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Militärpfarren

Traditionelles Totengedenken der Garde und der Gardekameradschaft am 6. November
 
Ein Bericht von Dr. Harald Tripp; MilErzDekan   
 
Am 6. November fand in der Stiftskirche in WIEN das traditionelle Totengedenken der Garde und Gardekameradschaft statt. Militärgeneralvikar i. R. Prälat Rudolf SCHÜTZ betonte die zentrale Bedeutung des christlichen Glaubens an die Auferstehung. Dabei dankte er auch allen Kameraden der Garde für das Miteinander über alle Generationen, welches gerade in dieser Feier spürbar geworden sei. Militärerzdekan Dr. Harald TRIPP betonte die Bedeutung des christlichen Totengedenkens für unsere Kultur und Tradition.
 
Das Kreuz Christi über unseren Grabmälern sei ein Symbol dafür, horizontal wie vertikal die Lebenswirklichkeiten der Menschen zu umfassen und zu ordnen. Auch andere Religionen und Kulturen hätten dabei die Herausforderung zu bestehen, den Einsatz für den Frieden in ehrlicher und transparenter Weise in die demokratischen Strukturen einzubringen um dadurch das Gemeinwohl und das Miteinander der Zivilgesellschaft zu fördern. Die Garde sei hier das entsprechende Biotop, an dem es gelinge, das Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen stets neu und achtsam zu leben, ohne den eigenen Wurzeln untreu zu werden.
 
An der Eucharistiefeier und dem Totengedenken mit Kranzniederlegung nahmen neben der Gardekameradschaft viele aktive Offiziere und Unteroffiziere des Verbandes teil, an der Spitze Gardekommandant Oberstleutnant Stefan KIRCHEBNER.
MilPfarre Burgenland: Die Festmesse bei der Caroluskapelle Bruckneudorf
 
Ein Bericht von MMag. Dr. Alexander M. Wessely, MilSuperior   
 
Traditionell wurde heuer wieder am 4. November, dem Gedenktag des Hl. Karl in, bzw. vor der Karoluskapelle (oder Caroluskapelle) – trotz stürmischen Wetters, welches sogar ein einklemmen des Altartuches unerlässlich machte - das „kleine“ Kirchweihfest der Militärpfarre Burgenland unter Beteiligung der Bediensteten und Soldaten des TÜPl- Bruckneudorf  (an der Spitze der TÜPl-Kdt Oberst Franz Neuhold, der ehemalige Kdt Bgd. iR. Diakon Richard Müllner sowie mit musikalischer Begleitung eines Ensembles der Militärmusik Burgenland unter der Leitung von Oberst Hans Miertl) begangen.
 
Dieser Name des „kleinen Kirchweihfestes“ stammt noch aus der Zeit in der lediglich Bruckneudorf und Eisenstadt militärische Kapellen hatten, der Süden also gleichsam „liturgisch-bauliches“ Brachland war, was sich durch den Bau der Kasernenkapelle Güssing, ja schlagartig änderte. So hat nun Eisenstadt, Güssing und eben auch Bruckneudorf ein eigenes Kirchweihfest, bzw. Patrozinium in der Militärpfarre Burgenland. Und obwohl der Truppenübungsplatz Bruckneudorf über drei Kapellen (Caroluskapelle, Vituskapelle und Spittelwaldkapelle) verfügt und am TÜPl-Gelände nun auch von den Pionieren in Eigenregie eine Barbarakapelle errichtet wird, so gilt doch die Karoluskapelle als die „Garnisonskirche“.
Diese liegt am Nordosthang des Spitalberges und ist auch als „Vaugoin-Kapelle“ bekannt. Die Kapelle in ihrer wiedererstandenen baulichen Gestaltung wurde zu Beginn der 30-Jahre erbaut und 1933 eingeweiht und ist gleichsam als „Garnisonskirche“ des Truppenübungsplatzes anzusehen. Nach verschiedenen Angaben und einer noch existierenden Ansichtskarte soll davor schon eine Kapelle am selben Ort bestanden haben und der Ostbahnbote vom 20. September 1931 schrieb folgendes: „Die so genannte Russenkapelle auf dem Spittelberg wurde umgebaut bzw. fertig gestellt.“
 
Die Kapelle wurde von Militärprovikar Karl Rozy geweiht. Sie wird in Karten auch - wie schon erwähnt - Russenkapelle genannt. Diese Bezeichnung ist sicher unrichtig und könnte vielleicht mit den Resten eines Kirchenbaues aus dem Jahre 1916 im Bereich der „Sappe“ zusammenhängen, an dem russische und italienische Kriegsgefangene beteiligt gewesen sein sollen. Darum wird diese Kapelle von der Bevölkerung seit jeher auch als Russenkapelle bezeichnet. Die Errichtung der Kapelle ist aber auch eng mit dem Namen des Generals d. Inftr., Carl Vaugoin, verbunden, der Heeresminister und kurzfristig auch Bundeskanzler der 1. Republik war. Anlässlich seiner 10-jährigen Ministerschaft gab es für ihn verschiedene Ehrungen, darunter offenbar auch die Errichtung der Carolus-Kapelle. Aus diesem Grund wird die Kapelle auch“ Vaugoin-Kapelle“ genannt. Während der Besatzungszeit verwendeten die sowjetischen Soldaten die Kapelle als Wachlokal und Wachturm.
Die Einweihung der wiedererrichteten Kapelle fand am 27. September 1986 unter der Teilnahme der Bevölkerung von Bruck/L und Bruckneudorf durch Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo aus Eisenstadt statt. Das Innere der Kapelle ist einfach gestaltet und birgt einen hölzernen Hochaltar mit einem gedruckten Bild des Hl. Karl. sowie Gedenktafeln an die Errichtung der Kapelle. Heute finden in der kleinen Kapelle und davor Gottesdienste im Advent oder eben zum Gedenktag des Hl. Karl (4. November), aber auch Taufen und Hochzeiten statt.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
Theresianischen Militärakademie
 
Da Allerseelen heuer am Sonntag fiel, war der Gräbergang am Akademiefriedhof erst am 3. November möglich. Vorher versammelten sich die Gläubigen in der Friedhofskapelle, um besonders für alle in diesem Jahr Verstorbenen zu beten.
„Wir Christen haben die Hoffnung!“ betonte der Akademiepfarrer, während Lichter am Altar für die Verstorbenen angezündet wurden. „Wir werden in die Hände des Heilands fallen, dort wartet er auf uns, um die Finsternis in Licht umzuwandeln! Auch in der Nacht des Todes leuchtet das Licht des Auferstandenen!“ Im Anschluss trugen die Pfarrangehörigen das Licht in den Friedhof und der Akademiepfarrer segnete die Gräber.
Am 24. Oktober 2014 spendete Bischofsvikar Militärerzdekan Harald Tripp in Vertretung des Militärbischofs im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes 16 Soldaten das Sakrament der Firmung. Vorbereitet wurden die Firmlinge durch einen intensiven Firmunterricht, dieses Jahr koordiniert durch Militärdekan Gabriel Reiterer unter Mithilfe von Militärdekan Alfred Weinlich, Militärdekan Wedl sowie Militärkaplan Oliver Hartl. An der Feier nahm auch der Kommandant des Truppenübungsplatzes Allentsteig, Oberst Josef Fritz, teil.

In seinen Worten unterstrich der Firmspender die Bedeutung des Heiligen Geistes für das Leben der Rekruten. Im Heiligen Geist sei der Mensch durch Gott erfüllt, der in uns wohnt. Der Geist sei aber auch Gott, der zu uns redet und den Menschen mit seinem Wort  und Sakrament in Bibel und Eucharistie stärkt. Zudem erfahre der Soldat die Frucht des Friedens als Geschenk des Heiligen Geistes, der auch ein liebevolles Miteinander im Sinne der Kameradschaft ermögliche.
Der festliche Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt durch die Combo-Band der Militärmusik Niederösterreich. Nach dem Gottesdienst gab es bei einem gemeinsamen Mittagessen mit den Firmpaten und Angehörigen noch einen regen persönlichen Austausch.
In seinen Worten unterstrich der Firmspender die Bedeutung des Heiligen Geistes für das Leben der Rekruten. Im Heiligen Geist sei der Mensch durch Gott erfüllt, der in uns wohnt. Der Geist sei aber auch Gott, der zu uns redet und den Menschen mit seinem Wort  und Sakrament in Bibel und Eucharistie stärkt. 
 
Ein Rückblick von Vzlt Alois Kraus:
2013 hatten wir in der Soldatenkirche drei Firmungen, heuer waren es bereits zwei Firmungen mit 17 Firmlingen. Bischofsvikar Militärerzdekan Tripp konnte diesmal vier Soldaten aus Weitra, sieben Soldaten aus Mistelbach, je einen Soldat aus Melk sowie St. Pölten, Allentsteig u. Zwölfaxing das Sakrament des Hl. Geistes spenden.
Alle Kommandanten waren geladen, eine besondere Ehre für die Firmlinge und die Pfarre war die Anwesenheit des Truppenübungsplatzkommandanten Oberst Josef Fritz als Vorbild für alle anderen Kommandanten. Viele Gäste waren angereist, so auch die Combo der Militärmusik NÖ. Ein Danke an die Truppenküche für das abschließende Mittagessen, nächstes Mal aus der Finalisierungsküche!
 
Diese Firmung war dieses Jahr der Höhepunkt aus pastoraler Sicht und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.
 
 
   
... für Grundwehrdiener
 
Ein Bericht von Dr. Harald Tripp; MilErzDekan 
  
Beim Lebenskundlichen Unterricht haben die Grundwehrdiener des Österreichischen Bundesheeres die Gelegenheit, mit den Militärseelsorgern über vielfältige Themen des Lebens vom religiösen Blickpunkt aus Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.
Ein besonderer Unterricht fand am 17. und 20. Oktober bei der dritten und vierten Gardekompanie statt. Eingeleitet wurde die Begegnung durch ein gemeinsames Friedensgebet. Hauptmann Urs KUSTER, Pastoralassistent und Militärseelsorger der Schweizer Armee, leistet zur Zeit ein Praktikum bei der Österreichischen Militärseelsorge. In einem interessanten Vortrag erläuterte Kuster den Grundwehrdienern die Struktur der Schweizer Armee sowie die Aufgaben und Möglichkeiten der Armeeseelsorge.
 
Die Soldaten hatten im Anschluss die Möglichkeit, ihre persönlichen Fragen in einer offenen Diskussion an den Referenten sowie an Militärbischof Mag. Christian WERNER und die anwesenden Militärseelsorger, Dr. TRIPP und Dr. LAPIN (Orthodoxe Militärseelsorge) zu richten. Dabei wurde unterstrichen, wie wichtig internationale Begegnungen auch im Alltag der Truppe sind. Nach dem Unterricht gab es noch eine persönliche Begegnung mit dem Kader sowie Fähnrichen der Militärakademie, die temporär ihre Truppenverwendung bei der Garde ableisten.

Ein Bericht von Dr. Harald Tripp; MilErzDekan   

Jakob Kern Haus; Die heurige Herbstausstellung der „Gemeinschaft bildender Künstler“ fand mit einer Präsentation anspruchsvoller Kunstwerke von vierzehn verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern am 17. Oktober im Jakob Kern Haus der Militärpfarre Wien statt.
 
Präsident Günther FRITSCH konnte dabei einzelne Werke von Alma AIGNER, Marcela CHIRIAC, Erich FREY, Roberta HOCH-DEUTSCHMANN, Ingrid KETTER, Waltraud KOWARIK, Winfried OPGENOORTH, Charlotte POHL, Gerlinde STICH, Galina SZENTES, Christoph TURECEK und Katja WINMANN präsentieren.
Nach der Vorstellung der einzelnen Werke unterstrich Bischofsvikar Dr. Harald TRIPP den Zusammenhang von Abstraktion und Kontemplation und verwies auf die geistliche Bedeutung und Symbolik einiger Werke, die auf einen ausdrücklich religiösen Inhalt verweisen und das transzendente Licht in besonderer Weise zum Leuchten bringen.
 
Im Anschluss brachten Catalina PAZ GONZALEZ (Gesang) und Pantelis POLYCHRONIDIS (Klavier) Auszüge aus bekannten Opernwerken zur Aufführung, die die Präsentation musikalisch umrahmte. Im persönlichen Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern konnten viele Besucher den Blick auf moderne Kunst vertiefen bzw. kennenlernen.
 
Die Ausstellung im Jakob Kern Haus ist noch bis einschließlich 21. November von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr zu besichtigen.
Am 23. Oktober traf man sich auf Einladung der Militärpfarre Burgenland wieder zum Weinlesefest. Eine Veranstaltung, die speziell an die Senioren gerichtet ist und von diesen sehr gerne angenommen wurde 

Ein Bericht von Militärsuperior Alexander Wessely
 
Es sind zumindest drei Fixtermine, auf welche sich die Senioren der Militärpfarre Burgenland/Region Nord im Jahr freuen können: Der Seniorenfasching, das Weinlesefest und die Rorate mit Adventfrühstück. Dazu kommen noch in unregelmäßigen Abständen Ausflüge, Lesungen oder Kulturtage, je nachdem, wann sich von der Pfarre Termine ergeben und - was wesentlich wichtiger ist - wann unsere Senioren Zeit haben, denn hier Termine zu finden, ist nicht wirklich leicht. 
Umso mehr ist es erfreulich, dass sich auch diesmal wieder am 23. Oktober eine muntere Schar rüstiger und jung gebliebener Seniorinnen und Senioren unserer nördlichen (ehemaligen) Garnisonen zum herbstlichen Weinlesefest eingefunden haben, welches wie immer von unserer Militärpfarrgemeinderätin FOI Monika Czasa vorbereitet wurde. Denn wer feiert, der will auch essen. Ja -  was gibt es da Besseres als frisch duftenden Kuchen, der neben dem munter vor sich hin gährenden Sturm appetitlich angerichtet wurde.
 
Höhepunkt war allerdings unser junger Militärmusiker Korporal Mathias Paugger, der erst frisch von einem Kurs zurückgekommen, die fröhliche Runde mit seiner Knöpferlharmonika und unzähligen Witzen bestens unterhielt. Da wurde mitgesungen, gelauscht und gelacht. Da wurden Erinnerungen aufgefrischt und Anekdoten erzählt; und als dann die heimliche Hymne des Burgenlandes „Die schöne Burgenländerin“ erklang, da hatten so manche Tränen der Rührung in den Augen.
 
Die Seniorenbetreuung gehört auch zu den Aufgabengebieten der Militärseelsorge und Gott sei dank findet sie sich auch wieder in den Pastoralen Leitlinien. In einer Zeit, in der alles nur stark, modern und jung sein möchte, in einer Zeit in der jeder alt werden aber nicht alt sein möchte, haben die älteren Kameraden und ihre Angehörigen einen ganz wichtigen Platz in unserer Arbeit. Wenn sie auch sonst vom System oftmals vergessen werden, dürfen und wollen wir sie in der Militärseelsorge nicht vergessen. Sie gehören zu uns und wir zu ihnen … und wenn es nur beim Mitschunkeln bei der „Schönen Burgenländerin“ ist.
 
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Fliegerhorst Kirche lud die Dekanatspfarre Ost am 1. Oktober 2014 nach Langenlebarn ein.
 
Ein Bericht von Pressesprecherin Nadja Rossmanith

 
Eröffnet wurde die Feier von einem stimmungsvollen Gottesdienst mit Militärbischof Christian Werner als Hauptzelebrant - unter Teilnahme vieler aktiver und pensionierter Militärpfarrer und -diakone. Beim anschließenden Festakt in der Kirche hielten der Militärkommandant von Niederösterreich, Brigadier Rudolf Striedinger, und der Kommandant der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule, Brigadier  Günter Schiefert, ihre Festreden. Prälat Rudolf Schütz, welcher von 1970 bis 1985 diese Militärpfarre leitete, erzählte vom Pfarrleben aus jener Zeit. Eine Ausstellung mit Fotos und Dokumenten aus den vergangenen 50 Jahren und die eine oder andere Anekdote veranschaulichten das damalige Leben zusätzlich. Auch ehemalige Pfarradjunkten und langjährige Besucher der Pfarre waren gekommen, um gemeinsam mit jungen EF Soldaten zu feiern. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte ein Ensemble der Militärmusik Niederösterreich. Nach dem Festakt lud die Pfarre zum gemeinsamen Mittagessen und anschließenden Pfarrkaffee ein.
 
Die dem Erzengel Michael gewidmete Soldatenkirche wurde im Oktober 1964 in Anwesenheit des damaligen Bundesministers für Landesverteidigung, Dr. Georg Prader, durch Militärprovikar Prälat Johannes Innerhofer geweiht.
1966 wurde an der Rückwand des Kirchenraumes das St.-Barbara-Relief angebracht und die Kirche 1994 durch den Glockenturm – bereits 1963 geplant, aber wegen eines finanziellen Engpasses nie verwirklicht – ergänzt. Zusätzlich dazu gibt es heute einen -  ständig zugänglichen - Andachtsraum.
 
Unsere liebe Frau vom Rosenkranz – Maria vom Siege.“ Das Patroziniumsfest der Kasernenkapelle in Güssing
 
Ein Bericht von Militärsuperior Alexander M. Wessely
 
Der schlichte Altar mit Stacheldrahtelementen, daneben auf dem steinernen Sockel das einfache Gandenbild der Kasernenkapelle Güssing, die Mariazeller Muttergottes: So schlicht und bewusst bescheiden bot sich das Bild vor der Patroziniumsmesse. Als Schmuck diente nur eine Vase mit Rosen. Der größte Schmuck und die Zierde dieses Festes waren die vielen – bei ihrer Kapelle angetretenen Soldatinnen und Soldaten, verstärkt durch zahlreich erschienene Gäste (unter ihnen als Konzelebranten die Patres aus dem Kloster Güssing) aus Güssing und Umgebung, sowie einem Ensemble der Militärmusik Burgenland.
 
In seiner Predigt ging Militärsuperior Alexander Wessely auf die Kraft des Gebetes ein, auf die Freude des Glaubens, welcher Berge versetzen kann. Gleichzeitig lud er ein, die Kasernenkapelle – die Gott bei der Weihefeier im Frühjahr „zu seinem Besitz gemacht hat und gleichzeitig den Soldatinnen und Soldaten geschenkt hat“ - als Ort des Gebetes und des Stillewerdens wahrzunehmen und, so der Militärpfarrer, „die Einladung gleichsam anzunehmen rund um die Uhr zu IHM kommen zu können, schließlich sei die Kapelle 24 Stunden geöffnet“.
 
Dies wird in nächster Zeit nicht zuletzt durch Rekrut Alpár Dobos möglich, der sich zusätzlich zu seinem Dienst in der Kaserne bereit erklärt hat, die Aufgabe des Mesners bis zu seinem Abrüsten zu übernehmen. 
Bei der – an den Festgottesdienst – anschließenden Agape konnten Kontakte zwischen Zivilbevölkerung und den Soldatinnen und Soldaten (weiter) geknüpft werden. Die Soldatinnen und Soldaten erhielten zudem die Möglichkeit, einen Rosenkranz und eine Soldatenbibel kostenfrei zu bestellen. Gestärkt mit „Seelsorgezuckerln“ - welche an die Süße des Glaubendürfens erinnern sollten -, ging es schließlich zurück in den Ausbildungs- und Kasernenalltag.
Mit zwei Aktionen machte die Militärpfarre NÖ3  wieder auf sich aufmerksam: Der Lesung "Gott erhalte, Gott beschütze" und dem Silbernen Priesterjubiläum von Militärdekan Reiterer
 
Ein Bericht von Vzlt Alois Kraus
 
„Gott erhalte, Gott beschütze“
Die Militärpfarre Niederösterreich 3 lud am 11. September 2014 in die Soldatenkirche in Allentsteig zu einer Lesung unter dem Motto „Gott erhalte, Gott beschütze“.
Militärdekan Reiterer begrüßte die Teilnehmer und führte kurz in die Geschichte des I. Weltkrieges ein.
Militärsuperior Wessely las im Anschluss Texte aus der Zeit von 1914 bis 1917. Vorgetragen wurden unter anderem das Manifest zu Kriegsbeginn sowie Reden und Briefe des Papstes, des Bischofs von Wien und anderen Bischöfen. Auch Briefe von Soldaten und Auszüge aus Karl Kraus‘ Tragödie „Die letzten Tage der Menschheit“ wurden vorgelesen.
Der lebhafte Vortrag versetzte die Zuhörer in die Lage jener Zeit, einige Passagen wiesen jedoch auch einen Bezug zur Gegenwart auf. Die abschließende Agape mit Malzkaffee und Schmalzbrot bot einen kleinen kulinarischen Einblick in die Lebenssituation vor 100 Jahren.
 
Silbernes Priesterjubiläum
In der Militärpfarrer Niederösterreich 3 in Allentsteig feierte am 16. September 2014 Militärdekan Reiterer sein Silbernes Priesterjubiläum. Vor 25 Jahren erhielt er in der Stiftsbasilika Seckau seine Priesterweihe.
Anlässlich dieses Jubiläums fand ein Dankgottesdienst in der Soldatenkriche in Allentsteig statt, zu dem viele Ehrengäste erschienen, darunter Militärgeneralvikar Ryzka, Ordinariatskanzler Tripp sowie die Kommandanten Oberst Fritz, Oberst Schuster, Oberstleutnant Lemp und Obstleutnant Gaugusch. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte ein Ensemble der Militärmusik Niederösterreich.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Jubilar in die Räumlichkeiten des seit Juli neu bezogenen Pfarrzentrums zur Agape mit steirischem Weißwein und weinviertler Nußbrot.
 

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