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Ein Bericht von Martin Steiner 
  
Die Pfarrkirche St. Martin Siebenhirten im 23. Wiener Gemeindebezirk feiert ihr 50-jähriges Kirchweihfest.
 
Kurz zur Geschichte der Kirche: Erbaut im Jahre 1721 als ehemalige Pfarrkirche am Siebenhirtner Friedhof. Am 23. August 1944 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff zerstört. Zwischen Zerstörung und Wideraufbau wurde in einer provisorischen Notkirche (ehemalige Wehrmachtsbaracke) die heilige Messe gefeiert. Erzbischof Dr. Franz Jachym konnte am 6. November 1955 die Weihe der neuen Pfarrkirche vornehmen – Kirchenpatron ist der Heilige Martin.
Das war Anlass genug um zu Feiern, daher lädt Pfarrer Dr. Tadeusz Pyzdek und der Pfarrgemeinderat zu einem Festgottesdienst mit Militärbischof Mag. Werner ein. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Pfarrchor mit der Mozartmesse "Missa brevis in G-Dur“, Kv 49.
 
Nach dem Gottesdienst konnte man sich von den treuen Helfern der Pfarre im angrenzenden Pfarrsaal, vom Wiener Schnitzel bis zur selbst gemachten Mehlspeise, kulinarisch verwöhnen lassen.
Unsere liebe Frau vom Rosenkranz – Maria vom Siege.“ Das Patroziniumsfest der Kasernenkapelle in Güssing
 
Ein Bericht von Militärsuperior Alexander M. Wessely
 
Der schlichte Altar mit Stacheldrahtelementen, daneben auf dem steinernen Sockel das einfache Gandenbild der Kasernenkapelle Güssing, die Mariazeller Muttergottes: So schlicht und bewusst bescheiden bot sich das Bild vor der Patroziniumsmesse. Als Schmuck diente nur eine Vase mit Rosen. Der größte Schmuck und die Zierde dieses Festes waren die vielen – bei ihrer Kapelle angetretenen Soldatinnen und Soldaten, verstärkt durch zahlreich erschienene Gäste (unter ihnen als Konzelebranten die Patres aus dem Kloster Güssing) aus Güssing und Umgebung, sowie einem Ensemble der Militärmusik Burgenland.
 
In seiner Predigt ging Militärsuperior Alexander Wessely auf die Kraft des Gebetes ein, auf die Freude des Glaubens, welcher Berge versetzen kann. Gleichzeitig lud er ein, die Kasernenkapelle – die Gott bei der Weihefeier im Frühjahr „zu seinem Besitz gemacht hat und gleichzeitig den Soldatinnen und Soldaten geschenkt hat“ - als Ort des Gebetes und des Stillewerdens wahrzunehmen und, so der Militärpfarrer, „die Einladung gleichsam anzunehmen rund um die Uhr zu IHM kommen zu können, schließlich sei die Kapelle 24 Stunden geöffnet“.
 
Dies wird in nächster Zeit nicht zuletzt durch Rekrut Alpár Dobos möglich, der sich zusätzlich zu seinem Dienst in der Kaserne bereit erklärt hat, die Aufgabe des Mesners bis zu seinem Abrüsten zu übernehmen. 
Bei der – an den Festgottesdienst – anschließenden Agape konnten Kontakte zwischen Zivilbevölkerung und den Soldatinnen und Soldaten (weiter) geknüpft werden. Die Soldatinnen und Soldaten erhielten zudem die Möglichkeit, einen Rosenkranz und eine Soldatenbibel kostenfrei zu bestellen. Gestärkt mit „Seelsorgezuckerln“ - welche an die Süße des Glaubendürfens erinnern sollten -, ging es schließlich zurück in den Ausbildungs- und Kasernenalltag.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
 
Bei der äußeren Feier des Patroziniums der St. Georgs-Kathedrale am dritten Sonntag nach Ostern wies der Akademiepfarrer darauf hin, dass die Kirche stets eine Kirche der Märtyrer ist. Musikalisch umrahmt wurde das Hochamt von Familie Imre mit Gesang und Orgel sowie von festlichen Trompetenklängen.
 
Die Ansprache des Rektors der Kathedrale, Mag. Siegfried Lochner, war wie immer sehr deutlich: Der Hl. Georg sei Opfer der staatlichen Willkür gewesen. Es sei wenig  Historisches über ihn überliefert, unter anderem, dass  er  Offizier gewesen sei und an erster Stelle Christus dienen wollte. St. Georg kämpfte für Gerechtigkeit und Recht und für die Freiheit der Kirche. Das Böse werde in den Darstellungen durch den Drachen symbolisiert. „Die Kirche ist von Anfang an eine Kirche der Verfolgten, schon in der Apostelgeschichte steht, dass Saulus mit ausdrücklichem Befehl die Christen zu verfolgen nach Damaskus ritt, wo ihm durch das Gebet des ersten Märtyrers, des Hl. Stephanus, die Gnade der Bekehrung zuteil wurde und er von einem Verfolger zu einem Zeugen des Auferstandenen wurde. Als Hl. Paulus wurde er zum Apostel der Völker. Im Römischen Reich galten die Christen als Staatsfeinde, weil sie sich weigerten, den Kaiser anzubeten. Damit wehrten sie jeglichem staatlichen Totalitarismus, der die Freiheit des Menschen zerstört, indem er seine Bürger einer vergötzten Anmaßung menschlicher Willkür unterwirft. Verfolgung ist leider nicht etwas Vergangenes.
 
Vor nicht einmal einer Generation war sie Realität im ehemaligen Ostblock und heute sind es vor allem die islamischen Staaten, wo Christen Opfer von Gewalt werden. Mit Blick auf das jüngste Massaker an Christen in Libyen hat der Bischof von Rom unlängst zum Gebet für verfolgte Christen in der Welt aufgerufen mit den Worten: ‚Wie viele Stephanus gibt es in diesen Tagen in der Welt! Denken wir an unsere an einem libyschen Strand niedergemetzelten Brüder, denken wir an den Jungen, der in Pakistan angezündet wurde, weil er Christ war, und denken wir an die Migranten, die von anderen auf hoher See ins Meer geworfen wurden, weil sie Christen waren! Denken wir an die vielen anderen Menschen, die wir nicht kennen und die in Gefängnissen leiden, weil sie Christen sind! Unsere Kirche ist heute eine Kirche der Märtyrer: Diese Menschen leiden und geben ihr Leben, und wir erhalten Gottes Segen durch ihr Zeugnis‘. Die österreichische Regierung hat sich durchgerungen, den Völkermord an den Armeniern, die Ausrottung eines christlichen Volkes zu nennen. Die Bischofskonferenz nennt es die größte Katastrophe der Christenheit mit 1,5 Millionen Toten und noch einer halben Million im syrischen Volk! Welches großartige Zeugnis für ihren Glauben liefern uns diese Armenier!“
 
Der Kirchenrektor beendete den Gottesdienst mit der Bitte, der Hl. Georg möge uns den Weg zeigen, um mutvoll dafür einzutreten, dass das Kreuz immer an höchster Stelle in unserer Heimat bleibe. Der Segen mit der Reliquie des Kirchenpatrons und das Te Deum bildeten den feierlichen Schluss des Festgottesdienstes.
 

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