Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.
Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf den Webseiten von mildioz.at einverstanden sind.

 

Österreichs Bischöfe unterstützen das anstehende Klimavolksbegehren. Das betonen sie in ihrer Erklärung zum Abschluss der Vollversammlung der Bischofskonferenz in Mariazell. Wörtlich halten die Bischöfe fest: "Die Folgen des globalen Klimawandels werden längerfristig weitaus verheerender ausfallen als jene der aktuellen Pandemie." Deshalb braucht es den "Geist der Achtsamkeit und Entschlossenheit", so die Bischöfe in Anspielung auf ihr pfingstliches Hirtenwort, in dem sie die Zukunftsperspektive einer geistvoll erneuerten Normalität in Österreich skizzieren.

Die Bischöfe verweisen auf Papst Franziskus. Dieser habe schon vor fünf Jahren im programmatischen Dokument "Laudato si" dargelegt, wie die ökologischen und sozialen Krisen durch eine persönliche Umkehr hin zu einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Lebensstil überwunden werden können. Damit verbunden brauche es verbindliche Regeln für eine ökologische und soziale Wirtschaft, die dem Menschen dient.

Mit der gegenwärtigen Wiederbelebung der Wirtschaft würden sich Möglichkeiten ergeben, emissionsarme und klimasensible Wirtschaftskreisläufe zu schaffen, zeigen sich die Bischöfe zuversichtlich. Zugleich halten sie fest: "Eine lebendige, florierende Wirtschaft muss keine maßlos wachsende Wirtschaft sein." Und das gelte auch für den Konsum: "Konsum ja, aber mit Maß und Ziel. Das heillose Immer-Mehr zerstört das Leben. Vor diesem Hintergrund würden die Bischöfe das anstehende Klimavolksbegehren unterstützen. - Die Eintragungswoche für das Klimavolksbegehren ist österreichweit von 22. bis 29. Juni.

Unterstützung für Kirche in Brasilien

In ihrer Erklärung erinnern die Bischöfe auch an die im Oktober 2019 stattgefundene Amazonien-Synode. Diese habe die Not der Indigenen, die Bedrohung des Regenwaldes und die damit verbundenen globalen Auswirkungen anschaulich vor Augen geführt. Durch die Pandemie habe sich die Situation nun dramatisch verschärft. Wie Bischof Erwin Kräutler berichtet, seien Indigene durch das Coronavirus besonders gefährdet. Durch das illegale Eindringen von Holzfällern oder Goldsuchern könnten ganze Völker dem Virus zum Opfer fallen.

Die politische Führung in Brasilien sei dafür allerdings "blind und fördert sogar die Abholzung des Regenwaldes und die Ausbeutung von Rohstoffen in Amazonien". Die katholischen Bischöfe in Brasilien hätten dagegen entschieden Stellung bezogen "und sie benötigen dafür auch unsere Unterstützung und Solidarität", so die heimischen Bischöfe.

Auch in der politischen Auseinandersetzung ist ein Mindestmaß an Respekt und Wertschätzung gegenüber Religionen und gläubigen Menschen immer einzuhalten." - Das mahnen die heimischen Bischöfe in ihrer Erklärung zum Abschluss der Vollversammlung der Bischofskonferenz in Mariazell ein. Sie stellen diese Forderung in den Kontext ihres Aufrufs zu umfassenden Reformen in Politik, Wirtschaft, und Gesellschaft. Die nötigen Veränderungen könnten nur im "Geist der Wertschätzung und Lernbereitschaft" erkannt und umgesetzt werden, schreiben die Bischöfe.

Das Gegenteil von Wertschätzung und Dankbarkeit sei ein permanenter Ungeist der Empörung, der Verdächtigung, des Vernaderns. "Für diesen Ungeist darf weder in den persönlichen zwischenmenschlichen Beziehungen noch in der politischen Debatte Platz sein", heißt es in der Erklärung wörtlich. Statt Polarisierung brauche Österreich einen "Wettlauf der konstruktiven Ideen".

Ein wertschätzendes Miteinander lebe von einer möglichst gewaltfreien Kommunikation und positiven Fehlerkultur, so die Bischöfe und weiter: "Deutlich distanzieren wir uns vom Missbrauch und der Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke."

Die Österreichische Bischofskonferenz hat einen neuen Vorsitzenden: Erzbischof Franz Lackner (63) folgt Kardinal Christoph Schönborn (75) nach, der nach 22 Jahren das Amt von sich aus altersbedingt zurücklegt hat. Der Metropolit der Salzburger Kirchenprovinz war schon in den letzten fünf Jahren Schönborns Stellvertreter in der Bischofskonferenz. Die Wahl erfolgte am Dienstag in Mariazell, wo der katholische Episkopat bis Donnerstag seine Vollversammlung abhält. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Bischofskonferenz wurde der Linzer Bischof Manfred Scheuer (64)  gewählt.

Kardinal Schönborn hatte die Sommervollversammlung am Montagnachmittag noch eröffnet und die Sitzung bis zur Wahl am Dienstagvormittag geleitet. Mit der Annahme seiner Wahl hat dann der Salzburger Erzbischof in einem Zug das Amt an der Spitze der Bischofskonferenz übernommen. Kurz danach erfolgte die Wahl des Stellvertretenden Vorsitzenden. Das neue Führungsduo Lackner-Scheuer steht somit für die nächsten sechs Jahre an der Spitze des heimischen Episkopats.

Mit dieser personellen Weichenstellung endet die mittlerweile 22 Jahre andauernde Ära von Kardinal Schönborn an der Spitze der Bischofskonferenz. Am 30. Juni 1998 hatte der Wiener Erzbischof vom damaligen Grazer Diözesanbischof Johann Weber den Vorsitz in der Bischofskonferenz übernommen, den er aufgrund mehrfacher Wiederwahl seither ohne Unterbrechung innehatte. Zuletzt war Schönborn im November 2016 für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt worden.

Anfang März hatte Kardinal Schönborn schriftlich von sich aus seinen Rücktritt erklärt. Somit hätte ursprünglich die Wahl seines Nachfolgers bereits Mitte März stattfinden sollen. Die Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden und Kardinal Schönborn wurde damals von den Bischöfen gebeten, sein Amt bis auf Weiteres auszuüben.

Gleichzeitig wurde damals von der Bischofskonferenz eine bischöfliche Ad-hoc-Kommission unter dem Vorsitz des Kardinals eingesetzt, der auch Erzbischof Lackner sowie die Diözesanbischöfe Scheuer (Linz) und Wilhelm Krautwaschl (Graz-Seckau) angehören. Die Kommission hat seither in der Regel wöchentlich per Videokonferenz getagt und sich mit allen wichtigen und unaufschiebbaren Fragen angesichts der Corona-Krise befasst.

Moderator, Gesicht und Stimme

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz ist kirchenrechtlich gesehen kein "Oberbischof" und hat daher auch keine Befugnisse, in die vom Kirchenrecht klar geregelten und sehr umfassenden Kompetenz der Diözesanbischöfe einzugreifen. Formal ist er nur ein auf sechs Jahre gewählter Vorsitzender eines Gremiums, das relativ wenige Eigenkompetenzen hat. Freiwillig und somit einstimmig können die Diözesanbischöfe jedoch die Themenbereiche ausdehnen, die sie österreichweit verbindlich regeln wollen, was auch immer wieder geschieht und gerade während der Corona-Krise der Fall war.

Der Vorsitzende leitet laut Statut die Vollversammlung der Bischofskonferenz, die er zuvor einberufen und mit Unterstützung des Generalsekretärs vorbereitet hat. Seine Aufgabe ist nach innen mehr die eines Moderators unter den Bischöfen, gleichzeitig ist er nach außen Stimme und Gesicht des österreichischen Episkopats. Weil zu seinen Kompetenzen auch die Beziehungen zwischen Kirche und Staat gehören, hat der jeweilige Vorsitzende der Bischofskonferenz real ein großes Gewicht in der österreichischen Kirche.

Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen jeden Tag aufs Neue erarbeitet und im Bewusstsein der Menschen verankert werden. Das hat Militärbischof Werner Freistetter im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress betont. "Wir haben sehr lange, auch noch und gerade nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, gemeint, dass unsere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein so gutes Modell sind, dass das jeder einsehen muss", und dass es auch in Osteuropa zu einem Demokratisierungsschub kommen wird, so Freistetter. "Manche dieser Annahmen waren etwas naiv", zeigte sich der Bischof wegen nationalistischer und populistischer Tendenzen in Europa besorgt.

Im Blick auf die postkommunistischen osteuropäischen Staaten ortete der Bischof jahrzehntelange Versäumnisse bei der Beschäftigung mit der eigenen Identität. Viele Fragen habe man unter den kommunistischen Machthabern nicht einmal stellen dürfen, geschweige denn, seien die Probleme bearbeitet worden. Diese Themen seien mit der neuen Freiheit hochgekommen.

Als nur bedingt geglückt bezeichnete Freistetter den Übergang der Länder von der kommunistischen Plan- und Kommandowirtschaft zu freien Marktwirtschaft. "Und ich würde mit hier die soziale Marktwirtschaft wünschen", so der Bischof. Sein Fazit: "Wir stehen hier wirklich vor einem ganz neuen Bündel durchaus auch alter Probleme."

Freistetter nahm auch zum Ende des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Herrschaft vor 75 Jahren Stellung. - Ein Gedenken, das coronabedingt relativ unbeachtet geblieben ist. Eine Lehre, die sich auf jeden Fall aus der Geschichte ziehen lasse. Es brauche in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung eine "grundsätzliche Wertschätzung des Andersdenken und Dialogbereitschaft". Gesellschaftlicher Pluralismus müsse als etwas Positives wahrgenommen werden, betonte der Bischof.

Das ausführliche Interview mit Bischof Freistetter ist auch als Kirchen-Podcast erschienen und u.a. auf der Website der katholischen Kirche Österreichs (www.katholisch.at) abrufbar, weiters auf www.studio-omega.at, auf "https://studio-omega-der-podcast.simplecast.com"; sowie u.a. auf iTunes, allen Smartphone-Apps für Podcasts und auf Spotify.
 
 

Verstärkte Entwicklungszusammenarbeit ist auch eine "Investition in unsere eigene Zukunft, unsere eigene Sicherheit und in den internationalen Frieden". Das hat Bischof Werner Freistetter im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress betont. Freistetter, der dieser Tage sein fünfjähriges Bischofsjubiläum feiert, ist in der Bischofskonferenz u.a. für Weltkirche und auch die in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) tätigen kirchlichen Organisationen zuständig. Der Bischof plädierte im Hinblick auf Politik und Gesellschaft eindringlich dazu, "über den eigenen Tellerrand zu schauen".

Von den in der KOO (Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission) als Dachverband zusammengeschlossenen kirchlichen Hilfswerken werden jedes Jahr rund 3.500 Projekte mit insgesamt etwa 100 Millionen Euro umgesetzt. Für 2020 dürfte dies coronabedingt nicht möglich sein, zeigte sich Freistetter besorgt. Einige anstehende Sammlungen hätten etwa bisher nicht durchgeführt werden können. Bereits zugesagte Projekte in Entwicklungsländern könnten wegen der weltweit grassierenden Lungenerkrankung nicht abgewickelt werden. "Für die Menschen vor Ort ist das eine Katastrophe", so Freistetter, der zugleich an die Solidarität der Österreicherinnen und Österreicher appellierte.

Freistetter berichtete von einem persönlichen Besuchen mit den Päpstlichen Missionswerken im Senegal im Dezember 2016. Die Hilfe aus Österreich komme an und habe weit über das Materielle hinaus positive Aspekte. Die gelebte Solidarität und vor allem auch das Interesse der Menschen aus westlichen Ländern sei für die Bevölkerung in den Entwicklungsländern psychologisch und seelisch immens wichtig.

Kritik an "unverantwortlicher Strategie der Verweigerung"

Im vergangenen Herbst hat Freistetter mit einer Delegation der Dreikönigsaktion Hilfsprojekte in Brasilien besucht. Aktuell hat das Land laut Medienberichten rund 40.000 Corona-Tote und mehr als 800.000 Infektionen. Präsident Jair Bolsonaro hat als Reaktion dieser Tage angeordnet, die Gesamtzahlen der Corona-Fälle und -Opfer nicht mehr zu publizieren. Bischof Freistetter kritisierte dies im Kathpress-Interview als "unverantwortliche Strategie der Verweigerung", die einen allerdings auch nicht verwundere. Die Politik der brasilianischen Regierung sei dominiert von Wirtschaftsinteressen, der Schutz der Menschen sei nachrangig. Die Kirche vor Ort versuche hier ein Gegenprogramm zu fahren, u.a. mit einem Schwerpunkt auf dem Schutz von Kindern, berichtete Freistetter.

Das ausführliche Interview mit Bischof Freistetter ist auch als Kirchen-Podcast erschienen und u.a. auf der Website der katholischen Kirche Österreichs (www.katholisch.at) abrufbar, weiters auf www.studio-omega.at, auf "https://studio-omega-der-podcast.simplecast.com"; sowie u.a. auf iTunes, allen Smartphone-Apps für Podcasts und auf Spotify.

Werner Freistetter wünscht sich anlässlich seines fünfjährigen Jubiläums als österreichischer Militärbischof mehr Mittel für das Bundesheer und neue Priester für die Militärseelsorge. Im Kathpress-Interview zeigte er sich besorgt über den Zustand des Bundesheeres hinsichtlich seiner finanziellen Ressourcen und sprach von der "Verpflichtung, unsere Soldaten mit bestmöglicher Ausrüstung und Gerät auszustatten, damit sie ihre Aufgaben im In- und Ausland erfüllen können".

Das Verhältnis zur neuen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bezeichnete der Bischof als sehr gut. Die Verteidigungsministerin schätze die Arbeit der Militärseelsorge sehr - "und zwar die aller Kirchen und Religionsgemeinschaften".

Freistetter wurde am 11. Juni 2015 im Wiener Neustädter Dom zum Bischof der österreichischen Militärdiözese (Militärordinariat) geweiht. Das ausführliche Interview mit Bischof Freistetter ist auch als Kirchen-Podcast erschienen und u.a. auf der Website der katholischen Kirche Österreichs (www.katholisch.at) abrufbar.

Zur aktuell weltweiten Rassismus-Debatte sagte Freistetter, dass er im Bundesheer kein dahingehendes Problem orte, "wiewohl es natürlich auch ethnische Unterschiede gibt". Das Bundesheer arbeite sehr intensiv daran, "dass so etwas nicht aufkommt". Kameradschaft sei für das militärische System essenziell, betonte der Bischof.

Die ökumenischen und interreligiösen Beziehungen im Bundesheer bezeichnete der Militärbischof als "recht gut". Neben der katholischen gibt es im Militär auch eine evangelische, orthodoxe, islamische und jüdische Seelsorge. Freistetter: "Was man in dieser eher kleinen Welt des Bundesheeres lernen kann, ist, dass es auf Dialogbereitschaft und Wertschätzung ankommt." Dann könne man auch Diskussionen führen. Niemand habe freilich Interesse, "die Arbeit im Bundesheer und die Sorge um die Soldaten mit religiösen oder theologischen Auseinandersetzungen oder Konflikten zu beeinträchtigen." Vorhandene Probleme ließen sich zudem in der Regel auf unterschiedliche Kulturen und weniger auf Religion zurückführen.

Kärntner Behelfsbrücken

Von Ende Juni 2019 bis Anfang Februar 2020 stand Freistetter als Apostolischer Administrator der konfliktbeladenen Diözese Gurk-Klagenfurt vor. Sein Ziel sei immer gewesen, "dem kommenden Bischof einen guten Boden zu bereiten" und er habe den Eindruck, "dass das gelungen ist".

Von verschiedensten Seiten habe man von ihm verlangt, dass er sich im Konflikt zwischen der interimistischen Kärntner Diözesanleitung und Bischof Alois Schwarz eindeutig positioniert, was er jedoch stets zurückgewiesen habe. Seine Linie sei einfach und klar gewesen: Er könne die Probleme nicht lösen, da er nur für eine gewisse Zeit vor Ort sei und eine Übergangsperiode zu verantworten habe. Stattdessen habe Freistetter auf Dialog und Gespräche gesetzt und versucht, Brücken zu bauen - "zumindest Behelfsbrücken, wie man das ja auch beim Bundesheer immer wieder macht".

Zur Frage einer immer noch ausstehenden öffentlichen Äußerung des Vatikans zu den Vorkommnissen in Kärnten konnte Freistetter nichts Neues sagen: "Ich habe immer gemeint, solange noch gerichtlichen Verfahren anhängig sind, wird sich Rom sehr hüten, hier Position zu beziehen. Das hat sich bewahrheitet. Was Rom vielleicht später einmal sagen wird, das entzieht sich meiner Kenntnis. "

Der neue Kärntner Bischof Josef Marketz bemühe sich jedenfalls sehr, "bestehende Herausforderungen anzunehmen und die Diözese auf einen neuen Weg zu führen", würdigte Freistetter. Und er hob in diesem Zusammenhang auch Marketz' inhaltliche Ausrichtung auf Menschen in Not und am Rand der Gesellschaft hervor.

Machtmissbrauch im Bundesheer

Auf das Thema Missbrauch angesprochen, sagte der Bischof, dass man sich dieser Problematik auch in der Militärdiözese seit Jahren angenommen habe. Wobei es hier nicht um den Missbrauch von Minderjährigen gehe, vielmehr bestehe die Gefahr des Missbrauchs im Verhältnis zu Untergebenen. Gerade die Autorität gegenüber Untergeordneten verführe leicht dazu, Macht auszuspielen, so Freistetter. Das sei in der Militärseelsorge ein wichtiges Thema. Die Militärdiözese beteilige sich selbstverständlich an allen Einrichtungen und Maßnahmen, die die Bischofskonferenz für die gesamte Kirche vorgesehen hat.

Freistetter zeigte sich betroffen von der Missbrauchskrise, denn es sei "beileibe nicht nur ein kirchliches Problem", sondern ein "echtes gesellschaftliches Problem, mit dem wir uns alle noch intensiv auseinandersetzen müssen".

Lehren aus der Coronakrise

Zur Coronakrise sagte der Bischof, dass in den vergangenen Monaten normalerweise zahlreiche öffentliche Großveranstaltungen mit Gottesdiensten oder auch Soldatenfirmungen angestanden wären. Nun habe man weitgehend auf Homeoffice setzen müssen. Vielen Kommandanten von Assistenzeinsätzen sei es aber auch in Coronazeiten wichtig gewesen, dass die Militärseelsorger bei den Soldaten waren; bei Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, wie der Bischof ergänzte. Von den Soldaten sei dieser Dienst sehr geschätzt worden.

Die direkte Begegnung und persönliche seelsorgliche Begleitung ist für den Militärbischof deshalb auch das Kernstück der Militärseelsorge. Diese Lehre könne man getrost aus den Erfahrungen der Coronakrise betont. Die persönliche Begleitung der Soldaten sei durch nichts zu ersetzen.

Bischof mit Personalsorgen

Zum Personalstand der katholischen Militärseelsorge sagte der Bischof, dass man gerade so zurechtkomme. Derzeit stehen dem Bischof rund 20 Priester und 4 Diakone zur Seite, ein fünfter wird im Herbst geweiht. Freilich stünden in der kommenden Zeit einige Pensionierungen an und "da wird sich vieles strukturell ändern müssen". Er hoffe auch auf die Bereitschaft der österreichischen Diözesen, "geeignete Priester zur Verfügung zu stellen", etwa für die seelsorgliche Betreuung bei Auslandseinsätzen. Auch die Mitarbeit von Laien sei in der Militärdiözese schon lange ein wesentlicher Bestandteil. Hier will Freistetter künftig die Ausbildung intensivieren.

Als Wunsch formulierte der Bischof: mehr Gemeinschaftsgefühl in der Militärdiözese. Diese erstrecke sich letztlich vom Bodensee bis zum Neusiedler See und habe je unterschiedliche kirchliche Traditionen, Vorstellungen und Mentalitäten, "die wir kirchlich zusammenführen müssen". Freistetter weiter: "Da würde ich hoffen, dass es uns gelingt, hier mehr Gemeinschaftsempfinden zu entwickeln."

Freistetter hob im Kathpress-Interview noch einen weiteren Aspekt des Bischofsamtes hervor: Ein Bischof stehe nicht nur einer territorialen Diözese oder wie in seinem Fall dem Militärordinariat vor, sondern sei zugleich Teil des weltweiten Bischofskollegiums, das von allen Bischöfen unter dem Vorsitz des Papstes geformt werde. Er trage als Bischof damit auch Verantwortung für die Weltkirche.

"Wir können über alles offen diskutieren"

In der Österreichischen Bischofskonferenz wird in der kommenden Woche ein neuer Vorsitzender gewählt. Freistetter sagte im Kathpress-Interview, der Vorsitzende müsse in der Lage sein, "auch unterschiedliche Meinungen und Gesichtspunkte zusammenzuführen, für eine gute Auseinandersetzung zu sorgen und diese in eine gute Richtung zu lenken". Das sei eine durchaus herausfordernde Aufgabe. Und er wolle an dieser Stelle Kardinal Christoph Schönborn für seinen langjährigen Dienst als Vorsitzender danken, so Freistetter. Ganz grundsätzlich hob der Militärbischof das positive Klima in der Bischofskonferenz hervor, das von gegenseitiger Wertschätzung geprägt sei. "Es gibt eine gute Zusammenarbeit und wir können über alles offen diskutieren."

Das Interview mit Bischof Freistetter ist als Podcast auch auf www.studio-omega.at, auf "https://studio-omega-der-podcast.simplecast.com"; sowie u.a. auf iTunes, allen Smartphone-Apps für Podcasts und auf Spotify abrufbar.

Corona-bedingt hielt heuer Militärbischof Werner Freistetter das Pontifikalamt zu Fronleichnam mit einer anschließenden Kurzprozession in seiner Kathedrale. Er freute sich besonders über die Anwesenheit Altbischofs Christian Werner, der ihm zu seinem fünfjährigen Bischofsjubiläum gratulierte.

 

Gandios wurde das Hochfest von Marie-Luise Schottleitner und Ines Schüttengruber musikalisch umrahmt. Das Schlusswerk von Johann Sebastian Bach „Mein gläubiges Herze“ BWV 68 war der feierliche Höhepunkt.

In seiner Predigt betonte der Bischof, dass Gott da ist und die vielen Menschen dieser Welt ein Leib in ihm sind: „Wir dürfen das wahre Brot des Himmels feiern und es enthüllt das Geheimnis, das verborgen ist. Brot und Wein sind das Zeichen der Hingabe Gottes, es ist eine Bewegung von Gott auf uns zu! In der Sequenz wurde das große Wunder der Liebe besungen und Gottes Liebe ist ER selbst.“

Der Militärbischof bat auch für alle zu beten, denn wir alle sind berufen, uns einmal im Reich Gottes zu Tisch zu setzen!

Nach dem Hochfest gab es die eucharistische Anbetung mit dem Segen und anschließend eine Prozession mit dem Schlusssegen mit den Klängen des „Großer Gott, wir loben dich“

An diesem Tag war auch das 5-jährige Jubiläum des Weihetages von Bischof Freistetter, dazu gratulierte der emeritierte Militärbischof Werner und das Rektorat übergab ein Geschenk, worüber sich der jetzige Bischof sichtlich freute.

Erstmals seit vergangenem November findet ab Montag wieder eine Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz statt. Sie steht ganz im Zeichen der Corona-Krise und der Neuwahl des Vorsitzenden der Bischofskonferenz, nachdem Kardinal Christoph Schönborn seinen Rücktritt bereits erklärt hat. Der Wiener Erzbischof wird die traditionell in Mariazell stattfindende Sommervollversammlung noch eröffnen, in deren Verlauf dann die Wahl seines Nachfolgers an der Spitze des heimischen Episkopats erfolgen wird.

Ursprünglich hätte die Wahl bereits Mitte März stattfinden sollen. Die Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz musste jedoch aufgrund der Pandemie kurzfristig abgesagt werden und Kardinal Schönborn wurde damals von den Bischöfen gebeten, sein Amt bis auf Weiteres auszuüben. Gleichzeitig wurde damals von der Bischofskonferenz eine bischöfliche Ad-hoc-Kommission unter dem Vorsitz des Kardinals eingesetzt, der auch Erzbischof Franz Lackner sowie die Diözesanbischöfe Manfred Scheuer (Linz) und Wilhelm Krautwaschl (Graz-Seckau) angehören. Die Kommission hat seither in der Regel wöchentlich per Videokonferenz getagt und sich mit allen wichtigen und unaufschiebbaren Fragen angesichts der Corona-Krise befasst.

Im Zeichen der Corona-Krise

Wenn die Bischöfe von 15. bis 18. Juni zu ihren Beratungen im Marienwallfahrtsort zusammenkommen, dann gelten dabei auch besondere Corona-Schutzmaßnahmen. So müssen alle Mitglieder der Bischofskonferenz im Vorfeld einen Corona-Test machen, wie der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, gegenüber Kathpress erläuterte. Auch das Tagungsprogramm musste der Situation angepasst werden. So ist diesmal kein Studiennachmittag mit externen Personen geplant. Auch die sonst übliche Festmesse zum Abschluss der Tagung in der Basilika mit zahlreichen Gläubigen muss nächste Woche entfallen.

Die Corona-Krise steht auch inhaltlich im Zentrum der Tagung. Geplant ist eine eingehende Evaluierung des von vielen Einschränkungen geprägten kirchlichen Lebens der letzten Monate. "Neben den gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen der Corona-Krise werden genauso ihre Auswirkungen auf die Kirche ein zentrales Thema der Bischofskonferenz sein", so Schipka.

Erstmals an einer realen Vollversammlung des Episkopats wird der neue Kärntner Bischof Josef Marketz teilnehmen. Geplant ist auch ein Treffen der Bischöfe mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana.

Neuwahl des Vorsitzenden

Neben der Corona-Krise wird die Wahl eines neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz das wichtigste Thema der Vollversammlung sein. Sie ist nötig, da Kardinal Schönborn (75) altersbedingt von sich aus seinen Rücktritt bereits schriftlich erklärt hat. Im Juni 1998 hatte Kardinal Schönborn vom damaligen Grazer Diözesanbischof Johann Weber den Vorsitz in der Bischofskonferenz übernommen, den er aufgrund mehrfacher Wiederwahl ohne Unterbrechung 22 Jahre lang innehatte. Zuletzt war Schönborn im November 2016 für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt worden.

Bei der nun erstmals seit der Rücktrittserklärung real stattfindenden Vollversammlung muss der neue Vorsitzende aus dem Kreis der Diözesanbischöfe gewählt werden. Bei der Wahl selbst sind alle fünfzehn Mitglieder der Bischofskonferenz aktiv wahlberechtigt. Neben den neun Diözesanbischöfen und dem Militärbischof sind das auch die vier Weihbischöfe und der Abt von Wettingen-Mehrerau. Das Statut sieht eine Zweidrittelmehrheit der wahlberechtigten Mitglieder für die Wahl zum Episkopatsvorsitzenden vor. Ab dem dritten Wahlgang genügt die relative Mehrheit.

Neben Kardinal Schönborn gehören der Österreichischen Bischofskonferenz aktuell der Salzburger Erzbischof Franz Lackner (63), die Diözesanbischöfe Benno Elbs (Feldkirch, 59), Hermann Glettler (Innsbruck, 55), Wilhelm Krautwaschl (Graz-Seckau, 57), Josef Marketz (Gurk-Klagenfurt, 64), Manfred Scheuer (Linz, 64), Alois Schwarz (St. Pölten, 67) und Ägidius Zsifkovics (Eisenstadt, 57) sowie Militärbischof Werner Freistetter (66) an. Mitglieder sind außerdem die Weihbischöfe Hansjörg Hofer (Salzburg, 68), Anton Leichtfried (St. Pölten, 52), Franz Scharl (Wien, 62) und Stephan Turnovszky (Wien, 55) sowie der Mehrerauer Abt Vinzenz Wohlwend (50).

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz koordiniert und moderiert das Gremium nach innen und repräsentiert es nach außen. Er beruft die Vollversammlung ein, erstellt gemäß den Statuten die Tagesordnung und leitet die Sitzungen. Da er die Bischofskonferenz nach außen vertritt, ist es in der Regel der Vorsitzende, der die Öffentlichkeit über die Ergebnisse einer Vollversammlung informiert. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen grundsätzlich die Beziehungen zwischen Staat und Kirche auf nationaler Ebene.

Die Vollversammlung der Bischofskonferenz endet am Donnerstag, 18. Juni. Für Freitag, 19. Juni, ist um 10 Uhr eine Pressekonferenz mit Kardinal Schönborn sowie dem neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz in Wien geplant. Anders als sonst üblich wird die Pressekonferenz im Stephanisaal auf Stephansplatz 3 stattfinden, der aufgrund seiner Größe genug Platz für die nötigen Abstände bietet.

 

via: Kathpress

Die Wiedereinführung der jüdischen Militärseelsorge bei der deutschen Bundeswehr hat die österreichische Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Samstag zum Anlass genommen, auf die Bedeutung der Militärseelsorge hinzuweisen. "Gerade für den herausfordernden Soldatenberuf ist es wichtig, den Soldaten persönliche geistliche Begleitung und Unterstützung durch Glaubensvertreter aller für unser Land repräsentativen Religionen anzubieten", so Tanner in einer Aussendung.

Derzeit sind in der Militärseelsorge in Österreich sechs verschiedenen Religionen vertreten: von den christlichen Konfessionen traditionell seit Jahrzehnten die Römisch-katholische Kirche und die Evangelische Kirche; hinzu kamen in den letzten Jahren die Orthodoxe Kirche (seit 2011) sowie die Islamische (seit 2015), die Alevitische (seit 2016) und die Jüdische Militärseelsorge (seit 2017).

Im Österreichischen Bundesheer bestünden im Hinblick auf die Religionsfreiheit spezielle Regelungen für die Behandlung religiöser Minderheiten "mit dem Zweck und der Absicht, den Grundwehrdienern und allen Bediensteten die Ausübung ihrer Religion so gut es geht zu ermöglichen", hieß es in der Aussendung weiter.

Die Militärseelsorger der verschiedenen Konfessionen und Religionen pflegten einen guten Gedankenaustausch untereinander und würden ihre Aufgaben nicht nur im Inland, sondern auch bei Auslandseinsätzen wahrnahmen.
 
 

Militärdekan Peter Papst folgt zum Jahreswechsel Leszek Ryzka als Militärgeneralvikar im Militärordinariat nach. Freistetter: „Papst ist erfahrener Militärseelsorger und mit den Strukturen bestens vertraut.“

Wien, 03. Juni 2020. Militärdekan Peter Papst wird zum Jahreswechsel 2020/2021 Militärgeneralvikar Leszek Ryzka als Generalvikar des Militärordinariats nachfolgen, das gab die Militärdiözese heute in einer Aussendung bekannt. Ein Wechsel wird zum Jahreswechsel deswegen notwendig, da Ryzka als Bundesbeamter zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand gehen wird. „Ich danke Militärgeneralvikar Ryzka schon jetzt für sein engagiertes Wirken für die Militärseelsorge, freue mich aber auch noch auf die restliche Zusammenarbeit bis zum Jahresende“, so Bischof Freistetter.

Papst ist mit Strukturen vertraut

„Peter Papst ist ein erfahrener Militärseelsorger, der auch mit den Strukturen des Militärordinariats bestens vertraut ist“, betonte Militärbischof Freistetter. Als Militärgeneralvikar sei eine große Vertrautheit mit den Abläufen in der Kirche aber im Besonderen auch im Bundesheer von besonderer Bedeutung, begründete der Bischof seine Wahl. „Militärdekan Papst verfügt über diese Erfahrung und ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so der Bischof. 

Peter Papst wurde am 8. September 1961 in Villach geboren und ist derzeit als Militärdekan an der Militärpfarre an der Landesverteidigungs- und Theresianischen Militärakademie tätig. Der 58-Jährige ist seit 1991 im Bereich des Militärordinariats engagiert.

Er studierte Fachtheologie an der Universität Wien und der Hochschule Heiligenkreuz und schloss sein Studium zum Magister der Theologie im Jahr 1993 ab. Militärbischof Alfred Kostelecky weihte Peter Papst am 11. Oktober  1992 in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt zum Priester, mit 1. Dezember 1993 erfolgte die Ernennung zum Militärkaplan.

Viele Stationen in der Militärseelsorge

Militärdekan Papst blickt auf vielfältige Tätigkeiten im Bereich der Militärseelsorge zurück. So war er u.a. an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns, in der Dekanatspfarre bei der Zentralstelle des Bundesministeriums für Landesverteidigung in Wien, als Rektor der Spitalskapelle im Heeresspital in Wien, als Pfarradministrator der Militärpfarre 4 beim Militärkommando Niederösterreich, als Rektor der Stiftskirche sowie als Militärpfarrer an der Landesverteidigungs- und Theresianischen Militärakademie tätig. Zuletzt ernannte ihn Militärbischof Werner Freistetter 2018 zum stellvertretenden Dechant für den Dekanatsbereich I/Ost.

Peter Papst war zudem als Militärpfarrer in einer Reihe von Auslandseinsätzen, u.a. auf den Golan-Höhen und in Bosnien-Herzegowina, eingesetzt.

Empfehlungen

Für eine geistvoll erneuerte Normalitä…

Für eine geistvoll erneuerte Normalität - Hirtenwort der österreichischen Bischöfe zum Pfingstfest 2020

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, der zu jeder Zeit Neues schaffen kann. Die verängstigten Jünger wurden durch diesen Geist ermutigt, ihre Isolation zu verlassen. Freimütig haben sie zur... Weiterlesen

Das Fest Christi Himmelfahrt

Das Fest Christi Himmelfahrt

Zu Christi Himmelfahrt (bekannt ist dieses Fest auch unter dem Namen „Erhöhung Christi“) feiern die Christen die Rückkehr Jesu Christi zu seinem Vater in den Himmel. Begangen wird dieses Hochfest... Weiterlesen

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwall…

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwallfahrt ist abgesagt.

Die 62. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes vom 13. bis 19. Mai 2020 wird nicht stattfinden. Der Gastgeber der Wallfahrt, der französische Militärbischof, Antoine de Romanet, hat die Wallfahrt am heutigen... Weiterlesen

7 Gaben

7 Gaben

Die 7 Gaben des Hl. Geistes Immer wieder „Sieben“: Die Sieben findet sich etliche Male in der Bibel, es ist ein altes biblisches und vorbiblisches Symbol, das für Fülle und Vollkommenheit... Weiterlesen

Advent in der Militärdiözese

Advent in der Militärdiözese

Advent ist die Zeit, mit der viele Menschen ganz eigene und bestimmte Vorstellungen verbinden. Es sind dies Wochen, in denen alte, überlieferte Bräuche wiederaufleben, eine Zeit, die geprägt ist von... Weiterlesen

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Wie oft hat man diesen Satz im Glaubensbekenntnis schon ausgesprochen, aber wie wenig hat man darüber reflektiert, wie selten wurde bewusst gefragt, wer oder was dieser Geist ist. Der Heiligen... Weiterlesen

Mit Maria durch den Mai

Mit Maria durch den Mai

Warum wird sie gerade im Mai so verehrt? Maria, die Mutter Jesu, eine einzigartige, eine bemerkenswerte Gestalt: Sie ist über alle Grenzen hinweg bekannt, von ihr wurden unzählige Portraits gemalt, sie... Weiterlesen

So entstand die Soldatenwallfahrt

So entstand die Soldatenwallfahrt

Die jährlich stattfindende Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand 1958 aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Heute ist sie die größte Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten in den europäischen... Weiterlesen

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahr…

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahrt: Damals und heute!

1958-2018: 60 Jahre Soldatenwallfahrt. Vizeleutnant Richard Payer ist 1958 als 20-jähriger Zugführer bei der ersten Internationalen Soldatenwallfahrt dabei gewesen. Heuer, bei der 60. Jubiläumswallfahrt, wird er wieder mitfahren. Ein Erinnerungsbericht... Weiterlesen

30 Jahre Militärordinariat

30 Jahre Militärordinariat

"Ganz nah bei den Menschen und zugleich im Militär beheimatet sein": Das zeichnet mit den Worten von Militärbischof Werner Freistetter die heimische Militärseelsorge aus. Der Bischof eröffnete mit seinen Grußworten... Weiterlesen

Festgottesdienst zum Weltfriedenstag 200…

Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission und der Militärkommandant von Wien Bgdr Mag. Franz Reiszner, sowie der Verteidigungs- und Militärattache der Republik Kroatien. Mit Militärbischof Mag. Christian Werner konzelebrierten... Weiterlesen

Bildergalerien

30 Jahre Militär...
Altarweihe in der...
Lourdes 2018
Requiem für Kaise...
Weltjugendtag 201...
Bischofskonferenz...