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Heldendenkmal / Krpyta PDF Drucken E-Mail


Das "Österreichische Heldendenkmal" ist ein Ehrenmal für alle im Kampf für ihre Heimat gefallenen, an Kriegsstrapazen oder eines gewaltsamen Todes gestorbenen Österreicher.

Krypta im Heldendenkmal

Kaum ein anderer Ort in Österreich wäre würdiger gewesen das Ehrenmal des alten kaiserlichen Heeres und seiner Toten im großen Ringen 1914-1918 aufzunehmen, als der Heldenplatz im Herzen Wiens, der an eine der bedeutendsten Schlachtenentscheidungen der europäischen Geschichte erinnert. Hier befand sich einst die Burgbastei; sie und die Löwelbastei (in der Gegend des heutigen Burgtheaters) waren während der zweiten Türkenbelagerung 1683 die heißest umkämpften Punkte der Stadtumwallung. Hier war es, wo sich der Ansturm des Islam gegen das Abendland brach; der Abwehrsieg von Wien verwehrte den Osmanen das weitere Vordringen gegen Westen.

Nach dem ersten Weltkrieg entstanden allerorts in Österreich Denkmäler, die dem Andenken der Mitbürger gewidmet wurden, die 1914-1918 ihr Leben für die Heimat geopfert hatten. Breite Bevölkerungsschichten hatten den Wünsch, in Wien ein Denkmal erstehen zu lassen, das dem Andenken aller gefallenen österreichischen Soldaten gewidmet sein sollte. Begreiflicherweise machten sich die alten Soldaten zum Anwalt dieses Anliegens und so entstand 1933 unter Generalmajor d.R. Carl JASCHKE die "Vereinigung zur Errichtung eines österreichischen Heldendenkmals", der die Bundesregierung das äußere Burgtor zur Schaffung des Denkmals überließ.

Der Wunsch, in gleicher Weise wie die Soldaten der einstigen Armee, auch jene Österreicher zu ehren, die 1938-1945 ihr Leben im Kampfe um ein freies Österreich hingegeben haben, veranlaßte die Bundesregierung 1965, gelegentlich der zwanzigsten Wiederkehr des Tages, an dem Österreich wiedererstand, die, ursprünglich als Kultraum für nichtkatholische Bekenntnisse und als Aufbahrungsraum für Staatsbegräbnisse gewidmete Halle im südöstlichen Flügel des Denkmals, als Weiheraum für die Opfer im Kampfe um Österreichs Freiheit umzugestalten.

Der unbekannte SoldatDie Vorhalle dieser Gedenkstätte enthält an der linken Seitenwand eine Vitrine, in der Dokumente über die Wiedererrichtung der Republik Österreich aufbewahrt werden. Im tiefergelegenen Weiheraum befindet sich in der Mitte ein schwarzer Marmorblock, der auf seiner oberen Fläche das österreichische Staatswappen und an der Vorderseite die Inschrift: "Im Gedenken an die Opfer im Kampf für Österreichs Freiheit" trägt.

Vorhalle und Weiheraum erhielten einen Bodenbelag aus hellem Untersberger Marmor. Die Wände des Weiheraumes, einschließlich der beiden seitlichen Wandnischen und die Pfeiler, sind mit rotbraunem Badener Konglomerat verkleidet.

Aufseher: VB Gerhard TOD
Messzeiten
: Sonn- und Feiertag 09.30 Uhr

 
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