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Mit einem Festgottesdienst im Wiener Stephansdom und einem Festakt im Curhaus am Stephansplatz hat die "Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten" (AKS) am Donnerstag ihr 50-Jahr-Jubiläum gefeiert. Dem Gottesdienst stand Militärbischof Werner Freistetter vor. Er blickte auf 50 Jahre "segensreiches Wirken" der AKS zurück und bezeichnete sie als "unverzichtbaren Bestandteil der Militärseelsorge". Zum Gottesdienst waren u.a. auch Verteidigungsminister Thomas Starlinger, Militär-Generalvikar Leszek Ryzka, der orthodoxe Militärseelsorge Alexander Lapin sowie der evangelische Militärsuperintendent Karl Reinhart Trauner gekommen.

Der Gottesdienst stand zugleich im Zeichen des katholischen Weltfriedenstages. Bischof Freistetter unterstrich in seiner Predigt das Selbstverständnis der Soldaten als Diener zum Frieden. "Wir müssen im Glauben Mut haben, uns auf Wege des Friedens zu begeben, auch wenn uns die Konflikte zu überwältigen scheinen", so der Militärbischof. Er kam auf das von Papst Franziskus vorgegebene Motto des Weltfriedenstages zu sprechen: "Gute Politik steht im Dienst des Friedens". Dieses Motto gelte freilich nicht nur für die Politik "sondern geht uns alle an", bekräftigte Bischof Freistetter.

"Das Wort Gottes glaubhaft vorleben"

Brigadier Martin Jawurek, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten, erinnerte beim Festakt vor dem Gottesdienst an den Wahlspruch der Gründungsväter der AKS: "Das Wort Gottes glaubhaft vorleben und vermitteln". Dies sei auch heutzutage aktueller denn je, so Jawurek: "Das Umfeld, in dem unser Bundesheer eingesetzt ist, hat sich in diesen 50 Jahren massiv verändert und stellt alle Bediensteten vor große Herausforderungen, die mit der Stütze und den Werten unseres gemeinsamen Glaubens erfolgreich zu meistern sind." Entgegen "moderner" Ansichten gebe es keine bessere Stütze zur Lösung der mannigfachen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts als den Glauben, so der AKS-Präsident, der sich künftig vor allem um mehr junge Mitglieder kümmern will.

Militärerzdekan Harald Tripp, Geistlicher Assistent des AKS, sagte in seinem Festvortrag: "50 Jahre AKS bedeutet 50 Jahre gelebtes Apostolat von Soldatinnen und Soldaten innerhalb des österreichischen Bundesheeres." Es gelte, auf die zentralen Lebensfragen und die Lebenssituationen der Soldaten und ihrer Familien aus der christlichen Perspektive heraus Antworten zu geben. Zudem müsse die AKS katholischen Soldaten in Staat und Gesellschaft sittlich-religiöse Orientierung und eine geistige Heimat bieten. Tripp hob den besonderen Auftrag der Laien hervor. Diese seien gesendet zur "christlichen Durchdringung unserer militärischen Welt in den Kasernen und Dienststellen".

Konstituierung am 28. Februar 1969

Die Konstituierung der AKS erfolgte am 28. Februar 1969 in Wien, die erste Konferenz auf Bundesebene fand am 10. Oktober 1970 im Stift Melk statt. Erster Präsident war der spätere Armeekommandant Emil Spannocchi. Ziel der AKS war es von Anfang an, gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65), das die Verantwortung der Laien neu in den Blick nahm, einen Beitrag zur Weckung, Verbreitung und Vertiefung einer christlichen Welt- und Lebensauffassung unter den Soldaten zu leisten.

Die AKS als Laienorganisation übt diesbezüglich auch eine Art Brückenfunktion zwischen der Militärseelsorge und den Soldaten aus, wobei auch Zivilbedienstete bzw. die Familien der Bundesheerangehörigen miteingeschlossen sind. Aktivitäten der AKS sind bis heute u.a. religiöse Fortbildungen, Wallfahrten, Sozialaktionen und die Auseinandersetzung mit friedensethisch relevanten Themen.

Die AKS bemüht sich auch über den nationalen Rahmen hinaus im "Apostolat Militaire International", einer Vereinigung von rund 30 Laienorganisationen in Streitkräften, um die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Frieden. Seit 2018 besteht auch eine offizielle Kooperation mit der deutschen "Gemeinschaft Katholischer Soldaten" (GKS).

Die pastoralen Leitlinien für das Militärordinariat der Republik Österreich aus dem Jahr 2013 geben der AKS den Auftrag, "ein sichtbares Zeichen gelebter Kirche unter den Soldaten in der militärischen Organisation" zu sein.
 
 

In der Soldatenkirche in der Grazer Belgierkaserne wurde am 8. Jänner eine Statue der Muttergottes im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes aufgestellt. Die Statue- eine Kopie des Gnadenbildes von Mariazell- wurde am 21. Dezember anlässlich einer Friedenswallfahrt der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten Steiermark nach Mariazell mit der originalen Gnadenstatue berührt. Militärkaplan, Abt Philipp Helm vom Stift Rein leitete den Gottesdienst, der von einem Ensemble der Militärmusik Steiermark festlich umrahmt wurde.

21. Dezember ist Gründungstag von Mariazell.

Die Arbeitsgemeinschaft Katholische Soldaten (AKS) und die Engelbert-Kolland-Gemeinschaft (EKG) machten sich mit ihrer Kopie der Mariazeller Muttergottes am 21. Dezember 2018 auf den Weg zur Basilika nach Mariazell. Dort fand die Berührung der Statue mit dem Original statt.

Der Legende nach sandte Abt Otker vom Benediktinerkloster St. Lambrecht im Jahre 1157 einen Mönch namens Magnus in die Mariazeller Gegend, die zum Besitz des Klosters gehörte. Jener Mönch sollte die Seelsorge der dort lebenden Menschen übernehmen. Mit Erlaubnis des Abtes durfte er seine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue auf die weite Reise mitnehmen.

Am Abend des 21. Dezember versperrte ihm nahe des Zieles ein Felsblock den Weg. Magnus wandte sich Hilfe suchend an die Muttergottes, worauf sich der Felsen spaltete und den Weg freigab. Am Ziel angekommen, stellte der Mönch die Statue auf einen Baumstrunk und begann eine "Zelle" zu bauen, die als Kapelle und gleichzeitig als Unterkunft für ihn selbst diente. Maria in der Zelle gab dem Ort seinen Namen.

Die Marienstatue wurde zum berühmten Gnadenbild, das noch heute als Magna Mater Austriae, als große Mutter Österreichs, verehrt wird.

Ein Bericht der AKS Steiermark

Der Pfarrgemeinderat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
 
Militärkurat 
Alois ERHART
Vorsitzender
 
Vizeleutnant
Georg RUPP
Pfarradjunkt
 
Obstlt Ing.
Andreas EBERLE
Geschäftsführender Vorsitzender
 
Frau FOInsp
Sylvia VÖGEL
Stv. geschäftsf. Vorsitzende
 
ADir Lt MBA
Adolf GEROLD
Vorsitzender
AKS
 
Frau Margit
AUßERLECHNER
Pensionistin
 
OStv  
Hans-Jörg BAIL
Kdo JgB 23
 
Frau 
Margit HAMMERER
Angehörige
 
Vzlt
Harald KOS
KUKP/JgB 23
 
Vzlt
Franz LAUCHART
BetrSta Bregenz
 
Frau Claudia
MÄHR-SCHLATTINGER
BetrSta Walgau
 
Obstlt Rainer
METZLER
MilKdo V
 
Frau
Sabine PICHLER
Angehörige
 
Vzlt i.R.
Siegfried THALER
Pensionist
 
Vzlt Chrysanth
WOHLGENANNT
JgB 23
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten -
Eine katholische Aktion des Militärordinariates.

Das Statut des Militärordinariates der Republik Österreich vom 21. März 1989 bezeichnet die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten als die Katholische Aktion im Jurisdiktionsbereich des Militärbischofs. Damit wurde - unter Beibehaltung der bisherigen Bezeichnung - der Erweiterung des Jurisdiktionsbereiches auf die zivilen Angehörigen des Bundesheeres und deren Familien Rechnung getragen.

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten versteht sich als eine Bewegung der Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres, die das Laienapostolat im täglichen Dienstbetrieb verwirklichen wollen. Als eine Gemeinschaft von Christen versuchen ihre Angehörigen, durch Erhaltung und Entfaltung christlichen Lebens im Bundesheer, durch Unterstützung der Militärseelsorger, durch gemeinsame Eucharistiefeier und religiöse Fortbildung dazu beizutragen. Dazu gehört vor allem ein ständiges Bemühen um Gewissensbildung und Schärfung des Bewußtseins.

Aus der Überzeugung, dass Friedensgesinnung und Dienst in Streitkräften einander nicht ausschließen, bemühen sich die Angehörigen der Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten

•   mitzuhelfen, den Frieden den wir haben zu erhalten und zu sichern,
•   mitzuhelfen, durch Verwirklichung von Gerechtigkeit und Nächstenliebe den Frieden zu fördern,
•   für den Frieden, den wir durch unser eigenes Bemühen allein nicht schaffen und erhalten können, zu beten.

Im Sinne von "Gaudium et Spes" (Nr. 79) dienen damit auch die katholischen Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres dem Frieden und der Sicherheit unserer Nachbarn und aller Völker. Dieses Bemühen wurde nicht zuletzt auch durch die Teilnahme österreichischer Soldaten an den friedenserhaltenden und friedenssichernden Operationen der Vereinten Nationen sichtbar - es wurde durch die Verleihung des Friedens-Nobelpreises im Jahr 1988 gewürdigt.

Als Katholische Aktion des Militärordinariates bemüht sich die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten besonders um die ethische Erziehung und Entwicklung des Kaderpersonals und der Soldaten, die ihren Wehrdienst ableisten. Dazu gehört zum Beispiel auch die Feier des Weltfriedenstages in den Garnisonen des Bundesheeres zu Jahresbeginn.

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten bemüht sich aber auch über den nationalen Rahmen hinaus im Apostolat Militaire International um die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Frieden. Organisation der AKS Die Arbeitsgemeinschaft kath. Soldaten in einer Militärpfarre hat im Grunde die analogen Aufgaben wie die Gliederungen der Katholischen Aktion auf Ebene der zivilen Pfarre.

Die Angehörigen der AKS einer Militärpfarre übertragen die Durchführung der laufenden Angelegenheiten dem Pfarrausschuß. Der Pfarrausschuß ist das leitende und planende Organ der AKS in der Militärpfarre. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre. Der Pfarrausschuß wählt zu seiner Leitung einen Vorsitzenden sowie die erforderlichen Funktionsträger.

Er setzt sich zusammen aus:
•   Vorsitzender
•   Militärpfarrer (und Militärpfarrer des Milizstandes)
•   Schriftführer
•   Kassier
•   Rechnungsprüfer - jene Angehörigen der AKS, die in den Pfarrausschuß entsandt wurden.

Wichtig ist eine enge Verbindung zum Militärpfarrgemeinderat. Damit kann eine sinnvolle Aufgabenverteilung in der Militärpfarre erfolgen. Die AKS der Militärpfarre hält zur Katholischen Aktion in ihrer Diözese und wenn möglich auch zur Diözese selbst einen engen Kontakt.

Montag, 12. August 2002
Hilfeleistung durch die Österreichische Militärseelsorge - Kurzbericht
Die Militärpfarre, die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten sowie der Militärpfarrgemeinderat der Theresianischen Militärakademie dankt für die Zusammenarbeit zur Unterstützung der Sammelaktion für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe.
 
Die Aktion wurde am 13. August 2002 mit einer Aussendung im Garnisonsbereich Wr. Neustadt sowie in der Pfarre Neutal und Wiesen gestartet. Eine Verbindung wurde mit der Pfarre Gars/Kamp sowie mit den Gemeinden Schönberg und Langenlois aufgenommen.
 
Gesammelt wurden Gegenstände wie: Geschirr, Essbesteck, funktionierende Haushaltsgeräte, Decken, Bettwäsche, Handtücher, Teppiche, Waschzeug, Kleider für Kinder und Erwachsene sowie Geldspenden (Information von Caritaslager Krems/Donau)
 
Die gesammelten Spenden wurden dann am Mittwoch, dem 21. August 2002 entgegengenommen und wie folgt am Donnerstag an die Betroffenen übermittelt.
I
n der Pfarre GARS am Kamp verteilten Pfadfinder an die Haushalte Geldspenden (Kollekte vom 15. August 2002) sowie Geschirr, Haushaltsgeräte und Fernseher.
In der Gemeinde PLANK am Kamp wurde ebenfalls durch die Pfadfinder (Gars/Kamp) Geschirr, Essbesteck, Haushaltsgeräte, Bettwäsche, Decken und Spielzeug für die Kinder verteilt.
 
Auch in den Gemeinden Schönberg und Langenlois wurde aus dieser Aktion verteilt.
 
Die im Einsatz stehenden Soldaten wurden von den zuständigen Militärpfarrer in allen Katastrophengebieten seelsorglich betreut und begleitet.
 
Am 26. August 2002 wurde ein LKW-Ladung Einschubkästen, Tische, Sessel, Regale und Matratzen, gespendet von einer Einrichtungsfirma aus Wiesen (Ausstellungsstücke NEU) für die Gemeinde Langenlois verladen und geliefert.
 
Unsere weiteren Anliegen zur Unterstützung der Hochwasseropfer erfordern noch ca. EUR 20.000,00. Dies ist u.a. die Renovierung der Kirche Zöbing am Kamp. Sie stand bis zu 1,5 m unter Wasser. Nachdem sie erst kürzlich renoviert wurde erlitt sie jetzt einen Totalschaden. Auch die Unterstützung der Betroffenen in Zöbing und Schönberg sowie die Mithilfe bei landwirtschaftlichen Arbeiten wird sicher noch einige Zeit erfordern.
 
Die Militärpfarre, die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten sowie der Militärpfarrgemeinderat der Theresianischen Militärakademie bedankt sich bei allen Spendern. Eine Spendenliste mit Name und Anschrift liegt in der Militärpfarre auf.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
 
Das „Kärntner Adventkonzert“ sprengte traditionellerweise - so wie alle Jahre wieder - den Platzbedarf in der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Die musikalische Gestaltung oblag diesmal bereits zum vierten Mal dem Villacher Männerchor der „Sängerrunde Fellach Oberdörfer“ und erstmals der „Pittentaler Stubenmusik“. Obst i.R. Ing. Hugo Schuller trug wieder aus seiner eigenen Sammlung selbst geschriebener Mundartgedichte vor.
 
Schon eine Stunde vor Beginn füllte sich die St. Georgs Kathedrale mit den zahlreichen Besuchern bis auf die letzten Plätze. Nach den einleitenden Begrüßungsworten von Obst i.R. Hans Machowetz begann nach dem gemeinsamen Kreuzzeichen das Kärntner Adventkonzert.
Nach rund eineinhalb Stunden und 30 Chor-, Stubenmusik-, sowie Textbeiträgen folgten Dankesworte an die Mitwirkenden. Zuletzt erteilte der neue Militärbischof nach seinen anerkennenden Bemerkungen zum Konzertverlauf noch seinen bischöflichen Segen, ehe mit einer Zugabe der offizielle Teil des Konzertabends zu Ende ging.
 
Jetzt folgte das übliche Gedränge zur vorbereiteten Agape in der Aula Academica, bei dem u.a. der vom Chor mitgebrachte „Kärntner Speck“ das Speisenangebot natürlich entsprechend aufwertete. Nach einer ersten Stärkung stimmten die Angehörigen der Sängerrunde Fellach Oberdörfer – und das ist schon altgewohnte und beliebte Tradition der Kärntner Adventkonzerte – schier endlose „Zugaben“ an, die bis in die späten Abendstunden die dafür notwendige Ausdauer der verbliebenen Konzertbesucher noch reichlichst belohnte.
 
Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten und der Militärpfarrgemeinderat der St. Georgs-Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie veranstalteten im Beisein des Militärbischofes, Dr. Werner Freistetter, sowie des Präsidenten der AKS, Bgdr Mag. Martin Jawurek und des Kulturstadtrates der Stadt Wiener Neustadt, Franz Piribauer, MSc dieses alljährlich immer wieder besonders beliebte Kärntner Adventkonzert.
 
Die Sängerrunde Fellach Oberdörfer wurde 1931 gegründet und ist in den Villacher Stadtteilen rund um die Obere Fellach mit ihren rund 35 Sängern beheimatet. Ein Großteil der gesanglichen Auftritte wird vor Ort bestritten. Die "Pittentaler Stubenmusi" wurde 1996 aus einem Volksmusik-Ensemble der Franz Schubert-Musikschule gegründet.
Dynamik und Grazie für Geist und Seele beim Kärntner Adventkonzert in der Militärakademie
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   

Besinnliche und zugleich fröhliche Stunden mit Musik, Erzählungen und dem bischöflichen Segen sowie einer ausgiebigen Agape mit endlos scheinenden Chorzugaben prägten einen wahren künstlerisch-religiösen Höhepunkt in der Adventzeit unserer Stadt in unserer Bischofskirche, der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie.
 
Die Sitzplätze des heurigen Kärntner Advent Konzertes am Samstag, dem 11. Dezember 2010, waren wieder bis zum letzten Platz besetzt, die bewundernswert hohe musikalische Qualität des Singkreises Fresach, die besinnlich zarten stimmungsvollen Töne der Fresacher Stubenmusik und die aus eigener Feder entstandenen Mundartgedichte von Obst Ing. Hugo Schuller bildeten einmal mehr den ganz besonderen Rahmen des heurigen Kärntner Advent Konzertes in der St. Georgs Kathedrale.
 
Unter den mehr als 400 Gästen, einschließlich der Stehplätze auf der Empore, befanden sich unser Titularbischof von Wiener Neustadt und Militärbischof für Österreich, Exzellenz Mag. Christian Werner, der ehemalige Kommandant der Theresianischen Militärakademie, Generalleutnant Adolf Erwin Felber und ein ebenfalls langjähriger Stammgast, Nationalratsabgeordneter i.R. Franz Stocker.
 
Mit auffallend langem Applaus honorierten die sichtlich stark beeindruckten Zuhörer die bereits langjährig bewährten, aber stets sehr beliebten Kärntner Mundarterzählungen von Oberst Ing. Hugo Schuller, die stimmungsvollen Instrumentalbeiträge der Fresacher Stubenmusik, die dem Publikum gemeinsam mit einem der besten und vielfach ausgezeichneten Kärntner Chöre, dem Singkreis Fresach, der zum 1. Mal unser Kärntner Adventkonzert gestaltete, die in einer gerade für die Adventzeit kaum besser interpretierbaren Stimmung dargeboten wurden. „Alleine wenn die Sänger bereits nur den Mund aufmachen, rinnt mir schon vor dem ersten Ton die Ganslhaut runter!“, sagte eine Besucherin nach dem Konzert.
 
Entsprechend des kirchlichen Rahmens in unserer Bischofskathedrale wurde mit dem Kreuzzeichen und einem Gebet begonnen und mit dem bischöflichen Segen geendet, ehe der Singkreis Fresach als Zugabe den „Adventjodler“ intonierte, dass den anschließenden Applaus einfach nicht mehr enden lassen wollte.
Die auffallend hochwertige Qualität dieser Chorgemeinschaft zeichnete sich nicht nur durch Ausdruck, Dynamik und zugleich Grazie aus, sondern durch die absolut  beeindruckende Fähigkeit, zusätzlich zum gebotenen Konzertprogramm mindestens weitere 100 Chorsätze (!!!) quer durch den Jahreszyklus aus dem Stande heraus - natürlich ohne Notenblätter - dem begeisterten Publikum im Rahmen der Kärntner-Agape darbieten zu können. Der Chor sang schließlich ganze 4 Stunden, von 19 bis 23 Uhr !
 
Mit dem diesjährigen Adventkonzert, das wieder gemeinsam von den Angehörigen des Militärpfarrgemeinderates der St.Georgs-Kathedrale und der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten unter der Gesamtleitung von Militärpfarrgemeinderat Obst Johann Machowetz organisiert wurde, konnte die hohe musikalische Qualität der vergangenen Jahre in einer doch sehr beeindruckenden Weise fortgesetzt werden. Eine einmal mehr überfüllte St. Georgs Kathedrale bestätigte, dass die alljährlichen Termine der Kärntner Adventkonzert seit Jahren keinerlei Konkurrenzveranstaltungen unserer Stadt zu berücksichtigen braucht, sondern dass auch in Zukunft alle Plätze ohne Plakat-, Presse- und Rundfunkwerbung bereits Wochen vor Beginn vergeben sind.
 
Im kommenden Advent 2011 wird der Männergesangsverein „Die Jaklinger Sänger“ unser nächstes Adventkonzert am Samstag, dem 10. Dezember gestalten.
AMI Präsidium und AKS beim „Welttag des Friedens“ in Köln
 
Ein Bericht von Brigadier Martin Jawurek   

Am 10. Jänner 2013 fand zum „Welttag des Friedens“ ein internationaler Soldatengottesdienst unter dem durch Papst Benedikt  XVI. festgelegten Motto: „Selig die Frieden stiften“ im Hohen Dom zu Köln statt. Veranstalter war das Katholische Militärdekanat Köln.
Der „Welttag des Friedens“ wurde das erste Mal von Papst Paul VI. am 01. Jänner 1968 gefeiert. Der internationale Soldatengottesdienst in dieser Form wird auf Anregung der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) und dem Apostolat Militaire International (AMI) seit 1975 gefeiert. Es besuchten hiezu zeitweise bis zu 3000 Soldaten den Kölner Dom .
 
Das ÖBH war durch die österreichischen Vertreter im AMI-Präsidium unter der Führung des Präsidenten der AMI Generalmajor Sinn und des neuen Präsidenten der Arbeitgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) Brigadier Jarurek vertreten.
Die Messe wurde durch Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der eine beeindruckende Predigt mit dem Schwergewicht auf die besondere Rolle des Soldaten als Diener des Friedens hielt, zelebriert. Die Deutsche Bundeswehr war mit einem Großteil ihrer Führungsspitze unter Anwesenheit des Bundesministers für Verteidigung Thomas de Maizière und dem Generalinspekteur General Volker Wieker vertreten. Einer bereits längeren Tradition folgend wurde die Lesung  durch den Herrn Bundesminister gehalten.
 
Bei dem im Anschluss abgehaltenen Empfang wurde in den Reden auch der enge Kontakt zur AKS betont. Die Veranstaltung wurde auch zu Absprachen über die in nächster Zeit geplanten Kooperationen zwischen AKS und GKS-, über einen Erfahrungsaustausch und  für die Vorbereitung des AMI- Präsidiums auf die AMI- Hauptversammlung 2013 in Slowenien genützt. Das Konferenzthema wird „Was sind die Werte, die wir zu verteidigen haben?  Die internationale katholische Militärseelsorge im „Jahr des Glaubens“ sein.
Für die AKS ergeben sich somit klare Vorgaben für die inhaltliche Vorbereitung für die Jahreskonferenz, um hier einen konstruktiven Beitrag leisten zu können.

 

Feierliche Verabschiedung des „alten“ Präsidiums im Rahmen einer Festveranstaltung

Ein Bericht von Brigadier Martin Jawurek   
 
Bereits am 18. Oktober 2012 fand  im Rahmen der Herbstkonferenz der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) die Ablöse des bisherigen Präsidiums unter der Leitung von Generalmajor Sinn statt. Nach 10 Jahren erfolgreicher Führung wurde die Leitung an Brigardier Jawurek und sein Team übergeben. Generalmajor Sinn kann somit verstärkt seine Aufgabe als Präsident des Apostolats Militaire International (AMI) wahrnehmen. Über die Herbstkonferenz und die Übergabe des Präsidiums wurde an dieser Stelle bereits im Detail berichtet.

Nach der Einarbeitung des neuen Präsidiums erfolgte nun am 21. Februar 2013 die feierliche Verabschiedung des „alten“ Präsidiums im Rahmen einer Festveranstaltung. Diese wurde durch einen Festgottesdienst in der Stiftskirche eingeleitet und mit einer Feier an der Landesverteidigungsakademie fortgeführt.
Eine besondere Ehre war die Anwesenheit und die Ansprache des österreichischen Militärbischofes SE Christian Werner. Er lobte in seiner Rede die Leistungen des Präsidiums Generalmajor Sinn und hob besonders die Bearbeitungen zu den Themen „Soldat sein im 3. Jahrtausend“ und „der Initiative“ zur Betreuung der Angehörigen von Soldaten im Auslandseinsatz“ hervor.

Die Verabschiedung wurde durch die Anwesenheit einer großen Anzahl von Ehrengästen unter Führung von GenLt Mag. Segur-Cabanac ausgezeichnet.
Eine besondere Überraschung für die Geehrten war der kurzfristige Besuch von Brigadegeneral Kloss von der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) der Bundeswehr unserer Partnerorganisation, mit der uns eine schon in die Jahrzehnte gehende Partnerschaft verbindet.

Das neue Präsidium der AKS wird sich in weiterer Folge der Beitragsleistung zur Diözesansynode in Salzburg und der Vorbereitung auf die AMI Konferenz, beides im September dieses Jahres, mit Schwergewicht widmen. Neben diesen Aufgaben ist die Unterstützung und Bewerbung der Soldatenwallfahrt 2013 nach Lourdes ein besonderes Anliegen der AKS.

Vom 2. bis 5. April fand in Seggauberg in der Südsteiermark die Frühjahrsbesprechung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) statt. Neben der Hauptarbeit zur Unterstützung der verschiedenen Militärpfarren sind die beiden Halbjahresbesprechungen und die Teilnahme an der Konferenz der internationalen Vereinigung der katholischen Soldaten – dem Apostolat Militaire International (AMI) - das Arbeitsschwergewicht der AKS auf Bundesebene.
 
Die jeweiligen Konferenzen sind als Arbeitsbesprechungen mit unterschiedlichen Themenfeldern angelegt. Im Jahr 2013 liegt das Schwergewicht in den verschiedenen Höhepunkten zum „Jahr des Glaubens“, dies umfasst neben Festgottesdiensten und Veranstaltungen, das „Fest des Glaubens“ am 1. Mai in Salzburg, den Weltfriedenstag am 16. Mai in der Karlskirche in Wien und eine durch dem Militärbischof Mag. Christian Werner einberufene Synode im Herbst in Salzburg.
Diesen Vorgaben getreu, behandelten die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und der territorialen AKS Beiträge der Laien zur Unterstützung der Militärseelsorge. Den über 40 Delegierten, die alle Dienstgrade und Personengruppen des ÖBH, einschließlich der Personen im Ruhestand umfassten, gelang es in intensiver Arbeit in Kleingruppen, wertvolle Beiträge für die positive Weiterentwicklung der Militärseelsorge und der unterstützenden Laienarbeit zu erarbeiten.
Höhepunkte waren die Präsentation der Arbeitsgruppenergebnisse, die Tätigkeitsberichte der verschiedenen Pfarren, der Besuch des Präsidenten der AMI Generalmajor Norbert Sinn und der Festgottesdienst unter Leitung von MilDekan Mag. Leszek Ryzka.
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