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Heiße Öfen und das Sakrament der Taufe


Heiße Öfen und das Sakrament der TaufeEs ist inzwischen schon fast zur Tradition geworden, dass sich im Juni harte Jungs und taffe Mädchen auf ihren heißen Öfen in der Khevenhüllerkaserne in Lendorf einfinden, um sich den Segen Gottes für eine allzeit gute Fahrt zu holen. Am 11. Juni 2017 haben sich mehr als 400 Motorradfahrer vor der Soldatenkirche eingefunden, sodass die „Kurv'n Krotza“ beim heurigen Treffen sogar ihren eigenen Rekord gebrochen haben. Gastgeber war erneut die Militärpfarre Kärnten mit Militärdekan Emmanuel Longin und seinem Pfarradjunkt, Vizeleutnant Markus Stromberger.

Es standen aber nicht nur die heißen Öfen und ihre eisernen Ritter und Ladies im Mittelpunkt, sondern vor allem ein kleiner Täufling, der an diesem Tag in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen worden ist. Bei so vielen Taufzeugen und frommen Wünschen kann der kleine Mensch getrost sein Leben in Gottes Hände legen und ihm vertrauen. Das schöne Wetter freute nicht nur die Veranstalter, sondern vor allem die Biker und Bikerinnen und die Sonntagsgemeinschaft der Soldatenkirche, die bei der anschließenden Agape im Garten des Begegnungszentrums den Sonntagvormittag haben ausklingen lassen.
Marcellus Osmalz


 
Fronleichnamsprozession: Ein Leib und ein Geist!


Nach der Begrüßung vom Militärbischof für Österreich durch P. Walter, Pfarrer und Prior des Neuklosters, betonte er die Verbundenheit der Stadt Wiener Neustadt mit der Kirche und bedankte sich beim Bürgermeister Klaus Schneeberger und seinen Stadt- und Gemeinderäten. Ja zur Gemeinschaft der Kirche zu sagen, einander aus der Stärkung der Eucharistie Mut zu machen und die Prozession im Alltag des Lebens fortzusetzen waren die Hauptgedanken dieses wichtigen Feiertages.
 
Fronleichnamsprozession in Wr. Neustadt„Wir empfangen seinen Leib und tragen ihn hinaus und so dürfen wir ihn begleiten unter den Menschen, zu denen wir gesandt werden“ leitete Bischof Werner Freistetter die Feierlichkeiten im Garten des Neuklosters ein, die vom Dom- und Neuklosterchor unter der Leitung von Herbert Gasser sowie einer Bläsergruppe musikalisch umrahmt wurden. In seiner Predigt ließ sich P. Walter von zwei Bildern der Kirche inspirieren: vom Leib Christi und vom wandernden Gottesvolk. „Christus, Du hast uns aus allen Stadtteilen gerufen, zum Zentrum unseres Gottesdienstes und unseres Lebens. Wir tragen das Geheimnis der Kirche in uns, Christus in Form von Brot und Wein und sind ein Leib und wir gehören zusammen! Jeder gehört zu dieser Kirche, gesunde und kranke Glieder gehören dazu. Gott lädt uns ein von Neuem anzufangen. Als Kirche von Wiener Neustadt wollen wir Christus aufnehmen und seine Liebe zu allen hinaustragen!“

Die Fronleichnamsprozession ging vom Neuklostergarten zum Hauptplatz, wo die Statutarstadt gesegnet wurde. Domprobst Karl Pichelbauer mahnte, dass jeder Mensch Anrecht auf Brot habe. „Mit dem Allerheiligsten, das wir durch die Stadt tragen, setzen wir ein gewaltloses friedliches Zeichen, dass wir zu unserem Glauben, der alle Menschen in Frieden zusammenführen möchte, stehen“. Am Ende seiner Kurzansprache erinnerte er an die ersten Worte des Auferstandenen: „Der Friede sei mit Euch!“

Nach dem Salut des Bürgerkorps wurde der Segen erteilt, danach ging die Prozession zum Dom zum Schlusssegen und zum Te Deum „Großer Gott, wir loben Dich“. Der strahlende sonnige Himmel war die beste Einladung zum Dom-Heurigen, wo viele Gläubigen im Anschluss den Feiertag verbrachten. Bild(er): © MilRG, Hptm Prof. Mag. Serge Claus


 
Bischofskonferenz beschäftigte sich mit der Sicherheit


Mariazell: Studientag zum Thema „Sicherheit“.
Rennomierte Experten aus Exekutive und Militär referierten für die Bischöfe.

Der christliche Glaube kann "die Spirale der Gewalt durchbrechen, die in Gang kommt, wenn auf Terror und Hass in gleicher Weise reagiert wird". Das haben die österreichischen Bischöfe im Rahmen ihrer Sommervollversammlung in Mariazell unterstrichen. Angesichts einer Serie von Attentaten im Nahen und Mittleren Osten, in Ägypten und seit der Zurückdrängung des IS-Schreckensregimes vermehrt auch in Europa verwiesen die Bischöfe in ihrer Erklärung "Terror und Angst überwinden" auf die Aufgabe des Staates beim Schutz vor Gewalt, betonten zugleich aber auch die Bedeutung des Glaubens an einen Gott, der nach biblischem Zeugnis Chaos banne und Sinn stifte: Dieser Glaube führe "aus dem Bannkreis der Angst in den Umkreis der Liebe".

Studientag zum Thema „Sicherheit“

Die jüngsten Terrorakte in Europa zeigten einerseits die Verletzlichkeit einer Offenen Gesellschaft, heißt es in der Erklärung der Bischofskonferenz. Andererseits zeige die Reaktion auf die Gewalt aber zugleich die Belastbarkeit und Widerstandskraft dieser Offenen Gesellschaft, "denn die von den Terroristen angestrebte Spirale der Radikalisierung ist bisher ausgeblieben".

Vor diesem Hintergrund würdigten die Bischöfe den Dienst von Exekutive und Militär zur Bewahrung von Frieden und Sicherheit. Sowohl die Militärseelsorge, die mit der Schaffung des Militärordinariates vor 30 Jahren eine gute Verankerung in Kirche und Bundesheer erhalten habe, als auch die seit rund 20 Jahren bestehende Exekutivseelsorge hätten sich bewährt "und werden vielfach dankbar in Anspruch genommen".

In Rahmen eines Studientages der Bischofskonferenz erörterten Experten aus Militär und Exekutive mit den Bischöfen die vielfältigen Bedrohungen der Sicherheitslage in Österreich und darüber hinaus. Ziel der Verantwortungsträger in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Religion müsse es sein, die tieferen Ursachen von Terror und Gewalt zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen, so die Bischöfe. Die katholische Kirche könne dabei durch ihren Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung wichtige Beiträge leisten.

Der Einsatz für Sicherheit und Frieden habe zudem eine starke "innerliche und geistige Dimension", in der die Religion ins Spiel komme. In ihrem Gottvertrauen sollten sich Christen - so die Bischöfe - als jene bewähren, von denen Jesus Christus in der Bergpredigt sagt: "Selig die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden." Foto: Kuss (KAP)


 
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