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Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Der Advent gilt als stillste Zeit im Jahr, viele stehen frühmorgens auf, um gerade in dieser Zeit die Rorate-Messe zu feiern. „Rorate“ bedeutet übersetzt „Tauet“ und stammt vom Eröffnungsgesang: „Tauet“ Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab“.
Am 22. Dezember 2011 umrahmte das Bläserensemble mit Militärgymnasiasten und Fähnrichen den Gottesdienst musikalisch.
 
Schon im 6. Jahrhundert nach Christi Geburt wurde von Papst Gregor dem Großen die Adventsliturgie in ihren Grundzügen festgelegt. Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste. Mit dem ersten Advent beginnt das Kirchenjahr. Hier wird das Rorate-Messe gefeiert. Sie ist eine Frühmesse zu Ehren der Gottesmutter Maria.
 
Solch Rorate-Messen werden in der St- Georgs-Kathedrale am frühen Mittwochmorgen um 6.30 Uhr gefeiert. Während früher die Menschen in der Dunkelheit des frühen Morgens schon mit brennenden Kerzen zur Kirche kamen, ist heute nur die Messe selbst eine „Lichtermesse“ ohne jedwedes elektrische Licht. Dadurch bekommt die Rorate-Messe einen sehr eigenen Charakter, der auf Weihnachten einstimmt.
 
Im Anschluss gab es das Frühstück mit dem Akademiepfarrer im schönen Gerichtssaal der Akademie.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Neben den Adventsonntagen werden einzelne Wochentage durch die sogenannten Rorate-Messen herausgehoben „Rorate“ heißt „tauet“ und ist der Beginn von „Tauet Himmel, den Gerechten, Wolken regnet Ihn herab“.
Dies ist eine Frühmesse im Advent zu Ehren der Gottesmutter Maria, zu der alle mit Kerzen in die dunkle Kirche kommen. In der Kathedrale selbst wird kein elektrisches Licht verwendet, es gibt nur Kerzenlicht und eben ein gutes Frühstück danach!
 
Der Name stammt von dem lateinischen Anfangswort des Eröffnungsverses "Tauet, ihr Himmel, von oben". Dieser Eröffnungsvers wurde dem alttestamentlichen Buch Jesaja (Jes 45,8) entnommen
 
Latein:
Rorate caeli desuper,
et nubes pluant iustum:
aperiatur terra,
et germinet Salvatorem.
 
Deutsch:
Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten:
Es öffne sich die Erde
und sprosse den Heiland hervor.
 
Die Feier in der Morgenfrühe (vor Aufgang des Lichtes, gleichsam Christus als Licht erwartend), gestaltet unter Einsatz von zahlreichen Kerzen, bringt eine ganz besondere Stimmung. Diese Messen stellen Maria in den Mittelpunkt, die den Sohn Gottes empfangen hat und geben dem Advent einen besonderen Charakter. Aus dem Rorate haben sich im 15. und 18. Jahrhundert die bekannten Adventslieder „O Heiland, reiß die Himmel auf“ und „Tauet, Himmel, den Gerechten“ entwickelt.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Zöglingen und Fähnrichen, die eine neue Bläsergruppe gebildet haben.
 
Zwei Rorate Messen gibt es heuer noch in der Georgs-Kathedrale am Mittwoch, dem 22. Dezember um 06.30 Uhr, und am Freitag, dem 24. Dezember um 07.00 Uhr.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag. Serge Claus, Pressereferent
   
Der Advent gilt als stillste Zeit im Jahr, viele stehen frühmorgens auf, um gerade in dieser Zeit die Rorate-Messe zu feiern. „Rorate“ bedeutet übersetzt „Tauet“ und stammt vom Eröffnungsgesang: „Tauet“ Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab“. Sie ist eine Frühmesse zu Ehren der Gottesmutter Maria.
 
Solch Rorate-Messen werden in der St- Georgskathedrale am Mittwochmorgen um 6.30 Uhr gefeiert. Während früher die Menschen in der Dunkelheit des frühen Morgens schon mit brennenden Kerzen zur Kirche kamen, ist heute nur die Messe selbst eine „Lichtermesse“ ohne jedwedes elektrische Licht. Dadurch bekommt die Rorate-Messe einen sehr eigenen Charakter, der auf Weihnachten einstimmt.
 
Das Bläserensemble des Militärrealgymnasiums umrahmte an diesem Mittwoch den Gottesdienst musikalisch, trotz der frühen Tageszeit war dadurch die Kirche gut besucht. Nächste Woche singen die Fähnriche des Jahrgangs Coloredo-Mannsfeld.

132Am Mittwoch, den 14. Dezember, feierte Diakon Hauptmann Richard Hörtnagl eine stimmungsvolle, vorweihnachtliche  Morgenandacht im Kommandogebäude des Militärkommandos Tirol. An der gemeinsamen Feier für die Garnisonen Absam und Innsbruck, sowie für den Truppenübungsplatz Lizum-Walchen, nahmen über 80 Soldaten und Zivilbediensteten teil.
Mit adventlicher und weihnachtlicher Musik gefüllt, verwandelte sich der schlichte Gesellschaftsraum des Militärkommandos zu einem sehr besinnlichen Andachtsort. Im Anschluss gab es eine herzliche Einladung zum gemeinsamen Frühstück, die auch von Vielen gerne angenommen wurde.


Foto: Vzlt Martin Hörl/ÖA&Komm/MilKdoT

135Allentsteig; Dunkel ist es noch draußen, der Nebel wehrt sich massiv, dem Tag Einlass zu gewähren. Ruhig liegt noch das Gelände da. Nur in der Soldatenkirche ist „Leben“. Kerzen sind bereits entzündet. Auf künstliche Beleuchtung wird weitestmöglich verzichtet.  Soldaten finden sich ein. Untypisch zu dieser Zeit an diesem Ort. Oder vielleicht doch nicht?
Die Militärpfarre NÖ3 lädt in den Tagen vor Weihnachten immer wieder ein zu Roraten.  Und die Menschen folgen dieser Einladung. Vom Rekruten bis hin zum Offizier – weit ist die „dienstgradige“ Streuung. Was aber alle verbindet, dass ist ihr Glauben und der Wunsch, sich so auf Weihnachten ein wenig einstimmen zu lassen.  Und Roraten sind stimmig, berühren uns durch ihre ganz eigene Liturgie und die Tageszeit, an denen sie abgehalten werden.
Nach der gemeinsamen Feier wird zur Agape  in den Speisesaal eingeladen.  „Inständiges  Beten und leidenschaftliches  Singen zu dieser Zeit  machen hungrig u. durstig“, so der Militärpfarrer Oliver Hartl, der sich dann selbst gern in den Kreis der Mitfeiernden im Speisesaal  setzt und auf diese Weise sich dort noch etwa Schwung holt für einen langen Tag, der wieder vor ihm liegt.

Wer an einer dieser Feiern mitmachen möchte: Am 22 12 findet noch eine in der Soldatenkirchen in Allentsteig statt. Wer vorbeischauen möchte, ist dazu herzlich willkommen. Nähere Infos dazu in der Militärpfarre NÖ3.

Bild: Privat

 

124"Rorate caeli desuper". (Jesaja 45,8) am 2. Dezember 2016

Eines der Charakteristika der Adventzeit sind die Roraten, die in den Kirchen gefeiert werden. „Rorate caeli desuper, et nubes pluant justum!" So lautet der lateinische Eröffnungsvers aus dem Buch Jesaja (Jes 45,8), mit dem diese Messen von der Tradition her beginnen: „Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen“. Liest man bei Jesaja weiter, so heißt es: "Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen. Ich, der Herr, will es vollbringen.“.

Ursprünglich verarbeiteten die Menschen in und mit diesen Rorate-Rufen die Ungerechtigkeit und die zerstörerische Energien, die auf Erden herrschten (Krieg, Gewalt, Unheil, etc.). Man betete zu Gott, damit dieser endlich seinen Gerechten (Jesus) schickt, der alles neu macht  und erwartete hoffnungsvoll seine Wiederkunft.  In Rorate-Messen ehren die Gläubigen auch Maria, als jene, die "Ja!" gesagt hat zur Botschaft des Engels und so das Heil Wirklichkeit werden ließ.
Diese speziellen Messen in den ersten Wochen des Advents  sind geprägt von der Erwartung, dass Christus am Ende der Zeiten wieder kommen wird und werden nur bis zum 16. Dezember gefeiert. In den Tagen ab dem 17. Dezember steht die unmittelbare Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, der ersten Ankunft Gottes, im Zentrum. 

 

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