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... Vizeleutnant Johann "Jonny" Wölfer im Gespräch mit Militärdekan Alexander Wessely.
 
Beim heutigen Besuch der Kameraden im AssE im Süden hatte unser Herr Pfarrer auch die Gelegenheit, sich kurz mit einem unserer Militärpfarrgemeinderäte zu einem  Interview zusammenzusetzen...
 
Der Sturmwind pfeift unaufhörlich und rüttelt ununerbittert an dem vor der kleinen Kapelle "Unsere liebe Frau vom Rosenkranz" in Güssing aufgestellten Fahnenmasten und auch im Kompaniegefechtstand der Assistenzeinsatzkompanie ist der Sturm nicht zu überhören. Auch an solchen Tagen sind die Soldatinnen und Soldaten entlang der Grenze im Burgenland im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz im Dienst.
 
Einer der Soldaten, die in der südlichsten der Assistenzeinsatzkompanien eingesetzt sind, ist Vizeleutnant Johann "Jonny" Wölfer, seines Zeichens "Urgestein" des JgB19 in der Montecuccoli-Kaserne, der modernsten Kaserne Europas und Heimat des Jägerbataillons 19, welches hier vor einigen Jahren aus drei Standorten zusammengeführt wurde. Und wenn Vizeleutnant Wölfer auch nicht als Schütze auf Posten ist, so weiß er doch um die großen und kleinen Probleme der Kameraden, die "draußen sind". "Ich übe hier die Funktion des Kommandogruppenkommandanten aus", erklärt Wölfer seine derzeitige Funktion, "unterstütze also den Kompaniekommandanten bei der Ausbildungsplanung und der Durchführung der Aufträge."
 
Eingerückt ist Jonny Wölfer im Jahr 1983 in Pinkafeld und wurde noch während seines Grundwehrdienstes nach Güssing versetzt. "Ich war damals bereits 23 Jahre alt, da ich nach meiner Maurerlehre noch berufsbegleitend die Ausbildung zum Werkmeister für Bauwesen abschließen wollte," führt Wölfer aus. In seinem Grundwehrdienst war Wölfer dann als Kraftfahrer eingesetzt. Und als er sich schließlich dazu entschied, beim Bundesheer zu bleiben, blieb er noch weitere drei Jahre als Kraftfahrer eingesetzt, bevor er mit seiner Ausbildung zum Unteroffizier beginnen konnte und so von der "Kraftfahr- in die Ausbildungsschiene wechselte," wie er hinzufügt. In seinen weiteren Verwendungen war er Gruppenkommandantstellvertreter, Gruppenkommandant und stellvertretender Zugskommandant. "Ich war dann aber schließlich auch in den Jahren 2004 bis 2007 der erste Zugskommandant der Kaderpräsenzeinheit, die seitens unseres Jägerbataillons aufgestellt wurde," erklärt Vizeleutnant Wölfer nicht ohne Stolz. In dieser Funktion absolvierte er dann auch Auslandseinsätze im Kosovo und internationale Übungen, an die er gerne zurückdenkt, ermöglichten sie doch auch einen Blick "über den Tellerrand" hinaus.
 
Während Jonny Wölfer problemlos alle Auslandseinsätze und Übungen im Ausland aufzählen kann, überlegt er kurz, wie oft er schon im Assistenzeinsatz gewesen ist. Schließlich lacht er, während er die Antwort gibt: "Ich weiß es ehrlich gesagt wirklich nicht mehr. Ich habe aufgehört, mitzuzählen. Das erste Mal war ich im Mai 1991 im Assistenzeinsatz. Damals waren wir in St. Margarethen stationiert."
Sogar an den Namen der Vermieterin der damaligen Unterkunft kann sich Wölfer noch erinnern und an so manches Erlebnis bei den Assistenzeinsätzen. Dass die Militärpfarrer bei den Einsätzen stets präsent waren, sei sehr wichtig gewesen und ist es auch im aktuellen Assistenzeinsatz, ist sich Wölfer sicher. "Wir brauchen die Militärseelsorge überall," so der Vizeleutnant, "bei jeder Verlegung, bei den Einsätzen und auch im täglichen Dienstbetrieb in den Kasernen," stellt er fest. "Ich erinnere mich beispielsweise auch an die Weihnachtsgrüße der Militärpfarre, als ich am Hl. Abend Dienst hatte. Ein kleines Präsent und ein gutes Wort. Das hat die Grundwehrdiener, die im Dienst waren und mich riesig gefreut," erzählt Wölfer.
 
Er selbst sähe sich auch durchaus als "kleines Rädchen" im Gesamtgetriebe der Militärpfarre Burgenland. "Da ich ein gläubiger Mensch bin, wollte ich mich auch in diesem Bereich so gut einbringen wie ich konnte," erzählt er von seiner Motivation, sich in der Militärpfarre zu engagieren. Als er schließlich vor vielen Jahren von Vizeleutnant Heinz Maikisch angesprochen wurde, ob er nicht in der Militärpfarre mithelfen könnte und wollte, sagte er zu - ohne viel zu überlegen oder sich lange bitten zu lassen - und wurde so als Militärpfarrgemeinderat eine unverzichtbare Stütze der Militärpfarre Burgenland.
 
Auch im Militärpfarralltag gab es Höhepunkte, an die Jonny Wölfer gerne zurückdenkt. Einer dieser Highlights war beispielsweise der Bau der kleinen Kasernenkapelle in Güssing. "Ich war sehr erfreut, dass eine Kapelle in der neuen Kaserne geplant war und - während die Schüler der Berufsschule mit ihren engagierten Lehrern die Kapelle gebaut haben - haben wir, also die Soldaten des Jägerbataillons 19, den Glockenturm errichtet," erzählt Wölfer. "Die steinerne Gnadenstatue hatten wir schon ein Jahr vor der Weihe der Kapelle anlässlich eines Kadertages nach Mariazell gebracht, wo sie in einem Gottesdienst am Gnadenaltar gesegnet wurde und auch die Glocke war schon länger vorhanden. Die haben wir, als der Glockenturm fertig war, so feierlich es möglich war, aufgezogen." Und diese Glocke läutet Vizeleutnant Wölfer bei jeder Hl. Messe zur Wandlung und natürlich auch vor allen Gottesdiensten, zu welchen nicht nur die Angehörigen der Garnison Güssing, sondern auch  Gläubige aus der Stadtpfarre kommen. "Diese werden wiederum von Vizeleutnant Heinz Maikisch eingeladen und, obwohl dieser ja jetzt schon im Ruhestand ist. So ist er dennoch ein wichtiges Bindeglied der Militärpfarre zur Stadtpfarre," erklärt Wölfer.
 
"Alleine kann man nicht viel weiterbringen, als Team ist viel möglich," ist sich der engagierte Unteroffizier sicher, "und so bekommen wir auch stets volle Unterstützung seitens des Kommandos, der Kameraden des Jägerbataillons und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebsstaffel für unsere Vorhaben. Vom Bataillonskommandanten bis hin zum Rekruten. Da müssen wir wirklich dankbar sein." Und Vorhaben gibt es seitens der Militärpfarre in der südlichsten Garnison des Burgenlandes genug. "Von den kirchlichen Feiern wie Adventkranzsegnung, Rorate und Aschenkreuz, vom feierlichen Kirchweihfest bis zum Feldgottesdienst, vom Lebenskundlichen Unterricht bis hin zur Kaderfortbildung und zur Wallfahrt," zählt Jonny Wölfer auf.
 
Wie es für ihn sei, sozusagen "Ansprechperson der ersten Reihe" in Bezug auf die Militärpfarre für die Kameraden in Güssing zu sein, ist doch der Sitz der Pfarre eineinhalb Autostunden entfernt? Erstens gäbe es ja generell eine starke Präsenz der Militärpfarre in der Kaserne und zweites würden ja alle zusammenhelfen und ihn und die anderen Militärpfarrgemeinderäte stets unterstützen, hält Vizeleutnant Wölfer fest. "Im Großen und im Kleinen. Vom Durchführungsbefehl einer Wallfahrt bis hin zum Schmalzbrot und den Getränken beim Kirchweihfest." Stets würde er Helfer und Unterstützer finden. "Problemlos," wie er hinzufügt.
 
Ob er einen Wunsch in Bezug auf die Militärseelsorge und die Militärpfarre mit Blick auf Güssing hätte? Jonny Wölfer überlegt nicht lange: "Dass sich auch in Zukunft junge Unteroffiziere und Offiziere finden würden, die sich in der Militärpfarre engagieren."
Ein junger Stabswachtmeister hat des Ende des Gesprächs mitverfolgt: "Ich würde jederzeit mitarbeiten," sagt er spontan. Und Vizeleutnant Wölfer lächelt zufrieden...
Am 20. Juni wurde nach zweiwöchiger Bauzeit der Dachstuhl der neuen Kasernenkapelle Güssing aufgesetzt, was mit einem kleinen Festakt begangen wurde, bei dem vor allem die Handwerker, Schüler der Berufschule Pinkafeld, im Mittelpunkt standen.
Ein Bericht von Oberst Gerold Falch  

Die Kasernenkapelle in Güssing – das „Vorbild“ steht in kleinerer Form in Ried – ist ein Kooperationsprojekt der Militärpfarre Burgenland und der Berufsschule Pinkafeld. Die Zusammenarbeit entwickelte sich anlässlich von Lehrlingswallfahrten. Die Kasernenkapelle wird neben einer Maria-Zeller Muttergottes aus St. Margarethner Sandstein ein  - im Krieg zerstörtes – Kreuz aus Bosnien beherbergen und zu Gebet, Andacht und Ruhe einladen und somit die Seele der neuen Musterkaserne werden. Neben der Kapelle wird ein Glockenturm errichtet, der gepflasterte Vorplatz bietet Platz zum Antreten bei großen Gottesdiensten. Die Weihe der Kapelle ist für den Herbst 2013 geplant.
Martinkapelle erhielt Büste von Johannes Paul II.
 
Im Rahmen der Sonntagsfamilienmesse segnete der Militärpfarrer des Burgenlandes Militärsuperior Alexander Wessely eine Büste des Seligen Johannes Paul II., der 25 Jahre zuvor eben in dieser Kapelle weilte. Im Anschluss an den Gottesdienst überreichte Militärsuperior Wessely dem Vertreter des südlichen Burgenlandes ein Weihwasserbecken für die neue Kapelle.
Im Gegenzug gratulierte Oberst Falch als Mitglied des Militärpfarrgemeinderates dem Pfarrer zum 40. Geburtstag und überreichte mit launigen Worten eine „Geldspende“ für eine Bildungsreise ins Heilige Land.
„Möge diese Kapelle ein Ort des Gebetes sein“, diese Worte finden sich auf den Erinnerungs- und Stiftungsurkunden der Kasernenkapelle
Ein Bericht von  Militärsuperior Alexander Wessely
  
Am 21. Mai 2014, also nur einen Tag nach der Rückkehr der (Bus)Wallfahrer der Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes, versammelte ich eine Gruppe von Soldaten (unter ihnen der Kommandant des JgB19) und Gästen in, bzw. vor der Kasernenkapelle Güssing zur Mainandacht und folgte somit dem Aufruf und Wunsch der Urkunden. Somit wurden heuer in allen Garnisonen des Burgenlandes, in Eisenstadt, Bruckneudorf und Güssing, Maiandachten abgehalten.

In seinen Gedanken wies der Militärpfarrer auf die Bedeutung Marias als Schutzfrau der Soldaten hin und ebenso auf die wichtige Funktion der Soldaten im Einsatz für den Frieden. Hierbei griff  er auch seine Erlebnisse mit Veteranen anderer Armeen in Lourdes auf, welche sich für den Frieden einsetzten und somit ihr Leben aufs Spiel setzten, damit andere Leben können. „Das Leben in Frieden, in ausgleichender Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit Gottes muss oberstes Ziel in unserem Ringen sein“, so der Militärpfarrer.
 
Im Anschluss erhielt jeder Teilnehmer eine gesegnete Kerze aus Lourdes. Mit einem gemeinsamen Essen und Gesprächen klang der Nachmittag aus.
Das „Militärseelsorgezentrum minor“  wurde Anfang Mai dieses Jahres fertiggestellt. Nun ist der militärische Süden des Burgenlands liturgisch "autonom"
Ein Bericht von Militärsuperior Alexander Wessely

Am 29. April von SE. Christian Werner die Kasernenkapelle „Unsrer lieben Frau vom Rosenkranz“ geweiht, nur knapp eine Woche später wurde das „Militärseelsorgezentrum minor“ der Militärpfarre Burgenland fertig. Dabei handelt es sich um einen Raum in der Kaserne Güssing, welcher als Sakristei, bzw. Ausspracheraum dient. Die Ausstattung des Raumes verfügt neben dem Platz zu 4 Augengesprächen über eine komplette "Messausstattung": Messgewändern in allen liturgischen Farben, 2 Kelchen, 2 Hostienschalen (davon eine mit Deckel für Feldgottesdienste), eine Taufgarnitur, Weihrauchkessel, Weihwasserkessel, liturgische Bücher usw. Durch die Atmosphäre des Raumes und seine Nähe zur Kasernenkapelle ist es auch für alle bei der Liturgie tätigen Personen möglich, sich in aller Ruhe auf die Liturgie vorbereiten zu können.
  
Durch die Errichtung des „Seelsorgezentrums minor“ (der Titel bezieht sich auf die Basilika minor in Güssing) ist der militärische Süden des Burgenlandes nun liturgisch "autonom". Eine gute seelsorgliche Basis im Süden ist somit entstanden und dank großzügiger Spenden finanziert worden. Nur zu den Feldgottesdiensten wird der Militärpfarrer noch mit dem Feldmesskoffer ausrücken müssen, aber dies ist eine andere Geschichte.
"An uns Soldaten der Kaserne liegt es nun, aus dieser Stätte ein würdiges Zentrum des Friedens und der Einkehr zu machen." Die Soldatenkapelle in Güssing -  ein Bauwerk des Glaubenswurde ist nun fertig gestellt und wurde feierlich von Militärbischof Christian Werner geweiht
Ein Bericht von Militärsuperior Alexander Wessely
 
Durch den Regen bedingt musste mit einem Zelt vor der Kapelle improvisiert werden, welches dann auch noch vom Sturm beschädigt wurde, aber dennoch war es ein feierlicher Gottesdienst mit S.E.  Christian Werner, dem MilPfarrer beim SkFü Militädekan  Christan Thomas Rachlé, dem Stadtpfarrer von Güssing, P. Raphael und dem ehemaligen Provinzial P. Anton. Militärsuperior Wessely leitete in Chorkleidung durch die Liturgie. Geprägt war die feierliche Hl. Messe durch die Einsetzung der Altarreliquie, welche von der Allerheiligenlitanei eingeleitet wurde, der Weihe der Kapelle selbst und schließlich durch die Altarweihe, bei welcher der Altar gesalbt und Weihrauch auf ihm verbrannt wurde. Nur die Kerzen wollten - aufgrund des starken Windes nicht brennen... Was aber der Freude über die eigene Kapelle des JgB 19 keinen Abbruch tat.
 
Gedanken zur Kapelle, zu Papier gebracht von Vizeleutant Heinz Maikisch
In seinen - in einem Faltblatt aufgelegten - Gedanken, schilderte Vizeleutant Heinz Maikisch die Sehnsucht vieler Soldaten, endlich eine eigene Kapelle in ihrem Bereich zuhaben: „Keine großen Seuchenzüge im Mittelalter, keine ruhmreichen Feldzüge in der Vergangenheit. Nein, einfach ein schlichter Ort der Einkehr, ein Platz zum Nachdenken und zum Danke sagen, vielleicht auch einmal ein Ort zum Empfang der Sakramente. Dies war der Grund zum Bau einer kleinen Kapelle. Durch Herrn Militärsuperior Wessely Alexander wurde unser Wunsch erfüllt und ein kleiner, aber feiner Zufluchtsort errichtet. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ an die Schüler und Lehrer der Landesberufsschule Pinkafeld, an der Spitze Herrn Landesschulrat Oberstleutnant der Reserve Luisser Friedrich, die unermüdlich am Bau mitgeplant und mitgearbeitet haben. Ebenso ein Dankeschön an das Militärkommando Burgenland, ohne dessen Mithilfe ein Zustandekommen nur schwer möglich gewesen wäre. Hier ein besonderer Dank an Herrn Offiziersstellvertreter Hofer Willi und seine Mannen, die unermüdlich an der Errichtung gearbeitet haben. Nicht zuletzt ein „Vergelt´s Gott“ an alle, die zum Gelingen dieses kleinen geistlichen Zentrums in irgendeiner Weise mitgearbeitet haben. An uns Soldaten der Kaserne liegt es nun, aus dieser Stätte ein würdiges Zentrum des Friedens und der Einkehr zu machen.“
 
Die hier wiedergegeben Gedanken und der Dank an alle am Bau Beteiligten wurden durch den ganzen Gottesdienst hindurch getragen. Ein (zum Nachdenken anregendes) Lied gesungen von einem Unteroffizier des JgB 19 am Ende der Feier - welche von Grußworten aus Militär (für das Militärkommando sprach der Militärkommandant von Burgenland Brigadier Johann Luif) und Politik (in Vertretung des Landeshauptmannes Stellvertreters sprach Bundesrat Walter Temmel und für den Landeshauptmann Frau Landesrätin Verena Dunst) beendet wurde, rundeten den Festakt ab. Im Anschluss konnte bei einem Gläschen Wein auf die Kapelle angestoßen werden. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen gab es keinen Ehrentisch. Dieser hätte wohl der Intention der Feier widersprochen, wo wir uns als Christen um einen Altar versammelt hatten, als Schwestern und Brüder. So konnte beim Ausklang des Festes Jeder Jedem begegnen.
 
Zahlreiche Besucher folgten der Einladung zur Weihe der Kapelle
Die vielen Kameraden von Bundesheer, ÖKB, FF, Polizei (mit ihrem Polizeidiakon), die zahlreichen Zivilbediensteten und Gäste aus dem Burgenland, der Steiermark, Wien sowie Ober- und Niederösterreich (unter anderem Frau Bundesrätin Adelheid Ebner), die Lehrer aus der Berufsschule Pinkafeld, welche den Bau mit ihren Schülern errichtet hatten usw. verliehen der gesamten Feier die fröhliche Stimmung eines fröhlich gelebten Christentums, welches nun auch in gottesdienstlicher Form in der Musterkaserne Europas in Güssing gelebt werden kann.
 
Die Symbolik der Kasernenkapelle Güssing
Die Kasernenkapelle der Garnison Güssing bietet sich dem Betrachter als fünfeckiger Turm mit drei Meter Seitenlänge. Die Grundform des Fünfecks, welches auf den ersten Blick bei einer Kapelle abschrecken mag, symbolisiert das Böse in der Welt, welches unleugbar vorhanden ist.
Tritt man jedoch in das Innere des kleinen Sakralraumes, so erkennt man vier bunte Glasfenster. Sie symbolisieren die vier Evangelien. Jenes nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Das Licht strahlt, gleichsam dem Wort Gottes, durch die Fenster herein - und - wenn in der Kapelle gefeiert wird, auch hinaus! Die Türe selbst ist Christus, durch den wir eintreten zum Göttlichen hin. So ist auch gleich neben der Türe ein Weihwasserbecken (mit einem Edelstein in der Mitte) angebracht, welches den Eintretenden an seine Taufe erinnert. Vis a vis der Türe, gleichsam in der Mitte des kleinen Sakralraumes, befindet sich der einfache Altar (ein umgebauter Stubentisch – denn dort wo der Mensch Mahl miteinander hält, wo er Eucharistie feiert, dort ist Christus präsent), auf dem ein Bronzekreuz eingelassen ist, welches wiederum einen Edelstein im Zentrum birgt und so eine Verbindung zum Weihwasserbecken schafft.
Die im Altar eingearbeiteten fünf kleinen Kreuze symbolisieren die fünf Wundmale Christi. Sie verweisen auch auf das neben der Türe befindliche Gedenkbild an die verstorbenen Soldaten, welches ebenso das Kreuz zum Thema hat. Um den Altar befinden sich, jeweils an den Wänden, einfache Sitzgelegenheiten in derselben Farbe, welche auch der Altar aufweist. Die Doppelstellung der Hocker erinnert an die Sendung des Getauften. Der Herr sandte seine Jünger – zwei und zwei – aus in alle Städte und Dörfer, in die er selber gehen wollte. Der Christ, der das Wort Gottes hört und die heiligen Geheimnisse feiert, ist Gesandter des Evangeliums, ist Missionar. Der Priestersitz hebt sich nur farblich ab. Der Priester ist in der Liturgie an Christi Stelle (dies symbolisiert die Farbe) und dennoch Christ wie alle Gläubigen (dies symbolisiert die gleiche Form der Sitzgelegenheit).
Als Gnadenbild fungiert in der Kapelle eine Kopie der Mariazeller Gnadenstatue aus Sandstein. Maria, die Schutzfrau der Soldaten, ruht zentral, aber nicht im Zentrum der Kapelle auf einem Sockel. Sie verweist auf Christus selbst, das Fundament des Glaubens, auf Christus selbst, das Ursakrament. Über dem Altar, über der Marienstatue  und über den Gläubigen schwebt - in Gestallt einer Taube in Gloriose - der Hl. Geist, der Herr ist und lebendig macht, dass wir begeisterte Hörer des Wortes und Glauben des Evangeliums sein mögen. Am Vorplatz der Kapelle werden wir nochmals nachdrücklich daran erinnert: Der Glockenturm, von der Kapelle abgesetzt, ist gleichsam der einzelne gesendete Christ, der seine Mitmenschen stets einladen muss, zu Christus zu kommen. Der Turm ist – im Gegensatz zur Kapelle – nicht verputzt. Vielmehr spiegeln die einzelnen Steine die einzelnen Mitglieder der Gemeinde wider, die lebendige Steine sein sollen. Lebendige Steine einer lebendigen Kirche!
Vom 25.-29. August fand im Südburgenland die „Internationale Militärweltmeisterschaft im Orientierungslauf“ statt. Federführend dabei war das JgB 19 unter ihrem Kommandanten Oberstleutnant Thomas Erkinger. Fast 30 Nationen fanden sich in der neuen Kaserne Güssing ein, die Laufstrecken waren in der Region Eisenberg.
 
Ein Bericht von  Militärsuperior Alexander Wessely

Auch die Militärpfarre beim Militäkommando Burgenland leistete bei der internationale Militärweltmeisterschaft im Orientierungslauf in und um die Kaserne Güssingunter unter dem Motto „Kirche anbieten, nicht anbiedern“ einen kleinen Beitrag. Nicht nur ein großes Plakat am Turm der Kasernenkapelle „Gott ist der Weg und das Ziel“, sondern auch ein Willkommensblatt mit Glückwünschen für die Meisterschaft in 30 Sprachen in dem Willkommenspaket, welches jeder Athlet und jede Athletin bekam, wies auf die durchgehend geöffnete Kasernenkapelle hin, in welcher Bibeln und Gebetstexte in 10 Sprachen aufgelegt worden waren.
 
Die Cafeteria der Kaserne, wo nach den Wettkämpfen Athletinnen und Athleten sowie die  Delegationsleiter und Trainer zusammenkamen, war neben dem Zieleinlaufgelände Begegnungsort mit dem Militärpfarrer Alexander Wessely, welcher ein offenes Ohr für die Athletinnen und Athleten und deren Betreuerteams hatte.
Eine gelungene Veranstaltung, welche nicht nur Sportlerinnen und Sportler, Soldatinnen und Soldaten unterschiedlichster Nationen und Armeen zusammenbrachte, sondern in der das Österreichische Bundesheer - allen voran das JgB 19 - wieder einmal beweisen konnte, was es zu leisten im Stande ist. Die Militärseelsorge konnte zu diesem militärisch-sportlichem internationalen Ereignis einen kleinen Beitrag leisten.
Unsere liebe Frau vom Rosenkranz – Maria vom Siege.“ Das Patroziniumsfest der Kasernenkapelle in Güssing
 
Ein Bericht von Militärsuperior Alexander M. Wessely
 
Der schlichte Altar mit Stacheldrahtelementen, daneben auf dem steinernen Sockel das einfache Gandenbild der Kasernenkapelle Güssing, die Mariazeller Muttergottes: So schlicht und bewusst bescheiden bot sich das Bild vor der Patroziniumsmesse. Als Schmuck diente nur eine Vase mit Rosen. Der größte Schmuck und die Zierde dieses Festes waren die vielen – bei ihrer Kapelle angetretenen Soldatinnen und Soldaten, verstärkt durch zahlreich erschienene Gäste (unter ihnen als Konzelebranten die Patres aus dem Kloster Güssing) aus Güssing und Umgebung, sowie einem Ensemble der Militärmusik Burgenland.
 
In seiner Predigt ging Militärsuperior Alexander Wessely auf die Kraft des Gebetes ein, auf die Freude des Glaubens, welcher Berge versetzen kann. Gleichzeitig lud er ein, die Kasernenkapelle – die Gott bei der Weihefeier im Frühjahr „zu seinem Besitz gemacht hat und gleichzeitig den Soldatinnen und Soldaten geschenkt hat“ - als Ort des Gebetes und des Stillewerdens wahrzunehmen und, so der Militärpfarrer, „die Einladung gleichsam anzunehmen rund um die Uhr zu IHM kommen zu können, schließlich sei die Kapelle 24 Stunden geöffnet“.
 
Dies wird in nächster Zeit nicht zuletzt durch Rekrut Alpár Dobos möglich, der sich zusätzlich zu seinem Dienst in der Kaserne bereit erklärt hat, die Aufgabe des Mesners bis zu seinem Abrüsten zu übernehmen. 
Bei der – an den Festgottesdienst – anschließenden Agape konnten Kontakte zwischen Zivilbevölkerung und den Soldatinnen und Soldaten (weiter) geknüpft werden. Die Soldatinnen und Soldaten erhielten zudem die Möglichkeit, einen Rosenkranz und eine Soldatenbibel kostenfrei zu bestellen. Gestärkt mit „Seelsorgezuckerln“ - welche an die Süße des Glaubendürfens erinnern sollten -, ging es schließlich zurück in den Ausbildungs- und Kasernenalltag.
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
„Für wen oder für was wollen wir beten?“
 
Diese Impulsfrage, welche Militärdekan Alexander Wessely selbst knapp vor der Firmung bei den Exerzitien der österreichischen Militärpfarrer in Salzburg von Weihbischof Anton Leichtfried gehört hatte, stelle er nun den 10 Firmkandidaten bei der Soldatenfirmung am 23. Jänner in der Basilika Güssing.
 
Es war ein außergewöhnlicher Firmtermin, aber ebenso ein außergewöhnlich motivierter Einrückungstermin in der Kaserne Güssing, aus welcher der Großteil der Firmkandidaten kamen. Und: es waren mitunter außergewöhnliche junge Persönlichkeiten, welche sich eingefunden hatten um mit ihren Familienangehörigen, Kameraden und Kommandanten diesen feierlichen - von einem Ensemble der Militärmusik Burgenland gestalteten -  Gottesdienst zu feiern.
 
Nach der Lesung aus dem Korintherbrief und dem Evangelium, rief Militärdekan Wessely, der das Firmsakrament im Auftrag des Militärbischofs für Österreich, Mag. Christan Werner spendete den Firmling nochmals ihren Lebensweg in Erinnerung, ihre Lebensplanung und den konkreten Werdegang, stets verbunden mit denn vielen Gnadengaben, Talenten und Möglichkeiten, die jedem Einzelnen geschenkt sind. Diese gelte es be- und gestärkt durch den Hl. Geist im hl. Sakrament der Firmung zum Wohle Aller einzusetzen. „Überlege Dir auch, wofür Du i dieser Stunde dankbar bist, wofür Du in dieser ganz speziellen Stunde bitten willst. Auch für und um den Glauben.“ Mit diesen Worten wurden die Firmkandidaten schließlich eingeladen ihre (Tauf)Kerzen an der Osterkerze zu entzünden und ihren Glauben zu bekennen. Im Anschluss daran erfolgte die eigentliche Firmspendung.
 
Nach der Eucharistiefeier wurden in den Pfarrsaal zu einem kleinen Sektempfang geladen, bevor Bruder Paul mit einer Klosterführung, welche auch in die Gruft der Familie Batthyány führte. Das Mittagessen und der abschließende Kaffee wurden schließlich in der Montecuccoli-Kaserne eingenommen.
Und worum hat jeder gebetet? Das wird wohl in den Herzen der Firmlinge und aller Anwesenden bleiben. Aber, dass es nach der Firmung „frisch gestärkt“ weitergeht als Christ  wurde den Firmlingen bei dieser von gegenseitigem Respekt, Herzlichkeit, Kameradschaft und Freundschaft getragenen Feier deutlich. Und das strahlen in den Gesichtern konnte dies nur bestätigen.
 
Die Militärpfarre Burgenland möchte aber auch danken: allen Firmlingen, die sich zur Firmung angemeldet und auf diese vorbereitet haben, allen Patinnen und Paten, allen Familienangehörigen, welche die Firmlinge an diesem so wichtigen tag begleitet haben. Allen  Kommandanten, dass es immer wieder möglich ist, dass wir als Militärpfarre aktiv werden können und hierbei alle Unterstützung erfahren. Wir danken der Militärmusik Burgenland für den feierlichen Rahmen der Feier und allen, welche dann das Essen und das gemütliche Beisammensein ermöglicht und vorbereitet haben. Ein Dank gilt allen Pfarrgemeinderäten welche stets als erste Ansprechpersonen gelten. Nicht zuletzt danken wir den Franziskanern von Güssing für das gute und gedeihliche Miteinander.
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
Dekanatskonferenz und Vorösterlicher Gottesdienst in Güssing
 
Dieser Satz befindet sich auf kleinen Päckchen, welche von den Schweizer Militärseelsorgern an ihre Soldaten verteilt werden. Darin enthalten die wohl allen Soldatinnen und Soldaten bekannten „Ohrschutzstöpseln“. Auf der Seite ein kleiner Aufdruck „Erhältlich in ihrer Kirche“.
 
„Gönne dir den Luxus der Stille“. Dies gilt wohl nur selten für die Soldatinnen und Soldaten der Montecuccoli-Kaserne Güssing, welche noch immer heißbegehrtes Objekt von Exkursionen, Führungen und Besprechungen aller Art ist.
 
Dies ist verständlich, handelt es sich doch bei der Kaserne nicht nur um ein hervorragendes militärisches Objekt. Nein, auch das Zusammenwirken von bester Infrastruktur und motivierten Soldatinnen und Soldaten des JgB 19 gilt es hervorzuheben. Letztlich ist Güssing auch deshalb so begehrt. Für uns als Militärseelsorger auch, denn in der südlichsten Garnison des Burgenlandes ist die Militärseelsorge ganz selbstverständlich in die Arbeit des JgB19 integriert, der Militärseelsorger kein Exot sondern Mitarbeiter bei den Soldaten und für die Soldaten.
 
Davon konnten sich auch  die Militärpfarrer des Dekanates Ost der Militärdiözese bei der Frühjahrsdekanatskonferenz am 18. März überzeugen. Militärpfarrer und Pfarradjunkten aus Wien, Niederösterreich und der Steiermark kamen auf Einladung der Militärpfarre Burgenland in Güssing zusammen um über Zukunft und mögliche Strukturen der Militärseelsorge im Dekanat zu beraten. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf den Lebenskundlichen Unterricht gelegt. Wichtigster Output der Tagung: Seelsorge anbieten, nicht anbiedern und die Präsenz der Militärseelsorge bei der Truppe und nicht in den Pfarrkanzleien. Unterrichte, Betreuungsgespräche, die Feier der Sakramente, Präsenz, ein offenes Ohr für die Anliegen der Soldatinnen und Soldaten und schließlich Gelegenheiten der Stille zu schaffen. Womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären: „Gönne dir den Luxus der Stille“.
 
Dies ist in Güssing oftmals nicht möglich, dann tut es gut wenn die Kasernenkapelle den ganzen Tag offen steht um einfach einmal zur Ruhe zu kommen oder um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, wie am 25. März, dem „Verkündigungstag“. An diesem Tag versammelte sich eine Gruppe von Soldaten, an ihrer Spitze der Kdt des JbG 19 Obstlt Thomas Erkinger um 06.30 Uhr zur Feier der Eucharistie, zum Hören auf das Wort Gottes, zum Beten und um zur Ruhe zu kommen und sich für einige Augenblicke den „Luxus der Stille“ zu gönnen.
 
Militärdekan Alexander Wessely lud dazu ein die verbleibenden Tage bis zum Osterfest zu nützen diese Stille als Möglichkeit der Gotteserfahrung zu nützen um so Ostern tief erfahren zu können. „Gönne dir den Luxus der Stille – Erhältlich in ihrer Kirche“.
 
 

102bEigentlich ist der Patroziniumstag der Kasernenkapelle der 7. Oktober „Maria vom Siege“. Heuer verlegte aber eine Abordnung des JgB19 zu dieser Zeit zu einem Totengedenken nach Osttirol, sodass der Tag des feierlichen Patroziniums in die Folgewoche auf den 12. Oktober verschoben wurde.

Einem glücklichem Zufall war es zu verdanken, dass an diesem Tag auch die Vorstaffelung der Übung des Jägerbataillon Burgenland begann,  sodass wir neben den Soldaten und Soldatinnen des JgB19 mit ihrem Kommandanten und Hausherrn in Güssing Oberst Thomas Erkinger, den Zivilbediensteten der Garnison, unseren Senioren, Gästen aus der Stadtpfarre und Assistenzeinsatzsoldaten der 3. AssE-Kp auch Kameraden der Miliz, an der Spitze den Bataillonskommandanten des JgB Burgenland Oberst  Peter Krauss begrüßen konnten.

Und so feierte eine große Gruppe vor der Kasernenkapelle  Güssing mit Militärdekan Alexander Wessely, sowie dem Stadtpfarrer von Güssing  Pater Raphael Rindler OFM und Pater Anton Bruck OFM begleitet von einem Ensemble der Militärmusik Burgenland unter der Leitung von Oberst Hans Miertl die Hl. Messe. In seinen Predigtgedanken ging Militärdekan Wessely auf den jeweils uns gegebenen Namen ein, mit de wir gerufen werden und gerufen werden wollen und den Gott in seine Hand geschrieben hat… 

Nach der feierlichen Messe wurde bei herrlichem Wetter zu einer zünftigen Agape geladen, bei der generationsübergreifend ins Gespräch gekommen wurde. “Ich bin unseren Kommandanten, allen Kameraden und nicht zuletzt meinem Militärpfarrgemeinderat, sowie den Mitbrüdern aus der Stadtpfarre Güssing und nicht zuletzt unseren Militärmusikern unendlich dankbar, dass wir zusammen so ein schönes und wahrlich gelungenes Fest ausrichten konnten und sage allen ein herzliches `Vergelt´s Gott`“, so Militärdekan Alexander Wessely.

Foto: Privat

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1958-2018: 60 Jahre Soldatenwallfahrt. Vizeleutnant Richard Payer ist 1958 als 20-jähriger Zugführer bei der ersten Internationalen Soldatenwallfahrt dabei gewesen. Heuer, bei der 60. Jubiläumswallfahrt, wird er wieder mitfahren. Ein Erinnerungsbericht... Weiterlesen

30 Jahre Militärordinariat

30 Jahre Militärordinariat

"Ganz nah bei den Menschen und zugleich im Militär beheimatet sein": Das zeichnet mit den Worten von Militärbischof Werner Freistetter die heimische Militärseelsorge aus. Der Bischof eröffnete mit seinen Grußworten... Weiterlesen

Festgottesdienst zum Weltfriedenstag 200…

Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission und der Militärkommandant von Wien Bgdr Mag. Franz Reiszner, sowie der Verteidigungs- und Militärattache der Republik Kroatien. Mit Militärbischof Mag. Christian Werner konzelebrierten... Weiterlesen

Bildergalerien

30 Jahre Militär...
Altarweihe in der...
Lourdes 2018
Requiem für Kaise...
Weltjugendtag 201...
Bischofskonferenz...