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Weltkirche

Aktuelles aus der Weltkirche

"Macht die Fenster der Kirche weit auf!" Das war das Motto, das Papst Johannes XXIII. (1958-1963) nach seinem Amtsantritt ausgab. Es war wie ein Weckruf, der damals durch die katholische Kirche ging. Und es war gleichsam das Motto für das Zweite Vatikanische Konzil.

Sehr vieles, was für uns heute in der Kirche als selbstverständlich und vertraut erscheint, ist eine Folge der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils. Heute vor 60 Jahren - am 11. Oktober 1962 - wurde das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) eröffnet. Rund 2.800 Konzilsväter berieten in den folgenden Jahren in insgesamt vier Sitzungsperioden im Petersdom darüber, wie die Kirche ihre Botschaft unter den Bedingungen der modernen Welt und von weltanschaulichem Pluralismus verkünden kann. Das von Papst Johannes XXIII. (1958-1963) kurz nach seiner Wahl angekündigte Konzil war die bislang letzte beschlussfassende Versammlung aller Bischöfe der katholischen Weltkirche. Es endete am 8. Dezember 1965 unter Papst Paul VI. (1963-1978). In den drei Jahren erarbeiteten die Konzilsväter 16 Dokumente: 4 Konstitutionen, 9 Dekrete und 3 Erklärungen.

An der Spitze des österreichischen Episkopats, das am Konzil teilnahm, stand der Wiener Erzbischof Kardinal Franz König (Wien). Weitere bischöfliche Konzilsteilnehmer waren Andreas Rohracher (Salzburg), Josef Köstner (Gurk), Franz Zauner (Linz), Josef Schoiswohl (Graz-Seckau), Stephan Laszlo (Eisenstadt), Franz Zak (St. Pölten), Paulus Rusch (Innsbruck) sowie die Weihbischöfe Leo Pietsch (Graz-Seckau), Bruno Wechner (Feldkirch), Jakob Weinbacher (Wien) und Franz Jachym (Wien).

Daneben wurden folgende vier Österreicher zu Sachverständigen des Konzils berufen: Der Geistliche Assistent der Katholischen Aktion Österreichs, Kanonikus Ferdinand Klostermann (Linz), der Generalprokurator der Augustinerchorherren in Rom, Abt Karl Egger, sowie die Innsbrucker Theologieprofessoren P. Karl Rahner und P. Josef Jungmann.

Das Zweite Vatiakanische Konzil:

Dieses war zweifellos das größte und einschneidendste kirchliche Ereignis des 20. Jahrhunderts.
Es dauerte von 1962-1965.
Umfangreiche Reformen wurden durch dieses in der katholischen Kirche eingeleitet: Die Anerkennung der Religionsfreiheit, die Forcierung der ökumenischen Dialogs und des Dialogs mit nichtchristlichen Religionen, eine Liturgiereform ( Gottesdienste in der Muttersprache)
Insgesamt 434 Periti (offizielle Konzilsberater) nahmen teil, darunter auch Laien. 
Lingua Latina: Die Konferenzsprache war damals Latein. 
Johannes XXIII. wollte hier keine Verurteilungen, keine neuen Dogmen. Sein Wunsch war ein von der Seelsorge geprägtes Konzil. Ein Konzil, das dem Dialog sich verpflichtet sah, eine Denkfabrik für die Fragen der Christen im 20. Jahrhundert.

Quellen: kathpress, katholisch.de



Katholische Kirche beginnt den jährlichen Monat der Weltmission, der am 24. Oktober im Weltmissionssonntag gipfelt

"Ich kenne Jesus, ich möchte, dass auch du ihn kennenlernst"
Papst Franziskus bezeichnet die offene Begegnung miteinander als Kern der Missionsarbeit. Christliche Mission beruhe auf den Zeugnissen von Männern und Frauen, die sagten: "Ich kenne Jesus, ich möchte, dass auch du ihn kennenlernst", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Gebetsanliegen des Papstes für Oktober. Alle seien aufgerufen, Missionare zu sein. Dabei genüge es, seinem Ruf zu folgen und sich bei den täglichen Dingen, etwa der Arbeit, vom Heiligen Geist leiten zu lassen.

Das Motto des diesjährigen Missionsmonats: "Wir können nicht anders, als darüber zu sprechen, was wir gesehen und gehört haben" 

Anfang Oktober beginnt der Monat der Weltmission, der am vierten Sonntag des Monats, in diesem Jahr der 24. Oktober, im Weltmissionssonntag gipfelt. Das Motto des diesjährigen Missionsmonats lautet: "Wir können nicht anders, als darüber zu sprechen, was wir gesehen und gehört haben". Der Monat der Weltmission ist die größte weltweite Solidaritätsaktion der katholischen Kirche. Dabei sammeln missio-Werke in rund 100 Ländern, darunter auch in Österreich, Spenden für die Seelsorge, Ausbildung und Sozialarbeit der Kirche in den ärmsten Diözesen der Welt. (Video zum Weltmissionsmonat: https://www.youtube.com/watch?v=271_Ou7CJ_E&;list=PLvTQ_o7P68LP9HD12K DSiZmM1BhB9oHOg&index=5)

Quelle: kathpress (01 10 2021)

Im Vatikan findet von 6. bis 27. Oktober eine Sonderversammlung der Bischofssynode statt. Die vom Papst einberufenen Beratungen stehen unter dem Thema "Amazonien: neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie". Das Bischofstreffen will Umweltschäden im Amazonasgebiet und deren soziale Folgen in den Blick nehmen. Ebenso geht es um mehr Aufmerksamkeit für die Belange der Indigenen und die Seelsorge in der riesigen und schwer zugänglichen Amazonasregion. Dabei sollen auch die Weihe verheirateter Familienväter, die Übertragung von Leitungsaufgaben an Laien und neue Ämter für Frauen diskutiert werden.

Amazonien umfasst ein Gebiet, das mit rund 7,5 Millionen Quadratkilometern etwa 80 Mal so groß wie Österreich ist und in neun Ländern liegt, darunter Brasilien, Peru, Venezuela, Bolivien und Kolumbien. Es bedeckt fast die gesamte nördliche Hälfte des Halbkontinents Südamerika und zählt zu den wichtigsten Ökosystemen, der sogenannten "grünen Lunge" der Welt. In der Amazonasregion lebt eine indigene Bevölkerung von rund drei Millionen Menschen, zusammengesetzt aus etwa 390 verschiedenen Völkern und Nationalitäten in sehr weit verstreuten Siedlungen.

Das im Juni vom Vatikan veröffentlichte grundlegende Arbeitsdokument (Instrumentum laboris) für die Sondersynode postuliert neben der Notwendigkeit einer pastoralen Umkehr und einer ebensolchen zu kirchlicher Synodalität wesentlich die Bedeutung einer "ökologischen Umkehr", die Papst Franziskus bereits in seiner 2015 veröffentlichten Umwelt- und Sozialenzyklika "Laudato si" einforderte.

Das 59-seitige Arbeitspapier ist in drei Hauptteile mit den Kernbegriffen der "Stimme Amazoniens", "ganzheitlicher Ökologie" und einer "prophetischen Kirche" gegliedert. Weite Passagen des Dokuments sind Umwelt- und Schöpfungsthemen gewidmet und beschreiben Amazonien als stark gefährdet. Das Leben in Amazonien sei "durch Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt sowie durch die systematische Verletzung der grundlegenden Menschenrechte der amazonischen Bevölkerung bedroht", heißt es unter anderem.

Papst Franziskus warnte indes davor, die Amazonien-Synode als Konferenz ökologischer Experten misszuverstehen. Vielmehr gehe es um die Mission der Kirche, Menschen die christliche Botschaft besser zu vermitteln.

 

Papst Franziskus fordert in seinem neuen, am Montag veröffentlichten Apostolischen Schreiben "Gaudete et exsultate" ("Freut euch und jubelt") größere Aufmerksamkeit für die Bedürftigen und die soziale Gerechtigkeit im Leben der Katholiken. Die Herausforderungen für eine zeitgemäße Heiligkeit sei, "Jesus in den Armen und Elenden zu erkennen". "Wir können kein Heiligkeitsideal in Erwägung ziehen, das die Ungerechtigkeit dieser Welt nicht sieht, wo einige feiern, fröhlich verbrauchen und ihr Leben auf die Neuheiten des Konsums reduzieren, während andere nur von außen zuschauen können und gleichzeitig ihr Leben weiter voran schreitet und armselig zu Ende geht", heißt es wörtlich.

In dem 48-seitigen Lehrschreiben wirbt der Papst für eine "Heiligkeit der Menschen nebenan", der "Heiligkeit im geduldigen Volk Gottes". Jeder könne mit Gottes Hilfe heilig sein, ob Priester oder Arbeiter, Eltern oder Eheleute, Ordensleute oder Politiker.

"Gaudete und exsultate" ist in Form einer "Apostolischen Exhortation" wie zuvor etwa "Evangelii gaudium" (2013) und "Amoris laetitia" (2016) publiziert und weist auf den Mangel an Kohärenz einiger Christen in den ethischen und sozialen Positionierungen hin. Als Beispiel erwähnt der Papst die Flüchtlingsfrage: "Oft hört man, dass angesichts des Relativismus und der Grenzen der heutigen Welt beispielsweise die Lage der Migranten eine weniger wichtige Angelegenheit wäre. Manche Katholiken behaupten, es sei ein nebensächliches Thema gegenüber den 'ernsthaften' Themen der Bioethik. Dass ein um seinen Erfolg besorgter Politiker so etwas sagt, kann man verstehen, aber nicht ein Christ, zu dem nur die Haltung passt, sich in die Lage des Bruders und der Schwester zu versetzen, die ihr Leben riskieren, um ihren Kindern eine Zukunft zu bieten."

Das Dokument fordert die Gemeinden zudem auf, eine wirksame Verteidigung des Lebens in allen seinen Phasen zu fördern. "Die Verteidigung des ungeborenen unschuldigen Lebens zum Beispiel muss klar, fest und leidenschaftlich sein, weil hier die Würde des menschlichen Lebens, das immer heilig ist, auf dem Spiel steht und es die Liebe zu jeder Person unabhängig von ihrer Entwicklungsstufe verlangt."

Es gehe aber auch um die Heiligkeit des Lebens der Armen: "Aber gleichermaßen heilig ist das Leben der Armen, die schon geboren sind und sich herumschlagen mit dem Elend, mit der Verlassenheit, der Ausgrenzung, dem Menschenhandel, mit der versteckten Euthanasie der Kranken und Alten, denen keine Aufmerksamkeit geschenkt wird, mit den neuen Formen von Sklaverei und jeder Form des Wegwerfens", so der Text.

Bergpredigt und Barmherzigkeit

In die Mitte des Dokuments stellt der Papst im dritten Kapitel die Seligpreisungen der Bergpredigt und schreibt: "Sie sind gleichsam der Personalausweis des Christen." Der "große Maßstab" für echte Heiligkeit ist dabei gelebte Barmherzigkeit. Dieser zentrale Begriff im Pontifikat verweist auf das 25. Kapitel des Matthäusevangeliums als einen Schlüssel des geistlichen Lebens. Jesus führt dort die Basis des göttlichen Urteils auf das zurück, was jeder für den anderen getan hat.

"Wenn ich einem Menschen begegne, der in einer kalten Nacht unter freiem Himmel schläft, kann ich fühlen, dass dieser arme Wicht etwas Unvorhergesehenes ist, das mir dazwischenkommt, ein Nichtsnutz und Gauner, ein Störenfried auf meinem Weg, ein lästiger Stachel für mein Gewissen, ein Problem, das die Politiker lösen müssen, und vielleicht sogar ein Abfall, der den öffentlichen Bereich verschmutzt. Oder ich kann aus dem Glauben und der Liebe heraus reagieren und in ihm ein menschliches Wesen erkennen, mit gleicher Würde wie ich, ein vom Vater unendlich geliebtes Geschöpf, ein Abbild Gottes, ein von Jesus Christus erlöster Bruder oder Schwester. Das heißt es, Christ zu sein", so der Papst: "Oder kann man etwa die Heiligkeit abseits dieses konkreten Anerkennens der Würde jedes menschlichen Wesens verstehen?"

Der Text weist auf den Fehler hin, die Forderungen des Evangeliums von der eigenen "persönlichen Beziehung" zu Gott zu trennen und das konkrete Christentum als eine "Art von NGO" zu deuten. Der Papst richtet sich auch gegen das Misstrauen jener Menschen, die das soziale Engagement der anderen als "oberflächlich, weltlich, säkularisiert, immanentistisch, kommunistisch oder populistisch halten, oder es relativieren, als würde es wichtigere Dinge geben". Manche dächten, "dass wir Gott die Ehre nur mit dem Gottesdienst und dem Gebet geben oder wenn wir lediglich einige ethische Vorschriften beachten - in der Tat kommt der Beziehung zu Gott der Vorrang zu -, und vergessen dabei, dass das Kriterium für die Beurteilung unseres Lebens vor allem darin besteht, was wir den anderen getan haben".

Der Papst richtet sich weiters gegen religiöse Überheblichkeit, kirchlichen oder technologischen Machbarkeitswahn ebenso wie geistige Starrheit, Konsumsucht und egoistische Trägheit. Der Weg zur Heiligkeit des Christen sei "ein ständiger Kampf", schreibt Franziskus. Dieser gelte nicht nur rein weltlichen Einstellungen und eigenen Schwäche, sondern auch gegen den Teufel, der nicht nur ein Mythos sei. "Der Teufel vergiftet uns mit Hass, Traurigkeit, Neid, mit Lastern", schreibt Franziskus.

Verlangt seien Wachsamkeit und ständige geistliche Unterscheidungen, was der Sinngehalt des eigenen Leben ist und wie dieser in einer jeweiligen Situation zu leben ist. Dazu gelte es zu beten, auf das Evangelium und die Kirche zu hören sowie auf Gottes Geduld zu vertrauen.

 

(kathpress)

Ein Bericht von Stefan Gugerel   
Mittwoch, 21. September 2005
 
Am 16.9. sprach Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano vor der UNO-Vollversammlung in New York und betonte die Bedeutung der Fortsetzung der UNO-Reform. Dies sei besonders im Zusammenhang mit internationalen Einsätzen und der Bekämpfung der internationalen Kriminalität von Bedeutung.  
Kurzzusammenfassung der für das Thema "internationale Einsätze" relevanten Teile der Rede:
 
Im Rahmen der UN konnte zwar seit 1945 viel erreicht werden, heute bedarf sie allerdings einer Reform, um fähig zu sein, Resolutionen zu beschließen und ihre Einhaltung zu erzwingen. Die Bestimmungen der Kapitel VI und VII der UN-Charta bezüglich der kollektiven Sicherheit sollen bestehen bleiben, es bedarf aber darüber hinaus internationaler Instrumente für Abrüstung, Kampf gegen Terrorismus und internationale Kriminalität sowie eine effektive Zusammenarbeit der UN und regionaler Organisationen zur Konfliktlösung. Für die Wiederherstellung des Friedens nach bewaffneten Konflikten soll ein eigenes Organ gegründet werden (Peacebuilding commission). Neben der Konfliktprävention soll der Frage nach dem Einsatz von Gewalt zur Entwaffnung des Aggressors behandelt werden. Es soll mutig die Frage erörter werden, was in solchen Situationen am besten zu tun ist, in denen die nationalen Regierungen nicht fähig oder willens sind, die eigene Bevölkerung zu beschützen: Der Gedanke einer "Verantwortung für den Schutz"(responsibility to protect) hat sich in den letzten Jahrzehnten fortschreitend entwickelt und gründet in der Menschenwürde. Kardinalstaatssekretär Sodano geht am Ende noch auf die Verantwortung der UN für die Entwicklung ein und versichert die UN der vollen Unterstützung durch den Hl. Stuhl.
 
Den gesamten Text der Rede finden Sie in der Dokumentsammlung zu Friede und Sicherheit  des Institut für Religion und Frieden.
 

Venimus adorare eum - "Wir sind gekommen um IHN anzubeten“ aus allen österreichischen Bundesländer! Zweiundvierzig Soldaten und eine Soldatin des Österreichischen Bundesheeres sind, unter dem Kommando von Obstlt Gottfried Plieschnegger, diesem Aufruf, den Heiligen drei Königen als Pilger nachzufolgen, gefolgt und sind in der Zeit von 15. bis 21. August nach Köln gekommen um am 20. Weltjugendtag teilzunehmen.

Am Montag, den 15. August spät abends war es so weit! Die bunt zusammen gewürfelte Soldatengruppe bezog in Altenrath bei Köln ihr Quartier in einer ehemaligen belgischen Kaserne, wo sie durch die Pilgerleitung, unter der Leitung von MilDek MMag. Martin Steiner, begrüßt wurden. Nach den Willkommensgrüßen und der Einweisung begannen unsere Österreicher mit den Kameraden anderer Nationen Fühlung aufzunehmen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein hauch von "Weltjugendtagsstimmung“ zu spüren.

Nach der ersten Nacht in der von der deutschen Bundeswehr nach drei Jahren wieder reaktivierten Kaserne, begann der Dienstagmorgen mit der Begrüßung durch den deutschen Lagerkommandant Obstlt Strauch und dem Morgenlob mit dem deutschen Militärdekan SIMON. Im Anschluss verlegten die Soldaten nach Köln um dort ihr Verpflegsrationen zu bekommen, die durch die Veranstalter des 20. Weltjugendtages bereitgestellt wurden.  Nach dem vorzüglichen Mittagessen marschierte die Pilgergruppe dann zum Rheinenergiestadion, wo der Eröffnungsgottesdienst mit anschließender Feier stattfand. Nun wurde die Dimension dieses Festes des Glaubens und der Jugend erst so richtig spürbar. 200.000 Jugendliche pilgerten freudig singend und sich zujubelnd zum Gottesdienst. Ein erreichen des Stadiums mit öffentlichen Verkehrsmitteln war jetzt nicht mehr möglich, da der komplette Verkehr Kölns auf Grund der Massen zum Erliegen gekommen ist, was sich aber keineswegs auf die Stimmung auswirkte. Am Ziel angekommen begrüßte seine Eminenz Joachim Kardinal Meisner die Jugendlichen! Der sichtlich gutgelaunte Erzbischof von Köln eroberte im Sturm die Herzen der jungen Pilgerschar, denen er freudig mit seinem purpurroten Pileolus  zuwinkte und mit ihnen den Gottesdienst feierte. Nach dieser Messfeier, in der die typischen Symbole der Region wie Kohle, Kölsch  und Narrenkappe nicht fehlen durften, brach ein schier nicht enden wollender Jubel los. Der Kardinal Erzbischof versuchte die euphorischen Pilger zu beruhigen um den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler anzukündigen, der einige Begrüßungsworte sprechen wollte. Nach den Worten des Präsidenten, die immer wieder durch Jubelrufe, Gesänge und der Welle unterbrochen wurden, begann eine Begrüßungsfeier die mit Musik und Tanz bis tief in die Nacht andauerte.

Mittwochmorgens begann der Tag mit militärischem Programm. Die Bundeswehr organisierte abermals eine Morgenbetrachtung, danach hielt der deutsche Militärbischof Dr. Walther Mixa eine Katechese für die mittlerweile 1.500 Soldaten im Camp Altenrath. Auf Grund eines gebrochenen Beines saß der deutsche Militärbischof im Rollstuhl, so zelebrierte unser österreichischer Militärbischof, seine Exzellenz Mag. Christian Werner, das anschließende Pontifikalamt. Die österreichische Pilgergruppe versammelte sich danach um unseren Bischof um mit Ihm Mittag zu essen und Gespräche zu führen. Nach einigen Stunden, die seine Exzellenz genauso berührten wie uns Pilger, verabschiedete er sich unter Applaus und die jungen Soldaten schwärmten aus zu den diversen musikalischen Veranstaltungen die in Köln aber auch im Camp Altenrath dargeboten wurden, hier wurde ein Querschnitt in Kostümen durch eine Unzahl von Musicals gezeigt. Abermals wurde auch an diesem Tag bis in die späten Abendstunden gebetet, gesungen, getanzt und Kontakte zu anderen Länder geknüpft.

Am Donnerstag war es dann endlich so weit! Die Stunde der Ankunft seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI rückte immer näher. Dies wurde auch durch die immer mehr steigende Pilgerzahl bemerkbar. Wir österreichischen Soldaten pilgerten nach einer morgendlichen Andacht und der Befehlsausgabe zur Verpflegstelle, wo sich dann verschiedene Gruppen bildeten um an den verschiedenen Stationen des Papstes Stellung zu beziehen und mit den vielen Jugendlichen aus aller Welt dem Papst in Sprechchören zuzujubeln. Die eine Gruppe beobachtete die Fahrt des Pontifex, der mit einem Schiff ein Stück des Rheins entlang fuhr, vom Ufer aus, andere wiederum warteten an der Anlegestelle, ein Teil der militärischen Pilger auf dem Platz vor dem Kölner Dom und in den Straßen, in denen der Nachfolger Petri mit seinem "Papa-Auto“ durchgefahren wurde. Der "Diener der Diener Gottes“ begrüßte am Domplatz die bebende Menge von jungen Christen die enthusiastisch ihrem "Benedeto“ in den Teilweise witzigsten Sprechchören zuriefen. Nach diesem Mengenbad begab sich seine Heiligkeit zu dem wunderbaren goldverzierten Reliquienschrein in die Kathedralkirche, welcher die Gebeine der drei "weisen Magier“, der Heiligen drei Könige, in sich birgt um dort, so wie die "Weltjugendlichen“ diesen drei ersten Pilgern der christlichen Geschichte seine Ehre zu erweisen. So wie bereits die Tage zuvor, klang dieser Abend in Gemeinschaft mit den jungen Männern und Frauen aus aller Welt aus, die sich zu einem wunderbaren Bild an Vielfalt von Farbe und Sprache zusammengefunden haben.

Pünktlich um fünf Uhr begann dann der Freitag! Bereits um 0630 Uhr fanden sich unsere jungen österreichischen Pilgerkameraden bei der Bastie am Rheinufer zur Domwallfahrt ein. Von hier ging es dann betend und meditierend, das ein oder andere Lied singend zur hohen Kölner Domkirche, in der dann die jungen Pilger ihre ersten ältesten Vorfahren, wie schon der Papst am Vortag, in Ruhe und Stille grüßten und den beeindruckenden Sakralbau bewunderten. Nach dieser morgendlichen Einstimmung zogen unsere jungen Freunde weiter nach Düsseldorf, wo sich das Österreich-Zentrum des WJT´s befand. Dort angekommen wurde die Stadt besichtigt und bei herrlichstem Wetter im Hofgartenpark das Mittagessen eingenommen. Der Nachmittag war gekennzeichnet durch eine Feier in der Hl. Dreifaltigkeitskirche zu der auch ein Großteil der österreichischen Bischöfe, unter der Führung von seiner Eminenz Christoph Kardinal Schönborn OPräd, gekommen waren. Hier wurde gebetet und gesungen, das allerheiligste Sakrament des Altares ausgesetzt und verehrt und die Möglichkeit geboten das Sakrament der Buße und der Versöhnung zu empfangen, was von vielen Jugendlichen, auch unseren Soldaten, genutzt wurde. Aber nicht nur geistiges und geistliches wurde offeriert, sondern auch weltliche Dinge, wie das nette Gespräch vor der Kirche oder im Österreichercafé. Immer wieder wurden interessante Katechesen und Fragerunden von den österreichischen Bischöfen moderiert und abschließend der Kreuzweg gegangen und gebetet. Der Abend stand wieder zur freien Verfügung, ein Teil der Soldaten feierte in Düsseldorf, ein Gruppe in Köln und die restliche Pilgergruppe im Camp Altenrath mit den Kameraden aus anderen Nationen.

Der Samstag versprach ein anstrengender Tag zu werden. In den frühen Morgenstunden ging es zum Frühstück, danach wurden die Zimmer geräumt und Marschbereitschaft hergestellt. Nun folgte ein fast schon militärisch anmutender Teil des Weltjugendtages. Nach dem die Soldatenpilgerschar mit dem Marschgepäck aufgesessen war ging es mit den Kameraden in den zahllosen Bussen der anderen vertretenen Nationen, unter Blaulicht und über gesperrte Autobahnen, eskortiert von den deutschen Feldjägern, zum Pilgerweg der uns zum Marienfeld bringen sollte. Dort abgesessen wurde in Formation, mit der österreichischen Standarte voran über zwölf Kilometer über die für die Pilger reservierten Straßen und Autobahnen zum Ort der Schlussveranstaltungen marschiert. Nach knappen zwei Stunden war das Marienfeld erreicht und man begann das Feldlager aufzuschlagen. Eng aneinander liegende Schlafsäcke bestimmten das Bild des am späten Nachmittag fast aus allen Nähten platzenden Festgeländes. Hier sollte es nun am Abend, in der Nacht und am nächsten Tag am Morgen zu den Höhepunkten des 20. Weltjugendtages kommen. Den ganzen Tag über wurde schon eine Mischung aus Musik und Meditativem geboten. Die Kelly-Family sang so manches Lied, so wie auch einige andere berühmtere Musiker. Trotz des trüben und teils bedrohlich wirkenden Wetters kam eine unglaublich gute Stimmung auf. Schnell waren neue Freunde gefunden, mit denen in allen möglichen Sprachen, mit Gestiken und Körpersprache kommuniziert wurde, bis schließlich um 20:00 Uhr die Musik lauter und die typischen Hymnen des Weltjugendtages, wie etwa das beliebt "venimus adorare eum“ oder "Jesus Christ, you are my life“, erklangen. Zu diesem Zeitpunkt waren über 800.000 Jugendliche bereits eingetroffen, aber die zuströmenden Pilgermassen schienen noch immer nicht abreißen zu wollen. Wie in einem Siegeszug wurde der Heilige Vater zur Tribüne geführt um dort mit den Jugendlichen die Virgil zu beten und zu feiern. Erst segnete "Papa Ratzi“ eine Glocke die den Namen seines Vorgängers in den Schuhen des Fischers, Johannes Paul II, trägt und die nach der Benediktion  ihre Stimme zum Lob Gottes erhob. Gesäumt von abertausenden Kerzen schritt der Papst den Weg zu der symbolisch als Wolke dargestellte Bühne hinauf um unter dem dröhnenden Glockengeläut die Nacht des Gebetes zu eröffnen. Bis um 23 Uhr wurde mit dem Papst gebetet, seinen Worten gelauscht und andächtig das beeindruckende liturgische Schauspiel verfolgt. Als Benedikt XVI das Marienfeld verließ, begann ein ungeheuer intensiver Austausch zwischen den verschiedenen Pilgergruppen! Diese mittlerweile bunt durchgemischten Gruppen sangen, tanzten, musizierten, diskutierten etc. bis in die frühen Morgenstunden, bis sie erschöpft in ihren Schlafsäcken einschliefen.

Kurz vor 8Uhr erhob am Sonntag "Johannes Paul II“ abermals seine donnernde und dröhnende Stimme um die Jugendlichen zu wecken und zum Gebet zu rufen. Aus dem feuchten Schlafsack heraußen und sporadisch kultiviert widmeten sich die Gläubigen der Laudes. Nach dem Morgenlob zogen zu den bereits wartenden zehntausenden Priestern, hunderte Bischöfe und Kardinäle ein, die den Beginn des päpstlichen Pontifikalamtes anzeigten. Unter Jubel, Beifall und wunderbaren musikalischen Klängen zog der Sumus Pontifex hin zum Altar um mit den mittlerweile über einen Million Jugendlichen das heilige Messopfer zu feiern. Enthusiastisch begrüßte Kardinal Meiszner die Jugendlichen und den Papst der anschließend die Liturgie feierlich eröffnete. Nach diesem Höhepunkt des XX. Weltjugendtreffens in Köln verlegten wir zurück wieder zu unserem Autobus um ins Camp zurück zu kehren. Hier wurde dann das Gepäck verladen, Körperpflege betrieben, eine Kleinigkeit gegessen und das letzte Kölsch getrunken. Die deutsche und österreichische Pilgerleitung verabschiedete sich von den jungen Soldaten, voll des Lobes über ihr tadelloses Verhalten im Camp und für die tolle Zusammenarbeit. Nun folgte für alle, die durch die letzten Tage sich sichtlich innerlich, im Glauben gestärkt und verändert haben, der schwerste Teil, nämlich die Verabschiedung, der Reisesegen und schlussendlich die Fahrt ab in die Heimat.

Ich glaube wir Soldaten, die wir in Köln sein durften, haben alle, in welcher Art auch immer, etwas großartiges und positives von diesem 20. Weltjugendtag 2005 mit nach Hause nehmen können. Für die Pilgerleitung selbst, MilDek MMag. Martin Steiner, StWm Thomas Puntigam und mich war es wieder ein beeindruckendes Erlebnis und es gilt einmal Danke zu sagen.

Der größte Dank gilt unseren deutschen Kameraden der Bundeswehr die in hervorragender und hilfsbereiter Art und Weise uns den Aufenthalt ermöglicht und mit dem Aufgebot von unendlich viel Logistik verschönert haben. Weiters gebührt es der Stadt Köln, sowie den angrenzenden Städten der Umgebung Dank und Anerkennung auszusprechen für die fast reibungslose Versorgung und die Schaffung der Infrastruktur für über eine Million junger Pilger!

Nicht zu vergessen sind die jungen Pilger selbst, die vorbildlich mit einander umgegangen sind, so dass es trotz dieser Massen zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, zur Verwunderung der deutschen Exekutive, kam! Es war einfach beeindruckend, mir fehlen jetzt noch die Worte um diese Demonstration christlichen Glaubens in all seiner positiven Fülle zu beschreiben! Man muss einfach dabei gewesen sein um dieses Fest der Freude und der Liebe zum christlichen Glauben begreifen zu können.

Abschließend möchte ich mich noch bei unserem Militärbischof, seiner Exzellenz Mag. Christian Werner bedanken, ohne den eine Teilnahme österreichischer Soldaten am 20. Weltjugendtreffen in Köln nicht möglich gewesen wäre. Besonderer Dank gilt auch dem österreichischen Militärordinariat für die Organisation und Koordinierung der Wallfahrt!

Last but not least gilt mein Hochachtung und besonderer Dank unserem hochgeschätzten MilDek MMag. Martin Steiner, mit dem StWm Thomas Puntigam und Ich in kameradschaftlicher Weise seit eineinhalb Jahren zusammenarbeiten durften um diese Soldatenwallfahrt nach Köln mit zu organisieren. Ohne Ihn und seine grenzenlose Geduld wäre vieles nicht so reibungslos abgelaufen und für unsere Soldatenkameraden dieses Weltjugendtreffen nicht zu so einem prägenden Erlebnis geworden! Herzlichen Dank!

Ich selber verbleibe noch immer zutiefst gerührt, im Glauben gewachsen und gestärkt in der Hoffnung beim nächsten, 21. Weltjugendtag 2008 im australischen Sydney auch wieder dabei sein zu dürfen!

Florian Gaberszig, Kpl

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Nikolaus von Myra: Einer, der stets das Gute wollte!

Am 6. Dezember gedenkt die Kirche einem der am meisten verehrten Heiligen: Dem Hl. Nikolaus von Myra. Wettergegerbt soll sein Gesicht gewesen sein, seine Nase war durch einen Bruch krumm zusammengewachsen... Weiterlesen

Splitterkreuzsegnung zum „Internationa…

Splitterkreuzsegnung zum „International Day of Peace“ in der St. Georgs-Kathedrale.

Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper setzte mit der Segnung eines Splitterkreuzes durch Militärbischof Werner Freisteter in der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie ein besonderes Zeichen zum „International Day of... Weiterlesen

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwall…

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwallfahrt ist abgesagt.

Die 62. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes vom 13. bis 19. Mai 2020 wird nicht stattfinden. Der Gastgeber der Wallfahrt, der französische Militärbischof, Antoine de Romanet, hat die Wallfahrt am heutigen... Weiterlesen

7 Gaben

7 Gaben

Die 7 Gaben des Hl. Geistes Immer wieder „Sieben“: Die Sieben findet sich etliche Male in der Bibel, es ist ein altes biblisches und vorbiblisches Symbol, das für Fülle und Vollkommenheit... Weiterlesen

Advent in der Militärdiözese

Advent in der Militärdiözese

Advent ist die Zeit, mit der viele Menschen ganz eigene und bestimmte Vorstellungen verbinden. Es sind dies Wochen, in denen alte, überlieferte Bräuche wiederaufleben, eine Zeit, die geprägt ist von... Weiterlesen

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Wie oft hat man diesen Satz im Glaubensbekenntnis schon ausgesprochen, aber wie wenig hat man darüber reflektiert, wie selten wurde bewusst gefragt, wer oder was dieser Geist ist. Der Heiligen... Weiterlesen

Mit Maria durch den Mai

Mit Maria durch den Mai

Warum wird sie gerade im Mai so verehrt? Maria, die Mutter Jesu, eine einzigartige, eine bemerkenswerte Gestalt: Sie ist über alle Grenzen hinweg bekannt, von ihr wurden unzählige Portraits gemalt, sie... Weiterlesen

Von Ostern auf Pfingsten zu!

Von Ostern auf Pfingsten zu!

Die Zeit von der Auferstehung bis Christi Himmelfahrt. Das ist der Zeitraum von 40 Tagen, in dem die Kirche daran erinnert, dass Jesus Christus immer wieder seinen Jüngern erschien und... Weiterlesen

So entstand die Soldatenwallfahrt

So entstand die Soldatenwallfahrt

Die jährlich stattfindende Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand 1958 aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Heute ist sie die größte Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten in den europäischen... Weiterlesen

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahr…

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahrt: Damals und heute!

1958-2018: 60 Jahre Soldatenwallfahrt. Vizeleutnant Richard Payer ist 1958 als 20-jähriger Zugführer bei der ersten Internationalen Soldatenwallfahrt dabei gewesen. Heuer, bei der 60. Jubiläumswallfahrt, wird er wieder mitfahren. Ein Erinnerungsbericht... Weiterlesen

30 Jahre Militärordinariat

30 Jahre Militärordinariat

"Ganz nah bei den Menschen und zugleich im Militär beheimatet sein": Das zeichnet mit den Worten von Militärbischof Werner Freistetter die heimische Militärseelsorge aus. Der Bischof eröffnete mit seinen Grußworten... Weiterlesen

Festgottesdienst zum Weltfriedenstag 200…

Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission und der Militärkommandant von Wien Bgdr Mag. Franz Reiszner, sowie der Verteidigungs- und Militärattache der Republik Kroatien. Mit Militärbischof Mag. Christian Werner konzelebrierten... Weiterlesen

Bildergalerien

Altarweihe in der...
Lourdes 2018
Requiem für Kaise...
Weltjugendtag 201...
62. Intern. Solda...
Konferenz der Mil...