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Am 3. Oktober wurde in der St. Georgs-Kathedrale das Erntedankfest gefeiert. Damit tat man es den Christen der ganzen Welt gleich: Es gilt Dank zu sagen für die Früchte der Erde, die Gott den Menschen geschenkt hat. Mit diesem Fest soll auch daran erinnert werden, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.

„Die Ernte ist das große Geschenk, das Gott uns macht.“ Mit diesen Worten eröffnete Militärbischof Werner Freistetter das Erntedankfest in der St. Georgs-Kathedrale am ersten Sonntag im Oktober. Der Militärbischof beging dieses Fest mit der Gemeinde in Wiener Neustadt und sprach den Dank aus für die Feld- und Obsterträge dieses Jahres.

Vor der St. Georgs-Kathedrale war die Erntedankkrone traditionell aufgebaut und wurde vom Bischof gesegnet. Zur Schöpfung meinte Freistetter: Die Schöpfung im reinen Naturzustand hat nie existiert: Immer war sie die Schöpfung Gottes.  



Militärbischof Werner Freistetter, der auch heimischer Weltkirche-Bischof ist, ruft im Vorfeld der internationalen Verhandlungen zur Biodiversität (COP-15) und zum Klimaschutz (COP-26) zu Änderung des eigenen Lebensstils und konkreten politischen Entscheidungen auf.

Wir alle sind gefordert
Bischof Werner Freistetter hat zum engagierten politischen wie persönlichen Einsatz für den Erhalt der Biodiversität und die Einbremsung des Klimawandels aufgerufen. "Wir sind alle gefordert, und ganz besonders die Menschen in politischer und gesellschaftlicher Verantwortung, Lösungen zu finden, um der fortschreitenden Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken", so Freistetter in einer Aussendung vom Sonntag, zum ersten Jahrestag der Veröffentlichung der Papst-Enzyklika "Fratelli tutti". Freistetter ist in der Österreichischen Bischofskonferenz für den Themenbereich Mission und Entwicklung zuständig. Dazu zählt auch die Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz (KOO), die sich ganz diesen Umweltthemen wie auch dem weltweiten Einsatz gegen Armut und für Gerechtigkeit verschrieben hat.

Schritte setzen für eine sozial und ökologisch gerechtere Zukunft unseres Planeten
In den kommenden Monaten würden auf internationaler Ebene wesentliche Schritte gesetzt, "die für eine sozial und ökologisch gerechtere Zukunft unseres Planeten und aller Menschen, auch der kommenden Generationen, von wesentlicher Bedeutung sein werden", so der Bischof. Er verwies auf die anstehenden internationalen Verhandlungen zur Biodiversität (COP-15) im Oktober 2021 (online) und April 2022 (Kunming) sowie zum Klimaschutz (COP-26) im November 2021 in Glasgow. Zum einen sollen konkrete Maßnahmen beschlossen werden, um den gravierenden und bedrohlichen Verlust der Biodiversität aufzuhalten und schließlich umzukehren. Zum anderen gelte es, die in Paris im Winter 2015 beschlossenen Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und eines Anstiegs der Erwärmung um max. 1,5 Grad bis 2100 auch konkret zu bewerkstelligen.

Es gilt, als gesamte Gesellschaft den Weg der Veränderung zu beschreiten
Freistetter: "Es liegt in unser aller Verantwortung, eine zukunftsfähige Vision anzustoßen, um somit das globale Gemeinwohl zu sichern, das Wirtschaften neu auszurichten und den Zeitpunkt zu nutzen, als gesamte Gesellschaft den Weg der Veränderung zu beschreiten." Eine öko-soziale Transformation werde alle fordern und könne nur dann gelingen, "wenn sie nicht nur mit einer Änderung des Lebensstils, sondern auch durch ambitionierte nationale und globale Vorhaben vorangetrieben wird". Dazu brauche es eine politische Arbeit und Kommunikation, "die den Zusammenhalt und das friedliche Miteinander stärkt".

Wie Freistetter weiter ausführte, gedenke man 2021 auch des 130. Jahrestages der Veröffentlichung der Enzyklika Rerum novarum von Papst Leo XIII. Diese gilt als Beginn der katholischen Soziallehre, die mit der vor einem Jahr am 3. Oktober 2020 veröffentlichten Enzyklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus ihren aktuellsten Beitrag erhalten hat. In dieser jüngsten Enzyklika betone Papst Franziskus die Bedeutung der Ausrichtung des politischen Tuns auf ein weltweites Gemeinwohl. Schon vor sechs Jahren hatte er in "Laudato Si" zur radikalen ökologischen Umkehr aufgerufen, auf persönlicher wie auf gesellschaftlicher Ebene.

Ein neuer Fortschritt:einer, "der ...gesünder, menschlicher, sozialer und ganzheitlicher ist."
Der Bischof zitierte zudem aus einem Brief des Papstes vom 27. Mai 2021 zum Auftakt der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen. Gerichtet an UNEP-Exekutivdirektorin Inger Andersen und an den Generaldirektor der FAO, Qu Dongyu, mahnt der Papst zum dringlichen Handeln und zeigt zugleich eine positive Perspektive auf: "Wir haben die nötige Freiheit, die Technologie zu begrenzen und zu lenken; wir können sie in den Dienst einer anderen Art von Fortschritt stellen, einer, die gesünder, menschlicher, sozialer und ganzheitlicher ist", schreibt der Papst. Die Wiederherstellung der Natur, die die Menschen beschädigt haben, bedeute in erster Linie, "dass wir uns selbst wiederherstellen", so Franziskus. Bischof Freistetter machte sich den Appell des Papstes zu eigen: "Lasst uns mitfühlend, kreativ und mutig sein. Mögen wir unseren angemessenen Platz als 'Wiederherstellungsgeneration' einnehmen."

Quelle: kathpress vom 03 10 2021

Am 30. September 2021 feierte die katholische Militärseelsorge Wien mit Militärbischof Werner Freistetter und dem Hochmeister des Deutschen Ordens Frank Bayard den Weltfriedenstag 2021. Mitfeiernde waren unter anderem Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Generalleutnant Franz Reißner, der Kommandant der Landstreitkräfte, der Wiener Militärkommandant Brigadier Kurt Wagner, Bischof Andrej Ćilerdžić von der Serbisch-Orthodoxen Kirche und der orthodoxe Militärseelsorger Erzpriester Alexander Lapin.

Militärbischof Freistetter bezog sich in seiner Predigt auf den Titel aus Papst Franziskus heuriger Weltfriedensbotschaft: „Kultur der Achtsamkeit als Weg zum Frieden.“ Für Freistetter ist die Achtsamkeit zwar ein erster Schritt zum Frieden: „eigentlich geht es um die Sorge füreinander“. Aber nicht nur wir, nicht nur unser Land sei gefragt, sondern Europa und die gesamte Welt. Weiters ging der Militärbischof auf die Fragilität des Friedens ein: „Gerade im Militär haben wir ein feines Gespür dafür, wie zerbrechlich der Friede ist und wie es manchmal sehr robuste Maßnahmen braucht, um ein Minimum an Ordnung aufrechtzuerhalten.“ Das Ziel sei, eine Gesellschaft aufzubauen, in der die Kultur der Achtsamkeit und die Sorge füreinander nicht bloß ein individueller Wunsch ist, sondern auch umgesetzt wird.
Sein Schlussappell: „Friede den Fernen, Friede den Nahen. Wir sind alle aufgerufen, an diesem Weltfriedenstag uns zu erneuern. Zu erneuern aus der Kraft Gottes und der Eucharistie.“
Am Ende der Messe verlieh der Militärbischof an Ministerialrat Wolfgang Kment und Oberst Gerhard Skalvy den St.-Georgs-Orden. Der Orden des Heiligen Georg wird seit 1977 vom jeweilig amtierenden Militärbischof für außerordentliche Verdienste um die Seelsorge und um das Laienapostolat im Österreichischen Bundesheer verliehen.
Nach der Messfeier wurde unter anderem über die Bedeutung des Weltfriedenstag gesprochen. Generalleutnant Reißner dazu: „Die Soldaten im Bundesheer sind dazu da, Kriege und Konflikte durch ihre bloße Existenz zu verhindern. Demnach gehört das Militär in der Demokratie und der Weltfrieden untrennbar zusammen.“ Brigadier Wagner zum Weltfriedenstag: „Für mich als Soldat ist der Friede eine ganz wichtige Angelegenheit, für die wir auf der ganzen Welt eintreten. Und der Friede fängt natürlich bei uns selbst an und deshalb müssen wir alle unseren Beitrag leisten.“
Erzpriester Lapin bezeichnete den Weltfriedenstag hingegen als „einsame Stimme in der Wüste“: „Wenn man den Fernseher einschaltet, wird überall von Gewalt, Ungerechtigkeit und von vertriebenen Leuten berichtet. Man muss in sich selbst zuerst den Frieden finden, dann kann man auch besser sehen, worin die Probleme liegen.“

Katholische Kirche beginnt den jährlichen Monat der Weltmission, der am 24. Oktober im Weltmissionssonntag gipfelt

"Ich kenne Jesus, ich möchte, dass auch du ihn kennenlernst"
Papst Franziskus bezeichnet die offene Begegnung miteinander als Kern der Missionsarbeit. Christliche Mission beruhe auf den Zeugnissen von Männern und Frauen, die sagten: "Ich kenne Jesus, ich möchte, dass auch du ihn kennenlernst", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Gebetsanliegen des Papstes für Oktober. Alle seien aufgerufen, Missionare zu sein. Dabei genüge es, seinem Ruf zu folgen und sich bei den täglichen Dingen, etwa der Arbeit, vom Heiligen Geist leiten zu lassen.

Das Motto des diesjährigen Missionsmonats: "Wir können nicht anders, als darüber zu sprechen, was wir gesehen und gehört haben" 

Anfang Oktober beginnt der Monat der Weltmission, der am vierten Sonntag des Monats, in diesem Jahr der 24. Oktober, im Weltmissionssonntag gipfelt. Das Motto des diesjährigen Missionsmonats lautet: "Wir können nicht anders, als darüber zu sprechen, was wir gesehen und gehört haben". Der Monat der Weltmission ist die größte weltweite Solidaritätsaktion der katholischen Kirche. Dabei sammeln missio-Werke in rund 100 Ländern, darunter auch in Österreich, Spenden für die Seelsorge, Ausbildung und Sozialarbeit der Kirche in den ärmsten Diözesen der Welt. (Video zum Weltmissionsmonat: https://www.youtube.com/watch?v=271_Ou7CJ_E&;list=PLvTQ_o7P68LP9HD12K DSiZmM1BhB9oHOg&index=5)

Quelle: kathpress (01 10 2021)

Am vierundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis (12 09 2021) wurde in der St. Georgs-Kathedrale die Kreuzerhöhung gefeiert und vier Angehörige des Bundesheeres von Militärbischof Werner Freistetter zum Dienst als Lektoren beauftragt.

„Wer nach Jesus fragt, wird vor die Entscheidung gestellt: Und du, wer bist du, was glaubst du, was tust du? Der Glaube ist nur als Tat des ganzen Menschen möglich. Der Ort des Glaubens ist die Mitte des Menschen, das „Herz“. Aus dem Herzen kommt das gute Wort und die gute Tat“.

Mit diesen Worten leite Militärbischof Werner Freistetter die Beauftragung von vier Bundesheerbediensteten zum Lektorendienst ein: Es waren dies Vizeleutnant Dietmar Aichinger , ObstltdhmfD (Oberstleutnant des höheren militärfachlichen Dienstes) Mag. (FH) Daniel Wurm , Fachinspektor Thomas Hille und Oberstabswachtmeister Bernhard Steinmetz.

Aufgabe der kirchlichen Lektoren ist es, das Wort Gottes in der gottesdienstlichen Versammlung vorzutragen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Glauben zu unterweisen, auf den würdigen Empfang der Sakramente vorzubereiten und die frohe Botschaft denen zu verkünden, die sie noch nicht kennen.

Wir wünschen allen neuernannten Lektoren viel Freude und Gottes Segen bei ihrer neuen Tätigkeit.

Am 24. Juli gedachte die Kirche einer ihrer ganz bekannten und großen Schutzheiligen, nämlich des Hl. Christophorus. Ein Schutzheiliger, ein Nothelfer, der sich auch heute noch aus der Schar der Heiligen hervortut, während andere mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Ein Helfer, dem man auch beim Bundesheer an diesem Tag Tür und Tor geöffnet hat und um dessen Schutz man beim Fest zu dessen Ehren bat.

Militärische Traditionspflege unterbricht den dienstlichen Alltag, macht Entstehung und Hintergründe bewusst und schafft zudem Motivation für die Zukunft. Die Barbarafeiern der Artilleristen sind etwa ein Beispiel dafür, aber seit einiger Zeit auch das Fest zu Ehren des Hl. Christophorus in der Raab – Kaserne.

Vor zwei Jahren hat die Nachschub- und Transportkompanie des Stabsbataillons 3 diese "neue" alte Tradition einer Christophorusfeier aufgegriffen und in der Raab - Kaserne in Mautern wieder aufleben lassen. Diesmal stand der religiösen Feier Bischofsvikar Christian Thomas Rachle vor, der mit einer feierlichen Liturgie und einer mitreißenden Predigt bleibenden Eindruck bei den Mitfeiernden hinließ. Gedacht wurde während der Messe auch der Verstobenen des Verbandes, im speziellen Vzlt Eduard Cahak, der vergangenes Jahr zu Grabe getragen wurde.

Feierlich umrahmt wurde die Christophorusfeier von einem Ensemble der Militärmusik Niederösterreich. Diese war es auch, die die Uraufführung des neuen Kompanieliedes begleitete. Den Abschluss bildete die Segnung der Einsatzfahrzeuge.

Am 15. August feierte die Kirche Mariä Himmelfahrt. Es ist das älteste Fest zu Ehren der Gottesmutter. Hier nun einige Informationen zu diesem Marienfeiertag

 

Kurz – prägnant – informativ: Das Fest Mariä Himmelfahrt

Was: Es ist eines der drei der Gottesmutter Maria gewidmeten Hochfeste

Wann:  Es wird immer am 15. August begangen.

Bezeugt ist dieses Fest seit der Mitte des 5. Jahrhunderts. Während die ostkirchliche Theologie hier von der Entschlafung (dormitio) Marias spricht, setzt die westkirchliche den Akzent auf die Aufnahme (assumptio) Mariens in den Himmel.

Worum geht es: Die katholische Kirche gedenkt an diesem Tag der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter nach ihrem Tod in den Himmel. Dabei soll - nach religiöser Überlieferung - der Körper Mariens nach ihrem Entschlafen zum Himmel emporgehoben worden sein. Andere Berichte erzählen davon, dass die Apostel Jesu, als sie Maria in ihrem Grab aufsuchen wollten, dieses verlassen und statt dem Leichnam nur Lilien und fruchtbare Gewächse dort vorfanden, die einen wunderbaren Duften verbreiteten.

Was berichtet die Bibel: Von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wird in der Bibel explizit nichts erzählt und kundgetan. Lediglich einige Textstellen werden darauf hin gedeutet (etwa Offb 12,1). Ausführliche Darstellungen der Entschlafung Mariens finden sich in den apokryphen Evangelien. 

Brauchtum: Zwei Brauchtumselemente sind mit diesem Feiertag verbunden: Die Kräutersegnungen und die Schiffsprozessionen.

In zahlreichen Pfarren werden in den Gottesdiensten Kräutersegnungen vorgenommen. Diese Heilpflanzen werden mit nachhause genommen und sollen wirkmächtig sein gegen Krankheit und Schutz bieten vor Unwetter und Unheil.

Große Schiffsprozessionen werden an diesem Tag am Wörthersee und am Bodensee abgehalten. Sie ziehen nach wie vor Massen von Gläubigen an, die mit Booten und im Gebet versunken mit Maria über die Seen fahren.

Was ist nun richtig: Maria Himmelfahrt– oder Mariä Himmelfahrt?

Die ursprünglich richtige Bezeichnung ist Mariä Himmelfahrt. Der Umlaut hat seine Begründung im Lateinischen. Es versteckt sich hier nämlich der Genitiv. Es heißt „Himmelfahrt von Maria“ (zweiter Fall), drum Mariä Himmelfahrt. Inzwischen ist auch die Bezeichnung Maria Himmelfahrt gebräuchlich geworden.

Kräutersegnung hat auch in der St. Georgs-Kathedrale Tradition

Nach dem Hochamt, das Militärdekan Stefan Gugerel in der St. Georgs-Kathedrale mit der Gemeinde feierte, wurden die Gläubigen mit entsprechendem Corona-Maßnahmen zum Marienaltar gebeten, wo die Kräuter gesegnet wurden, die sie dann mit nachhause nahmen.

Am Freitag, 09 08 2021, wurde die frisch renovierten Soldatenkirche "Christkönig" am Truppenübungsplatz Wattener Lizum durch Militärbischof Werner Freistetter gesegnet.

Erbaut im Jahre 1961

60 Jahre ist es her, als die Christkönigskirche auf gut 2000m Höhe errichtet wurde. Durch die exponierte Lage und die zum Teil extremen Wetterverhältnisse nahm das Gotteshaus Schaden und wurde nun generalsaniert. Auch diese Sanierung geht noch auf die Initiative des verstorbenen Tiroler Militärpfarrers, Militäroberkurat Johannes-Peter Schiestl, zurück.

Mit vereinten Kräften die Sanierung bewältigt

Die Außensanierung erfolgte durch lokale Firmen, den Innenraum fertigte das Heereslogistikzentrum aus Sankt Johann in Tirol an. In seiner Ansprache nach dem Gottesdienst hob Brigadier Ingo Gstrein die Besonderheit der Kirche hervor und sprach seinen Dank an die beteiligten Firmen, an das Heereslogistikzentrum und an alle involvierten Bediensteten aus.
Dem feierlichen Gottesdienst stand Militärbischof Werner Freistetter vor. Die Konzelebranten waren Militärkaplan Christoph Gmachl-Aher, Militäroberkurat Oliver Hartl, der Pfarrer der Pfarre Wattens, Alois Juen, Militärdiakon Obst i.R. Karl Kastenhofer und Diakon AR Richard Hörtnagl.

Eine „hohe“ Ordensverleihung

Musikalisch feierlich umrahmt wurde die Feier durch ein Ensemble der Militärmusik Tirol.
Der Festakt wurde auch zum Anlass genommen, verdiente Bedienstete durch die Verleihung des St. Georgs-Ordens auszuzeichnen. Und das wohl erstmals auf über 2000 Höhenmeter.

 

 

 

Im heurigen Frühjahr wurde sie fertig gestellt: die Hauskapelle im Kommandogebäude Fenner/Dankl in der Eugen-Kaserne in Innsbruck. Ein stimmiger Raum, der zum Verweilen einlädt, ein Ort, wo man gerne die Seele ein wenig taumeln lässt und das Gespräch mit Gott sucht. Am 05 08 2021 wurde diese von Militärbischof Werner Freistetter gesegnet.

Ein Vermächtnis von Militäroberkurat Johannes Peter Schiestl

Viel Arbeit, viele Ideen und viel Herzblut stecken in diesem Andachtsraum. Und: er ist ein Vermächtnis des im Jahre 2020 tödlich verunglückten Militärpfarrers von Tirol, Militäroberkurat Johannes Peter Schiestl. Gestaltet wurde die Inneneinrichtung der Kapelle vom Heereslogistikzentrums in St. Johann/Tirol unter der Leitung von Fachoberinspektor Martin Soder.

Segnung des Andachtsraumes durch Militärbischof Werner Freistetter

Militärbischof Werner Freistetter segnete diesen Andachtsraum im Zuge eines festlichen Gottesdienstes. Coronabedingt wurde der Gottesdienst per Videokonferenz in den angrenzenden Gesellschaftsraum des Militärkommandos Tirol übertragen, musikalisch umrahmt wurde die Feier durch ein Bläserensemble der Militärmusik Tirol.

St. Georgs-Orden an Oberst Prof. Johannes Apfolterer verliehen

Beendet wurde der Festakt durch die Verleihung des Goldenen St. Georgs-Orden an den Militärkapellmeister der Militärmusik Tirol, Oberst Prof. Johannes Apfolterer.

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