses Jahres die lang erwartete Konstitution veröffentlichen, mit der er seine Kurienreform zusammenfasst, müsste das Kirchenvolk nicht auch 2022 darauf warten. Aber wie er selbst schon sagte: Die meisten Reformen sind bereits durchgeführt. "Praedicate evangelium", so der Titel der Konstitution, wird sie nur noch zusammenfassend schriftlich fixieren. Neu wird wahrscheinlich nur ein ausführliches Vorwort zur Synodalität in der Zentrale der Weltkirche sein. Außerdem die Zusammenlegung der Bildungskongregation mit dem Kulturrat sowie der Missionskongregation "Propaganda Fide" mit dem Rat zur Neuevangelisierung - also Glaubensverkündigung in säkularen Gesellschaften.

Quelle: www.kathpress.at

Die dramatische Erzählung von Herbert Kuhn über die Weihnachtsfeier einer Gruppe von Offizieren mit ihrem Militärseelsorger im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront erschien erstmals 1949. Die Mittelfront steht kurz vor dem Zusammenbruch, die Zahl der Verluste ist hoch, auch am Heiligen Abend warten 17 Tote der eigenen Einheit auf den Abtransport. Der Icherzähler, ein Kompanieführer, kurz zuvor mit dem Ritterkreuz für einen Einsatz ausgezeichnet, der 30 seiner Leute das Leben kostete, begibt sich widerwillig zur Offiziersweihnachtsfeier und kommt auf dem Weg fast durch eine Granate ums Leben. In die Zusammenkunft platzt der Militärpfarrer, der mit dem Kommandanten, einem Oberst, nicht gerade im besten Einvernehmen steht. Dennoch wird er von ihm gebeten zu bleiben.

Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. (Philipper 2, 6-9)

Es sind meist andere Dinge, die wir mit der Menschwerdung des Sohnes Gottes verbinden: das Weihnachtsfest, die Krippe, die Botschaft vom Frieden, Engel und Hirten, der Stern. Die harten Worte des Philipperbriefs scheinen da nicht recht zu passen. Sklave, Erniedrigung, Entäußerung, Gehorsam bis zum Tod verweisen eher auf eine Welt der Gewalt, des Zwangs, der Einschränkung von Lebensmöglichkeiten. Aber wenn wir genau hinsehen, geht es nicht um Zwang, sondern um eine freiwillige Annahme des menschlichen Lebens mit seiner Begrenztheit und seinen Schwierigkeiten, von der bereits die Kindheitsevangelien recht anschaulich erzählen.

Der nächste Satz im Philipperbrief ist für uns vielleicht am schwersten zu verstehen: „Darum“, gerade wegen der Erniedrigung und Entäußerung dessen, der Gott gleich war, in das menschliche Leben hinein „hat Gott ihn über alle erhöht“ (2, 10). Nur durch die Menschwerdung Jesu bis zur letzten Konsequenz, bis zum gewaltsamen Tod am Kreuz kann für uns im Glauben sichtbar und erfahrbar werden, wer dieser Gott für uns ist, der die Welt erschaffen und uns zum Leben gerufen hat.

Jesus selbst hat seine Jünger und die Menschen, denen er begegnet ist, zu dieser Selbstverleugnung, dieser Hingabe ermutigt, die er Liebe nennt und durch die die Menschen Versöhnung und Frieden mit Gott und untereinander finden.

In diesen weihnachtlichen Tagen denke ich vor allem an jene Menschen, die krank oder allein sind oder nicht mit ihrer Familie feiern können. Mein besonderer Gruß gilt den Soldatinnen und Soldaten im Assistenzeinsatz oder in internationalen Missionen, die sich unter schwierigen Umständen für das Wohl und die Sicherheit ihrer Mitmenschen einsetzen und einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung in Konfliktgebieten leisten.
Ihnen allen wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

 

Dr. Werner FREISTETTER
Militärbischof für Österreich

Für viele Menschen gehört zum Weihnachtsfest neben Christbaum, Geschenken und gutem Essen auch der Gottesdienstbesuch fix mit dazu. Nur: geht das angesichts von Corona überhaupt? Gleich vorweg: Ja, es geht - und zwar ohne 2G- bzw. 3G-Nachweis. Eine einheitliche und verbindliche "Rahmenordnung" der österreichischen Bischofskonferenz (Infos: https://www.bischofskonferenz.at/behelfe/corona-rahmenordnung-und-praeventionskonzept) hat dazu detaillierte Regeln aufgestellt, unter denen der Besuch und die Feier eines Gottesdienstes auch zu Weihnachten möglich ist.

Die wichtigsten Regeln lauten: Es besteht FFP2-Maskenpflicht - ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren sowie Personen mit ärztlicher Bestätigung, bei Schwangeren sowie 6- bis 14-Jährigen reicht ein Mund-Nasen-Schutz - und es ist ein Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten. Unter diesen Voraussetzungen und der Einhaltung weiterer Hygienevorschriften können Kinderkrippenfeiern, Christmetten etc. auch mit entsprechendem Gemeinde- und Chorgesang stattfinden. Der Gesang soll jedoch - so die Empfehlung der Bischöfe - reduziert und mit FFP2-Maske stattfinden. Eine 3G-Nachweis-Pflicht besteht für die Gottesdienstleiter bzw. Priester, Diakone, Mesner und Ministranten, die einen Dienst am Altar verrichten.

Für den Chorgesang und die Chorproben gilt: Diese sind unter Einhaltung der 2G-Regel (geimpft oder genesen) möglich. Empfohlen wird laut Rahmenordnung zusätzlich ein Test, "dessen Abnahme nicht weiter zurückliegt, als dies in der aktuellen COVID-Verordnung in Hinblick auf seine jeweilige Gültigkeitsdauer vorgesehen ist". Ab 25 Mitwirkenden im Chor ist diesen ein fixer (Sitz-)Platz zuzuweisen. Für die Dauer des Singens im Gottesdienst ist keine FFP2-Maske vorgeschrieben, "wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. gültiger PCR-Test, Abstand, Lüften, fixer Sitzplatz etc.) das Infektionsrisiko minimiert werden kann." Ansonsten ist die FFP2-Maske zu tragen. Diese Regelungen gelten laut Rahmenordnung auch für Kinder- und Jugendchöre und sinngemäß auch für die Instrumentalmusik.

Durch diese Regelungen sind in fast allen Pfarren und Kirchen Weihnachtsgottesdienste "wie früher" möglich. Eine Übersicht dazu bzw. eine gezielte Suche nach Weihnachtsgottesdiensten bietet die "Glauben.Leben"-App der Katholischen Kirche in Österreich (www.glaubenleben.at) oder das Portal www.katholisch.at an. Die Datenbank verfügt aktuell über mehrere tausend Gottesdiensteinträge österreichweit, die per Standort-Eingabe abgerufen werden können. Eine Übersicht zu den medialen Möglichkeiten, Gottesdienste mitzufeiern (also via TV, Radio oder Internet), bietet die Übersichtsseite www.katholisch.at/gottesdienste.

Zählkarten-Regelungen in Wien und Salzburg

Aufgrund begrenzter Kapazitäten gibt es allerdings an manchen Orten ein Anmelde- bzw. ein Platzkartensystem. So kann etwa im Stephansdom nur 750 Menschen pro Gottesdienst Einlass gewährt werden. Dies gilt etwa für die Weihnachtsvesper mit Kardinal Christoph Schönborn am 24. Dezember um 16.30 Uhr, für die Christmette um 24 Uhr mit Dompfarrer Toni Faber, sowie für die beiden Pontifikalämter mit Kardinal Schönborn am 25. und 26. Dezember jeweils um 10.15 Uhr. Kostenlose Zählkarten können per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden. Die Gottesdienste werden darüber hinaus gestreamt sowie von "radio klassik Stephansdom" übertragen. (Infos: https://radioklassik.at/weihnachten-2021). Als besonderes Service bietet der Sender zum Jahreswechsel außerdem das Geläute der Pummerin als Klingelton zum Gratis-Download an: www.radioklassik.at/pummerin2021.

Auch im Salzburger Dom werden für die die zentralen Gottesdienste Zählkarten ausgegeben. Dies sind die Roratemesse am 24. Dezember um 6.30 Uhr, die Christmette um 23.30 Uhr, das Pontifikalamt am 25. Dezember um 10 Uhr mit Erzbischof Franz Lackner, sowie die Jahresschlussandacht am 31. Dezember um 17.00 Uhr mit Erzbischof Lackner. Tickets bzw. Zählkarten können unter www.salzburger-dom.at bestellt bzw. reserviert werden. Für jeden der besagten Gottesdienste gibt es ein Kontingent von jeweils 400 Karten.

Ein Ticket-System gibt es bei den zentralen weihnachtlichen Gottesdienstfeiern auch im Linzer Dom - so etwa für die Krippenfeiern am 24. Dezember um 15.30 und 16.30 Uhr, für die Christmette um 23 Uhr, für eine weitere Christmette am 25. Dezember um 1 Uhr früh, ein Pontifikalhochamt am 25. Dezember um 11.15 Uhr, die Jahresschlussandacht am 31. Dezember um 17 Uhr sowie einen weiteren Gottesdienst mit Bischof Manfred Scheuer am 6. Jänner 2022 um 10 Uhr. Für jeden dieser Gottesdienste stehen jeweils 300 Karten zur Verfügung. Diese können online unter https://www.supersaas.at/schedule/dompfarre-linz/Reservierungen reserviert werden.

Angebote in den Pfarren ausgeweitet

Die Pfarren haben darüber hinaus mit einer Ausweitung ihrer gottesdienstlichen Angebote in den Weihnachtstagen reagiert: In viele Gemeinden würden mehrere Familiengottesdienste oder Krippenandachten am Nachmittag des Hl. Abend und mancherorts auch zwei Christmetten angeboten, heißt es etwa aus der Erzdiözese Wien. Ein Blick auf die Homepages der einzelnen Pfarren sei aufgrund der unterschiedlichen örtlichen Verhältnisse empfehlenswert. Auf alternative pfarrliche Angebote verweisen u.a. die Diözese Gurk-Klagenfurt und die Diözese Linz. Unter www.kath-kirche-kaernten.at sowie unter www.dioezese-linz.at/weihnachten/aktionen_an_heiligabend können diese Angebote abgerufen werden.

Quelle: kathpress (22.12.2021)

Österreichs Militärbischof Werner Freistetter wird die Weihnachtsfeiertage bei den im Kosovo stationierten österreichischen Soldaten verbringen. Das österreichische Bundesheer hat derzeit vier Auslandskontingente in friedenserhaltenden Missionen stationiert - im Libanon, in Mali, Bosnien und im Kosovo. Seitens der Militärseelsorge versuche man gerade zu Weihnachten Seelsorger zu den Soldaten im Ausland zu schicken, so Freistetter. Das sei mitunter schwierig, da viele Militärpfarrer auch in zivilen Pfarren Verpflichtungen nachgingen - gerade zu den Festzeiten. Deshalb habe er sich entschlossen, nach längerer Zeit wieder einen Auslandseinsatz zu besuchen, und die Weihnachtstage im Kosovo zu verbringen.

Weihnachten sei auch für Soldaten ein besonderes Fest. Wenn man dieses weit weg von der Familie im Ausland feiern muss, könne das durchaus eine Belastung sein, so Freistetter. "Feiern und Gottesdienste erinnern an zu Hause und geben ein Heimatgefühl. Und die Soldaten schätzen gerade zu Weihnachten, wenn ein Seelsorger präsent ist." Letztlich bedeute es für viele ein Gefühl von "Heimat mitten in der Fremde", so der Militärbischof, der auf Erfahrungen in vielen Auslandseinsätzen zurückblicken kann.
 
Gerade zu Weihnachten offen sein für Gespräche und Emotionen
 
Dabei gehe es oft gar nicht so sehr um eine spirituelle Komponente. Vielen sei wichtig, dass jemand da sei, mit dem man über die Dinge, die einen bewegen, sprechen kann, "außerhalb des Kameradenkreises". Soldaten seien gerade zu Weihnachten offen für Gespräche und Emotionen.

Sein erster Auslandseinsatz am Golan, ganz in der Nähe von Israel, habe ihn besonders geprägt und ihn auch auf die Weihnachtsgeschichte anders blicken lassen, berichtete Freistetter. Diese sei, auch wenn sie hierzulande oft zu einer "Art Idylle" verklärt würde, eine "sehr harte" Geschichte. Die Geschichte spiele in einer von Instabilität und Fremdherrschaft geprägten Region. "Die Herbergssuche einer schwangeren Frau, der Kindermord, die Flucht nach Ägypten", das alles seien ja keine schönen Dinge. Wenn man in einer solchen Region gerade einen Auslandseinsatz verrichte, werde einem das eindringlich bewusst.

Krankenhauspersonal schützen

Im "Kathpress"-Weihnachtsinterview mahnte der Bischof zudem ein, dass das Spitalspersonal in der Corona-Krise besonders geschützt werden muss und erläuterte, warum er die Haltung des Papstes in der Migrationsfrage besonders schätzt. "Hier und da ein wenig klatschen genügt nicht", so Freistetter im Blick auf die Pandemie und ihre Folgen. Was Ärzte und Pflegepersonal in den Intensivstationen jeden Tag leisten, seien "gewaltige Anstrengung - körperlich und seelisch". Die Versorgung von Corona-Intensivpatienten sei Schwerstarbeit, umso weniger Verständnis habe er dafür, wenn das Krankenhauspersonal an der Arbeit gehindert oder gar bedroht werden. Beim Schutz von Krankenhäusern müsse eine klare Grenze gezogen werden, "da müssen dann Maßnahmen kommen". Diese Menschen, "die sich da aufopfern", müssten geschützt werden, so der Bischof.

Auch wenn sich die Mehrzahl der Menschen in Österreich gegen Corona impfen lasse, werde man nicht daran vorbeikommen, mit allen Menschen Gespräche zu führen, "auch wenn es schwierig ist", zeigte sich der Bischof in Anbetracht der für Februar geplanten allgemeinen Impfpflicht in Österreich überzeugt. Er orte neben einer Vertrauenskrise gegenüber staatlichen Stellen auch ein tiefes Misstrauen gegenüber der Schulmedizin. Das sei nun in der Pandemie voll ausgebrochen.

Keine Freiheit, mein Gegenüber zu schädigen

Persönliche Freiheit sei ohne Zweifel ein hohes Gut. "Ich habe aber nicht die Freiheit andere zu schädigen", machte der Bischof klar. Für ihn sei die Impfung eine Tat der Nächstenliebe. Man müsse in dieser Situation, alle Maßnahmen ergreifen, die von kompetenten Menschen empfohlen werden, "damit wir einander schützen".

Freistetter zeigte sich überzeugt, dass die Pandemie erst überwunden werden kann, wenn sie auf der ganzen Welt beendet sei. Das erlebe man gerade wieder bei der Verbreitung der neuen Variante Omikrom. "Bei der heutigen Verflechtung der Welt muss es uns ein Anliegen sein, dass auch die Menschen in armen Regionen der Welt Zugang zu Impfstoffen haben", so der Bischof.
 
Trotz der schwierigen Zeit nicht die Hoffnung verlieren
 
Zu Weihnachten wünsche er sich, dass die Menschen nicht die Hoffnung verlieren. Klimakrise und Pandemie verunsichern die Menschen, gleichzeitig steige wieder die Gefahr, dass Konflikte zu Kriegen eskalieren. "Wir leben in einer wirklich fordernden und schwierigen Zeit, in der wir viele Fragen haben und wenig gemeinsame Antworten", so der Bischof.

In Bezug auf Flüchtlinge und Migranten appellierte er, diese Menschen nicht nur als Bedrohung, sondern auch als "Anruf an unsere Solidarität" zu verstehen. Papst Franziskus habe sich immer wieder für die Aufnahme von bedrohten und vertriebenen Menschen eingesetzt. Da gehe es nicht um "wir und die anderen", so Freistetter, sondern es müsse hier eine menschliche Lösung gefunden werden. Dies wäre gerade zu Weihnachten eine Botschaft, die die Kirche "ganz dringend" ausrichten wolle.
Quelle: kathpress (21.12.2021)

2021 war ein bewegtes Jahr. Es war - wie wir es jetzt wieder sehen - kein leichtes. Und die Zeit der in Aussicht gestellten Normalität blieb leider auch aus. Trotzdem soll auf dieses Jahr nun zurückgeblickt werden.

Corona und noch immer kein Ende. Erneut muss ein Jahresrückblick über das kirchliche Geschehen in Österreich und weltweit mit dieser nüchternen Feststellung beginnen. Das bereits zweite Jahr mit dem heimtückischen Virus, das Welt wie Kirche gleichermaßen in Bann hält, neigt sich dem Ende zu. Von der Pandemie kann das leider nicht gesagt werden.

War 2020 noch ganz vom Schock und der anfänglichen Ohnmacht gegenüber dem Sars-Cov-2-Virus sowie Debatten rund um Systemrelevanz angesichts von Lockdowns geprägt, so hat sich der Akzent mittlerweile deutlich verschoben: Im Zentrum stehen die mit den Corona-Schutzimpfungen verbundenen Hoffnungen auf Überwindung der Pandemie (Stichwort: "Gamechanger"), aber zugleich die Polarisierungen und Verwerfungen, die das Virus in der Gesellschaft verstärkt hat und die jetzt durch die Impfdebatte überdeutlich sichtbar werden.

Gereiztheit und Verhärtung im Blick auf die Impf-Debatte sind auch in der Kirche zu finden, obwohl die allermeisten die verschiedenen Corona-Schutzmaßnahmen bis hin zum Impfen befürworten und mittragen. Zur Erinnerung: Bereits im Dezember 2020 veröffentlichte die vatikanische Glaubenskongregation eine Note zum Impfthema. Im Vordergrund stand dabei die Frage, ob die verschiedenen Vakzine ethisch akzeptabel seien, zumal im Zuge ihrer Herstellung bzw. Erprobung auch menschliche Zelllinien von einst abgetriebenen Embryonen verwendet wurden. Die Glaubenskongregation qualifizierte die Verwendung dieser Impfstoffe als ethisch vertretbar, solange keine anderen, ethisch unbedenklichen Impfstoffe vor Ort zur Verfügung stünden. Darüber hinaus wurde betont, dass die Impfung "in der Regel" freiwillig sein sollte. Freilich mit der Einschränkung, dass Impfen nicht nur von der Pflicht abhänge, die eigene Gesundheit zu schützen, sondern auch von der Pflicht, dem Gemeinwohl zu dienen.

Lebensrettende Vorbildwirkung

Soweit die Theorie. Wie diese interpretationsbedürftigen Worte umzusetzen seien, exerzierte dann die Kirchenspitze höchstpersönlich vor: Papst Franziskus ließ sich genauso wie sein Amtsvorgänger Benedikt XVI. impfen, beide sind inzwischen geboostert. In Österreich war Kardinal Christoph Schönborn einer der ersten Impf-Testimonials, mittlerweile sind alle heimischen Bischöfe geimpft. Der Vatikan selbst hat zwar keine generelle Impfpflicht, auch wenn das oft behauptet wird, aber seine mit Nachdruck formulierte Erwartungshaltung an das eigene Personal hat zu einer fast gänzlichen Durchimpfung geführt. Das stärkste Argument dabei kommt vom Papst selbst: Impfen ist ein Akt der (Nächsten-) Liebe, so der Pontifex immer wieder, der sich nicht davor scheut, dies auch im Rahmen von weltweiten Impfkampagnen zu betonen. Wie viele Menschenleben weltweit durch Wort und Vorbild des Papstes gerettet wurden und werden, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Weil in Österreich ab Februar 2022 eine gesetzliche Impfpflicht geplant ist, mussten sich auch die heimischen Bischöfe zuletzt damit befassen. Eine zeitlich befristete Impfpflicht sei als letzte Möglichkeit in der Pandemiebekämpfung zulässig, so das Urteil der Österreichischen Bischofskonferenz. Sie ist aktuell die erste, die sich zu dieser konkreten Fragestellung positionieren mussten.

In der Haltung zur Impfung zeigt sich jene gesellschaftliche Mitverantwortung der Kirche, die seit Beginn der Pandemie leitend war und beispielsweise die Einschränkungen von öffentlichen Gottesdiensten im Zuge der Lockdowns betraf. Diese waren ab Ende Dezember des Vorjahres bis zum 6. Februar auf Grundlage einer Vereinbarung mit der Regierung ausgesetzt. Seither war diese schwerwiegende Einschränkung nicht mehr nötig. So konnte Ostern - trotz Corona-Osterruhe in Ostösterreich - landesweit wieder in den Kirchen gefeiert werden. Seit Juli setzen die Kirchen und Religionen in Eigenverantwortung die nötigen Corona-Schutzmaßnahmen.

Päpstliche Initiativen

Mehr Bewegung in die Katholische Kirche trotz Pandemie konnte in diesem Jahr erneut Papst Franziskus bringen, nicht zuletzt aufgrund seiner wieder aufgenommenen Reisen. Gar als "historisch" wurde seine Irak-Reise Anfang März aufgenommen. Nie zuvor sei ein katholisches Kirchenoberhaupt im Land Abrahams gewesen, sagte Franziskus selbst. Während die römischen Osterfeiern noch in sehr begrenztem Rahmen stattfanden, empfing der Papst nach langer Pandemie-Pause im Mai wieder Gäste zur Generalaudienz. Wenig später kündigte er die Weltsynode an: einen zweijährigen Prozess, der in der Bischofssynode 2023 gipfeln soll. Der eigentliche Startschuss erfolgte im Oktober.

Weitere Reisen führten den Papst im September zum Eucharistischen Kongress nach Budapest und in die Slowakei. Anfang Dezember folgte ein fünftägiger Besuch auf Zypern und in Griechenland - inklusive eines Abstechers nach Lesbos. Eine symbolische Reise mit Appellen für mehr Geschwisterlichkeit zwischen Katholiken und Orthodoxen, Einwohnern und Migranten. In einem Flüchtlingslager auf Lesbos prangerte der Papst eine "todbringende Gleichgültigkeit" an und nannte das Mittelmeer einen "kalten Friedhof ohne Grabsteine".

Nach langer Spekulation, ob Franziskus im November wohl persönlich zum Klimagipfel COP26 nach Glasgow reisen würde, blieb es bei einer Vatikan-Delegation um Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Gleichwohl brachte sich der Papst prominent in die Klimadebatte ein und bewährte sich einmal mehr als jene geistliche Leitgestalt, die auch alle anderen Religionen zu den großen Themen der Zeit zusammenbringen kann. So geschehen am 4. Oktober, wo der Papst mit rund 40 Religionsführern aus aller Welt erstmals einen gemeinsamen Klima-Appell veröffentlichte.

Innerkirchlich überraschte Franziskus mit dem Motu Proprio "Traditionis custodes" (Hüter der Tradition), das die Messfeier im bisherigen "außerordentlichen Ritus" wieder stark einschränkt. In Ländern wie Frankreich und den USA rief der Schritt teilweise Kritik hervor. In Österreich, wo die Nachfrage nach der "Alten Messe" immer sehr überschaubar blieb, war davon nahezu nichts zu vernehmen. Viel größer war das Unverständnis im heimischen Kirchenvolk bei einem von der Glaubenskongregation im März veröffentlichen Segnungsverbot von homosexuellen Partnerschaften. Auch die österreichischen Bischöfe zeigten sich sichtlich reserviert und waren um Schadensbegrenzung bemüht.

Sorge um Franziskus

Anfang Juli dann ein Schockmoment: "Papst ins Krankenhaus eingeliefert", titelten Zeitungen. Wenige Stunden zuvor hatte man den Heiligen Vater noch beim sonntäglichen Angelus-Gebet gesehen. Eine nachträglich als sehr gefährlich eingestufte Darmoperation verlief letztlich erfolgreich, seither scheint sich der Pontifex sehr gut erholt zu haben. Von einer zwischenzeitlich vermuteten Amtsmüdigkeit ist bei Papst Franziskus keine Spur. Am 17. Dezember vollendet er sein 85. Lebensjahr. Im Vorfeld dazu hätte der Papst Anfang Dezember die österreichischen Bischöfe zum traditionellen Ad-limina-Besuch empfangen sollen. Wegen des Corona-Lockdowns in Österreich baten die Bischöfe um Verschiebung der Visite, die vermutlich im nächsten Jahr stattfinden wird.

Zurück nach Österreich: Da musste sich die Kirche nicht nur mit dem Schutz des Lebens angesichts der Pandemie, sondern auch infolge einer höchstgerichtlichen Entscheidung im Kontext der Beihilfe zur Selbsttötung befassen. Inzwischen liegt ein Gesetzesentwurf dazu im Parlament, der in diesen Tagen zur Beschlussfassung ansteht. Trotz sichtlicher Bemühungen der Regierung, einen drohenden Dammbruch zu vermeiden, bleiben Besorgnis und Skepsis in der Katholischen Kirche und anderen Institutionen bestehen, auch weil deren Vorschläge zuletzt wenig beachtet wurden. Im besten Fall wird der schon seit Jahren in Aussicht gestellte Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung umgesetzt. Bereits angekündigte Klagen vonseiten jener, denen das geplante Gesetz noch immer zu restriktiv ist, lassen die Alarmglocken läuten. Vor allem bei jenen in den zahlreichen kirchlichen Krankenhäusern und Heimen, die sich als Orte des Lebens verstehen und wo man "nicht durch die Hand eines Menschen, sondern an der Hand eines Menschen" aus dem Leben scheidet.

Diese und viele anderen Themen werden Inhalt des weltweiten synodalen Prozesses sein, mit dem Papst Franziskus die Kirche überrascht hat, und der seit Mitte Oktober auf Ebene der Diözesen begonnen hat, so auch in Österreich. Gelebte Synodalität als Lebensprinzip einer missionarischen Weltkirche, das ist das erklärte Ziel des Papstes. Er versucht es in einer Zeit, in der das Austarieren von Einheit und Vielfalt in der Kirche vermutlich so schwierig ist wie noch nie. Gelingt die Übung, dann kann sie zum Segen werden - nicht nur für die Kirche, sondern auch für die ganze Welt.

Quelle:  kathpress 15 12 2021

Rund 2,4 Milliarden Christen weltweit feiern am 24./25. Dezember und am 6./7. Jänner (Ostkirchen) das Fest der Geburt Christi und damit nach ihrem Verständnis die Menschwerdung Gottes. 1,25 Milliarden Katholiken sowie Anglikaner, Protestanten und einige Orthodoxe sind am 24./25. Dezember in dieser Feier vereint. Russen, Serben, Kopten, Äthiopier und Armenier feiern hingegen nach dem Julianischen Kalender erst am 6./7. Jänner.

Das Weihnachtsfest am Heiligen Abend - 24. Dezember - ist die nach altem kirchlichen Brauch übliche "Vor-Feier" (Vigil) eines Hochfestes. Der Tag nach Weihnachten - 26. Dezember - wird bei den Katholiken als Hochfest des Hl. Stephanus begangen. Die deutsche Bezeichnung "Weihnachten" ist erst seit dem 12. Jahrhundert belegt; die Zusammensetzung enthält das untergegangene mittelhochdeutsche Adjektiv "wich" mit der Bedeutung "heilig" und geht zurück auf die Zeitbestimmung "zewihen nahten", was also "in den heiligen Nächten" bedeutet.

Dem Weihnachtsfest geht die Adventzeit voraus. Das Wort kommt vom lateinischen "adventus" und bedeutet "Ankunft". Christen verbinden damit die Erinnerung an die Geburt Jesu in Bethlehem und das Erwarten seiner Wiederkunft am Ende der Zeit. Seinen Ausdruck in Gottesdiensten findet der Erwartungscharakter vor Weihnachten in den Lesungen. Häufig werden an den vier Adventsonntagen Texte aus dem Alten Testament verwendet, die die Ankunft des Erlösers prophezeien.

Weihnachten ist als Fest der Familie und der Gemeinschaft für viele einsame, alleinstehende oder bedürftige Menschen eine herausfordernde Zeit. Auch vulnerable Personengruppen sind heuer als Folge der Corona-Pandemie gezwungenermaßen auf Feiern im kleinsten Kreis angewiesen. Die Kirche, katholische Organisationen und Ordensgemeinschaften in ganz Österreich bieten auch spezielle Feiern für alle jene, die den Heiligen Abend in Gemeinschaft feiern wollen.

Quelle: kathpress (16.12.2021)

"Gaudete" – freuet euch, war das Thema und der Name des dritten Adventsonntags, an dem am Adventkranz die rosafarbene Kerze entzündet wurde.

"Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!", so schreibt Paulus im Brief an die Philipper. Und es ist die Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest, die die ganze Adventzeit bestimmen soll. Die Freude auf die Geburt Jesu in Betlehem und seine Ankunft in den Herzen der Menschen.

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe“. Mit diesen Worten wurde der Gottesdienst am dritten Adventsonntag in der St. Georgs-Kathedrale eröffnet. Und die Freude zeigte sich auch an der liturischen Gewandfarbe. Sie war – wie die dritte Kerze, die angezunden wurde – Rosa.

Die rosa Kerze am Adventkranz

Drei violette Kerzen und eine rosafarbene Kerze – so präsentiert sich der liturgische Adventkranz. Violett: das ist die Farbe der Buße, die liturgische Farbe des Advents. Am Sonntag Gaudete ist alles - auch farblich - etwas anders: die rosafarbene Kerze wird angezündet und auch die Messgewänder im Gottesdienst sind rosafarben. Damit wird die große Freude zum Ausdruck gebracht, dass es nicht mehr lange dauert bis zur Ankunft des Herrn. Und die Farbe Rosa ist das aufgehellte Violett.

Die Vorbereitung auf das Weiße der Weihnachten

„Rosa ist die Vorbereitung auf das Weiße der Weihnachten, der Ankunft des Erlösers,“ so Militärbischof Werner Freistetter am Anfang des Gottesdienstes. In seiner Predigt stellte er die Frage, was wir tun sollen: „Die Antworten von Johannes dem Täufer sind einfach und doch nicht. Es geht um Beziehung und Macht! Zuerst empfiehlt er eine Tat der Liebe, des Teilens, das ist aber auch eine Form der Macht zwischen dem Bedürftigen und dem Teilenden. Zweitens spricht Johannes die staatliche und militärische Macht mit den Zöllnern und den Soldaten an: Er verlangt das Richtige zu tun, also nichts Übermenschliches wird verlangt, sondern nur das Rechte!" Das reicht für das Kommen des Messias! Wer mit diesen selbständigen menschlich richtigen Einstellungen beginnt, der ist offen für das Gebot der Liebe."

Am Ende des Gottesdienstes bat der Militärbischof um die Fürsprache Unserer Lieben Frau von Guadalupe, die in Mexico und vom Papst sehr verehrt wird.

Seit Sonntag gibt es eine neue Rahmenordnung für die Katholische Kirche: FFP2-Masken und 1-Meter-Mindestabstand verpflichtend bei Gottesdiensten in Kirchen und auch im Freien - Für alle liturgische Dienste gilt zusätzlich 3G-Regel - Chorgesang mit 2G-Nachweis wieder möglich - Diözese Linz hält bis 17. Dezember an bisheriger Rahmenordnung fest.

Im Zuge der Öffnungsschritte nach Ende des allgemeinen Lockdowns passt die Katholische Kirche ihre Regeln für öffentliche Gottesdienste an. Die wichtigste Änderung ist, dass der einzuhaltende Mindestabstand auf einen Meter reduziert wird. Bei allen öffentlichen Gottesdiensten sowohl in der Kirche als auch im Freien sowie bei religiösen Feiern aus einmaligem Anlass (Taufe, Erstkommunion, Firmung, Trauung) ist eine FFP2-Maske zu tragen. Alle, die einen liturgischen Dienst versehen, müssen einen 3G-Nachweis erbringen. Chorgesang im Gottesdienst sowie Chorproben sind mit 2G-Nachweis wieder möglich. Auch die Weihwasserbecken dürfen wieder gefüllt werden. Eine entsprechende Rahmenordnung der Bischofskonferenz wurde am Samstag veröffentlicht und gilt ab Sonntag, 12. Dezember.

Die Rahmenordnung ermöglicht den Diözesen wie zuletzt eine regional autonome Vorgehensweisen bei der Corona-Bekämpfung. So sind sowohl Verschärfungen als auch Erleichterungen im Gleichklang mit staatlichen Bestimmungen möglich. Dieser Bestimmung folgend hat der Bischof der Diözese Linz, Manfred Scheuer, per Dekret verfügt, dass angesichts der weiterhin angespannten pandemischen Situation in Oberösterreich in seiner Diözese noch bis 17. Dezember die bisherige Rahmenordnung gilt, d.h. ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden muss und auch der Chorgesang ausgesetzt bleibt.

Chorgesang mit 2G-Nachweis

Die in allen anderen Diözesen ab 12. Dezember geltende neue Rahmenordnung hält im Blick auf den Gemeindegesang fest, dass dieser während des Gottesdienstes mit FFP2 Maske möglich ist, jedoch "in Hinblick auf dessen Dauer und Umfang unter besonderer Berücksichtigung der für den Ablauf der Feier notwendigen Gesänge reduziert werden" soll. Für den Chorgesang und die Chorproben gilt: Diese sind unter Einhaltung der 2G-Regel (geimpft oder genesen) möglich. Empfohlen wird zusätzlich ein Test, "dessen Abnahme nicht weiter zurückliegt, als dies in der aktuellen COVID-Verordnung in Hinblick auf seine jeweilige Gültigkeitsdauer vorgesehen ist". Ab 25 Mitwirkenden im Chor ist diesen ein fixer (Sitz-)Platz zuzuweisen.

Für die Dauer des Singens ist keine FFP2-Maske vorgeschrieben, "wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. gültiger PCR-Test, Abstand, Lüften, fixer Sitzplatz etc.) das Infektionsrisiko minimiert werden kann." Ansonsten ist die FFP2-Maske zu tragen. Diese Regelungen gelten laut Rahmenordnung auch für Kinder- und Jugendchöre und sinngemäß auch für die Instrumentalmusik.

Ausdrücklich halten die Bischöfe wie bisher schon zum grundsätzlichen Verzicht auf die 3G- bzw. 2G-Regel für die Mitfeiernden fest: "Um niemanden von der Feier öffentlicher Gottesdienste von vornherein auszuschließen, ist die Teilnahme weiterhin ohne Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr möglich." Die weiterhin geltenden Schutzmaßnahmen seien aber nötig, um Gottesdienste ohne Gefährdung und in Würde zu feiern. "Wesentliche Voraussetzungen sind Eigenverantwortung und Rücksichtnahme."

Ausnahmen

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen können. Schwangere und Kinder von sechs bis 14 dürfen statt der FFP2-Maske einen MNS tragen. Zeitweise Ausnahmen von der Tragepflicht gibt es - wie bisher - beim Wahrnehmen von liturgischen Diensten (Priester, Lektor/Lektorin, Kantor/Kantorin etc.); in diesen Fällen müssen aber größere Sicherheitsabstände eingehalten werden.

Um den Mindestabstand zwischen den Mitfeiernden einzuhalten, sind Vorkehrungen wie das Absperren von Kirchenbänken vorzunehmen. Der 1-Meter-Mindestabstand muss nicht zwischen Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, eingehalten werden. Er darf auch unterschritten werden, wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen - etwa durch den Priester - erfordert, dabei muss jedoch eine FFP2-Maske getragen werden.

3G-Nachweis für liturgische Dienste

Verpflichtend sind weiterhin zahlreiche Hygienemaßnahmen. So muss Desinfektionsmittel bereitgestellt werden, ein Willkommensdienst soll Besucher empfangen und auf die Regeln hinweisen.

Festgehalten wird, dass liturgische Dienste - insbesondere jener von Ministrantinnen und Ministranten - "wesentlich und erwünscht" sind. Bereits seit 13. November gilt, dass der Vorsteher der Feier und alle weiteren liturgischen Dienste über einen 3G-Nachweis verfügen müssen und zusätzlich vor der Feier die Hände gründlich waschen oder desinfizieren müssen. "Der Vorsteher der Feier ist dafür verantwortlich, dass die Einhaltung der Vorgaben kontrolliert wird", heißt es ausdrücklich.

Zahlreiche Hygieneregeln

Zu den allgemeinen Regeln gehört, dass beim Kircheneingang gut sichtbar Desinfektionsmittelspender bereitzustellen sind. Flächen oder Gegenstände (z. B. Türgriffe, aber auch Bücher, Bänke, Ambo), die wiederholt berührt werden, müssen häufig gereinigt und desinfiziert werden. Die Kirchen müssen "vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet" werden.

Mussten die Weihwasserbecken während der Zeit des Lockdowns entleert bleiben, so dürfen sie nun wieder befüllt werden. Das Wasser muss dabei häufig - zumindest zwei Mal pro Woche - gewechselt und das Becken gründlich gereinigt werden. "Das Besprengen von Personen und Gegenständen mit frischem Weihwasser ist unbedenklich", halten die Bischöfe fest. Weihwasser in abgedeckten Behältnissen soll zudem zur Mitnahme für die Verwendung zuhause angeboten werden, wenn es über einen Hahn entnommen werden kann.

"Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung besteht, muss auf die Teilnahme an einer gemeinsamen Gottesdienstfeier verzichten", heißt es ausdrücklich. Solche Personen dürfen daher "zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen keinen liturgischen Dienst ausüben". "Wer aus gesundheitlichen Gründen Bedenken hat, ist eingeladen, daheim als Hauskirche Gottesdienst zu halten und sich im Gebet mit anderen zu verbinden", heißt es dazu weiter unter Verweis auf Videomeetings und Gottesdienstübertragungen in den verschiedenen Medien.

"Die Pfarren halten ihre Kirchen tagsüber offen und laden ein zum persönlichen Gebet", wird erneut festgehalten. Nach wie vor darf man sich beim Gottesdienst zum Friedensgruß nicht die Hand reichen. Körbchen für die Kollekte sollen nicht weitergereicht, sondern z. B. am Ein- und Ausgang aufgestellt werden.

Messe und Kommunionempfang

Detaillierte Regel gibt es weiterhin zur Messfeier und zum Kommunionempfang: Während der Messe müssen die Hostien bis zur Kommunionspendung zugedeckt sein. Kurz vor dem Austeilen der Hostien muss der Priester bei der Kredenz im Altarraum die FFP2-Maske anlegen und die Hände gründlich waschen oder desinfizieren. Das gilt auch für die anderen Kommunionspender, "sie empfangen die Kommunion aus hygienischen Gründen erst nach dem Kommuniongang der Gemeinde", wird wie bisher festgehalten.

Beim Kommuniongang ist von den Gläubigen "ein ausreichender Abstand" einzuhalten. Wie schon seit 19. Mai werden die Worte "Der Leib Christi - Amen" beim Empfang der Kommunion durch den Priester bzw. Gläubigen wieder gesprochen. "Handkommunion ist dringend empfohlen", wird betont und weiter heißt es dazu: "Mit der heiligen Kommunion in den Händen treten die Gläubigen ausreichend weit zur Seite, um in Ruhe und Würde die Kommunion zu empfangen", wobei dabei die FFP2-Maske angehoben wird. Zur Mundkommunion gilt wie zuletzt: Sie ist "nur möglich, wenn diese zum Abschluss des Kommuniongangs empfangen wird".

Nach Auslaufen der letzten Corona-Vereinbarung mit dem Kultusministerium mit Ende Juni haben sich die Kirchen und Religionsgemeinschaften bereit erklärt, dass sie "weiterhin im eigenen Ermessen Vorsichtsmaßnahmen für den Schutz der Gläubigen treffen". Die Bischofskonferenz hat daraufhin mit 1. Juli eine Rahmenordnung beschlossen, die inzwischen schon vier Mal angepasst worden ist.

(Rahmenordnung und Präventionskonzept im Wortlaut unter www.bischofskonferenz.at/behelfe/corona-rahmenordnung-und-praeventionskonzept)

Quelle: kathpress (11.12.2021)

Militärbischof Werner Freistetter Pontifikalamt feierte das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in der St. Georgs-Kathedrale

Am 8. Dezember beging Militärbischof Werner Freistetter in der St. Georgs-Kathedrale mit der zusammengekommenen Feiertagsgemeinde das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria (Mariä Empfängnis). An diesem Festtag gedenkt die Kirche des Tages, an dem die Großmutter Jesu, Anna, Maria empfangen hat, deren Geburtsfest dann im September begangen wird.

Marienfeste leiten uns immer zu Christus
„Marienfeste leiten uns immer zu Christus: Maria zeigt ihn uns!“ Mit diesen Worten führte Militärbischof Werner Freistetter beim Pontifikalamt hin zu den Lesungen des Tages und betonte damit die Besonderheit Mariens.

Was der 8. Dezember ist
Mit den Worten „Der 8. Dezember ist eigentlich Weihnachten vor Weihnachten!“ leitete Bischof Freistetter seine Predigt ein. Und er betonte in seiner Predigt, dass Maria ein Geschöpft sei wie wir, aber die Gnade Gottes bei ihr so ergiebig ist, dass diese Frau in der Strahlkraft der Erlösung steht.

Die Einzigartigkeit von Maria wurde auch hervorgeheben durch den Kommunionvers, der für diesem Tag gewählt wurde:
Großes hat man von dir gesagt, Maria,
denn aus dir ging hervor die Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, unser Gott.

Die wegen Corona präludierten Formen der Mariengesänge - von der Familie Weinfurter vorgetragen – unterstützten die Innigkeit des Hochamtes.

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