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In der Zeit vom 18. Juli bis 22. Juli 2022 besuchte Militärbischof Dr. Werner Freistetter das österreichische Kontingent EUFOR/ALTHEA in Bosnien und Herzegowina. Begleitet wurde er von Militärdiakon GR Karl Kastenhofer sowie vom derzeit im Einsatzraum befindlichen evangelischen Militärseelsorger Militäroberkurat Ing. Mag. Gregor Schwimbersky, MA.

Am 1. Tag erfolgte eine Einweisung vom Nationalen Kontingentskommandanten (NCC) und vom Kommandanten des Multinationalen Bataillons (MNBN) in die aktuelle Lage im Einsatzraum.

Nach einem offiziellen Treffen mit dem Kommandanten EUFOR/ALTHEA sowie einer Einweisung seitens des Kommandanten des nationalen Versorgungselements (AUTNSE) besuchte Militärbischof Freistetter am zweiten Tag verschiedene Organisationselemente im Camp BUTMIR, nahm an einem Hubschrauber-Erkundungsflug im Raum Sarajevo teil und wurde vom österreichischen Militärattaché durch die Altstadt von Sarajevo geführt.

Pastoralbesuche bei den Liasion and Observation Teams (LOT) in den drei von Österreich geführten LOT-Häusern standen an den nächsten beiden Tagen auf dem Programm, gefolgt von der Niederlegung eines Blumengestecks beim Memorial Center in Potocari und einer Führung durch das dortige Museum.

Am späten Nachmittag des 4. Tages feierte Bischof Freistetter mit österreichischen Soldaten den Gottesdienst im Camp.
Am 5. Tag fand vor dem Rückflug noch ein Treffen mit Erzbischof Dr. Tomo Vuksic in Sarajevo statt, der zur Zeit auch Apostolischer Administrator des Militärordinariats in Bosnien und Herzegowina ist.

Am siebten Juli 2022 fand in der Militärpfarre bei Kommando Streitkräfte eine Glockenweihe durch Militärbischof Werner Freistetter statt. Unter den Anwesenden die Bürgermeisterin von Graz, Elke Kahr, Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner und Kasernenkommandant Oberst Roman Michalus.

Lange Jahre versah nur eine Glocke den Dienst vor der Soldatenkirche, die auf den Seligen Engelbert Kolland geweiht ist. Nun ertönt eine zweite Glocke in der Belgierkaserne. Als Glockenpate stellte sich - wie schon für die erste Glocke - Amtsdirektor i. R. Karl Rupert Hörtner gerne zur Verfügung, der selbst einige Jahre in der Militärpfarre tätig war und bis heute eine enge Verbindung zu dieser pflegt.

Militärbischof Werner Freistetter sprach in seiner Predigt über den Seligen Engelbert  Kolland, die Bedeutung der Märtyrer und über den Klang der Glocke. „Die Glocke klingt und dieser Klang kann etwas Schönes sein. Er kann unser Herz bewegen und erfüllen, aber hat auch etwas Vertrautes. Die Glocke hat schon eine lange Tradition, in vielen Kulturen wurde von ihr als Verbindung von Himmel und Erde gesprochen und sie wurde zur Vertreibung von bösen Geistern verwendet", so Militärbischof Werner Freistetter. Zu der neuen Glocke, die als zweite Glocke nun ihren Klang in der Belgier-Kaserne erschallen lässt, sagte der Militärbischof: „Diese Glocke wird auf eine besondere Weise für den liturgischen Gebrauch bestimmt … und der Klang der Glocke spricht vom Glauben, von Schönheit und ruft uns zusammen". Nach der Predigt weihte Militärbischof Werner Freistetter die Glocke und sie ertönte zum ersten Mal.

Auf der Frontseite der neuen Glocke befindet sich ein Bild des Seligen Engelbert  Kolland und darüber der Schriftzug „abund malak - Vater Engel“; links ist der Leitspruch der AKS (Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten) der Steiermark „pro deo et patria – Für Gott und Heimat“ geschrieben; rechts befindet sich der Wahlspruch des Seligen Kolland „Mein Gott und mein Alles“.

Die Glocke hat einen Durchmesser von 67 cm, wiegt 205 kg und wurde in der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck gegossen, der Glockenturm wurde aus Lärchenholz angefertigt, für die Turmuhr und das Läutwerk zeichnen sich die Kirchenturmtechnik Reicht aus Paldau und die Firma Schauer und Sachs aus Salzburg verantwortlich.

Die Glocke wird fortan in der Belgierkaserne zum Morgengebet um 0700 Uhr, zu Mittag zum Engel des Herren, um 1900 Uhr zum Abendgebet und zu liturgischen Feiern läuten.

Alle Anwesenden, darunter Militärdekan Bischofsvikar Christian Thomas Rachlé und Pfarradjunkt Vizeleutnant Heinz Vieider, freuten sich sehr über die neue Glocke und den festlichen Gottesdienst, der musikalisch von einem Ensemble der Militärmusik und einem Vokalensemble unter der Leitung von Direktor Klaus Eder umrahmt wurden.
Im Anschluss wurde das Pfarrfest begangen.

Am 29. Juni tobte im Bezirk Villach-Land eines der heftigsten Unwetter seit Jahrzehnten. Ganze Ortschaftsteile wurden dabei verwüstet.

Es kam durch die enormen Regenfälle - es regnete dort in dieser Nacht mehr als in einem ganzen Monat - zu massiven Schäden an der öffentlichen Infrastruktur, private Gebäude wurden zerstört oder extrem in Mitleidschaft gezogen, Straßen zur Gänze unbefahrbar. Am Freitag, 8. Juli, besuchte Militärbischof Werner Freistetter das von den Unwettern betroffene Gebiet. Er nahm an der Einsatzbesprechung teil und wurde von dem Leiter des Einsatzstabes, Oberstleutnant Enekel, in die Lage eingewiesen. Auch gab es Gespräche mit dem Bezirkshauptmann von Villach-Land, Dr. Bernd Riepan, mit den Vorstehenden der verschiedenen Einsatzkräfte und den Soldaten vor Ort.

Um einen Einblick in die Zerstörungen und die Katastrophenlage zu bekommen, gab es einen Rundflug mit dem Helikopter des Bundesheeres und eine Fahrt durch den betroffenen Ort unter der Leitung von Vizeleutnant Markus Stromberger.

„Ich war sehr betroffen über das Ausmaß der Zerstörungen und habe einen Eindruck bekommen über das Leid, das über die Menschen hereingebrochen ist. Umso schöner fand ich bei der Besprechung, bei der alle Einsatzorganisationen zusammen kamen, was für ein Engagement und welche gute Organisation der Hilfe verwirklicht werden konnte. Ich muss den Verantwortlichen einen herzlichen Dank und große Anerkennung aussprechen. Es ist auch viel zu wenig bekannt, wie hier sofort im Zusammenwirken mit zivilen, militärischen und polizeilichen Institutionen Hilfe organisiert wird“, so Militärbischof Werner Freistetter nach seiner Rückkehr aus dem Katastrophengebiet.

Rund 250000 Besucher nutzten das vielfältige Angebot der "Lange Nacht der Kirchen." Insgesamt waren es 1.500 Veranstaltungen in mehr als 340 Kirchen in Wien, Niederösterreich, Tirol, Oberösterreich und dem Burgenland.

Gleich in mehrfacher Weise ließ die Militärpfarre Wien bei der Langen Nacht der Kirchen am 10.06.2022 "aufhorchen":
Durch den feierlichen Eröffnungsgottesdienst, den Militärbischof Werner Freistetter mit der Gemeinde und den Besuchern beging und der musikalisch von Bläsern der Gardemusik gestaltet wurde, durch ein tolles Konzert der Gardemusik Wien vor der Militärpfarre, durch Lesungen der bekannten Autorin Dr. Tamara Scheer, durch sachkundige Führungen durch die Räumlichkeiten der Militärpfarre, durch eine Audioinstallation im Parkgelände vor der Pfarre, die in Zusammenarbeit mit der Militärbischöflichen Bibliothek entstand und durch den Hymnos Akathistos, mit dem die Lange Nacht der Kirchen zu Ende ging.

Militärpfarrer Erzdekan Harald Tripp und sein Team bedanken sich für den regen Besuch und das Interesse an den Programmpunkten und freuen sich, Sie in einem Jahr, am 02.06.2023, wieder begrüßen zu dürfen zur nächsten Langen Nacht der Kirchen.

"Religion. Krieg. Stimmen." 

Im Rahmen der "Langen Nacht der Kirchen" hat sich das Team der Militärpfarre Wien zusammen mit der Militärbischöflichen Bibliothek etwas Besonderes ausgedacht. Neben einem sehr umfangreichen und abwechslungsreichen Programm wurde eine Installation errichtet, die Stimmen von Militärseelsorgern im Kriegseinsatz hörbar machen soll.

Unter dem Titel "Religion. Krieg. Stimmen." können Interessierte am Freitag, 10. Juni, in der Parkanlage vor der Militärpfarre Wien, Würzburggasse 8A, 1130 Wien, zwischen 19 und 23 Uhr mittels QR-Codes Audio-Berichte abrufen. Berichte, die vom Alltag der Seelsorger im Krieg, von Rechtfertigung und Glaubenszweifeln und den Folgen des Kriegs für Religion und Moral der Soldaten erzählen.

Zu hören sind Aufzeichnungen von Militärseelsorgern, die von ihren Kriegseinsatz erzählen, Kriegspredigten und Gedichte von Soldaten, die der brutalen Realität des Krieges ausgesetzt waren. Auch die Worte eines Papstes werden zu hören sein, der sich vehement, bittend, letztlich aber erfolglos für ein schnelles Ende der Kampfhandlungen einsetzte.
Weitere vertonte Texte führen den Krieg direkt auf Gott zurück. Ihre Urheber sahen in der Fronleichnamsprozession sogar eine "Truppenbewegung der streitenden Kirche." Andere zeigen auf, wie sich gerade in der Situation im Schützengraben und angesichts des Todes eines fremden Soldaten ein Gefühl von Geschwisterlichkeit zu allen Menschen herausbilden kann.

Die „Lange Nacht der Kirchen“ beginnt in der Militärpfarre beim Militärkommando Wien um 1800 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst, den Militärbischof Werner Freistetter mit der Gemeinde feiert.

Nochmals eine herzliche Einladung an alle, hier und heute vorbeizuschauen.

Ein starkes Zeichen in die heutige Zeit hinein 

Ein lautes, kräftiges und vom Glauben getragenes "Ja" sagten am Sonntag, dem 5. Juni 2022, die Firmlinge bei ihrer Firmung in der Flugfeldkirche St. Anton bei Wiener Neustadt. Das Firmsakrament, das zusammen mit der Taufe und der Erstkommunion zu den Initiationssakramenten gehört, spendete Militärbischof Werner Freistetter.

Die Firmung – weit mehr als nur eine festliche Messe mit der Spendung eines Sakraments
Über Monate hinweg wurden die Firmlinge auf diesen Tag, auf diesen Moment und auf diese bewusste Entscheidung hin vorbereitet und begleitet. Die Firmung - ein einmalig gespendetes Sakrament. Durch dieses wird der Firmling in einer besonderen Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt, der den jungen Menschen noch enger mit dem Glauben und der Kirche verbindet. Bei der Firmung bekommen die Firmlinge die Einladung und den Auftrag, auch öffentlich ihren Glauben zu bekunden, für diesen einzustehen und mit ihren Charismen in der Kirche mitzuwirken.

Eine Feier mit stimmungsvoller Musik
Musikalisch umrahmt wurde der Firmgottesdienst von der Musikgruppe der Familienkirche Schmuckerau. Durch diese wurde das Fest auch zu einem klanglichen Erlebnis.

Zur Erinnerung an die Firmung: jede Menge an Erinnerungsfotos
Nach der Firmung nahm sich Bischof Freistetter noch jede Menge Zeit für persönlcihe Gespräche mit den jungen Firmlingen und deren Eltern, signierte mitgebrachte Bücher und ließ sich gerne mit den jungen Christinnen und Christen fotografieren. Der große Tag endete mit einer gemütlichen Agape im Pfarrgarten.

Mit der Internationalen Abschlussfeier am Sonntagnachmittag, der Segnung der Andenken der österreichischen Pilgergruppe und der Rücknahme der Fahne am Abend in der Basilika Pius X. ging die 62. Internationale Soldatenwallfahrt am 15 05 2022 in Lourdes zu Ende.

Man wusste heuer im Vorfeld nicht, wie diese Wallfahrt nach zweijähriger Pause wieder anlaufen und angenommen wird. Was auffiel, war, dass weniger Soldaten und Militärangehörige diesmal daran teilnahmen – wohl geschuldet der Pandemie. Aber es zeigte sich auch, dass der Geist von Lourdes weiterlebt und die Besucher erfüllte. Es wurde aufeinander zugegangen, miteinander gebetet und man feierte wie in den Jahren zuvor, machchmal halt etwas ernster aufgrund der Ereignisse in der Ukraine. Für Militärbischof Werner Feistetter „… war es eine sehr schöne Wallfahrt. Es sind einfach so viele Menschen hier, die mit Enthusiasmus feiern. Und darauf kommt es an,“ so der Bischof.

Nach Lourdes ist vor Lourdes – oder die Frage: Soll ich nächtstes Jahr nach Lourdes pilgern?
Auf die Frage, ob man nächstes Jahr wieder an der Soldatenwallfahrt teilnehmen soll, antwortete der Militärbischof: „Als Ausblick kann ich nur sagen, kommen sie nach Lourdes. Es ist ein Erlebnis für jeden und jede. Die Idee von Lourdes hat sich nicht gewandelt, auch nicht durch die erzwungene Pause während der Pandemie. Es ist eine Wallfahrt, wo Soldatinnen und Soldaten verschiedenster Länder für den Frieden beten, sich begegnen, einander kennenlernen und miteinander dieses Erlebnis eines gemeinsamen grenzübergreifenden Gebetes haben, eine große Gebetsgemeinschaft.“

Lourdes als große Chance
Freistetter sieht Lourdes auch als große Chance für junge Menschen. „Es ist auch wichtig für unsere jungen Soldatinnen und Soldaten, die oft mit der Kirche durchaus Schwierigkeiten haben, nicht so verbunden sind, sogar fernstehen, in Lourdes eine Möglichkeit zu bekommen, einen ungewöhnlichen Kontakt zu haben.

Und für Freistetter ist diese Wallfahrt ungewöhnlich. Einseites durch die Teilnehmer, andererseits durch den Ort selbst, der seine eigene Faszination hat. Darum jetzt schon die Einladung von Bischof Werner: „Wenn Sie die Möglichkeit haben, kommen Sie nach Lourdes. Sie werden ein schönes Erlebnis haben.“

Mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ und dem Aufzeichnen des Kreuzes mit Chrisam auf die Stirn spendete Militärbischof Werner Freistetter am Freitag, 27.04.2022, drei Schülern der BHAK Schule für Sicherheit und Führung in Wiener Neustadt und einem Stabswachtmeister das Sakrament der Firmung in der St. Georgs-Kathedrale.

Ein mutiges Zeichen in dieser Zeit
Die jungen Männer nahmen das Angebot der Militärdiözese an, sich auf die Firmung vorbereiten zu lassen und dieses Sakrament zu empfangen. Eine mutige Entscheidung – gerade in Zeiten wie diesen. Ist es doch ein bewusstes Heraustreten aus der Masse, ein Bekennen, dass einem was an dieser Entscheidung liegt und ein sich „Einlassen“ auf den Hl. Geist. Sich firmen zu lassen, ist aber auch ein öffentliches Ja – Sagen zum Übernehmen von Verantwortung in der Kirche.

In seiner Predigt sprach der Militärdekan Stefan Gugerel über die Bedeutung der liturgischen Abläufe und die Einbindung in das Leben in der Kirche, denn durch die Firmung wird der Firmling in einer besonderen Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt und enger mit dem Glauben und der Kirche verbunden.

Musikalisch untermalt wurde die Messe durch Professor Serge Claus an der Orgel.

Am Montag, dem 25. April, fand die St. Georgs-Ordensverleihung im Stift Neukloster in Wiener Neustadt statt. Der St. Georgs-Orden wird einmal im Jahr von Militärbischof Werner Freistetter an Personen verliehen, die sich um die Militärdiözese verdient gemacht haben. Der diesjährige Verleihungsort, das Stift Neukloster, war eine Zisterzienserabtei und gehört heute als Priorat zum Stift Heiligenkreuz.

In seiner Predigt sprach Militärbischof Werner Freistetter über die Bedeutung des Heiligen Georg, der als Märtyrer sein Leben für den Glauben hingegeben hat. Er bezeugt mit seinem Leben und Tun bis heute, dass Christus alles, was in der Welt bedrohlich, unrecht und böse ist, besiegt. Der Heilige Georg wird nicht nur als Märtyrer in der katholischen Kirche, sondern auch in der orthodoxen und anglikanischen Kirche verehrt.

In der Auszeichnung, die 23 Personen erhielten, ist auch ein Auftrag inkludiert: „Was uns in der Taufe und der Firmung geschenkt wurde, soll in unserem Leben Erfüllung finden“, so Bischof Werner Freistetter.

Im Anschluss an die Verleihung wurde vom Militärordinariat zu einer Agape eingeladen.

Seit dem Jahr 1977 wird der Orden des heiligen Georg an Personen verliehen, welche sich über längere Zeit besonders für die Militärseelsorge eingesetzt haben. Man möchte damit diese Helfer nicht nur ehren, sondern auch auf besondere Weise den Dank für deren Einsatz in und um ihre Militärpfarren sichtbar zum Ausdruck bringen.

Militärbischof Werner Freistetter im Interview mit Stefan Hauser zum Thema Bedeutung und Tätigkeit der Militärseelsorge im Kriegsfall

Am Donnerstag, den 4.3.2022, gab Militärbischof Werner Freistetter ein Interview für Radio Stephansdom im Format Kirche Kompakt. Mag. Stefan Hauser befragte Militärbischof Freistetter über die Bedeutung und die Tätigkeiten der Militärseelsorge im Kriegsfall. Militärseelsorger sind während Kriegssituationen berufen, bei den Soldaten zu sein, sind aber selten bei Kampfhandlungen anwesend, dies nur in äußersten Notfällen. Traditionell sind sie bei Sterbenden, kümmern sich aber auch um „die menschlichen und religiösen Bedürfnisse und Nöte der Soldaten“.

Die Seelsorge überschneidet sich aber nur in wenigen Gebieten mit der Psychologie, da der Seelsorger ein menschlicher, „mit viel Vertrauen ausgestatteter Ansprechpartner“ ist, aber nicht die Aufgabe eines Militärpsychologen hat. „Der Militärseelsorger … ist nicht nur für Angehöriger seiner Konfession da, sondern für alle Soldaten“, so der Militärbischof.

Das komplette Kurzinterview kann noch bis Anfang April unter https://radioklassik.at/programm/sendungsdetails/?sdk=allegro_magazin&sdd=06.03.2022 beginnend ab Minute 43:05 gratis nachgehört werden.

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