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Vom 6.-11. August veranstaltete das Institut für Religion und Frieden eine militärethische Exkursion nach Nordspanien. Anlass dieser Reise war eine Anregung des österreichischen Militärattachés für Spanien, Nikolaus Rottenberger, der die Reise auch führte und begleitete.

Im Jahr des 80. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen (10. Dezember 1948 in Paris) führte die Exkursion von Madrid, wo wir die Kathedrale des spanischen Militärerzbischofs besuchten und dort beteten, zuerst nach Tordesillas und Valladolid. Erster Ort ist aufgrund der Unterzeichnung des berühmten Vertrages von 1494 zwischen Portugal und Kastilien bekannt, der die Welt in eine spanische und eine portugiesische Sphäre aufteilte und damit für über 150 Jahre lang Kolonialkriege zwischen den beiden führenden Seemächten Europas verhinderte.

Die zweite Stadt ist vor allem Aufgrund der Disputation zwischen dem Dominikaner Bartolomeo de las Casas und dem Weltpriester Juan Ginés de Sepúlveda bekannt, die die Frage der Menschenrechte für Indios in den neu der spanischen Krone unterstellten Kolonien zu beantworten suchte und damit ein Meilenstein in der Durchsetzung von Rechten gegen rein wirtschaftliche Interessen (die für eine völlige Versklavung gesprochen hätten) wurde.

Ein Besuch in der prächtigen Stadt Leon sowie in der gigantischen Kathedrale von Burgos, dem mächtigen Zisterzienserinnenkloster Las Huelgas und der abgeschiedenen Kartause Miraflores zeigte die Buntheit kirchlicher Spiritualitäten.

Die zwölf Teilnehmenden machten sich sodann von Villadangos del Paramo über Astorga, Sarria, Portomarin mit seinen Ritterordensburgen, Arzua und Pedrouzo bis nach Santiago auf den Fußweg zum berühmten Jakobusheiligtum Spaniens.

Nach der dortigen Pilgermesse wurde die Statue des Apostels in traditioneller Weise umarmt, bevor alle, die wollten, vor dem Schreiben mit den Reliquien in der Krypta ihr Glaubensbekenntnis ablegen konnten.

 

Ein Bericht von Militärsuperior Stefan Gugerel.

Im Rahmen der „steirischen Woche“ , eines Projektunterrichts der 6a des s in der Steiermark, die einen Bogen zwischen militärhistorischen und kulturellen Bildungsaspekten ziehen sollte; besuchten die Zöglinge den Sonntagsgottesdienst am 15. Juni 2008 in der Garnisonskirche Graz. Die Freude des Militärdekans KR Msgr. Mag. Franz Auer war sehr groß und er finanzierte die Besichtigung des Grazer Zeughauses, das auf großes Interesse bei den Schülern gestoßen ist.
Mit der Grazer Universitätskirche und der Walpurgiskapelle in St. Michael konnten die Zöglinge die ältesten Kirchen der Steiermark besichtigen.

Ein Bericht von MMag. Stefan Gugerel, Militärkurat der MilPfarre OÖ 
  
Am Freitag, den 27. Juni 2008, fuhren ca. 90 Frauen und Männer der Militärpfarre Oberösterreich zur jährlichen Friedenswallfahrt, dieses Jahr nach St. Andrä an der Traisen. Nach der Eucharistiefeier für den Frieden folgten eine Führung durch die barocke Pfarrkirche und ein gemütliches Mittagessen.
 
Am Nachmittag ging es weiter nach Walpersdorf, wo die Wallfahrer mit den Missionsschwestern des Hl. Petrus Claver die Non feierten. Daran schlossen die Besichtigung des Afrikamuseums sowie ein Vortrag von MilKurat Stefan Gugerel über den Tschadeinsatz der Österreichischen Soldaten. Mit der Vesper im Benediktinerstift Göttweig ging ein erfahrungsreicher Tag zu Ende.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag. Serge Claus, Pressereferent 
  
Wenn man noch vor 50 Jahren die zerstörten Mauern der Militärkathedrale vor sich sehen konnte, ist es umso bedeutungsvoller, dass Militärbischof Mag. Christian Werner den feierlichen Gottesdienst zum Weltfriedenstag 2008 am 26. Juni 2008 in der Georgskathedrale hielt. Mit dem Kommandanten der MilAk feierten noch einige Offiziere und Professoren sowie sämtliche Schüler und Studenten der Militärakademie mit.
 
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Prof. Helmut Ebner an der Orgel und einem Sextett der Militärmusik Burgenland. In seiner Festansprache ging der Bischof auf die Menschheitsfamilie ein, als eine Gemeinschaft des Friedens. Die Familie selbst sei von grundlegender Bedeutung, wo der Wert des Friedens im gesicherten Zusammenleben vermittelt werde. Dies habe auch Folgen für die Soldaten, die das menschliche Leben in allen Stadien des Lebens zu schützen haben und die bei der humanitären Hilfe anderen Menschen helfen, ein menschliches Leben zu führen.
 
Am Ende seiner Ansprache gab der Bischof einen Leitsatz mit auf den Weg: „Der militärische Einsatz hat nur da seine Berechtigung, wo Soldaten sich mit ihrem Wissen und ihrer Kraft in den Dienst der einen, weltumspannenden Menschheitsfamilie stellen, um Unheil und Unrecht von ihr fernzuhalten. Möge Gott sie damit bestärken.“
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag. Serge Claus, Pressereferent 
  
Vom 1. bis zum 10. Juli 2008 war eine Schar von 45 Kindern zwischen 7 und 15 Jahren mit dem Neunkirchner Major Andreas Kleinrath vom Militärrealgymnasium, Oberleutnant Markus Kerschhofer, Direktor der Bank Austria - Creditanstalt in Neunkirchen und Leiter der Pfadfindergruppe Neunkirchen sowie Vizeleutnant Andreas Kaltenbacher von der Entwicklungsabteilung der Militärakademie am Gefechtsübungsplatz Pöls in der Steiermark auf Kinderferienlager. Unterstützt wurden sie von vier Frequentanten des BRG für Berufstätige, Wachtmeister Martin Böhm, Wachtmeister Johannes Lechner, Korporal Maria Bogensperger und Korporal Manuela Kaminski, und von vier Pfadfindern der Gruppe Neunkirchen Hans Bauer, Bernhard Schwabl, Martin Brandstätter und Dagmar Beisteiner, von einer Betreuerinnen, Nathalie Hanbauer, und einem Betreuer, Stephan Kaltenbacher, schließlich von zwei fleißigen Gehilfen, Sabine Kaltenbacher und Lukas Neubauer, sowie von Johann Heissenberger, dem allseits beliebten Busfahrer der Militärakademie.
 
Am Gefechtsübungsplatz bauten die 3 Mädchen- und 5 Burschengruppen zuerst ein Zeltlager auf, von dem alle Aktivitäten zum Thema „Confidential Operation Pöls“ starteten. Im Gegensatz zum Vorjahr blieb das Lager diesmal vom Schlechtwetter verschont und es konnten alle Vorhaben durchgeführt werden. Es gab eine Wanderung über 15 km mit Stationen, es wurde eine Waldkugelbahn unter der Leitung der Waldpädagogin, Sabine Kaltenbacher, angefertigt und es gab einen Badetag am See in Wundschuh. Ein großartiges Erlebnis war der gruppenweise Bau eines Floßes und das anschließende Befahren der Kainach. An den Abenden fanden Filmvorführungen, Discoabende, ein Grillabend sowie ein Casinoabend statt. Militärpfarrer Mag. Siegfried Lochner besuchte am Montag das Lager und konnte sich vom Wohlergehen der Kinder und Betreuer überzeugen. Die Kinder bekamen für ihre Ordnung und andere Pflichten des Lagerlebens sowie für ihre erbrachten sportlichen Leistungen Punkte, die sie dann am Ende gegen Sachpreise wie Bücher oder Naschereien eintauschen konnten. „Für die Kinder war es wieder ein tolles Erlebnis“ resümiert Mjr Kleinrath „einige wollten sich bereits für das Lager 2009 anmelden! Mein Dank gilt allen Verantwortlichen sowie den Betreuern für ihre Mitarbeit und Unterstützung am diesjährigen Kinderferienlager.

Maiandacht

Jul 17, 2008
Ein Bericht von Vzlt Gerald Löffler 
  
Zur traditionellen Maiandacht am 29. Mai 2008 um 1900 Uhr in der Severinkapelle der Heeresunteroffiziersakademie kamen heuer aus den Ennser Pfarren über 60 Teilnehmer. Weil das Wetter mitspielte konnten wir die Maiandacht am Vorplatz der Kapelle durchführen. Die Marienlieder wurden von Vzlt Löffler an der Orgel begleitet. Nach der Maiandacht wurde noch ein Kreuzchen einer Teilnehmerin von MilDekan Kiener gesegnet.
 
Anschließend lud der Militärpfarrgemeinderats-Obmann alle Teilnehmer in die Cafeteria zu einer Agape ein. Bei Käsebrötchen und Getränken fand ein reger Austausch zwischen zivilen Pfarrmitgliedern und den Militärpfarrgemeinderäten der Heeresunteroffiziersakademie statt.
Ein Bericht von Vzlt Gerald Löffler 
  
Am 26. März 2008 wurde zum dritten Mal ein eigener Gottesdienst für Pensionisten in der Osterzeit von der Militärpfarre Heeresunteroffiziersakademie in der Severinkapelle angeboten.
Um 14.30 Uhr trafen sich 25 Teilnehmer um den Gottesdienst mit unseren Subsidiar Pater Johannes Teufl, (Stadtpfarrer von ENNS -St. Marien) zu feiern. Unser Pensionistenbetreuer Vzlt i.R. Hübler übernahm die Schrifttexte und Vzlt Löffler sorgte für die musikalische Umrahmung bei der Messe. In den Fürbitten wurde auch an unseren erkrankten Herrn Dekan Kiener gedacht. Nach dem Gottesdienst wurden alle Teilnehmer von der AKS  zu einer kleinen Jause in die Cafeteria der Heeresunteroffiziersakademie eingeladen.
Ein Bericht von Vzlt Gerald Löffler
   
Am Donnerstag, 8. Mai 2008 veranstaltete die MilPfarre Heeresunteroffiziersakademie zum zweiten Mal eine berufsethische Seminarfahrt. Die Absicht, verstärkt das Kader des Aktivstandes anzusprechen, kann angesichts von 22 Teilnehmern als realisiert betrachtet werden.
 
Durch die schöne Landschaft des oberen Mühlviertels ging´s zum Prämonstratenserstift Schlägl. Zunächst führte uns der Braumeister selbst durch Österreichs einzige Stiftsbrauerei. Pünktlich um 10.00 Uhr empfing uns Abt Mag. Martin Felhofer, der uns höchstpersönlich eine Stunde durch das bestens erhaltene Stift mit vielen wertvollen Kunstschätzen begleitete. Beachtlich ist, dass das Stift Schlägl mit fast 200 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region ist!
 
In der Stiftskirche hielt MilDekan  Mag. Kiener eine Besinnungsandacht zum Weltfriedenstag, dem zentralen Thema der Seminarfahrt. Mit dem verlängerten Mittagessen im Siftskeller - obligatorisch natürlich die Kostproben von Roggen-Gold, Kristall-Bier und Abtei-Pils! – klang der Aufenthalt im Stift Schlägl gemütlich aus - vor allem aber auch pünktlich im Hinblick auf die allseits gewünschte Einhaltung der Normdienstzeit.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag. Serge Claus, Pressereferent  
 
In den Ferien und am Beginn des Weltjugendtages in Australien freute sich die Militärpfarre an der Militärakademie am 12. Juli 2008 über die Kindersegnung. In seiner Ansprache verwies der Rektor der Georgskathedrale über die Notwendigkeit die Einstellung zum Kind anhand des Evangeliums zu revidieren.
Als Gesegnete können die jüngeren Pfarrangehörigen nun ihre Ferien genießen.

Papst Franziskus hat am Dienstag 60.000 Ministranten im Vatikan empfangen. Das abendliche, von modernen Liedern begleitete Gebetstreffen auf dem Petersplatz war Höhepunkt einer fünftägigen Wallfahrt. Die Österreicher waren mit 4.000 Jugendlichen stark vertreten und bildeten hinter den deutschen Teilnehmern, die mit 50.000 Ministranten anwesend waren, die zweitgrößte Gruppe unter 19 Nationen. Die internationale Begegnung stand unter dem biblischen Motto "Suche Frieden und jage ihm nach".

Zu Beginn beantwortete der Papst Fragen von fünf Jugendlichen, unter ihnen ein Ministrant aus der Diözese Speyer. Franziskus rief die jungen Katholiken auf, "Bauleute und Werkzeuge des Friedens" zu sein. Ob jemand wirklich Jünger Jesu sei, müsse sich am Einsatz für den Frieden ablesen lassen. Zugleich sollten sich die Jugendlichen "ungeschminkt" mit ihren Stärken und Grenzen vor Gott stellen.

Zum Thema des Gläubigenschwunds in der katholischen Kirche sagte der Papst, die Jugendlichen könnten selbst "Apostel sein, die andere für Christus anziehen". Wichtiger als Worte seien Taten. Jeder Mensch brauche "Freunde, die ein gutes Beispiel geben". Jugendliche könnten dies insbesonders dadurch tun, indem sie von sich geben ohne vom anderen eine Gegenleistung zu erwarten. Unabdingbar sei dabei für Christen, Jesus immer besser kennenzulernen und zu lieben. Wer sich als Kind Gottes verstehe, dürfe sich zudem nicht als Einzelkind sehen, sondern solle die anderen als Geschwister ansehen.

Der Glaube helfe, "den Sinn des Lebens zu begreifen", sagte Franziskus. "Es gibt jemanden, der uns unendlich liebt, und dieser Jemand ist Gott." Jeder Gläubige solle sich anstrengen, die Freundschaft mit Gott zu vertiefen, dankbar für sie zu sein und Gott in allem zu dienen. Zugleich betonte er, der Weg zur Heiligkeit sei "nicht für Faule". Wer aber in der Freundschaft Gottes verwurzelt sei, könne nicht anders, als "das Geschenk seiner Liebe mit den anderen zu teilen"; besonders in der Barmherzigkeit komme dies zum Ausdruck. Dabei gehe es nicht darum, ob der andere "Freund oder Unbekannter, Landsmann oder Ausländer" sei.


Papst Franziskus hielt seinen Dialog mit den Jugendlichen seiner Gewohnheit entsprechend auf Italienisch. Lediglich auf die Frage des Ministranten entgegnete er auf Deutsch "Ich habe verstanden", bevor er die vorbereitete Antwort vortrug. Franziskus lernte im Zuge seiner theologischen Forschungen Deutsch, benutzt die Sprache aber praktisch nie in der Öffentlichkeit.

Zu dem vom Ministrantenbund "Coetus Internationalis Ministrantium" (CIM) organisierten Großereignis, das alle vier bis fünf Jahre in Rom stattfindet, waren allein aus der Diözese Linz 1.500 Mädchen und Buben in die Ewige Stadt gereist, gefolgt von der Erzdiözese Wien mit 800, der Diözese Graz-Seckau mit 480 und der Diözese St. Pölten mit 420 jungen Ministranten. Begleitet werden die Österreicher von Jugendbischof Stephan Turnovszky und den Diözesanbischöfen Wilhelm Krautwaschl (Graz) und Hermann Glettler (Innsbruck). Nächster Höhepunkt einwöchigen Wallfahrt ist das traditionelle "Österreicher-Treffen" am Mittwochnachmittag in der Basilika St. Paul vor den Mauern.

via: kathpress

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