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Aktuelles aus den Diözesen
Aktuelles aus den Militärpfarren

„Bin im Einsatz…."


Burgenländischer Militärpfarrer referiert an der MilAk;
Am Jahrhundert lernen 1914 -2014…. Symposium an der Militärakademie

Am 23. Oktober fand, letztlich als Folgeveranstaltung des Katholischen Bildungswerkes zum Bedenkjahr 2014 an der Militärakademie zu Wr. Neustadt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Offiziersausbildung und dem Kath. Bildungswerk und dem Bildungshaus St. Bernhard ein Symposium statt, welches der Frage nach dem Glauben im Krieg, bzw. Einsatz und der Rolle der Militärseelsorge nachgehen wollte. Zielpublikum waren vor allem der erste und zweite Jahrgang dieser so geschichtsträchtigen Bildungseinrichtung, welche nicht nur von Militärseelsorgern, sondern auch von erfahrenen Einsatzsoldaten hören sollten, wie der Einsatz in Krisen- und Kriegsgebieten das leben der Soldaten verändert.

ImageDer Militärpfarrer von Burgenland vertrat bei diesem Symposium die Katholische Militärseelsorge und überbrachte nicht nur die Grüße des Militärbischofs, sondern stellte auch am Schluss die Bitte, dass sich Kameraden unbedingt melden sollten, wenn sie Pfarrer kennen würden, welche sich auch als Milizpfarrer zur Verfügung stellen würden, sich melden sollten, denn das große Problem der Militärseelsorge – egal welcher Konfession sei im Moment der Personalmangel. Auf der anderen Seite sei der Militärseelsorger sehr gefragt und geschätzt (siehe Beiträge als Link), sodass die an die Kurzvorträge anschließende Diskussion eher einer „Heiligsprechung der Militärseelsorge“ gleichkam.

Im ersten Teil des Abends referierte der Militärpfarrer von Burgenland ausgehend von der Situation der Kirchen 1914 bis zur Militärseelsorgsstruktur 2014, während dies Militärsenior Mag. Michael Lattinger für die der evangelischen Militärseelsorge ausführte. 

Mag. Abdulmedzid Sijamhodzic, Stellvertretender Generalsekretär des Obersten Rates der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, berichtete über die diesbezüglichen Erkenntnisse der Islamischen Seelsorge im ÖBH, nicht ohne Blick auf das neu zu entstehende Islamgesetz.

Schließlich kamen drei hochkarätige Einsatzsoldaten zu Wort mit ihrem Bezug zu Glauben, Religion, Gott. Besonders beeindruckend war dabei die Erzählung, dass sich in einer Kanzlei eines Einsatzsoldaten stets ein kreuz befunden habe und, wenn dieser in den Einsatz ging, dort ein Zettel – an der leeren Stelle – zu finden war: „Bin im Einsatz.“  Dieses schöne Bild eines mitziehendes Gottes sollte als Bild des Mitziehenden Militärseelsorgers gelten: „Bin im Einsatz“….


 
Gebet und Präsentation ...


... der Katholischen Militärseelsorge am Nationalfeiertag 26. Oktober 2014

ImageAm Nationalfeiertag fand am Heldenplatz in Wien die traditionelle Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres statt. Die katholische Militärseelsorge hatte die Gelegenheit, in einem Zelt gemeinsam mit der evangelischen und orthodoxen Militärseelsorge ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei stellte das Institut für Religion und Frieden mit Bischofsvikar Msgr. Dr. Werner Freistetter seine Arbeit vor. Hunderte Interessenten hatten die Möglichkeit, mit Militärseelsorgern und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten schon seit Freitag persönlich in Kontakt zu kommen und in persönlichen Gesprächen deren Aufgaben kennenzulernen.

Die Leistungsschau wurde mit einer morgendlichen Eucharistiefeier mit ökumenischer Beteiligung in der Krypta am Heldenplatz begonnen. Dabei unterstrichen Bischofsvikar Militärerzdekan Dr. Harald TRIPP, Militärsenior Mag. Michael LATTINGER (Evangelische Militärseelsorge) und Vater  DDr. Alexander LAPIN (Orthodoxe Militärseelsorge)die Bedeutung der Dankbarkeit für die politische Sicherheit und die Herausforderungen der Arbeit für den Frieden, der keine Selbstverständlichkeit ist. Im beständigen Einsatz für den Frieden wurde zu Versöhnung, Gerechtigkeit und besonders zu einer neuen Gesinnung der Solidarität eingeladen, wie sie dem Christsein entspricht.

An der Feier, die von der Gardemusik umrahmt wurde, nahmen neben Vertretern des Bundesministeriums für Landesverteidigung der Militärkommandant von Wien, Bgdr Kurt WAGNER, Vertreter des Militärattacheecorps, eine Delegation aus der Region Veneto in Italien sowie zahlreiche Gläubige aus nah und fern teil.
Nach den Kranzniederlegungen des Bundespräsidenten und der Bundesregierung, an denen auch Militärgeneralvikar Mag. Leszek RYZKA teilnahm, wurde bei der Angelobung von 900 Rekruten das Gebet zur Angelobung von den drei Vertretern der christlichen Militärseelsorge gesprochen und der Segen auf die anzugelobenden Grundwehrdiener herabgerufen.

Foto: BMLVS


 
Lebendiger Unterricht ...


... für Grundwehrdiener

ImageBeim Lebenskundlichen Unterricht haben die Grundwehrdiener des Österreichischen Bundesheeres die Gelegenheit, mit den Militärseelsorgern über vielfältige Themen des Lebens vom religiösen Blickpunkt aus Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.

Ein besonderer Unterricht fand am 17. und 20. Oktober bei der dritten und vierten Gardekompanie statt. Eingeleitet wurde die Begegnung durch ein gemeinsames Friedensgebet.


ImageHauptmann Urs KUSTER, Pastoralassistent und Militärseelsorger der Schweizer Armee, leistet zur Zeit ein Praktikum bei der Österreichischen Militärseelsorge. In einem interessanten Vortrag erläuterte Kuster den Grundwehrdienern die Struktur der Schweizer Armee sowie die Aufgaben und Möglichkeiten der Armeeseelsorge.

Die Soldaten hatten im Anschluss die Möglichkeit, ihre persönlichen Fragen in einer offenen Diskussion an den Referenten sowie an Militärbischof Mag. Christian WERNER und die anwesenden
ImageMilitärseelsorger, Dr. TRIPP und Dr. LAPIN (Orthodoxe
Militärseelsorge) zu richten.

Dabei wurde unterstrichen, wie wichtig internationale Begegnungen auch im Alltag der Truppe sind. Nach dem Unterricht gab es noch eine persönliche Begegnung mit dem Kader sowie Fähnrichen der Militärakademie, die temporär ihre Truppenverwendung bei der Garde ableisten.

Fotos: Militärpfarre Wien


 
1914 und (k)ein Ende


... Ursachen und Folgen des Ersten Weltkrieges

ImageDas heurige Gedenkjahr war auch für das Österreichische schwarze Kreuz und die Kriegsgräberfürsorge Anlass für eine Gedenkveranstaltung in der Ruhmeshalle des Heeresgeschichtlichen Museums am 23. Oktober.

Dabei konnte ÖkRat Peter RIESER, Generalsekretär Oberst i.R. Alexander BARTHOU sowie der Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums, HR Dr. Christian ORTNER, zahlreiche Ehrengäste begrüßen, allen voran Bundespräsident Dr. Heinz FISCHER.

Beim Totengedenken verwies Bischofsvikar und Ordinariatskanzler Dr. Harald TRIPP auf die Bedeutung des Totengedenkens al Liebesdienst der Angehörigen und der christlichen Gemeinschaft im Sinne einer Menschenpflicht.

Religionen könnten, so der Bischofsvikar, vorausschauend sein, und die Überzeugung mitteilen, dass Krieg ein Übel ist und dass Gewalt niemals im Namen Gottes gerechtfertigt werden, sondern hingegen nur in einer Kultur der Begegnung und des Dialoges der wahre und stabile Friede gegründet werden könne.
Dr. Tripp verwies im Blick auf die Bewahrung und Erhaltung der Kriegsgräber als Erinnerung an Leiderfahrung und Sterben auf das Gedicht „Chor der Steine“ der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs, für die die Erinnerung und das Gedenken als unzerstörbare Steine fortexistierten.

In mehreren Wortmeldungen wurde auch in Dankbarkeit auf den jüngsten Besuch und die Bedeutung des Gebetes durch Papst Franziskus auf einem Soldatenfriedhof bei Fogliano di Redipuglia in Friaul (Italien) verwiesen, bei dem Präsident RIESER mit Kameraden die Gelegenheit hatte, den Nachfolger Petri persönlich zu begrüßen und zu begleiten.

Foto: Manfred Litscher


 
Soldatenfirmung in Allentsteig


ImageAm 24. Oktober 2014 spendete Bischofsvikar Militärerzdekan Dr. Harald TRIPP in Vertretung des Militärbischofs im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes 16 Soldaten das Sakrament der Firmung. Vorbereitet wurden die Firmlinge durch einen intensiven Firmunterricht, dieses Jahr koordiniert durch Militärdekan Mag. Gabriel REITERER unter Mithilfe von Militärdekan Mag. Alfred WEINLICH, Militärdekan WEDL sowie Militärkaplan Mag. Oliver HARTL. An der Feier nahm auch der Kommandant des Truppenübungsplatzes Allentsteig, Oberst Josef FRITZ, teil.

In seinen Worten unterstrich der Firmspender die Bedeutung des Heiligen Geistes für das Leben der Rekruten. Im Heiligen Geist sei der Mensch durch Gott erfüllt, der in uns wohnt. Der Geist sei aber auch Gott, der zu uns redet und den Menschen mit seinem Wort  und Sakrament in Bibel und Eucharistie stärkt. Zudem erfahre der Soldat die Frucht des Friedens als Geschenk des Heiligen Geistes, der auch ein liebevolles Miteinander im Sinne der Kameradschaft ermögliche. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt durch die Combo-Band der Militärmusik Niederösterreich. Nach dem Gottesdienst gab es bei einem gemeinsamen Mittagessen mit den Firmpaten und Angehörigen noch einen regen persönlichen Austausch.

Ein Bericht von Vzlt Alois Kraus:

2013 hatten wir in der Soldatenkirche drei Firmungen, heuer waren es zwei Firmungen mit 17 Firmlingen. Bischofsvikar MilErzDekan Dr. TRIPP konnte diesmal vier Soldaten aus Weitra, sieben Soldaten aus Mistelbach, je einen Soldat aus Melk sowie St.Pölten, Allentsteig u. Zwölfaxing das Sakrament des Hl. Geistes spenden. Alle Kommandanten waren geladen, eine besondere Ehre für die Firmlinge und die Pfarre war die Anwesenheit des Truppenübungsplatzkommandanten Obst Josef FRITZ als Vorbild für alle anderen Kommandanten. Viele Gäste waren angereist so auch die Combo der MilMusik NÖ. Ein Danke an die Truppenküche für das abschließende Mittagessen, nächstes Mal aus der Finalisierungsküche!

Diese Firmung war dieses Jahr der Höhepunkt aus pastoraler Sicht und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Image

Foto: Bernhard Moravits


 
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