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Manchmal wird aus einem Namen eine persönliche Geschichte. Aus einem Patron, den man verehrt, ein Mensch, dessen Leben man besser verstehen möchte. Und aus Geschichte werden plötzlich Orte, Gesichter und Begegnungen, die berühren und einen mitnehmen.

Für die österreichischen Peacekeeper wurde die Reise nach Florenz und zu den Wirkungsstätten des heiligen Philipp Benizi eine solche besondere Begegnung. Gemeinsam mit ihrem Wallfahrtsseelsorger Pater Philipp M. Karasch CO machten sie sich auf den Weg, um denjenigen, der sie seit fünf Jahren als Patron begleitet, näher kennenzulernen – dort, wo sein Leben seinen Anfang nahm, wo der Servitenorden seine Wurzeln hat und wo bis heute die Erinnerung an ihn lebendig gehalten wird.
Fünf Tage wandelte die Pilgergruppe auf den Spuren ihres Patron. Ihr Weg führte zu Kirchen und Klöstern, nach Monte Senario und Todi und vor allem zu Menschen, die die bis heute ihre ganz eigene Verbindung zu Philipp Benizi leben.
Ein Reise- und Erlebnisbericht von HR Prof. Mag. Dietmar Hübsch, ObstdIntD

Auf den Spuren unseres Patrons
Vom 21. bis 25. September 2026 machten wir uns – zehn Mitglieder der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper gemeinsam mit unserem Wallfahrtsseelsorger, Militärkaplan Pater Philipp M. Karasch CO – auf den Weg nach Florenz und zu den Wirkungsstätten des heiligen Philipp Benizi.
Für uns war diese Reise mehr als eine gemeinsame Fahrt nach Italien. Wir wollten jenen Menschen näher kennenlernen, den wir seit fünf Jahren als Patron der österreichischen Peacekeeper verehren. Philipp Benizi lebte im 13. Jahrhundert, war Mitglied des Servitenordens und dessen fünfter Generalprior. In einer von politischen und gesellschaftlichen Spannungen geprägten Zeit setzte er sich für Frieden und Versöhnung ein. Gerade deshalb fühlen wir uns als Menschen, die sich für Frieden und Menschenrechte engagieren, mit ihm in besonderer Weise verbunden.
Im Jahr 2023 bestätigte Seine Exzellenz der Militärbischof Dr. Werner Freistetter den Beginn des kirchlichen Bestätigungsprozesses für das Patronat des heiligen Philipp Benizi für die österreichischen Peacekeeper. Unsere Wallfahrt sollte uns nun zu den Orten führen, an denen sein Leben und das Wirken seines Ordens bis heute lebendig sind.

Ankommen in Florenz
Am Montag, dem 21. September, begann unsere gemeinsame Reise. Nach der Ankunft in Florenz und dem Bezug unserer Unterkunft trafen wir uns zu einem ersten gemeinsamen Mittagessen. Für viele von uns war dies die Gelegenheit, einander besser kennenzulernen und uns auf die kommenden Tage einzustimmen.
Schon am Nachmittag wurde deutlich, dass diese Reise einen besonderen Charakter haben würde. Um 17 Uhr feierten wir mit Pater Philipp M. Karasch die heilige Messe in der Kirche zu den Heiligen Sieben Gründungsvätern. Der Gottesdienst führte uns unmittelbar in die Geschichte des Servitenordens hinein und war zugleich unser geistlicher Auftakt.
Beim anschließenden Abendessen wurden die ersten Eindrücke des Tages ausgetauscht. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war spürbar – schließlich wollten wir nun Schritt für Schritt in die Geschichte unseres Patrons eintauchen.

Florenz – auf den Spuren von Philipp Benizi
Am nächsten Morgen führte unser Weg zur Santissima Annunziata. Das Kloster und die Kirche wurden im 13. Jahrhundert gegründet, insbes. in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zur heutigen Gestalt umgebaut und sind die wichtigsten Orte der Servitengeschichte in Florenz. Schon beim Betreten des Komplexes war die Verbindung von jahrhundertealter Geschichte und lebendiger Ordensgemeinschaft spürbar.
Wir begegneten Mitgliedern des Konvents und konnten mit ihnen über den Orden und seine Geschichte sprechen. Besonders eindrucksvoll war für uns das Verkündigungsfresko und Tabernakel, aber auch das Gebet am Altar des heiligen Philipp Benizi. Dort beteten wir das Friedensgebet des Heiligen. Für uns war dies kein bloßes historisches Ritual. Wir konnten unsere eigenen Erfahrungen und Anliegen als Peacekeeper in dieses Gebet mitnehmen.
Danach tauchten wir in das historische Florenz ein. Der Dom zu Florenz mit dem Glockenturm Campanile di Giotto und der Taufkapelle Battistero di San Giovanni, der Palazzo Vecchio, die engen Gassen und Plätze der Altstadt und schließlich die Ponte Vecchio vermittelten uns einen Eindruck von jener Stadt, in der Philipp Benizi gelebt und gewirkt hatte. Ein besonderer Moment erwartete uns in der Via de’ Guicciardini 15, auf dem anderen Ufer des Arno. Dort befindet sich der historische Palazzo Guicciardini, das ehemalige Herrenhaus der Familie Benizi, in dem Philipp Benizi im Jahr 1233 geboren wurde, eine Steintafel auf der Fassade verweist darauf. Vor dem Gebäude zu stehen und sich bewusst zu machen, dass hier vor fast 800 Jahren das Leben unseres späteren Patrons seinen Anfang nahm, war für uns ein eindrucksvolles Erlebnis.
Nach diesem Besuch führte unser Weg zur Officina Profumo-Farmaceutica di Santa Maria Novella. Die historische Apotheke geht auf eine jahrhundertealte Tradition in Florenz zurück und ist bis heute für ihre Düfte, Kräuterpräparate und Pflegeprodukte bekannt. Auch dieser Besuch gab uns einen weiteren Einblick in die besondere Geschichte und Atmosphäre der Stadt.
Am Abend kehrten wir in das Servitenkloster zurück. Dort erwartete uns ein gemeinsames Abendessen mit dem Konvent. Die Gastfreundschaft und die persönlichen Gespräche machten diesen Abend zu einem der schönsten Erlebnisse unserer Reise. Wir fühlten uns willkommen und durften erleben, dass die Verbindung zwischen Österreich und den italienischen Serviten nicht nur auf Geschichte und Tradition beruht, sondern durch persönliche Begegnungen lebendig wird.

Monte Senario – die Wurzeln des Servitenordens
Der dritte Tag führte uns hinaus aus Florenz. Unser Ziel war der Monte Senario, etwa 40 Autominuten nördlich der Stadt. Schon die Fahrt hinauf in die Berge vermittelte uns das Gefühl, einen besonderen Ort aufzusuchen. Hier befindet sich das erste Kloster des Servitenordens, das in den Jahren 1245/47 entstand. Für uns war es bewegend, an einem Ort zu stehen, an dem die Geschichte des Ordens vor fast 800 Jahren ihren Anfang nahm.
Im Kloster werden die Reliquien der sieben heiligen Gründungsväter aufbewahrt und verehrt. Besonders eindrucksvoll war die sogenannte Erscheinungskapelle. Unter der Altarplatte sind noch Mauerreste der ältesten Kapelle aus der Mitte des 13. Jahrhunderts zu sehen. Diese wurde von den sieben Gründungsvätern selbst errichtet.
Wir feierten gemeinsam mit Pater Philipp die heilige Messe in der Kapelle zu den Sieben Heiligen Gründungsvätern. In dieser Umgebung wurde die Geschichte des Servitenordens für uns greifbar und bekam eine ganz persönliche Dimension.
Anschließend nahm sich Pater Prior Maurizio OSM Zeit, uns durch das Kloster zu führen. Mit viel Wissen und spürbarer Verbundenheit zu seinem Orden erklärte er uns die Geschichte und die Besonderheiten des Klosters und erzählte aus dem heutigen Leben der Serviten. Für uns war diese persönliche Führung eine wertvolle Begegnung, abgerundet durch einen Spaziergang zu der Grotte und Quelle unseres Heiligen.
Nach der Rückkehr nach Florenz wechselten wir vom geistlichen und historischen Programm zur Kunst und Kultur. Wir besuchten die Galleria dell’Accademia und die Uffizien. Zwischen Kunstwerken von Weltrang konnten wir einen weiteren Teil jener Stadt kennenlernen, deren Geschichte untrennbar mit der europäischen Kultur verbunden ist.

Todi – am Grab unseres Patrons
Ein Höhepunkt unserer Wallfahrt war zweifellos der vierte Tag. Wir machten uns auf den Weg nach Todi, eine mittelalterliche Stadt auf einem Berggipfel über dem mittleren Tibertal. Unser Ziel war die Kirche San Filippo Benizi, in der sich das Grab unseres Patrons befindet.
Hier feierten wir gemeinsam mit unserem Militärkaplan und Pater Gerardo OSM die heilige Messe. Anschließend standen wir am Grab des heiligen Philipp Benizi. Dieser Moment war für viele von uns besonders bewegend. Nach den Tagen, an denen wir seine Lebensgeschichte und die Geschichte seines Ordens kennengelernt hatten, standen wir nun unmittelbar an seiner letzten Ruhestätte.
Wir konnten dort auch kleine Statuen des heiligen Philipp Benizi, die wir aus Wien mitgebracht hatten, segnen lassen. Damit entstand für uns eine sichtbare Verbindung zwischen dem historischen Wirkungsort in Italien und unserer heutigen Verehrung des Heiligen in Österreich.
Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Jacopone konnten wir die Eindrücke dieses Vormittags noch einmal miteinander teilen. Interessant war auch die Information, dass Jacopone der erste Patron der Stadt Todi ist und Philipp Benizi als zweiter Patron verehrt wird.
Auf der Rückfahrt nach Florenz wurde vielen von uns bewusst, wie dicht die vergangenen Tage an Eindrücken gewesen waren. Wir hatten nicht nur Kirchen, Klöster und historische Stätten besucht, sondern waren den Menschen und Orten nähergekommen, die mit dem Leben unseres Patrons verbunden sind.

Abschied von Florenz
Am Freitag, dem 25. September, hieß es Abschied nehmen. Nach fünf gemeinsamen Tagen traten wir die Rückreise nach Wien an.
Im Gepäck hatten wir viele Erinnerungen: an Florenz und seine beeindruckenden Kunstschätze, an die stillen Stunden des Gebets, an die Begegnungen mit den Serviten, an den Monte Senario und seine jahrhundertealte Geschichte und natürlich an den besonderen Moment am Grab des heiligen Philipp Benizi in Todi.
Vor allem aber nehmen wir die Erkenntnis mit, dass eine Wallfahrt nicht nur darin besteht, bestimmte Orte zu besuchen. Sie gibt Gelegenheit innezuhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen.
Für uns als österreichische Peacekeeper hat die Reise eine besondere Bedeutung bekommen. Philipp Benizi lebte in einer anderen Zeit und unter völlig anderen Umständen. Dennoch verbindet uns mit ihm das Bemühen um Frieden und Versöhnung. Sein Beispiel erinnert uns daran, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern Menschen braucht, die bereit sind, Brücken zu bauen und aufeinander zuzugehen.

So war diese Wallfahrt für uns zugleich Reise, Begegnung, Gebet und gemeinsames Erlebnis. Wir sind dankbar für die vielen Eindrücke und Begegnungen und hoffen, dass uns der heilige Philipp Benizi auf unserem weiteren Weg als österreichische Peacekeeper begleiten und Fürsprache für alle jene halten wird, die sich für Frieden und Menschenrechte einsetzen.

Thomas Renner folgt auf Franz Xaver Brandmayr – Festgottesdienst mit Erzbischof Josef Grünwidl anlässlich der Amtseinführung

Bereits seit 1. September 2026 ist Thomas Renner neuer Dompropst von Wiener Neustadt. Am Sonntag, dem 27. September, wurde der 55-Jährige von Erzbischof Josef Grünwidl im Rahmen eines Festgottesdienstes offiziell in sein neues Amt eingeführt.

Renner folgt damit auf Franz Xaver Brandmayr, der seit wenigen Wochen neuer Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem ist.

Für Thomas Renner, der gebürtiger Wiener ist, bedeutet die neue Aufgabe zugleich einen Wechsel vom klösterlichen Umfeld in eine traditionsreiche Propsteipfarre der Erzdiözese Wien.

Vom Altenburger Abt zum Dompropst

Renner trat 1993 in das Benediktinerstift Altenburg ein und wurde 1999 zum Priester geweiht. Nach Tätigkeiten als Religionslehrer, Seelsorger und Pfarrer wurde er 2011 Prior und 2014 zum Abt des Stiftes Altenburg gewählt. Dieses Amt übte er bis 2026 aus.

„Die Menschen in den Blick nehmen“

Seinen neuen Dienst will Renner nach eigenen Worten nahe bei den Menschen ausüben. „Die Menschen in den Blick nehmen“ – genau darin sieht er eine wesentliche Aufgabe seines Wirkens. Wo Veränderungen notwendig seien, wolle er diese in Einheit mit der Kirche und ihrer Lehre auch umsetzen, erklärte Renner im Vorfeld seiner Amtseinführung.

Ein Amt mit langer Geschichte

Renner übernimmt mit dem Wiener Neustädter Dom einen Ort mit besonderer kirchengeschichtlicher Bedeutung, da die Stadt einst Sitz eines eigenen Bistums war. Selbst nach dessen Aufhebung blieb die Propsteikirche ein wichtiger kirchlicher Mittelpunkt dieser Region.

Für die katholische Militärseelsorge besitzt Wiener Neustadt darüber hinaus eine besondere Bedeutung. Nur wenige hundert Meter vom Dom entfernt liegt in der Burg die St. Georgs-Kathedrale, die Bischofskirche des Militärbischofs für Österreich.

In Wiener Neustadt begegnen sich somit zwei Kirchen mit einer besonderen bischöflichen Geschichte – Kirchen, deren gute Zusammenarbeit und deren Zusammenwirken bis heute andauern.

Gemeinsam unterwegs – zwei- und vierbeinige Wallfahrer

Am 8. Oktober 2026 lädt die Militärpfarre beim Militärkommando Burgenland zur bereits 17. Wallfahrt der Kreaturen ein.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr beim Kriegerdenkmal in Bruckneudorf. Von dort geht es zur Spittelwaldkapelle am Truppenübungsplatz Bruckneudorf. Hier wird um 11.00 Uhr die Heilige Messe gefeiert.

Im Mittelpunkt dieser Wallfahrt steht das Miteinander von Mensch und Tier und die Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe.

Herzliche Einladung zu dieser ganz besonderen Wallfahrt, bei der auch all Ihre tierischen Begleiter willkommen sind und mitgehen dürfen!

Mehr Informationen dazu gibt es auf Facebook unter „Freunde der kath. Militärpfarre Burgenland“ sowie bei der Militärpfarre beim Militärkommando Burgenland unter +43 50201 1540108.

 

Die „Wallfahrt der Kreaturen“ ist eine der jüngsten und außergewöhnlichsten Wallfahrten im Burgenland. Diese Wallfahrt wurde 2010 erstmals initiiert und durchgeführt. Seitdem findet sie jährlich um den 4. Oktober, dem Gedenktag des Hl. Franziskus von Assisi und dem Welttierschutztag, statt. Den Abschluss bildet immer eine gemeinsame Agape für Mensch und Tier, bei der Futterspenden für ein Tierheim erbeten werden.

Am Donnerstag, den 10. September 2026, unternahm die Ministranten- und Jugendgruppe der Militärpfarre Wien einen gemeinsamen Ausflug nach Bratislava. Die Anreise erfolgte mit dem Zug, begleitet von Pfarradjunkt Vzlt Andreas Binder und Militärerzdekan Dr. Harald Tripp.

In Bratislava angekommen, führte der erste Weg zur Burg, die hoch über der Stadt liegt und einen beeindruckenden Ausblick über die Stadt und die Donau bietet. Anschließend besuchte die Gruppe den Martinsdom. Dort gab es die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Gebet und zu einem Moment der Besinnung.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand die Besichtigung der historischen Altstadt auf dem Programm. Dabei durfte auch ein Besuch des Präsidentenpalastes nicht fehlen. Beim Rundgang konnten die Jugendlichen die Sehenswürdigkeiten und das besondere Flair der slowakischen Hauptstadt kennenlernen.

Nach der Besichtigung der Altstadt blieb noch Zeit für eine gemütliche Jause in einem Café. Dabei konnten die Jugendlichen die gemeinsame Zeit genießen und sich in entspannter Atmosphäre austauschen.

Den Abschluss des abwechslungsreichen Tages bildete die Rückfahrt nach Wien mit dem Twin City Liner. Der Ausflug verband auf schöne Weise Gemeinschaft, Kultur, Glauben und gemeinsame Erlebnisse und wird den Ministranten und Jugendlichen sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben. 

Wanderwallfahrt im Viertel Unter dem Wienerwald

Am 20. Oktober 2026 lädt die katholische Militärseelsorge gemeinsam mit dem Militärkommando Niederösterreich zur 8. Niederösterreichischen Blaulichtwallfahrt ein. In diesem Jahr führt die Wanderwallfahrt durch das Viertel Unter dem Wienerwald – von Hochegg nach Kirchberg am Wechsel.

Eingeladen zur Blaulichtwallfahrt sind Einsatzkräfte, die im Alltag mit dem „Blaulicht“ unterwegs sind: Bundesheer, Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Wasserrettung und Bergrettung. Ebenso willkommen sind Angehörige, Interessierte und all jene, die diesen Organisationen verbunden sind.

Gemeinsam unterwegs

Treffpunkt ist um 0900 Uhr beim ehemaligen Gasthof „Zur schönen Aussicht“ in Feistritz/Hochegg. Nach dem Pilgersegen startet die erste, rund fünf Kilometer lange Etappe. Gegen 1030 Uhr ist beim Gasthof „Zum Fally“ in Warth eine Statio mit Labung vorgesehen. Danach geht es weitere sieben Kilometer bis nach Kirchberg am Wechsel.

Den Abschluss bildet um 1330 Uhr der Wallfahrtsgottesdienst in der Pfarrkirche Kirchberg am Wechsel. Anschließend geselliger Ausklang der Wallfahrt am Kirchenplatz.

 

Genauer Ablauf

Bis 0900 Uhr

Ankommen beim ehemaligen Gasthof „Zur schönen Aussicht“

2873 Feistritz am Wechsel 138

Die Auffahrt erfolgt über 2840 Grimmenstein-Hochegg

 

0915 Uhr

Pilgersegen und Abmarsch.

Der erste Teil der Marschstrecke beträgt 5 km.

 

1030 Uhr

Statio und Labung beim Landgasthof „Zum Fally“

2880 Warth, Ödenkirchenstraße 7

Danach:  Der zweite und letzte Teil der Marschstecke. Dieser beträgt 7 km.

 

1330 Uhr

Wallfahrtsgottesdienst in der Pfarrkirche Kirchberg am Wechsel

Im Anschluss: gemütlicher Ausklang am Kirchenplatz

2880 Kirchberg am Wechsel, Florian-Kuntner-Platz 4

 

Seit 2017 gemeinsam auf dem Weg

Die Niederösterreichische Blaulichtwallfahrt wurde 2017 vom Militärkommando Niederösterreich initiiert. Am 8. September 2017 machten sich erstmals Einsatzkräfte aus Bundesheer und Blaulichtorganisationen gemeinsam auf den Weg. Mit dabei war von Anfang an die Militärpfarre 1 beim Militärkommando Niederösterreich.

Seither führt die Wanderwallfahrt jeden Herbst in ein anderes Viertel Niederösterreichs. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Unterwegssein, die Begegnung und der Austausch zwischen den Einsatzorganisationen.

Die 8. Niederösterreichische Blaulichtwallfahrt führt von Hochegg nach Kirchberg am Wechsel – und setzt damit die gemeinsame Tradition des Unterwegsseins fort.

 

Anmeldung: bis 13. Oktober 2026 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nähere Informationen: Tel. 050 201 30 40108

Mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst mit Militärpfarrer Christoph ging die 67. Kinderferienaktion der „Aktion Edelweiß Tirol“ zu Ende. Zwölf Tage lang verbrachten 36 Kinder unbeschwerte Ferientage in der beeindruckenden Bergwelt der Lizum. Bereits zum Auftakt hatte Militärpfarrer Christoph im Eröffnungsgottesdienst um Gottes Segen für einen erlebnisreichen und unfallfreien Aufenthalt gebetet – ein Wunsch, der die gesamte Ferienaktion begleitete.

Natur, Spiel und Bewegung

Das Wetter zeigte sich während der zwölf Tage von seiner abwechslungsreichen Seite. Die Kinder erlebten gleich mehrere Jahreszeiten, ließen sich die gute Stimmung dadurch aber nicht nehmen. Ob bei den „Frühling-Sommer-Herbst-Spielen“, bei Wanderungen oder den zahlreichen Aktivitäten im Freien und in den Unterkünften – Langeweile hatte hier keinen Platz.

Zu den Höhepunkten zählten die Besteigung der Torspitze, das Klettern an der Boulderwand sowie die Kinder-Olympiade, bei der die bunt zusammengestellten Mannschaften mit großem Einsatz um jeden Punkt kämpften.

Gemeinschaft, die verbindet

Neben Sport und Bewegung blieb auch Zeit für Besinnung. Beim Sonntagsgottesdienst dankten die Kinder für die Schönheit der Schöpfung und baten um Gottes Schutz. Ein gemeinsamer Grillabend rundete das abwechslungsreiche Programm ab und bot Gelegenheit, die vielen Erlebnisse gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Unterstützung erhielt das Ferienlager auch von außen: Die UNIQA-Versicherung stellte Trinkflaschen und Sonnenbrillen zur Verfügung, die Offiziersgesellschaft spendierte durch Obst Dominik Czermak für alle Kinder ein Eis.

Dank an alle Mitwirkenden

Mit dem Abschlussgottesdienst endete eine Ferienaktion, die von Gemeinschaft, Freude und vielen unvergesslichen Erlebnissen geprägt war. Ein besonderer Dank gilt den Betreuerinnen und Betreuern für ihren engagierten Einsatz, ihre Kreativität und ihre Freude im Umgang mit den Kindern. Ebenso gilt dem Truppenübungsplatz Lizum-Walchen Dank für die Gastfreundschaft, die diese Kinderferienaktion Jahr für Jahr ermöglicht.

Und das Schönste zum Schluss: Die Vorfreude auf die nächste Kinderferienaktion ist bereits jetzt in den Augen und den Gesichtern der Kids zu sehen.

Zwölf Tage Gemeinschaft, Natur und unvergessliche Ferien

Mit einem gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst begann Anfang Juli die 66. Kinderferienaktion „Edelweiß“ der Militärpfarre Tirol, die von 7. bis 18. Juli dauert. Für 38 Kinder von Heeresangehörigen aus Nord- und Osttirol heißt es in dieser Zeit: Rucksack packen, die Bergwelt entdecken und gemeinsam unvergessliche Ferientage erleben.

Militärpfarrer Christoph Gmachl-Aher erbat zum Auftakt Gottes Segen für eine erlebnisreiche, unfallfreie Zeit und hoffte dabei auch auf das Wohlwollen des Wetterpatrons Petrus.

Bewegung, Spiel und Gemeinschaft

Das Ferienprogramm bietet viel Abwechslung. Wanderungen in der alpinen Landschaft stehen ebenso auf dem Programm wie Fußball, Basketball, Landhockey und weitere sportliche Bewerbe. Daneben bleibt ausreichend Zeit für kreative Aktivitäten und gemeinsames Erleben.

Ein besonderer Höhepunkt ist traditionell die Kinder-Olympiade. Dabei treten Mädchen und Burschen unterschiedlichen Alters in gemischten Mannschaften gegeneinander an. Im Mittelpunkt stehen nicht Medaillen, sondern Teamgeist, Fairness und die Freude am gemeinsamen Spiel.

Eine Tradition seit fast sieben Jahrzehnten

Die Kinderferienaktion „Edelweiß“ wird seit 1957 von der Militärpfarre Tirol organisiert. Seither haben tausende Kinder von Angehörigen des Bundesheeres ihre Ferien in der Lizum verbracht. Betreut von Jugendleiterinnen und Jugendleitern sowie Soldatinnen und Soldaten verbringen sie hier zwei Wochen in einer Umgebung, die Naturerlebnis, Gemeinschaft und Verantwortung miteinander verbindet. Und seit beinahe sieben Jahrzehnten steht dabei stets eines im Mittelpunkt: die Kinder.

Ferienlager in besonderer Umgebung

Austragungsort ist der Truppenübungsplatz Lizum/Walchen auf rund 2.000 Metern Seehöhe. Die Kinder und Jugendlichen sind in den Soldatenunterkünften untergebracht und erleben ihre Ferientage inmitten einer eindrucksvollen Tiroler Berglandschaft.

Der Truppenübungsplatz Lizum/Walchen ist der höchstgelegene Truppenübungsplatz Europas und zugleich der zweitgrößte des Österreichischen Bundesheeres. Die hochalpine Lage bietet ideale Voraussetzungen für die Ausbildung der österreichischen Gebirgssoldaten. Gleichzeitig ist das weitläufige Gelände Lebensraum einer einzigartigen Berglandschaft und wird seit Generationen auch für die Almwirtschaft genutzt. Diese besondere Verbindung von Natur, militärischer Nutzung und gelebter Tradition macht die Lizum seit Jahrzehnten zu einem außergewöhnlichen Ort für die Kinderferienaktion „Edelweiß“.

Pilgerweg über Grenzen hinweg

Anfang Juli versammelten sich Soldatinnen und Soldaten aus zahlreichen europäischen Ländern zur Internationalen Soldatenwallfahrt im slowakischen Levoča. Rund um das Fest der heiligen Kyrill und Method sowie das Patrozinium der Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung“ wird der Marienberg Jahr für Jahr zum Ziel tausender Pilgerinnen und Pilger. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei die Soldatenwallfahrt, die heuer am 4. Juli stattfand.

An der diesjährigen Wallfahrt nahm auf Einladung des slowakischen Militärordinariates auch eine Delegation des Österreichischen Bundesheeres teil. Militärdekan Oliver Hartl und Militärpfarradjunkt Vizeleutnant Roman Paier vertraten dabei die österreichische Militärseelsorge. Gemeinsam mit Soldaten aus der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien, Slowenien, Deutschland, der Schweiz sowie Spanien und Portugal stand das gemeinsame Gebet um Frieden im Mittelpunkt.

Vom historischen Stadtzentrum auf den Marienberg

Den Auftakt bildete eine Begegnung der internationalen Delegationen in der Altstadt von Levoča. Mit einer Wortgottesfeier in der Minoritenkirche eröffnete der slowakische Militärbischof Pavol Šajgalík die Wallfahrt und begrüßte die teilnehmenden Nationen.

Danach formierten sich die Soldatinnen und Soldaten zu einem gemeinsamen Marschblock und zogen hinauf auf den Marienberg, wo am großen Freiluftaltar die Eucharistie gefeiert wurde. In seiner Predigt erinnerte Militärbischof Šajgalík daran, welche prägende Kraft der christliche Glaube für die Völker Mitteleuropas besitzt. Gerade in den Jahrzehnten kommunistischer Unterdrückung habe das Wort Gottes vielen Menschen Halt und Hoffnung gegeben.

Die Wallfahrt erhielt in diesem Jahr eine besondere Aktualität. Levoča liegt nur rund eine Autostunde von der ukrainischen Grenze entfernt. Das gemeinsame Gebet von Soldatinnen und Soldaten aus zahlreichen Nachbarstaaten wurde so zu einem sichtbaren Zeichen der Verbundenheit und der gemeinsamen Verantwortung für den Frieden in Europa.

Abschluss mit der großen Landeswallfahrt

Am Sonntag, dem 5. Juli 2026, schloss sich die internationale Soldatenwallfahrt der traditionellen Hauptwallfahrt an. Zehntausende Gläubige versammelten sich auf dem Marienberg zum großen Wallfahrtsgottesdienst. Hauptzelebrant war der Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa. Mit ihm konzelebrierten die Bischöfe der Slowakei, zahlreiche Priester – auch aus den umliegenden Ländern – sowie die Militärseelsorger der teilnehmenden Nationen.

Wallfahrtsort Levoča

Levoča, das frühere Leutschau in der historischen Region Zips, zählt zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Slowakei. Ziel der Pilgerinnen und Pilger ist der Marienberg (Mariánska hora) mit der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

Bereits im 13. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum der Marienverehrung. Jedes Jahr pilgern Anfang Juli Zehntausende Gläubige aus der Slowakei und den Nachbarländern auf den Marienberg.

Die internationale Soldatenwallfahrt ist seit vielen Jahren fester Bestandteil dieser Wallfahrtstage. Soldatinnen und Soldaten verschiedener Nationen kommen hier zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, für den Frieden zu beten und die Verbundenheit über nationale Grenzen hinweg sichtbar zu machen.

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Ostern bei AUTCON27/UNIFIL im LIBANON

Ostern bei AUTCON27/UNIFIL im LIBANON

Derzeit befinden sich 164 Soldatinnen und Soldaten im Einsatzraum. Die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents, sind unter anderem für die Logistik sowie die Brandbekämpfung im Camp NAQOURA verantwortlich. Zu den... Weiterlesen

Chrisammesse mit Militärbischof Freistet…

Chrisammesse mit Militärbischof Freistetter

In der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim feierte am Dienstag der Karwoche Militärbischof Dr. Werner Freistetter in Konzelebration mit dem erst kürzlich ernannten Weihbischof für die Diözese Graz-Seckau, Militäroberkurat... Weiterlesen

Schriftenreihe der Militärbischöflichen …

Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek

Die Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek behandelt Fragen der Soldatenseelsorge und militärischen Berufsethik, der Rolle von Religion im militärischen Kontext und ihres Beitrags zum Frieden. Sie wird vom evangelischen Militärsuperintendenten und... Weiterlesen

Ein Fels des Gebets: Johannes Paul II. z…

Ein Fels des Gebets: Johannes Paul II. zwanzig Jahre nach seinem Tod

Ein Erbe der Spiritualität und Standhaftigkeit Am 2. April 2005 schloss Papst Johannes Paul II. nach beinahe 27 Jahren im Amt für immer die Augen. Zwanzig Jahre später gedenken Gläubige auf... Weiterlesen

Todestag von Papst Johannes Paul II. jäh…

Todestag von Papst Johannes Paul II. jährt sich zum 20. Mal.

Am 2. April 2005 nahm die ganze Welt Anteil am Sterben von Johannes Paul II. Das Gedenken an den über 26 Jahre lang regierenden Papst wird auch in Österreich hochgehalten... Weiterlesen

Papst Franziskus: Ein eindringlicher App…

Papst Franziskus: Ein eindringlicher Appell für den Frieden

Ein Mahnruf aus dem Vatikan: Der Pontifex fordert in seiner Sonntagsbotschaft verstärkte Friedensbemühungen in Krisengebieten weltweit. Papst Franziskus hat mit Nachdruck an die politischen Führer des Südsudan appelliert, Spannungen abzubauen und... Weiterlesen

Das ewige Ringen um den Ostertermin

Das ewige Ringen um den Ostertermin

Eine historische Chance bleibt ungenutzt In einem seltenen Zufall fallen 2025 die Ostertermine der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen auf denselben Tag: den 20. April. Ein willkommener Anlass, um ein seit... Weiterlesen

Bildergalerien

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