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Auf Initiative des Rats der Bischofskonferenzen in Europa (CCEE) fand am Mittwoch, 14. September 2022, dem "Festtag der Kreuzerhöhung", europaweit eine Eucharistische Anbetung für den Frieden in der Ukraine statt.

Auch die katholische Kirche in Österreich schloss sich dieser Initiative an. Es fanden in vielen Kirchen besondere Gebetsstunden statt, dazu kamen noch Gottesdienste, in denen um den Frieden gebetet wurde.

So auch in der Militärpfarre Wien und in der Militärpfarre Burgenland, wo sich am Nachmittag Soldatinnen und Soldaten einfanden und ihre Gedanken und Gebete ganz dem Frieden in der Ukraine "widmeten".

Soldatenfirmung in der Militärpfarre Wien. 4 Rekruten sagten ein bewusstes Ja zum Glauben.

Am Mittwoch, den 09. März 2022, fand in der Militärpfarre Wien die Firmung von vier Rekruten der Garde statt. Die Besonderheit dieses Firmtermins: Ein Rekrut empfing gemeinsam mit der Firmung die Erstkommunion. In Abwesenheit von Militärbischof Werner Freistetter wurde das Firmsakrament von Militärerzdekan Harald Tripp gespendet.

In seiner Predigt sprach der Militärerzdekan die Bedeutung der bewussten Zuwendung zum Glauben an, denn „es ist ihre persönliche Entscheidung und nichts, was ihnen aufgezwungen wurde“. Weiters erklärte er, dass die Kirche auch Fehler mache, weil sie menschlich sei, aber heilig ist, weil sie von Christus gestiftet wurde. Es liegt an „der jüngeren Generation, … die Zukunft der Kirche weiterzubauen“ und der Auftrag eines jeden Christen ist es, „...das Kreuz des Lebens auf sich zu nehmen“, so Militärerzdekan Harald Tripp.

Musikalisch untermalte Matthias Lee, Referent für Kirchenmusik, die Firmung an der Orgel. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit Agape wurde der Tag abgeschlossen.

Am 02.03.2022 fand in der Militärpfarre Wien die Heilige Messe mit Aschenritus für das Militärkommando Wien statt. Militärerzdekan Dr. Harald Tripp begann die Messe mit einer Begrüßung des Militärkommandaten Brigadier Kurt Wagner und der Anwesenden sowie mit einigen Gedanken zu der Situation in der Ukraine.

In der Predigt sprach er die Deutung des Aschenkreuzes als Umkehr und Buße an. Die Umkehr während der Fastenzeit bedeutet bewusst solidarischer, einfacher, aufmerksamer und anspruchsvoller zu leben als unter dem Jahr. Dies führt „uns zu uns selbst und dann zum nächsten“, so Militärerzdekan Dr. Harald Tripp, der Asche auf den Kopf der Gläubigen streute.

Militärerzdekan Dr. Harald Tripp führte die Soldaten der 2. Gardekompanie in Wien und Bruckneudorf in die Grundlagen der militärischen Ethik und Werthaltungen ein.

„Heuer sicher anders“.

Unter diesem Motto stand die „Lange Nacht der Kirchen“ 2021. Und wie das Motto es schon andeutet: es forderte die diesjährige Veranstaltung ein sehr großes Maß an Flexibilität und Kreativität den Organisatoren ab. Auch dem Organisationsteam in der Militärpfarre Wien unter der Leitung von Militärerzdekan Harald Tripp erging es so. Viele Überlegungen, Vorschlägen und hitzige Diskussionen gab es im Vorfeld. Aber die größte Herausforderung an dem Ganzen war die unübersichtliche Lage der Corona-Pandemie.

400 Kirchen und ein buntes, abwechslungsreiches Programm

Rund 400 Kirchen waren es in ganz Österreich, die sich am Freitag, 28.Mai, an der Langen Nacht der Kirchen beteiligten. Darunter die Militärpfarre Wien. Auch das Programm hier in der Militärpfarre war anders als sonst, anders als gewohnt, anders als ursprünglich gewollt. Dennoch gab es offene, freundliche Begegnungen, gute Gespräche und – was das Wichtigste war - zufriedene Besucher.

Ein Haus voll Glorie schauet

Um 1800 Uhr fing der Gottesdienst mit dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ an. Die Besucher freuten sich, dass der Volksgesang wieder erlaubt war und stimmten freudig in den Gesang ein. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes war der Cellist Tobias Stosiek und der Organist Matthias Lee verantwortlich.
Der Gottesdienst, der von Militärerzdekan Harald Tripp, dem Hausherren und Pfarrer der Militärpfarre Wien, geleitet wurde, war geprägt durch eine freundschaftlich ökumenische Verbundenheit mit Erzpriester Alexander Lapin von der Orthodoxen Militärseelsorge.
Im Anschluss erfolgte für Interessierte eine Kirchenführung durch Wolfgang Mund; danach lud man im Ehrensaal (natürlich unter Einhaltung aller gesetzlichen Coronaauflagen) - nach der Begrüßung der Besucher durch den Musikpräfekten Matthias Lee - zu einem stimmungsvollen Abendkonzert.  Eine musikalische Zeitreise durch die Epochen von Mozart bis Rachmaninow, gestaltet von Frau Prof. Natasa Veljkovic (Klavier) und Herrn Prof. Tobias Stosiek (Cello). Literarisch umrahmt wurden diese musikalischen Darbringungen durch Texte zum Thema „Bewahrung der Schöpfung“ durch Oberstleutnant Alexander Eidler.

Die nächste Lange Nacht der Kirchen: 10. Juni 2022

Die Lange Nacht der Kirchen – zwar anders als gewohnt, aber sie konnte durchgeführt werden. Und alle waren sich einig: Man freut sich bereits auf die nächste Lange Nacht, die am 10. Juni 2022 stattfinden soll. Dann vielleicht mit deutlich weniger „Einschränkungen“.

Anfahrtsplan zur Militärpfarre Wien / Jakob Kern Haus

- Von der U4 - Station Hietzing mit der Buslinie 56 B, 156 B bis Stranzenberggasse
- Von der S - Station Meidling mit der Buslinie 8 A bis Montecuccoliplatz
- Von der U4 - Station Hietzing mit der Buslinie 58 B bis Montecuccoliplatz

Militärdekan Bischofsvikar
MMag. DDr. Alexander M. Wessely, LL.M.
mitbetreut durch
Militärpfarre beim
Militärkommando Burgenland
 
 
 
Pfarrkanzlei:
OStWm Markus Kleinlercher, Militärpfarradjunkt
 

 
Aufgaben der Militärpfarre
Verkündigung der Frohbotschaft / Evangelisation
Lebenskundliche Unterrichte in den Kasernen
Gottesdienste, Sakramentenspendung, Firmungen
Lebenshilfe für Soldaten und deren Angehörigen

Historischer Rückblick der Militärpfarrkirche St. Johann Nepomuk
Mitten im Park, der einen interessanten Baumbestand mit teilweise subtropischen Gewächsen aufweist und auf dessen Gelände in den Jahren 1908 und 1909 das Kriegsinvalidenhaus errichtet worden war, liegt eine Kapelle, die sich im Objekt V gemeinsam mit einem patriotischen Ehrensaal dem ehemaligen Kasino und einigen Nebenräumen befindet.

Am 5. Mai 1910 hatte seine k.u.k. Majestät Kaiser Franz Josef I. das "seinen invaliden Soldaten" gestiftete neue Anwesen übergeben. Die Stiftung erfreute sich aber nur kurze Zeit ungetrübter Verwendung, da mit dem Untergang der Monarchie auch hier die alte Ordnung ins Wanken geriet.
 
Da sie alsbald als Pfarrkirche zu klein geworden war, wurde in der Fasangartengasse ein neues Gotteshaus errichtet, welches der Hl. Hemma von Gurk geweiht wurde. Unsere Kapelle fristete ihr Dasein als Filialkirche, die aber weiterhin von der Pfarre umsorgt wurde. Nach verschiedenen Nutzungen wurde die Kirche am 27. September 1987 der Militärpfarre Wien übertragen, nachdem im selben Objekt bereits die Kanzleiräume untergebracht worden waren. Leider befand sich der Innenraum in einem Zustand, der eine Restaurierung unbedingt erforderte.
 
Mit der Übernahme der Kirche hatte die Militärpfarre WIEN nicht nur eine neue Heimstätte gefunden, sondern auch einen zusätzlichen Auftrag erhalten, der sich aber als große Belastung erwies. Dank der Hilfe vieler Mitarbeiter konnten in vierjähriger Bauzeit die Kirche und der Ehrensaal vollständig restauriert werden. Am 25. September 1988 wurden zwei neue Glocken geweiht.
 
 
Der Kirchenraum

"VENITE ADOREMUS" steht überdem Haupteingang und ruft den Besucher zum Gebet. Dem aufmerksamen Betrachter wird auch nicht das Abbild eines Meßkelches entgehen, das auf der Hauptfassade zu sehen ist. Durch eine mit färbigem Glas verzierte Eingangstür betritt man den Innenraum, der von einer kreisförmigen Kuppel bekrönt wird, durch die Sonnenlicht prächtig hereinflutet. Im Mittelgang befindet sich ein barocker Taufstein. Der Innenraum ist neun Meter breit und achtzehn Meter lang. Über ihm wölbt sich die Kuppel bis in eine Höhe von ebenfalls achtzehn Meter mit einem Durchmesser von neun Meter.
 
Besondere Aufmerksamkeit verdient der barocke Hauptaltar, der ein feuervergoldetes Halbrelief am Tabernakel aufweist, das vom berühmten Georg Raphael Donner stammt und 1735 entstanden ist. Hoch über diesem Altar können wir eine wunderbare Kreuzigungsgruppe betrachten, deren Figuren neu gefaßt worden sind. Zu beiden Seiten des Hochaltars sehen wir eine Marienstatue und eine sehr alte Nepomukstatue.
 
Dem Marmoraltar wurde auch der neue umschreitbare frei stehende Altar nachempfunden, der ehemals als Marienaltar in Verwendung war, und in dem Reliquien des Kirchenpatrons und des Hl. Florian und seiner Gefährten bestattet wurden.
 
Die Kanzel zur Linken zeigt ein Marienbildnis und den Kopf des Apostels Johannes neben einem dornengekrönten Christushaupt, das einem Christusbild von Limpias nachempfunden ist. Auf der rechten Seite befindet sich unter einem Baldachin eine alte Sitzgruppe, die aus Pietätsgründen weiterbelassen wurde und heute als Sessio dient, hatte doch dort der Kaiser Platz genommen.

Unter der Orgel befindet sich das Bischofswappen des ersten Militärbischofs Dr. Alfred KOSTELECKY. Erleuchtet wird der Kirchenraum von einem prächtigen Jugendstilluster.
 
 
Der Ehrensaal
 
Dieser "patriotische Raum" enthält eine Fülle von betrachtenswerten Kunstgegenständen. Hier waren einst auch zwei Großgemälde von Johannes Peter Krafft (1780 - 1856) zu sehen, die leider ins Heeresgeschichtliche Museum transferiert wurden.
 
Das Großbildnis "Erzherzog Karl mit seinem Stab in der Schlacht von Aspern 1809" ist durch eine gelungene Kopie ersetzt worden. Gegenüber befindet sich ein Großgemälde von Feldmarschall Radetzky. Seine Totenmaske, der Sterbestuhl und andere Andenken wurden einst hier aufbewahrt. Sechs andere Bilder, teilweise in kostbaren Rahmen, zeigen Kaisers Franz Josef 1. (ein Jugend - und ein Altersbildnis), die Erzherzöge Albrecht und Karl, weiters Kaiser Franz 1. und den Gründer des Allgemeinen Krankenhauses, Baron Thavonat.
 
Acht Büsten erinnern an bedeutende Männer der österreichischen Geschichte und zeigen die Feldherren Prinz Eugen, Montecucculi, Starhemberg, Baaden, Khevenhüller, Daun, Laudon und Lacy. Über dem Eingang zur Kirche ist eine Darstellung Kaiser Josef 11. zu sehen. Sechs geschmackvolle Luster runden den Gesamteindruck auf das Vortrefflichste ab.
 
 
Gottesdienste:
 
An Sonn- und Feiertagen 18.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 8.00 Uhr
Eucharistische Anbetung, Beicht- und Aussprachemöglichkeit: jeden 4. Sonntag von 18.25 bis 19.30 Uhr
Ein Bericht von Stefan Gugerel   
Militärkurat Dr. Harald Tripp, Militärpfarrer beim Militärkommando Wien, sprach am 30. Oktober 2005 im Rahmen des "Forum Jakob Kern" über Papst Pius XII und das Papsttum im Zweiten Weltkrieg.
 
Militärkurat Dr. Tripp nannte seinen Vortrag im Untertitel ein "Plädoyer für eine erweiterte Perspektive innerhalb der zeitgenössischen Katholizismusforschung". Immer wieder wies er in diesem Sinne auch auf die Bedeutung der universalen Geschichte und der Kontextualisierung der Person Papst Pius XII hin.
 
Hochhuths Theaterstück "Der Stellvertreter" (1963) hat wie kaum ein anderes Werk das Bild von Pius XII für die Öffentlichkeit geprägt und - wie man heute aufgrund der Ergebnisse der historischen Forschung sagen muß - auf den Kopf gestellt. Goldhagen, Cornwell und andere griffen in den letzten Jahren dieses Bild nicht nur auf sondern überzeichneten es noch. Pius XII sei Antisemit und die katholische Kirche zumindest mitschuld am Holocaust gewesen, wird oft in den Raum gestellt.
 
Dr. Tripp sieht die Zukunft der Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex in der Weitung der Perspektive - die Antworten lägen nicht in den Extremen - auch wenn dadurch Pius XII weiterhin Zielscheibe von Kritik bleiben wird. Wesentlich dafür sei ein eingehendes Quellenstudium, der - in Editionen vorliegenden - Dokumente. Somit sollte nicht mehr alleine das Papsttum als solches im Zentrum des Interesses stehen, sondern die Auseinandersetzung und Würdigung der Rolle der Weltkirche und ihrer Handlungen.
 
Auch könnten so die päpstlichen Handlungsspielräume aufgezeigt werden. Die Fragen nach der Tauglichkeit der  Diplomatiegeschichte als alleinige Methode stellt sich durch in letzter Zeit durchgeführte empirische Untersuchungen und zeigt die Komplexität der historisch-politischen Kontexte auf und läßt diese auch in einem größeren Kontext erscheinen.
 
Besonderen Raum gab Dr. Tripp der Frage nach dem sogenannten "schuldhaften Schweigen" Pius XII. Systematisch ging er den Argumenten der Kritiker wie Verteidiger Pius XII nach und warf dabei viele Fragen auf. Sein Resumee zog er mit Eugenio Zolli, dem Rabbi von Rom, dessen Autobiographie 2005 auf deutsch erschienen ist. Anhand dieser und anderer persönlicher Zeugnisse könne die These des "schuldhaften Schweigens" als widerlegt gelten.
Zum Anlass der Jubiläen 50 Jahre katholische Militärseelsorge im Österreichischen Bundesheer und 20 Jahre Apostolische Konstitution "Spirituali Militum Curae" fand am 10. Mai 2006 ab 10.00 Uhr, im Seminarzentrum Jakob Kern-Haus der Militärpfarre beim Militärkommando Wien der Studientag PRO PACE ET IUSTITIA statt.
Hochrangige Vertreter aus den bereichen Politik, Militär und Kirche nahmen an der Veranstaltung teil, die mit den Vorträgen "Schwerter und Pflugscharen” - (Dr. Agnethe Siquans), “Liebe, Gerechtigkeit und Gewalt” - (Msgr. Dr. Werner Freistetter), “20 Jahre Apost. Konst. Spirituali Militum Curae” - (Univ. Prof. Dr. Dr. Hugo Schwendenwein) die wissenschaftliche Basis und die historisch-rechtlichen Grundlagen für das Wirken der Militärseelsorge ausleuchtete.
Anschließend fand ein Festakt im Garnisonskasino der Maria Theresien-Kaserne statt. Die Festansprache hielt der Kommandant des Komandos für Internationale Einsätze und design. Kommandant der Streitkräfte des Bundesheeres, GenMjr Mag. Günter Höfler. Den festlichen Rahmen für diese Veranstaltung bot das Streichquartett der Gardemusik.
 
Festansprache von GenMjr Mag. Günter Höfler im Wortlaut:
Hochwürdigster Herr Militärbischof,
sehr geehrter Herr Militärgeneralvikar,
sehr geehrter Herr Militärsuperintendent,
geschätzte Militärseelsorger und Kameraden,
sehr geehrte Damen und Herren!
 
Sehr gerne habe ich die Einladung von Herrn Militärgeneralvikar Monsignore Dr. Franz Fahrner angenommen, heute beim Festakt anlässlich des Studientages "Pro Pace et Iustitia“ zu Ihnen zu sprechen.
Der Anlass für die Durchführung des Studientages sind zwei Jubiläen, welche die österreichische Militärseelsorge in diesem Jahr begeht, nämlich
  50 Jahre Militärseelsorge im Bundesheer der zweiten Republik und
  20 Jahre Apostolische Konstitution "Spirituali Militum Curae“,
jenes päpstliche Dokument, welches die Grundlage für das Militärordinariat der Republik Österreich darstellt.
 
Lassen Sie mich zunächst kurz zurückblicken:
Mit dem Beschluss des Wehrgesetzes vom 7. September 1955 wurde die gesetzliche Grundlage für die Aufstellung des Bundesheeres geschaffen, und  die österreichische Bischofskonferenz war von Anfang an bemüht, die Militärseelsorge einzurichten.
 
Ihr damaliger Sekretär, Dr. Alfred  Kostelecky, arbeitete konsequent und unermüdlich daran, die politische Zustimmung für die Einführung der Militärseelsorge zu erreichen. Schließlich wurde am 4. Oktober 1956 vom Ministerrat die Errichtung der Militärseelsorge im Bundesheer beschlossen, wenige Tage später traten die ersten vier Militärseelsorger ihren Dienst an.
 
Am 21. Februar 1959 wurde der Erzbischof von Wien, Franz Kardinal  König, von Papst Johannes XXIII. zu seinem Stellvertreter in diesem Seelsorgebereich, zum &dbquo;Vicarius Castrensis“, zum Militärvikar des österreichischen Bundesheeres ernannt. Damit war ein bedeutender Schritt in der Struktur der Militärseelsorge gemäß dem geltenden Kirchenrecht getan.
 
Durch Verträge zwischen der Republik Österreich und dem Heiligen Stuhl wurde in weiterer Folge die Angleichung der Territorien der Diözesen an die Gebiete der Bundesländer erreicht, somit gab es neun Diözesen und die Militärseelsorge im Bundesheer stellte als die "10. Diözese“ eine eigene, alle Bundesländer umfassende kirchliche Institution unter Leitung des Militärvikars dar.
 
Unter Militärvikar Franz Kardinal König erfolgte eine erste personelle und organisatorische Konsolidierung der Militärseelsorge,
am 8. Mai 1969 folgte ihm der von Papst Paul VI. ernannte neue Militärvikar, der Diözesanbischof von St. Pölten, Dr. Franz Zak nach. Die 70er Jahre waren in Österreich militärisch besonders geprägt durch das Konzept der "Raumverteidigung“.
 
Vor allem die enorm gestiegene Bedeutung der Miliz erforderte einen erhöhten Bedarf an Militärseelsorgern. Dies führte zu einer verstärkten Einbeziehung von Seelsorgen aus dem zivilen Bereich als Militärseelsorger der Miliz und der Reserve. Diese Herren stellen auch heute noch eine sehr wesentliche Personalreserve für die Verwendung in unseren internationalen Einsätzen dar.
 
Die Apostolische Konstitution "Spirituali Militum Curae“,  von Papst Johannes Paul II. am 21. April 1986 erlassen,  schuf erstmals die Möglichkeit, einen eigenen Militärbischof, der einem Diözesanbischof gleichgestellt ist, zu ernennen. Schließlich wurde am 12. November 1986 der langjährige Sekretär der Bischofskonferenz, Prälat Dr. Alfred Kostelecky, zum ersten Militärbischof von Österreich ernannt. Damit begann ein neues Kapitel in der Geschichte der Österreichischen Militärseelsorge.
 
In der Folge wurde das Militärvikariat in Militärordinariat umbenannt und die für die Führung und Verwaltung dieser "Diözese“ erforderliche Administration geschaffen. Militärbischof Dr. Kostelecky war auch der Kirchengeschichte und der Tradition sehr verbunden. Er wirkte maßgeblich daran mit, dass das seinerzeitige Bistum Wiener Neustadt, welches im Jahre 1783 aufgehoben wurde, Titularbistum wurde.
 
Papst Johannes Paul II. transferierte Militärbischof Dr. Kostelecky auf dieses Bistum, und seitdem ist Wiener Neustadt nach einer über 200 Jahre langen Unterbrechung wieder Bischofssitz. Nach dem Tod von Militärbischof Dr. Kostelecky übernahm der bisherige Bischofskoadjutor und Militärgeneralvikar Mag. Christian Werner die Leitung der "10. Diözese“. Unser sehr geschätzter Militärbischof Mag. Werner wird heute in der Ausübung der Militärseelsorge vor allem von seinem Militärgeneralvikar Dr. Franz Fahrner und sehr vielen hier anwesenden Damen und Herren unterstützt.
 
Die Aufgaben der Militärseelsorge sehe ich, kurz zusammengefasst, zweigeteilt:
  die umfassende Betreuung der Soldaten aller Dienstgrade und unserer Zivilbediensteten im Inland und im Rahmen internationaler Einsätze und 
  die Unterstützung der Familienangehörigen.
 
Da ich selbst die Militärseelsorge des österreichischen Bundesheeres, vor allem im Rahmen internationaler Einsätze, als tatsächliche gelebte Ökumene erfahren habe, und in den Einsatzräumen auch immer wieder den Militärsuperintendenten Mag. Oskar Sakrausky antreffe, beziehen sich meine folgenden Ausführungen auf die Militärseelsorge der katholischen und der evangelischen Kirche.
 
Die umfassende seelsorgliche, menschliche und moralische Betreuung, Begleitung und Bildung der Rekruten, des Kaderpersonals und der Zivilbediensteten erfolgt durch ein breites Spektrum von Aktivitäten.
Im Rahmen von
  lebenskundlichen Unterrichten für Rekruten
  Kaderfortbildungen
  militärethischen Seminaren
  Feiern der Sakramente und
  vielfältigen Segensfeiern und Andachten
werden wir von den Militärseelsorgern betreut.
 
Sie begleiten und unterstützen uns und vermitteln ethische Grundnormen, die für unsere Gesellschaft von grundlegender Bedeutung sind. In den internationalen Einsätzen hat die Tätigkeit der Militärseelsorger eine besondere Bedeutung. Seit dem Jahre 1972, seit dem Einsatz eines österreichischen Infanteriebataillons auf Zypern, ist im Organisationsplan größerer Kontingente immer ein Militärpfarrer vorgesehen.
 
So ist bei den internationalen Einsätzen des österreichschen Bundesheeres,  etwa seit 1974 auf den Golanhöhen, seit 1996 in Bosnien-Herzegowina, seit 1999 im Kosovo,  der Militärseelsorger immer ein ständiger und wertvoller Angehöriger unserer Truppenkontingente. Kleinere Kontingente, wie jene in Afghanistan, wurden temporär militärseelsorglich betreut. Auch beim Austrian Humanitarian Contingent in Albanien 1999 war stets ein Militärseelsorger im Einsatz.
 
Und beim letzten Einsatz des AFDRU-Kontingentes in Pakistan beispielsweise, war die Situation zu Beginn der Arbeit im Erdbebengebiet für die Soldaten so belastend, dass ein unverzüglich in den Einsatzraum entsandter Militärseelsorger wertvolle Unterstützung leisten konnte. Die schwierigen Lebensumstände in den Einsatzräumen, der oft auch sensible und gefährliche militärische Auftrag und die Trennung von den Familien zu Hause, belasten den Soldaten im Einsatz. Hier wird der Militärseelsorger, der Priester zum Kameraden. Der Seelsorger genießt aufgrund seiner seelsorglichen Amtsverschwiegenheit eine Sonderstellung.
 
Er ist im Bundesheer die Ansprechperson, der man alles sagen kann. Ihm kann sich der Soldat voll anvertrauen, und das gibt vor allem in Ausnahmesituationen den so wichtigen Rückhalt. Wenn ich in den Einsatzräumen bin, suche ich, wann immer möglich, das Gespräch mit dem Militärseelsorger, um ein erstes Stimmungsbild des Kontingentes zu erhalten. Meine zweite Frage ist meist, ob der Militärseelsorger wohl den erforderlichen Zugang zum Kommandanten hat.
 
Denn richtig eingesetzt, wird der Militärseelsorger auch zu einem besonders wichtigen Mitglied des Stabes, vor allem wenn es gilt, menschliche Probleme bereits im Ansatz zu erkennen und so leichter lösen zu können. Wie geschätzt die Tätigkeit der Militärseelsorger ist, zeigt sich auch daran, dass vor allem bei internationalen Einsätzen religiöse Feiern und Gespräche sehr gerne angenommen werden, der Empfang von Sakramenten nachgeholt wird und von der Kirche Ausgetretene wieder in die Gemeinschaft aufgenommen werden wollen.
 
Im Umfeld der steigenden Anzahl der internationalen Einsätze ist die Unterstützung der Familien in der Heimat immer wichtiger geworden. Ehepartner und Kinder haben während der Zeit der Abwesenheit ihrer Familienangehörigen durch deren Teilnahme an internationalen Einsätzen daheim viel zu bewältigen.
 
Auch die Rückkehr der Soldaten nach Hause kann mit besonderen Problemen verbunden sein, sei es durch belastende Erlebnisse und Erfahrungen im Einsatz oder auch durch inzwischen stattgefundene Entwicklungen im Leben der Familien.
 
Beim Eintreten eines Todesfalles im internationalen Einsatz oder während des Dienstes in Österreich, oder beim Tod eines Angehörigen eines Soldaten ist der Militärseelsorger besonders gefordert.
Kompetenz und Mitgefühl sind eine sehr wesentliche Hilfe im Ertragen des Schmerzes über den Verlust eines Angehörigen oder Kameraden. All diese Erscheinungen und Entwicklungen finden heute nicht im Rahmen eines einzelnen Staates oder einzelner nationaler Streitkräfte statt. Sie sind aufgrund der gegebenen komplexen Multinationalität im Kontext anderer Staaten, vor allem jenen der Europäischen Union zu sehen. Dies führt zu einer verstärkten, ständig wachsenden gesamteuropäischen und internationalen Zusammenarbeit der Militärseelsorge verschiedener Konfessionen.
 
Zusammenfassend möchte ich feststellen:
• Die Militärseelsorge ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Bundesheeres geworden
• ihre Aufgaben im Bereich der Betreuung, der Begleitung, der Persönlichkeits- und Gewissensbildung, sind im Hinblick auf die steigende Anzahl realer, sensibler, vor allem internationaler Einsätze umfassender und weitreichender geworden
• ähnlich wie in der Sicherheitspolitik, sind auch die pastoralen und ethischen Herausforderungen, die sich durch die weitere Entwicklung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik stellen, zunehmend nur gemeinsam, also multinational zu bewältigen.
 
Ich darf die Gelegenheit wahrnehmen, um Ihnen:
Hochwürdigster Herr Militärbischof,
Herr Militärgeneralvikar,
Herr Militärsuperintendent und 
allen Militärseelsorgern
für ihre wertvolle, am Menschen orientierte, geschätzte Arbeit persönlich und im Namen der mir anvertrauten Soldaten zu danken.
 
Meine aufrichtigen und kameradschaftlichen Glückwünsche zu den beiden Jubiläen!
Ich freue mich auf die weitere, in Zukunft noch engere Zusammenarbeit!
 
"Gratiam vobis ago pro labore vestre  – ad multos annos !“
 

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Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission und der Militärkommandant von Wien Bgdr Mag. Franz Reiszner, sowie der Verteidigungs- und Militärattache der Republik Kroatien. Mit Militärbischof Mag. Christian Werner konzelebrierten... Weiterlesen

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Altarweihe in der...
Lourdes 2018
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