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  • Militärseelsorge in der Literatur: "Der Beschenkte"
    Militärseelsorge in der Literatur: "Der Beschenkte"

    In Barbara Königs Roman „Der Beschenkte“ erweist sich die heldenhafte Lebenshingabe eines Feldgeistlichen für deren Nutznießer als in späterer Folge gar nicht so leicht zu bewältigen: Drei junge Soldaten hatten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs versucht, die Sprengung einer Brücke zu verhindern und wurden dafür von einem Militärgericht zum Tod verurteilt. Der bei der Aktion nicht beteiligte Seelsorger hatte sich freiwillig für die Hinrichtung gemeldet und auf diese Weise Mommsen, einem der drei Soldaten, das Leben gerettet. 

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  • Berufsethische Bildung: "Kurze Feldpredigten zur zweckmäßigen Ausbildung treuer und christlicher Kriegsmänner"
    Berufsethische Bildung: "Kurze Feldpredigten zur zweckmäßigen Ausbildung treuer und christlicher Kriegsmänner"

    Das bislang älteste Buch der Militärbiblischen Bibliothek zum Thema Militärseelsorge ist die 1788 erschienene Sammlung kurzer Feldpredigten des Breslauer katholischen Theologen Ambrosius Kollenetz. Sie dienten der christlichen Bildung der Soldaten, indem sie den Soldaten die ihrem Stande entsprechenden Pflichten erklärten.

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  • Kriegslyrik: "Die Frömmigkeit der deutschen Kriegslyrik"
    Kriegslyrik: "Die Frömmigkeit der deutschen Kriegslyrik"

    1917, noch mitten im Ersten Weltkrieg, veröffentlichte der junge deutsche Theologe Otto Herpel eine sehr umfassende wissenschaftliche Untersuchung über „Die Frömmigkeit deutsche Kriegslyrik“ während dieses Kriegs.

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  • Militärseelsorge in der Literatur: "Karmel"
    Militärseelsorge in der Literatur: "Karmel"

    Die dramatische Erzählung von Herbert Kuhn über die Weihnachtsfeier einer Gruppe von Offizieren mit ihrem Militärseelsorger im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront erschien erstmals 1949. Die Mittelfront steht kurz vor dem Zusammenbruch, die Zahl der Verluste ist hoch, auch am Heiligen Abend warten 17 Tote der eigenen Einheit auf den Abtransport. Der Icherzähler, ein Kompanieführer, kurz zuvor mit dem Ritterkreuz für einen Einsatz ausgezeichnet, der 30 seiner Leute das Leben kostete, begibt sich widerwillig zur Offiziersweihnachtsfeier und kommt auf dem Weg fast durch eine Granate ums Leben. In die Zusammenkunft platzt der Militärpfarrer, der mit dem Kommandanten, einem Oberst, nicht gerade im besten Einvernehmen steht. Dennoch wird er von ihm gebeten zu bleiben.

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  • Geschichte der Militärseelsorge: "Religionen im Krieg 1914-1918"
    Geschichte der Militärseelsorge: "Religionen im Krieg 1914-1918"

    Als dritter und letzter Band der Buchreihe „Religionen im Krieg 1914-1918“ ist 2020 eine umfangreiche Sammlung von Artikeln über die Griechisch-orientalische (orthodoxe) Kirche, die Islamische Glaubensgemeinschaft und die Israelitische Glaubensgemeinschaft in der Habsburgermonarchie erschienen. Herausgegeben wurde er vom evangelischen Militärsuperintendenten Karl-Reinhart Trauner und Claudia Reichl-Ham, Militärseelsorge-Expertin des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien.

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