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"Resümee der Papstreise nach Panama" zum Weltjugendtag - Beitrag im Ö1-Morgenjournal vom 28.1.2019, gestaltet von Mathilde Schwabeneder

Leutnant Jan Prinz ware einer von zwölf Soldaten, die am Weltjugendtag teilnahmen. Er erzählt, was ihn besonders bewegte und wie er dort zum Glauben gefunden hat.

Noch nie zuvor durfte ich eine so umfassende, abwechslungsreiche, spirituell wertvolle, erlebnisreiche und vor allem rundum intensive Reise erleben. Es war nicht bloß eine Reise. Denn ich ging mit dem Gedanken von zuhause fort, etwas Neues, Großes, bisher Unbekanntes, ja Wunderbares zu erfahren.
Was geschah, übertraf jedoch all meine Erwartungen. Tagtäglich gab es unzählige wunderbare Ereignisse. Es war uns allen möglich, abzuschalten, anzukommen, weit weg von der Dienststelle zu sich zu finden; seinen Bezug zum Glauben zu suchen und einander zu akzeptieren. Nicht die durchpilgerten Länder standen im Mittelpunkt, sondern wir selbst und unser persönlicher Bezug zum Glauben.
Man kann auf drei Arten reisen, wage ich hier zu behaupten: Mit dem Kopf, mit dem Herzen und allumfassend. Je nachdem in wie weit es jeder zulässt bzw. selbst bereit ist, sich zu öffnen. War es doch auch der Aufruf des Papstes für den Weltjugendtag: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38).

Bleibende Eindrücke
Es war das besondere Gefühl einer Gemeinschaft, einer in diesem Sinne WELTGEMEINSCHAFT. Hier in Panama trafen sich nicht neun Bundesländer als Pilger oder Abordnungen unterschiedlicher Armeen wie in Lourdes, sondern die Jugend einer Weltkirche, die dem Ruf des Papstes folgte, sich zu treffen.
Ich ging als Mensch mit einem engen Bezug zu den katholischen Traditionen nach Panama und hinterfragte selbst stets mein Verständnis. Die Reise war für mich eine wahre Pilgerfahrt. Eine Suche. Eine Suche nach etwas, das man nicht finden, dessen man sich aber annähern kann.
Es waren also nicht die Landschaften, die Aktivitäten oder das Essen, die mich in ihrer Fremdartigkeit zwar begeistert, aber in erster Linie nicht beeindruckt haben.
Der klare freie Gedanke, der in dem Umfeld der Reise entstehen konnte, hat meinen persönlichen Bezug zu Gott, Jesus, Glaube und Kirche neu geprägt. Das erfüllte mich. Unerwartet. Denn damit habe ich nicht gerechnet.
Der vorhandene Schwung, die Hoffnung, ja der Glaube all dieser hunderttausender Menschen bestätigte mein Bild von einer guten Zukunft. Ein Bild, das mich hoffen lässt. Wir konnten erleben, wie groß Kirche und Glaube sein kann.
Für mich konnte ich den Glauben neu erkennen und erleben. Es war mir möglich, Altbekanntes zu hinterfragen, mit Kameraden und Priester in den Diskurs zu treten und viele Fragen, aber auch Antworten, mitzunehmen. Es war uns möglich, Papst Franziskus von der Nähe zu sehen.

Kommen Sie (im Glauben) gestärkt davon zurück?

Ja, auf jeden Fall, persönlich. Ich habe durch diese Pilgerreise zum Glauben gefunden.
 
Würden Sie wieder am Weltjugendtag teilnehmen?
Wenn es der Dienst zulässt - ja.
 

Mit vielen positiven Erfahrungen im Gepäck sind am Montag viele der rund 200 österreichischen Weltjugendtags-Pilger von Panama nach Österreich zurückgekehrt, so auch die Pilgergruppe der Miitärdiözese, die unter der Leitung von Militärsuperior Stefan Gugerel nach Panama gereist war. "Mein Glaube wird dadurch gestärkt, wenn ich sehe, wie Jugendliche mit Begeisterung die Sache Gottes ernst nehmen und daran Freude haben", schilderte etwa der junge Steyler Missionar P. Alphonse Fahin in einer Aussendung am Dienstag. Das Groß-Event erlebte der Ordensmann als "Pilgerreise der Begegnung mit Gott, mit Jugendlichen aus vielen verschiedenen Ländern der Welt und mit mir selbst". Mit nach Hause genommen habe er auch die Einsicht: "In Gott gibt es keine Grenze, es gibt nur Brücken, denn wer glaubt, ist nie alleine."

P. Alphonse Fahin ist Seelsorger im 10. Wiener Bezirk. Den Weg zum Weltjugendtag unternahm er gemeinsam mit der salesianischen Jugendbewegung. "Das Unterwegssein mit der siebenköpfigen Gruppe macht viel Spaß. Leib und Seele sind gut genährt", schilderte er das Erlebnis. Besonders beeindruckt habe ihn das bunte Programm des Groß-Events und die Stadt an sich.

Positiv blickte auch Militärseelsorger Stefan Gugerel auf den Weltjugendtag zurück. Ihn habe vor allem der Kreuzweg an der Küstenpromenade der Stadt fasziniert, wo jeder Station ein konkretes Land zugeordnet wurde. In Gebeten sei versucht worden, in diesen Ländern gerade vorrangige Themen mit dem Wirken Jesu zu verbinden, "das fand ich irgendwie ganz genial", sagte Gugerel am Montag gegenüber dem Ö1-Radio.

Die zwölf Weltjugendtags-Teilnehmer der "Jungen Kirche Vorarlberg" erinnern sich vor allem gerne an die Gastfreundschaft beim Weltjugendtag zurück. Die Nächte von Montag bis Samstag verbrachten die zwölf Pilger bei Gastfamilien in Panama City. "Wir wurden so herzlich empfangen, ich finde kaum Worte dafür. Die Gastfamilien waren alle extrem motiviert, uns ihre Heimat und Kultur zu zeigen. Schöner kann man gar nicht empfangen werden", schilderte Mona Pexa von der "Jugend Kirche Vorarlberg" am Dienstag in einer Aussendung.

Trotz Temperaturen um die 30 Grad habe es ein volles Programm gegeben. "Wir haben viel von der Stadt gesehen. Am Panamakanal waren wir, in der Altstadt und die Aussicht über die Skyline haben wir auch genossen. Die Reise ist mir schon jetzt jeden Cent wer", so der Vorarlberger Lucas Rühnschopf. Highlights seien die Vigil am Samstagabend sowie die Messe am Sonntagmorgen mit Papst Franziskus im Metro Park gewesen. Die Vorarlberger Pilger kamen dabei Papst Franziskus besonders nah. Der Papst drehte am Samstagnachmittag eine Runde über das Gelände. "Ein paar von uns standen in der ersten Reihe, direkt vor dem Papst. Das war mein persönliches Highlight", so Pexa.

Stark für die junge Vorarlbergerin war die Predigt des Papstes bei der Messe am Sonntagmorgen. "Mich hat es sehr beeindruckt, wie gesellschaftspolitisch eingestellt unser Papst ist. Brücken bauen, dass jeder gleich viel Wert ist und man jeden mit offenen Armen empfangen soll."

Internationaler Weltjugendtag

Weltweit nahmen über 100.000 Dauerteilnehmer aus 100 Ländern an dem Glaubensfest teil, die meisten davon aus Lateinamerika. Der Weltjugendtag wird von der katholischen Kirche ausgerichtet und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Das jeweilige katholische Kirchenoberhaupt lädt regelmäßig junge Christen aller Erdteile zu einem Treffen unter einem bestimmten Motto ein. Panama ist der bislang kleinste Staat, in dem ein Weltjugendtag stattfand. Rund 85 Prozent der 3,6 Millionen Einwohner sind Katholiken, etwa zehn Prozent sind Protestanten. (www.weltjugendtag.at)

 

via: Kathpress

Mit einer Willkommensfeier auf der Küstenpromenade von Panama-Stadt haben die Teilnehme des Weltjugendtages Papst Franziskus am Donnerstagabend (Ortszeit) offiziell begrüßt. Dabei dankte der Papst den Jugendlichen für ihr Kommen und ihren Einsatz. "Ich kenne die Mühen und Opfer, die ihr gebracht habt, um hier teilnehmen zu können", sagte Franziskus. Der Weltjugendtag sei ein Fest der Freude und der Hoffnung, und zugleich ein "enormes Zeugnis des Glaubens".

Der Papst lobte zugleich die Gemeinschaft der Zehntausenden jungen Anwesenden aus aller Welt trotz ihrer Verschiedenheit und ermutigte sie zu einer "Kultur der Begegnung". Sie wüssten, dass Gott sie zu Schwestern und Brüder mache. Damit widerlegten sie jene "Erbauer von Mauern, die darauf bedacht sind, Spaltung und Ängste hervorzurufen und die mit aller Kraft diejenigen ausschließen und vertreiben wollen, die 'nicht wie wir sind'". Es sei der "Traum Gottes, seine Söhne und Töchter vereint zu sehen".

Begegnung bedeutet nach den Worten des Papstes nicht, dass man dasselbe denkt oder den gleichen Lebensstil pflegt, "dieselbe Musik hört oder das Trikot derselben Fußballmannschaft trägt". Vielmehr sei Begegnung eine Einladung, "mit Mut einen gemeinsamen Traum lebendig zu halten". Für die jungen Christen sei dieser Traum Jesus. Dessen Liebe, die sie weitergeben sollten, unterdrücke und erniedrige andere nicht und schließe niemanden aus, sondern befreie, heile und richte auf. Sie habe "eher mit dem Aufstehen als mit Stürzen, mit Versöhnung statt Verboten, mit neuen Chancen statt Verurteilung, mit der Zukunft statt mit der Vergangenheit" zu tun, so Franziskus. Jesu Liebe sei dienend, hingebungsvoll und zärtlich.

Wenn junge Christen so liebten wie Jesus, dann werde Panama "nicht nur ein Kanal, der die Meere verbindet, sondern auch ein Kanal, in dem der Traum Gottes weitere kleine Kanäle findet, um zu wachsen ... und in alle Ecken der Erde auszustrahlen". Die Jugendlichen sollten nicht zulassen, "dass das Herz der Welt vereist", appellierte der Papst. Furchtlos und mit der ihnen eigenen "erfrischenden Energie und bleibender Sehnsucht" sollten sie ihren Weg des Glaubens weitergehen - "nicht etwa um auf einer Jugendveranstaltung mit ein paar dekorativen Elementen eine etwas 'spaßigere' oder 'coolere' Parallelkirche zu errichten, als ob euch das glücklich machen könnte". Wer so denke, nimmt laut Franziskus die Jugendlichen und "alles, was der Geist durch euch sagt", nicht ernst.

Der Papst hob in seinen Begrüßungsworten vor allem die anwesenden indigenen Jugendlichen sowie die Nachkommen afrikanischer Einwanderer in Panama hervor. Beide Gruppen hatten im Vorfeld des Weltjugendtages bereits ein eigenes Treffen veranstaltet. Franziskus zitierte zudem seinen Vorgänger, Benedikt XVI., der gesagt hatte: "Die wahre Liebe hebt die legitimen Unterschiede nicht auf, sondern bringt sie miteinander in Harmonie und in eine höhere Einheit." Er lud die Jugendlichen dazu ein, dem emeritierten Papst, der das Treffen per Livestream mitverfolgte, mit einem Applaus zu grüßen.

Zu Beginn der Feier war Panamas gastgebender Erzbischof Jose Domingo Ulloa mit Franziskus im Papamobil die Cinta Costera, die städtische Hauptverkehrsader, entlanggefahren, zu deren Seiten das Treffen stattfand. Auf der Bühne wurden die beiden von fünf Jugendlichen aus allen Kontinenten begrüßt. Wie der Vorsitzende der panamenischen Bischofskonferenz hervorhob, ermögliche die Wahl des Weltjugentags-Ortes vielen Jugendlichen aus Zentralamerika, die in Ausgrenzung und Armut lebten, die "unvergessliche Erfahrung" der Teilnahme und der Begegnung mit anderen Jugendlichen aus aller Welt.

Anschließend stellten junge Leute aus El Salvador, Haiti, Peru und Mexiko die Patrone des diesjährigen Weltjugendtages vor: Erzbischof Oscar Romero und Jose Sanchez del Rio, Martin von Porres und Rosa von Lima, Johannes Bosco und Maria Romero sowie Johannes Paul II. und Juan Diego aus Mexiko.

via; Kathpress

Einen Tag vor der Ankunft von Papst Franziskus hat am Dienstagabend in einer Salesianerschule in Panama-Stadt das traditionelle "Österreicher-Treffen" beim katholischen Weltjugendtag stattgefunden. Ein Großteil der rund 200 jugendlichen Pilger aus Österreich starteten dabei in der Kapelle des "Instituto Tecnico Don Bosco" mit dem Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl und Bundesjugendseelsorger P. Darius Lebok in das internationale Glaubensfest, an dem bis kommenden Sonntag mehr als 100.000 junge Leute aus 156 Ländern teilnehmen. Auch die österreichische Botschafterin Marianne Feldmann und Honorargeneralkonsulin Reinhilde Hauser-Monsberger begrüßten die Weltjugendtagsteilnehmer in Panama.

Mit jeweils mehr als 50 jungen Pilgern sind zwei Gruppen der Katholischen Jugend Steiermark und aus Katholischen Privatschulen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die größten österreichischen Gruppen beim Weltjugendtag. Auch die Junge Kirche Vorarlberg, die Militärdiözese oder etwa das Tiroler Dekanat Wilten haben eine Reise organisiert. Etliche weitere Österreicher haben sich außerdem Panamafahrten wie jener des katholischen "YOU!"-Magazins oder der Lorettogemeinschaft angeschlossen. Unter den WJT-Pilgern aus aller Welt sind sie u.a. durch spezielle T-Shirts sowie rot-weiß-rote Armbänder und eigens designtem Fächer in den österreichischen Landesfarben erkennbar.

Die Stimmung unter den Österreichern in Panama sei sehr gut, berichtete Bundesjugendseelsorger Lebok im Interview mit dem Sender "Radio Maria" am Rande des Treffens. Organisatorisch sei es in dem mittelamerikanischen Land auch "superchaotisch", so der Franziskanerpater: "Aber das macht nichts, weil die Panamaer so zuvorkommend, hilfsbereit und gastfreundlich sind."

Katechesen mit Bischöfen aus aller Welt

Neben Gottesdiensten mit dem Papst werden den jungen Christen beim Weltjugendtag Konzerte, Diskussionsrunden und Workshops geboten. Wesentlicher Teil des Programm sind in den kommenden Tagen auch Katechesen mit Bischöfen aus aller Welt, die die meisten österreichischen Gruppen in der Pfarre San Francisco de la Caleta besuchen werden.

Für den Grazer Bischof Krautwaschl ist es nach Tschenstochau (1991), Sydney (2008) und Krakau (2016) der dritte Weltjugendtag, wie er den heimischen Jugendlichen beim "Österreicher-Treffen" berichtete. Er freue sich über die vielen jungen Leute aus aller Welt, die nach Panama gekommen seien, um "gemeinsam ein Stück mit Gott zu gehen", so der Bischof. "Das gibt auch mir Kraft." Man könne bei den großen kirchlichen Jugendtreffen immer wieder erleben, wie positiv ansteckend der Glaube sein kann, sagte Krautwaschl. Das mache Mut, gleichzeitig frage er sich, "warum das bei uns zu Hause oft nicht so ist", so der Bischof.

Passend zum Motto dieses Weltjugendtags - dem biblischen Marienzitat "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast" - erzählte Krautwaschl den Jugendlichen von seinem Berufungsweg und der Bestärkung durch Gebet und die Gemeinschaft. Er selbst finde Gott in den Sakramenten, in der Begegnung mit dem Nächsten und auch der Stille. Auch als Bischof versuche er sich das bewusste Zugehen auf andere und ebenso Momente der Stille für den eigenen Glauben zu bewahren, berichtete Krautwaschl.

Der österreichische "Jugendbischof" Stephan Turnovzsky, der nicht persönlich beim Weltjugendtag anwesend sein kann, richtete in einer Videobotschaft zum "Österreicher-Treffen" einige Grußworte an die jungen Pilger. Diese hätten beim Weltjugendtag Gelegenheit viele Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen. "Ihr werdet erleben, dass Kirche katholisch ist, im Sinne von weltumfassend und für alle offen", sagte der Wiener Weihbischof: "Auch wenn ihr die Sprache des Anderen nicht könnt, habt ihr etwas das euch verbindet: den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus." Inmitten der Menschenmassen beim Weltjugendtag sollten sie auch Zeiten der Stille und des Gebets suchen, riet der Jugendbischof den Jugendlichen: "Es ist wichtig, nicht nur über Gott zu reden, sondern auch mit Gott."

 

via: Kathpress

Unter den rund 200 österreichischen Weltjugendtagspilgern befinden sich heuer auch zwölf Soldaten, die unter der Leitung von Militärsuperior Stefan Gugerel nach Panama reisen werden. "Kennenlernen anderer Kulturen ist eine unglaubliche Bereicherung für junge Soldaten. Wir werden unseren Glauben vertiefen und unser Land in Panama würdig vertreten", erklärte Gugerel am Mittwoch in einer Aussendung der heimischen Militärdiözese.

Die Soldaten kommen aus fast allen Bundesländern und setzen sich aus verschiedenen Waffengattungen zusammen. Darin soll sich auch die Vielfalt des Österreichischen Bundesheeres ausdrücken. In der Begegnung mit einer fremden Kultur und den Teilnehmern vieler Nationen vor Ort erwarte Gugerel eine Bereicherung, die bei vielen die interkulturelle Kompetenz schärfen werde. Auf das gemeinsame Beten und das unbefangene Miteinander freue er sich daher besonders. "Wenn ich in den Augen unserer kleinen Gruppe ein bisschen Funkeln sehe, ausgelöst von der Freude am Entdecken des Neuen, dann ist es das, worauf ich mich am meisten freue."

Stefan Gugerel bereitet sich bereits intensiv auf die Tage in Panama vor, in dem er etwa Bibelstellen aussucht und Gebetstexte zusammenstellt, die nicht nur zum Generalthema des WJT sondern auch zu jungen Berufssoldaten passen. "Wir folgen dem Ruf Gottes nach Panama und werden bereichert nach Österreich zurückkehren." Die Gruppe aus der Militärdiözese verbindet den Panama-Aufenthalt mit einem Besuch in Nicaragua und stimmt sich dort u.a. mit Begegnungen in kirchlichen Einrichtungen auf den Weltjugendtag ein.

Der Weltjugendtag wird von der katholischen Kirche ausgerichtet und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Das jeweilige katholische Kirchenoberhaupt lädt jährlich junge Christen aller Erdteile zu einem Treffen unter einem bestimmten Motto ein. Im Wechsel werden die Weltjugendtage in kleinerem Rahmen in den Diözesen vor Ort sowie rund alle drei Jahre als weltweites Großtreffen organisiert. Papst Franziskus nahm bereits an zwei früheren solchen Großtreffen teil: 2013 im brasilianischen Rio de Janeiro und 2016 in Krakau in Polen.

Panama ist der bislang kleinste Staat, in dem ein Weltjugentag stattfindet. Rund 85 Prozent der 3,6 Millionen Einwohner sind Katholiken, etwa zehn Prozent Protestanten. (www.weltjugendtag.at)

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