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23“Gleichgültigkeit überwinden und Mitgefühl leben.“ Bischof Werner Freistetter feierte die Weltfriedenstagsmesse in der Wiener Stiftskirche mit vielen anwesenden Gläubigen.

„Die Kirche wie auch die Armee können ohne Interesse am Gemeinwohl nicht existieren. Deswegen müssen wir unsere Gleichgültigkeit überwinden und eine Kultur des Mitgefühls leben“, das betonte der österreichische Militärbischof Werner Freistetter bei der Weltfriedenstagsmesse am Donnerstagvormittag in der Wiener Stiftskirche.

Der Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Motto

„überwinde die Gleichgültigkeit und erringe den Frieden“.

Bischof Freistetter betonte in seiner Predigt die Wichtigkeit von Mitgefühl und Barmherzigkeit in allen Lebensbereichen. „Wenn wir einander gleichgültig werden zerstören wir jede Form von Zusammenleben“.  Auch wenn es in der heutigen Zeit immer schwieriger werde  Solidarität und Mitgefühl zu leben seien diese Werte heute wichtiger denn je, zeigte sich der Bischof überzeugt. Dabei gehe es nicht um „fertige Lösungen“, sondern darum etwas auf den Weg zu bringen.

Der Weltfriedenstag wird in der Katholischen Kirche seit 1969 jeweils am 1. Januar begangen und geht auf eine Initiative Papst Paul VI. zurück. Angesichts der weltweiten Spannungen entschloss sich der Papst eine Friedensbotschaft an die Regierenden der Welt zu senden. Die Feier ist jährlich mit einer vorab veröffentlichten Weltfriedensbotschaft des Papstes verbunden, die ein konkretes Thema näher erörtert. Der Weltfriedenstag wird mancherorts, so wie auch im Militärordinariat, flexibel innerhalb der ersten Jahreshälfte begangen.

Foto: Privat

45Die Feier des Weltfriedenstages der Militärpfarren Niederösterreichs am 10. Mai 2017.
Ein Aviso der Militärpfarre NÖ2

Es war der 8. Dezember 1967, als Papst Paul VI. beschloss, angesichts der damals weltweit herrschenden Spannungen, sich mit einer Friedensbotschaft an alle Regierenden zu wenden und den Neujahrstag zum Weltfriedenstag zu erklären. Diese Tradition besteht bis zum heutigen Tag. Auch der jetzt amtierende Papst tat dies und begann seine Weltfriedensbotschaft mit folgenden Worten: „… (ich) übermittle … allen Völkern und Nationen der Welt, den Staats- und Regierungschefs sowie den Verantwortungsträgern der Religionsgemeinschaften und den verschiedenen Gruppierungen der Zivilgesellschaft meine tief empfundenen Wünsche für den Frieden.“

In seinem Schreiben stellt er den Aufbau des Friedens durch die aktive Gewaltfreiheit als ein notwendiges Element der Kirche in den Vordergrund und er ruft auf, die Anwendung der Gewalt zu begrenzen: Durch moralische Normen, durch Teilnahmen an den Arbeiten der internationalen Einrichtungen und durch den kompetenten Beitrag vieler Christen zur Ausarbeitung der Gesetzgebung diesbezüglich auf allen Ebenen.

In diesem Sinne soll auch der Weltfriedenstag der MilPfarren Niederösterreichs verstanden werden und wirken. Dieser Bildungstag, für dessen Durchführung die Militärpfarre NÖ2 sich verantwortlich zeigt, findet am 10. Mai 2017 im Bildungshaus Großrußbach statt. Als Vortragender konnte der Theologe und Religionspädagoge  Karl – Richard Essmann gewonnen werden, der im Zuge dieser Veranstaltung zum Thema „Nächstenliebe und Flüchtlingsströme“ referieren wird.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die MilPfarre NÖ2 oder an ihre zuständige Militärpfarre.

Bild: ÖA/Grutschnig

57Eine gemeinsame Veranstaltung der Militärpfarren Niederösterreichs

Am vergangenen Mittwoch (10. Mai) begingen die Militärpfarren NÖ gemeinsam im Bildungshaus Großrußbach den diesjährigen Weltfriedenstag. An die 80 Gäste kamen zu dieser Veranstaltung, für die sich diesmal die MilPfarre NÖ2 verantwortlich zeigte. Der Religionspädagoge und Theologe Karl. R. Essmann führte als  Referent durch diesen Tag, der ganz in der Tradition des vom Papst Paul VI.  begründeten Weltfriedenstages stand.

Das gewählte Thema „Nächstenliebe und Flüchtlingsströme“ wurde ganz bewusst wieder in den Mittelpunkt dieses Tages gestellt, da immer noch Millionen von Menschen auf der Flucht sind und fern ihrer Heimat leben müssen. Die Gründe ihrer Flucht sind religiöser, politischer, sozialer und wirtschaftlicher Natur. Und dass Österreich nicht mehr die Insel der Seligen ist, zeigte die Flüchtlingsbewegung, die 2015 auch Österreich betraf. Obwohl unser Land mit Flüchtlingen und deren Aufnahme kein Neuland betrat (1956 Ungarnkrise, 1968 Tschechenkrise…), tat man sich aufgrund der „Plötzlichkeit“ und der Anzahl der gekommenen Flüchtlinge enorm schwer.

Ein interessanter, abwechslungsreicher und sehr informativer Bildungstag, der aufzeigte, in welche Richtung es wahrscheinlich gehen wird, mit welchen weiteren Problemen wir konfrontiert werden und mit welchen Herausforderungen und Chancen wir diesbezüglich in den nächsten Jahren noch rechnen werden dürfen.

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