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Militärpfarren

Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
Am 18. Juni 2015 fand die dritte Lehrlingswallfahrt der Berufsschule Pinkafeld/ Oberwart statt, zu welcher sich heuer 260 Lehrlinge mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, sowie dem Direktor der Berufsschule nach Neustift/Lafnitz aufmachten. Organisiert wurde heuer die Wallfahrt, die ursprünglich von der damaligen Religionslehrerin Michaela Kremnitzer und dem Landesschulinspektor für Berufsschulen Friedrich Luisser ins Leben gerufen wurde,  vom kath. Religionslehrer der Berufsschule Herrn Mag. Peter Baumann  und in bewährter Weise von Herrn  Fachlehrer Anton Pausackl vorbereitet und führte von Pinkafeld nach Neustift.
 
Als Thema der Wallfahrt wurde das Thema „Freundschaft und Talente“ gewählt. Dieses Thema wurde auch bei der Hl. Messe, welche vor der neu errichteten Kapelle in Neuhaus an der Lafnitz als Feldmesse gefeiert wurde mehrmals aufgegriffen. Der Hl. Messe stand Militärdekan Dr. Alexander Wessely vor, der Pfarrer von Pinkafeld  Dr. Peter Okeke konzelebrierte. Umrahmt wurde die Messfeier von einem Bläserensemble und Gitarrenbegleitung.
 
Konnte die Militärpfarre aufgrund der allgemeinen Sparvorgaben die Lehrlingswallfahrt auch nicht so unterstützen wie in den letzten Jahren, so ist gerade diese Wallfahrt mit knapp 300 Teilnehmern für die pastorale Arbeit der Militärpfarre ein wichtiger Brückenschlag zwischen Schule, bzw. Lehre und dem Bundesheer, bzw. der Militärseelsorge.
Und die Lehrlingswallfahrt hatte auch schon ganz konkrete Auswirkungen auf die Arbeit der Militärpfarre Burgenland.
 
Zum einen fuhren schon vormalige Schüler der Berufsschule, welche das „Wallfahrten“ bei der Lehrlingswalfahrt“ kennengelernt hatten mit zur Soldatenwallfahrt nach Lourdes, zum Anderen entstand vor Jahren bei der Lehrlingswallfahrt die Idee der Zusammenarbeit zwischen Militärpfarre Burgenland und der Berufsschule mit Blick auf den Bau der Kasernenkapelle Güssing.
 
Zugegeben, die Lehrlingswallfahrt gehört nicht zu den in letzter Zeit oftmals diskutierten Kernaufgaben, weder des Bundesheeres, noch der Militärpfarre, aber im Burgenland ist sie ein wichtiger Bestandteil der pastoralen Arbeit der Militärpfarre. Als Brückenschlag zur nächsten Generation Soldaten. Und als Brückenschlag von Gott zu den Menschen.
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
Am Sonntag nach Fronleichnam wurde im EUFOR Camp Butmir in Sarajevo das Fronleichnamsfest nachgefeiert. Die kleine Prozession führte von der bescheidenen Campkapelle in die Nähe der Ö-Bar (Österreich(er) Bar), in welcher nach dem Gottesdienst zum Pfarrkaffee und zum anschließenden Frühschoppen mit Grillerei geladen wurde. Wenn es auch nur eine kleine Prozession mit nur einem Altar war, so wurde dieser – so gut es im Auslandseinsatz geht – festlich geschmückt. Sogar ein kleiner Blumenteppich wurde von Helfern und Militärpfarrer Alexander Wessely gelegt, der Prozessionsweg mit Zweigen geschmückt, die Monstranz mit einem Kranz aus Zweigen und Blumen verziert und Texte sorgfältig ausgewählt.
 
Gerade im Auslandseinsatz ist es wichtig, dass Kirche Heimat vermittelt und so kamen viele beim anschließenden Pfarrkaffee ins Gespräch wie es zuhause sei Feste zu feiern, wie zuhause Fronleichnam begangen wird, dass man schon lange bei keiner Prozession mehr gewesen seien, aber bei dieser schlichten Prozession im Einsatz wieder erkannten wie schön Kirche sein kein… Einige die einen Tag zuvor auch beim Papstbesuch von Papst Franziskus im Stadion von Sarajevo dabei waren sagten schließlich: Egal ob viele zusammen kommen wie im Stadion um mit dem Hl. Vater die Messe zu feiern oder oftmals sich nur eine kleine Gruppe in der Campkapelle zum Gebet und Gottesdienst versammelt: Der gefeierte Glaube ist ihnen eine wichtige Stütze im Einsatz fernab der Heimat.
 
Wenn im Moment auch nicht alle Missionen des Bundesheeres im Ausland permanent mit Militärseelsorgern besetzt sind, so sind zumindest bei den geprägten Zeiten und Festen Militärpfarrer und Militärdiakone bei den Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen. Und vielleicht fühlt sich ja durch diese ganz konkrete, einfache und ehrliche Art der Pastoral der eine oder anderen Priester in der Heimat sich angesprochen es auch zu wagen die Soldaten in den Einsatzgebieten für ein paar Monate zu begleiten und zu betreuen und so das Evangelium zu verkünden. Die Militärseelsorge wartet mit offenen Armen
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
... bei den Soldaten von EUFOR
 
Einen Tag vor dem Besuch von Papst Franziskus besuchte der Bischof von Eisenstadt, Bischof Ägidius Zsifkovics auf Einladung des Burgenländischen Militärkommandanten, Generalmajor Mag. Johann Luif, der zurzeit Kommandant er EUFOR in Bosnien ist, die Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres  im Camp Butmir in Sarajevo.
 
Auch der Militärpfarrer von Burgenland, Militärdekan Alexander Wessely, ist gegenwärtig in Bosnien zur seelsorglichen Betreuung der Soldaten vor Ort.
So bot es sich an Bischof Ägidius, der für Europafragen in der Österreichischen Bischofskonferenz zuständig ist und in dieser Funktion die Bischofskonferenz beim Papstbesuch in Sarajevo vertrat, zu den Soldaten einzuladen.
Nach dem offiziellen protokollarischen Teil wurde in der schlichen, in einigen Containern untergebrachten Campkapelle - welche den Soldaten 24 Stunden am Tag für ihr persönliches Gebet, aber auch für gemeinsame Gottesdienste zur Verfügung steht - eine kurze und schlichte Andacht mit den Soldaten gefeiert. In seinen Gedanken zum Evangelium vom „Vertrauen beim Beten“ (Lukas 11, 9-13) führte Bischof Ägidius in drei kurzen Gedanken Elemente des Gebetes und des Vertrauens beim Beten in den Mittelpunkt. „So wie ein Auto Benzin oder Diesel braucht,“ so der Bischof, „so baucht auch das menschliche Leben, so braucht das Glaubensleben einen Antrieb. Ihn nennen wir Gebet…“.
 
Ebenso danke Bischof Ägidius den Soldaten für ihren Einsatz für den Frieden in der Welt und lud ein gemeinsam das friedensgebet der Vereinten Nationen, welches in seinen Grundelementen auf den Hl. Franziskus zurückgeht zu beten. Im Anschluss segnete er Rosenkränze, welche er den Anwesenden persönlich am Ende des Gottesdienstes überreichte.
 
Bei einem anschließenden gemütlichen Beisammensein konnten Soldatinnen und Soldaten aller Dienstgrade und Funktionen, vom Chargen bis zum Generalmajor mit einem sichtlich gut gelaunten und an den Themen welche die Soldaten im Auslandseinsatz bewegt interessierten Bischof ins Gespräch kommen. Ein Abendessen mit beendete schließlich den Kurzbesuch von Bischof Ägidius, der noch für jeden burgenländischen Soldaten ein kleines Geschenk bereit hatte.
 
Wenn der Militärdiözese auch ein eigener Militärbischof vorsteht, so freut es uns immer wieder, wenn auch die Diözesanbischöfe Österreichs sich für die Militärseelsorge interessieren und den Dienst der Militärseelsorge schätzen. Der Besuch von Bischof Ägidius hat auf jeden Fall die anwesenden Soldaten im Camp Butmir beeindruckt.
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   

Mit dabei Soldatinnen und Soldaten der EUFOR als Botschafter des Friedens.
 
Als betende Pilger fanden sich Soldatinnen und Soldaten er EUFOR des Camps Butmir bei der großen Papstmesse mit Papst Franziskus im Stadion in Sarajevo ein. „Um für den Frieden mit dem Papst zu beten ist meine Wunsch“, so brachte es ein Korporal der österreichischen Kompanie auf den Punkt und ein Unteroffizier meinte: „Dieser Papstbesuch zählt sicher zu einen der Höhepunkte meines Einsatzes.“ Ein ganz junger Kamerad aus Salzburg fügte schließlich hinzu: „Zum Papst zu fahren kann schon was. Das is´ einfach nur cool.“ Begleitet wurden die Soldatinnen und Soldaten von Militärdekan Alexander Wessely, vulgo „Padre Alexander“, der zurzeit die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents in Bosnien (mit)betreut. Die perfekte Organisation des Ablaufes von Seite EUFOR lag in den bewährten Händen von Mjr. Alexander K., der mit viel Engagement einen reibungsfreien Ablauf für die Soldatinnen und Soldaten der EUFOR ermöglichte und den an dieser Stelle ein herzliches „Vergelt´s Gott“ ausgesprochen sein soll.
 
So fuhren schon zeitig in der Früh des 6. Juni knapp 50 Soldatinnen und Soldaten aus Italien, Ungarn, Irland, der Schweiz, aus Chile und natürlich aus Österreich vom Camp los um mit den anderen zigtausenden Pilgern das Kosevo-Stadion zu erreichen, wo die Veranstalter einen perfekt geplanten Ablauf garantierten.
Es war die achte Auslandsreise des Hl. Vaters, die ihm 20 Jahre nach dem Massaker von Srebrenica - wo im Juli 1995 ungefähr 8.000 Bosniaken – fast ausschließlich Männer und Buben im Alter zwischen 13 und 78 Jahren – ermordet wurden.
Unter dem Motto „mir vama“, …„der Friede sei mit euch“ wollte der Hl. Vater ein Zeichen des Friedens und der Verständigung, der gegenseitigen Achtung über Religionen und Ethnien hinweg.
 
So sei auch er als ein "Pilger des Friedens und des Dialoges" gekommen, sagte der Papst in seiner Predigt und verwies immer wieder darauf, dass Sarajevo wo Muslime, Juden und Christen unterschiedlichster Konfessionen wieder im friedlichen Dialog miteinander Leben ein Beispiel sei, dass trotz der Geschichte des Krieges in den letzten Jahrzehnten ein Zusammenleben und ein Miteinander der Religionen möglich sei. Der Hl. Vater dazu:
"Es ist für mich ein Grund zur Freude, in dieser Stadt zu sein, die wegen der blutigen Konflikte im letzten Jahrhundert viel gelitten hat und die wieder ein Ort des Dialoges und des friedvollen Miteinanders ist. Sarajevo hat sich von einer Kultur des Konfliktes und des Krieges zu einer Kultur der Begegnung entwickelt."
 
Bei der Messe, bei der sich fast 70.000 Gläubige, vor allem Jugendliche, versammelt hatten wurde etwas von diesem Frieden spürbar und die Soldaten der EUFOR die gekommen waren  und die in Bosnien und Herzegowina über den Frieden wachen, sie konnten erneut erahnen wie wichtig hier der Frieden und wie wichtig ihr Einsatz für diesen Frieden ist.
 
Am Nachmittag kehrte die Pilgergruppe müde - aber um eine große Erfahrung reicher - ins Camp zurück, manche mit Tränen in den Augen. 
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
Am 19. Mai luden das Militärkommando Burgenland und das Burgenländische Volksbildungswerk im Rahmen der Veranstaltungsreihe „90 Jahre Landeshaupt- stadt“, welche den Eisenstädten die Gelegenheit geben soll, die Geschichte ihrer Stadt kennen zu lernen auf Spurensuche durch die Martinkaserne. Militärdekan MMag. Dr. Alexander Wessely, der am selben Tag mit dem Bus zurückgekehrt war und zwei Tage danach in den Bosnieneinsatz flog fungierte als Reiseleiter einer besonderen Zeitreise durch das geschichtsträchtige Haus in Eisenstadt, welches Kadetteninstitut errichtet wurde, schließlich Militärunterreal- schule und Militäroberrealschule war, Truppen der kuk Armee beherbergte und nach der Entstehung des Burgenlandes den Landtag Platz bot. Wohlweislich nur in einem Stockwerk, den zu dieser Zeit beherbergte das Gebäudes auch ein Gymnasium und die ersten Soldaten des Bundesheeres der Ersten Republik, die im Burgenland beherbergt wurden.
 
Über hundert Interessierte Besucher drängten sich bei der Führung durch das Haus, welche in der – noch im architektonisch zur Gänze erhaltenen Hauskapelle begann, wo Militärpfarrer Alexander Wessely, nach der Begrüßung durch Frau Mag.a Judith Tscheppe vom burgenländischen Volksbildungswerk auch auf die Ikonographie der heutigen Kapellengestaltung hinwies.  Danach begann die Führung durch die Kaserne, wobei deutlich wurde, dass es damals wie heute immer wieder am Geld mangelte. Dass die heutige dreistöckige  Martinskaserne, in den Ausmaßen von 146,9 Meter Länge und (an den bereitesten Stellen) 47,74 Meter Breite errichtet werden konnte, grenzt nahezu an ein Wunder.
 
Die Führung führte schließlich durch das ehemalige Konferenzzimmer, den ehemaligen Ehrensaal des Institutes, in welchem Kaiser Franz Josef bei einer Inspektion seine Ansprache an den Lehrkörper hielt und der heute als Probensaal der Militärmusik - die mit einem Ensemble die Veranstaltung umrahmte – dient, den riesigen Dachboden, die Eingangshalle und die ehemalige Schwimmschule (heute Cafeteria).
 
Im heutigen Festsaal der Kaserne, dem früheren Zöglingsspeisesaal, in welchem Bilder den Bau der Kaserne gestern und heute dokumentierten, wies Militärdekan Wessely noch auf berühmte Persönlichkeiten hin, die die Schule besuchten, unter anderem Robert Musil, der die Erlebnisse seiner Zöglingszeit im Roman „Die Verwirrung des Zögling Törleß“ verarbeitete. Eine besondere Freude war es, dass ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums welches bis zum Zweiten Weltkrieg in der heutigen Martinskaserne untergebracht war anwesend war, der sich – hoch betagt- noch gut an alle Details erinnern konnte. Ebenso war ein Mitarbeiter der Renovierung der Kaserne nach der Besatzungszeit anwesend, der zusätzliches Bildmaterial mitbrachte. Mit Dankesworten des Vizebürgermeisters von Eisenstadt Herrn Mag. Josef Mayer und einer kleinen Stärkung endete dieser spannende Abend.
 
Wir danken allen Beteiligten die diese Veranstaltung ermöglicht haben, vor allem Obstl Andreas Jordanich und Vzlt Klaus Frank für die Vorbereitung, sowie dem Team der Cafeteria und der Militärmusik.
 
Die Geschichte des Hauses ist im Buch „150 Jahre Martinkaserne und Kapelle in der Martinkaserne“ nachlesbar, welches über die Militärpfarre Burgenland erhältlich ist.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
 
Bei der äußeren Feier des Patroziniums der St. Georgs-Kathedrale am dritten Sonntag nach Ostern wies der Akademiepfarrer darauf hin, dass die Kirche stets eine Kirche der Märtyrer ist. Musikalisch umrahmt wurde das Hochamt von Familie Imre mit Gesang und Orgel sowie von festlichen Trompetenklängen.
 
Die Ansprache des Rektors der Kathedrale, Mag. Siegfried Lochner, war wie immer sehr deutlich: Der Hl. Georg sei Opfer der staatlichen Willkür gewesen. Es sei wenig  Historisches über ihn überliefert, unter anderem, dass  er  Offizier gewesen sei und an erster Stelle Christus dienen wollte. St. Georg kämpfte für Gerechtigkeit und Recht und für die Freiheit der Kirche. Das Böse werde in den Darstellungen durch den Drachen symbolisiert. „Die Kirche ist von Anfang an eine Kirche der Verfolgten, schon in der Apostelgeschichte steht, dass Saulus mit ausdrücklichem Befehl die Christen zu verfolgen nach Damaskus ritt, wo ihm durch das Gebet des ersten Märtyrers, des Hl. Stephanus, die Gnade der Bekehrung zuteil wurde und er von einem Verfolger zu einem Zeugen des Auferstandenen wurde. Als Hl. Paulus wurde er zum Apostel der Völker. Im Römischen Reich galten die Christen als Staatsfeinde, weil sie sich weigerten, den Kaiser anzubeten. Damit wehrten sie jeglichem staatlichen Totalitarismus, der die Freiheit des Menschen zerstört, indem er seine Bürger einer vergötzten Anmaßung menschlicher Willkür unterwirft. Verfolgung ist leider nicht etwas Vergangenes.
 
Vor nicht einmal einer Generation war sie Realität im ehemaligen Ostblock und heute sind es vor allem die islamischen Staaten, wo Christen Opfer von Gewalt werden. Mit Blick auf das jüngste Massaker an Christen in Libyen hat der Bischof von Rom unlängst zum Gebet für verfolgte Christen in der Welt aufgerufen mit den Worten: ‚Wie viele Stephanus gibt es in diesen Tagen in der Welt! Denken wir an unsere an einem libyschen Strand niedergemetzelten Brüder, denken wir an den Jungen, der in Pakistan angezündet wurde, weil er Christ war, und denken wir an die Migranten, die von anderen auf hoher See ins Meer geworfen wurden, weil sie Christen waren! Denken wir an die vielen anderen Menschen, die wir nicht kennen und die in Gefängnissen leiden, weil sie Christen sind! Unsere Kirche ist heute eine Kirche der Märtyrer: Diese Menschen leiden und geben ihr Leben, und wir erhalten Gottes Segen durch ihr Zeugnis‘. Die österreichische Regierung hat sich durchgerungen, den Völkermord an den Armeniern, die Ausrottung eines christlichen Volkes zu nennen. Die Bischofskonferenz nennt es die größte Katastrophe der Christenheit mit 1,5 Millionen Toten und noch einer halben Million im syrischen Volk! Welches großartige Zeugnis für ihren Glauben liefern uns diese Armenier!“
 
Der Kirchenrektor beendete den Gottesdienst mit der Bitte, der Hl. Georg möge uns den Weg zeigen, um mutvoll dafür einzutreten, dass das Kreuz immer an höchster Stelle in unserer Heimat bleibe. Der Segen mit der Reliquie des Kirchenpatrons und das Te Deum bildeten den feierlichen Schluss des Festgottesdienstes.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
 
Mit dem Akademiepfarrer Mag. Siegfried Lochner unternahmen Militärgymnasiasten der 7. Klassen während des verlängerten ersten Mai-Wochenendes eine Italienreise zum Grabtuch von Turin und nach Mailand.
 
„Der erste Reisetag war für uns der Mittwoch, der 29. April 2015. Wir fuhren um 20 Uhr abends mit dem Militärbus nach Wien. Jeder war aufgeregt, weil es endlich losging. Am neuen Hauptbahnhof angekommen, lösten wir die Tickets und verkürzten uns die Wartezeit beim Würstelstand. Als wir im Zug saßen, richteten wir unsere enge Unterkunft für die Nacht her und unterhielten uns noch, ehe wir schlafen gingen.
 
Am Morgen des zweiten Tages wachten wir in Feldkirch, der westlichsten Stadt Österreichs, auf. Die restlichen Mitglieder unserer Reisegruppe stießen zu uns, somit waren wir 26 Personen. Auch unser Reisebus erwartete uns bereits. Kaum eingestiegen, fuhren wir schon los. Es ging zuerst in unser kleines Nachbarbarland Liechtenstein. Dort, im Kloster der Schwestern des kostbaren Blutes, feierten wir auch unsere erste Messe. Als diese beendet war, fuhren wir quer durch die Schweiz, wo wir einen kurzen Halt im Heidiland machten, und über den Sankt Bernhard zum Lago Maggiore. Entlang der Uferstraße passierten wir die italienische Grenze. Wenige Zeit später besichtigten wir das „Santuario della Santissima Pietà“. Dort hatte sich im Jahre 1522 ein Wunder ereignet, dem zufolge ein Jesus-Bild zu bluten anfing und eine Rippe heraustrat. Dieser Stopp war auch eine gute Gelegenheit, den See zu betrachten und die erste Pizza zu verspeisen. Danach ging die Reise weiter Richtung Süden. Wir legten nochmals einen Halt in Vercelli ein, um den dortigen Dom und die Kathedrale des Hl. Eusebius anzusehen. Als die Pause zu Ende war, beförderte uns der Bus in unser Nachtlager in Oropa. Der Ort wird auch heiliger Berg genannt und ist eine riesige Wallfahrtsstätte. Im dortigen Pilgerhotel nächtigten wir. Zudem betrachteten wir die dortige schwarze Madonna und genossen das fabelhafte Essen.
 
Der nebelige Morgen des dritten Tages verstärkte die Atmosphäre in Oropa ungemein. Nach dem Frühstück setzten wir die Fahrt nach Turin fort. In der Millionenstadt angekommen, stellten wir uns sofort in die lange Warteschlange, um das Grabtuch von Turin betrachten zu können. Nach langer Zeit war es endlich soweit und wir standen unmittelbar davor: beeindruckend! In der Kirche, wo es gezeigt wurde, herrschte eine unbeschreibliche Stimmung.
 
Als wir wieder draußen waren, marschierten wir durch die Innenstadt in eine kleinere Kirche, wo wir an einer Messe teilnahmen. Nach dieser teilte sich unsere Gruppe auf, um die Stadt und ihre kulinarischen Möglichkeiten auf eigene Faust zu erkunden. Um 15 Uhr fuhren wir wieder weiter, allerdings mit einem kleinen Abstecher zur Basilica di Superga. Auch diese Wallfahrtskirche ist auf einem Berg errichtet worden, und man hat eine großartige Aussicht auf Turin.
 
Das nächste Ziel war Mailand. In der Metropole Norditaliens angekommen, begann die Besichtigungstour des vierten Tages. Wir gingen zu Fuß die große Hauptstraße entlang, an der „Expo“ vorbei und zum Mailänder Dom: Gigantisch, hoch, majestätisch und nur aus Marmor errichtet, stand er da vor uns. Wir durften im großen Dom eine Messe feiern. Auch diese wirkte sehr imposant auf uns. Anschließend konnten wir bei einer Führung durch den Dom und die Innenstadt mehr über die Geschichte erfahren. Dabei kamen wir bei den typischen Sehenswürdigkeiten Mailands, wie etwa der Galleria oder der Scala, vorbei. Bei einer köstlichen Pizza wurde der Hunger gestillt. Abschließend schlenderten wir noch durch die berühmten Geschäftsstraßen in der Mailänder Innenstadt.
 
Um vier Uhr nachmittags traten wir die Heimreise an. Wieder in Feldkirch angekommen, trennte sich unsere Gruppe. Unser „Grüppchen“ nahm den Nachtzug nach Wien. Es war eine sehr interessante und schöne Tour durch Italien!“, schildert Johannes aus der 7a seine Erlebnisse.
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
Es gibt im Bereich der Militärpfarre Burgenland viele Kapellen (in der Zwischenzeit 6 an der Zahl), Bildstöcke und Wegkreuze, bei welchen in regelmäßigen Abständen Gottesdienste der unterschiedlichsten Art gefeiert werden. Und es gibt auch Kirchen und Kapellen die nicht direkt zur Militärpfarre gehören, aber zu welchen die Militärpfarre Burgenland ein besonderes Verhältnis hat. Dies sind vor allem Kapellen welche durch die Militärpfarre oder zumindest unter Mithilfe der Pfarre, oder aber durch Initiative der Militärmusik Burgenland in den letzten Jahren renoviert und somit  teilweise vor dem Verfall gerettet  werden konnten. Eine solche Kapelle ist die um 1700 erbaute „Antoniuskapelle im Wald von Kleinhöflein“, welche nun mittlerweile vor zwanzig Jahren auf Initiative des damaligen Militärkapellmeisters Oberst i.R. Prof. Rudolf Schrumpf und unter tatkräftigen Einsatz der Militärmusik und der Stabskompanie vor dem totalen Verfall gerettet wurde.
Seit damals findet bei nun bei dieser Kapelle, welche sich zu einem von der Bevölkerung gerne aufgesuchten Platz des Gebetes entwickelt hat, die jährliche feierliche Maiandacht der Militärpfarre Burgenland statt, welche auch – und auch das hat Tradition – immer von einem großen Ensemble der Militärmusik umrahmt wird.
 
Heuer fanden sich 114 Gläubige, darunter der mit der Führung betraute Militärkommandant von Burgenland, der Leiter der Stabsarbeit des Kommandos und der Leiter der Ergänzungsabteilung des Militärkommandos Burgenland, bei der idyllisch im Wald gelegenen Kapelle ein, dazu die Militärmusiker und die vielen Helfer. Eine besondere Freude war es – gerade im Jahr der Orden, dass ehrwürdige Schwestern der in Eisenstadt ansässigen Orden ebenso mit uns feierten, wie der Militärpfarrer der Generaldekanatspfarre beim Streitkräfteführungskommando mit seinen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, welche sich zur Pfarrgemeinderatsklausur in Eisenstadt befanden.
 
Im Mittelpunkt der Betrachtungen und der Texte, welche von den altehrwürdigen Marienliedern ergänzt wurden stand die Gerechtigkeit Gottes, wie sie im Magnifikat ausgedrückt wird. In seinen kurzen Überlegungen zum Magnifikat wies der Militärdekan Alexander Wessely auch das die Frage nach dem Leid hin und ermutigte zum Gebet. Und so konnten nach der feierlichen und stimmungsvollen Andacht mitten im Wald die Gläubigen auch Gebetszettel ausfüllen, welche auf die internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes mitgenommen werden sollen, damit auch dort als Zeichen der Verbundenheit für die Gebetsanliegen in der Heimat gebetet werden kann.
 
Nach der Maiandacht wurde zu einer ausgiebigen Agape geladen, bei welcher dieser laue Maiabend ausklang. Unser Dank gilt allen Kommandanten die die Renovierung der Antoniuskapelle vor 20 Jahren ermöglichten und auch die traditionelle Maiandacht nicht immer nur unterstützten, sondern auch als gläubige Christen mitfeierten, dem ehemaligen und dem aktiven Kapellmeister der Militärmusik Burgenland für die Initiative und die hervorragende Zusammenarbeit mit der Militärpfarre (beide bekamen als besonders Dankeschön eine Berührungsreliquie des Hl. Antonius überreicht) und den Pflegerinnen und Pflegern der Antoniuskapelle, die nicht nur das Gebäude erhalten, sondern auch die Antoniuskapelle als einen Ort des Gebetes pflegen. Wir danken aber an Tagen wie diesen auch allen die in der Küche und beim Aufbau bei der Kapelle mitgeholfen haben, besonders unseren jungen Kameraden, sowohl der Militärmusik, als auch den Soldaten der Stabskompanie für ihr motiviertes Mitarbeiten und Mitdenken. Und schließlich danken wir allen, die mit uns gefeiert haben, an diesen für die Militärpfarre Burgenland so besonderen Ort, bei der Antoniuskapelle im Wald von Kleinhöflein.
 

Am 24. April fand die Feier des Weltfriedenstages der Militärpfarre beim Militärkommando Vorarlberg statt, welche von Militärdekan Otto Krepper, Pfarradjunkt Vzlt. Georg Rupp und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten Vorarlberg, Mjr. Adolf Gerold, organisiert wurde. Die Fußwallfahrt führte über 16 Kilometer von der Walgaukaserne über Teile des Jakobswegs zum Franziskanerkloster in Bludenz. Nach dem dreistündigen Friedensmarsch bei strahlendem Sonnenschein erreichten die ca. 100 Teilnehmer die Franziskanerkirche und feierten dort die Heilige Messe mit Msgr. Dr. Werner Freistetter und Bischof Dr. Benno Elbs.

Die musikalische Begleitung der Feier übernahm ein Holzbläserquartett der Militärmusik Vorarlberg. Msgr. Freistetter ging in seiner Predigt auf die Anonymität und Distanziertheit ein, welche heutzutage durch die Nennung von „großen Zahlen“ gefördert werden. Spricht man zum Beispiel von „hundertfünfzig Millionen Euro“ oder „zehntausend Opfern“, wird der einzelne Menschen und sein Schicksal ausgeblendet und kaum emotionale Verbundenheit hergestellt.

In seiner Botschaft zum Weltfriedenstag mit dem Thema „Nicht mehr Knechte, sondern Brüder“ fordert Papst Franziskus die Menschen auf, zueinander in Beziehung zu treten und einander als Geschwister anzunehmen. Nach der Messe waren alle Teilnehmer eingeladen, sich gemeinsam im Klostergarten auszuruhen und zu stärken.

Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilDekan   
 
Militärpfarre Burgenland und Caritas
 
Die „Gruft“, direkt an der Wiener Mariahilfer-Straße gelegen, ist seit mehr als 25 Jahren ein sicherer Zufluchtsort für Menschen, die in Wien auf der Straße stehen. Obdachlose bekommen hier warmes Essen, einen Schlafplatz und auch saubere Kleidung.
 
Jährlich werden dabei in der Gruft fast (warme) 100.000 Mahlzeiten an armutsbetroffene Mitbürger ausgegeben, wofür ca 300.000 Euro (an Spenden) benötigt werden. Die Aktion „Essen für die Gruft“, die heuer zum dritten Mal stattfindet, möchte die Gruft – und somit die Ärmsten der Armen in unserer unmittelbaren Umgebung – unterstützen.
 
Beim ersten „Essen für die Gruft“ haben sich damals in Wien mehr als 200 Gastronomen (vom Stadtbeisel bis zum Spitzenrestaurant beteiligt.) Auch die Militärpfarre Burgenland hat sich bei der aktuellen Aktion „Essen für die Gruft“ angeschlossen.
 
Nachdem aber am Sonntag wohl nur wenige diensthabende Soldaten in der Kaserne sind wurde beschlossen uns dieser Aktion beim Pfarrkaffee nach dem Gottesdienst am Festtag unseres Diözesanpatrons, des Hl. Georg,  mit unseren bescheidenen Mitteln anzuschließen. So fand im Anschluss an die Hl. Messe „Unser Pfarrkaffee für die Gruft“ statt. Wenn auch keine Unsummen zusammenkommen sind, aber ein paar warme Malzeiten werden sich schon ausgehen und darauf sind wir stolz. Auch darauf, dass wir vielleicht einige Militärpfarrmitglieder zum Nachdenken anregen konnten. Nur von Nächstenliebe und Hilfe zu reden ist uns zu wenig, wir in der Militärpfarre Burgenland, deren Schutzpatron St. Marin auch zum Teilenden wurde, wollen uns aktiv beteiligen das Evangelium in die Tat umzusetzen und so auch den Gedanken aufgreifen, der Papst Franziskus, wie er später sagte nach seiner Wahl zum neuen Pontifex, angeregt durch das Wort des emeritierten Erzbischofs von São Paolo und frühere Präfekten der Kongregation für den Klerus Kardinal Claudio Hummes, durch den Kopf ging: „Vergiss nicht auf die Armen…“.
 
Weitere Information auf der facebookseite „caritas vienna“ und auf der Homepage „www.gruft.at“

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Johannes Freitag zum Weihbischof geweiht – Ein Fest der Freude im Grazer Dom

Ein besonderes Ereignis für Kirche und Gesellschaft Im vollbesetzten Grazer Dom wurde am Donnerstag, dem 1. Mai 2025, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Diözese Graz-Seckau aufgeschlagen: Der bisherige Pfarrer... Weiterlesen

Probe und Einweisung bei der Militärmusi…

Probe und Einweisung bei der Militärmusik Tirol für die  65. PMI Lourdes 2025

Am 29. April 2025 traf sich Militärdekan Oliver Hartl, Delegationsleiter der österreichischen Teilnehmer an der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI), mit der Militärmusik Tirol in Innsbruck zu einer intensiven musikalischen Probe... Weiterlesen

Graz bereitet sich auf Bischofsweihe von…

Graz bereitet sich auf Bischofsweihe von Johannes Freitag vor

Am 1. Mai erhält die steirische Landeshauptstadt hohen kirchlichen Besuch – zur Weihe des neuen Weihbischofs der Diözese Graz-Seckau, Johannes Freitag, wird eine Vielzahl an geistlichen Würdenträgern, politischen Repräsentanten und... Weiterlesen

Österreich nimmt Abschied von Papst Fran…

Österreich nimmt Abschied von Papst Franziskus

Ein Requiem im Wiener Stephansdom vereinte Kirche, Politik und Gläubige Mit einem feierlichen Requiem im Wiener Stephansdom verabschiedete sich Österreich am Montagabend offiziell von Papst Franziskus. Unter großer Anteilnahme von Kirche... Weiterlesen

Einweisung für das Aufbaukommando PMI Lo…

Einweisung für das Aufbaukommando PMI Lourdes 2025

 Am 28. April 2025 fand in der Birago-Kaserne Melk eine Einweisung für das Aufbaukommando der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI) nach Lourdes statt. Das Kommando wird heuer vom Pionierbataillon 3 –... Weiterlesen

Ostern bei AUTCON27/UNIFIL im LIBANON

Ostern bei AUTCON27/UNIFIL im LIBANON

Derzeit befinden sich 164 Soldatinnen und Soldaten im Einsatzraum. Die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents, sind unter anderem für die Logistik sowie die Brandbekämpfung im Camp NAQOURA verantwortlich. Zu den... Weiterlesen

Chrisammesse mit Militärbischof Freistet…

Chrisammesse mit Militärbischof Freistetter

In der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim feierte am Dienstag der Karwoche Militärbischof Dr. Werner Freistetter in Konzelebration mit dem erst kürzlich ernannten Weihbischof für die Diözese Graz-Seckau, Militäroberkurat... Weiterlesen

Schriftenreihe der Militärbischöflichen …

Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek

Die Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek behandelt Fragen der Soldatenseelsorge und militärischen Berufsethik, der Rolle von Religion im militärischen Kontext und ihres Beitrags zum Frieden. Sie wird vom evangelischen Militärsuperintendenten und... Weiterlesen

Ein Fels des Gebets: Johannes Paul II. z…

Ein Fels des Gebets: Johannes Paul II. zwanzig Jahre nach seinem Tod

Ein Erbe der Spiritualität und Standhaftigkeit Am 2. April 2005 schloss Papst Johannes Paul II. nach beinahe 27 Jahren im Amt für immer die Augen. Zwanzig Jahre später gedenken Gläubige auf... Weiterlesen

Todestag von Papst Johannes Paul II. jäh…

Todestag von Papst Johannes Paul II. jährt sich zum 20. Mal.

Am 2. April 2005 nahm die ganze Welt Anteil am Sterben von Johannes Paul II. Das Gedenken an den über 26 Jahre lang regierenden Papst wird auch in Österreich hochgehalten... Weiterlesen

Papst Franziskus: Ein eindringlicher App…

Papst Franziskus: Ein eindringlicher Appell für den Frieden

Ein Mahnruf aus dem Vatikan: Der Pontifex fordert in seiner Sonntagsbotschaft verstärkte Friedensbemühungen in Krisengebieten weltweit. Papst Franziskus hat mit Nachdruck an die politischen Führer des Südsudan appelliert, Spannungen abzubauen und... Weiterlesen

Das ewige Ringen um den Ostertermin

Das ewige Ringen um den Ostertermin

Eine historische Chance bleibt ungenutzt In einem seltenen Zufall fallen 2025 die Ostertermine der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen auf denselben Tag: den 20. April. Ein willkommener Anlass, um ein seit... Weiterlesen

Fastentücher: Eine alte Tradition in der…

Fastentücher: Eine alte Tradition in der Kirche

In der Fastenzeit bietet sich in vielen Kirchen ein besonderes Bild: Altar und bildliche Darstellungen Jesu werden hinter kunstvoll gestalteten Tüchern verborgen. Doch was steckt hinter dieser Tradition? Wo liegen... Weiterlesen

25. März: Mariä Verkündigung - Ein …

25. März: Mariä Verkündigung -  Ein "heiliger" Moment der Geschichte

Am 25. März begeht die katholische Kirche das Hochfest der Verkündigung des Herrn. Der Ursprung dieses besonderen Tages liegt in einer der bewegendsten Szenen des Neuen Testaments: der Begegnung der... Weiterlesen

Papst Franziskus zurück im Vatikan: Ein …

Papst Franziskus zurück im Vatikan: Ein Neubeginn unter besonderen Vorzeichen

Nach mehr als fünf Wochen in der römischen Gemelli-Klinik ist Papst Franziskus am Sonntag in den Vatikan zurückgekehrt. Sein Genesungsweg bleibt jedoch anspruchsvoll: Eine zweimonatige Rekonvaleszenz unter strenger ärztlicher Aufsicht... Weiterlesen

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