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Informationen aus der Kirche

Informationen aus der Kirche (3)

Am Gründonnerstag gedenkt die Kirche des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern am Vorabend seiner Kreuzigung. Der Gründonnerstag zählt zu den drei Kartagen im engeren Sinn. Mit der Vesper beginnt am Abend des Gründonnerstags das so genannte Triduum Sacrum (oder Triduum Paschale), also die Feier der drei österlichen Tage (Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag). Als Gedächtnistag des letzten Abendmahls und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst kommt dem Gründonnerstag ein hoher Rang in der Liturgie zu.

Die Herkunft des Namens "Gründonnerstag" ist nicht völlig geklärt. Er leitet sich aber wahrscheinlich vom mittelhochdeutschen Wort "greinen" ab, das so viel wie weinen bedeutet. Am Gründonnerstag wurden die Büßer - die Weinenden - die noch am Aschermittwoch vom Gottesdienst der Gemeinde ausgeschlossen waren, wieder in diese aufgenommen. In vielen Familien ist es bis heute Brauch, am Gründonnerstag Spinat zu essen, in einigen Gegenden wird Kräutersuppe gekocht.

Eine wichtige Tradition im Gottesdienst am Gründonnerstag ist die Fußwaschung. Die Fußwaschung war ein Liebesdienst Jesu an seinen Jüngern und nach alter Tradition Teil der Gründonnerstagsliturgie.

Am Karfreitag gedenken Christen des Kreuztods Jesu. Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. In der katholischen Kirche ist er ein strenger Fast- und Abstinenztag. Unter Einbeziehung des Gründonnerstagabends ist der Karfreitag der erste Tag der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum paschale), die in ihrer Gesamtheit in allen christlichen Konfessionen das höchste Fest des Kirchenjahres darstellt und wie ein einziger Gottesdienst als das Pascha-Mysterium gefeiert wird.

Im Mittelpunkt der Feier am Karfreitag steht die Leidensgeschichte Jesu. Der am Karfreitag in vielen Pfarren gegangene Kreuzweg beschreibt dabei die Stationen des Leidens Jesu, von seiner Verurteilung bis zur Grablegung. Die Karfreitagsliturgie findet im Idealfall um 15.00 Uhr, der Sterbestunde Jesus, statt. Es ist ein von Stille geprägter Gottesdienst, so wird nur a capella gesungen und es läuten keine Glocken.

Am Karfreitag gibt es keine Heilige Messe, es darf keine Eucharistiefeier stattfinden. In vielen Pfarren wird auch auf die Kommunionfeier verzichtet, denn am Todestag Jesu soll der Mensch es aushalten den Leib Christi nicht empfangen zu können. Ein wichtiger Bestandteil der Karfreitagliturgie sind die Großen Fürbitten, in denen Gott für seine Erlösungstat gedankt und um die Erlösung aller Menschen, auch jener die nicht an ihn glauben, gebetet wird. Die Messgewänder der Priester am Karfreitag sind rot wie an den Märtyrertagen.

Der Palmsonntag bildet den sechsten und letzten Sonntag in der Fastenzeit und ist gleichzeitig der Beginn der Karwoche. Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige. Palmen wurden vielerorts als heilige Bäume verehrt, waren etwa in Delos dem Apollon heilig. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in Israel insbesondere auch das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König. Von daher stellte der so gestaltete Einzug in Jerusalem auch für die Römer eine besondere Provokation dar. Der Esel wiederum war ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.

In der katholischen Kirche findet am Palmsonntag auch die sogenannte Palmweihe und Prozession statt. Sie wird im Gedächtnis an Einzug Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde.

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