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Am Donnerstag, dem 30. Juli, fanden in Mayrhofen im Zillertal die Trauerfeierlichkeiten für Militäroberkurat Johannes Peter Schiestl statt, der am 20. Juli bei einem tragischen Motorradunfall tödlich verunglückte. Das Requiem unter freiem Himmel feierten Militärbischof Werner Freistetter, Bischof Hermann Glettler und der emeritierte Erzbischof Alois Kothgasser.
 
Zu Beginn dankte Bischof Hermann Gletter dem Verstorbenen für seinen leidenschaftlichen Einsatz in der Seelsorge, die er an so vielen unterschiedlichen Orten ausübte, ob als Religionslehrer in der Schule oder als Militärpfarrer des Militärkommandos Tirol. Besonders junge Menschen fanden immer einen verständnisvollen  Ansprechpartner vor, der ein offenes Ohr für Ihre Anliegen hatte.
 
Militärbischof und Hauptzelebrant Werner Freistetter gedachte dem Verstorbenen in seiner Predigt mit sehr persönlichen Worten. Er erinnerte sich an einen lebensfrohen, jungen Priester, der getragen von einem großen Gottvertrauen und im Sinne seines Primizspruches „Brannte uns nicht das Herz …“ (Lk 24,32) für seinen Glauben zu begeistern vermochte.
 
Nach dem Requiem wurde ein Brief von Johannes Peter Schiestl verlesen, der von seiner Spiritualität und tiefer Dankbarkeit geprägt war. In den Trauerreden würdigten Landesrat Johannes Tratter, Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein und Bürgermeisterin Monika Wechselberger den Verstorbenen für seinen Einsatz und seine Menschlichkeit.
 
In Anwesenheit der Trauerfamilie, vieler Mitbrüder und Wegbegleiter, der Vorgesetzen und Kameradinnen und Kameraden des Militärkommandos Tirol, den Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsvereine und Vertretern von Feuerwehr, Rettung, Studentenverbindungen und vieler Menschen, die mit ihm freundschaftlich verbunden waren, fanden die Trauerfeierlichkeiten am Waldfriedhof in Mayrhofen unter besonderen Corona-Schutzmaßnahmen statt.
 
MMag. Johannes Peter Schiestl findet seine letzte Ruhe in einem Priestergrab der Marktgemeinde Mayrhofen. R.I.P.

Nach drei Tagen intensiver Vorbereitung, die diesmal in der Militärpfarre NÖ 1 unter der Leitung unseres Militärpfarrers Oliver Hartl stattfand, empfingen am Freitag, 21. Februar 2020, 12 junge Rekruten aus den Garnisonen Mautern, Melk und Amstetten das Sakrament der Firmung.
 
Den von Militärbischof Werner Freistetter in der St. Pöltener Franziskanerkirche zelebrierten Firmungsgottesdienst feierten neben Militärkurat Oliver Hartl auch die bereits an der Vorbereitung beteiligten Militärseelsorger Militärdekan Alfred Weinlich und Militärkaplan Christoph Gmachl-Aher mit. Bei der Vorbereitung auf das Firmsakramtent wirkten auch Militärdekan Johann Wedl, Amtsdirektor Walter Rohringer und Hilmar Grutschnig aus dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Medien mit. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst in bewährter Weise von der Combo der Militärmusik NÖ .
 
Militärbischof Werner Freistetter verwies in seiner Predigt auf den sogenannten "guten Geist", der in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen nichts anderes ist als der Geist Gottes: "Lasst euch von diesem Geist leiten und gebt ihn auch an andere weiter. Danke für euer Zeugnis, gerade auch im militärischen Umfeld", so der Militärbischof zu den jungen Kameraden.
 
Nach dem feierlichen Gottesdienst in der Franziskanerkirche wurde dieser besondere Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen im Festsaal des Kommandogebäudes Feldmarschall Heß beschlossen.
Die neugefirmten Kameraden sowie ihre Paten und Angehörigen freuten sich über den gelungenen Festtag, der ihnen hoffentlich ein (Glaubens-)Leben lang in guter Erinnerung bleibt.

 „Die Welt ist innerlich verändert!“ Mit diesen Worten begann Militärbischof Werner Freistetter  seine Predigt zum ersten Adventsonntag. Die Segnung der Adventkränze erfolgte am Anfang des Gottesdienstes, der zum letzten Mal durch die maximilianische Musik von Heinrich Isaac musikalisch umrahmt wurde.
 
„Die Bilder in der Lesung, die sehr kräftig sind und erschütternde Ereignisse zum Kommen des Sohnes schildern, sind nur Bilder“, beruhigte der Militärordinarius, "...und man weiß die Zeit nicht. Es ist eine Dimension angesprochen und gemeint, die über das Physikalische hinaus geht und im Grunde ist bereits alles durch den Tod und die Auferstehung Christi geschehen."  Weiters führt der Militärbischof aus:  "Wir haben im Maße der Ewigkeit zu denken! Er ist im Kommen und führt uns aus der Nacht. Dies zeigt uns symbolisch der Adventkranz, der immer mehr Licht spendet und am Ende erstrahlt der Christbaum, als Symbol des Kommens. Dies ist die Hoffnung, die uns im Glauben geschenkt wird. Wir als Christen haben eine Aufforderung mitzugehen, auch wenn in dieser Zeit des Wartens manche versuchen, dieses Licht zu löschen, aber wir sind schon hineingenommen in diesem Heller-Werden bis zu unserer Bestimmung, im Lichte des Herrn zu erwachen.“

Mitglieder der kulturellen Vereinigung „Le Condroz Culturel“ aus Belgien nahmen am adventlichen Gottesdienst teil. Sie waren in Wien, um die Dürer-Ausstellung zu besuchen. "Aber mit dem engen Kontakt zu Belgien durch Maria von Burgund, die in Brügge begraben ist, mussten wir nach Wiener Neustadt kommen, um die maximilianische Musik auch zu hören“, so die Vereinsleiterin Béatrice De Spirlet.

Die Schola Arrigensis unter der Leitung von Georg Wais sang zum letzten Mal in dem Maximilianus-Jahr aus der Choralis Constantinus von Heinrich Isaac (1450-1571). Das ganze Gedenkjahr begleitete sie regelmäßig die Gottesdienste mit den gregorianischen Propriumgesängen und lockte dadurch viele Gottesdienstbesucher in diesen auch akustisch sehr wertvollen Kirchenraum der St. Georgs-Kathedrale.

In unmittelbarer zeitlichler Nähe zum Festtag des Hl. Martins erfolgte die Segnung des neurestorierten Marterls "Zum Hl. Martin" in der Heeresbekleidungsanstalt in Brunn am Gebirge
 
Am 8. Nov. 2019 fand anlässlich der Fertigstellung der Restaurierung und zum 25-jährigen Jubiläum des in der Heeresbekleidungsanstalt befindlichen Marterls „Zum Heiligen Martin“ die Segnung durch Militärbischof  Werner Freistetter statt.
 
Das Heiligenbild wurde von Vizeleutnant i.R. Herbert Dirnegger – Bild des Heiligen Martin (Öl auf Holz) gemalt. Die Grundsanierung führte  Fachinspektor Rudolf Gaubitzer durch. Der Neuanstrich erfolgte durch Vizeleutnant Alfred Mock.
 
Das sogenannte „Helmer“-Marterl wurde 1994 durch  Oberst i.R. Rudolf Helmer, der 1985-1997 im Militärkommando Wien für den Bereich Wien und Niederösterreich tätig war, errichtet und gespendet.
Der festliche Akt fand in Anwesenheit des Militärkommadanten von Niederösterreich, Brigadier Martin Jawurek, des Militärpfarrers der Militärpfarre NÖ2, Militärdekan Johann Wedel, des pensionierten Militärpfarrers der Militärpfarre NÖ2, Militärdekan i.R. Ernst Faktor, dem örtl. Gemeindepfarrer, Dechant Adolf Valenta, des Leiters der Heeresbekleidungsanstalt, Oberst Lassenberger, der Altkommandanten der Heeresbekleidungsanstalt, sowie der Bediensteten der Dienststelle statt.

 

 Die Spitzen der österreichischen Militärdiözese sind derzeit im Felbertal bei Mittersill (Salzburg) zur  Pastoral- und Gesamtkonferenz versammelt.
 
Noch bis Freitag tagen die Delegierten, darunter die katholischen Militärgeistlichen und die ihnen zugeteilten Fachgehilfen (Pfarradjunkten), Vertreter der Militärpfarrgemeinderäte gemeinsam mit Militärbischof Werner Freistetter und Generalvikar Leszek Ryzka, teilte das Militärordinariat mit. Einer der Schwerpunkte der Konferenz werde die Prävention von Gewalt und sexuellem Missbrauch sein. Es werde dazu die Rahmenordnung "Die Wahrheit wird euch freimachen" der katholischen Kirche in Österreich herangezogen.
 
Weitere behandelte Themen sind Datenschutz, die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Jahresplanung 2020 der Militärdiözese. Militärbischof Freistetter erklärte, er freue sich auf einen "Gedankenaustausch auf dieser breiten Ebene".
 
Dem römisch-katholischen Militärordinariat Österreich gehören rund 98.000 Katholiken im Umfeld des österreichischen Bundesheeres an. Es wird von 2015 von Bischof Werner Freistetter geleitet, der seit Ende Juni auch die Diözese Gurk-Klagenfurt als Apostolischer Administrator vorübergehend leitet. Die Bischofskirche der Militärdiözese ist die St. Georgs-Kathedrale in der Wiener Neustädter Burg (Theresianische Militärakademie). Der Diözese gehören Militärpfarren in Österreich und dem Ausland an, zudem ist sie mit dem Institut für Religion und Frieden auch auf wissenschaftlicher Ebene aktiv. (Infos: www.mildioz.at)
 
via kathpress
Am Freitag, 13. September 2019, war es wieder so weit: Bereits zum dritten Mal fand die von AKS-Präsident Brigadier Martin Jawurek, Militärkommandant von Niederösterreich, initiierte „Blaulichtwallfahrt“ statt.
 
Vom Schloss Rosenau zum Stift Zwettl
Nach dem Wein- und Mostviertel war diesmal das Waldviertel an der Reihe: Die Strecke des Wallfahrtsmarsches führte über 14,5 Kilometer vom Schloss Rosenau zum Stift Zwettl. Organisatorische Unterstützung erhielt die Wallfahrt von einer Einheit des Militärkommandos Niederösterreich, diesmal vom Dienstbetrieb des Truppenübungsplatzes Allentsteig. Für die liturgisch-spirituellen Teile zeichnete Militärkurat Oliver Hartl von der Militärpfarre NÖ 1/St. Pölten sich verantwortlich.
 
Diese Wallfahrt erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit
Um 9 Uhr versammelten sich an die 200 Teilnehmer – Soldatinnen und Soldaten aller Dienstgrade aus verschiedenen Garnisonen des Bundeslandes, unter ihnen die neuen Militärmusiker, welche die Strecke als Gewöhnungsmarsch absolvierten, Vertreter von Polizei und Feuerwehr, Rotes Kreuz und Wasserrettung, aber auch zahlreiche zivile Pilgerinnen und Pilger – vor dem Schloss Rosenau. Nach dem Pilgersegen formierte sich der „Wallfahrtszug“, welcher im ersten Teil dem wildromantischen Flusstal der Zwettl folgte und herrliche Natureindrücke von Gottes Schöpfung vermittelte.
 
Vorbei an Wegweisern Gottes
Bei einem Wegkreuz in der Ortschaft Syrafeld wurde innegehalten. Militärkurat Oliver Hartl nahm in seinem geistlichen Impuls Bezug auf die Kirchen, Kapellen und Marterln in unseren Orten und zu den „Wegweisern Gottes“ entlang  des Wallfahrtsweges sagte er: „Halten wir sie in Ehren! Sie sind Zeichen des Über-uns-hinaus-Weisenden, des Bewusstseins, dass wir nicht alles selbst in der Hand haben, sondern auf etwas Größeres bezogen sind, sei es im Auftrag unserer Einsatzorganisationen oder im gesellschaftlich-sozialen Miteinander.“
 
Wallfahrt und Gesang - ein untrennbares Ganzes
Nach einer weiteren Etappe wurde die Stadthalle in Zwettl erreicht, vor welcher eine wohlsortierte Labestation vorbereitet war. Bei der kleinen Stärkung dort stießen noch weitere Kameraden, Pilgerinnen und Pilger dazu, welche sich von hier aus in die Blaulichtwallfahrt einklinkten. Dieser Aufenthalt wurde auch genutzt, um ein Lied für den Wallfahrtsgottesdienst zu proben. Militärdekan Alfred Weinlich von der Militärpfarre Niederösterreich 4/Langenlebarn probte das bekannte Taizé-Lied „Laudate Dominum“ mit den sangesfreudigen Pilgerinnen und Pilgern ein, welches nicht nur ein Ohrwurm auf der verbleibenden Wegstrecke werden sollte, sondern auch gleich auf den letzten Kilometern begeistert in verschiedenen Varianten -  musikalisch moduliert - gesungen wurde.
 
Nach 14,5 km am Ziel
Der letzte Teil des Wallfahrtsmarsches führte durch die Stadt Zwettl und entlang des Flusses Kamp in Richtung Stift Zwettl, dem Zielpunkt der 3. Blaulichtwallfahrt. Der 82 Meter hohe Turm der Stiftskirche diente als verlässlicher Wegweiser auf den letzten Kilometern. Endlich im Stiftshof angekommen, begrüßte der Bürgermeister der Stadt Zwettl, Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag Franz Mold, die Pilgerinnen und Pilger, ehe man in feierlicher Prozession zum Wallfahrtsgottesdienst in die Stiftskirche einzog.
 
Ein neuer Mann im Dienst der Militärseelsorge
Dem Gottesdienst stand Militärbischof Werner Freistetter vor. Mitfeiernde waren auch Abt Johannes Maria Szypulski vom Stift Zwettl, Konventmitglieder des Stiftes, Propst Markus Grasl vom Stift Reichersberg und die niederösterreichischen Militärpfarrer. Zu Beginn hießen Militärbischof Freistetter und Militärkommandant Jawurek den neuen Militärpfarrer der Militärpfarre Niederösterreich 3/Allentsteig, Militärkaplan Christoph Gmachl-Aher, herzlich willkommen und wünschten ihm Gottes Segen für seinen neuen Wirkungsbereich, ehe dieser zum ersten Mal – seiner Funktion gemäß als territorial zuständiger Militärpfarrer – alle Mitfeiernden in der Kirche herzlich begrüßte.
 
Die Wallfahrt als ein Bild unseres Lebensweges
In seiner Predigt ging Militärbischof Freistetter auf die Wegstrecke einer Wallfahrt als Bild für unseren Lebensweg ein und zog dabei Parallelen zum Tagesheiligen, dem heiligen Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus. „Jeder Lebensweg von uns allen ist ein besonderer und kann auch jede und jeden von uns zu einem heiligmäßigen Leben und Handeln führen. Seien wir uns dessen bewusst und lassen wir so unseren christlichen Glauben in den Alltag, zu den Kameraden, zu den Menschen wirken“, so der Militärbischof.
 
Musikalisch wurde der Wallfahrtgottesdienst von Orgel und Bläsern mitgestaltet, unter anderem von einem Blechbläserensemble der Militärmusik Niederösterreich, welche mit gesanglicher Unterstützung aller Mitfeiernder den Kirchenraum in ansprechender Weise zum Klingen brachte.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand die dritte Blaulichtwallfahrt bei einer Agape im Zwettler Stiftshof ihren Ausklang.
 
Was bleibt ...
Was bleibt, ist der Wunsch vieler Teilnehmer, nämlich sich nächstes Jahr wieder auf dieser Blaulichtwallfahrt zu treffen. Die Chancen dafür stehen gut, da eine solche bereits wieder angedacht ist und  2020 im Bezirk Baden durchgeführt wird.
„… to be instrument of mercy and instrument of God - to do what is right and good“ (Father Patrick Dolan)

„Wir danken dir, o Herr, für die fruchtbaren Tage der gemeinsamen Arbeit und die Freundschaften, die hier entstanden sind“. Diese Worte, entnommen einer Fürbitte, die im gestern gefeierten Gottesdienst vorgetragen wurden, fassen sehr gut zusammen, was in dieser Konferenz getan wurde und sich im Zuge dessen noch darüber hinaus entfaltet und entwickelt hat.
 
„To serve, and not to be served“  -  das war das Thema dieses weltweiten Zusammenkommens von Delegierten aus 14 Ländern und 4 Kontingenten und es wurde in diesen Tagen versucht, neue Ansätze, kreative Ideen und praktische Hilfestellungen zu geben und zu finden, um zeitgemäß neu interpretierte christlich geprägte Ideale und Leitgedanken vermehrt in die Heere der Welt zu inkorporieren zum Wohle und zum Heil der dort tätigen Menschen.
 
Der festlich gestaltete englischsprachige Gottesdienst stellte den offiziellen Schlusspunkt der AMI-Konferenz dar. Ein Blick in die Reihen der Gottesdienstbesucher machte klar, wie vielfältig Kirche ist, wie weit sich Kirche über den Erdkreis spannt, aber auch wie sehr man gewillt ist, Anliegen und Probleme gemeinsam in Angriff zu nehmen und positive Veränderungen herbeizuführen. Ein wohltuendes und buntes Bild, das Weite, Größe, Vielfalt und Verbundenheit vermittelte.
 
Father Patrick Dolan, der auf Einladung des Militärbischofs Werner Freistetter die Predigt hielt und „mercy“, den Leitgedanken der Schrifttexte, entfaltete, gab den Delegierten folgende abschließende Worte mit auf ihre Reise in die Heimat: „You do good things in uniform and outside of uniform. I beg you, I challenge you to take that responsibility to be instrument of mercy and instrument of God - to do what is right and good.“ Und er beendete seine Predigt mit dem Satz: "May you accept the challenge for you and the community you serve for“, womit er den Bogen zum Thema der AMI-Konferenz schloss.
 
 
*AMI (Apostolat Militaire International):
- gegründet 1965 von zehn Ländern in Santiago de Compostela
- ist ein Zusammenschluss nationaler katholischer Soldatenverbände und der Militärseelsorge.
- aus dem Bedürfnis heraus, sich für die ideellen Werte der katholischen Soldaten in den Streitkräften einzusetzen,  entwickelte sich der Gedanke, eine internationale Vereinigung zu gründen.
- ist eine vom Heiligen Stuhl anerkannte internationale katholische Organisation.
 
Vollmitglieder sind: Deutschland: Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) und Deutsches Militärordinariat, Österreich: Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) und Österreichische Militärdiözese, Belgien, Niederlande: Algemeen Christelijke Organisatie van Militairen (ACOM) und Niederländisches Militärordinariat, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Portugal, Italien, Kroatien, Nigeria, Kenia, Ghana, Kolumbien, Lateinamerikanischer Bischofsrat, Philippinen.
 
Befreundete oder assoziierte Mitglieder sind: Schweiz, Estland, Lettland, Rumänien, Vereinigte Staaten, Dominikanische Republik, Südkorea, Norwegen, Dänemark, Schweden, Kanada, Indonesien, Tschechien, Ungarn, Polen, Ukraine, Peru, Chile, Argentinien und Südafrika.
 
„Offenen Mitgliedschaften“: Litauen, Slowakei, Slowenien und Bosnien und Herzegowina.
Am 24. Juli gedachte die Kirche einer ihrer ganz bekannten und großen Schutzheiligen, nämlich des Hl. Christophorus. Ein Schutzheiliger, ein Nothelfer, der sich auch heute noch aus der Schar der Heiligen hervortut, während andere mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Ein Helfer, dem man auch beim Bundesheer an diesem Tag Tür und Tor geöffnet hat und um dessen Schutz man beim Fest zu dessen Ehren bat.

Militärische Traditionspflege unterbricht den dienstlichen Alltag, macht Entstehung und Hintergründe bewusst und schafft zudem Motivation für die Zukunft. Die Barbarafeiern der Artilleristen sind etwa ein Beispiel dafür, aber seit einiger Zeit auch das Fest zu Ehren des Hl. Christophorus in der Raab - Kaserne.
 
Vor zwei Jahren hat die Nachschub- und Transportkompanie des Stabsbataillons 3 diese "neue" alteTradition einer Christophorusfeier aufgegriffen und in der Raab - Kaserne in Mautern wieder aufleben lassen.  Da der für diese Kaserne zuständige Militärpfarrer, Militärkurat Oliver Hartl, derzeit das Kontingent der österreichischen Soldaten der UNIFIL-Mission im Libanon betreut, freute sich der Initiator der Christophorusfeier, Kompaniekommandant Oberleutnant Jan Prinz, Militärbischof Werner Freistetter hier begrüßen zu dürfen, der die Einladung zu dieser besonderen Feier gern angenommen hat und als Zelebrant nach Mautern kam.
 
Nach der Feldmesse, die auf der Wiese bei den Fahnenmasten und den Gedenksteinen der Raab-Kaserne gefeiert wurde und sehr stimmig von einem Ensemble der Gardemusik  musikalisch umrahmt wurde, erfolgte die Aufstellung und Prozession zum Garagenbereich der Kaserne, wo die Fahrzeuge von Militärbischof Werner Freistetter gesegnet wurden. Danach gedachte man der verstorbenen und kranken Kameraden.
 
Beim Rückmarsch erklang das von den Rekruten des Einrückungstermins Juli gelernte Kompanielied, ehe man, am Ausgangspunkt angekommen, zum gemütlichen Ausklang der - so kann man vielleicht doch schon sagen - bereits traditionellen Christophorusfeier überging.
„Die Zeit ist günstig für eine Rückkehr zu Gott“
Papst Benedikt XVI. kam im September 2008 als Pilger nach Lourdes und zog mit diesen Worten eine erste Bilanz seines Besuchs. Lassen auch wir uns darauf ein, jeder für sich selbst, vor allem aber in der Gemeinschaft der Kirche, diese Erfahrung zu machen. Die vielen „Heilsangebote“, die uns Tag für Tag vorgestellt werden, die uns phantasievoll ein möglichst paradiesisches Leben vorgaukeln, übertönen allzu oft die frohe Botschaft die uns Jesus Christus mitgegeben hat. Umso wichtiger wird daher das genaue Hinschauen und Hinhören, auch auf die kleinen Zeichen und die leisen Töne.
 
„Das ist Gottes Weise. Er verändert alles. Er geht vom ganz Kleinen aus, um ganz Großes zu bewirken.“ Das sagt uns Bernadette, das Mädchen von Lourdes, dem die Gottesmutter erschienen ist. Seither ist die Grotte von Lourdes für Millionen von Pilgern zu einem Ort der heiteren Freude geworden, an dem der Geist Gottes das Leben eines jeden Menschen tief berührt. Ich lade Sie herzlich dazu ein, als Teilnehmer an der 53. Soldatenwallfahrt nach Lourdes ihre ganz persönliche Glaubenserfahrung zu machen. Schließen Sie sich dieser einzigartigen, internationalen Friedensinitiative an, die jährlich 20.000 Soldaten aus 60 Nationen in diesen Wallfahrtsort führt und erleben Sie, wie im gemeinsamen Gebet aus vielenverschiedenen Nationen ein Volk Gottes wird.
 
Ihr + Christian WERNER
Militärbischof für Österreich
 
 
 

- WAS BLEIBT? –

Völkerverbindender, stärkender Glaube, internationale Kontakte, kameradschaftliche Gespräche, religiöser Austausch, gemeinsames und persönliches Gebet, Kurskorrektur oder sogar Mut und Schwung für einen Neubeginn in meinem Leben?
Was ist das bleibende Geschenk dieser Wallfahrt für mich?
Von der 1. Erscheinung vor Bernadette wird berichtet: „Maria  sah sie lange an …..“
Dein Blick, Maria, begleitet mich in meinem Alltag. Nichts ist dir zu klein, zu gering, als das du es nicht mit deinem behutsamen, mütterlichen Blick begleitest. Du drängst dich nicht auf, schweigend siehst du auf uns …. Und wenn wir wollen, und deinen liebenden Blick vertrauensvoll erwidern, dann lehrst du uns geduldig den nächsten Schritt…
Maria, wenn ich auf dich schaue, erzählt mir dein Blick noch von einer anderen Welt, von anderen Maßstäben, von einer anderen Liebe - und mein Herz ruft: „Lass mich neu sehen lernen.“

freistetter 01Das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hat, weist uns auf eine ganz wichtige Dimension unseres Glaubens hin: Wir glauben an Gott, der Erbarmen mit uns hat. Nicht nur für das Christentum ist der barmherzige Gott bedeutend, sondern auch für Judentum und Islam. Ich selbst habe 1975, in einem heiligen Jahr in Rom mein Theologiestudium begonnen. Seitdem haben diese, von den Päpsten ausgerufenen Heiligen Jahre eine besondere Bedeutung für mich.

Die Militärseelsorge hat sich für dieses besondere Jahr einiges vorgenommen: Zunächst ist in unserer Kathedrale in Wiener Neustadt eine Pforte der Barmherzigkeit, wie es Papst Franziskus angeregt hat, aufgestellt worden. Es handelt sich dabei um eine Pforte, die direkt aus der Lebenswelt der Soldatinnen und Soldaten entnommen ist. Es ist ein Wachhäuschen mit einem Schlagbaum. Wir haben die Soldaten und Soldatinnen befragt, was für sie das wichtigste Tor in ihrem Alltag ist, und das Kasernentor war die mit Abstand häufigste Antwort. So repräsentiert das Tor, das in der Kathedrale aufgestellt ist, einerseits die Präsenz der Soldaten und Soldatinnen in der Kirche, auf der anderen Seite aber auch den Wunsch nach der Gegenwart Gottes in ihrem Leben.
Darüber hinaus haben wir von christlichen Bauern aus Israel Olivenöl gekauft und dieses Öl, das bei der Eröffnung des Jahres der Barmherzigkeit in der Kathedrale in Wiener Neustadt gesegnet wurde, wird nun in kleinen Fläschchen an die Gläubigen ausgeteilt. Öl hat in der Heiligen Schrift eine besondere Bedeutung als Zeichen der Heilung und Stärkung, aber auch als Zeichen der besonderen Nähe Gottes. Darüber hinaus wird es in vielen Sakramenten verwendet.
 
Auch in den Militärpfarren gibt es vielfältige Aktivitäten. So soll jede Pfarre während dieses besonderen Jahrs ein selbstgewähltes Sozialprojekt durchführen und auch einen Einkehrtag zur Vertiefung des Themas Barmherzigkeit für das gläubige Leben anbieten. Zusätzlich machen wir im Herbst eine Diözesanwallfahrt nach Rom mit einer Gruppe von Gläubigen aus dem Militärordinariat. Wir werden Stätten besuchen die im Zusammenhang mit der Barmherzigkeit von Bedeutung sind. Darüber hinaus möchte ich den Pilgern auch ein wenig „mein Rom“ zeigen, immerhin habe ich zehn Jahre dort verbracht.
 
Für mich persönlich bedeutet dieses Jahr eine Besinnung auf das Wesentliche unserer Gottesbeziehung. Wenn wir uns mit der Heiligen Schrift, der Tradition der Kirche und dem was im christlichen Glauben wichtig ist befassen, dann ist im Grunde das Erbarmen, das auf seiner Liebe begründet ist, jene Eigenschaft Gottes die uns am Meisten berührt. Dieses Verhalten bedeutet für uns Menschen immer eine rettende Hand, auch wenn wir uns in Schuld verlieren. Mit der Erfahrung dieses besonderen Geschenk Gottes können wir auch den Mut haben, miteinander barmherzig  umzugehen.
+ Militärbischof Werner Freistetter
 
Foto: Privat
 
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