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Fronleichnam kurzgefasst Bild: Paul Kulec/HBF

Fronleichnam, auch bekannt als „Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“ oder international als „Corpus Christi“, zählt zu den höchsten Festen im katholischen Kirchenjahr. Gefeiert wird es am zweiten Donnerstag nach Pfingsten – im Jahr 2026 also am 4. Juni.

Worum geht es an Fronleichnam?

Im Mittelpunkt steht die leibliche Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein. Das Fest erinnert an das Letzte Abendmahl und die Einsetzung der Eucharistie. Es ist Ausdruck der Dankbarkeit und der besonderen Gemeinschaft der Gläubigen mit Christus.

Was bedeutet der Name Fronleichnam?

Der Name stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet „Leib des Herrn“. Trotz des modernen Wortklangs hat Fronleichnam nichts mit „Fronarbeit“ oder „Leichnam“ im heutigen Sinn zu tun – vielmehr handelt es sich um ein lebendiges und freudiges Glaubensfest.

Historischer Ursprung

Seinen Ursprung hat Fronleichnam im 13. Jahrhundert. Eine Vision der Nonne Juliana von Lüttich sowie das sogenannte Blutwunder von Bolsena führten schließlich zur Einführung des Festes durch Papst Urban IV. im Jahr 1264. Es zählt zu den sogenannten Ideenfesten, bei denen keine historische Begebenheit, sondern eine Glaubenswahrheit im Mittelpunkt steht.

Brauchtum und Feierlichkeiten

Traditionell wird Fronleichnam mit festlichen Prozessionen begangen. Dabei beteiligen sich nicht nur kirchliche Gruppen, sondern oftmals auch Vereine, Musikkapellen, Feuerwehren und andere Gemeinschaften des öffentlichen Lebens.

 

Fronleichnam in Wiener Neustadt

09:00 Uhr: Festmesse im Neukloster

Anschließend: Prozession zum Hauptplatz

Dort:  Erbitten des Segens für die Stadt

Danach: Abschluss im Dom

Ausklang: Beim Domheurigen