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Aktuelles aus den Diözesen
Aktuelles aus den Militärpfarren

Im Dienst der guten Sache auf sechs Beinen


ImageBesuch und Unterstützung der besonderen Art gab es am 23. Juni in der Martinkaserne in Eisenstadt. Frau Wm Barbara Poczek und ihr vierbeiniger Begleiter Herr Schnuffel hielten in der Kaserne Station auf ihrer Österreichtour zu Gunsten der Schmetterlingskinderhilfe. Rund einen Monat lang werden unsere Kameradin und Schnuffel für den guten Zweck bis nach Vorarlberg, also vom Neusiedlersee bis zum Bodensee unterwegs sein. Wohlgemerkt: Beide zu Fuß, denn Herr Schnuffel wird bei diesem Gewaltmarsch nur das Gepäck tragen.

Nach einer kurzen Verabschiedung und kurzen Segen durch Militärdekan Alexander Wessely machten sich die beiden Abenteurer am Dienstagmorgen auf den Weg nach Wiener Neustadt. Neben Eisenstadt liegen unter anderem Bruck an der Mur, Bischofshofen, Saalfelden, Innsbruck, Landeck und Bludenz auf ihrer Route.

Das auf dem Weg gesammelte Geld soll der Hilfe für Kinder mit Epidermolysis bullosa, der sogenannten Schmetterlingskinder zu Guten kommen. Für diesen Zweck hat  der Barbara Poczek auch schon zweimal an der „Salzkammerguttrophy“ teilgenommen.  Kinder mit Epidermolysis bullosa haben eine Haut, die so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings. Die seltene, unheilbare Krankheit bewirkt, dass die Haut bei den geringsten mechanischen Belastungen Blasen bildet oder reißt. Wunden und Schmerzen sind ständige Begleiter der Kinder.
Sowohl „Großspender“ als auch viele kleine Spender beteiligen sich an dieser außergewöhnlichen Aktion auf sechs Beinen. Und auch die Opferstöcke in der Kapellen der Martinkaserne Eisenstadt und in Güssing stehen – für die Dauer des Marsches von Barbara und Herrn Schnuffel – für diesen Zweck bereit. Informationen gibt es auch auf der facebookseite: „4 Hufe für die Schmetterlingskinder“

Von der Selbsthilfegruppe „DEBRA Austria“ wurde ein Spendenkonto eingerichtet: „Schmetterlingskinder“ - Kennwort Schnuffel: DEBRA Austria, IBAN: AT22 6000 0000 9000 0041, BIC: OPSKATWW. Allen, die diese Aktion unterstützen, ein herzliches Vergelt´s Gott.


 
Bischofsweihe von Dr. Werner Freistetter

 

Wiener Neustadt (11.6.2015) / Dr. Werner Freistetter wurde am 11. Juni 2015 – am Gedenktag des Apostels Barnabas – in Wiener Neustadt zum Bischof geweiht.

Das Sakrament der Bischofsweihe spendete der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Peter Zurbriggen.

Den Einzug in den mit Palmblättern geschmückten Dom führte ein Kreuz aus Granatsplittern vom UNDOF-Einsatz am Golan an, gefolgt von Soldaten und Soldatinnen aus allen Bundesländern, Diakonen und Priestern. Der zu weihende Bischof, Dr. Werner Freistetter, wurde vom Administrator und vom Kanzler des Militärordinariates, Mag. Leszek Ryzka und Dr. Harald Tripp, begleitet. Die Prozession beschlossen zahlreiche Bischöfe aus Österreich und ausländische Militärbischöfe. Der Palmzweig findet sich im Wappen des neuen Bischofs wieder, dessen Wahlspruch „Religio et Pax“ („Religion und Frieden“) lautet. Palmzweige sind Symbol für Frieden und Zeugnis der Märtyrer. Auch eine blaue Taube, die für den Heiligen Geist, Reinheit und Frieden steht, ist auf dem Wappen des neuen Bischofs zu sehen. Das dritte Wappensymbol ist das silberne Tatzenkreuz mit einem schwarzen Fadenkreuz darauf. Es ist das Zeichen der katholischen Militärseelsorge Österreichs.

 

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Fotos zur Bischofsweihe

Video zur Bischofsweihe

Pressemappe

 

Das Militärordinariat ist keine territoriale Diözese. Sie ist für Soldatinnen, Soldaten, zivile Bedienstete des Österreichischen Bundesheeres und Heeresangehörige im Ruhestand sowie ihre Angehörigen im gesamten Bundesgebiet und in den Auslandseinsätzen zuständig. Aus diesem Grund sind alle Bundesländer auch durch Kelche aus den verschiedenen Pfarren und Bundesländerwappen an den Leuchtern sichtbar gemacht. Die Laien der Diözese sind unter anderem durch die Mitglieder des Pastoralrates als Lektoren und durch die Pfarradjunkten sowie den Vermögensverwaltungsrat bei der Gabenbereitung vertreten. Nachdem der Kanzler das Apostolische Ernennungsschreiben dem Konsultorenkollegium, den Beratern des Bischofs, gezeigt und dies mit seiner Unterschrift bestätigt hat, erfolgen die Vorstellung des Kandidaten, die Bitte um die Weihe durch den Administrator und die Verlesung des Ernennungsschreibens. Die Predigt hält der Erzbischof von Salzburg Prof. Mag. Dr. Franz Lackner, der selber Soldat war und während eines Einsatzes seine Berufung erfuhr. Das Sakrament der Bischofsweihe spendet der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen durch Handauflegung und Weihegebet. Unterstützt wird er dabei von Bischof Mag. Christian Werner, Dr. Freistetters Vorgänger, dem Militärbischof der Slowakei Dr. František Rábek sowie allen versammelten Bischöfen. Nach der Salbung des Hauptes wird dem neugeweihten Bischof das Evangeliar überreicht. Auch Ring, Mitra und Hirtenstab werden übergeben. Der Bischofstab, aus rotem und weißem Holz, erinnert in seinem oberen Teil an das Hoheitszeichen des österreichischen Bundesheeres.

Der Apostolische Nuntius lud den neugeweihten Bischof ein, auf dem Sitz des Vorstehers Platz zu nehmen und der ersten Eucharistie als Bischof vorzustehen. Im Rahmen dieses Gottesdienstes ergriff der Neugeweihte in der vorgesehenen Form Besitz von seiner Diözese. Zum Zeichen der Aufnahme in
ihre Gemeinschaft umarmten alle Bischöfe den neugeweihten Bischof. Danach zog dieser in Begleitung des Militärbischofs von Bosnien und Herzegowina, Dr. Tomo Vukšić und des Innsbrucker Bischofs, Prof. Dr. Manfred Scheuer, durch die Kirche und segnete die Gläubigen. Nach dem Gottesdienst folgten kurze Ansprachen von Bundesminister Mag. Gerald Klug, Chef des Generalstabs, General Mag. Othmar Commenda, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten, Brigadier Mag. Martin Jawurek und den Vertretern der evangelischen und orthodoxen Militärseelsorge, Militärsuperintendent DDr. Karl-Reinhart Trauner und Erzpriester Univ.-Doz. DDDr. Vater Alexander Lapin.

Nach dem Auszug aus dem Dom fand auf dem Domplatz der militärische Festakt mit einer Ehrenkompanie der Garde und der Gardemusik statt. Anschließend an die Agape wurde ein Te Deum in der St. Georgskirche der Theresianischen Militärakademie, der Kathedrale des österreichischen Militärbischofs, gefeiert.


 
Gebetsmeinungen des Hl. Vaters im Juli

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Allgemeine Gebetsmeinung:
Politische Verantwortung möge als eine ganz besondere Weise der Nächstenliebe erkannt und geübt werden.

Missionsgebetsmeinung:
Für die Armen Lateinamerikas: dass sich die Christen dieses Kontinents durch das Zeugnis ihrer Liebe für die Armen und Benachteiligten einsetzen.



 
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