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Am vergangenen Freitag, 8. März 2024, hielt Militärpfarrer Militärsuperior Oliver Hartl den alljährlichen Kreuzweg um die Soldatenkirche am Truppenübungsplatz Allentsteig. Es war dies der Auftakt zu einer ca. 2-monatigen Vertretung in der Militärpfarre NÖ 3 für Militärsuperior Sascha Kaspar, welcher sich vor und über Ostern im Auslandseinsatz EUFOR/Bosnien befindet.
Die Kreuzwegstationen waren rund um die Soldatenkirche aufgestellt und Rekruten des Truppenübungsplatzes sowie Freunde der Soldatenkirche umrundeten den Weg mit Texten, Gebeten und Meditationen zu den einzelnen Stationen.
Auch der mit der Führung betraute Kommandant des Truppenübungsplatzes Allentsteig, Oberst Herbert Gaugusch, war bei diesem spirituellen Impuls der Fastenzeit dabei.
Bereits jetzt herzliche Einladung zum vorösterlichen Gottesdienst der Militärpfarre NÖ 3 - welcher ebenfalls vertretungsweise von Militärpfarrer Oliver Hartl gefeiert werden wird - am Freitag vor dem Palmsonntag, 22. März 2024, um 10 Uhr in der Soldatenkirche des Truppenübungsplatzes Allentsteig.
Gerade in der vorösterlichen Zeit ist es Brauch, den Kreuzweg zu gehen. Die meisten dieser Kreuzwege haben 14 Stationen und geben Kunde von der Passion Christi, erzählen seinen Leidensweg von der Gefangennahme bis hin zum Tod am Kreuz. Den Kreuzweg zu beten, heißt, mit Jesus die Via Dolorosa zu gehen.
Als Betender bleib man nicht außerhalb dieses Geschehens. Die Texte, die Gedanken, die Impulse nehmen einen mit hinein, machen betroffen, lassen miterleben und stellen immer wieder Bezüge zum Heute, zum Jetzt und zu einem selbst her.
Auch in der Militärpfarre Niederösterreich 3 wird diese Tradion gepflegt. So auch am 06.04.2022, wo der Kreuzweg, dessen Stationen sich rund um die Soldatenkirche befinden, gemeinsam gegangen und gebetet wurde.
Am 4. April wurde in der Gemeinde Donnerskirchen wieder zum traditionellen Soldatenkreuzweg der Militärpfarre und der Militärmusik Burgenland geladen.
Die Liturgie der Kreuzwegandacht geht auf das 14. Jahrhundert zurück, wenngleich es hier zumeist nur sieben Stationen (angelehnt an die Zahl der Stationskirchen in Rom) gab. Erst in weiterer Folge fügte die Volksfrömmigkeit sieben weitere Stationen hinzu, obwohl es auch Kreuzwege mit wesentlich mehr Stationen gab. Besondere Bedeutung bekamen die Kreuzwege in jenen Zeiten, in denen es Christen nicht möglich war, das Heilige Land zu besuchen. So baute man in Europa Nachbildungen des Kreuzweges; zunächst im Freien, meist auf einem Berg oder eine Erhöhung. Daraus entwickelte sich die Tradition, auch in Kircheninnenräumen die Kreuzwegstationen darzustellen. Aus dem gegangenen Kreuzweg wurde so die Frömmigkeitsform der Kreuzwegandacht.
Lange Tradition
Die Kreuzwegandacht in Donnerskirchen hat schon eine lange Tradition; wurden doch die mächtigen, modernen Kreuzwegstationen aus Stein vor vielen Jahren von der Militärmusik Burgenland unter dem damaligen Militärkapellmeister Oberst Prof. Rudolf Schrumpf mitfinanziert. Seit damals gibt es auch den traditionellen Kreuzweg mit anschließender Hl. Messe, zu der heuer nicht nur zahlreiche Kameraden aus dem Bereich des Militärkommandos Burgenland und der Heerestruppenschule, sondern auch viele Gläubige aus der Gemeinde Donnerskirchen und Umgebung kamen. Auch die in dieser Woche im Burgenland tagenden Pfarradjunkten der Militärdiözese sowie der Herr Militärgeneralvikar nahmen an den Liturgien teil.
In den Gedanken zur Kreuzwegmeditation, welche wie die anschließende Hl. Messe von einem Ensemble der Militärmusik Burgenland musikalisch begleitet wurde, ging Militärdekan Alexander Wessely auch auf die Verbindung des Kreuzwegs Jesu mit dem Leben der den Kreuzweg feiernden Gläubigen ein. "Der Kreuzweg ist historisch, aber immer auch gleichzeitig ganz konkret in Ihrem, in Deinem Leben verankert," sagte Militärdekan Alexander Wessely, der zwischen den Stationen versuchte, das historische Ereignis des Leidensweges Christi im Leben der Mitfeiernden zu verankern. Nach der letzten Station des Kreuzwegs, der sich hoch über Donnerskirchen bei der Bergkirche befindet und von wo man einen herrlichen Blick über den Neusiedler See hat, wurde schließlich in der Kirche noch die Hl. Messe mit den Gläubigen gefeiert.
Den Abschluss bildete wie immer die traditionelle Agape im Pfarrstadl der Pfarre Donnerskirchen.
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Wie alljährlich wurde auch heuer der Kreuzweg in der Severinkapelle Heeresunteroffiziersakademie am 9. März 2005 um 1500 Uhr abgehalten.
Den Text von Rupert Federsel zu den 15 Stationen mit dem Thema: „Welch ein Mensch - getötet im Namen des Systems“ sprach Mag. Kiener.
Alle, die sich davon zum Beten und Betrachten anregen lassen, mögen Hoffnung und Zuversicht für ihr eigenes Leben und für die Sinnfindung des eigenen Leidens finden, aber zugleich auch Offenheit und Barmherzigkeit für die Leiden anderer Menschen.
Am 19. Februar 2008 fand die ökumenische Kreuzwegandacht in der Severinkapelle statt. Zum Thema: „Welch ein Mensch - Getötet im Namen des Systems“, wurden zu allen 15 Stationen unseres sehenswerten, künstlerisch wertvollen Kreuzweges Besinnungstexte gelesen. Es nahmen insgesamt 39 Personen aus dem Pfarrbereich Enns, eine Gruppe der Frauenbewegung aus Steyr/Ennsleiten und der Militärpfarre Heeresunteroffiziersakademie an der Feier teil.
Kreuzweg hat mit meinem Leben heute zu tun! Glaube hat mit meinem Leben heute zu tun! Dies zeigte Militärdekan. Alexander Wessely beim Abendkreuzweg und der Feldmesse mit den Militärgymnasiasten im Park der Theresianischen Militärakademie.
Am Mittwochabend, 9. März 2016, wurden einige Stationen eines besonderen Kreuzweges im Akademiepark in Wiener Neustadt gebetet: der Verrat vom Judas, die Begegnung mit Veronika, die Verurteilung des Pilatus und der Tod Jesu aus der Sicht Marias. Jesus lehrt seine Jünger beten.
Sein Leben ist auch in den Zeiten der Bedrängnis und im Angesicht des Todes von einer lebendigen Beziehung zum Vater geprägt. Der Dialog mit seinem Vater gibt ihm Kraft und Halt auf dem Weg nach Jerusalem, bis zu seinem Tod auf Golgota. In diese Beziehung mit dem Vater hat Jesus uns hineingenommen. Wir dürfen an seiner Kraftquelle teilhaben und eine Wegweisung für unser Gebetsleben erkennen. Der Glaube wurde dann mit der Hl. Messe in der schönsten Kirche, die es gibt, in der freien Natur, gelebt.
Bei einer kleinen Agape wurde noch nett miteinander geplaudert.
Bild: Serge Claus
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