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Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
Am 25. Dezember 2012 fanden die drei Weihnachtsmessen, die Christmette, die Hirtenmesse und das Hochamt, in der St. Georgs-Kathedrale statt. Zahlreiche Gläubige fanden sich ein, um Gott zur mitternächtlichen Stunde anzubeten. ARS MUSICA führte die Pastoral-Messe F-Dur von Ignaz Reimann auf, das Hochamt wurde von der Familie Imre musikalisch gestaltet. „Die Hirten kamen als erste, knieten nieder und beteten an, sie haben den Herrn erkannt: Das Wort ist Fleisch geworden und hat sein Zelt, seinen Tabernakel unter uns aufgebaut: Er ist verborgen in der Gestalt des Brotes, aber die Augen des Glaubens erkennen ihn!“ waren die Hauptworte der Ansprache des Rektors.
 
Am Beginn der Christmette wurde das neue Jesus Kind geweiht, es stammt aus Südtirol, aus dem Grödnertal und wurde vom päpstlichen Hoflieferanten geschnitzt. Militärdekan Mag. Siegfried Lochner erläuterte die frohe Botschaft von Weihnachten: „Genau an dem Tag, an dem der Tempel von Judas Makkabäer, aus einem Priestergeschlecht, das an der Überlieferungen der Väter des Alten Testaments fest glaubten, erneut eingeweiht wurde, wird Jesus geboren und deshalb sind alle Prophezeiungen des Alten Bundes erfüllt: Emmanuel, Gott ist mitten unter uns, in einem kleinen Kind, weil es entwaffnend ist, es nimmt den Menschen die Bosheit weg und die Liebe, die ihnen entgegen lacht, müssen sie erwidern.
 
Das Jahr des Glaubens lässt uns von den Hirten lernen: Sie kommen als einfache betende Menschen zu dem Kind, das nicht falsch sein kann, es ist wahrhaftig. Seit 1223 stehen Ochs und Esel in der Krippe, als der Hl. Franz von Assisi im Ort Greccio in einer Höhle im Wald in der Hl. Nacht eine lebendige Krippe darstellen ließ. Es ist eine Anspielung auf das Alte Testament: Ochs und Esel kennen ihren Besitzer (Jesaja 1,3). Die vernunftlosen Kreaturen zeigen uns den Ort Bethlehem, das ‚Haus des Brotes’, in Juda, das Bekenntnis bedeutet. Das heißt, dass das Kind zu Bethlehem unsere Nahrung ist und der Glaube das Bekenntnis, dem wir in der Hl. Nacht begegnet sind, geboren als Menschenkind, um uns zu Gott zu führen.

Im Laufe der Jahrhunderten leugneten manche Irrlehren die Gottheit des Kindes, wodurch kein Unterschied mehr gemacht wurde zwischen dem christlichen und z.B. dem mohammedanischen Gott: Der Gott der Christen ist der Dreifaltige, der in der Zeit die Menschennatur durch Maria, die Jungfrau, angenommen hat. Papst Paul VI ließ 1968 im Credo des Gottesvolkes klarstellen, dass der Logos seit ewig besteht und das beide Naturen in Jesus bestehen: wahrer Mensch und wahrer Gott und das ist die frohe Botschaft zu Weihnachten.
Der Hl. Paulus (Hebr 1,11) bekennt es ebenfalls: Es wird alles vergehen, du aber bleibst als zweite Person der Dreifaltigkeit.“
 
Der Militärgeistliche endete seine Ansprache mit einem Gedicht von der Kinderbuchautorin Ursula Wölfel:
 
Geboren ist das Kind zur Nacht
für dich und mich und alle,
drum haben wir uns aufgemacht
nach Betlehem zum Stalle.
Sei ohne Furcht, der Stern geht mit,
der Königsstern der Güte,
dem darfst du trauen, Schritt für Schritt,
dass er dich wohl behüte.
Und frage nicht und rate nicht,
was du dem Kind sollst schenken.
Mach nur dein Herz ein wenig licht,
ein wenig gut dein Denken.
Mach deinen Stolz ein wenig klein,
und fröhlich mach dein Hoffen –
so trittst du mit den Hirten ein,
und sieh: die Tür steht offen.
 
Der Rektor wünschte vor dem rührenden „Stille Nacht, heilige Nacht“ allen die Freude von Weihnachten nachhause mitzunehmen.

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