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Militärdiözese Österreich: Militärkurat Andreas Guganeder wird neuer Militärgeneralvikar

Bundesministerin Mag. Klaudia Tanner übergibt mit Sektionschef Mag. Mag. Dr. Arnold Kammel MA dem neuen Militärgeneralvikar Mag. Andreas Guganeder das Ernennungsdekret. Bundesministerin Mag. Klaudia Tanner übergibt mit Sektionschef Mag. Mag. Dr. Arnold Kammel MA dem neuen Militärgeneralvikar Mag. Andreas Guganeder das Ernennungsdekret. Bild: Carina Karlovits

Militärseelsorger Andreas Guganeder tritt die Nachfolge von Monsignore Peter Papst an, der nach seinem altersbedingten Übertritt in den Ruhestand als Bischofsvikar neue Aufgaben übernimmt.

WIEN, 06. Oktober 2026 – In der Leitung der österreichischen Militärdiözese werden die Weichen neu gestellt: Militärkurat Mag. Andreas Guganeder wurde von Militärbischof Dr. Werner Freistetter zum neuen Generalvikar der Militärdiözese ernannt. Am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, nahm Guganeder das offizielle Ernennungsdekret zum Militärgeneralvikar von Frau Bundesminister Mag. Klaudia Tanner entgegen.

Der Wechsel an der administrativen Spitze des Militärordinariats wurde notwendig, da der bisherige Generalvikar, Herr Bischofsvikar Ekr. Msgr. Mag. Peter Papst, mit dem Erreichen des 65. Lebensjahres am 30. September 2026 militärisch in den Ruhestand getreten ist.

Erfahrener Seelsorger mit starker Verankerung

Mit Andreas Guganeder übernimmt ein vielseitiger und bestens vernetzter Geistlicher die administrative Leitung des Militärgeneralvikariat. Der gebürtige Weinviertler und Priester der Erzdiözese Wien war zuletzt als Militärseelsorger in der Militärpfarre Niederösterreich 4 am Fliegerhorst Leopold Figl Langenlebarn tätig. Neben seiner Funktion in der Militärseelsorge bringt er umfassende Erfahrung aus der Pfarr- und Regionalseelsorge mit – unter anderem als Pfarrvikar in Hausleiten und Dechant des Dekanates Stockerau. Auch bei den Blaulichtorganisationen in den Bezirken Korneuburg und Hollabrunn genießt er als Feuerwehrkurat, -Peer und Polizeiseelsorger hohes Ansehen.

Als Militärgeneralvikar verantwortet er künftig die operative Umsetzung der pastoralen und organisatorischen Weisungen des Militärbischofs an alle Militärseelsorger in ganz Österreich. Zum umfassenden Aufgabenbereich des Militärgeneralvikariat zählen die Personalangelegenheiten der Militärdiözese sowie die zentrale Matrikenführung für die Angehörigen des Bundesheeres und der Heeresverwaltung, deren Familienangehörige sowie alle präsenzdienstleistenden Wehrpflichtigen.

Monsignore Papst wird Bischofsvikar

Msgr. Peter Papst, der die Agenden des Generalvikars seit Anfang 2021 verantwortete, bleibt der Militärdiözese trotz seines militärischen Ruhestands erhalten: Er wird Militärbischof Freistetter künftig als Bischofsvikar in kirchlichen Angelegenheiten unterstützen.

Dank und Ausblick des Militärbischofs

Militärbischof Werner Freistetter drückte seinen Dank aus und blickt zuversichtlich auf die künftige Zusammenarbeit mit dem neuen Generalvikar:
„Ich danke Msgr. Peter Papst von Herzen für seinen unermüdlichen und umsichtigen Dienst als Generalvikar in den vergangenen Jahren. Mit seiner tiefen Kenntnis der militärischen und kirchlichen Strukturen hat er das Militärdiözese prägend mitgestaltet. Ich freue mich sehr, dass er der Diözese nach seinem militärischen Ruhestand als Bischofsvikar mit seiner großen Erfahrung erhalten bleibt.
Gleichzeitig heiße ich Generalvikar Andreas Guganeder in seiner neuen Verantwortung herzlich willkommen. Er bringt nicht nur reichhaltige seelsorgerische Erfahrung mit, sondern ist durch sein Wirken im militärischen wie auch im zivilen Bereich und bei den Blaulichtorganisationen bestens für diese Aufgabe gerüstet. Ich freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit mit ihm.“

Genesungsprozess: Militärbischof Freistetter derzeit in Rehabilitation

Militärbischof Werner Freistetter befindet sich derzeit nach einer im Juni erlittenen Durchblutungsstörung im Gehirn auf dem Weg der Besserung. Es handelte sich um rein motorische Symptome; der Bischof war durchgehend und ist weiterhin voll amtsfähig. Im Rahmen eines derzeitigen Rehabilitationsaufenthalts stehen die Zeichen auf vollständige Genesung, sodass er seine Amtsgeschäfte in absehbarer Zeit wieder vor Ort wahrnehmen können wird.