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In der katholischen Militärseelsorge war die Verlautbarung von Vorschriften von jeher auch verbunden mit dem Bemühen um katechetische und pastorale Belange. Dieses Schrifttum stellt somit für die Geschichte der Militärseelsorge in Österreich eine umfangreiche und leicht zugängliche Quelle dar.

Ein kleines Museum der deutschen evangelischen Militärseelsorge in Buchform hat Militärgeneraldekan Reinhard Gramm zusammengestellt: exemplarische Bilder, Berichte und Anekdoten sowie Rechtstexte aus rund 400 Jahren Militärseelsorge bis 1945. Sie kommen großteils ohne Erläuterungen aus, sollen Durchblicke in die Geschichte eröffnen und zu selbständigem Werten und Verknüpfen herausfordern. 

Im November 1939 wird der deutsche Kaplan Franz Maria Eich zum Marinestandortpfarrer von Wilhelmshaven ernannt. Die Einberufung trifft ihn völlig unvorbereitet, seine alte Haushälterin erleidet gar einen Nervenzusammenbruch. Der Bischof selbst habe ihn vorgeschlagen, weil er ihn für den am meisten geeigneten Mann hielt, erfährt er nachträglich. Dem jungen Seelsorger gelingt es, sich mit der Situation zu arrangieren und unter den Kameraden der Marine jene Anerkennung zu finden, die er für eine gedeihliche pastorale Arbeit benötigt. Im weiteren Verlauf des Krieges verschlägt es ihn in die besetzten Niederlande, auf Sylt, er überlebt die Kämpfe um Brest und gelangt schließlich in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wo er sich als Kriegsgefangenenseelsorger zur Verfügung stellt. 

Eine Art „Field Manual“ für Katholiken hat der pensionierte Oberst und Militärseelsorger der US Army, Michael Ortiz, geschrieben.

Teaser Der evangelische Pfarrer Kurt Hoffmann, der selbst Militärseelsorger und Dozent an der Fachhochschule der Bundeswehr in München war, legt im Chr. Kaiser Verlag ein Buch über Erwachsenenbildung in der Militärseelsorge vor, in dem er zeigen will, welche substantiellen Beiträge die Kirche in diesem Bereich bereits leistet sowohl innerhalb der evangelischen Erwachsenenbildung wie auch im Rahmen des Ausbildungssystems der Bundeswehr.

Chaim Nussbaum geriet als jüdischer Militärkaplan der niederländischen Armee in japanische Kriegsgefangenschaft. 1988 veröffentlichte er seine Tagebücher aus den Jahren 1942-1945.

Mit einem sehr ungewöhnlichen Auftrag wird ein Militärseelsorger der US Army, Henry F. Gerecke, im November 1945 nach Nürnberg beordert: Er soll die dort angeklagten prominenten NS-Kriegsverbrecher betreuen. Diesen Auftrag und Gereckes biographischen Hintergrund beleuchtet der mehrfach preisgekrönte Religionsjournalist Tim Townsend in seinem 2014 bei William Morrow erschienen Buch „Mission at Nuremberg“.

Von einem italienischen Exhumierungsprojekt in Albanien rund 20 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt der albanische Schriftsteller Ismail Kadare (*1936) in einem der bedeutendsten Romane der albanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Er ist 1963 erschienen und wurde u.a. mit Michel Piccoli und Marcello Mastroianni in den Hauptrollen verfilmt.

Michel Sève diente als Militärgeistlicher in der französischen Armee und gab 1851 seine Erinnerungen heraus. Abseits von seinen persönlichen Erlebnissen rückt Sève in seinem Werk besonders das religiöse Leben und Empfinden der Soldaten in den Mittelpunkt. In seinem in drei Bücher unterteilten Werk schildert Sève das Leben in der Garnison, den Feldzug in Algerien 1830 und seine anschließende Tätigkeit im Militärspital von Lyon. Das Buch wurde 1851 von Michel Sève als „Souvenirs d'un aumônier militaire 1826 - 1850 : étude du Soldat“ veröffentlicht und erschien 1855 in deutscher Übersetzung von F. A. Baumgart.

„Schier unmöglich und doch wahr!“ nennt Franz Gruber seine Sammlung von Geschichten und Anekdoten über erstaunliche, teils besinnliche, teils heitere Begebenheiten in seinem Leben. Der Bogen seiner Erinnerungen spannt sich von Erlebnissen als Soldat im Zweiten Weltkrieg über Reiseerzählungen (Siebenbürgen, Samarkand, Jerusalem, Berg Athos, Canakkale, Bangkok…) bis hin zu Berichten über das Schicksal von Freunden und Weggefährten.

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