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Aktuelles aus den Diözesen
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Kriegsweihnacht 1914


Kleine aber feine Ausstellung in der Kapelle der Martinkaserne Eisenstadt

Image„Zu Weihnachten sind wir wieder zuhause!“, mit diesem Spruch verabschiedeten sich viele Soldaten im Sommer 1914. Dass der Krieg so lange dauern würde hatte man nicht vorausgesehen und so war das erste Weihnachtsfest an der Front auch für viele umso beklemmender. Viele waren schon gefallen und viele Soldaten wollten zu Weihnachten nur eines: Zuhause sein.
Die heurige Ausstellung in der Kapelle der Martinkaserne greift dieses besondere Weihnachtsfest, aber auch die weiteren Weihnachtsfeste des Ersten Weltkrieges auf. So zeigt Militärpfarrer Wessely nicht nur Christbaumschmuck ("Die dicke Berta von Krupp", usw... ) und Weihnachtsbücher aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, sondern unter anderem auch ein Festprogramm "Weihnachten an der Front", Orden, das "Manifest an meine Völker" im Miniformat, Musterungssträußerl, Weihnachtsteller 1914/15, Stickereien zum Weihnachtsfest 1914 von der "Heimatfront", Kriegsfächer, Patriotika, Bilder, (auch zensurierte) Feldpostkarten zum Weihnachtsfest, Schützengrabenarbeiten, Helme und Kappen, originale Glasdias, Zinnfiguren und vieles mehr. Besondere Ausstellungsgegenstände sind ein Glückwunschtelegramm an den späteren Kaiser Karl, ein Tintenfass aus dem persönlichen Besitz Erzherzog Franz Ferdinands sowie ein Ehrengeschenk Erzherzog Eugens zum Weihnachtsfest 1915.

ImageHerzstück der kleinen Ausstellung ist aber ein nachgebautes Zimmer um 1914 und ein kleiner Gefechtsstand. Zerbrochene Scheiben, morsches Holz, eine alte Decke die den Eingang verhängt. Drinnen ein kleines Tischchen. Darauf ein Ästchen mit einfachem Christbaumschmuck, Käse, eine Salami als einfaches Festmahl. Daneben zwei Päckchen von der Feldpost und eine Kerze. „Einfach war das Weihnachtsfest an der Front“, so der Militärpfarrer. „Oftmals kamen nur sogenannte „Liebesgaben“ vom Hinterland, Socken, Zigarette, Würstel. Ab und zu Karten oder Briefe. Dass zu Weihnachten der große Frieden überall ausbrechen würde, so wie er an der Westfront zu Weihnachten 1914 kurz zu spüren war, erfüllte sich nicht.

Und viele Soldaten waren in diesen Tagen des Weihnachtsfestes wenn auch nicht alleine, so doch einsam…“ Die Ausstellung ist vom 27. November bis Anfang Februar Montag bis Freitag 0730 bis 1530 zu sehen. Auf Wunsch wird ein Einführungsvortrag gehalten. Um Anmeldung wird unter 0664 622 1940 ersucht.


 
Militärgymnasiasten im Akademiefriedhof


ImageIm Monat November unternahmen die Religionsgruppe der 7a des Militärrealgymnasiums mit ihrem Religionslehrer, Mag. Siegfried Lochner, einen Friedhofsgang am Akademiefriedhof im Areal der Theresianischen Militärakademie entlang der Günser Straße, auf dem viele berühmte Personen begraben sind.
 
Fast unbekannt liegt der Friedhof der Theresianischen Militärakademie unmittelbar an der Günserstraße, Ruhe und Beschaulichkeit umfängt den Besucher beim Betreten des Friedhofes, gleichzeitig findet dort Konfrontation mit der Vergangenheit statt.

Vom Feldmarschall bis zum Zögling, vom Fürsten bis zum Bürgerlichen, sie vereint im Tod eine Gemeinsamkeit, die Alma Mater Theresiana. Die Schüler betraten den Friedhof von der Akademieparkseite durch die eiserne Pforte. Schon seit dem 22. Jänner 1753 besitzt die Militärakademie einen eigenen Friedhof. Es war der heute um die Kapelle befindliche Teil des Friedhofes, welcher zur Beerdigung von Bedienten und „niederen“ Hausbewohnern bestimmt war. 1754 wurde die Gruftkapelle zur Bestattung von Offizieren an der westlichen Zeiselmauer errichtet. Graf Kinsky stiftete für diese Kapelle eine Glocke, die noch heute in Verwendung ist. Im seit 1753 bestehenden Friedhof finden jährlich ungefähr eine Beerdigung und eine Messe in der Friedhofskapelle statt. Nach wie vor wird der Friedhof im Sinne der seinerzeitigen Widmung verwendet – als letzte Ruhe für verstorbene Angehörige der Akademie, ehemalige Lehrer und deren unmittelbaren Angehörigen. Die Gruft, wo früher dreißig Gräber lagen, war zerstört und ist neulich restauriert worden.

ImageDie Militärgymnasiasten staunten vor den Gedenksteinen der siebzig Zöglinge, die am Akademiefriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Begraben ist dort auch der Chef der obersten Polizeibehörde und der Generalinspektor der Gendarmerie. Von den berühmten Personen, die im Laufe der Jahre am Akademiefriedhof beigesetzt wurden, wären zu erwähnen: Grafen Franz Kinsky, Kommandant der Akademie, der im Kreise seiner Fähnriche begraben werden wollte; General Emil Spanocci; den Gedenkstein U-20, jenes U-Boot, das 1918 vor Grado sank. Die sterblichen Überreste der 17 Mann Besatzung wurden am 14. Mai 1966 hier beigesetzt.


 
Gebetsmeinungen des Hl. Vaters im November

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Allgemeine Gebetsmeinung:
Für die Einsamen: Sie mögen die Nähe Gottes spüren.

Missionsgebetsmeinung:
Für eine weise Begleitung der Seminaristen und der jungen Ordensleute.



 
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