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Am 15. März 2024, dem Fest des hl. Klemens Maria Hofbauer, fand in der Augustinerkirche in Wien ein Besinnungstag für Mitarbeiter der Zentralstelle des BMLV sowie des Militärordinariats statt.

Matthias Schlögl OSA, Regionalvikar der Augustiner in Wien, führte in die Geschichte des Augustinerordens sowie der Kirche St. Augustin ein, deren Bau indirekt auf einen verlorenen Bürgerkrieg um die Königswürde im Heiligen Römischen Reich zurückgeht. Der Habsburger Friedrich der Schöne, 1314 von einem Teil der Kurfürsten zum römisch-deutschen König gewählt, hatte während der dreijährigen Gefangenschaft nach der verlorenen Schlacht von Mühldorf einen Angehörigen der Augustinereremiten kennen und schätzen gelernt. Er lud den Orden dann ein, auf einem Gelände nahe der Wiener Hofburg Kloster und Kirche zu bauen. In nur neun Jahren wurde diese im Stil der Elsässer Gotik errichtet. Allerdings weigerte sich der zuständige Bischof von Passau zunächst, sie zu weihen, weil sie ihm zu groß erschien für eine Stadt, die kein Bischofssitz war und deren Ambitionen er missbilligte.

Wie eng auch weiterhin politische und kirchenpolitische Entwicklungen mit der Geschichte der Wiener Ordensniederlassung verbunden waren, zeigt ihr Schicksal während der Gegenreformation, als die Augustiner-Eremiten den strengeren Augustiner-Barfüßlern Platz machen mussten, sowie der Niedergang im Gefolge der Säkularisierungsmaßnahmen Kaiser Josefs II. 1836 wurde das Kloster endgültig aufgehoben und erst nach dem Zweiten Weltkrieg von vertriebenen sudetendeutschen Augustinern als Augustiner-Vikariat neu gegründet. Zur Zeit leben in ganz Österreich nur vier Ordensangehörige, einer davon ist seit kurzem Kntlr fr. Johannes Schubert OSA, der als Sachbearbeiter im Militärgeneralvikariat arbeitet und der auch für die Organisation des Besinnungstages verantwortlich war.

Nach einem Impuls zur eigentlichen Bedeutung des Fastens aus christlicher Sicht feierten die Teilnehmer schließlich Eucharistie in der Loretokapelle, deren Altar vom ehemaligen Militärvikar Franz Kardinal König eingeweiht worden war. Hier befinden sich auch in einer Nische die Herzen von neun Kaisern sowie weiteren Angehörigen der Habsburgerdynastie.

Text: Christian Wagnsonner

Ostern feiern orthodoxe Christen heuer am 5. Mai - Woche vor der Fastenzeit wird in der Orthodoxie als "Butterwoche" oder auch "Käsewoche" bezeichnet

Für die orthodoxen Christinnen und Christen in Österreich wie auch weltweit beginnt die Fastenzeit heuer am Montag, 18. März. Ostern feiern die Orthodoxen als Folge dessen erst am 5. Mai und damit rund fünf Wochen nach den Kirchen der westlichen Tradition. Der unterschiedliche Ostertermin, von dem aus sich auch die Fastenzeit bestimmt, geht auf verschiedene Berechnungsarten zurück. So bestimmen die Ostkirchen den Ostertermin nach dem Julianischen Kalender und nach einer anderen Methode als die Westkirchen, die die Gregorianische Kalenderreform des 16. Jahrhunderts vollzogen.

Die Ostertermine können deshalb im Extremfall bis zu fünf Wochen auseinander fallen. Zu einem solchen Fall kommt es 2024. Dafür gibt es 2025 wieder einen gemeinsamen Ostertermin von West- und Ostkirche. Auch das ist "kalendarisch" möglich und 2025 von besonderer symbolischer - wenn auch zufälliger - Bedeutung: 2025 begehen die Kirchen das Jubiläum "1.700 Jahre Konzil von Nicäa". Das Erste Ökumenische Konzil von Nicäa war für die gesamte Christenheit von entscheidender Bedeutung.

Orthodoxe Fastenzeit

Die vorösterliche Fastenzeit dauert in der Orthodoxen Kirche immer zwei Tage länger als in der katholischen. Sie beginnt nicht mit dem Aschermittwoch, den es so nicht gibt, sondern mit dem sogenannten "Reinen Montag" (heuer 18. März). Zudem hat auch schon die Woche vor der Fastenzeit in der Orthodoxie eine besondere Bedeutung: Mit dem "Sonntag der Fleischentsagung" (10. März) beginnt die sogenannte "Butterwoche" oder auch "Käsewoche". Es ist die Zeit, in der kein Fleisch mehr gegessen wird und wo man die Vorräte an Milchprodukten und Eiern verbrauchen soll. Unmittelbar vor der eigentlichen Fastenzeit steht der "Sonntag der Vergebung" (17. März).

Der "Reine Montag" ist gemeinsam mit dem Karfreitag für orthodoxe Gläubige der wichtigste Fasttag des Jahres. Auf die ersten 40 Tage des "Großen Fastens" folgen der Lazarus-Samstag, der Palmsonntag und die Karwoche.

Während des Fastens dürfen in der Orthodoxen Kirche keine tierischen Erzeugnisse gegessen werden. Dazu zählen neben Fleisch auch Milchprodukte, Eier und Fisch. Am "Reinen Montag" und am Karfreitag sollen die Gläubigen überhaupt aufs Essen verzichten.

Weitere bedeutende Fastenzeiten in der Orthodoxen Kirche gibt es vor Weihnachten - vergleichbar dem Advent, allerdings mit 40 Tagen deutlich länger -, vor dem Fest der Heiligen Petrus und Paulus (29. Juni) sowie vor dem Fest Maria Entschlafung (katholisch: Aufnahme Mariens in den Himmel) am 15. August. Die Gläubigen bereiten sich darauf mit einem rund zweiwöchigen Fasten vor. Außerdem sind mit wenigen Ausnahmen auch jeder Mittwoch und Freitag Fasttage in der orthodoxen Kirche. Der Mittwoch erinnert an den Verrat Jesu durch Judas, der Freitag an den Kreuzestod Jesu. Dazu kommen noch einige weitere eintägige Fasttage im Lauf des Kirchenjahres.

Konzil von Nicäa

Das Erste Konzil von Nicäa wurde von Kaiser Konstantin I. im Jahre 325 n. Chr. in Nicäa (heute Iznik, Türkei) einberufen, um eine frühe theologische Kirchenkrise zu lösen. Die Kirche übernahm als offizielle Position das erste Nicänische Glaubensbekenntnis, eine Darlegung und Zusammenfassung des christlichen Glaubens, in dem Christus als wesensgleich mit Gott definiert wurde. Das Konzil legte weiterhin fest, dass das Osterfest am Sonntag nach dem jüdischen Passahfest gefeiert werden sollte. Die Kanons des Konzils sind die ersten Lehrentscheidungen der christlichen Gesamtkirche, die u. a. durch die überlieferten, gemeinsamen Unterschriften der Bischöfe und Kleriker bedeutend geworden waren.

Auf weltweiter wie regionaler und lokaler Ebene laufen Vorbereitungen, das 1.700-Jahr-Jubiläum des Konzils ökumenisch zu begehen. Patriarch Bartholomaios, Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, verbindet beispielsweise mit dem Jubiläum die Chance und den Auftrag, wesentliche ökumenische Schritte zu setzen und die Kircheneinheit voranzutreiben.

Quelle: kathpress.at

In neuem autobiografischen Interviewbuch erklärt der Papst seine grundlegenden Ansichten zu Krieg und Frieden              

Das Wort von Papst Franziskus von der "weißen Fahne" im Ukraine-Krieg hat heftige Debatten ausgelöst. Nun folgt eine weltweite Buchveröffentlichung, in der auch die grundlegenden Ansichten des Kirchenoberhaupts zum Thema Krieg und Frieden erneut deutlich werden. Das vom Pontifex zusammen mit dem Journalisten Fabio Marchese Ragona verfasste autobiografische Buch mit dem Titel "Leben - Meine Geschichte in der Geschichte", das in der nächsten Woche in mehreren Sprachen im Verlag Harper Collins erscheint, liegt der Nachrichtenagentur Kathpress vor.

Zur aktuellen Weltlage erklärt der Papst in dem Text: "Es gibt zu viele Brandherde in der Welt, wenn wir uns umschauen und sehen, wie unsere Brüder und Schwestern in der Ukraine, in Syrien, im Jemen, in Myanmar, im Nahen Osten, Südsudan (...) und in allen anderen Kriegsgebieten und Krisenregionen leben müssen. Dagegen müssen wir uns der Hoffnung öffnen und zu Werkzeugen des Friedens und der Versöhnung werden." Aus tiefstem Herzen gelte es daher die Stimme zu erheben, so Franziskus: "Nie wieder Krieg, nie wieder Waffenlärm, nie wieder solches Leid. Friede für alle, ein dauerhafter Friede ohne Waffen."

Ausführlich zitiert Franziskus die Radioansprache von Papst Pius XII. (1939-58) kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und sagt: "Ich denke an die Worte von Papst Pius XII. in seiner Radioansprache an die Regierungen und Völker der Welt kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im August 1939, die auch wir zu Hause im Radio hörten: 'Nichts ist mit dem Frieden verloren. Alles kann durch Krieg verloren gehen. Die Menschen müssen wieder aufeinander zugehen und verhandeln. Wenn sie guten Willens und unter Achtung ihrer gegenseitigen Rechte verhandeln, werden sie erkennen, dass aufrichtigen und tatkräftigen Verhandlungen ein ehrenhafter Erfolg nie verwehrt ist.'"

Dies kommentiert Franziskus mit den Worten: "Doch die menschliche Bosheit hatte weder damals noch heute Ohren, um solche heiligen und weisen Worte zu hören. Sechs Jahre später zerstörten zwei Atombomben Hiroshima und Nagasaki."

Der Papst erinnert auch an seine Japan-Reise im Jahr 2019. Damals habe er das Friedensdenkmal in Hiroshima besucht, um zu betonen: "Wir dürfen nicht zulassen, dass die neuen Generationen, einschließlich der gegenwärtigen, die Vergangenheit nicht mehr kennen, denn lebendige Erinnerung kann helfen, von Generation zu Generation die Losung weiterzugeben: Nie wieder!"

Zum Thema Versöhnung erklärt Franziskus: "Wir alle sind Schwestern und Brüder. Das Ressentiment darf nicht die Oberhand gewinnen. Jeder Krieg braucht, um wirklich zu Ende zu sein, die Vergebung, sonst folgt darauf nicht Gerechtigkeit, sondern Rache!"

Warnung vor Atomwaffen

An einer anderen Stelle in dem Buch betont das 87-jährige Kirchenoberhaupt: "Heute dagegen sind die Menschen wieder so kurzsichtig, das Klima des Kalten Krieges aufleben zu lassen. Vergessen scheint, dass die Welt jahrzehntelang mit angehaltenem Atem am Rande einer verheerenden Krise lebte, der wir nur um ein Haar entkommen sind! Dennoch wird auch heute wieder mit dem Einsatz von Atombomben gedroht, um die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen."

In diesem Zusammenhang zitiert Franziskus Papst Johannes XXIII. (1958-63), der in seiner Friedens-Enzyklika "Pacem in terris" auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges schrieb: "Wenn es auch kaum glaublich ist, dass es Menschen gibt, die es wagen möchten, die Verantwortung für die Vernichtung und das Leid auf sich zu nehmen, die ein Krieg im Gefolge hat, so kann man doch nicht leugnen, dass unversehens und unerwartet ein Kriegsbrand entstehen kann." Dazu Franziskus: "Wir dürfen nie vergessen, dass wir durch den Einsatz von Atomwaffen alle zu Verlierern werden, ausnahmslos alle!"

Quelle: kathpress

Waren die Worte des Papstes von der weißen Flagge im Ukraine-Krieg ein Ausrutscher oder bewusst gewählt? Manches spricht dafür, dass es nicht bloß eine unglückliche Zuspitzung war. Hintergrundbericht von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel

Von Moskau bis ins Nato-Hauptquartier, von Kiew bis Washington diskutierten in den vergangenen Tagen politische Entscheider die Sätze des Papstes zum Thema Verhandlungsfrieden im Ukraine-Krieg. Am Samstag waren Auszüge eines Interviews bekannt geworden, in denen der Papst vom "Mut zur weißen Flagge" sprach und der Ukraine sinngemäß nahelegte, weiteres massenhaftes Sterben auf den Schlachtfeldern entlang der Frontlinie durch Verhandlungen zu beenden.

Die Reaktionen auf die Worte des 87-jährigen Pontifex ließen nicht lange auf sich warten. Am heftigsten waren sie in Osteuropa und in der Ukraine selbst, aber sogar die Regierung in Washington und der Nato-Generalsekretär in Brüssel distanzierten sich von den Aussagen aus Rom. Vor allem zwei Punkte wurden kritisiert: Dass Franziskus das Bild der weißen Flagge gebraucht und damit der Ukraine eine Kapitulation empfohlen habe, war ein Vorwurf.

Der andere bezog sich auf die Tatsache, dass der Papst nichts über Russland sagte, sondern sich offenbar nur Gedanken über die Position der angegriffenen und kräftemäßig unterlegenen Ukraine machte. Mehrere Vatikan-Funktionäre bemühten sich darum, Missverständnisse auszuräumen. Pressesprecher Matteo Bruni, der Papstbotschafter in Kiew und der Kardinalstaatssekretär persönlich erinnerten daran, dass der Papst nicht für eine Kapitulation der Ukraine, sondern für einen Verhandlungsfrieden unter Vermittlung internationaler Mächte geworben habe.

Doch auch sie kamen nicht am Bild der weißen Flagge vorbei, das der Papst benutzt hatte. Der Interviewer habe es dem Papst in den Mund gelegt, betonten sie. Was jedoch nicht erklärte, warum der Papst das missverständliche Symbol nicht einfach zurückwies, das in vielen Kontexten "bedingungslose Kapitulation", und in anderen so viel wie "Wir wollen verhandeln!" bedeutet.

Sendung über die Farbe Weiß

Erst das Umfeld der Frage macht klar, warum der Papst beim Bild der weißen Fahne blieb, das der Interviewer ihm anbot: Das gesamte Gespräch wurde am 2. Februar geführt für eine Kultur-Sendung des Schweizer Fernsehens RSI mit dem Titel "Cliche", bei der es um nichts anderes als um die Farbe Weiß gehen sollte: Die weiße Soutane des Papstes, weiße Brautkleider als Symbol der Unschuld, das Weiß in der christlichen Taufe, weiße Tauben als Friedenssymbol - und eben auch die weiße Fahne.

Die Sendung sollte am 20. März im Tessin ausgestrahlt werden und hätte vermutlich nur eine bescheidene Reichweite erzielt. Dass die Äußerungen des Papstes zu einem möglichen Verhandlungsfrieden für die Ukraine dann aber vorab den Sprung in die internationalen Medien schafften und weltweit von Diplomaten, Außenministern und Regierungschefs diskutiert wurden, ist offenbar die Folge einer plötzlichen Eingebung.

Bei der Sichtung des Interviewmaterials und des dazugehörigen Transkripts fiel jemandem auf, dass die Äußerungen des Papstes zum Frieden eigentlich das Zeug hätten, international beachtet zu werden. Ob es ein Mitarbeiter der Medienabteilung im Vatikan oder jemand vom Sender RSI war, ist ungeklärt. Tatsache ist, dass der Text am Samstagnachmittag bei Nachrichtenagenturen wie Reuters und Ansa landete.

Noch am Samstagabend berichtete das zum Heiligen Stuhl gehörende Portal Vatican News unter der Schlagzeile "Der Papst fordert für die Ukraine den Mut zum Verhandeln" über die Papstworte. Über diesen Kanal kamen dann auch die ersten einordnenden Worte des Pressesprechers Matteo Bruni, der betonte, dass es dem Papst nicht um Kapitulation, sondern um Verhandlungen gehe. Die lange Reihe von zum Teil heftigen Reaktionen auf die Papstworte zur weißen Flagge vermochte diese Erklärung nicht mehr zu stoppen.

Quelle: kathpress.at

Eier, Lamm und Hase: Tierische Osterbräuche als Symbol für Auferstehung - Palmbuschen, Osterspeisensegnung und Ratschen

Rund um Ostern gibt es seit Jahrhunderten eine bunte Reihe von Bräuchen und Symbolen, die bis heute - in teils veränderter Form - Bestand haben. Hase, Osterlamm und Ei sind wohl die bekanntesten davon. Doch es gibt auch zahlreiche andere Traditionen rund um das Hauptfest im christlichen Kirchenjahr, wie den Palmbuschen, das Ratschen und die im ländlichen Raum beliebte Osterspeisensegnung. Wiewohl viele Osterbräuche von lokalen Gepflogenheiten beeinflusst wurden, wurzeln sie "so gut wie ausschließlich in der christlichen Feier des Osterfestes", weiß etwa das "Lexikon für Theologie und Kirche".

Unübersehbar und ungewöhnlich ist die österliche Tierkombination Hase-Ei, die rund um das Osterfest allgegenwärtig scheint. Als ausgemacht gilt, dass der Hase die Eier bringt, woher er sie hat, spielt dabei keine Rolle, war doch das Ei ohnehin schon vor ihm da.

Das Ei galt auch schon vor dem Christentum als Zeichen für das erwachende Leben. Christen haben das Ei-Symbol übernommen und in Richtung der Auferstehung Christi von den Toten hingedeutet. So wie das Küken die Schale durchbricht, komme Jesus lebend aus dem Felsengrab, so eine Erklärung des Theologen und ehemaligen Pastoralamtsleiter der Diözese Graz-Seckau, Karl Veitschegger, auf seiner Website https://karl-veitschegger.at. Es gibt auch eine Legende, dass Maria Magdalena einen Wachsoldaten mit einem Ei bestochen hat, um in das Haus des Pilatus zu kommen und am Prozess Jesu teilnehmen zu können. Da früher in der Fastenzeit auf tierische Speisen verzichtet wurde, wurde das Ei (ein "flüssiges Fleisch") zum ersehnten Ostergeschenk. In manchen Gegenden wurden die in der Fastenzeit angesparten Eier auch als Zahlungsmittel verwendet.

Der Osterhase

Wie der Osterhase zum Ei kam, bleibt ungeklärt. Meister Lampe wurde erstmals 1682 schriftlich im Zusammenhang mit Ostern erwähnt. Die Vermutungen gehen dahin, der Hase sei eine unverstandene Umformung des Osterlamms, liest man etwa im "Ethymologischen Wörterbuch" von Friedrich Kluge. Die Verbindung mit Ostern könnte ihm aber eine anatomische Eigenart eingebracht haben: Mangels Augenlidern schlafen Hasen mit offenen Augen, weshalb man sie oft zum Symbol für Christus sieht, der, von den Toten zurückgekehrt, nie wieder "entschlafen" wird. Ein anderer Erklärungsversuch gründet in der Fruchtbarkeit des Tieres, die auf die Unzerstörbarkeit des Lebens und somit auf die Auferstehung hindeuten soll.

Heute ist der Schokolade-Osterhase ein beliebtes Ostergeschenk und Teil des Osterkörbchens, das in manchen Familien traditionell am Ostersonntag versteckt wird.

Lamm als Lebensversicherung

Zweifellos direkter ist der christliche Bezug beim Osterlamm: Seit Jahrtausenden ist das Schaf Symbol des Lebens, zumal es Speise und Trank, Kleidung und Material für Trommeln, Horn- und Saiteninstrumente liefert und lange Zeit ein gutes Opfertier darstellte. Ähnlich wie der Prophet Jesaja das Lamm zum Symbol für den "leidenden Gottesknecht" macht, beschreibt Johannes der Täufer Jesus als "Lamm Gottes". Wenn später die Apostel Petrus und Paulus in ihren Briefen Jesus als das "wahre Paschalamm" (Osterlamm) bezeichneten, drückten sie damit aus, dass Jesus zum Inbegriff des Lebens geworden ist. Er stellt damit Speise und Trank sowie Freiheit und Versöhnung mit Gott dar.

Das Lamm als Symbol für die Auferstehung Christi führte im Christentum zum Brauchtum des Backens von Osterlämmern als Gebildbrot. Bis heute werden die gebackenen Biskuitteig-Lämmer speziell in Südösterreich in der Osterfeier zur Speisen- oder Fleischweihe gebracht.

Palmzweige, Osterstrauch und Kren

Neben den Tieren sind auch Pflanzen fest in das Osterfest integriert, allen voran die Palmbuschen oder Palmwedel. Der christliche Brauch geht darauf zurück, dass Jesus laut den biblischen Berichten auf einem Esel als "Friedenskönig" in die Stadt Jerusalem einzog. Das Volk jubelte ihm dabei mit Palmzweigen zu, die im Judentum als Zeichen der Huldigung und des Sieges galten. In Erinnerung daran werden am Palmsonntag die Palmbuschen geweiht. In manchen Gemeinden besteht noch der Brauch, bei der Palmprozession einen lebensgroßen Esel aus Holz, auf dem eine Christusfigur sitzt, mitzuführen.

Auch ohne direkten Bibelverweis hat sich der Osterstrauch in unseren Breiten eingebürgert. Bestehend aus Weidenkätzchen, Kirsche oder aus den ursprünglich aus China stammenden goldgelben Forsythien, werden die Zweige traditionell mehrere Tage vor dem Osterfest abgeschnitten und ins Haus gestellt, um zu Ostern zu blühen oder grüne Blätter auszutreiben. Sie gelten damit als Symbol der Fruchtbarkeit, des über die Kälte siegenden Frühlings und des aufblühenden Lebens. Ausgeblasene, gefärbte und oft auch kunstvoll verzierte oder geritzte Eier werden an ihm aufgehängt.

Mit der Segnung der Osterspeisen ist nach der langen Fastenzeit für das leibliche Wohl gesorgt. Die Wurzeln der Weihe gehen bis in das 7. Jahrhundert zurück. Osterbrot, Schinken, Ostereier, Kren, Salz und Kräuter befinden sich traditionell in den Körben, die am Karsamstag in die Osternachtsliturgie mitgebracht und dort gesegnet werden, während der Inhalt oft seine Endbestimmung in der anschließenden Oster-Jause oder auch "Halleluja-Jause" findet. Die Osterspeisensegnung wird als Abschluss der Fastenzeit gefeiert und erinnert an die Mähler, die Jesus gemeinsam mit anderen hielt.

Ein in Österreich noch immer weitverbreiteter Brauch ist jener des Ratschens. Ratschenkinder ziehen von Gründonnerstag bis Karsamstag durch den Ort und ersetzten so das Geläut der Glocken, die in dieser Zeit "nach Rom geflogen sind". Sie drehen die hölzernen Rahmen der Ratschen schwungvoll im Kreis herum, was im Inneren ein Holzfedernblatt rund um ein Zahnrad rattern lässt und somit ein lautes, knatterndes Geräusch erzeugt. Die Ratschen zeigen die alten Gebetszeiten an (Morgen-, Mittag-, Abendläuten) und sollen - so ist zumindest den Brauchtumskalendern zu entnehmen - zudem den Frühling aufwecken und böse Geister abwehren.

Quelle: kathpress.at

Am vergangenen Freitag, 8. März 2024, hielt Militärpfarrer Militärsuperior Oliver Hartl den alljährlichen Kreuzweg um die Soldatenkirche am Truppenübungsplatz Allentsteig. Es war dies der Auftakt zu einer ca. 2-monatigen Vertretung in der Militärpfarre NÖ 3 für Militärsuperior Sascha Kaspar, welcher sich vor und über Ostern im Auslandseinsatz EUFOR/Bosnien befindet.

Die Kreuzwegstationen waren rund um die Soldatenkirche aufgestellt und Rekruten des Truppenübungsplatzes sowie Freunde der Soldatenkirche umrundeten den Weg mit Texten, Gebeten und Meditationen zu den einzelnen Stationen.

Auch der mit der Führung betraute Kommandant des Truppenübungsplatzes Allentsteig, Oberst Herbert Gaugusch, war bei diesem spirituellen Impuls der Fastenzeit dabei.

Bereits jetzt herzliche Einladung zum vorösterlichen Gottesdienst der Militärpfarre NÖ 3 - welcher ebenfalls vertretungsweise von Militärpfarrer Oliver Hartl gefeiert werden wird - am Freitag vor dem Palmsonntag, 22. März 2024, um 10 Uhr in der Soldatenkirche des Truppenübungsplatzes Allentsteig.

Österreichs Bischöfe erweisen sich im Hinblick auf die Wahl des EU-Parlaments als überzeugte Europäer: Die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Welt und mit ihr Europa stünden, gelte es - auch auf Basis des christlichen Wertefundaments und des Beitrags von Christinnen und Christen - solidarisch zu lösen. In ihrer mit Abstand längsten Erklärung im Anschluss an ihre Frühjahrsvollversammlung in St. Georgen am Längsee (4. bis 7. März) appellieren die Bischöfe zugleich an alle Bürgerinnen und Bürger der EU, bei der anstehenden Wahl, die in Österreich am 9. Juni 2024 stattfindet, ihr Stimmrecht auszuüben, "um damit Europa konstruktiv mitzugestalten und die Demokratie zu stärken".

Weitere Erklärungen der Bischofskonferenz befassen sich mit den Kriegen in der Ukraine und im Heiligen Land sowie der Weiterarbeit am Synodalen Prozess in Österreich.

In ihrem Text zur Europawahl erinnern die Bischöfe an den Ursprung der Europäischen Union als Friedensprojekt und an die "zutiefst christlich geprägten Visionäre", denen der Anstoß zur Gründung zu verdanken gewesen sei. Dem "primären Zweck", mit der Aussöhnung zwischen einst verfeindeten Nationen nachhaltigen Frieden zu schaffen, sei die EU bisher gerecht geworden. Zugleich zeige "der furchtbare Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine" deutlich, "wie wichtig und zugleich gefährdet" der Friede sei.

Sorge äußern die Bischöfe um den christlichen Glauben als Wertefundament, "der immer mehr in Vergessenheit zu geraten droht". Die Europäische Union fuße auf der uneingeschränkten Achtung vor der Würde jedes einzelnen Menschen. "Wo Europa diese Grundlagen verliert, ist letztlich immer der Mensch in Gefahr", warnen die Bischöfe.

In ihrer Erklärung nennen die Bischöfe fünf akute Problembereiche, die jenseits nationalstaatlicher Teilinteressen Zusammenhalt erforderten: Achtung vor dem menschlichen Leben, Migration, Ukraine und Außenerweiterung, Klima- und Umweltkrise sowie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Kritik üben sie an den zahlreichen Aufrufen des Europäischen Parlaments und einiger Regierungen, Abtreibung in die Charta der Grundrechte aufzunehmen, sie pochen auf die Einhaltung des Grundrechts auf Asyl und sprechen sich auch vor dem Status der Ukraine als EU-Bewerberland für "weiterhin unbedingte Solidarität" mit dem Land aus, "auch wenn es uns viel kosten mag".

Gegen die Klima- und Umweltkrise müsse alles getan werden, um die bedrohlichen Folgen des Klimawandels so gering wie möglich zu halten, betonen die Bischöfe weiter. Und besondere Wachsamkeit erforderten der Möglichkeiten in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, "die Menschen manipulieren, ihre Freiheit einschränken und das demokratische Zusammenleben fundamental gefährden können".

Keine Wahlempfehlung, aber Kriterien

Die österreichischen Bischöfe vertrauen bei der Europawahl im kommenden Juni auf die "Mündigkeit und Urteilskraft" der Wählerinnen und Wähler und geben keine Wahlempfehlung ab; wohl aber gebe es Kriterien, die es beim Urnengang zu berücksichtigen gelte: Der Linzer Bischof Manfred Scheuer nannte am Freitag in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz etwa das Hochhalten von Menschenrechten und Menschenwürde, das Ernstnehmen der Klimakrise und der Interessen nachkommender Generationen, Bereitschaft zur Solidarität mit den Schwachen in der Gesellschaft und die Beachtung rechtsstaatlicher Standards.

Wichtig für die Demokratie sei jedenfalls, das Wahlrecht auszuüben, betonte Bischof Scheuer bei einer Pressekonferenz im Wiener Club Stephansplatz 4, bei der er den verhinderten Bischofskonferenz-Vorsitzenden Erzbischof Franz Lackner vertrat. Gefährdet sieht Scheuer die Demokratie durch "Blasenbildung" in den sozialen Medien, durch die Polarisierung zunehme und öffentliche Debatten verarmen würden.

Hilfe für die Ukraine "lebensnotwendig"

Weil ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine "leider nicht Sicht ist, sind Hilfe und Solidarität lebensnotwendig". Das betonen die österreichischen Bischöfe in einer Erklärung mit Blick auf den seit mehr als zwei Jahren tobenden Konflikt im Osten Europas. Die Attacke Russlands als Ursache für das Leid der 17,6 Millionen Menschen, die in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, und der 6,3 Millionen Heimatvertriebenen sei "ein schweres Unrecht, das immer wieder klar benannt werden muss".

Gewürdigt wird in dem Text das Engagement der österreichischen Caritas, die seit 30 Jahren in der Ukraine im Einsatz sei und aktuell Projekte zu Winterhilfe, Altenpflege und Hilfe für Kinder durchführe. Ein Gutteil der Mittel für diese Hilfe sei Menschen zu verdanken, die dafür spenden, wiesen die Bischöfe hin. Sie sehen aber auch die öffentliche Hand gefordert: Der Auslandskatastrophenfonds solle bis 2030 auf insgesamt 200 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt werden; für Vertriebene aus der Ukraine in Österreich forderten die Bischöfe eine langfristige Perspektive und bessere Integrationsangebote.

Heiliges Land braucht endlich Frieden

"Das Leid der Menschen im Heiligen Land schreit zum Himmel" - es erfordere die unverzügliche Geiselfreilassung durch die Hamas, einen Waffenstillstand und "endlich ausreichend humanitäre Hilfe" für die Menschen in Gaza. Diesem bereits mehrfach von Papst Franziskus und dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Kardinal Pierbattista Pizzaballa, erhobenen Appell schließen sich die österreichischen Bischöfe in einer Erklärung zum aktuellen Nahost-Konflikt "aus tiefster Überzeugung" an: "Jeder noch so kleine Schritt, der das Leid mildert und die Hoffnung auf Frieden nährt, muss gesetzt werden."

Seit dem "brutalen Angriff der islamistischen Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023" und der militärischen Reaktion Israels darauf "nimmt das Sterben kein Ende", zeigt sich der heimische Episkopat betroffen. Tausende Zivilisten seien bereits ums Leben gekommen, verletzt oder durch fehlende Lebensgrundlagen bedroht. An die Hamas richten die Bischöfe die eindringliche Forderung, "die palästinensische Bevölkerung in Gaza nicht länger in Geiselhaft zu nehmen".

Zugleich bekräftigen sie das legitime Existenzrecht Israels und jenes auf Selbstverteidigung, Frieden und Sicherheit. Ein Ende der Gewalt liege nicht nur im Interesse der Menschen in Gaza und in den Palästinensergebieten, sondern auch im Interesse Israels und seiner Bewohner, so die Überzeugung der Bischöfe. "Nicht nur der Papst" setze sich weiterhin für eine Zwei-Staaten-Lösung im Heiligen Land ein. Eine gerechte politische Ordnung, die Israelis und Palästinensern ein Leben in Würde und mit Zukunftsperspektiven ermögliche, sei "die einzige nachhaltige Sicherheitsgarantie gerade auch für Israel".

Intensivierte Weiterarbeit an der Weltsynode

Von einer intensivierten und guten Weiterarbeit am weltweiten Synodalen Prozess in Österreich berichte die Bischofskonferenz in einer eigenen Erklärung, in der sie auch den Fahrplan bis zur zweiten Weltbischofssynode im kommenden Oktober skizziert. Es habe sich eine "synodale Gesprächskultur" etabliert, die sich bereits in der Bischofssynode im vergangenen Herbst in Rom bewährt habe: "Diese Haltung bewahrt vor Rechthaberei, populistischer Spaltung oder der Einebnung von berechtigten Differenzierungen", erklärten die Bischöfe. Methodisch wie auch inhaltlich wirke sich der Synodale Prozess auch auf die bereits bestehenden diözesanen Kirchenentwicklungsprozesse in Österreich aus.

Der bei der ersten Weltsynode beschlossene "Synthese-Bericht" werde seit Dezember sowohl auf diözesaner als auch auf nationaler Ebene inhaltlich vertieft. Ergebnisse werden bis zum 25. April festgehalten, aus allen Eingaben erstellt das nationale Synodenteam eine achtseitige Zusammenfassung, die als Österreich-Bericht bis 15. Mai an das Synodensekretariat in Rom ergeht.

Immer wieder im Blick seien Fragen zur Teilhabe von Laienchristen an kirchlichen Ämtern und Vollzügen, speziell auch die Stellung der Frau in der Kirche. Leitend bei allen Themen ist nach den Worten der Bischöfe "das Bemühen um eine synodale Kirche, die missionarisch in die gegenwärtige Gesellschaft hineinwirkt".

Die gesamte Presseerklärungen zur Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz vom 4. bis 7. März 2024 in St. Georgen am Längseefinden finden Sie unter 2024_03_08_Presserekl_rungen_Bischofskonferenz_K_rnten_pdf

Quelle: kathpress.at

Der Weltfrauentag am 8. März ist auch in der katholischen Kirche Thema. Zahlreiche kirchliche Stimmen und Einrichtungen fordern aus diesem Anlass Geschlechtergerechtigkeit sowie eine Debatte über kirchliche wie gesellschaftliche Geschlechterkonstrukte. Zu Wort kommen Ordensfrauen, Theologinnen, die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs u.v.m

Die Vielfalt und das "Anders-Sein" anderer anzuerkennen, betont etwa die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) Angelika Ritter-Grepl. Als "nicht hilfreich" bezeichnet sie die "Angst vor der Vielfalt" sogenannter "Gender-Ideologie"-Kritiker. "Wir haben in Österreich zwar eine gesetzliche Gleichberechtigung, sie drückt sich aber nicht in einer tatsächlichen Gleichberechtigung aus."

Es wird schwerer, jungen Frauen die Chancenungleichheit innerhalb der Kirche zu erklären: "Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts - egal ob gesellschaftlich oder kirchlich - sind für eine junge Generation nicht mehr argumentierbar." - Das betont die stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz, Priorin Sr. Franziska Madl. Geschlechtergerechtigkeit innerhalb der Kirche müsse mit Transparenz bei Besetzungen und Vertrauen in die Fähigkeit anderer einhergehen, ansonsten würden sich immer mehr junge Frauen von der Kirche verabschieden oder sich weniger engagieren. Kritik übte die Priorin der Gemeinschaft der Dominikanerinnen Wien-Hacking an den Vorurteilen gegenüber Ordensfrauen, die von Ressentiments bis Anfeindungen reichen würden.

"Wir müssen den Weltfrauentag für die Kirche reklamieren", fordert etwa Martina Bär, Professorin für Fundamentaltheologie an der Universität Graz. Die Forderungen des internationalen Weltfrauentags am 8. März, wie Gleichstellung von Männern und Frauen, Chancengleichheit oder der Kampf gegen Gewalt, seien auch für die Kirche anwendbar. "Es genügt nicht an einem Tag im Jahre Rosen zu verteilen, es braucht vielmehr eine Debatte über kirchliche wie gesellschaftliche Geschlechterkonstrukte". Feministische oder queere Theologie hätten lange als "no go" gegolten, inklusive Abwehrhaltung, einem negativen Image von Feminismus sowie Feministinnen und einer "Einstufung als links". "Heute ist es ein wissenschaftlich ernst genommenes Thema", so die Theologin.

Frauentag seit 1911

1977 erkannte die UN-Generalversammlung den 8. März offiziell als Internationalen Frauentag an. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Der erste Frauentag fand am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau endgültig auf den 8. März gelegt.

Quelle: kathpress.at

Ein wissbegieriger, frommer Mönch, inspiriert von einem heidnischen Philosophen und islamischen Gelehrten war jahrhundertelang Nummer 1 der katholischen Philosophie. Heute spielt Thomas von Aquin diese Rolle nicht mehr - Hintergrundbericht von Roland Juchem

Jahrhundertelang prägten Thomas von Aquin und sein Denken die katholische Theologie. Sein Ziel: das große Ganze denken, die Wahrheit erkennen und verständlich vermitteln. Dabei sollte der um den Neujahrstag 1225 geborene Sprössling des Grafen Landulf von Aquino, Verwandter der hohenstaufischen Kaiserfamilie, kirchliche Karriere machen.

So geben die Eltern den Fünfjährigen ins nahe gelegene Benediktinerkloster Montecassino. Als 14-Jähriger wird Tommaso d'Aquino zum Studium nach Neapel geschickt. Dort tritt er 17-jährig in den noch jungen Dominikanerorden ein. Der 1215 gegründete Predigerorden stand für eine reformorientierte christliche Lebensweise, und - was Thomas besonders gefiel - solide wissenschaftliche Ausbildung.

Damit durchkreuzt er die Pläne seiner Familie. Die sähen ihn lieber als Abt - und damit Nachfolger seines Onkels - auf dem berühmten Montecassino. Thomas flieht, wird von seinen Brüdern für zwei Jahre gefangengesetzt, bleibt stur und setzt sich durch. 1245 darf er nach Paris, Europas größte Stadt mit rund 80.000 Einwohnern und der renommiertesten Universität.

Dort trifft Thomas auf Albert von Lauingen (um 1200-1280), einen Schwaben von der Donau, der als Universalgelehrter bald Albertus Magnus genannt wird und seinen begabten Schüler 1248 mit nach Köln nimmt. Albert soll dort, wo gerade der Grundstein des Kölner Doms gelegt worden ist, ein Studienhaus seines Ordens aufbauen.

Geistesgeschichtliche Revolution

Es ist die Zeit der aufsteigenden Städte: Versierte Baumeister treiben gotische Kathedralen himmelwärts. Köln ist mit 40.000 Einwohnern die größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches. In Europas Städten bilden zunehmend selbstbewusste Bürger ein Gegengewicht zu Klerikern und Fürsten. Sie bringen Geld in die Städte - von dem Bettelorden wie Dominikaner und Franziskaner gut leben können. Für deren Buß- und Unterweisungspredigten bieten Städter auch besseres Publikum.

An den Universitäten greift derweil eine geistesgeschichtliche Revolution um sich: die Philosophie des weithin vergessenen griechischen Philosophen Aristoteles (384-322 v. Chr.). Nach Europa gelangt sind dessen Schriften durch arabische Gelehrte wie Ibn Said (980-1037), im Westen Avicenna genannt, und Ibn Ruschd (Averroes, 1126-1198) aus dem maurischen Spanien, wo auch der jüdische Aristoteles-Experte Mosche ben Maimon (Maimonides, 1135-1204) wirkte.

Mit Aristoteles tritt dem mittelalterlichen Christentum erstmals ein Wissenschaftssystem gegenüber, das ohne religiöse Offenbarung entstanden war. Aristoteles sah die Welt weniger symbolisch-religiös, sondern natürlich-konkret. Das passt gut in die Weltlichkeit der Städte. Den Universitäten, die sich mit Hilfe des Papsttums in Rom aus der Drangsalierung örtlicher Autoritäten befreien, gibt das zusätzlich Schwung.

Gefahrvolles Unternehmen

Die neu entdeckte Philosophie des alten Griechen könnte, so hoffen Leute wie Albertus und Thomas, Fundament einer christlichen Philosophie werden - Scholastik genannt. Diese sollte Welt, Menschen und Gott mittels rationaler, der Glaubenslehre nicht widersprechender Begriffe erfassen und erläutern. Doch das bringt Konflikte mit alten religiösen Autoritäten mit sich.

Solche machten auch die arabischen Gelehrten durch. Standen doch etliche Aussagen des Aristoteles in (scheinbarem) Widerspruch zur Bibel - und zum Koran: Gab es Materie schon immer (Aristoteles), oder hat Gott sie geschaffen? Schriften von Ibn Said und Ibn Ruschd wurden von islamischen Autoritäten ebenso verbrannt wie Werke unorthodoxer christlicher Denker im Abendland.

Nachdem Albertus, ein englischer und ein flämischer Dominikaner zwischen 1260 und 1268 eine neue lateinische Übersetzung des Aristoteles vorgelegt haben, ist das Fundament für eine Synthese zwischen antiker Philosophie und christlicher Glaubenslehre bereitet. "Es war das Verdienst Thomas von Aquins, dieses große und gefahrvolle Unternehmen zu wagen und damit großenteils Erfolg zu haben", so der französische Historiker Andre Vauchez.

Objektive und übernatürliche Wahrheit

Damit entsteht ein Ideal von Wissenschaft und Rationalität, das bis heute für europäische Kultur, Wissenschaft und Literatur prägend ist. Die Werke des Thomas, so der Historiker Hans Joachim Störig, "zeichnen sich durch übersichtliche Gliederung und durchsichtigen Stil aus". Thomas selbst formuliert einmal: "Des Weisen Amt ist es zu ordnen."

Wesentlich für sein Denken ist eine saubere Unterscheidung zwischen Wissen und Glauben. Nein, sagt Thomas, die Wirklichkeit ist nicht nur ein Erzeugnis menschlichen Denkens. Vielmehr ist das, was wir erkennen, objektiv und wahr. Über dieser Sphäre jedoch wölbt sich das Reich übernatürlicher Wahrheit, dem natürlichen Denken philosophischer Forschung entzogen.

Die Geheimnisse göttlicher Offenbarung - Gottes Dreieinigkeit, seine Menschwerdung in Jesus Christus und die Auferstehung der Toten - können nur geglaubt werden. Die christliche Wahrheit, so Thomas, ist zwar übervernünftig, aber nicht widervernünftig. Da alle Wahrheit von Gott kommt, müssten Argumente, die gegen den Glauben sprechen, ihrerseits mit vernünftigen Mitteln entwertet werden können. Genau das versucht er.

Seiner Ansicht nach kann eine Existenz Gottes auch nur mit der Vernunft erkannt werden. Wenn alles in der Natur in Bewegung ist, wenn alles eine Ursache hat - woher stammt dann der erste Impuls? Ganz am Anfang müssen ein erster, selbst unbewegter Beweger, eine erste Wirkursache stehen, "die alle Gott nennen". Ein anderes Argument des Thomas: Alles in der Natur hat Ziel und Sinn, auch wenn die Dinge oder Lebewesen dies nicht immer selbst erkennen. Folglich sind sie von einem Weltenlenker bewusst konstruiert.

Die Jahre von 1252 bis 1272 sind die Hochzeit seines Schaffens in Paris, Italien und wieder Paris. Mitunter soll Thomas drei bis vier Sekretären gleichzeitig diktiert haben. Die letzten beiden Lebensjahre verbringt Thomas wieder in Neapel. Von dort reist er im Sommer 1274 gen Norden; als Vertreter seines Ordens soll er am Zweiten Konzil von Lyon teilnehmen.

Theologische Pflichtlektüre

Kurz nach seiner Abreise erkrankt er schwer und stirbt am 7. März 1274 im Kloster Fossanova südöstlich von Rom. Alsbald werden seine Kritiker wieder laut. Sein Lehrer Albertus sieht sich gezwungen, nach Paris zu reisen, um dort die Thesen seines Schülers zu verteidigen. Letztlich aber setzen sich die Schüler des Thomas durch.

1322 wird der Denker aus Aquino heiliggesprochen. 1879 noch wird der Thomismus zur offizielle Philosophie der katholischen Kirche erhoben, und 1931 wird das Studium des Thomas in katholischen Seminaren und Universitäten für verpflichtend erklärt.

Angesichts von Aufklärung, Religionskritik und aufstrebenden Naturwissenschaften versuchen katholische Philosophen und Theologen, die Entwicklungen der Moderne mit den von Thomas geschaffenen Grundlagen des katholischen Weltbildes zu vereinigen. Was ihnen nur bedingt gelingt. Erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) und unter Papst Paul VI. (1963-1978) büßt Thomas von Aquin seine Vorherrschaft im katholischen Denken ein.

Quelle: kathpress.at

Montagnachmittag hat im Kärntner Stift St. Georgen am Längsee die Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz begonnen. Unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner tagen die Bischöfe bis einschließlich Donnerstag. Nicht mit dabei sind diesmal krankheitsbedingt Militärbischof Werner Freistetter und der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz. Das hat Erzbischof Lackner vor Beginn der Tagung im Interview mit dem ORF und Kathpress bekannt gegeben. Bischof Schwarz befinde sich derzeit im AKH Wien auf der Kardiologischen Abteilung, sagte Lackner.

Als zentrale Themen der Beratungen der Bischöfe nannte Lackner auf Anfrage den weltweiten Synodalen Prozess, die bevorstehenden Europawahlen, die Kriege in der Ukraine und im Heiligen Land sowie die verschiedenen aktuellen Strukturprozesse in den österreichischen Diözesen.

Synodaler Prozess

Der Synodale Prozess laufe in Österreich "sehr gut", befand Lackner. Man befinde sich nun quasi im Endspurt hin zur zweiten Bischofsversammlung im Oktober in Rom. Unter Verweis auf Papst Franziskus betonte der Erzbischof einmal mehr, dass es sich beim Synodalen Prozess um einen "geistlichen Prozess" handle, bei dem das aufeinander Hören und das Hören auf den Heiligen Geist im Zentrum stehe und nicht das Durchsetzen von eigenen Interessen. "Wir sind eine globale Kirche, wir wollen aufeinander hören", so Lackner wörtlich. Er erhoffe sich "eine glaubwürdige Kirche, wo die Menschen den Sinn des Lebens finden". Die Kirche in Österreich sei bei diesem Prozess mit ganzer Kraft und ganzem Herzen dabei, bekräftigte der Vorsitzende der Bischofskonferenz.

Auch im Blick auf das Heilige Land verwies Lackner auf Papst Franziskus. Die Bischöfe in Österreich würden sich dem Papst anschließen, der nicht müde werde, zu einem Waffenstillstand aufzurufen.

Schritte der Versöhnung

Auf die Turbulenzen vor einigen Jahren rund um den Wechsel von Bischof Alois Schwarz von der Diözese Gurk in die Diözese St. Pölten und die folgende apostolische Visitation in Kärnten angesprochen, meinte Erzbischof Lackner, dass es inzwischen kleine Schritte der Versöhnung gegeben habe. Über die Vorgänge in Kärnten sei beispielsweise auch beim Ad limina-Besuch der österreichischen Bischöfe im Dezember 2022 gesprochen worden, berichtete Lackner. Es gebe mit Josef Marketz nun einen "tollen neuen Bischof", der sich auch sehr konstruktiv in die Bischofskonferenz einbringe.

Bischof Marketz sagte im ORF- und Kathpress-Interview ebenfalls, dass sich die Situation beruhigt habe, wiewohl es immer noch Menschen gebe, die ihm von persönlichen Verletzungen berichten würden. Nicht alles könne aber gelöst werden, so der Bischof. Er freue sich als gastgebender Bischof jedenfalls sehr, dass die Bischofskonferenz nach langer Zeit wieder einmal in Kärnten tage und auf die Festmesse am Dienstag im "Marianum Tanzenberg", bei der Kardinal Christoph Schönborn auch predigen werde.

Wertvoller Austausch

Den Austausch der Bischöfe erlebe er als sehr wertvoll, so Marketz. Auch wenn jeder Bischof für seine eigene Diözese verantwortlich sei, seien die Erfahrungen der Amtsbrüder auch für den eigenen Bereich hilfreich. Letztlich seien die Herausforderungen in den österreichischen Diözesen sehr ähnlich. Dazu kämen noch einige regionale Besonderheiten, wie in Kärnten etwa die Zweisprachigkeit.

Die Vollversammlung der Bischöfe hat Montagnachmittag mit einem Gebet in der Stiftskirche St. Georgen begonnen. Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, wird am Dienstagnachmittag mit den Bischöfen zusammentreffen. Liturgischer Höhepunkt ist eine Festmesse am Dienstag, 5. März, um 18 Uhr, in der Seminarkirche im "Marianum Tanzenberg", zu der alle Gläubigen eingeladen sind.

Die Bischofskonferenz war schon einmal Gast im Stift St. Georgen am Längsee, vor mittlerweile 21 Jahren im April 2003. Zuletzt hat in Kärnten eine Vollversammlung der Bischofskonferenz im März 2012 im Bildungshaus Tainach/Tinje stattgefunden.

Über die Ergebnisse der Vollversammlung der Bischofskonferenz wird deren stellvertretender Vorsitzender, der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer, im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien am Freitag, 8. März, um 10 Uhr im "Club Stephansplatz 4" (1010 Wien, Stephansplatz 4) informieren.

Quelle:kathpress.at

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