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Militärbischof Dr. Werner Freistetter

Wir stehen alle unter dem Eindruck der dramatischen und verhängnisvollen Entwicklung in der Ukraine. Die Hoffnungen auf diplomatische Lösungen haben sich durch den Angriff Russlands zerschlagen. Viel menschliches Leid und schwere Zerstörungen werden die Folge sein. Angesichts der Verschlechterung der Situation in der Ukraine hatte Papst Franziskus diesen Mittwoch bei der Generalaudienz große Sorge zum Ausdruck gebracht und zum Gebet für Frieden in der Ukraine aufgerufen.

Die Überzeugung, dass Krieg immer ein Übel und wegen seiner verheerenden Auswirkungen nicht als Mittel der Politik zur Erreichung nationaler Interessen zulässig ist, stellt eine entscheidende Einsicht christlicher Ethik dar. Dies wurde vor allem nach den entsetzlichen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs in der kirchlichen Verkündigung ganz besonders hervorgehoben. Nach dem Ende des Kalten Krieges war es gelungen, ein vielfältiges Netz vertrauensvoller Kooperation in politischen, militärischen und menschlichen Fragen der Sicherheit in Europa und darüber hinaus zu knüpfen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat Entscheidendes dazu beigetragen. Diese europäische Friedensordnung steht jetzt vor dem Ende, mit schwerwiegenden Konsequenzen für alle Staaten in Europa und für die internationale Gemeinschaft insgesamt.

Wir wissen noch nicht genau, welches Ausmaß die Kampfhandlungen annehmen werden und welche Gegenmaßnahmen von den europäischen Staaten oder der internationalen Gemeinschaft noch getroffen werden. Eine Frage drängt sich allerdings schon jetzt auf: Wie kann angesichts der absehbaren Zerstörungen und des Leids der Menschen in der Ukraine eine zukünftige europäische Friedensordnung aussehen? Wird es überhaupt möglich sein, eine solche Friedensordnung in Europa, die auf der Anerkennung gemeinsamer politisch-ethischer Grundsätze und menschlicher Werte beruht, neu aufzubauen? Oder steht uns die Zeit eines Neuen Kalten Krieges bevor? Über diese Fragen jetzt schon nachzudenken, auch bevor noch das ganze Ausmaß der sicherlich verheerenden Folgen dieses Krieges sichtbar wird, ist ein dringendes Gebot der Stunde.

Militärordinariat der Republik Österreich

Zu dem Artikel „Den Heldentod gestorben“ von Christa Zöchling, erschienen in der Zeitschrift „profil“ Nr. 50 am 5. Dezember 2014, wird festgehalten:
Die  Autorin des Artikels hat es verabsäumt, mit dem Militärordinariat Kontakt aufzunehmen. Das Militärordinariat wäre gerne bereit gewesen, die entsprechenden Informationen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus irritieren falsche Aussagen, die an sich leicht zu überprüfen wären (so etwa die "Maria-Theresien-Kaserne in Wr. Neustadt“, die sich in Wirklichkeit in Wien befindet).
Das Militärordinariat arbeitet schon seit längerem gemeinsam mit der Militärhistorischen Denkmalkommission an einer Neugestaltung vor allem des Eingangsbereiches der Stiftskirche, die den Anforderungen einer zeitgemäßen Gedenkkultur entspricht.
Prälat Rudolf Schütz ist seit mehr als 10 Jahren in Pension und daher kein offizieller Repräsentant des Militärordinariates. Die ihm zugeschriebenen Aussagen geben nicht die Position des Militärordinariates der Republik Österreich wieder.
Die Behauptung, dass in der Militärpfarrkirche Wien (St. Nepomuk) eine Gedenktafel für Alexander Löhr hängt, ist falsch. Wahr ist, dass im Eingangsbereich des Jakob-Kern-Hauses, einer Liegenschaft des Militärkommandos Wien, eine Gedenktafel für die 1939-45 gefallenen Generalstabsoffiziere hängt, die Mitte der achtziger Jahre dorthin verbracht wurde und von der damals der Name „Alexander Löhr“ entfernt wurde.
Das an der Vorderseite des Volksaltares sichtbare Kreuz wurde von den Ende des 18. Jahrhunderts errichteten Altären der Stiftskirche übernommen und steht in keinem ideologischen Zusammenhang  mit dem preußischen oder gar nationalsozialistischen „Eisernen Kreuz“.
Seitens des Militärordinariats wurde gegenüber Herrn R. in keiner Weise die Aussage getätigt, Alexander Löhr sei „kein Kriegsverbrecher“. Die von Herrn R. ausgesprochene Ankündigung, die Tafel zu zerschlagen, wurde dem Sicherheitsdienst der Stiftskaserne gemeldet. Durch das Militärkommando Wien wurde die Polizei verständigt, welche den Sachverhalt in einem Gespräch mit Herrn R. geklärt hat.

Detailliertere Anfragen können an die Medienbeauftragte des Militärordinariates Dr. Nadja Rossmanith (Tel.: 0676/330 1639) gerichtet werden.

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