Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.
Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf den Webseiten von mildioz.at einverstanden sind.

 

Vom 6.-11. August veranstaltete das Institut für Religion und Frieden eine militärethische Exkursion nach Nordspanien. Anlass dieser Reise war eine Anregung des österreichischen Militärattachés für Spanien, Nikolaus Rottenberger, der die Reise auch führte und begleitete.

Im Jahr des 80. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen (10. Dezember 1948 in Paris) führte die Exkursion von Madrid, wo wir die Kathedrale des spanischen Militärerzbischofs besuchten und dort beteten, zuerst nach Tordesillas und Valladolid. Erster Ort ist aufgrund der Unterzeichnung des berühmten Vertrages von 1494 zwischen Portugal und Kastilien bekannt, der die Welt in eine spanische und eine portugiesische Sphäre aufteilte und damit für über 150 Jahre lang Kolonialkriege zwischen den beiden führenden Seemächten Europas verhinderte.

Die zweite Stadt ist vor allem Aufgrund der Disputation zwischen dem Dominikaner Bartolomeo de las Casas und dem Weltpriester Juan Ginés de Sepúlveda bekannt, die die Frage der Menschenrechte für Indios in den neu der spanischen Krone unterstellten Kolonien zu beantworten suchte und damit ein Meilenstein in der Durchsetzung von Rechten gegen rein wirtschaftliche Interessen (die für eine völlige Versklavung gesprochen hätten) wurde.

Ein Besuch in der prächtigen Stadt Leon sowie in der gigantischen Kathedrale von Burgos, dem mächtigen Zisterzienserinnenkloster Las Huelgas und der abgeschiedenen Kartause Miraflores zeigte die Buntheit kirchlicher Spiritualitäten.

Die zwölf Teilnehmenden machten sich sodann von Villadangos del Paramo über Astorga, Sarria, Portomarin mit seinen Ritterordensburgen, Arzua und Pedrouzo bis nach Santiago auf den Fußweg zum berühmten Jakobusheiligtum Spaniens.

Nach der dortigen Pilgermesse wurde die Statue des Apostels in traditioneller Weise umarmt, bevor alle, die wollten, vor dem Schreiben mit den Reliquien in der Krypta ihr Glaubensbekenntnis ablegen konnten.

 

Ein Bericht von Militärsuperior Stefan Gugerel.

Papst Franziskus hat am Dienstag 60.000 Ministranten im Vatikan empfangen. Das abendliche, von modernen Liedern begleitete Gebetstreffen auf dem Petersplatz war Höhepunkt einer fünftägigen Wallfahrt. Die Österreicher waren mit 4.000 Jugendlichen stark vertreten und bildeten hinter den deutschen Teilnehmern, die mit 50.000 Ministranten anwesend waren, die zweitgrößte Gruppe unter 19 Nationen. Die internationale Begegnung stand unter dem biblischen Motto "Suche Frieden und jage ihm nach".

Zu Beginn beantwortete der Papst Fragen von fünf Jugendlichen, unter ihnen ein Ministrant aus der Diözese Speyer. Franziskus rief die jungen Katholiken auf, "Bauleute und Werkzeuge des Friedens" zu sein. Ob jemand wirklich Jünger Jesu sei, müsse sich am Einsatz für den Frieden ablesen lassen. Zugleich sollten sich die Jugendlichen "ungeschminkt" mit ihren Stärken und Grenzen vor Gott stellen.

Zum Thema des Gläubigenschwunds in der katholischen Kirche sagte der Papst, die Jugendlichen könnten selbst "Apostel sein, die andere für Christus anziehen". Wichtiger als Worte seien Taten. Jeder Mensch brauche "Freunde, die ein gutes Beispiel geben". Jugendliche könnten dies insbesonders dadurch tun, indem sie von sich geben ohne vom anderen eine Gegenleistung zu erwarten. Unabdingbar sei dabei für Christen, Jesus immer besser kennenzulernen und zu lieben. Wer sich als Kind Gottes verstehe, dürfe sich zudem nicht als Einzelkind sehen, sondern solle die anderen als Geschwister ansehen.

Der Glaube helfe, "den Sinn des Lebens zu begreifen", sagte Franziskus. "Es gibt jemanden, der uns unendlich liebt, und dieser Jemand ist Gott." Jeder Gläubige solle sich anstrengen, die Freundschaft mit Gott zu vertiefen, dankbar für sie zu sein und Gott in allem zu dienen. Zugleich betonte er, der Weg zur Heiligkeit sei "nicht für Faule". Wer aber in der Freundschaft Gottes verwurzelt sei, könne nicht anders, als "das Geschenk seiner Liebe mit den anderen zu teilen"; besonders in der Barmherzigkeit komme dies zum Ausdruck. Dabei gehe es nicht darum, ob der andere "Freund oder Unbekannter, Landsmann oder Ausländer" sei.


Papst Franziskus hielt seinen Dialog mit den Jugendlichen seiner Gewohnheit entsprechend auf Italienisch. Lediglich auf die Frage des Ministranten entgegnete er auf Deutsch "Ich habe verstanden", bevor er die vorbereitete Antwort vortrug. Franziskus lernte im Zuge seiner theologischen Forschungen Deutsch, benutzt die Sprache aber praktisch nie in der Öffentlichkeit.

Zu dem vom Ministrantenbund "Coetus Internationalis Ministrantium" (CIM) organisierten Großereignis, das alle vier bis fünf Jahre in Rom stattfindet, waren allein aus der Diözese Linz 1.500 Mädchen und Buben in die Ewige Stadt gereist, gefolgt von der Erzdiözese Wien mit 800, der Diözese Graz-Seckau mit 480 und der Diözese St. Pölten mit 420 jungen Ministranten. Begleitet werden die Österreicher von Jugendbischof Stephan Turnovszky und den Diözesanbischöfen Wilhelm Krautwaschl (Graz) und Hermann Glettler (Innsbruck). Nächster Höhepunkt einwöchigen Wallfahrt ist das traditionelle "Österreicher-Treffen" am Mittwochnachmittag in der Basilika St. Paul vor den Mauern.

via: kathpress

Wenn die sommerliche Hitze österreichweit das Quecksilber auf über 30 Grad klettern lässt, ist kühler Rat teuer. Eine willkommene Erfrischung für Körper und Seele bieten die Kirchen im Land mit durchwegs angenehmen Temperaturen - und zugleich die Möglichkeit, eine Zeitlang dem sommerlichen Trubel in den Städten zu entkommen. Den kirchlichen Kältepol bildete am Montag nach einer "Kathpress"-Umfrage die Wallfahrtskirche von Bildstein in Vorarlberg. Mit 15 Grad Celsius bietet sie der Außentemperatur jenseits der 30-Grad-Marke die Stirn, gefolgt von der Basilika Sonntagberg mit 17 Grad.

Etwas wärmer mit zurzeit um die 26 Grad ist es im Wiener Stephansdom. "Durch die große Fensterfläche und die Tausenden Besucher ist der Wiener Stephansdom relativ warm", erläuterte Kirchenmeister Tamas Steigerwald. Um der Hitze und Schwüle etwas entgegenzuwirken, werde der Dom durchlüftet. "Um halb sechs Uhr morgens öffnen wir alle Tore des Doms." Schädlich sei die Hitze für den Dom aber nicht, denn diese halte die Luftfeuchtigkeit bei konstant 45 bis 50 Prozent. Problematisch sei da vielmehr eine durch kalte Luft bedingte geringe Luftfeuchtigkeit im Winter.

In den anderen Domkirchen des Landes misst man durchschnittlich etwas über 22 Grad. So meldete der Linzer Dom am Montagvormittag 26,5 Grad. In den Innsbrucker, Grazer und Feldkircher Bischofskirchen erwarten die Besucher Temperaturen von rund 23 Grad. Etwas wärmer ist es im Salzburger Dom mit 24 Grad, während der Klagenfurter Dom mit 21 Grad die kälteste Bischofskirche in Österreich ist. Fast ebenauf liegt mit 21,5 Grad der Dom zu St. Pölten.

Wer in der Bundeshauptstadt auch außerhalb des Stephansdom auf der Suche nach einem kühlen Plätzchen ist, sollte sich in die Dominikanerkirche begeben. Dort hat es aktuell rund 23 Grad. In der Franziskanerkirche herrschen vergleichsweise hohe 27 Grad, angenehme 25 Grad meldete die Michaelerkirche und 26 Grad die Augustinerkirche.

 

via: Kathpress

n dieser Woche wird Rom von Ministranten wimmeln: Rund 80.000 Ministranten aus der ganzen Welt, davon 4.000 aus Österreich und mehr als 50.000 aus Deutschland, halten sich bis Freitag bei einer Wallfahrt zum Thema "Suche Frieden und jage ihm nach!" in der Ewigen Stadt auf. Am Dienstag wird Papst Franziskus die Ministranten begrüßen. Bei der Begegnung ab 17.45 Uhr ist Vatican News (www.vaticannews.va) live und mit deutschem Kommentar dabei. Der Papst stellt sich auf dem Petersplatz zunächst einigen Fragen der jungen Gäste aus der ganzen Welt, bevor er eine Vesper mit ihnen feiern wird.

Schon am Sonntagnachmittag haben sich aus allen Richtungen Österreichs Buben und Mädchen in 56 Bussen aufgemacht, um eine Woche Rom zu erkunden, Ministranten und Minstrantinnen aus anderen Ländern kennenzulernen und natürlich auch, um den Papst zu treffen. Die Bischöfe Wilhelm Krautwaschl (Graz), Hermann Glettler (Innsbruck) und Jugendbischof Stephan Turnovszky begleiten die Ministranten-Wallfahrt. Das traditionelle "Österreicher-Treffen" findet am Mittwoch nachmittags in der Basilika St. Paul vor den Mauern statt. Bischof Turnovsky feiert mit allen Jugendlichen einen Gottesdienst in der Pilgerkirche.

Der Großteil der österreichischen Pilger, 1.500 Ministranten, kommt aus der Diözese Linz, gefolgt von der Erzdiözese Wien mit 800, der Diözese Graz-Seckau mit 480 und der Diözese St. Pölten mit 420 jungen Ministranten. Die Bischöfe Krautwaschl und Glettler feiern mit den Ministranten aus ihren Diözesen jeweils am 3. August einen Abschlussgottesdienst.

Die Wallfahrt ist für den Vorsitzenden der Katholischen Jungschar, Jakob Haijes, so besonders, "weil Ministranten aus verschiedenen Ländern und Kontinenten zusammenkommen". So sollen die Ministranten neue Impulse und viel Motivation mit nach Hause nehmen, so Haijes.

Petra Lindinger, Koordinatorin der Wallfahrt in Österreich, sprach von einem "Mega-Event mit Tradition". Die internationale Wallfahrt fand erstmals 1962 und seit 1980 in regelmäßigen Abständen alle vier bis fünf Jahre statt. Veranstaltet wird die Wallfahrt vom Internationalen Ministranten-Bund (Coetus Internationalis Ministrantium/CIM), der bei der "Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz" in Düsseldorf sein Büro hat. In Österreich ministrieren insgesamt fast 45.000 Mädchen und Buben.

 

via: Kathpress

Der österreichische Militärbischof Werner Freistetter bat vergangenen Sonntag um Spenden für die "Christophorus-Aktion" der Missionsverkehrsanstalt MIVA: "Die 'Christophorus-Aktion' hat bis heute nichts an Relevanz verloren, das zeigt der Umstand, dass durch die Aktion bislang über 35.000 Fahrzeuge finanziert werden konnten", so Bischof Freistetter am Sonntag bei einem Festgottesdienst zum "Christophorus-Sonntag" im "Christophorus-Haus" in Stadl-Paura. Der Gottesdienst bildete zugleich den offiziellen Abschluss der "weltkirche.tagung 2018" - bislang "Fachtagung Weltkirche" - in Lambach, die am Freitag und Samstag das Thema Ernährung in den Blick genommen hatte.

Einen Zehntelcent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto
Mit dem Motto "Einen Zehntelcent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto" wendete sich das Hilfswerk vor dem "Christophorus-Sonntag" (22. Juli) wieder an die Autofahrerinnen und Autofahrer. Die "Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft" finanziert weltweit Fahrzeuge für Mission und Entwicklung - also für pastorale, medizinische und soziale Projekte - und kooperiert dafür mit Projektpartnern in mehr als 50 Ländern. In diesem Jahr steht die Flüchtlingshilfe in Kenia im Zentrum.
Bischof Freistetter betonte beim Festgottesdienst, dass Mobilität an sich ein "wertvolles Gut" sei - eine Tatsache, die man gerade in Europa, wo es eine große Anzahl an hervorragenden Verkehrsmitteln gebe, nur allzu schnell vergesse. Das Bereitstellen von Mobilität bedeute letztendlich "Hilfe zur Selbsthilfe". Deswegen sei die diesjährige Aktion zur Unterstützung des Flüchtlingslagers Kakuma in Kenia, einem der größten Flüchtlingslager in Afrika, besonders wichtig.

Fachtagung zum Thema Ernährung
Die von den Ordensgemeinschaften, der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO) und der MIVA getragene Veranstaltung "weltkirche.tagung 2018" mit dem Titel "Ernährungsgerechtigkeit - Auf dem Weg zur globalen Tischgemeinschaft" beleuchtete am Freitag und Samstag in Lambach die heutigen globalen Herausforderungen zu Nahrungsmittelproduktion und Ernährung, vor allem aus Perspektive der Ortskirche in Afrika und Lateinamerika.
Referenten waren der Entwicklungshelfer Martin Mayr und der deutsche Theologe Markus Büker. Mayr erläuterte am Freitag am Beispiel Brasiliens, wie das weltweit dominierende Modell von Ackerbau, das Agrobusiness, in ein "soziales und ökologisches Desaster" führt. Büker sprach am Samstag zum Thema "Jeder Mensch hat ein Recht auf gutes Essen".

via: kathpress

 

Einen anhaltenden Pilger-Boom in Österreich ortet der Salzburger Pilgerexperte Anton Wintersteller: "Die Sehnsucht, sich auf den Weg zu machen, um existenziellen Fragen und der Frage nach Sinn nachzugehen, hält an und wird auch in Zukunft bleiben", so der frühere Leiter der Plattform "Pilgern in Österreich" im "Kathpress"-Interview am Donnerstag. Wintersteller äußerte sich anlässlich des Weltpilgertages, den die Kirche am 25. Juli - dem Gedenktag des Pilger-Apostels Jakobus dem Älteren - begeht.

In Österreich gibt es aktuell rund 25 Pilgerwege, die eine Gesamtlänge von über 3.500 Kilometern aufweisen. Ein "Pilgerland" ist Österreich nicht zuletzt aufgrund seiner zentralen Lage in Europa: "Das war wesentlich beteiligt am Entstehen der reichen Tradition der Wallfahrt nach Mariazell, auf die sich bis heute noch Zehntausende Menschen aus den östlichen Nachbarstaaten begeben", so der Experte. Insgesamt rund eine Million Menschen besuchen jährlich die Magna Mater Austriae, das wichtigste Marienheiligtum Zentraleuropas, das auf sieben verschiedenen Wegen zu erreichen ist.

Dank der vielen heimischen Pilgerwege sei es eigentlich nicht notwendig, in die Ferne zu schweifen, meinte Wintersteller: "Für jeden, der als Pilger Entspannung und Besinnung sucht und sich zwischen drei Tagen und einer Woche Zeit nimmt, gibt es gute Angebote." Auch der Jakobsweg ins spanische Santiago de Compostela führt durch Österreich - aus Budapest kommend durch Wien, Salzburg und Innsbruck. Eine Renaissance erlebte in den vergangenen Jahren der "Wolfgangweg" von Regensburg nach St. Wolfgang im Salzkammergut, der im Mittelalter zu den wichtigsten Wallfahrtswegen überhaupt gehörte.

Zu den weiteren Pilgerwegen durch Österreich gehören u.a. auch die "Hemmapilgerwege" nach Gurk, der "Rupert-Pilgerweg" in Salzburg, der sogenannte "Europäische Pilgerweg" (Via Nova), der "Martinsweg" von Ungarn über Eisenstadt nach Frankreich sowie zahlreiche andere, teils auch grenzüberschreitende Pilgerwege wie etwa der Marienweg, der Mariazell mit dem größten rumänischen Wallfahrtsort Csiksomlyo (Sumuleu Ciuc) in Siebenbürgen verbindet.

Pilgerkalender gibt Übersicht

Wallfahren und Pilgern sind für den Experten trotz vieler Gemeinsamkeiten zwei verschiedene Ansätze: Wallfahren stelle die katholische Tradition dar, könne nicht nur zu Fuß oder mit dem Rad, sondern auch mit dem Auto, Bus oder sogar Flugzeug durchgeführt werden und umfasse meist Rituale wie das Rosenkranzgebet und den Empfang von Sakramenten, was zudem oft in Gruppen geschehe. Beim Pilgern seien die selbst zurückgelegten Distanzen hingegen meist größer, und es stelle eine "ökumenische oder auch interreligiöse Art der Fortbewegung" dar, so Wintersteller.

Eine Übersicht über aktuelle Pilgerangebote gibt die katholische Kirche in Österreich mit einem "Pilgerkalender", bei dem Interessierte ein umfangreiches Dossier mit Links, Tipps und Terminen zu geführten Pilgerwanderungen vorfinden.

Ordenshäuser Pilgerknotenpunkte

Eine zentrale Bedeutung fürs Pilgern hätten auch Österreichs Orden, ergänzte Ferdinand Kaineder, Sprecher der österreichischen Ordensgemeinschaften und selbst begeisterter Pilger und Weitgeher, am Donnerstag in einer Aussendung. Klöster und Ordenshäuser seien wichtige und bedeutende Pilgerknotenpunkte. "Die Einkehr bei einer Ordensgemeinschaft ist neben der Gastfreundschaft mit Übernachtung auch mit spiritueller Nahrung verbunden", wies Kaineder hin.

Klöster sind Stationen auf den alten und bekannten Pilgerwegen, andere wiederum sind selbst Ziele oder Ausgangspunkt von Wallfahrten. "Es gibt fast keine Ordenskirche, die von den Menschen aus Nah und Fern nicht als Pilgerziel angesehen und angegangen wird", erläuterte Kaineder. (Info: www.pilgerkalender.at)

 

via: kathpress

Landesweites "Glockenläuten gegen Hunger" auf Beschluss der Bischofskonferenz unterstützt aktuelle Hungerhilfeaktion der Caritas für Burundi und Ruanda

Die Österreichische Bischofskonferenz hat eine laut tönende Aktion gegen den Hunger beschlossen: Am 27. Juli werden um 15 Uhr bundesweit in den Pfarrgemeinden die Kirchenglocken läuten, damit auf das tägliche Sterben von Menschen an Hunger aufmerksam machen und zum Engagement dagegen aufrufen. Aus diesem Grund sollen am nächstwöchigen Freitag im bewussten Gedenken an die Sterbestunde Jesu um 15 Uhr die Glocken fünf Minuten lang erklingen.


Zum Sommerbeginn startete die heurige Hungerhilfeaktion der Caritas, mit der sie 150.000 Kindern ein Leben ohne Hunger ermöglichen will. Teil der Kampagne ist das landesweite "Glockenläuten gegen Hunger" am 27. Juli, das - zum ersten Mal in dieser Form - im Vorjahr vor dem Hintergrund einer drohenden Hungerkatastrophe in Kenia stattgefunden hatte. Burundi und Ruanda, die Schwerpunktländer der aktuellen Caritas-Aktion, zählen zu den ärmsten Ländern der Welt, obwohl sie nicht von Dürre und Trockenheit betroffen sind. Hunger, Unterernährung und hohe Kindersterblichkeit sind in den beiden fruchtbaren Ländern die Folge von Armut und - v.a. in Burundi - von jahrzehntelangem Bürgerkrieg. Insgesamt ist in Afrika südlich der Sahara jedes dritte Kind chronisch unterernährt.

via: Kathpress

Weitere Infos zur Hungerkampagne: www.caritas.at/aktuell/kampagne/spenden-gegen-den-hunger/

Festgottesdienst und Fahrzeugsegnung am 22. Juli mit Militärbischof Werner Freistetter. MIVA-Sammlung unterstützt Menschen in den ärmsten Regionen der Welt.

Mit einem Gottesdienst und anschließender Fahrzeugsegnung begeht die Miva am 22. Juli im Miva Hauptquartier in Stadl Paura. Die Miva (Mission-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft bittet rund um den Christophorus Sonntag um einen Zehntel-Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein Miva-Auto. In diesem Jahr sammelt das katholische Hilfswerk für Projekte in Kenia. Die dortige Jesuitenprovinz, die sechs Länder umfasst, betreut Menschen in Kakuma, einem großen Flüchtlingslager im Nordwesten Kenias. JRS arbeitet mit der UNO zusammen.

Das JRS-Team ist derzeit auf vom UNHCR leihweise zur Verfügung gestellte Fahrzeuge angewiesen und hofft daher auf Unterstützung aus Spenden der Christophorus Aktion. Der MIVA-Geländewagen wird täglich im Lager unterwegs sein, denn die Teams müssen jeden Morgen zu ihren Arbeitsstellen gebracht werden. Auch Besorgungsfahrten und Reisen in die etwa drei Stunden entfernte Provinzhauptstadt Lodwar sind vorgesehen. Schlechte, staubige Straßen und das trocken-heiße Klima bedeuten für die Fahrzeuge eine besondere technische Herausforderung.

Christophorus Sonntag am 22. Juli

Mit dem Hinweis auf den heiligen Christophorus, der als Patron der Reisenden gilt, verbindet sich in der Christophorus Aktion ein Zeichen für internationale Solidarität. Mobilität ist teilbar. Am Christophorus Sonntag, dem 22. Juli 2018, werden in österreichischen Pfarren besonders gestaltete Gottesdienste mit anschließenden Fahrzeugsegnungen abgehalten. Opferstöcke in Kirchen stehen für Spenden zur Christophorus Aktion bereit.

Die MIVA wurde 1949 im Stift Lambach auf Beschluss der Österreichischen Bischofskonferenz gegründet. Treibende Kraft war Karl Kumpfmüller aus Stadl Paura, der auch erster MIVA-Geschäftsführer wurde. Haupteinnahmequelle war zunächst die - von MIVA-Gründer Kumpfmüller angeregte - Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar. Als die Dreikönigsaktion zu einem eigenständigen Hilfswerk ausgebaut wurde, erfand Kumpfmüller zehn Jahre nach der MIVA-Gründung die "Christophorus-Aktion" als neue Spendenquelle. Die Idee, Autofahrer um einen Beitrag zu bitten, soll bei der Überstellungsfahrt eines MIVA-Fahrzeugs nach Hamburg entstanden sein. Kumpfmüller malte sich aus, wie viele Projekte die MIVA unterstützen könnte, würde das Hilfswerk pro entgegenkommendem Fahrzeug auch nur einen Groschen erhalten.

www.miva.at.

Mariä Himmelfahrt, was ist das?

Mariä Himmelfahrt, was ist das?

Was: Es ist eines der drei der Gottesmutter Maria gewidmeten Hochfeste Wann:  Es wird immer am 15. August begangen. Bezeugt ist dieses...

Weiterlesen

Fronleichnam

Fronleichnam

Fronleichnam ist nicht nur ein Hochfest im katholischen Kirchenjahr in Österreich, sondern auch ein gesetzlich gebotener Feiertag. Begangen wird dieser...

Weiterlesen

Empfehlungen

Mariä Himmelfahrt, was ist das?

Mariä Himmelfahrt, was ist das?

Was: Es ist eines der drei der Gottesmutter Maria gewidmeten Hochfeste Wann:  Es wird immer am 15. August begangen. Bezeugt ist dieses Fest seit der Mitte des 5. Jahrhunderts. Während die ostkirchliche... Weiterlesen

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Wie oft hat man diesen Satz im Glaubensbekenntnis schon ausgesprochen, aber wie wenig hat man darüber reflektiert, wie selten wurde bewusst gefragt, wer oder was dieser Geist ist. Der Heiligen... Weiterlesen

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahr…

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahrt: Damals und heute!

1958-2018: 60 Jahre Soldatenwallfahrt. Vizeleutnant Richard Payer ist 1958 als 20-jähriger Zugführer bei der ersten Internationalen Soldatenwallfahrt dabei gewesen. Heuer, bei der 60. Jubiläumswallfahrt, wird er wieder mitfahren. Ein Erinnerungsbericht... Weiterlesen

Lourdes-Botschaft 2018

Lourdes-Botschaft 2018

Liebe Pilgerinnen und Pilger! Im Jahr 1958, also vor genau 60 Jahren, fand die erste Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger statt. Heute ist sie... Weiterlesen

30 Jahre Militärordinariat

30 Jahre Militärordinariat

"Ganz nah bei den Menschen und zugleich im Militär beheimatet sein": Das zeichnet mit den Worten von Militärbischof Werner Freistetter die heimische Militärseelsorge aus. Der Bischof eröffnete mit seinen Grußworten... Weiterlesen

Bildergalerien Folgeseiten

30 Jahre Militär...
Bischöfe in Bosn...
Lourdes 1958
Lourdes 2017
Lourdes 2018