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Zum Widerstand gegen das Ziel von Terroristen, religiösen Fanatikern, Rechtsradikalen u.a., eine Spaltung der Gesellschaft in Gute und Böse, Freunde und Feinde, in Gläubige und Ungläubige herbeizuführen, hat Bischof Werner Freistetter aufgerufen. In seiner Funktion als Vorsitzender der "Kommission Weltreligionen" der Bischofskonferenz betonte der Militärbischof, die Reaktion auf den schrecklichen Terroranschlag in Wien müsse nun sein: Zusammenhalt stärken, Spaltung nicht zulassen, Dialog fördern, Sprache deeskalieren, Wachsamkeit kultivieren. Es gelte dem Terror nachhaltig den Nährboden zu entziehen - auch durch Bildung und eine Marginalisierung vermeidende Sozialpolitik, wie aus einer Erklärung am Samstag hervorgeht.

Die 2017 von der Bischofskonferenz gegründete "Kommission Weltreligionen" und ihre 20 Fachleute für interreligiösen Dialog wollten der "destruktiven Logik" der Spaltung das Prinzip des Dialogs mit allen Menschen guten Willens gegenüberstellen, betonte Freistetter. Wichtig dabei: der Zusammenhalt der Religionen.

"Islam" ist nicht gleich "Islamismus"

Die Kommission warne davor, in die "Falle der Spaltung und pauschalisierenden Feindbilder" zu tappen. Der wertschätzende Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen stärke das Miteinander, das Gemeinwohl und die Solidarität in der Gesellschaft. Insofern sich Religionen für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, haben sie nach den Worten Freistetters "durchaus eine legitime und sogar wichtige politische Dimension". Somit würden "Schlagworte" wie "Kampf gegen 'den politischen Islam'" missverständlich klingen; warnte der Bischof. Sie liefen Gefahr, die Dimension einer positiven gesellschaftspolitischen Mitgestaltung der Religionen auszublenden und "lassen sich dazu benutzen, Konflikte eher anzuheizen als zu lösen".

Notwendig sei demgegenüber die genauere Differenzierung zwischen berechtigten politischen Anliegen von Religionsgemeinschaften und missbräuchlichen politischen Instrumentalisierungen von Religion, hielt der frühere Leiter des Instituts für Religion und Frieden fest. Freistetter hält die genaue sprachliche Unterscheidung zwischen einerseits "Islam" bzw. "Muslimen" und andererseits "Islamismus" bzw. "Islamisten" für notwendig. Dies sei ein "zentraler Beitrag zur Deeskalation" sowohl innenpolitisch als auch angesichts besorgniserregender internationaler Entwicklungen.

Mehr soziale Kompetenzen lehren

Um terroristischer Gewalt nachhaltig den Nährboden zu entziehen, hält Bischof Freistetter langfristig für vorrangig, für eine die gerechte Verteilung der Lebenschancen und -ressourcen zu sorgen. Dies würde verhindern, dass Menschen "an den Rand gedrängt, zu Bildungsverlierern gemacht werden, die anfällig für Radikalisierung sind". Im österreichischen Bildungssystem müssten dialogische Kompetenzen und Wertorientierung mit dem Ziel des gelungenen Zusammenlebens in pluraler Gesellschaft gegenüber rein funktionellen Fertigkeiten aufgewertet werden. Im Blick auf den Islam riet der Militärbischof, "nicht populistische Schlagzeilen, sondern religionswissenschaftlich fundierte Kenntnisse" das gesellschaftliche Klima wie auch die politischen Entscheidungen prägen zu lassen.

Die Kommission Weltreligionen sprach sich weiters für mehr Unterstützung aller Initiativen aus, die sich für interreligiöses Zusammenleben und Dialog einsetzen. Verdienstvoll seien hier zahlreiche Initiativen an der Basis, in Bildungseinrichtungen, aber auch diplomatische Aktivitäten wie der "Task Force 'Dialog der Kulturen'. Interkultureller und interreligiöser Dialog" im Außenministerium sowie das König-Abdullah-Zentrum (KAICIID) in Wien.

Ausreichend gefördert werden sollten auch zivilgesellschaftlichen Institutionen in den Bereichen Integration, Prävention und Deradikalisierung. Und interreligiöse Bildung sollte stärker an Schulen und in der Lehrerbildung berücksichtigt werden, verwies Freistetter auf den Religionsunterricht, den neuen Ethikunterricht sowie auf Spezialkurse für Schüler mit Migrationshintergrund.

Der Bischof lobte in der Erklärung der Kommission Weltreligionen das Religionsrecht in Österreich, das festhalte: "Religionen stehen nicht über dem säkularen Rechtsstaat, und dieser säkulare Rechtsstaat steht auch nicht über den Religionen." Hierzulande gebe es eine gelungene Kooperation zwischen beiden Seiten. Freilich sei Wachsamkeit gegenüber jeder Form des Missbrauchs von Religion durch Gewalt oder gewaltfördernde Ideologien und Theologien erforderlich, aber auch gegenüber jeder Form der Unmenschlichkeit, Ausgrenzung und Abwertung von Menschen oder Menschengruppen.

„In den Diözesen Wien und St. Pölten ist es ein Hochfest und wir haben eine Reliquie vom Heiligen unter unserem Altar“, erwähnte Militärbischof Werner Freistetter am Beginn des Sonntagsgottesdienstes am 15. November 2020.

In seiner Predigt ging der Bischof auf das Evangelium ein und sprach über unsere Talente, die gar nicht unsere seien, sie gehörten dem Herrn. Als richtenden Blick seien auch die Worte Christi „Nimm teil am Freudenfest deines Herrn!“ Der letzte Diener hatte Angst und vergrub seinen Talent, Angst blockiere unser Handeln, dazu erwähnte Freistetter eine Anekdote aus seinem Schulleben „Ich hatte so eine Angst vor der Mathe-Schularbeit, dass ich eine richtige Blockade erlitt, es hat auch einige Zeit gedauert, bis ich die überwunden hatte!“ Christus sagt uns sowieso „habe keine Angst!“

Traut euch was!

Es gehe also nicht bloß um Geld im Evangelium sondern um das ganze christliche Leben, ohne Angst sollten wir uns etwas trauen, alle guten menschlichen Haltungen werden vermehrt, wenn wir sie ausüben, das, was uns bereichert, ist die Liebe zu verwirklichen.

Leopold III., Markgraf von Österreich, genannt „der Fromme“, „der Milde“, der „Freigebige“, 1075 geboren, wurde von Bischof Altmann von Passau erzogen. 1105 heiratete er Agnes, die Tochter Kaiser Heinrichs IV. Die Bischöfe Otto von Freising und Konrad II. von Salzburg entstammten dieser Ehe. In seiner mehr als vierzigjährigen Regierungszeit hat Leopold, mitten in einer wirren Zeit, die Grundlagen für die künftige Größe Österreichs geschaffen. Er stiftete das Zisterzienserkloster Heiligenkreuz bei Wien, das Chorherrenstift Klosterneuburg und die Benediktinerabtei Klein-Mariazell. Leopold war ein Mann des Glaubens und des Gebets, aber auch ein Herrscher, der zu regieren verstand. Er starb auf der Jagd am 15. November 1136.

Bericht: S. Claus

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat erstmals in seinem neuen Amt als Bischofskonferenz-Vorsitzender eine Vollversammlung der österreichischen Bischöfe eröffnet. Anders als ursprünglich geplant, finden die am Montagnachmittag gestarteten viertägigen Beratungen inmitten der Corona-Pandemie nicht als Präsenzsitzung in Salzburg, sondern erstmals in Form einer Videokonferenz statt.

"Aufgrund des Lockdowns haben sich die Bischöfe bewusst dazu entschieden, sich dieses Mal digital zu treffen und auszutauschen", sagte Lackner unmittelbar vor Beginn der Beratungen im Kathpress-Interview. Die gemeinsame Videokonferenz sei "Ausdruck eines verantwortungsvollen Umgangs mit der aktuellen Corona-Lage". Zudem hätten die Bischöfe bereits in den vergangenen Monaten mit dieser Form der Kommunikation bei informellen Videokonferenzen Erfahrungen sammeln können.

Aus aktuellem Anlass werden die Auswirkungen der Corona-Situation auf das kirchliche Leben, die Seelsorge und Hilfsangebote ein Hauptthema der Beratungen des Episkopats sein, führte Lackner aus. Weitere wichtige Punkte werden die gesellschaftliche Situation nach dem Terroranschlag vor einer Woche in Wien sein. Auch die jüngste päpstliche Sozialenzyklika "Fratelli tutti" steht auf der Tagesordnung der Bischofskonferenz.

Die digitalen Beratungen der Bischöfe dauern bis Donnerstagmittag, 12. November. Erzbischof Lackner wird am Freitag, 13. November, um 10 Uhr, in Wien im Rahmen einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Beratungen der Bischöfe informieren.

"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!" Mit diesem hoffnungsvollen Gedanken gestaltete Militärbischof Werner Freistetter die Allerseelenliturgie am 2. November abends in der St. Georgs-Kathedrale.

 Nach der Feierlichkeit am Allerheiligentag feiere die Kirche nun eher die stille Hoffnung, den anderen Blick vom Menschen her, der durch das Dunkle gehe, meinte der Bischof. „Die Sicherheit der Erlösung entsteht und diese Hoffnung erstreckt sich auf die Ganze Schöpfung und liefert ein wunderbares Bild der Vollendung, wo wir seine Stimme hören: Er ruft die Toten aus den Gräbern, aus dem Todesschatten“ erklärte der Ordinarius weiter, „All dies ist Wirklichkeit in unserem Leben, wir gedenken unseren Verstorbenen mit Trauer aber auch mit Hoffnung: Wir begegnen den Tod und wir hören die Stimme des Herrn“.

Das Gebet „Barmherziger Gott, erbarme dich unserer Verstorbenen. Du hast sie in der Taufe als deine Kinder angenommen; schenke ihnen in der Freude des Himmels  das verheißene Erbe.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn“ beendete den Gottesdienst.

In der neuen bischöflichen Gruft wurde danach das Gebet und den Segen für alle Verstorbenen gesprochen, als Ersatz für die Gräbersegnung am Akademiefriedhof, die heuer ohne Gläubige stattfinden musste.

Es war auch der letzte Tag, wo die Gemeinde mitgesungen hat, zur Eindämmung der Pandemie wird bis auf Weiteres auf Gemeindegesang verzichtet.

Text: S. Claus

"Die Einsatzkräfte, von Polizei über die Rettungskräfte und Ärzte bis zu den angeforderten Bundesheersoldaten haben seit der vergangenen Abendstunden Großartiges geleistet." Das hat Militärbischof Werner Freistetter Dienstagfrüh in einer ersten Stellungnahme zum Terroranschlag in Wien betont: "Dieser Einsatz ist auch ein Zeichen dafür, dass sich die österreichische Gesellschaft dem Hass und dem Terror nicht beugen wird."

Er sei im Gebet "bei allen Opfern, die ihr Leben unschuldig verloren haben oder sich, teils schwer verletzt, in medizinischer Behandlung befinden und bei ihren Angehörigen". Ebenso bete er für die Einsatzkräfte, "die unter Einsatz all ihrer Mittel alles für die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener tun", so der Militärbischof.
 

Gelungene Premiere unter Corona-Bedingungen für den "Austria.On.Mission-Award" mit einem hohen Ehrengast aus dem Vatikan: Am Donnerstagabend haben die Päpstlichen Missionswerke (Missio Austria) in Wien erstmals einen Preis für vorbildliche "missionarische Persönlichkeiten" vergeben und das im Beisein von Kurienerzbischof Giampietro Dal Toso. Geehrt für ihr missionarisches Wirken wurden die langjährige Liberia-Missionarin Sr. Johanna Datzreiter, der in Nigeria tätige Vorarlberger Hugo Ölz und die Gründer von "KISI" (God's singing kids), das Ehepaar Birgit und Hannes Minichmayr aus Altmünster am Traunsee. Der "Missions-Oscar" hat die Form eines Esels und soll das oft unbedankte und unbeachtete Wirken der Prämierten für die Kirche und die Ärmsten der Armen zum Ausdruck bringen.

Ein Esel als Award? Für den Präsidenten der Päpstlichen Missionswerke ein durchaus stimmiges Bild. "Der Herr wurde auf einem Esel nach Jerusalem hinein getragen und unsere Missionaren tragen den Herrn in die Welt hinaus", so Erzbischof Dal Toso, der betonte: "Ich bin da, um Anerkennung zu zeigen für Missio Austria und um den Katholiken in Österreich zu danken für das, was sie für die Mission tun."

In das Zentrum seiner Rede stellte Dal Toso die Lebensgeschichte von Pauline Jaricot (1799-1864), die 1822 in Lyon eine missionarische Organisation gründete, die von Papst Pius XI. 1922 schließlich zu den Päpstlichen Missionswerken erhoben wurde. Nachdem Papst Franziskus erst heuer im Mai ein Wunder auf Fürsprache der völlig verarmt Verstorbenen anerkannt hat, steht ihre Seligsprechung unmittelbar bevor.

Vom Leben der lang Zeit vergessenen Jaricot könne man lernen, "was eine Frau in der Kirche als Laienchristin leisten kann", betonte der Kurienerzbischof. "Das Gebet ist der Motor des Lebens der Kirche", das könne man an Jaricot sehen, die auch die Gebetsgemeinschaft "Lebendiger Rosenkranz" initiiert hat. Durch das Gebet werde deutlich, dass Gott selbst in der Mission wirke. "Jeder Christ kann im Alltag an der Mission der Kirche mitwirken", auch das könne man am Lebenszeugnis der Französin ablesen, die selbst nie im Ausland in der Mission war. "Gott sieht, was die Menschen nicht sehen", betonte der Kurienerzbischof im Blick auf das unbedankte Leben der Frau aus Lyon. So gebe es auch heute "enorm viele Missionare, aber sie stehen nicht in der allgemeinen Aufmerksamkeit, sondern wirken im Stillen."

Beeindruckt zeigte sich der Erzbischof davon, dass zwei der drei Awards an die Ehepaare Minichmayr und Ölz und somit an Familien ergangen seien: Das mache deutlich, dass die "Berufung zum Missionar in der Taufe mitgegeben ist". Es gebe weltweit immer mehr Familien, die sich als Missionar begreifen, was ein "Hoffnungszeichen" für die Kirche sei angesichts rückläufiger Priester- und Ordensberufungen in unseren Breiten.

Zuvor hatte Militärbischof Werner Freistetter, er ist in der Bischofskonferenz für den Bereich Mission verantwortlich, die Preisverleihung als "wichtiges Zeichen für den missionarischen Weg und Auftrag der Kirche" gewürdigt. Freistetter dankte Missio Austria für diese Initiative und insbesondere für die medialen Projekte der Missionswerke während des Corona-Lockdowns.

Nigeria, Österreich, Liberia

Die Preisverleihung nahm der Nationaldirektor von Missio Austria, Pater Karl Wallner vor. Bevor die Prämierten den "Missions-Oscar" in die Hand nehmen konnten - eine klassische Überreichung des Awards war coronabedingt nicht möglich - wurden sie in einer kurzen Laudation und mit einem Kurzfilm vorgestellt.

Mit dem "Star On Mission" wurde Hugo Ölz (82) geehrt, der von seiner Frau Marianne begleitet wurde. Ölz stammt aus Vorarlberg und ist Ehrennadelträger der Stadt Hohenems. Der fünffache Vater arbeitete 34 Jahre lang im Schuldienst, zuletzt als Landesschulinspektor für Berufsschulen in Vorarlberg, und engagiert sich seit seinem Ruhestand im Jahr 2000 in der Entwicklungszusammenarbeit: In Enugu, Nigeria, baute er ein nachhaltiges Berufsausbildungszentrum für Schlosser, Elektroinstallateure und Automechaniker auf. Gemeinsam mit den dortigen Schülern hat er rund 25 Projekte umgesetzt - von der Schule im Busch bis hin zum Dach für eine große Kirche. "Ich möchte auch in Zukunft Esel sein für die Jungen in Enugu und für den Herrn", sagte Ölz mit dem Preis in Händen.

Der "Missionary in Austria-Award", die Auszeichnung in der Kategorie "Missionare in Österreich", nahmen Birgit und Hannes Minichmayr für die "KISI" aus Oberösterreich entgegen. Die beiden Pastoralassistenten gründeten 1993 den Kinder-Singkreis der Pfarre Altmünster am Traunsee, der 1998 zum international engagierten Verein "KISI - God's singing kids" (vormals "Kisi-Kids") heranwuchs. Heute gibt es feste KISI-Gruppen in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Uganda, sowie Projekte in Belgien, Südtirol, Ungarn, Kenia und Israel. Insgesamt sind etwa 1.400 Kinder in Europa und 300 Kinder in Afrika regelmäßig in diese missionarische Bewegung eingebunden. Zum "KISI"-Repertoir zählen sechs Musicals aus der Feder von Birgit Minichmayr, das siebente über Pauline Jaricot "ist derzeit in Arbeit", wie Pater Wallner verriet.

Mit dem "Missionary from Austria", dem Award für das Lebenswerk eines missionarischen Menschen, wurde schließlich Sr. Johanna Datzreiter (82), gewürdigt, die wegen Corona nicht persönlich an der Feier teilnehmen konnte. Die niederösterreichische Ordensfrau, die der Kongregation "Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens" angehört, hat von 1975 bis 2017 in Liberia als Lehrerin, in der Ausbildung von Katechisten und in der Sorge für Kindersoldaten gewirkt. Sr. Johanna erlebte an der Westküste Afrikas das Chaos und Elend der Bürgerkriege unter dem Warlord Charles Taylor. Viermal musste sie unter Lebensgefahr durch den Dschungel fliehen, einmal sogar bis Ghana. "Nur mit Gottes Hilfe" hat sie, wie sie selbst sagt, überlebt. In dem Buch "Wo der Pfeffer wächst. Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola" (Be&Be-Verlag 2019) schildert sie ihre Erlebnisse.

Kunst und Glaube

Gestaltet wurde der Award, der das in der Bibel oft vorkommenden Nutztier zeigt, vom Heiligenkreuzer Zisterzienserpater und Bildhauer Raphael Statt. Der Esel sei aus Rindenstücken eine Platane im Stiftshof herausgearbeitet worden, wobei sich der gesamte Prozess zu einem "kontemplativen Erlebnis" entwickelt habe, so der gebürtige Berliner. Die Skulptur sei das Ergebnis einer Formverwandlung, aus einer alten Schöpfung sei eine neue Schöpfung geworden. "Missionare tragen Christus in die Welt, indem sie sich in ihrem Dienst an die Menschen verschenken", so der Bildhauer.

Kunst und Glaube war auch das Thema am Ende der Feier, bei der ein Porträt von Pauline Jaricot erstmals enthüllt wurde. Es stammt von Clemens Maria Fuchs, dem Enkel des bekannten Künstlers Ernst Fuchs, und zeigt die bald Selige mit dem Rosenkranz in einer Hand und mit der anderen auf die Weltkugel weisend. Man habe ein Foto davon schon nach Rom geschickt und hoffe, dass dieses Porträt auch zum offiziellen Beatifikationsporträt erhoben werde, so Nationaldirektor Wallner.

"Laienmissionarin" aus Lyon

Pauline Marie Jaricot wurde am 22. Juli 1799 in Lyon als Tochter eines reichen Seidenfabrikanten geboren. Nach einem Bekehrungserlebnis als 17-Jährige begann sie, ihr Vermögen an Notleidende und für religiöse Zwecke zu verschenken. Zur Unterstützung der Mission warb sie ab 1819 für einen nationalen Missionsverein, deren Mitglieder sich verpflichteten, täglich ein Gebet zu verrichten und wöchentlich ein Geldstück zu spenden. Am 3. Mai 1822 wurde der rasch angewachsene und in Frankreich als "Lyoner Missionsverein" bekannte Zusammenschluss offiziell als international ausgerichtetes Werk der Glaubensverbreitung errichtet.

Auch eine religiöse Vereinigung der Arbeiterinnen und Dienstmädchen, das "Herz-Jesu-Sühnewerk", geht auf Jaricot zurück, der 1826 gegründete "Lebendige Rosenkranz" sowie ein "Kindheit-Jesu-Verein". Aus Sorge um das schwere Los der Arbeiterschaft kaufte sie 1845 eine Erzhütte bei Apt, die sie selbst nach menschenwürdigen Grundsätzen führen wollte. Die Fabriksverwalter unterschlugen jedoch das Geld, worauf das Unternehmen 1852 zusammenbrach und ihr gesamtes Vermögen verloren ging. Ihre letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod am 9. Jänner 1862 verbrachte sie in absoluter Armut.

1922 wurde Jaricots Missionsverein zum "Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung" mit Sitz in Rom umgewandelt. 1935 wurde sie in der Kirche Saint-Nizier in Lyon bestattet. Johannes XXIII. erklärte sie 1963 zur "Dienerin Gottes", was eine Vorstufe für die Selig- und Heiligsprechung ist. Papst Franziskus hat schließlich heuer im Mai Franziskus ein Wunder auf Fürsprache von Jaricot offiziell anerkannt. Ein Termin für ihre erwartete Seligsprechung steht noch nicht fest

Kreativität, Durchhaltevermögen und Solidarität haben Österreich schon immer ausgezeichnet und werden auch in der kommenden Zeit wieder besonders notwendig sein. Das hat Militärbischof Werner Freistetter in einer Videobotschaft zum Nationalfeiertag betont. Der Nationalfeiertag sei in diesem Jahr ganz anders als sonst. Es gebe keine große Leistungsschau des Bundesheeres auf dem Heldenplatz und auch die feierlichen Angelobung und Kranzniederlegung könne man nur via Livestream folgen. "Das lässt niemanden kalt, auch mich nicht", räumte der Militärbischof ein.

"Der Nationalfeiertag war und ist für mich immer etwas Besonderes", so Freistetter weiter. Er rief dazu auf, diesen so ungewöhnlichen Nationalfeiertag 2020 zum Anlass zu nehmen, "uns an unsere Stärken zu erinnern". Er denke "an die vielen humanitären, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die wir gemeinsam in Österreich in der Zweiten Republik gemeistert haben".

Die aktuelle Corona-Pandemie verlange allen auch deswegen so viel ab, "weil sie uns dort trifft, wo wir als Menschen am empfindlichsten sind. Sie verlangt von uns, dass wir auf Zwischenmenschliches, auf Nähe auf Berührung weitestgehend verzichten - alles Dinge, nach denen wir uns sehnen, die wir zum Überleben brauchen." Das Virus mache vor keinem Lebensbereich halt, sei es am Arbeitsplatz, in der Familie oder bei Treffen mit Freunden. Überall müsse man sich nun schon seit über einem halben Jahr einschränken. "Das alles macht uns müde und zermürbt uns."

Aber auch im Blick auf Allerheiligen und dann Weihnachten und den Jahreswechsel werde es wohl noch die zuvor angeführten Stärken brauchen, stimmt der Bischof die Angehörigen des Militärs bzw. die gesamte österreichische Bevölkerung auf herausfordernde Zeiten ein.

Er wolle an diesem Nationalfeiertag ganz besonders dafür beten, so Freistetter, "dass wir alle gemeinsam diese Krise überwinden werden" und er lade alle ein, "in dieses Gebet miteinzustimmen". Gleichzeitig appelliere er aber auch an alle, "auch weiterhin die Regeln des Abstands und der Kontaktverminderung mitzutragen, auch wenn es zunehmend schwerfällt".

Das Video, das Kathpress vorab vorliegt, ist ab Montag, 26. Oktober, auf der Facebook-Seite der Militärdiözese abrufbar (https://www.facebook.com/Militaerseelsorge).

Am ersten Sonntag im Oktober wird traditionsmäßig Erntedank gefeiert. Die Krone und die Früchte wurden vor der Kirche gesegnet und in Prozession hineingetragen. Der Militärbischof verwies auf die Gefahr einer schlechten Ernte in vielen Teilen der Welt, wo keine Möglichkeit besteht, Produkte von anderswo herzuholen oder Unterstützung vom Staat zu erhalten.

In seiner Predigt erinnerte sich der Militärbischof an frühere Zeiten, wo die Ernte sehr von der Witterung abhängig war. Dies sei auch der Hintergrund, warum wir Erntedank so sehr feiern. „Heute danken wir für unseren Wohlstand, den wir genießen dürfen. Der Weinberg ist immer ein Bild der Mühe für das Volk Gottes“, erklärte der Bischof, „und dieses Bild greift Jesus auf: Das Reich Gottes wird einem Volk gegeben, das die Früchte des Reiches bringt. Gott ist der Winzer, der am Ende einen neuen Anfang setzt. So ist das Evangelium eine Botschaft der Hoffnung für die Menschheit auf dem Weg der Erlösung!“

Nach dem Gottesdienst konnten die Gläubigen das gesegnete Obst und Gemüse mit nachhause nehmen.

Bericht: S. Claus

Katholische Bischöfe aus weltweit 43 Staaten haben strengere Gesetze gefordert, um Unternehmen und Konzerne zu Umweltschutz und zur Achtung der Menschenrechte zu verpflichten. Derzeit bestehe die Chance, einen fairen Wandel in Gang zu setzen und einem neuen Wirtschaftssystem den Weg zu bahnen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Appell von mehr als 230 katholischen Bischöfen. Aus Österreich haben sieben Bischöfe den Appell unterzeichnet.

Die Kirchenvertreter fordern einen solidarischen und ökologischen Umbau der Wirtschaftsregeln. Das "profitgetriebene System und die damit verbundene Wegwerfmentalität" müssten enden. Ein wichtiges Instrument könnten dabei sogenannte Lieferkettengesetze bilden, die national wie international verabschiedet werden müssten. In der gemeinsamen Erklärung kritisieren die Bischöfe außerdem, dass viele Unternehmen Menschen und Umwelt ausbeuteten. Sie vermieden Steuern, die für Gemeinschaftsaufgaben wie Gesundheitswesen oder Bildungseinrichtungen nötig wären und seien mitschuldig an Menschenrechtsverletzungen wie Zwangs- und Kinderarbeit, heißt es in dem Appell, der in einer ersten Fassung erstmals im Juli veröffentlicht wurde.

Ein echtes Umdenken sei nur durch klare nationale und internationale Gesetze zu erreichen. "Durch Leitlinien und freiwillige Ansätze gelingt es nicht, Menschen und den Planeten vor Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen zu schützen." Zudem müssten alle Arbeitnehmer das Recht erhalten, bei Gesetzesverstößen klagen zu können. Die Bischöfe verweisen etwa auf Landraub, die Ermordung von Menschenrechtsaktivisten, Kinder- und Zwangsarbeit, geschlechterspezifische Gewalt sowie Umweltzerstörung und die Abholzung von Wäldern.

Der von der internationalen Allianz katholischer Entwicklungsorganisationen Cidse sowie vom Hilfswerk Misereor unterstützte Aufruf wurde bislang von 233 Bischöfen aus weltweit 43 Staaten unterzeichnet. Unterschrieben haben aus Österreich die Bischöfe Kardinal Christoph Schönborn (Wien), Josef Marketz (Gurk), Wilhelm Krautwaschl (Graz), Hermann Glettler (Innsbruck), Ägidius Zsifkovics (Eisenstadt), Werner Freistetter (Militärdiözese) sowie der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky. (Erklärung abrufbar unter https://www.cidse.org)
 
Kirchliche Organisationen in Österreich starten ein neues Umweltschutzprojekt, mit dem jede und jeder zur Reduzierung von Treibhausgasen beitragen kann: Auch bei sparsamem Verbrauch wird natürlich Energie verbraucht. Im Rahmen der sogenannten "Klima-Kollekte" kann nun jeder Interessiert seinen nicht vermeidbaren Energieverbrauch eruieren (über die Website www.klima-kollekte.at) und im Anschluss dafür eine freiwillige Kompensationszahlung leisten. Mit dem so aufgebrachten Geld wird ein nachhaltiges Hilfsprojekt in Uganda unterstützt. Hinter der Klima-Kollekte stehen die evangelische Diakonie, Horizont 3000, die Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz und die evangelische Kirche in Österreich.

Bei dem Öko-Projekt in der Diözese Masaka in Südwest-Uganda werden von der lokalen Caritas gemeinsam mit der Organisation Horizont 3000 rund 1.500 Familien in ländlichen Gebieten mit neuen Öfen ausgestattet. Durch eine ineffiziente Kochweise und offene Feuer sei bisher viel Brennholz verbraucht worden. Zudem habe die Rauchentwicklung zu gesundheitlichen Schäden, vor allem bei Kindern und Frauen geführt, berichtete Projektkoordinatorin Martina Luger von Horizont 3000 bei einem Pressetermin am Dienstag in Wien. Durch Unfälle mit dem offenen Feuer sei es auch zu vielen Verbrennungen gekommen. Damit sei jetzt aber Schluss.

Die neuen Öfen werden lokal produziert, durch eine effiziente Technik werden mehr als 60 Prozent an Brennholz eingespart, der Rauch entweicht aus den Hütten nun durch einen Rauchfang, was für ein wesentlich gesünderes Raumklima sorgt. Die Familien würden so vielfältig unterstützt, die Umwelt geschont, neue Arbeitsplätze bei der Produktion der Öfen geschaffen und lokale Wirtschaftskreisläufe angekurbelt, fasste Luger alle Vorteile der Initiative zusammen. Mit dem nun vorgestellten Klimaschutzprojekt in Uganda sollen insgesamt über knapp sieben Jahre mehr als 31.000 Tonnen CO-2 eingespart werden.

Persönlicher Beitrag und Bewusstseinswandel

Bischof Werner Freistetter und der evangelische Bischof Michael Chalupka unterstützen die Initiative. Mit der Klima-Kollekte könne jeder etwas zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen, sagte Chalupka bei dem Pressegespräch. Mitmachen und sich sonst zurücklehnen sei freilich nicht angebracht. Die Klima-Kollekte könne nur ein Teil einer viel größeren Aufgabe sein, so der Bischof. Er verwies auf die evangelische Kirche, wo derzeit zu bereits bestehenden Öko-Projekten an einem umfassenden Klimaschutzkonzept gearbeitet wird. Freilich sei auch das gesamtgesellschaftlich gesehen nur ein kleiner Beitrag, doch es gelte, "das Salz in der Suppe zu sein" und zu einem umfassenderen Bewusstseinswandel beizutragen.

Mit der österreichischen Klimapolitik zeigte sich der evangelische Bischof auf Anfrage zurückhaltend zufrieden. Für eine Beurteilung der türkis-grünen Regierung sei es noch zu früh. Positiv könne man aber zumindest vermerken, dass das Land seit Neuestem den UN-Klimafonds in einer Höhe dotiert, die für ein reiches Land wie Österreich angemessen sei, so Chalupka.

Ökologische und soziale Krise

Bischof Freistetter war am Dienstag erkrankt, hat aber in einem schriftlichen Grußwort zur Teilnahme an der Klima-Kollekte aufgerufen. Es gehe um Einsparung, Reduktion und schließlich die Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen über nachhaltige Projekte wie jenes in Uganda, so der Bischof. Er wies zudem auf die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus hin, in der dieser den Zusammenhang zwischen der ökologischen und den sozialen Krisen herausstreicht. Freistetter: "Wir sehen auf dieser Welt große Ungerechtigkeiten, die durch die Klimakrise noch insofern verstärkt werden, als dass arme Menschen, Länder und Regionen weitaus stärker von den Folgen der Klimakrise betroffen sind und sein werden als wohlhabende Menschen und Länder, die jedoch zugleich die Hauptverursacher sind." Ein Vergleich: Ein Österreicher produziert durchschnittlich pro Jahr neun Tonnen CO-2, ein Einwohner Ugandas 0,14 Tonnen.

Freistetter verwies in seinem Grußwort auf eine Reihe von Öko-Initiativen im Bereich der Kirche, u.a. auch darauf, dass sich die Bischofskonferenz wie auch die einzelnen Diözesen dazu verpflichtet hätten, sich aus allen finanziellen Anlageformen zurückzuziehen, die mit fossilen Brennstoffen zu tun haben.

Bischof Chalupka betonte schließlich noch, dass die "Klima-Kollekte" nicht nur ein innerkirchliches Projekt sei. Alle Menschen guten Willens, aber auch Betriebe und Institutionen seien eingeladen sich anzuschließen und sich bei der Eindämmung des Klimawandels tatkräftig zu engagieren.

(Infos: www.klima-kollekte.at)
 
 

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