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Militärbischof im Kathpress-Gespräch über die Wahrnehmung des Krieges, die Soldatenwallfahrt nach Lourdes und aktuelle Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft

Durch den russischen Angriff auf die Ukraine ist Krieg und Leid den Menschen in Europa so nahe gerückt wie seit den Jugoslawienkriegen in den 90er-Jahren nicht mehr. Deswegen geht der Ukrainekrieg „uns mehr unter die Haut als manche andere Konflikte, die es in der Welt gegeben hat”, sagte Österreichs Militärbischof Werner Freistetter in einem Interview mit Kathpress am Freitag bei der Internationalen Soldatenwallfahrt, die noch bis Sonntag in Lourdes in Südfrankreich über die Bühne geht. Momentan bekomme er oft Fragen zum Krieg in der Ukraine, „auch von Menschen, die dem Militär fernstehen und sich nie mit Friedens- und Sicherheitspolitik beschäftigt haben”, sagte der Bischof.

Soldaten hätten die weltweiten Konflikte eigentlich immer im Blick, „das ergibt sich aus dem Beruf und aus dem Umgang mit Waffen, aus der Vorbereitung für diesen Extremfall bewaffneter Verteidigung”, so Freistetter. Jetzt sei hingegen „auch für alle anderen und für unsere Gesellschaft so deutlich geworden, wie fragil Friedensordnungen sein können, auf die wir uns jahrzehntelang verlassen haben”. Ebenso habe man in Europa feststellen müssen, dass es „doch immer wieder geschieht, dass ein rücksichtsloser Machthaber hier eben auch mit Gewalt tätig wird”, sagte der Bischof mit Verweis auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Die Soldatenwallfahrt nach Lourdes sei deshalb gerade in Zeiten des Kriegs von Bedeutung, zeigte sich der Bischof überzeugt. Die Botschaft der Heilung, die von der Lourdes-Seherin, der heiligen Bernadette Soubirous, ausgeht, gelte nicht nur für körperliche, sondern vielmehr auch für seelische Verletzungen. Freistetter bekundete, er sei daher sehr froh, dass die französischen und deutschen Soldaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gerade diesen Ort als Ziel für ihre gemeinsame Friedenswallfahrt ausgewählt hatten.

Die Soldatenwallfahrt sei seit ihrem Beginn nur zweimal ausgefallen, erklärte Freistetter, einmal 1968 wegen der aufgehetzten politischen Situation in Frankreich und zuletzt während der Corona-Pandemie. Dass gerade in Österreich die Begeisterung für die Wallfahrt groß ist - regelmäßig stellt das österreichische Bundesheer, gemessen an seiner Größe, eine der stärksten Abordnungen - habe damit zu tun, dass sie der heimischen Militärdiözese immer ein großes Anliegen gewesen sei. Ebenso habe es wohl damit zu tun, dass die Jungfrau Maria in Österreich traditionell große Verehrung genieße, so Freistetter mit Verweis auf den Wallfahrtsort Mariazell.

Die Geschichte von Bernadette Soubirous, der Maria im Jahr 1853 als 14-Jährige beim Holzsammeln am Fluss Gave du Pau in der Pyrenäen-Ortschaft Lourdes insgesamt 18 Mal erschienen sein soll, fasziniere nach wie vor, sagte Bischof Freistetter. Die 1933 heiliggesprochene Bernadette sei zuerst für das, was sie gesehen hatte‚ „in die Ecke gestellt” worden, erinnerte er. Um so beeindruckender sei, dass sie den Auftrag, den sie von der Gottesmutter erhalten habe, gegenüber den kirchlichen, staatlichen und familiären Autoritäten durchgehalten habe.

80 Prozent wollen Begleitung

Im Rahmen des weltweiten synodalen Prozesses der Weltkirche habe das Militärordinariat eine Umfrage unter den katholischen Soldaten im Bundesheer gestartet, berichtete Bischof Freistetter. Dabei sei herausgekommen, dass 80 Prozent der Befragten von der Militärseelsorge Beratung und Begleitung bei ihrem Dienst wünschen. „Das war eine tolle Botschaft für mich”, so Freistetter, der den von Papst Franziskus initiierten Prozess „ein grandioses und mutiges Unternehmen” nannte. „Ich finde das sehr gut. Es ist das erste Mal, dass wir wirklich so einen schönen und globalen Gesprächsprozess haben”, so der Bischof.

Auch wenn sich die großen Themen in den verschiedenen Ländern und Kontinenten ähnelten, etwa was die Rolle von Frauen und Laien anbelangt, gelte es anzuerkennen, dass damit oft nicht dasselbe gemeint sei. „Bei uns ist es die Frage der Priester- und Bischofsweihe für Frauen, in anderen Nationen und Kontinenten geht es eher um den Umgang mit Frauen überhaupt”, so der Bischof. Er selbst habe das bei Besuchen in Afrika oder Lateinamerika mitbekommen. So stimme zwar, dass der globale Fokus auf die Frauen- und Laienfrage liege, „aber in unterschiedlichen Kontexten und Anliegen und eben in diesen Ländern auch ganz stark als gesamtgesellschaftliches Problem”.

Konsequente Fortführung des Zweiten Vatikanums

Aufgabe der Synode werde jedenfalls sein, diese Stimmen zu bündeln und zu kanalisieren. „Natürlich muss man Lösungen finden, die den wirklichen Bedürfnissen der Menschen entsprechen und den wirklichen Situationen.” Dass Papst Franziskus bei der Synodenversammlung im Herbst erstmals Laien ein Mitbestimmungsrecht einräume, begrüßte Freistetter ausdrücklich als "konsequente Fortführung der Idee des Zweiten Vatikanischen Konzils".

Insgesamt sei der Papst sehr bemüht, Laien mit Entscheidungsvollmachten in hohen Positionen auszustatten, so Freistetter. Das zeige sich etwa darin, dass Franziskus Laien etwa an Spitze von Dikasterien im Vatikan befördert. Hier sei die Kirche eindeutig auf dem Weg der Veränderung, auch wenn ihr von Außen oft Stillstand attestiert werde. „Ich denke, da wird noch einiges entstehen”, zeigte sich der Bischof überzeugt - auch wenn das bei vielen Menschen nicht so ankomme.

Freistetter Wahrnehmung nach hätten Menschen, gerade in einer Zeit großer Individualisierung, „doch eine Sehnsucht nach wirklich gelebter, gefühlter Gemeinschaft”. Zu befürchten sei, dass dieses Bedürfnis von "extrem rechts" aufgegriffen werde, und wir „dann möglicherweise wieder bei Entwicklungen sind, die wir schon überwunden geglaubt haben”. Das abzufangen, sei eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft, „da kann Kirche etwas einbringen”, so der Militärbischof abschließend.

 

Quelle: kathpress.at

Bilder zur Wallfahrt finden Sie unter Alben von Kath. Militärseelsorge Österreich | Flickr

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Bischof Freistetter: Im Krieg in der Ukraine derzeit auf beiden Seiten wenig Motive für Friedensverhandlungen - Papst Franziskus im Konflikt „ganz in der Tradition klassischer vatikanischer Diplomatie”

Der österreichische Militärbischof Werner Freistetter sieht „derzeit keine realistischen Anzeichen für ein baldiges Ende des Kriegs” in der Ukraine. Mögliche Friedensverhandlungen bräuchten Motive, „derzeit sind aber die Ziele beider Kriegsparteien so weit auseinander, dass es nichts zu verhandeln gibt”, sagte Freistetter im Interview der Nachrichtenagentur Kathpress (Dienstag) im Vorfeld des ersten Jahrestags des Angriffs Russlands auf die Ukraine am 24. Februar.

Völkerrechtlich sei ein Angriff eines Landes mit militärischen Kräften laut Satzung der Vereinten Nationen ein Verbrechen, betonte Freistetter, weswegen er die Unterstützung der Ukraine bei der Verteidigung für sinnvoll und notwendig erachte. Die Diskussion, welche Waffen geliefert werden sollten, hält der Militärbischof für verkürzt. Notwendiger wäre zu fragen, „was braucht ein Land, um sich gegen eine große konventionelle Armee zur Wehr setzen zu können: wie muss ich die Armee ausstatten und nicht, was kann ich rein quantitativ liefern”.

Wichtig sei im Moment für die Ukraine die Stärkung der Luftverteidigung, betonte Freistetter. Konkret gehe es um die „Abfangfähigkeit” von Raketen und Marschflugkörpern, da sonst weiterhin wichtige Infrastruktur im Bereich der Energiegewinnung, Mobilität oder möglicherweise auch Staudämme in der Ukraine zerstört würden.

Krieg nach wie vor „unerhört”

Das Argument, die NATO wäre durch die Lieferungen von Waffen längst zur Kriegspartei geworden, hält Freistetter unter Verweis auf den Vietnamkrieg nicht für valide. Damals hätte die Sowjetunion Nordvietnam massiv unterstützt, ohne eigene Soldaten zu entsenden, aber niemand wäre auf die Idee gekommen, sie als Kriegspartei zu sehen. Anders wäre es, wenn die NATO direkt eingreifen würde, also „wenn es zur direkten Konfrontation käme”; daran sei aber weder die NATO noch Russland interessiert, zeigte sich der Bischof überzeugt.

Er selbst stehe weiterhin unter dem „unerhörten Eindruck”, des ersten konventionellen Kriegs in Europa seit vielen Jahren, nachdem jahrzehntelang die Meinung vorgeherrscht habe, dass man alles durch Verhandlungen lösen könne. Immer noch habe er die erklärten Ziele Wladimir Putins vom Beginn des Kriegs im Kopf. Der habe seine Aussagen, wonach die Ukraine und ihre Bevölkerung quasi kein Recht auf eine eigene kulturell geprägte Staatlichkeit habe, bis heute nicht zurückgenommen, erinnerte Freistetter.

Tradition klassischer Vatikan-Diplomatie

Die Kirche könne in der aktuellen Situation realistischerweise nicht viel mehr ausrichten, als humanitäre Hilfe für Kriegsbetroffene zu leisten, zu beten und Gesprächskanäle offenzuhalten. Papst Franziskus stehe dabei mit seinen Bemühungen um Frieden „ganz in der Tradition vatikanischer Diplomatie”, zeigte sich Freistetter unter Verweis auf die Rolle von Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkriegs, oder die vatikanische Diplomatie beim Irakkrieg zu Beginn der 1990er Jahre, überzeugt. Konkret bedeute das, der Vatikan versuche immer, beide Seiten, zusammenzubringen, so unrealistisch das auch sein mag.

Der Gedanke an die vielen Opfer des Kriegs, „Zivilisten, aber auch die vielen Soldaten auf beiden Seiten”, bedrücke, so der österreichische Militärbischof. Derzeit sehe es auch laut den Analysen vieler Experten leider ganz nach einem Abnutzungskrieg ohne absehbares Ende aus. Das bedeute, die Ukraine werde auch in Hinkunft die Ambitionen Russlands auf Territorium verweigern und Vorstöße zurückzuschlagen. Der Krieg sei wie ein sich nicht lichtender Nebel, so Bischof Freistetter,„doch wenn sich der Nebel lichtet, wird sicher viel Schlimmes zutage treten”.

Quelle: kathpress

Österreichischer Militärbischof Freistetter in Interview über den Nationalfeiertag, Ukraine-Krieg, steigende Nachfrage nach seelsorglicher Begleitung unter Soldatinnen und Soldaten und Erwartungen im Blick auf den Synodalen Prozess

 Militärbischof Werner Freistetter ruft anlässlich des Nationalfeiertags (26. Oktober) zum Gebet für die Menschen in der Ukraine auf: "Nehmen wir diesen Tag zum Anlass, für die Menschen in der Ukraine zu beten und seien wir bei allen Schwierigkeiten, mit denen wir gerade jetzt zu kämpfen haben, dankbar für die Freiheit, den Frieden und das demokratische politische Leben in unserem Land", betonte Freistetter in einem Kathpress-Interview am Montag. Die Kirchen würden gerade in dieser schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag und Dienst der Solidarität leisten.

Die Sorgen vieler Menschen im Blick auf das Drohszenario einer nuklearen Eskalation teile er, so Freistetter weiter. Jede Drohung einer Atommacht, diese Waffen einzusetzen, böte Anlass genug zur Sorge: "Aber ich hoffe wie wir alle, dass der russische Präsident diesen Schritt nicht ernsthaft in Betracht ziehen wird, weil das auch für die russischen Ziele und ihn selbst sehr riskant wäre, wie er sicher sehr gut weiß." Daher setze sich der Heilige Stuhl auch seit vielen Jahren "ganz massiv für nukleare Abrüstung und in weiterer Folge für die Abschaffung sämtlicher Atomwaffen ein", erinnerte der Militärbischof.

Zwiespältig bewertete Freistetter Bilder der Segnung junger Soldatinnen und Soldaten in Russland. Dies gehöre zwar zu den "wichtigsten Aufgaben der Seelsorger", wenn ein kirchlicher Segen jedoch "zur Legitimation eines Angriffskriegs oder zur Steigerung der Kampfbereitschaft missbraucht wird, widerspricht das klar meinem Verständnis von Militärseelsorge". Dies sei dann kein "Dienst an den Menschen mehr", stellte Freistetter klar.

Die aktuell angespannte Lage lasse auch die Soldatinnen und Soldaten im Bundesheer nicht unberührt, wusste der Bischof weiters zu berichten. So zeigten sich viele Soldaten "erschüttert über die Ereignisse in der Ukraine" und blickten sorgenvoll in die Zukunft. Dies spüre man auch in der Militärseelsorge, insofern diese in Krisenzeiten stärker gefordert und angefragt sei, "weil dann auch persönliche Probleme zunehmen, mit denen sich die Bundesheerangehörigen und ihre Familien an sie [die Militärseelsorger, Anm.] wenden".

Dankbar zeigte sich Freistetter schließlich für die Initiative zum Synodalen Prozess von Papst Franziskus. Auch wenn man sich "von einem so breiten Prozess und so vielen Positionen" inhaltlich "wahrscheinlich keine revolutionären Neuerungen auf weltkirchlicher Ebene erwarten" dürfe, so sei der Prozess an sich schon "wertvoll, weil er das Bewusstsein festigt, dass wir alle zusammen, nicht nur der Papst oder die Bischöfe, die Kirche Christi sind". In der Militärdiözese sei der Prozess jedenfalls "ganz breit angesetzt" worden, u.a. mithilfe einer Online-Befragung, um eine möglichst breite Beteiligung zu erreichen. "Das ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen."

Quelle: kathpress

"Jesus fordert keinen absoluten Pazifismus", auch nicht in der Bergpredigt. Das betont Militärbischof Werner Freistetter im Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" (Donnerstag). Absolute Gewaltlosigkeit könne man, wenn überhaupt, auch nur für sich selbst beanspruchen und nicht anderen vorschreiben. "Sobald ich für Schwächere Verantwortung übernehme, muss ich sie schützen. Der Aggressor muss entwaffnet werden", hielt der Bischof fest: "Wenn ich sehe, wie jemand angegriffen wird, habe ich eine Pflicht, ihm zu helfen. Und das gilt auch zwischen Staaten."

Wenn sich die Ukrainer wehren, um weiter in Freiheit leben zu können, "verdient das nicht nur unseren Respekt", so Freistetter zur Frage, ob der Westen Waffen liefern sollte. Würde sich der Westen nicht einmischen, könnte man sich kurzfristig Probleme ersparen: "Wir hätten dann genug Gas und keine Teuerung." Aber: "Es hätte ungeahnte Konsequenzen für die Zukunft. Es wäre ein schlimmes Zeichen."

Wie der Bischof erläuterte, spreche man in der Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) eigentlich nicht mehr von einem "gerechten Krieg", sondern lieber "von einer Verteidigung, die sittlich gerechtfertigt ist". Diese Einschränkung gelte auch im Völkerrecht, so Freistetter: "Früher hatten Nationen noch ein Recht auf Kriegsführung, um Interessen durchzusetzen. Heute gilt ein Angriff, wie ihn Russland gegen die Ukraine führt, als völkerrechtliches Verbrechen." Nachsatz: "Für die Ukraine geht es um die Existenz, als Volk, Staat, Kultur und Sprachraum."

Darauf angesprochen, dass es nicht wenige Forderungen gibt, wonach die Ukrainer kapitulieren sollten, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden, entgegnete Freistetter: "Das haben wir Österreicher 1938 gemacht: Wir haben uns nicht gegen die deutsche Besetzung gewehrt. Dafür waren wir dann Teil des Unrechtsregimes, aufseiten des Aggressors in einem Weltkrieg." Und der Bischof legte nach: "Sollen die Ukrainer einem völkerrechtlichen Verbrecher freie Hand lassen? Das von außen zu fordern, finde ich sehr gewagt."

Lehre von der Doppelwirkung

Im Blick auf solche Notwehrsituationen verwies Freistetter auf Thomas von Aquin und dessen Lehre von der Doppelwirkung: "Man muss unterscheiden zwischen der intendierten Wirkung meiner Handlung und einer Nebenwirkung, die ich nicht will, auch wenn ich sie voraussehen kann. Das spielt bis heute in der Medizinethik eine große Rolle. Und es lässt sich auf die Kriegssituation umlegen."

Es dürfe bei der legitimen Verteidigung im Krieg freilich nicht darum gehen, so viele Feinde wie möglich zu töten, sondern darum, die Kampffähigkeit zu brechen. "Dabei kommen oft Gegner ums Leben. Aber wenn es ein anderes Mittel gäbe, dass ihr Leben verschont, würden wir es einsetzen. Wir haben die Pflicht, das gelindeste Mittel zu wählen. Dann liegt die Verantwortung für das Geschehen beim Angreifer", so der Militärbischof.

Zur Frage, ob er bzw. die heimischen Militärseelsorger Waffen segnen, sagte der Bischof: "Nein, und das hat es auch für Kanonen und Panzer wahrscheinlich nie gegeben, zumindest nicht offiziell. Truppen wurden gesegnet, manchmal haben sie dafür die Waffen abgelegt, manchmal nicht. Wir segnen heute noch Kasernen und Fahrzeuge, die Deutschen machen nicht einmal das."

Einem jungen Mann, der keinen Militärdienst leisten will, rate er, "seinem Gewissen zu folgen". Ein Seelsorger könne ihn informieren, wie die Kirche zu diesem Thema steht. "Aber letztlich muss jeder seine Gewissensentscheidungen einsam treffen. Da geht es um mein Dasein. Religiös gesprochen: mein Dasein vor Gott."

Zur Frage, ob man mit der Russisch-orthodoxen Kirche, die den Angriff Russlands unterstützt, den Dialog abbrechen sollte, meinte Bischof Freistetter, dass man sich um eine Dialog immer bemühen sollte. Aber er bezweifle, dass ein solcher derzeit zielführend wäre, "weil es da zwei so völlig verschiedene Sichtweisen auf die Welt und die Geschichte gibt".

Quelle:kathpress

Das gesamte Interview finden Sie in der Tageszeitung "Die Presse" vom 08.09.2022.

https://www.diepresse.com/6186810/herr-militaerbischof-darf-es-ihren-beruf-ueberhaupt-geben

 

Militärbischof Werner Freistetter im Interview mit Stefan Hauser zum Thema Bedeutung und Tätigkeit der Militärseelsorge im Kriegsfall

Am Donnerstag, den 4.3.2022, gab Militärbischof Werner Freistetter ein Interview für Radio Stephansdom im Format Kirche Kompakt. Mag. Stefan Hauser befragte Militärbischof Freistetter über die Bedeutung und die Tätigkeiten der Militärseelsorge im Kriegsfall. Militärseelsorger sind während Kriegssituationen berufen, bei den Soldaten zu sein, sind aber selten bei Kampfhandlungen anwesend, dies nur in äußersten Notfällen. Traditionell sind sie bei Sterbenden, kümmern sich aber auch um „die menschlichen und religiösen Bedürfnisse und Nöte der Soldaten“.

Die Seelsorge überschneidet sich aber nur in wenigen Gebieten mit der Psychologie, da der Seelsorger ein menschlicher, „mit viel Vertrauen ausgestatteter Ansprechpartner“ ist, aber nicht die Aufgabe eines Militärpsychologen hat. „Der Militärseelsorger … ist nicht nur für Angehöriger seiner Konfession da, sondern für alle Soldaten“, so der Militärbischof.

Das komplette Kurzinterview kann noch bis Anfang April unter https://radioklassik.at/programm/sendungsdetails/?sdk=allegro_magazin&sdd=06.03.2022 beginnend ab Minute 43:05 gratis nachgehört werden.

Militärpfarrgemeinderat Vizeleutant Hermann Nährer im Gespräch mit Militärdekan Alexander Wessely
 
In der Cafeteria der Martin-Kaserne herrscht gerade reger Betrieb. Die große Kaffeemaschine kommt kaum zum Verschnaufen, genauso wenig wie Vizeleutnant Hermann Nährer, Kommandant der Betreuungseinrichtungen in der altehrwürdigen Kaserne im Stil des Historismus, die schon von der Autobahnabfahrt aus gut sichtbar ist. In der ehemaligen Schwimmhalle des vor über 160 Jahren erbauten k. u k. Kadetteninstitutes befindet sich heute die sehr gediegene Cafeteria der Garnison. Schwere Ledersofas und große Tische mit Glasplatten laden genauso zum Verweilen im Kasernenalltag ein wie die große Bar, hinter welcher nicht nur die Betreuungsgehilfen ihren Dienst versehen.
Auch Hermann Näher ist oftmals hier zu finden, wenn er neue Ordonanzen einschult, Feiern und Empfänge liebevoll vorbereitet, oder einfach nach dem Rechten sieht. „Wir haben ja zwei Betreuungseinrichtungen in Eisenstadt," erzählt er, „hier die Cafeteria mit ihren zwei großen Räumen und genau auf der anderen Seite des Kasernengebäudes, wo sich das sogenannte Soldatenheim befindet." Genau dazwischen liegt Nährers Kanzlei und eines der Lager. Schließlich soll nie etwas ausgehen, weder Getränke noch die angebotenen Speisen, die in zwei kleinen Küchen zubereitet werden.
 
Seit mittlerweile zehn Jahren versieht Hermann Nährer in der jetzigen Funktion seinen Dienst. Ihm sei besonders wichtig, dass das Warenangebot stimmt und sich jeder Gast willkommen fühlt. „Vom Grundwehrdiener bis zum Militärkommandanten, vom Militärmusiker bis zum Kursteilnehmer. Alle sollen sich hier wohlfühlen, " so der quirlige Unteroffizier. Damit dies so ist, bedarf es einer genauen Planung, einer ausgewogenen Einteilung der Dienste und einer guten Kalkulation der Waren. „Wenn man alles gut überlegt, dann läuft der Betrieb," erklärt Nährer. Ob dennoch ab und zu kleine Hopplas passieren würden? Nährer lacht:  „Oh ja. Meistens dann, wenn eh viel zu tun ist. Dann geht die Spüle über, der Eiskasten funktioniert nicht mehr oder die große Glasschiebetüre lässt sich von einer auf die andere Sekunde nicht mehr betätigen und rührt sich - trotz guten Zuredens - keinen Millimeter mehr. Aber wir versuchen, alles so schnell wie möglich wieder in den Griff zu bekommen, sodass kaum jemand was merkt."
Große Helfer, gerade in solchen Situationen, sind hierbei für Hermann Nährer die schon genannten Ordonanzen, die - so wie ihr - vor allem bei großen Veranstaltungen eine Menge zu tun haben. „Vor allem rund um Weihnachten und Neujahr gibt es besonders viele Veranstaltungen, " erzählt Nährer,  „dazu kommen noch der festliche Garnissonsball, Traditionstage, das Waffengattungsseminar der Heerestruppenschule, Sicherheitstage mit mehreren tausend Besuchern, die Bewirtung bei Pressekonferenzen und Tagungen und natürlich auch die Veranstaltungen der Militärpfarre."
 
Die Veranstaltungen der Pfarre sind für Hermann Nährer immer etwas Besonderes, ist er doch auch Militärpfarrgemeinderat der Militärpfarre beim Militärkommando Burgenland. „Dort wo ich unterstützen kann, tue ich es auch," sagt er überzeugt, „schließlich möchte ich ja das Militärpfarrgemeindeleben lebendig mitgestalten." Und so hilft er beim Soldatenkreuzweg in Donnerskirchen genauso mit wie bei der Kindernikolausfeier, dem Kindermaskenball oder beim Pfarrkaffee nach den Sonntagsgottesdiensten. „Mir gefällt besonders die lockere Atmosphäre," sagt er,  „und dass man mit vielen Kameraden und Freunden einfach über Gott und die Welt ins Gespräch kommen kann."
Über Gott und die Welt konnte Vizeleutnant Nährer auch bei zwei Fortbildungskursen der besonderen Art nachdenken, für die er sich im letzten Jahr gemeldet hatte. So belegte er nicht nur den Lektorenkurs, sondern auch den Kurs fürs Akolythat. Beide Kurse wurden vom „Institut für Religion und Frieden beim Militärbischofsamt" angeboten und in Eisenstadt abgehalten. „Da ich mich nicht nur in der Militärpfarre, sondern auch in meiner Heimatpfarre engagiere, hat es mich interessiert, auch den theologischen und geschichtlichen Hintergrund der Bibel und der Liturgie kennen zu lernen und zu vertiefen und mich mit religiösen Themen auseinander zu setzen. Schließlich bin ich ja auch katholisch erzogen worden," erzählt er. „Und das ist gut so," fügt er nach einer kurzen Pause bestimmt und sicher hinzu. Der Glaube gäbe einfach Halt im Leben, ist Nährer überzeugt, „man weiß, dass man nie alleine ist."
Ob dies vielleicht für Soldaten noch mehr gelten würde? Im Auslandseinsatz bestimmt, ist sich Hermann Nährer sicher. Da würde dann so mancher der Kameraden gerade aus heikleren Einsätzen zurückkommen und sich denken "Gott sei Dank bin ich gut zurück gekommen...," und dieses "Gott sei Dank" meinen sie dann wortwörtlich. Dass dies nicht immer der Fall ist, dass Soldaten auch in unseren Tagen heil zu ihren Familien zurückkehren können, sei ihm das ersten Mal bei der Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes bewusst geworden, als er die Veteranen anderer Armeen sah und, obwohl ihm dies nachdenklich stimmte, so verspürte er dennoch in Lourdes Hoffnung auf Frieden, „… der möglich sein muss und möglich ist," ist sich Nährer sicher. „Vor allem bei der großen Lichterprozession, wenn tausende Stimmen von Soldaten das "Ave Maria" anstimmen... beim Kerzenerheben, da habe ich eine "Gänsehaut" bekommen und mir gedacht: Wenn hier so viele tausende Soldaten aus so vielen Ländern um Frieden beten, dann muss doch endlich einmal Frieden möglich sein. Ein Zusammenleben ohne Krieg, Zank und Streit, wie es in Lourdes im Kleinen möglich ist."
Wenn es sich wieder einmal ausgeht, möchte er auch wieder mitfahren nach Lourdes, nicht nur um dann auch wieder Lourdeswasser abzufüllen und mit nachhause zu bringen und zu verteilen, sondern letztlich hier für den Frieden zu beten und auch um mit anderen Kameraden quer durch die Dienstgrade Österreich zu repräsentieren, aber dennoch die Gewissheit zu haben, dass "alle Menschen guten Willens zusammen gehören."
 
Bis dahin gibt es aber sicher für Vizeleutnant Nährer noch viel zu tun, sei es in der Cafeteria der Marin-Kaserne, in seiner Heimatpfarre und bei Festen und Veranstaltungen der Militärpfarre. Aber es wird sicher wieder klappen, dass auch er wieder einmal in der großen Lichterprozession von Lourdes mitgehen wird. Möge ihm bis dahin kein Kühlschrank mehr kaputt werden und die große Glasschiebetüre in der Cafeteria stets ihren Dienst verrichten. Genauso wie er selbst, pflichtbewusst und um seine Gäste bemüht.
Militärpfarrgemeinderat Oberstleutnant Martin Jaidl im Gespräch mit Militärdekan Alexander Wessely
 
Das Handy läutet in diesen Tagen bei ihm fast im Minutentakt. Es gehören noch Tische und Kühlboxen aufgestellt, Weinflaschen eingekühlt und der Weg zu den Toiletten ausgeschildert. An tausende Sachen – auch an die kleinste Kleinigkeit - ist zu denken, soll doch einer der größten Bälle des Burgenlandes am Freitag in der mächtigen Martin-Kaserne in Eisenstadt reibungslos über die Bühne gehen. Motor hinter diesem Ball ist Oberstleutnant Martin Jaidl, der seit 2009 Obmann des Vereins „Freunde der Martinskaserne“ ist, welcher den Ball organisiert.
Wie er damals zu dieser zusätzlichen Funktion gekommen sei? Jaidl lacht: "Ich wurde höflichst, aber bestimmt ersucht, diese Aufgabe zu übernehmen, aber es ist mir wirklich ein Anliegen, dass auch abseits den Dienstbetriebes sich Kameraden und ihre Familien und Freude treffen können, gemeinsam auch ein wenig ihrer Freizeit miteinander verbringen", so der Oberstleutnant. "Da nimmt man dann auch den Stress vor solchen Großveranstaltungen in Kauf."
Mit nur 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Vorbereitung und rund 120 am Ball selbst muss einiges an Organisatorischen bewältigt werden, bis sich die Kaserne, die Sitz des Militärkommandos Burgenland und des Kommandos der Heerestruppenschule ist, in eine riesige Ball-Location verwandelt. "Im vergangenen Jahr waren 2300 Gäste anwesend und auch heuer soll der Ball in der Martin-Kaserne einer der schönsten Bälle des Bundeslandes werden," so Martin Jaidl.
Eine Vielzahl von Attraktionen und Bars soll dazu beitragen: "Vom Schießstand, der Disco für Junge und Junggebliebe bis hin zur klassische Tanzmusik, vom Hofbräuhausbier und der Brezen auf der Wiesen hin zur  Sofortfotobox für den schönsten Ballmoment mit seinen Liebsten. Und auch das schon traditionelle Casino wird heuer nicht fehlen," zählt der umtriebige Ballorganisator auf. "Knapp ein Dutzend "Mottobars" erwarten heuer die Ballgäste," fügt er nicht ohne Stolz hinzu. "Und wenn man dann das Feeback bekommt, dann weiß man, dass es sich gelohnt hat, dann engagiert man sich gerne."
Doch nicht nur für den Garnisonsball engagiert sich der Familienvater von zwei erwachsenen Söhnen, die sich auch bei der Ballvorbereitung einbringen. Auch im Militärpfarrgemeinderat ist Martin Jaidl aktiv und zeichnet sich hier beispielsweise für die Planung und Durchführung der Mariazell-Fußwallfahrt verantwortlich. „Ich selbst war schon über 20 Mal zu Fuß in Mariazell und ich wollte auch gerade den jungen Kameraden in der Militärpfarre die Möglichkeit bieten, dieses `Beten mit den Füßen` zu erleben.“ Schließlich pilgerten im letzten Spätsommer rund fünfundzwanzig Teilnehmer aus der Militärpfarre Burgenland zu Fuß von Wr. Neustadt aus in den steirischen Gnadenort. Sieben davon junge Kadersoldaten, die neben den religiösen Momenten auch das Gemeinschaftserlebnis und die Kameradschaft bei der Wallfahrt besonders schätzten. Kameradschaft, die Jaidl nicht nur in Österreich erleben darf, sondern auch immer wieder bei einen seiner vielen Auslandseinsätze erlebte.
So war er insgesamt neun mal auf Auslandseinsatz und im Kosovo, Bosnien, Syrien Libanon und Ungarn genauso stationiert wie in Rom. Zu seinen beeindruckensten Einsätzen zählte neben eben diesen Einsatz in Italien, wo er in der Nähe des Lateranpalastes wohnte, die Einsätze in Syrien. Wann immer sich die Gelegenheit bot, besuchte Jaidl die Hl. Stätten in Jerusalem und im ganzen Hl. Land. Ein Lieblingsort war hierbei immer Banias für ihn. Jener Ort, an dem Jesus Petrus als Fels ansprach. "Dort, mitten vor der wuchtigen Felswand, bekommen die Worte Jesu eine ganz besondere Bedeutung: Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen," gerät Martin Jaidl ins Schwärmen. „Die Verbindung der Schriftstelle mit dem konkreten Ort war für mich immer ein besonderes Erleben. Da wird die Bibel zum geistlichen Reiseführer."
Für ihn sei der Glaube einfach wichtig und gehört dazu, betont Jaidl, "und dieser Glaube hat auch sicher in schwierigen Situationen geholfen, wie es sie in jedem Einsatz gibt." Dies konnte er auch bei anderen Kameraden immer wieder bemerken. Auch der Zustrom zum Militärpfarrer sei ein anderer als im Inland, ist sich Jaidl sicher. „Natürlich ist jeder Einsatz eine Herausforderung,“ so Jaidl, "mitunter auch mit Blick auf die Familien und Freunde in der Heimat. Ich habe immer versucht, die Kinder - wo es möglich war - an meinen Einsätzen ein Stück weit teilhaben zu lassen." Seine Frau und seine gesamte Familie akzeptierten seine Entscheidung, in den Einsatz zu gehen, immer, auch wenn es manchmal schwierig war, Familie und Einsätze unter einen Hut zu bringen. So haben sie stets Rückhalt gegeben. „Wenn wo Probleme waren, hat es auch immer Lösungen gegeben. Und so verkehrt kann es wohl nicht gewesen sein, sonst hätten sich meine Söhne nicht auch für die Miliz gemeldet,“ sagt er mit einem Lächeln im Gesicht.
Und da läutet auch schon wieder das Handy und, ja - einer seiner Söhne ist dran und frägt,  wo noch verfügbare Grünpflanzen für die Dekoration wären. Kaum hat Oberstleutnant Jaidl aufgelegt, kommt auch schon ein Korporal wegen der Teppiche für den Eingangsbereich und auch die Vertreter der Gemeinde sind wegen der Begehung des Ballgeländes gekommen. „Es gibt immer was zu tun“, lacht Martin Jaidl und entschuldigt sich, dass er nicht länger Zeit hätte. „Ein anderes Mal können wir gerne weiterreden,“ sagt er noch schnell und verschwindet mit dem teppichsuchenden Korporal in der Eingangshalle der Kaserne. Im Vorbeigehen gibt er noch einer Gruppe von Baupionieren, die sich um den Aufbau der restlichen Bars und Stehtische kümmern, die letzten Tipps, wie es noch schneller geht.
„Aber erst nach dem Ball, oder?“ Diese Frage hat der Organisator des Balls gar nicht mehr gehört, ist er doch schon längst im Arbeitsgetümmel verschwunden. Ein Mann für alle Fälle eben…

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Neuer Name für Fliegerhorst Brumowski: Fliegerhorst Leopold Figl – Flugplatz General Pabisch

Am Mittwoch, dem 15.05.2024, wurde im Rahmen eines festlichen Aktes der Fliegerhorst Langenlebarn bei Tulln umbenannt. Seit 1967 trug der Fliegerhorst den Namen des österreichischen Jagdfliegers Hauptmann Godwin von Brumowski... Weiterlesen

Papst Franziskus empfängt Delegation kat…

Papst Franziskus empfängt Delegation katholischer Soldaten aus der Steiermark in Rom

Eine Delegation der Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten und des Militärpfarrgemeinderats der Direktion Graz wurde kürzlich im Rahmen einer Romwallfahrt von Papst Franziskus empfangen. Die Reise, geleitet von Vizeleutnant Heinz Vieider und... Weiterlesen

Caritas Europa: Sozialer Friede beginnt …

Caritas Europa: Sozialer Friede beginnt bei den Ärmsten

Präsident Landau am "Europatag": Würde des Menschen im Fokus der Politik Die europäischen Caritasverbände haben anlässlich des "Europatags" (9. Mai) in Brüssel eindringlich dazu aufgerufen, die Wahrung eines "Europa der Solidarität... Weiterlesen

9. Mai: Christi Himmelfahrt

9. Mai: Christi Himmelfahrt

Wissenswertes rund um das Fest Christi Himmelfahrt     Am 40. Tag nach Ostern, in diesem Jahr am Donnerstag, den 9. Mai, feiern Christen weltweit das Hochfest Christi Himmelfahrt. Dieses Fest markiert... Weiterlesen

Besuch des Generalsekretärs im Militäror…

Besuch des Generalsekretärs im Militärordinariat

Am 2. Mai durften S.E. Militärbischof Dr. Werner Freistetter und Militärgeneralvikar EKR Mag. Peter Papst hohen Besuch im Militärordinariat begrüßen. Generalsekretär MMag. Dr. Arnold Kammel kam in seiner Funktion als... Weiterlesen

Österliche Feierlichkeiten: Orthodoxe Ki…

Österliche Feierlichkeiten: Orthodoxe Kirche bereitet sich auf Ostern vor

Am kommenden Sonntag, dem 5. Mai, steht für die Orthodoxe Kirche in Österreich das bedeutende Osterfest an. Dieser Termin, der sich von dem der westlichen Kirchen unterscheidet, wird nach dem... Weiterlesen

Mit Maria durch den Mai

Mit Maria durch den Mai

Maria als Helferin neu entdecken Im Marienmonat Mai rückt Maria wieder verstärkt ins Zentrum der Verehrung. Für viele Gläubige symbolisiert der Mai nicht nur den Frühling und die erblühende Natur, sondern... Weiterlesen

Das Georgsfest 2024: Ein Tag der Ehrung …

Das Georgsfest 2024: Ein Tag der Ehrung und Auszeichnung in Wiener Neustadt

Am 23. April 2024, dem Hochfest des Heiligen Georg, dem legendären Drachentöter und Schutzpatron des Militärs, wurde in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt eine feierliche Patronatsmesse zelebriert. Ein Tag... Weiterlesen

Feierliche Vesper zur Ehre des Heiligen …

Feierliche Vesper zur Ehre des Heiligen Georg in der St. Georgs-Kathedrale

Am 23. April 2024, dem Hochfest des heiligen Märtyrers Georg, des Kirchenpatrons der St. Georgs-Kathedrale, versammelten sich Gläubige zur Vesper im neuen Chorgestühl. Durch die Stimmen der Schola Resupina wurde... Weiterlesen

Fidelis von Sigmaringen: Ein Leben volle…

Fidelis von Sigmaringen: Ein Leben voller Hingabe und Opfer

Am 24. April eines jeden Jahres gedenkt die katholische Kirche einem herausragenden Heiligen: Fidelis von Sigmaringen, geboren als Markus Roy, der als Ordensmann, Priester und Märtyrer bekannt ist. Sein Gedenktag... Weiterlesen

Der Heilige Georg: Ein Symbol von Tapfer…

Der Heilige Georg: Ein Symbol von Tapferkeit und Glauben

Im Panorama der christlichen Heiligen erstrahlt der Heilige Georg in einem besonderen Glanz, unvergessen für seine mutige Tapferkeit und seinen unerschütterlichen Glauben. Doch wer war dieser legendäre Mann, dessen Name... Weiterlesen

Tanner: Soldatenberuf braucht religiöse …

Tanner: Soldatenberuf braucht religiöse Begleitung

ÖVP-Verteidigungsministerin sieht religiöse Vielfalt im Bundesheer als "wesentlichen Wert" - Debatte mit 70 Grundwehrdienern verschiedener Religionszugehörigkeiten in Wien Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) hat die Bedeutung der religiösen Begleitung für den Soldatenberuf... Weiterlesen

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, de…

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“

Soldatenfirmung in Güssing mit Militärbischof Werner Freistetter Am 12. April 2024 fand in der prachtvollen Basilika Güssing eine bewegende Zeremonie statt, bei der fünf Soldaten das Sakrament der Firmung erhielten. Unter... Weiterlesen

Fastentücher: Eine alte Tradition in der…

Fastentücher: Eine alte Tradition in der Kirche

Besucht man in der Fastenzeit eine Kirche oder einen der darin abgehaltenen Gottesdienste, so fällt auf, dass der Altar oder bildliche Darstellungen Jesu mit einem meist künstlerisch gestalteten Tuch verhangen... Weiterlesen

Palmsonntag: Der Beginn der Karwoche

Palmsonntag: Der Beginn der Karwoche

Palmsonntag: Der Beginn der Karwoche Was trug sich am Palmsonntag vor mehr als 2000 Jahren zu, woher hat dieser Tag seinen Namen und welche Bräuche werden an diesem Tag begangen? Interessantes... Weiterlesen

Orthodoxe Fastenzeit beginnt am 18. März…

Orthodoxe Fastenzeit beginnt am 18. März

Ostern feiern orthodoxe Christen heuer am 5. Mai - Woche vor der Fastenzeit wird in der Orthodoxie als "Butterwoche" oder auch "Käsewoche" bezeichnet Für die orthodoxen Christinnen und Christen in Österreich... Weiterlesen

Brauchtum rund um Ostern

Brauchtum rund um Ostern

Eier, Lamm und Hase: Tierische Osterbräuche als Symbol für Auferstehung - Palmbuschen, Osterspeisensegnung und Ratschen Rund um Ostern gibt es seit Jahrhunderten eine bunte Reihe von Bräuchen und Symbolen, die bis... Weiterlesen

ORF bringt "Stunde für den Frieden…

ORF bringt "Stunde für den Frieden" am Sonntag in der TVthek

Ansprache von Bundespräsident Van der Bellen sowie der Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionsgesellschaften ab Sonntag, 13 Uhr, in voller Länge zum Nachsehen Zu einer "Stunde für den Frieden" hatte... Weiterlesen

Lackner: Am "Tag des Judentums…

Lackner: Am "Tag des Judentums" um Frieden für Israel beten

Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz bekräftigte Auftrag aller Christen, entschieden gegen Hass und Gewalt gegenüber Juden aufzutreten. Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner ruft dazu auf, am kirchlichen "Tag des Judentums" (17... Weiterlesen

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Altarweihe in der...
Lourdes 2018
Requiem für Kaise...
Weltjugendtag 201...
62. Intern. Solda...
Konferenz der Mil...