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Ein Pfarrgemeinderat der Militärpfarre NÖ 2 und treibende Kraft im Renovierungsteam im Gespräch mit H. J. Grutschnig, ÖA

Am 30. März 2017 machte Militärbischof Werner Freistetter Halt in der Jansa-Kaserne in Großmittel. Alles war hervorragend gerichtet und vorbereitet  für dessen Besuch. Keine Selbstverständlichkeit - in Zeiten wie diesen. Heute möchte ich - stellvertretend für die vielen Helfer im Hintergrund - einen Mann vor den Vorhang bitten, der in aller Stille und mit viel Bedacht am Gelingen dieses Stationsgottesdienstes mit anschließendem Kreuzweg wesentlich beteiligt war. Es ist dies Vzlt Dietmar Aichinger. Ein agiler Unteroffizier, ständig was tun müssend. Ruhe geben gibt es bei diesem nicht. So würde ich ihn auf die Schnelle beschreiben.

Vzlt Dietmar AichingerHerr Vizeleutnant, wie  haben Sie diesen Besuch des Bischofs und den Stationsgottesdienst mit ihm empfunden und in Erinnerung: „Hut ab, wie dieses Fest und dieser Gottesdienst gefeiert wurden. Sehr feierlich, eine mich wirklich ansprechende Liturgie.“ Und zum Bischof meint er: „Ein sehr sympathischer, auf den Menschen zugehender und profund wirkender Mann“. Vzlt Aichinger ist selbst Pfarrgemeinderat in der Militärpfarre NÖ2 und „(an)treibende“ Kraft des Renovierungsteams rund um die Soldatenkirche, die in den letzten eineinhalb Jahren viel an baulicher Zuwendung erfuhr.

Wenn Sie jetzt zurückblicken auf die geleistete Arbeit, welche Gedanken steigen da in Ihnen auf: „Kirche lebt vom Tun und Mittun jedes Einzelnen. Ich wollte aktiver Part werden und so wurde ich tätig. Es wundert mich immer noch, dass wir aus eigenen Kräften die Kirche trocken legen und sie gänzlich von den Feuchtigkeitsspuren befreien  konnten. Interessant war, welche Kontakte sich da auftaten und wie groß dann der Wille war, was daran beizutragen oder zu helfen. Ich denke da an die Heerestischlerei in Tirol, die mit viel Engagement und Liebe daran ging, das Inventar neu zu machen. Ich denke an das Heereslogistikzentrum in Wien, wo wir mit unseren Wünschen offene Türen vorfanden und das in der Lage war, diese auch zu erfüllen (Gedenktafeln, Gedenkkreuze für Verstorbene aus der Garnison …). Und ich denke da auch an etliche Rekruten, die gerne an diesem Projekt mitwirkten und ihre Fähigkeiten aus ihren Berufen einbrachten.

Erstaunlich dabei war für mich, dass es Grundwehrdiener aus den verschiedensten Konfessionen waren, die allesamt gerne und ohne Vorbehalte mittaten“. Vieles ist geschehen, die Kirche wirkt heimelig, lädt ein zum Verweilen. Was wäre Ihr Wunsch für die Zukunft? Vzlt Aichinger: „Die Kirche machte während des Umbaues viele neugierig. Da war Leben drin, es war ein dauerndes Sich - Verändern da. Ich wünsche mir, dass dieser Schwung und das Neugierigsein auf diese Kirche anhält. Ich möchte diese Kirche auch in nächster Zeit mit Leben, mit Veranstaltungen… gefüllt wissen, damit eines nicht umsonst war: Unsere gern und mit viel Leidenschaft geleistete Arbeit“.


 
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