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110aGenau eine Woche nach dem "kleinen Kirchweihfest" lud die Militärpfarre Burgenland zum Patrozinium der Hauskapelle der Martinskaserne in Eisenstadt. Seit dem Jahr 2011 ist dieses verbunden mit der "Festakademie", welche stets einem speziellen Thema folgt. So wurde schon zu Festakademien zum Begriff "Heimat", zur Thematik und Problematik der Kindersoldaten, zum "Jahr der Orden" und zum "Martinsjahr" oder zum Bedenkens des Beginns des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren geladen.

Diese Thematik wurde heuer erneut aufgegriffen und so konnte Militärdekan Alexander Wessely den "Verein Dorfblick" begrüßen, dessen Mitglieder aufbauend auf den Tagesbuchaufzeichnungen des St. Georgener Bauern Johann Pachinger dessen Erlebnisse im Erste Weltkrieg und vor allem in der Zeit der Gefangenschaft in Russland schilderten. So wurde aus seinen Aufzeichnungen gelesen und begleitend dazu in einer Multimediashow Karten, Fotos und Filme aus der Zeit gezeigt. Pachinger war mitten in den Wirren der russischen Revolution rund 150 km von St. Peterburg entfernt in Gefangenschaft. Sein weitester Lagerstandort im Laufe der Verlegungen während der Gefangenschaft befand sich in Taschkent, heute Usbekistan.

An den berührenden und packenden Vortrag schloss sich das Feierliche Hochamt zu Ehren des Hl. Martin an, an dessen Ende auch verdiente Mitglieder und Freunde der Militärpfarre mit Dankesurkunden und dem Martinskreuz ausgezeichnet wurden, bevor mit der Landeshymne und dem geselligen Beisammensein - mit dem frisch gesegneten Jungwein - der Festtag in der Militärpfarre zu Ende ging.

Foto: Privat

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