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82aZwei- und Vierbeiner gemeinsam auf dem Weg. Die 7. „Wallfahrt der Kreaturen“ am TÜPl Bruckneudorf
 
Der Pfarrgemeinderat des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf und das kleine – aus Grundwehrdiener und Militärpfarrer bestehende – Team der Militärpfarre Burgenland haben es , trotz vieler unvorhersehbarer Umstände wieder einmal geschafft, eine der wohl kleinesten, aber berührendsten Wallfahrten des Burgenlandes auf die Beine zu stellen. Eigentlich auf jeweils „vier Beine“, denn schließlich fand am 30. September, gleichsam als Vorgriff auf das Fest des Hl. Franziskus, am Truppenübungsplatz Bruckneudorf bereits die 7. „Wallfahrt der Kreaturen“ statt. Diesmal wurden die Wallfahrt und die Hl. Messe von einem Quintett aus Frauenkirchen bestens musikalisch begleitet und dafür gilt es ein großes „Danke und Vergelt´s Gott“ zu sagen, denn was wäre eine Wallfahrt ohne Musik.

Aber was wäre eine Wallfahrt ohne Labestadtionen, welche reichlich am einstündigen Weg am Truppenübungsplatz für Mensch und Tier aufgebaut wurden. Das Wichtigste sind aber wohl die Wallfahrerinnen und Wallfahrer und dabei hielten sich heuer Vier- und Zweibeiner fast die Waage. Militär-, Rettungshunde  und „Familienhunde“ zogen gemeinsam – alle ihrem eigenen Tempo folgend – mit ihren Zweibeinern, allen voran der laufenden Kurs des Militärhundezentrums Kaisersteinbruch, zur altehrwürdigen Spittelwaldkapelle hoch oben im Übungsgelände. Dort angekommen wurde schließlich die Hl. Messe von Bischofsvikar Militärdekan Alexander Wessely mit allen anwesenden Pilgerinnen und Pilgern gefeiert.

In dieser feierlichen und besonderen Messe wurde auch, von der 2. Ausbildungskompanie in Rom gestiftete neue Kelch, gesegnet, welcher von nun an bei Hl. Messen in der Benedek - Kaserne, am Truppenübungsplatz und  in Kaisersteinbruch verwendet werden wird. Nach dem Gottesdienst wurde schließlich noch zur gemeinsamen Agape für Mensch- und Tier geladen.
Die zahlreichen Futter- und Geldspenden wurden - wie in den vergangenen Jahren – wieder dem Tierheim in Parndorf übergeben.

Foto: Privat

99aLetzten Sonntag wurde in Eisenstadt das Erntedankfest gefeiert.

Dankbar zu sein für die Gaben der Erde und der rechte Gebrauch dieser Gaben standen im Mittelpunkt der Predigtgedanken von unserem Militärpfarrer.

"Wir, die wir oft im Überfluss leben, müssen uns bewusst werden, dass wir aufgerufen sind auch mit den Armen zu teilen, wie es Papst Franziskus es immer wieder betont," so Militärdekan Wessely. "Und als Martinspfarre werden wir doppelt das ganze Jahr daran erinnert und nicht nur fast plakativ am Erntedankfest. Diese Erinnerung geschieht erstens durch unseren Pfarrpatron Martin und zweitens durch unsere beiden äußeren Kapellenfenster, die Korn und Wein zeigen, als die Hauptprodukte des damaligen Burgenlandes. Das tägliche Brot des Lebens, aber auch den Wein der Festtagsfreude die Gott uns schenkt und die wir ebenso teilen, ja mitteilen müssen."

Nach dem Gottesdienst wurde zur Erntedankagape geladen, bei welcher auch die von Diakon GR Elmar Nickel gesegneten Erntedankgaben, sowie die mitgebrachten Kuchen und Torten verzehrt wurden.
Besonders bewundert wurde an diesem Tag auch das neue Altartuch, welches extra für das Erntedankfest gestickt wurde! Herzliches "Vergelt´s Gott" an Frau Traude Schmild.

Foto: Privat

100aZweite Romwallfahrt der Militärpfarre Burgenland

Bereits zum zweiten Mal pilgerten heuer Pfarrangehörige der Militärpfarre Burgenland anlässlich des Hl. Jahres nach Rom. Die dreiundzwanzigköpfige Gruppe bestand aus Soldaten und Zivilbediensteten va. des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf, sowie ihren Angehörigen. Wie bei der ersten Romwallfahrt stand auch bei dieser - vorgegeben durch das Jahr der Barmherzigkeit - die Barmherzigkeit Gottes und die Barmherzigkeit der Menschen in der Geschichte im Vordergrund der Betrachtungen archäologischer Stätten, Kirchen und historischen Orte. Und diese besuchten Orte waren zahlreich und reichten vom Petersdom und den Sammlungen des Vatikan bis hin zu den Ausgrabungen am Forum, den Hauptkirchen Roms oder der Tiberinsel.

Spiritueller Höhepunkt war dabei sicherlich der Prozessionsweg von der Engelsburg hin zur Hl. Pforte des Petersdomes und das Durchschreiten derselben mit Gebet und Gesang. Aber auch in den anderen Hauptkirchen wurden die Hl. Pforten stets nach einer kleinen Andacht durchschritten, ebenso erklangen in mehreren Kirchen Roms burgenländische Marienlieder.

Emotionaler Höhepunkt war hingegen die Papstaudienz, vor und nach der es auch Gelegenheit zum Gespräch mit Pilgern anderer Nationen gab, nicht zuletzt mit Soldaten anderer Armeen, welche auch in Uniform gekommen waren und den Gardisten der päpstlichen Schweizer Garde. "Ein Erlebnis der Besonderen Art", so Lt. Thomas Z. und Monika C., welche die Pilgerreise zusammen mit Militärdekan Alexander Wessely organisiert hatte fügt hinzu: "Ich bin das erste Mal in Rom. Aber es wird wohl noch lange dauern, bis ich alle Eindrücke verarbeitet habe".

Foto: Privat

107... am Truppenübungsplatz Bruckneudorf - das "kleine Kirchweihfest" der Militärpfarre Burgenland 2016

Das "kleine Kirchweihfest", das Fest des Hl. K(C)arolus, bei der TÜPl-Kapelle in Bruckneudorf. Trotz eisigen Temperaturen feierten nahezu hundert Gläubige das Fest dieses Großen Heiligen, dem die höchstgelegene Kapelle des Truppenübungsplatzes geweiht ist.

Militärdekan Alexander Wessely feierte mit den Soldaten des Truppenübungsplatzes und der 2. Ausbildungskompanie der Heerestruppenschule diesen stimmungsvollen Gottesdienst, der von einem Ensemble der Militärmusik Burgenland musikalisch begleitet wurde.

"Der Patroziniumsgottesdienst bei dieser Kapelle mit einem wunderbaren Ausblick auf große Teile des Truppenübungsplatzes stellt stets einen Höhepunkt im Kirchenjahr der Militärpfarre Burgenland dar," so Wessely. Der Kommandant des Truppenübungsplatzes, Oberst Franz Neuhold, bedankte sich bei den Militärpfarrgemeinderätinnen und Militärpfarrgemeinderäten für die Organisation dieses Tages und darüber hinaus für ihr Engagement für die Bediensteten und Soldaten am Truppenübungsplatz. Im Anschluss wurden schließlich alle zu einer stärkenden und wärmenden Agape eingeladen und mit kleinen Medaillons des "Hl. Jahres der Barmherzigkeit aus Rom bedacht.

Foto: Privat

108a60 Jahre nach dem Ungarischen Volksaufstand

Am 4. November wurde in Andau, direkt an der Brücke und in der Ortschaft der Ereignisse vor 60 Jahren gedacht. Der Bundeskanzler und der ehemalige Bundespräsident der Republik Österreich, Minister aus Österreich und Ungarn, Landespolitiker beider Länder, hohe geistliche Würdenträger und hohe Militärs, sowie viele internationale Ehren- und Festgäste nahmen an der Kranzniederlegung an der Brücke und am folgenden Festakt teil. Militäroberkurat W. Schey und Militärdekan Bischofsvikar A. Wessely sprachen direkt an der Brücke die geistlichen Worte, die politischen Ansprachen und berührende Erinnerungen von Zeitzeugen folgten schließlich - nach dem "Lied vom guten Kameraden" und der Enthüllung und Segnung der neuen Gedenktafel - in der Festhalle.

Die Brücke von Andau, die den sogenannten "Einserkanal" überquerte, diente bis 1956 den örtlichen Landwirten im Seewinkel als Hilfsbrücke zur Erreichung ihrer Felder, die oft auf beiden Seiten der Grenze lagen. Im Laufe des Ungarischen Volksaufstandes 1956 flohen insgesamt über 200.000 Ungarn, allein im Bereich Andau kamen ca. 70.000 Menschen über die Grenze, hierbei vor allem über die Brücke von Andau nach Österreich. Am Nachmittag des 21. November 1956 wurde die Holzbrücke von ungarischen Soldaten gesprengt. Zum Gedächtnis wurde 40 Jahre später die Neue Brücke von Andau in Zusammenarbeit ungarischer und österreichischer Soldaten errichtet und am 14. September 1996 feierlich eröffnet.
Erst im Frühherbst pilgerte die Militärpfarre Burgenland mit mehreren hunderten Teilnehmern von dieser Stelle aus in die Basilika von Frauenkirchen.

Foto: Privat

109... anlässlich des Martinsjahres/ 1700 Hl. Martin

Am 6. November 2016 wurde im Wiener Stephansdom, dem die Diözese Eisenstadt in besonderer Weise verbunden fühlt - ruhen hier doch die ersten Diözesanadministratoren - mit einem feierlichen Pontifikalamt der "Tag der Burgenländer" in Wien begonnen. Der - von drei Eisenstädter Chören eindrucksvoll musikalisch begleitete - feierliche Gottesdienst, wurde vom Diözesanbischof von Eisenstadt Ägidius Zsifkovics mit der burgenländischen Landesregierung, vielen Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Gesellschaft, Militär und Wirtschaft und unzähligen Gläubigen aus dem Burgenland und aus Wien gefeiert. Anlass war heuer in besonderer Weise der 1700 Geburtstag des Hl. Martin, dessen Reliquien auf einen Seitenaltar zur Verehrung ausgestellt wurden.
 
Die Militärseelsorge war durch Bischofsvikar Alexander Wessely - Militärpfarrer von Burgenland - vertreten, der auch den Dank für die gute Zusammenarbeit der Diözese Eisenstadt und dem Bundesheer, bzw. der Militärseelsorge von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics entgegennahm. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes im - bis auf den letzten Platz gefüllten - Stephansdom wurde ein Blumengebinde am Altar "Maria Pócs´" niedergelegt, wird doch am 6. November auch der Übertragung dieser von den Wienerinnen und Wienern besonders verehrten Ikone vom ungarischen Pócs´ in den Wiener Stephansdom im 17. Jahrhundert gedacht. Im Burgenland selbst befindet sich eine der ältesten Kopien des Gnadenbildes, welche heute im südburgenländischen "Maria Bild" bei Mogersdorf verehrt wird.
 
Nach dem Festgottesdienst spielte die Militärmusik Burgenland am Stephansplatz zu einem Platzkonzert auf, dem - trotz starkem Regen - nicht nur die Ehren- und Festgäste, sondern unzählige Gläubige und Schaulustige lauschten und den Musikern applaudierten.

Foto: Privat

112bFeier der Hl. Taufe und Schließung der Hl. Pforte in der Martins-Kaserne in Eisenstadt

Am 13. November 2016 wurde im Rahmen des gutbesuchten und feierlichen Gemeindegottesdienstes in der Hauskapelle der Martinskaserne in Eisenstadt der kleine Elias Christian getauft. Am Ende der feierlichen Taufe und der anschließenden Eucharistiefeier wurde gemäß den vorgeschriebenen Riten auch - zeitgleich mit der Feier in der militärbischöflichen St. Georgskathedrale zu Wr. Neustadt - die Heilige Pforte geschlossen.

Mit der noch brennenden Taufkerze des kleinen Elias Christian wurde eine Kerze in der die ...Hl. Pforte begrenzenden Wachhütte entzündet. Damit reflektierte Bischofsvikar Alexander Wessely auf die Worte seiner Predigt, in welcher er die Taufe des Elias Christian und das "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" verband. "Durch die Heilige Taufe bleiben wir in besonderer Weise in der Liebe und Barmherzigkeit Gottes", so Wessely "die heutige Taufe soll uns dies an diesem besonderen Tag vor Augen führen. Und das ist wohl auch was vom „Hl. Jahr der Barmherzigkeit“ bleiben wird, dass wir uns der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes immer in besonderer Weise sicher sein dürfen.“ Wenn in den nächsten Tagen die Hl. Pforte auch abgebaut werden wird, so wird die Kerze noch einige Tage an dieser Stelle brennen um dieses besondere Jahr ausklingen zu lassen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde – wie es sich für einen besonderen Tag gehört – auch zu einem besonderen (und übervollen) Pfarrkaffee mit einem Gläschen Sekt geladen. Dabei wurde auch noch ein eifriger Mitarbeiter der Militärpfarre mit dem „Martinskreuz“ der Militärpfarre Burgenland ausgezeichnet.

Foto: Privat

113Die 96-jährige Zeitzeugin Johanna Paradeiser sprach beim  Martinsfest der Militärpfarre Burgenland am vergangenen Donnerstag über ihre Erinnerungen an den katholischen Widerstand während des Nationalsozialismus.

Im Oktober vor  78 Jahren versammelten sich tausende katholische Jugendliche zu einer Rosenkranzandacht im Wiener Stephansdom um gemeinsam ein Zeichen gegen die NS-Herrschaft zu setzen. Die gläubige Katholikin Johanna Paradeiser war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 18 Jahre alt, trotzdem erinnert sich die heute 96-jährige Wienerin noch heute an die Worte Kardinal Innitzers vor den jugendlichen Christen. Nach der Kundgebung nahmen die Gräueltaten des Nazi-Regimes gegenüber Christen immer weiter zu.  Bei ihrem Vortrag im Rahmen des Martinsfests der Militärpfarre Burgenland am vergangenen Donnerstag warnte  Paradeiser eindringlich: „So etwas darf sich nie mehr wiederholen!“

„Ihr habt nur einen Führer und das ist Jesus Christus“, diese Worte des Kardinals sind Paradeiser in besonderem Maße in Erinnerung geblieben, stellten sie doch einen besonderen Affront gegenüber dem Führerkult der Nationalsozialisten dar. „Wir wussten bereits von den Geschehnissen aus Deutschland was uns Katholiken unter der Nazi-Herrschaft bevorsteht“, betonte Paradeiser. Nach der Andacht versammelten sich tausende Jugendliche vor dem Erzbischöflichen Palais und skandierten: „Wir wollen den Kardinal sehen“. Dies war das letzte Zeichen eines katholischen Widerstands, bevor die Nationalsozialisten gläubige Christen mit ganzer Brutalität verfolgten.

 
Paradeisers Vater war eines der ersten Opfer der Nazis
Johanna Paradeiser stammt aus einer katholischen und  kaisertreuen Wiener Familie.  Ihr Vater, Hans Karl Zeßner-Spitzenberg , war sowohl Vertrauter von Otto Habsburg, als auch Mitarbeiter des Erzbischofs Kardinal  Innitzer. Der Vater legte den sechs Kindern schon früh die Bedeutung des christlichen Glaubens nahe. „Er prägte uns von frühester Kindheit an sowohl durch seine Liebe zum christlichen Glauben als auch zu Österreich“, erinnerte sich Paradeiser.
Spitzenberg stellte sich von Anfang an gegen die Nationalsozialisten und wurde bereits wenige Tage nach der Machtergreifung der  Nationalsozialisten in Österreich, im März 1938, verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Ein knappes halbes Jahr verbrachte Spitzenberg in der Justizanstalt im Landesgericht, wo die Nazis hunderte politische Gegner einsperrten. In dieser Zeit wurde die Familie regelmäßig von SA- und SS-Beamten terrorisiert. „Sie kamen unangemeldet zu allen Tages- und Nachtzeiten und verwüsteten unsere Wohnung“, erinnerte sich Paradeiser.  Im Juli 1938 wurde Spitzenberg ins Konzentrationslager Dachau verschleppt.  Am  1. August 1938 verstarb er völlig entkräftet im Alter von 52 Jahren an den Folgen der Zwangsarbeit und Misshandlungen. Er gilt somit als eines der ersten Opfer der Nationalsozialisten in Österreich.

Erinnerung an die Opfer hochhalten
Für die, die Herrschaft der Nazis miterlebt haben, sei die Zeit nie wieder zu vergessen, so Paradeiser: „Wir müssen dafür sorgen, dass so etwas in Österreich nie wieder geschehen kann“. Deswegen sei es ihr ein besonderes Anliegen besonders junge Menschen von ihren Erlebnissen zu erzählen. Immer wieder besucht sie deswegen Schulen und berichtet aus ihrem Leben. Die Erfahrungen, die sie im Gespräch mit Jugendlichen gemacht habe, bestärke sie weiterzumachen und die Erinnerung weiterzugeben: „Gott hat mir auch im hohen Alter einen wachen Geist geschenkt und mich nicht vertrotteln lassen, dieses Geschenk sehe ich als Aufgabe“, so die 96-jährige Johanna Paradeiser.

Foto: Privat

131Es ist immer eine besondere Zeit der Advent, nicht nur allgemein, sondern in den Militärpfarren besonders. Vielleicht, weil man trotz Assistenzeinsätzen und Ausbildung, trotz Dienstbetrieb und Kaderbewerbung Zeit für Besinnung und Einkehr findet.

In der Militärpfarre Burgenland wird der Advent schon seit einigen Jahren als „Lebendiger Advent“ gestaltet. Wurden früher noch an jedem Tag kleiner Aktionen gesetzt und Veranstaltungen organisiert, so werden nun ganze Adventtage in den einzelnen Garnisonen abgehalten. So werden Roraten (incl. Fackelwanderung zu den Kapellen), Büchertische, Adventfeiern, Nikolausfeiern und Barbarafeiern angeboten … und angenommen!
Roraten mit bis zu 70 Teilnehmern beispielsweise in Bruckneudorf mit vielen Grundwehrdienern (auf freiwilliger Basis!), Nikolausfeiern mit über 50 Kindern und 100 Erwachsenen (beispielsweise in Eisenstadt) oder Nikolausbescherungen im Assistenzeinsatz und im Felde mit großen Schokonikoläusen und winzigen, aber liebevoll gefüllten Nikolauspäckchen für hunderte Soldatinnen und Soldaten. Und dann sind da auch kleine und besinnliche Feiern, wie die Barbarafeier am Pioniergelände in Kaisersteinbruch oder die heimelige Rorate in Güssing, die auch  auf das nahende Weihnachtsfest verweisen…
Und dann sind da noch die Sozialaktionen der Militärpfarre Burgenland. Ohne die geht es eben in einer „Martinspfarre“ nicht. Und schließlich gehören das soziale Engagement auch zu unserem Auftrag, genauso wie die Verkündigung des Evangeliums und in diesen Tagen in besonderer Weise die Verkündigung der Geburt Christi.

P.S.: Es gab heuer auch noch etwas Besonderes, worauf wir doch stolz sind: Der ORF berichtete über unsere Krippen in der Militärpfarre. Sowas kommt nicht alle Tage vor und auch hier konnten wir unserem Verkündigungsauftrag gerecht werden...

Foto: Privat

139aDer Heilige Abend ist wohl überall besonders. Vor allem wird er von Soldaten und Soldatinnen wahrgenommen, die an diesem Tag Dienst verrichten oder im Einsatz – sei es im Auslandseinsatz oder im Assistenzeinsatz – sind.

An diesen Tagen sind auch die Militärseelsorger in besonderer Weise gefragt und unermüdlich auf den Beinen um die Soldaten zu besuchen, ein kleines Geschenk vorbeizubringen und ein paar gute Worte zu wechseln. Im Burgenland haben die „Besuche der Dienste vom Tag“ schon lange Tradition und werden vom Militärpfarrer und Militärpfarrgemeinderäten wahrgenommen. Und auch die Besuche im Assistenzeinsatz zu Weihnachten gehören zum festen Bestandteil des Dienstplanes der Militärpfarre und bedürfen einer gewissen Logistik, um das große Assistenzeinsatzgebiet bestmöglich abzufahren und die meisten Posten besuchen zu können. „Wir haben schon vor einiger Zeit überlegt, in welcher Reihenfolge wir die Kompanien, Züge und Posten besuchen und wie viele kleine Geschenke und Keksteller wir jeweils am 23. Und 24. Dezember mitnehmen müssen,“ so Gefreiter Michael S., Mesner und Kraftfahrer der Militärpfarre Burgenland.

Einige Erlebnisse dieser Tage prägen sich ein: Etwa wenn ein junger Wachtmeister erzählt, dass Kindergartenkinder mit Schokoladeanhänger beim Gefechtsstand vorbeigekommen seien, um sie den Soldaten für ihren kleinen Christbaum zu schenken, weil sie mit ihnen teilen wollten.. Oder ein Mann der einen kleinen Christbaum direkt für einen Beobachtungsposten an der Grenze spendete... Auch eine Nachbarin die das Friedenslicht in einer Laterne zu einem Wachposten gebracht hat... Weihnachten ist eben besonders…auch im Assistenzeinsatz…

Der Umstand, dass sich das Lagezentrum und ein Kompaniekommando des Assistenzeinsatzes direkt in der Eisenstäter Martinskaserne befinden, ermöglichte es aber auch einigen Soldaten mit der Militärpfarrgemeinde die Christmette - in der nur von unzähligen Kerzen erhellten und weihrauchdurchströmten Kapelle - zu feiern, bei deren Predigt Militärpfarrer Alexander Wessely auf das Wachen der Hirten und das der Soldatinnen und Soldaten einging.

„Für mich war es ein besonderes Weihnachtsfest,“ so ein Rekrut der Assistenzeinsatzkompanie, „zwar nicht daheim zu sei, aber dennoch dieses Fest hier mitfeiern zu können, in diesem besonderen Rahmen.“
Nach dem Verklingen des Liedes Stille Nacht wurde dann noch zu einer kleinen Agape geladen und da hatten alle wieder das Gefühl dieser besonderen Nacht, jene die im Einsatz und Dienst waren und jene die in der Hauskapelle mit ihnen feiern durften.  Weihnachten ist eben besonders…auch im Assistenzeinsatz… .

Foto: Privat

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