Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.
Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf den Webseiten von mildioz.at einverstanden sind.

 

Mit einem sehr facettenreichen Programm beteiligte sich die Militärpfarre beim Militärkommando Wien an der diesjährigen Langen Nacht der Kirchen und öffnete ihre Türen für zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Mehr als 150 Gäste nahmen im Laufe des Abends die Gelegenheit wahr, die Militärpfarre kennenzulernen, an den verschiedenen Programmpunkten teilzunehmen oder einfach zu verweilen. Zeitweise waren dabei sogar mehr etwa 60 Personen gleichzeitig vor Ort.

Feierlicher Eröffnungsgottesdienst

Den Auftakt bildete ein feierlicher Eröffnungsgottesdienst mit Militärerzdekan Harald Tripp. Musikalisch wurde die Feier durch die Aufführung der Missa Sancti Nicolai in G-Dur von Joseph Haydn gestaltet. Chor und Orchester standen unter der Leitung von Matthias Lee. Die Musik prägte jedoch nicht nur den Beginn des Abends, sondern zog sich als verbindendes Element durch das gesamte Programm und sorgte auch bei der späteren Vernissage für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Kulturelle Einblicke

Im Anschluss führte Kulturvermittlerin Gabriela Kleesadl durch die Militärpfarre. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in die Jugendstilkirche, den Ehrensaal sowie das Jakob-Kern-Haus und konnten dabei Geschichte und Gegenwart dieses besonderen Ortes näher kennenlernen.

Podiumsdiskussion zum Thema „Glaube trifft Realität – Jugend und Werte heute“

Ein Schwerpunkt des Abends war die Podiumsdiskussion „Glaube trifft Realität – Jugend und Werte heute“. Gemeinsam mit Abgeordneter zum Nationalrat Dr. Gudrun Kugler sowie Militärseelsorgern der katholischen und orthodoxen Kirche wurden Fragen aufgegriffen, die junge Menschen bewegen.

„ALL-EIN – EIN-ANDER“- künstlerische Akzente durch Lisa Est

Künstlerische Akzente setzte die Wiener Künstlerin Lisa Est bei der Vernissage ihrer Ausstellung „ALL-EIN – EIN-ANDER“. Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken sowie Animations- und Experimentalfilme eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf Beziehung, Begegnung und das menschliche Miteinander.

„De possest“ – Fragen nach dem Sein und Wesen Gottes

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Aufführung eines kurzen Theaterstücks durch drei Ministranten der Militärpfarre. Die von Militärpfarrer Harald Tripp bearbeitete und für die Bühne adaptierte Fassung von De possest des Nikolaus von Kues setzte sich mit dem Sein und dem Wesen Gottes auseinander. Mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit brachten die jungen Darsteller die anspruchsvollen Gedanken des mittelalterlichen Philosophen und Theologen einem Publikum näher.

Raum für Stille und Gebet zum Abschluss

Den spirituellen Abschluss bildeten Eucharistische Anbetung und Nachtsegen. Nach einem Abend voller Begegnungen, Gespräche, Musik und kultureller Impulse bot sich noch einmal Raum für Stille und Gebet. Erst gegen 01.00 Uhr morgens endete die Lange Nacht der Kirchen in der Militärpfarre beim Militärkommando Wien.

Die Militärpfarre dankt allen Mitwirkenden, Besucherinnen und Besuchern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Firma Ströck, die auch heuer wieder mit einer großzügigen Brotspende die Agape unterstützt hat.

Save the date

Die nächste Lange Nacht der Kirchen wird am 4. Juni 2027 stattfinden.

Am kommenden Freitag ist es wieder so weit: Die Kirchen unseres Landes öffnen ihre Türen zur Langen Nacht der Kirchen.

Das Programm ist vielfältig, abwechslungsreich und immer wieder überraschend. Musik, Gespräche, Gebet, Chorgesang, Begegnung und stille Momente wechseln einander ab und machen diesen Abend jedes Jahr zu etwas Besonderem.

Wenn Sie am Freitag, dem 29. Mai 2026, noch nichts vorhaben, Neues entdecken möchten, sich Zeit für Begegnungen nehmen oder einfach einen etwas anderen Abend erleben wollen, dann schauen Sie bei der Langen Nacht der Kirchen vorbei.

Viele Kirchen und kirchliche Orte laden ein – offen, unkompliziert und bei freiem Eintritt.
Nähere Infos finden Sie unter langenachtderkirchen.at und Katholische Militärseelsorge - 29.05.2026: Lange Nacht der Kirchen

Die Militärpfarre beim Militärkommando Wien lädt zur Teilnahme am Programm im Rahmen der langen Nacht der Kirche ein.

MUTeinander - unter diesem Motto steht die lange Nacht der Kirche am 29. Mai heuer. Papst Franzsikus sagte passend dazu: „Hab den Mut, wirklich glücklich zu sein.“

Auch die Militärpfarre lädt zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Ein Highlight wird die Podiumsdiskussion über Jugend und Werte heute sein, mit Vertretern der Politik und der Militärseelsorge mehrerer Konfessionen.

Kommen Sie vorbei und bekommen Sie spannende Einblicke in die Welt der Militärseelsorge.

Programm in der Militärpfarre beim Militärkommando Wien:

18:00 – 19:00: Eröffnungsgottesdienst

mit Militärerzdekan Dr. Harald Tripp. Dabei werden Gebete gesprochen, Lieder gesungen, um das Ereignis mit Gottes Segen zu beginnen. Zum Gottesdienst wird die Missa Sancti Nicolai in G-Dur (Hob. XXII:6) von Joseph Haydn aufgeführt. Chor und Orchester stehen unter der Leitung von Musikpräfekt Matthias Lee.

19:00 – 19:30: Führung durch die Militärpfarre

Kulturvermittlerin Gabriela Kleesadl stellt die Jugendstilkirche, den Ehrensaal und das Jakob Kern-Haus vor.

19:30 – 20:30: „Glaube trifft Realität – Jugend und Werte heute“

Podiumsdiskussion Vertretern politischer Parteien sowie Militärseelsorgern der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche: Wie und wo können Kirche und Politik die großen Themen der Jugend mitgestalten?

21:00 – 21:45: Vernissage der Ausstellung der Wiener Künstlerin Lisa Est

ALL-EIN: alles ist Beziehung, alles ist Momentaufnahme. EIN-ANDER: den einzelnen Menschen, das ICH immer in Beziehung zum DU. Einblicke in Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken, Animations- und Experimentalfilme

22:00 – 22:30: Gespräch über das Seinkönnen (De possest)

Moderne Bühnenfassung nach Nikolaus von Kues, verfasst von Harald Tripp und aufgeführt durch die Jugend- und Ministrantengruppe der Militärpfarre Wien.

23:00 – 23:30: Spiritueller Ausklang mit Eucharistischer Anbetung und Nachtsegen

 

Nähere Infos unter https://www.langenachtderkirchen.at/

Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen.

Was kann die Gestalt Mariens Soldaten geben? Mit dieser Frage begann ein besonderer Lebenskundlicher Unterricht für die Stabskompanie Garde im Marienmonat Mai. In der Invalidenhauskirche St. Johann Nepomuk standen dabei eine Einführung in das Rosenkranzgebet und eine gemeinsame Maiandacht im Mittelpunkt.

Militärerzdekan Harald Tripp richtete den Blick dabei bewusst auf eine Figur, die man nicht unmittelbar mit dem soldatischen Alltag verbindet, auf die Gottesmutter Maria. Keine Kämpferin, keine Strategin und keine militärische Heldengestalt. Gerade deshalb kann sie für Soldatinnen und Soldaten von Bedeutung sein.

Im Zentrum der Gedanken von Militärpfarrer Harald Tripp standen weniger große Worte als Haltungen: Standhalten, ohne hart zu werden. Mensch bleiben unter Belastung. Nicht nur funktionieren.

Maria unter dem Kreuz wurde dabei zum Bild für Menschen, die Leid und Unsicherheit aushalten, ohne daran zu zerbrechen oder innerlich zu verrohen. Erfahrungen, die auch jungen Soldatinnen und Soldaten nicht fremd seien – sei es im Dienstalltag, unter Druck oder in persönlichen Krisen.

Ebenso sprach Tripp über Zweifel und Angst. Maria, so Erzdekan Tripp, habe nicht alles verstanden, sondern selbst gerungen und Fragen gestellt. Gerade darin liegt etwas Tröstliches. Denn auch Soldaten müssten oft Stärke zeigen, ohne deshalb frei von Unsicherheit zu sein.

Ein weiterer Gedanke galt der Würde des Menschen. Maria erinnere, so der Militärseelsorger, daran, im Gegenüber zuerst den Menschen zu sehen – nicht bloß Funktion, Rolle oder Gegner. Auftrag und Gewissen dürfen nicht voneinander getrennt werden.

Schließlich ging es um Vertrauen und Kameradschaft. Maria bleibt – auch dann, wenn es schwierig wird. Darin zeigt sich eine Form von Treue, die über bloßes Durchhalten hinausgehe.

Die Maiandacht wurde so zu einem ruhigen Gegenpol zum militärischen Alltag. Nicht laut, nicht pathetisch, sondern getragen von der Frage, was Menschen Halt geben kann – gerade dort, wo vieles von Leistung, Disziplin und Verantwortung geprägt ist.

Die katholische Militärpfarre beim Militärkommando Wien ist bei der Invalidenhauskirche St. Johann Nepomuk im 13. Wiener Gemeindebezirk beheimatet. Man möchte eine Stelle, ein Ort der Begegnung und der seelsorglichen Begleitung für Soldatinnen und Soldaten sowie deren Angehörige sein. Ganz nach dem Grundsatz: Da sein für den Menschen.

Leid ist kein theoretisches Thema. Soldatinnen und Soldaten erleben Belastungen, Grenzerfahrungen und moralische Spannungsfelder – im Einsatz ebenso wie im Alltag des Dienstes.

Der gemeinsame Kreuzweg mit der 3. Gardekompanie und der Stabskompanie bot Raum, diese Stationen einmal bewusst anders wahrzunehmen: nicht als Heldenerzählung, sondern als stillen Weg durch die Realität des Soldatenberufs.

Militärerdekan Harald Tripp stellte anhand des Kreuzweges eine zentrale Frage: Wie bleibt der Mensch menschlich im Spannungsfeld zwischen Auftrag, Verantwortung und Belastung?

Dabei stellte er eine Verbindung zwischen dem Kreuzweg und grundlegenden menschlichen Erfahrungen her:

• Entscheidungen können ungerecht sein.
• Lasten können schwer sein.
• Menschen können fallen – und wieder aufstehen.
• Niemand trägt allein.

Auch im militärischen Leben gibt es solche „Stationen“:
• der Befehl
• die Durchführung
• der Druck der Verantwortung
• Kameradschaft
• Verlust
• Rückkehr

Ein Kreuzweg, der zum Nachdenken anregte und eine Verbindung zum Hier und Jetzt der Soldaten herstellte.

Heute um 1000 Uhr versammelten sich Gläubige in der Militärpfarre beim Militärkommando Wien zur feierlichen Spendung des Aschenkreuzes. Dem Gottesdienst, der den Beginn der Fastenzeit markiert, stand heuer Militärbischof Werner Freistetter vor.

Die Feier war auch ein sichtbares Zeichen gelebter ökumenischer Verbundenheit. Neben katholischen Gläubigen nahmen auch Vertreter anderer christlicher Konfessionen teil: Frater Alexander Lapin von der orthodoxen Militärseelsorge sowie Militärkurat Felix Huller von der evangelischen Militärseelsorge wohnten der Liturgie bei.

In seiner Predigt erinnerte Militärbischof Freistetter an die eigentliche Bedeutung der Fastenzeit: „Fasten ist die Zeit der Bekehrung und der Umkehr.“ Es gehe darum, innerlich frei zu werden — frei für das Wesentliche, frei für die Suche nach jener Quelle, „die für uns Christen Gott ist“. Seine Worte zeichneten ein Bild der Fastenzeit nicht als Zeit der Entbehrung allein, sondern als Einladung zur inneren Neuorientierung.

Besondere Aufmerksamkeit widmete der Bischof dem Symbol der Asche selbst. Sie sei nicht bloß Ausdruck von Vergänglichkeit oder Trauer, sondern trage bereits die Verheißung des Neubeginns in sich. „In ihr kündet sich die Auferstehung an“, sagte Freistetter. „In ihr schwingt bereits Ostern mit.“ So wurde das Aschenkreuz an diesem Vormittag zum Zeichen der Hoffnung.

Am Ende der Feier richteten auch die anwesenden Vertreter der orthodoxen und evangelischen Militärseelsorge persönliche Worte an die Gemeinde und vertieften damit den Geist der Einheit, der diesen Gottesdienst mitprägte.

Im Anschluss lud die Militärpfarre zu einem traditionellen Heringsschmaus. In ruhiger und herzlicher Atmosphäre klang die Feier aus — getragen von Begegnung, Austausch und der gemeinsamen Gewissheit, dass der Weg durch die Fastenzeit ein Weg der Besinnung, der Erneuerung und ein Weg hin zu unserer Quelle, nämlich zu Gott, ist.

Der militärische Alltag lässt nur wenig Spielraum für feste kirchliche Termine. Dienstpläne, Übungen und Bereitschaften machen es vielen Soldatinnen und Soldaten etwas schwer, religiöse Feiern außerhalb der Kaserne wahrzunehmen. Umso wichtiger ist es, dass seelsorgliche Angebote dorthin kommen, wo die Menschen ihren Dienst leisten. So wird der Blasiussegen nicht nur in der Militärpfarrkirche Wien, sondern auch direkt in den Kasernen gespendet – ein Angebot, das von den Gläubigen aufmerksam und dankbar angenommen wird.

Der Blasiussegen gehört zu den Sakramentalien der katholischen Kirche und wird meist am Gedenktag des heiligen Blasius, dem 3. Februar, gespendet. Häufig erfolgt dies bereits am Vortag im Anschluss an die heilige Messe zum Fest Darstellung des Herrn, auch bekannt als Mariä Lichtmess. In manchen Gemeinden wird der Segen zudem am darauffolgenden Sonntag erteilt. Neben der heiligen Messe kann dieser  Segen auch im Rahmen eines Wortgottesdienstes gespendet werden.

Gespendet wird der Blasiussegen durch einen Priester oder Diakon. Dabei hält der Spender zwei gekreuzte, brennende Kerzen vor den Hals der Gläubigen. Dieses eindrückliche Zeichen erinnert an den heiligen Blasius, der in der christlichen Tradition als Helfer und Fürsprecher bei Halskrankheiten verehrt wird. Die Segensworte, die der Geistliche spricht,  lauten: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“

Alternativ wird auch folgender Segensspruch verwendet: „Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn.“

Heute um 11:00 Uhr fand in der Militärpfarre beim Militärkommando Wien die feierliche Spendung des Aschenkreuzes statt. Die Liturgie wurde von Militärerzdekan Harald Tripp geleitet. Auch wurde ein schönes Zeichen der Verbundenheit gesetzt, da auch Frater Alexander Lapin von der orthodoxen Militärseelsorge dieser Feier beiwohnte. Mit dem Aschermittwoch und der Auflegung des Aschenkreuzes beginnt die Fastenzeit, eine Zeit der inneren Einkehr und Besinnung.

Die Worte, die dabei gesprochen wurden, sind eindringlich: "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" (Genesis 3,19) oder alternativ "Kehre um und glaube an das Evangelium". Diese beiden Formulierungen verdeutlichen zwei wesentliche Aspekte der Fastenzeit. Einerseits die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens, die zur Demut und Reflexion aufruft, andererseits die Hoffnung auf das Heil, das Christus schenkt.

Militärerzdekan Tripp lenkte den Blick auf den zweiten Teil des Satzes: "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist ... Doch Christus ruft dich zum Leben." "In diesem Gedanken steckt bereits die Osterbotschaft: Trotz der Endlichkeit des menschlichen Lebens verheißt der Glaube die Auferstehung und das ewige Leben", so Militärpfarrer Harald Tripp.

Die Fastenzeit bietet eine Gelegenheit zur inneren Einkehr: "Wo stehe ich als Mensch, als Soldat, als Christ? Wie stehe ich vor Gott, vor Anderen und vor mir selbst?" Die Aschenkreuzfeier war daher nicht nur ein Zeichen der Vergänglichkeit, sondern auch ein Aufruf, das Leben bewusst zu gestalten und es in Freude zu leben. Gleichzeitig erinnert sie daran, dass jedes Leben ein Ende hat und dieses Bewusstsein dazu ermutigt, den Glauben aktiv zu leben.

Mit dieser Feier wurde der Auftakt zur Fastenzeit gesetzt – eine Zeit der Umkehr, der Besinnung und der Vorbereitung auf das Osterfest, das die Hoffnung auf das neue Leben in Christus symbolisiert.

Seit dem 19. August 2024 hat die Militärpfarre beim Militärkommando Wien (Milkdo W) ein neues Gesicht: Vizeleutnant (Vzlt) Andreas Binder. Er wurde in die katholische Pfarre des Militärkommandos Wien mit Sitz im Jakob Kern Haus in Wien Hietzing dienstzugeteilt und übernimmt in der Organisation und Dienstplanung der Militärpfarre sowie der Sonntagsgemeinde eine zentrale und tragende Rolle. Zudem ist Binder Diakon der Militärdiözese und wird neben seiner Hauptaufgabe als Pfarradjunkt zusätzlich nach Möglichkeit diakonale Aufgaben in der Militärseelsorge des Zuständigkeitsbereichs wahrnehmen. Und gleich in seiner ersten Woche zeigte Vzlt Binder, dass er dieser Verantwortung mehr als gewachsen ist. So übernahm er prompt die Urlaubsvertretung von Erzdekan Dr. Harald Tripp und führte die lebenskundlichen Unterrichte für die Grundwehrdiener der Garde durch.

Ein besonderer Höhepunkt seiner ersten Woche war jedoch die festliche Angelobung der Gardeteile im Erholungsgebiet Oberlaa. Vor den versammelten Soldaten und ihren Angehörigen sprach Vzlt Diakon Binder die Worte der katholischen Geistlichkeit im Kreise der anderen Konfessionen. In einer eindrucksvollen Zeremonie spendete er den Soldaten den Segen Gottes und gab ihnen damit einen spirituellen Rückhalt für ihren Dienst.

Doch Ausruhen ist nicht angesagt: die Soldatenfirmung im September wird von Militärerzdekan Harald Tripp gemeinsam mit Vzlt Binder vorbereitet und auch die kommenden Monate versprechen ebenfalls ereignisreich zu werden, mit dem Nationalfeiertag am 26. Oktober und dem traditionellen Festakt am Heldenplatz, bei dem Binder ebenfalls eine tragende Rolle spielen wird.

Mit Diakon Andreas Binder hat die Militärpfarre beim Milkdo W einen engagierten und kompetenten Mitarbeiter gewonnen, der nicht nur Vzlt Kerschbaum während seiner Dienstzuteilung in die Militärpfarre an der Landesverteidigungsakademie ersetzt, sondern auch motiviert neue Akzente setzt.

Sein Einsatz in den ersten Wochen lässt darauf schließen, dass er eine wertvolle Bereicherung für den Befehlsbereich 2 sein wird.

Militärerzdekan Harald Tripp feierte heute um 1000 Uhr mit Rekruten der 3. Kompanie der Garde Wien den Aschermittwoch. Unter den Gottesdienstbesuchern war auch der Militärkommandant von Wien, Brigadier Kurt Wagner.

Mit den Worten "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" spendete der Militärpfarrer beim Militärkommando Wien den Gläubigen das Aschenkreuz. Ein prägnantes Zeichen, das am Anfang der Fastezeit steht, ein Zeichen, das den Christen auf die Stirn gezeichnet wird.

Militärpfarrer Harald Tripp erklärte in der Predigt, was Fasten für Christen ausmacht und worin die Bedeutung für das eigene Leben - und das auch heute noch - liegt.

Vater Alexander Lapin von der orthodoxen Militärseelsorge nahm am Ende der Messe noch die medizinische Bedeutung des Fastens in Blick und eröffnete Einblicke, wie Fasten in der orthodoxen Kirche gesehen wird und welche Bedeuung es dort hat. Dem Militärpfarrer assistierte Diakon Walter Rohringer.
Musikalisch wurde die Messe von  Matthias Lee  an der Orgel und von Frau Mag. Seebauer auf der Querflöte gestaltet.


Seite 1 von 2

Empfehlungen

Wächter des Friedens - ein Rückblick auf…

Wächter des Friedens - ein Rückblick auf die 66. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes

Viele Begegnungen, bewegende Gottesdienste, internationale Gemeinschaft und unzählige Eindrücke prägten die 66. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Für alle, die heuer dabei waren, bietet unser Video die Möglichkeit, noch einmal auf diese... Weiterlesen

Festliche heilige Messe in der St. Georg…

Festliche heilige Messe in der St. Georgs-Kathedrale: Ein vierfaches Jubiläum im Zeichen des Friedens

Im feierlichen Rahmen kam die katholische Militärseelsorge in der St. Georgs-Kathedrale zu einem besonderen Gottesdienst zusammen. Im Zuge eines Hochamtes beging die Militärdiözese ein seltenes, vierfaches Jubiläum. Im Mittelpunkt des liturgischen... Weiterlesen

Fronleichnam kurzgefasst

Fronleichnam kurzgefasst

Fronleichnam, auch bekannt als „Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“ oder international als „Corpus Christi“, zählt zu den höchsten Festen im katholischen Kirchenjahr. Gefeiert wird es am zweiten Donnerstag... Weiterlesen

66. Internationale Soldatenwallfahrt nac…

66. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes

"Wächter des Friedens"... ist das Thema zur heurigen Soldatenwallfahrt.   Aktuelle Fotogalerie zur 66. Soldatenwallfahrt Lourdes. Bitte hier klicken! Mit einem Klick zum Pilgerbuch LOURDES ist nicht nur ein Ort der Begegnung, es ist für viele... Weiterlesen

„Darstellung des Herrn“ – Ein Fest volle…

„Darstellung des Herrn“ – Ein Fest voller Symbolik und Tradition

Am 2. Feber feiert die katholische Kirche das Fest der „Darstellung des Herrn“, das im Volksmund als „Mariä Lichtmess“ bekannt ist. Doch was steckt hinter diesem Hochfest, das Licht, Weihnachten... Weiterlesen

Die Heilige Barbara – Eine Märtyrerin mi…

Die Heilige Barbara – Eine Märtyrerin mit großer Wirkung

Am 4. Dezember begeht die Kirche den Gedenktag der hl. Barbara. Barbara von Nikomedia gehört bis heute zu den bekanntesten Heiligen der Kirche. Seit dem 7. Jahrhundert wird sie verehrt... Weiterlesen

Ein Heiliger für unsere Zeit, ein Vorbil…

Ein Heiliger für unsere Zeit, ein Vorbild für Nächstenliebe und Solidarität

Heute feiert die Kirche den heiligen Martin – einen der bekanntesten und beliebtesten Heiligen. Martin von Tours, einst römischer Soldat, später Bischof, steht für Werte, die auch heute zählen: Nächstenliebe... Weiterlesen

13. Dezember: Einladung zum Kärntner Adv…

13. Dezember: Einladung zum Kärntner Adventkonzert

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) lädt herzlich zum traditionellen Kärntner Adventkonzert ein, das am Samstag, 13. Dezember 2025, in der prachtvollen St. Georgs-Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie stattfindet.Das Konzert wird... Weiterlesen

24. Juni: Johannistag – Zwischen Sonnenw…

24. Juni: Johannistag – Zwischen Sonnenwende, Feuer und Prophetie

Am 24. Juni feiert die Kirche eines der wenigen Hochfeste, das nicht an den Tod, sondern an die Geburt eines Heiligen erinnert: Johannes den Täufer. Er gilt als der letzte... Weiterlesen

Christi Himmelfahrt: Was feiern wir da e…

Christi Himmelfahrt: Was feiern wir da eigentlich?

Zwischen Himmel und Erde, zwischen Abschied und Nähe – Christi Himmelfahrt lädt ein, neu hinzusehen. Was steckt hinter diesem oft übersehenen Feiertag? Eine kurze spirituelle Spurensuche in sieben Fragen. Ist Christi... Weiterlesen

Die 65. Internationale Soldatenwallfahrt…

Die 65. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes 2025

Jahr für Jahr strömen Millionen Gläubige zur Grotte von Masabielle, wo 1858 der Legende nach die Jungfrau Maria einem jungen Mädchen namens Bernadette erschienen ist. Seit 1958 kommen jährlich auch... Weiterlesen

65. Internationale Soldatenwallfahrt nac…

65. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes ist beendet

Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes als Mahnung und Hoffnungsträger  Ein Ort des Gebets, der Begegnung – und der leisen, aber kraftvollen Botschaft, dass Frieden möglich ist. Die 65. Internationale Soldatenwallfahrt im südfranzösischen... Weiterlesen

Ein Moment des Innehaltens während der V…

Ein Moment des Innehaltens während der Vorbereitungen in Lourdes

Es ist bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich die Pilgerleitung in Lourdes gemeinsam mit dem Aufbautrupp der Melker Pioniere eine Stunde Zeit zur Einkehr nimmt, bevor die Teilnehmer zur... Weiterlesen

Leo XIV.: Wissenswertes rund um die feie…

Leo XIV.: Wissenswertes rund um die feierliche Amtseinführung des neuen Papstes

Am kommenden Sonntag wird es auf dem Petersplatz festlich: Papst Leo XIV. wird in sein Amt eingeführt – zehn Tage nach seiner Wahl zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Was bei... Weiterlesen

Mit Maria durch den Mai – Ein Monat der …

Mit Maria durch den Mai – Ein Monat der Hoffnung und Hingabe

Von alten Riten zur geistlichen Begleiterin im Jetzt   Wenn der Mai ins Land zieht, legt sich ein sanfter Schleier aus Blüten über die Landschaft – und über die Herzen vieler Gläubiger... Weiterlesen

"Nein zum Krieg der Worte" – P…

"Nein zum Krieg der Worte" – Papst Leo XIV. würdigt Journalisten bei erster Audienz

In bewegenden Worten hat sich Papst Leo XIV. an die Medienschaffenden der Welt gewandt. Bei seiner ersten offiziellen Audienz als neues Oberhaupt der katholischen Kirche sprach er nicht nur über... Weiterlesen

HABEMUS PAPAM!

HABEMUS PAPAM!

Der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, in einer ersten Reaktion zur Papstwahl: „Ich freue mich sehr, dass der neue Papst den Namen Leo gewählt hat. Ich durfte ihn im Februar... Weiterlesen

Weißer Rauch über Rom – Die Welt hat ein…

Weißer Rauch über Rom – Die Welt hat einen neuen Papst

Ein Augenblick der Geschichte: Punkt 18:08 Uhr durchbrach ein schneeweißer Rauchschleier den römischen Abendhimmel – das uralte Zeichen, das Generationen verbindet, ließ keinen Zweifel: Die katholische Kirche hat einen neuen... Weiterlesen

Johannes Freitag - Ein Bischof offen fü…

Johannes Freitag  - Ein Bischof offen für die Zukunft und einladend zum Dialog

Feierliche Weihe im Grazer Dom Am 1. Mai 2025 erlebte der Grazer Dom einen bewegenden Moment kirchlicher Erneuerung: Johannes Freitag, bisher Stadtpfarrer von Trofaiach und Seelsorgeraumleiter „An der Eisenstraße“, wurde zum... Weiterlesen

Johannes Freitag zum Weihbischof geweiht…

Johannes Freitag zum Weihbischof geweiht – Ein Fest der Freude im Grazer Dom

Ein besonderes Ereignis für Kirche und Gesellschaft Im vollbesetzten Grazer Dom wurde am Donnerstag, dem 1. Mai 2025, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Diözese Graz-Seckau aufgeschlagen: Der bisherige Pfarrer... Weiterlesen

Probe und Einweisung bei der Militärmusi…

Probe und Einweisung bei der Militärmusik Tirol für die  65. PMI Lourdes 2025

Am 29. April 2025 traf sich Militärdekan Oliver Hartl, Delegationsleiter der österreichischen Teilnehmer an der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI), mit der Militärmusik Tirol in Innsbruck zu einer intensiven musikalischen Probe... Weiterlesen

Graz bereitet sich auf Bischofsweihe von…

Graz bereitet sich auf Bischofsweihe von Johannes Freitag vor

Am 1. Mai erhält die steirische Landeshauptstadt hohen kirchlichen Besuch – zur Weihe des neuen Weihbischofs der Diözese Graz-Seckau, Johannes Freitag, wird eine Vielzahl an geistlichen Würdenträgern, politischen Repräsentanten und... Weiterlesen

Österreich nimmt Abschied von Papst Fran…

Österreich nimmt Abschied von Papst Franziskus

Ein Requiem im Wiener Stephansdom vereinte Kirche, Politik und Gläubige Mit einem feierlichen Requiem im Wiener Stephansdom verabschiedete sich Österreich am Montagabend offiziell von Papst Franziskus. Unter großer Anteilnahme von Kirche... Weiterlesen

Einweisung für das Aufbaukommando PMI Lo…

Einweisung für das Aufbaukommando PMI Lourdes 2025

 Am 28. April 2025 fand in der Birago-Kaserne Melk eine Einweisung für das Aufbaukommando der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI) nach Lourdes statt. Das Kommando wird heuer vom Pionierbataillon 3 –... Weiterlesen

Ostern bei AUTCON27/UNIFIL im LIBANON

Ostern bei AUTCON27/UNIFIL im LIBANON

Derzeit befinden sich 164 Soldatinnen und Soldaten im Einsatzraum. Die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents, sind unter anderem für die Logistik sowie die Brandbekämpfung im Camp NAQOURA verantwortlich. Zu den... Weiterlesen

Chrisammesse mit Militärbischof Freistet…

Chrisammesse mit Militärbischof Freistetter

In der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim feierte am Dienstag der Karwoche Militärbischof Dr. Werner Freistetter in Konzelebration mit dem erst kürzlich ernannten Weihbischof für die Diözese Graz-Seckau, Militäroberkurat... Weiterlesen

Schriftenreihe der Militärbischöflichen …

Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek

Die Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek behandelt Fragen der Soldatenseelsorge und militärischen Berufsethik, der Rolle von Religion im militärischen Kontext und ihres Beitrags zum Frieden. Sie wird vom evangelischen Militärsuperintendenten und... Weiterlesen

Ein Fels des Gebets: Johannes Paul II. z…

Ein Fels des Gebets: Johannes Paul II. zwanzig Jahre nach seinem Tod

Ein Erbe der Spiritualität und Standhaftigkeit Am 2. April 2005 schloss Papst Johannes Paul II. nach beinahe 27 Jahren im Amt für immer die Augen. Zwanzig Jahre später gedenken Gläubige auf... Weiterlesen

Todestag von Papst Johannes Paul II. jäh…

Todestag von Papst Johannes Paul II. jährt sich zum 20. Mal.

Am 2. April 2005 nahm die ganze Welt Anteil am Sterben von Johannes Paul II. Das Gedenken an den über 26 Jahre lang regierenden Papst wird auch in Österreich hochgehalten... Weiterlesen

Papst Franziskus: Ein eindringlicher App…

Papst Franziskus: Ein eindringlicher Appell für den Frieden

Ein Mahnruf aus dem Vatikan: Der Pontifex fordert in seiner Sonntagsbotschaft verstärkte Friedensbemühungen in Krisengebieten weltweit. Papst Franziskus hat mit Nachdruck an die politischen Führer des Südsudan appelliert, Spannungen abzubauen und... Weiterlesen

Das ewige Ringen um den Ostertermin

Das ewige Ringen um den Ostertermin

Eine historische Chance bleibt ungenutzt In einem seltenen Zufall fallen 2025 die Ostertermine der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen auf denselben Tag: den 20. April. Ein willkommener Anlass, um ein seit... Weiterlesen

Fastentücher: Eine alte Tradition in der…

Fastentücher: Eine alte Tradition in der Kirche

In der Fastenzeit bietet sich in vielen Kirchen ein besonderes Bild: Altar und bildliche Darstellungen Jesu werden hinter kunstvoll gestalteten Tüchern verborgen. Doch was steckt hinter dieser Tradition? Wo liegen... Weiterlesen

Bildergalerien

Altarweihe in der...
Lourdes 2018
Requiem für Kaise...
Weltjugendtag 201...
62. Intern. Solda...
Konferenz der Mil...