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Kirche bietet auch im Sommer vielfältige Angebote an. Was sich in den Militärpfarren so alles tut, erfahren sie hier…

 

Ein Trend geht mehr und mehr zu Kurzurlauben. Oft schnell, aus einer Gelegenheit heraus geplant, rein in den Flieger, rein in den Reisebus, Angebot genießen und flott wieder zurück nachhause und zurück an den Arbeitsplatz. Und, wer kennt es nicht, gelegentlich ist diese Art des Urlaubens wirklich wenig entspannend. Wie wäre es da mit einer Zeit, die ganz dem eigenen Selbst und der Seele gewidmet ist.

Zur Ruhe kommen, Zeit für sich finden.

In Zeiten von Smartphone, Internet und Alltagshektik bildet sich aber immer mehr auch ein ganz anderes Verlangen bei vielen Menschen: Das Bedürfnis nach Entschleunigung, Zeit für sich finden und zur Ruhe kommen.

Eine Möglichkeit dazu sind die Angebote der Militärpfarren, die gerade über die wärmeren Monate des Jahres einladen, einmal „herunter“ zu kommen, innere Einkehr und Ruhe zu finden. Zu Beispiel beim Pilgern mit einer Gruppe, verbunden durch das Gebet mit den Füßen, getragen von einer ganz eigenen sich aufbauenden Gemeinschaft. Geprägt durch Andachten und Innehalten an Orten der Kraft, die zum Verweilen einladen. Oder das gemeinsame Erklimmen eines Gipfels und das Feiern einer Bergmesse unter freiem Himmel, die Sonne und den Wind spürend.

 

Fragen Sie in ihrer Militärpfarre nach

Schauen Sie sich das Angebot Ihrer Pfarre an, sprechen Sie Ihren Militärpfarrer darauf an – bestimmt ist da was für Sie dabei

Am Freitag, 15. Juni fand bereits zum sechzehnten mal die traditionelle Pferdewallfahrt vom Truppenübungsplatz Hochfilzen über den alten Römersattel nach St. Martin bei Lofer und weiter den steilen Anstieg nach Maria Kirchental statt. 

Feierliche Messe

An der Wallfahrt nahmen rund 50 Soldaten mit 11 Tragtieren vom Tragtierzentrum des Bundesheeres und vom Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen der deutschen Bundeswehr teil. Etwa 200 Pilger begleiteten die Soldaten während der Wallfahrt. Am Ziel bei der Wallfahrtskirche Maria Kirchental angekommen, gestaltete der Militärpfarrer für Salzburg, Militäroberkurat Richard Weyringer eine feierliche Messe und erteilte abschließend den Segen.

Herzlicher Empfang

Die ankommenden Soldatinnen und Soldaten und Pilgerinnen  wurden Mittags durch Weisenbläser der Militärmusik Salzburg feierlich empfangen und von zahlreichen Zuschauern begrüßt. Mit einem Standkonzert umrahmte die Militärmusik Salzburg unter Leitung von Oberst Ernst Herzog den Festakt und sorgte somit für einen schönen Abschluss der Veranstaltung.

via: www.bundesheer.at.

Der Tag der offenen Tür in der Rieder Kaserne – und mitten im Geschehen die Militärpfarre Oberösterreich

 

Einmal im Jahr öffnen sich die Schranken der Kaserne für Interessierte beim Panzergrenadierbataillon 13 in Ried. Heuer am 15.und 16. Juni. Eröffnet wurde der Tag der offenen Tür mit einem ökumenischen Feldgottesdienst am Antreteplatz vor der Georgskapelle. Diese feierte Pater Johannes Rupertsberger, der katholische Militärpfarrer von Oberösterreich, erstmals zusammen mit Tom Stark, dem evangelischen Militärkaplan der Miliz.

Zusammen fiel dieser Termin mit „Bundesheer on the road“, einer Leistungsschau des Heeres, bei dem Teams des Bundesheeres anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Auslandseinsätze" quer durch Österreich touren, um sich der Bevölkerung vorzustellen.

Militärseelsorge mit Infozelt vertreten

Dementsprechend viel gab es an diesem Tag zu sehen. Von in der Kaserne stationierten Berge- und Schützenpanzern, über Kampfpanzer, Artilleriepanzer, gepanzerten Fahrzeugen wie der Dingo und Husar bis hin zu Hubschraubern und Drohnen reichte die zur Schau gestellte Palette. Schießsimulatoren konnten besichtigt, Werkstätten besucht und jede Menge an Informationen bei diversen Infoständen eingeholt werden. Und mitten drinnen in dieser für diese Veranstaltung speziell errichteten Zeltstadt fand sich der Infopoint der katholischen Militärseelsorge, der sehr gut besucht wurde. So konnte Pater Rupertsberger diese Gelegenheit nutzen und viele Gespräche führen.

Die Vorbereitung auf die Weltbischofssynode unter dem Leitwort "Die Jugend, der Glaube und die Berufungsunterscheidung" ist das Schwerpunktthema der kommenden Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz. Sie findet von 11. bis 13. Juni unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn in Mariazell statt, dem schon traditionellen Ort der bischöflichen Sommervollversammlung. Darüber hinaus werden sich die Bischöfe in einem Studiennachmittag mit Fragen rund um die Priesterausbildung und das damit verbundene österreichweite Vorbereitungsjahr ("Propädeutikum") befassen. Das erklärte der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, gegenüber "Kathpress".

Im Zuge seiner Vollversammlung setzt der Episkopat im Marienwallfahrtsort auch einen besonderen Akzent im Blick auf das diesjährige 100-Jahr-Jubiläum des Canisiuswerks, des Zentrums für geistliche Berufe. So werden die Bischöfe ihren Festgottesdienst im Anliegen um Berufungen feiern. Die Messe, zu der die Gläubigen eingeladen sind, findet am Mittwoch, 13. Juni, um 11.15 Uhr, in der Basilika Mariazell, statt. Ihr wird der Grazer Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl vorstehen, der auch die Predigt hält. Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, wird die Festmesse mitfeiern und zuvor mit den Bischöfen zusammentreffen.

Für den bisherigen Diözesanbischof und nunmehrigen Apostolischen Administrator von St. Pölten, Bischof Klaus Küng, wird es die letzte Vollversammlung der Bischofskonferenz sein, an der er als Mitglied teilnimmt. Bischof Alois Schwarz nimmt diesmal als ernannter Diözesanbischof von St. Pölten und als Apostolischer Administrator der Diözese Gurk an den Beratungen teil.

Die Versammlung der Bischöfe beginnt am Montag, 11. Juni, um 15 Uhr, mit einem Gebet beim Gnadenaltar in der Mariazeller Basilika. Im Anschluss daran findet ein Fototermin für die Presse statt. Die Beratungen der Bischöfe enden am Mittwoch, 13. Juni, mit dem Festgottesdienst.

 

(via:Kathpress)

Militärordinariat der Republik Österreich

Zu dem Artikel „Den Heldentod gestorben“ von Christa Zöchling, erschienen in der Zeitschrift „profil“ Nr. 50 am 5. Dezember 2014, wird festgehalten:
Die  Autorin des Artikels hat es verabsäumt, mit dem Militärordinariat Kontakt aufzunehmen. Das Militärordinariat wäre gerne bereit gewesen, die entsprechenden Informationen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus irritieren falsche Aussagen, die an sich leicht zu überprüfen wären (so etwa die "Maria-Theresien-Kaserne in Wr. Neustadt“, die sich in Wirklichkeit in Wien befindet).
Das Militärordinariat arbeitet schon seit längerem gemeinsam mit der Militärhistorischen Denkmalkommission an einer Neugestaltung vor allem des Eingangsbereiches der Stiftskirche, die den Anforderungen einer zeitgemäßen Gedenkkultur entspricht.
Prälat Rudolf Schütz ist seit mehr als 10 Jahren in Pension und daher kein offizieller Repräsentant des Militärordinariates. Die ihm zugeschriebenen Aussagen geben nicht die Position des Militärordinariates der Republik Österreich wieder.
Die Behauptung, dass in der Militärpfarrkirche Wien (St. Nepomuk) eine Gedenktafel für Alexander Löhr hängt, ist falsch. Wahr ist, dass im Eingangsbereich des Jakob-Kern-Hauses, einer Liegenschaft des Militärkommandos Wien, eine Gedenktafel für die 1939-45 gefallenen Generalstabsoffiziere hängt, die Mitte der achtziger Jahre dorthin verbracht wurde und von der damals der Name „Alexander Löhr“ entfernt wurde.
Das an der Vorderseite des Volksaltares sichtbare Kreuz wurde von den Ende des 18. Jahrhunderts errichteten Altären der Stiftskirche übernommen und steht in keinem ideologischen Zusammenhang  mit dem preußischen oder gar nationalsozialistischen „Eisernen Kreuz“.
Seitens des Militärordinariats wurde gegenüber Herrn R. in keiner Weise die Aussage getätigt, Alexander Löhr sei „kein Kriegsverbrecher“. Die von Herrn R. ausgesprochene Ankündigung, die Tafel zu zerschlagen, wurde dem Sicherheitsdienst der Stiftskaserne gemeldet. Durch das Militärkommando Wien wurde die Polizei verständigt, welche den Sachverhalt in einem Gespräch mit Herrn R. geklärt hat.

Detailliertere Anfragen können an die Medienbeauftragte des Militärordinariates Dr. Nadja Rossmanith (Tel.: 0676/330 1639) gerichtet werden.

Chrisammesse in der St. Georgs-Kathedrale

Der Militärbischof für Österreich, Mag. Christian Werner,  lud am Montag, den 30. März 2015, zur Feier der Chrisammesse in die St. Georgs-Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie zu Wiener Neustadt ein. In seiner Predigt bestärkte Militärbischof Werner die Militärseelsorger darin, sich gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung füreinander zu übernehmen. Sie sollen ein Anker sein, besonders für Menschen in Not, Soldaten im Einsatz und deren Angehörige. Bischof Werner betonte, wie wichtig es sei, die Schönheit und Kraft der Eucharistie immer wieder neu zu entdecken.
Die Chrisammesse, welche jedes Jahr in der Karwoche stattfindet,  wird aus pastoralen und organisatorischen Gründen im Militärordinariat traditionell am Montag der Karwoche gefeiert. Im Zuge dieser Messfeier werden die Heiligen Öle (Chrisam, Katechumenöl und Krankenöl) durch den Bischof geweiht und das Weiheversprechen der Militärseelsorger erneuert. Im Anschluss an den Festgottesdienst waren alle Anwesenden zur Agape eingeladen.

Auch die Militärdiözese wirkt mit. Organisiert werden die missionarischen und sozialen Aktionen, die alle Grundvollzüge der Kirche abdecken, von 44 Gruppierungen, Initiativen und Bewegungen.

ugend und Mission stehen von 7. bis 10. Juni im Mittelpunkt des Events "Jesus in the City" in Wiener Neustadt. Vorbild für die Jugend- und Missionsaktion ist der Weltjugendtag (WJT), der alle zwei bis drei Jahre stattfindet. Man wolle "seine Vision und seinen Spirit in die Schulstadt Wiener Neustadt bringen", Schüler für den Glauben begeistern und Mission und Soziales verbinden, so Jugendbischof Stephan Turnovszky. In 15 verschiedenen Aktionen werden Jugendliche auf Menschen zugehen und ihren Glauben mit anderen teilen, kündigten die Katholische Jugend Österreich, die Koordinierungsstelle JAKOB und "Missio Österreich" in einer Aussendung an.

Eröffnet wird das Großevent am 7. Juni um 19.30 Uhr mit einem Lobpreis, einer Einführung in die Vision von "Jesus in the City" und Inputs zum Thema Jüngerschaft und Mission. Am Samstag steht um 8 Uhr Jugendbischof Turnovszky einer Heiligen Messe vor. Höhepunkt ist um 19.30 Uhr ein "Abend der Barmherzigkeit" mit Kardinal Christoph Schönborn. Aktionen wie ein "Prayerwalk", Schuleinsätze oder Straßenverkündigung stehen am Freitag und Samstag auf dem Programm.

Organisiert werden die missionarischen und sozialen Aktionen, die alle Grundvollzüge der Kirche abdecken, von 44 Gruppierungen, Initiativen und Bewegungen. "Das Straßenapostolat zum Beispiel lässt sich dem Grundvollzug der Verkündigung zuordnen. Durch das Lobpreiszelt am Hauptplatz oder die Gottesdienste in der Stadt wird der Grundvollzug der Liturgie sichtbar und das Festmahl für sozial benachteiligte Menschen in der Stadt spiegelt das Diakonische, die Caritas, wider", kündigte Thomas Gaber von der Koordinierungsstelle JAKOB in der Aussendung an.

Auf dem Programm steht auch ein Besuch in der Justizanstalt Hirtenberg. Dort wird eine Gruppe junger Erwachsener mit den Gefangenen beten, über den Glauben sprechen, singen und "einfach da sein", sagte Darko Trabauer, Leiter der Berufungspastoral der Erzdiözese Wien. "Wir wollen dort sein, wie wir sind, und den Menschen in dieser Extremsituation 'Gefängnis' eine neue Perspektive in ihrem Leben zeigen." Als Initiator der Aktion ist es Trabauer wichtig, bei "Jesus in the City" vor Ort zu sein und den jungen Menschen "Jesus weiterzugeben".

Die Veranstaltung wolle Wiener Neustadt "positiv verwandeln" und junge Menschen in eine "persönliche Freundschaft mit Jesus" führen, so Gaber. Die unterschiedlichen Aktionen untermauern diesen Anspruch und nehmen das Hauptanliegen von Papst Franziskus in den Blick: "Wir brauchen einen neuen missionarischen Aufbruch in der Kirche, darauf weist der Papst immer wieder hin." Das Event sei insofern nicht nur ein Glaubensfest, bei dem sich Christen selbst feiern, sondern eine Gelegenheit, Menschen zu begegnen, die noch nie eine Erfahrung mit Gott gemacht haben: "Nicht indoktrinieren, sondern Menschen ehrlich begegnen: Das wollen wir bei 'Jesus in the City' erreichen. (Infos und Anmeldung: http://www.jesusinthecity.at)

 

via: Kathpress

Militärbischof Werner Freistetter feiert Fronleichnams-Messe in Wiener Neustadt und nimmt an anschließender Prozession teil
 
Am 31. Mai feiert die katholische Kirche Fronleichnam ("Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi"). In Österreich und in mehr als einem Dutzend anderer Länder - darunter Portugal, Brasilien, Polen, Kroatien und mehrere deutsche Bundesländer - ist Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag. Zu den festlichen Umzügen der Pfarren in Österreich werden wieder an die zwei Millionen Gläubige erwartet.

Zu Fronleichnam - offiziell "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" - bezeugen Katholiken ihren Glauben an die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Die Kirche feiert die Einsetzung dieses für das Glaubensleben zentralen Sakraments und damit jener Gottesdienstform, in der Christus in den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist und in der Kommunion empfangen wird. Das Wort "Fronleichnam" leitet sich vom mittelhochdeutschen "vron" ("Herr") und "lichnam" ("Leib") ab und bedeutet soviel wie "Lebendiger Leib des Herrn".

In den seit dem Mittelalter üblichen Prozessionen wird die konsekrierte Hostie in einem Schaugefäß, der Monstranz, mitgetragen. Durch die Umzüge komme zu Ausdruck, dass sich Glaube nicht nur "sitzend" in Kirchenräumen vollzieht, sondern dass Christen "im Gehen" sichtbar miteinander und mit Gott unterwegs sind, wird auf der Website der Erzdiözese Wien die Liturgie-Expertin Manuela Ulrich zitiert. Auch auf Kreuzwegen, Wallfahrten oder Bitttage werde auf diese Weise deutlich, dass Glaube und Leben zusammengehören: "Wir bleiben nicht im Kirchenraum, sondern gehen hinaus, in die Welt."

"Stadtumgang" durch die Wiener Innenstadt

Im Wiener Stephansdom zelebriert Kardinal Christoph Schönborn um 8.30 Uhr am Donnerstag das Pontifikalamt (eine von Bischof oder Abt geleitete Messfeier) zum Festtag. Die anschließende feierliche Prozession führt als traditioneller "Stadtumgang" durch die Wiener Innenstadt, bei dem der Wiener Erzbischof an drei Stationen jeweils ein geistliches Wort an die Gläubigen richtet. Als Teilnehmer wird diesmal u.a. der neue Wiener Bürgermeister Michael Ludwig erwartet.

In Salzburg findet bereits am Vorabend zu Fronleichnam, am Mittwoch, eine Pontifikalvesper mit Weihbischof Hans-Jörg Hofer statt. Tags darauf feiert Erzbischof Franz Lackner um 9 Uhr das Pontifikalamt im Dom, bevor es im Anschluss eine Prozession durch die Salzburger Altstadt gibt.

Ähnliche Feiern sind am Donnerstag auch in anderen österreichischen Bischofskirchen geplant - etwa in Innsbruck, wo die Messfeier mit Bischof Hermann Glettler um 8 Uhr im Dom die "Landesprozession" mit den Stationen Annasäule, Landhausplatz, Seniorenresidenz Veldidenapark und Basilika Wilten einleitet. In Klagenfurt führt Bischof Alois Schwarz - der ab Juli die Diözese St. Pölten leitet - zum letzten Mal die auf die Heilige Messe um 9 Uhr folgende Prozession vom Domplatz quer durch die Innenstadt zur Stadthauptpfarrkirche St. Egid an.

Prozessionen auch zu Wasser

Zu den eindrucksvollsten Fronleichnamsprozessionen zählen jedes Jahr die Seeprozessionen in Oberösterreich. Sie können auf eine reiche Tradition zurückblicken. Die Prozession auf dem Hallstätter See auf unzähligen, mit Blumen und Kränzen geschmückten Booten abgehalten wurde 1623 erstmals erwähnt; bereits um 6 Uhr Früh beginnen die örtlichen Fronleichnam-Schützen mit ihrem Teil der Prozession, traditionsgemäß wird jede volle Stunde ein Schuss - von einer Plätte am See - abgegeben. Auch heuer finden in Hallstatt und Traunkirchen wieder Prozessionen auf dem Wasser statt.

Auch in Kärnten findet das Fronleichnamsfest der Pfarre Millstatt heuer wieder auf dem See statt. Nach dem Festgottesdienst um 8.30 Uhr in der Stiftskirche geht der Weg zur Schiffsstation; mit mehreren großen und kleinen Schiffen wird ab Millstatt eine Schiffsprozession nach Döbriach über Dellach und wieder zurück nach Millstatt durchgeführt.

Die Fronleichnamsprozession ist vielerorts mit alten Volksbräuchen verbunden. So sind bei vielen Prozessionen Blumengaben der Kinder zu sehen, dabei werden Blütenblätter auf den Prozessionsweg gestreut. In manchen Orten in Kärnten und in der Steiermark legen die Frauen früh am Morgen Blumenteppiche mit mosaikartigen Mustern, Sinnbildern und Sprüchen aus Blüten nieder.
 
 via: kathpress

Über 600 Besucher bei der „Langen Nacht“ in der Militärpfarre Wien Pfarrer Wessely: “Wollten ein möglichst vielfältiges Programm auf die Beinen stellen und Fragen rund um die Militärseelsorge beantworten“

Über 600 Besucherinnen und Besucher haben am 25. Mai im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ die Militärpfarre Wien besucht. Eine Zahl mit der sich Militärdekan Alexander Wessely sehr zufrieden zeigte. „Das zeigt, dass die Menschen durchaus großes Interesse an Militärseelsorge haben.“, so Wessely, der gegenwärtig mit der Führung der Militärpfarre beim Militärkommando betraut ist. Man habe in diesem Jahr den Fokus des Programms bewusst auf grundlegende Fragestellungen gelegt: „Wie passen Kirche und Bundesheer zusammen? Wieso ist gerade diese Kirche zur Militärpfarrkirche geworden? Wie erleben wir heute die Arbeit in der Militärpfarre?“ Diese Fragen interessieren die Menschen wirklich, " zeigte sich Wessely überzeugt. „Besonders bedanken möchte ich mich bei den Helferinnen und Helfern für die Planung, Durchführung und Mithilfe, uns ist in dieser Langen Nacht etwas Besonderes gelungen“, so der Militärdekan.

Von der Invalidenhauskirche zur Militärpfarrkirche

Nach dem Eröffnungsgottesdienst, bei welchem die Khevenhüller-Grade aus Kärnten Ehrenwache hielt fand die Kirchenführung durch die Kulturvermittlerin Gabriela Klessadl statt. Danach wurde es im "Plauderkaffee" konkret, als Frau Dentist Anna Mestian - "Urgestein" und langjährige Mesnerin der Militärpfarrkirche pointierte Antworten auf die von Militärpfarrer Alexander Wessely gestellten Fragen über die konkrete Entwicklung in den ersten Jahren der Militärpfarre gab.

Kleider machen Leute

Der Frage nach Gemeinsamkeiten von Paramenten und Uniformen wurde schließlich im nächsten Programmpunkt im Ehrensaal auf den Grund gegangen, als es hieß: "Kleider machen Leute“ oder „Ehre und Pflicht“. Dekan Wessely, Schwester Imelda Ruf OSB (die Schöpferin des Messgewandes für Papst Benedikt XVI beim Papstbesuch 2007) und Oberstleutnant Alexander Eidler (Traditionsoffizier der Garde) erklärten anhand besonderer Objekte wie beispielsweise den Scheitelkäppchen der drei letzten Päpste, den Messgewandentwürfen für den Papstbesuch, der Gardefahne, ausgewählten Uniformen oder einem von Kaiserin Maria Theresia gestickten Ornat die Bedeutung dieser "besonderer Textilien" für Kirche und Armee.

Ökumenische Programmpunkte

Bevor es mit einem orthodoxen Hymnus in der Militärpfarrkirche wieder ruhig und besinnlich wurde, wurde schließlich noch zum "Dämmerschoppen" mit Kameraden der Gardemusik und den Staatsmeistern auf der Knöpferlharmonika in den Seminarraum des Jakob-Kern-Hauses geladen.

350.000 Besucher bei "Langer Nacht der Kirchen"

Insgesamt haben in dieser 13. „Langen Nacht“ 350.000 Menschen in ganz Österreich 620 Gotteshäuser aller christlichen Konfessionen besucht. Alleine in Wien haben 150.000 Menschen an den Programmpunkten teilgenommen. Das biblische Motto lautete heuer "Auch blieben sie die Nacht über um das Haus Gottes". Die nächste "Lange Nacht der Kirchen" findet am 24. Mai 2019 statt.

Glockenweihe und Pontifikalamt mit Militärbischof Dr. Werner Freistetter
Militärbischof Dr. Werner Freistetter feierte am 10. Juli den 155. Todestag des Seligen Engelbert Kolland – Patron der Soldatenkirche Belgierkaserne Graz – einen großen Festgottesdienst und besuchte das Streitkräfteführungskommando
Es war der erste offizielle Besuch des neuen Militärbischofs für Österreich Dr. Werner Freistetter in der Belgierkaserne Graz. Nach dem militärischen Empfang durch Generalleutnant Mag. Franz Reißner, Kommandant der Streitkräfte, feierte Dr. Werner Freistetter einen feierlichen Gottesdienst am großen Paradeplatz der Belgierkaserne. Dabei weihte er auch die Glocke der Soldatenkirche, deren neues elektronisches Schlagwerk durch freigebige Spender finanziert wurde. Besonders zahlreich waren, neben den Bediensteten aus der Belgier-Kaserne, Soldaten des Versorgungsregiments 1 aus der Hackher-Kaserne und auch viele zivile Personen der Einladung zu dieser Feier gefolgt. Auch mehrere Fahnenabordnungen des Kameradschaftsbundes konnten begrüßt werden.
Insgesamt nahmen weit über 200 Personen teil und freuten sich über die herzlichen und persönlichen Worte des neuen Militärbischofs. Den Gottesdienst umrahmten musikalisch der Konzert-Organist Mag. Klaus Eder und die Militärmusik Burgenland, die auch danach ein Platzkonzert zum Besten gaben. Für alle Teilnehmer wurde auch leiblich gesorgt, die katholische Militärseelsorge organisierte eine üppige Agape. Im  Anschluss an die Feierlichkeiten wurde beim Gedächnis-Hain in der Belgier-Kaserne, im Gedenken an die Opfer des  2. Weltkriegs, eine kurze Andacht gehalten.

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